Wege der GTA

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Etappen

Nachdrückliche Warnung: Der nachstehende Text ersetzt NICHT die unentbehrlichen GTA-Wanderführer von Werner Bätzing! Er beschreibt NUR die neuesten Änderungen in Bezug auf die aktuellen GTA-Wanderführer 6. Auflage 2011! Diese können zusammen mit sämtlichen nötigen italienischen Wanderkarten direkt bei uns bestellt werden - Einzelheiten stehen hier.

Schicken Sie Ihre Ergänzungen und Korrekturen zur aktuellen GTA-Infrastruktur bitte direkt an Jörg Klingenfuß, Adresse siehe ganz unten - um uns Schreibaufwand und Zeit zu sparen natürlich möglichst per E-Mail! Geben Sie bitte stets die Nummer der jeweiligen Etappe an (wie im GTA-Führer), damit wir wissen, von welcher Gegend Sie gerade berichten. Die in den GTA-Führern verwendeten Abkürzungen können Sie gerne verwenden. Wir selbst lesen jedoch am liebsten Klartext und stellen daher die aktuellen Informationen zur GTA-Infrastruktur auch im Klartext zur Verfügung. Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Mitarbeit, die einem guten Zweck dient: dem Erhalt der GTA und der langfristigen Etablierung eines nachhaltigen und umweltfreundlichen Wandertourismus in einer der faszinierendsten Kultur- und Naturlandschaften Europas. Aktuelle Informationen zu den Unterkünften finden Sie hier!

Die nachstehenden Änderungen, Ergänzungen und Korrekturen beziehen sich ausdrücklich auf die 6. Auflage 2011 der GTA-Wanderführer. Liegen für eine Etappe mehrere Änderungsmeldungen vor, werden sie durch - Striche - voneinander getrennt und mit der Jahreszahl versehen, und die neuesten Änderungsmeldungen stehen immer vorne.

Die GTA ist auf - wortwörtlich laufende! - Änderungsmeldungen von ihren Begehern angewiesen. Bitte schicken Sie Ergänzungen und Korrekturen zu nachstehenden Informationen an Michael Kleider (Weiherhaus 3, Moosbach, 90537 Feucht, Telefon 09128 722646), um Schreibaufwand und Zeit zu sparen natürlich möglichst per E-Mail, sowie eine Kopie zur umgehenden Veröffentlichung an Jörg Klingenfuß. Die GTA-Webseite wird dann sofort aktualisiert.

Diese Übersicht wurde mit größter Sorgfalt und mit einem gigantischen Zeitaufwand zusammengestellt. Eine Garantie für die gemachten Angaben kann selbstverständlich nicht übernommen werden!

Anreise und Start der GTA beschreiben wir hier. Der neue Standardzugang zur GTA wurde Ende der 1990er Jahre von der Initiative Pro Rimella festgelegt und ausschließlich auf der GTA-Webseite propagiert. Nach persönlichen Gesprächen mit vielen Gästen in Rimella stellen wir fest, dass inzwischen schon weit über die Hälfte der GTA-Weitwanderer diese bequeme Zugangsmöglichkeit anwendet!

Der Ende 2011 erschienene Rother-Wanderführer GTA verwendet völlig andere Etappennummern. Wir beziehen uns natürlich auf das Standardwerk von Bätzing. Hier sind die Rothernummern den GTA-Etappennummern gegenübergestellt.

Etappe 1

Wir haben bis heute noch nicht begriffen, weshalb man die GTA-Weitwanderer ausgerechnet am ersten Tag, wo sie sowieso alle wahnsinniges Übergepäck mitschleifen und meistens hundemüde von der langen Anreise sind, im zweiten Drittel dieser Etappe 800 Höhenmeter senkrecht den steilen Bergwald zur Alpe Camino hochhetzt und sie dann ewig lange queren und zur "Bruchbude" (Zitat Neubronner, Der Weg, Seite 12) Alpe del Lago erst wieder absteigen (!) läßt. Auch Bätzing schreibt im neuen GTA-Nord-Führer auf Seite 44: "Die Etappe 1 stellt wegen ihrer Länge keine Eingehetappe dar." "Die Sektion Macugnaga des Club Alpino Italiano hat hier noch viel zu tun" schreibt Neubronner. Eben. Und deshalb beginnen wir die GTA schon seit über einem Jahrzehnt einfach in Forno - siehe unten! - 2012: Dieser Weg ist nicht lange, aber steil und sehr anstrengend. Allerdings würden wir diesen Weg auch wegen den vielen tollen Erlebnissen und Übernachtung auf der wohl mittlerweile tollen Selbstversorgerhütte Alpe Lago immer wiederholen. Kerze oder Lampe und Feuerzeug oder Streichhölzer) nicht vergessen. - 2008: Auch das wunderschöne wilde Val Segnara ist, bis auf ein paar verschwiegene Angler und Wilderer, praktisch menschenleer und somit durch die völlig durchgeknallten Projekte der "grünen" Wasserkraftmafia aus den gnadenlos übervölkerten Großstädten der Padanischen Tiefebene bedroht, wie man hier lesen kann.

Unterschriftensammlung gegen das Wahnsinnsprojekt
La Stampa, 13. August 2006
Zeitungsausschnitt anklicken!

Am 10. August 2008 berichteten uns italienische Bergwanderer von der Rundtour Bannio - Colle Baranca - Fobello - Colle Dorchetta - Bannio, dass die Wasserkraftmafia jetzt auch das obere Anzascatal ausbeutet und überall große Baustellen entstehen. Dasselbe traurige Schicksal - die Totalableitung des Hauptbachs und selbstverständlich augenzwinkernd einschließlich der lästigen gesetzlich vorgeschriebenen Restwassermengen - droht leider auch dem paradiesischen oberen Stronatal (Etappe 2).

Etappe 2

Kurz vor dem Sattel des Ostgrates der Punta dell'Usciolo biegt die GTA scharf rechts ab. Nicht dem Weg entlang des Grates folgen. - 2007: Der Weg zwischen der Alpe del Lago und der Alpe Pian Lago ist nach wie vor schlecht markiert, ziemlich überwachsen und stellenweise ein steiler, schräger Grassteig, beschwerlich zu gehen, wo bei Nässe und Nebel Vorsicht angesagt ist. Rutschgefahr! Der Abstieg von der Bocchetta dell'Usciolo nach Campello Monti wurde neu rot-weiss markiert und mit den Initialen GTA/SI versehen.

Colle dell'Usciolo
26. September 2010, 1232

Informationen zum neuen "Parco Naturale dell'Alta Val Sesia e dell'Alta Val Strona" vom 1. Januar 2012 siehe hier.

Etappe 3

Matteo Piana und Jörg Klingenfuß haben am 10. Mai 2001 den alten Strona-Talweg als neuen Standard-Zugang zur GTA von Forno nach Campello Monti durchgehend hergerichtet und markiert. Unsere Freunde aus Forno haben den weiteren Anstieg von Campello Monti bis zur Bocchetta di Rimella und zahlreiche andere Wege im Stronatal ebenso perfekt markiert und beschildert. Am 10. Mai 2010 hat Jörg Klingenfuß, der beste Gebietskenner, mit einigen Ureinwohnern den alten Weg von der Posa dei Morti nach Villa Superiore perfekt ausgesägt und mit dem Buschmesser ausgeschlagen.

Stronatal
Standort Himil
Unten Campello Monti
Ganz links oben die GTA vom Colle dell'Usciolo herunter
Bildmitte Forno
Darüber der markante Zacken der Cima di Scaravini
Rechts davon Monte Massone
Traumhaftes Bergwanderwetter mit Supersicht im Herbst
26. September 2010, 1145
Foto anklicken!

2005: Auf dem Weg von Forno nach Campello Monti gibt es an der Straße ein Schild auf dem Campello Monti nach links ausgeschildert ist. Dies ist richtig, auch wenn jemand darunter auf die Leitplanke NO! geschrieben hat.

2013: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Bocchetta di Campello Monti - Rimella. Anwendung siehe unten! - 2013: Die nachstehende detaillierte Beschreibung von Jörg Klingenfuß von der Bocchetta nach Rimella ist ein Paradebeispiel für unser Projekts GPS und für die Unfähigkeit der verantwortlichen Leute ausgerechnet in Rimella, die GTA auch nur ansatzweise korrekt zu markieren. Diese Etappe ist bestenfalls NICHT, meistens aber UNLOGISCH oder sogar GROTTENFALSCH markiert und ausgeschildert; es empfiehlt sich daher, sämtliche mehr oder weniger sinnlosen Farbkleckse und Schilder - egal ob uralt oder nagelneu! - TOTAL zu ignorieren! Genauso falsch ist die IGC-Karte: der Weg macht NICHT wie darin eingezeichnet westlich der Bocchetta eine markante große Schleife nach Südosten bis mitten in die Alpe Pianello hinein! Die GTA führt stets OBERHALB und NÖRDLICH sämtlicher Alpen und Ortsteile (Alpe Pianello, Alpe Werch, Alpe Wan, San Giorgio, Alpe Selletta, San Gottardo, Sella) ...

Panorama Cima Castello
Der Verlauf der GTA durch die Südflanke des Gratic und des Stutz ist klar erkennbar
Rechts oben die Bocchetta di Campello Monti
Links die "neue" GTA in gelb
von der Posa dei Morti direkt zur Kirche von Villa superiore
Ganz links die Alpe La Res (GTA-Etappe 4)
Darüber der Monte Rosa
9. September 2011, 1228
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... OHNE BERÜHRUNG DER ASPHALTSTRASSE direkt zur Kirche unter dem Lawinenschutzwald, einem exzellenten Aussichtspunkt mit Superpanorama ...

Panorama Rimella Villa Superiore
Links der Bildmitte die Alpe La Res (GTA-Etappe 4)
Rechts der Übergang Colle Dorchetta Richtung Saas Fee
15. September 2011, 0933
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... direkt über den zentralen Ortsteilen Villa Superiore, Prati und Chiesa mit dem Albergo Fontana, dem seit Jahrzehnten exzellent geführten Posto Tappa GTA und Via Alpina von Rimella. Gelindo Rinoldi, 6. Juni 2011: "Als es die Fahrstraße noch nicht gab, habe ich immer den alten Weg oben genommen, weil er schöner ist und weil man viel mehr sieht." Die GTA führt insbesondere NICHT hinab in und durch die völlig abseits gelegenen Ortsteile San Gottardo und/oder Sella - die von oben gesehen sowieso viel fotogener sind, siehe hier! -, denn das würde einen völlig unsinnigen und lästigen Umweg und Wiederaufstieg auf einer langweiligen Asphaltstraße bedeuten.

Genaue Wegbeschreibung: Ab dem Paß = Bocchetta di Campello Monti geht man auf dem Trampelpfad 160 m genau nach Süden und biegt noch VOR Erreichen des von Bätzing erwähnten Graskopfs (unter dem vom Weg aus nicht einsehbar die Alpe Pianello liegt) ...

Blick auf den Graskopf und Verlauf des Wegs
Bildmitte Monte Càpio
26. Mai 2006, 1320

SCHARF NACH RECHTS in eine leichte Senke ab.

Beginn des Abstiegs vor dem Graskopf nach rechts unten
Die Gruppe befindet sich im Aufstieg von Rimella zur Bocchetta
6. Juli 2005, 1032

Den anfangs schwachen und dann immer deutlicher werdenden Wegspuren folgt man genau nach Westen bis zu einem Steinmann an einer Wegkurve. Hier geht man nach links = Südosten 100 m (und nicht weiter!) in Richtung der inzwischen sichtbaren Alpe Pianello zu einem weiteren Steinmann an einer Wegkurve. Hier geht man wieder nach rechts = Westen! Nach einigen Minuten trifft man auf die Einmündung des Wegs von der Alpe Pianello her. Man geht immer geradeaus weiter und quert mehrere Gräben am weiten Hang, der vom Gratic (in der IGC-Karte "Punta del Pizzo" 2232 m) über den Punkt 1851 m zum Stutz (IGC Kreuz 1709 m) reicht. Nach etwa einer halben Stunde kommt die erste größere Bachüberquerung, dann kommt man an einem markanten Eck weit oberhalb der Alpe Werch vorbei, ...

Vorne links Alpe Werch
Mitte San Gottardo
Vorne rechts die GTA
Links der GTA die Alpen Wan und Selletta
27. Mai 2005, 0854

... zweite Bachüberquerung, danach geht es immer geradeaus weiter und nicht irgendwo links runter ...

Vorne rechts die GTA
Links hinten die Alpe Selletta
26. September 2009, 1058

... und erstmals bei der Alpe Selletta kommt man direkt hinter der obersten Hütte vorbei.

Die GTA verläuft rechts stets oberhalb der Hütten der Alpe Selletta
und führt hinter der Kante scharf nach rechts in einen Graben
Hinten Cima Castello - Passo delle Secchie - Kaval
10. September 2005, 0959

Weiter durch den nächsten Graben und dahinter in den Wald an drei sehr schönen Aussichtspunkten vorbei ...

Zweiter Fotostop, bei einem Geländer
Schöner Blick auf San Gottardo
11. Oktober 2009, 1106

... und immer weiter im Wald nach Westen zur Kapelle bei der Posa dei Morti unter der überhängenden Felswand.

Posa dei Morti
Im Hintergrund links Bocchetta di Campello Monti -
Trullo - Monte Càpio
3. Mai 2010, 0846

Die interessante Geschichte des "Leichenwegs" ist auf einer Granitplatte unter dem unscheinbaren Holzkreuz direkt links der Kapelle angedeutet.

Posa dei Morti
15. Juli 2006, 0846

Sie wird in sämtlichen Führern - und im Internet natürlich sowieso - grottenfalsch voneinander abgeschrieben. Gerne erzählen wir unseren Wandergruppen vor Ort, was die Posa dei Morti in Wirklichkeit bedeutet!

Allora dov'è? Cosa vuol dire?
25. Juli 2007, 1304

Geradeaus weiter und nach 60 Metern bei einer Abzweigung ...

Falsche Wegmarkierung im Wald
13. Mai 2010, 1121

... nicht links abwärts auf die Fahrstraße, sondern leicht ansteigend weiter geradeaus und dann eben rechts ums Eck in die Wiesen auf einen ebenen Panoramaweg, stets weit oberhalb der Asphaltstraße.

Die neue GTA-Wegführung über der Straße
9. September 2011, 1158

Dieser schöne Weg wird jedes Jahr perfekt ausgemäht.

Bequeme Trasse durch den Farndschungel
Im Hintergrund die Cima Castello
27. Juli 2010, 1833

Bei einer weiteren Abzweigung ...

Im Hintergrund der Pizzo Tracciora di Cervatto
3. Mai 2010, 0834

... hält man sich links und geht leicht abwärts und zwischen ein paar Bäumen hindurch. Danach sieht man gegenüber überraschend den markanten Grassattel mit der Alpe La Res, dem Übergang der nächsten GTA-Tagesetappe zur Alpe Baranca. Man geht leicht rechts (!) abwärts auf einer Wegspur an zwei Birken vorbei direkt zur markanten Kirche von Villa Superiore, die man "von hinten" zunächst nicht als solche erkennt.

Die Kirche "von hinten"
3. Juli 2011, 1009

Ihre nagelneu angelegte Terrasse ist der beste und höchste Aussichtspunkt, 1362 Meter ...

Rimella
Panorama von der Kirche von Villa Superiore
Mittelgrund links Alpe La Res, rechts Colle Dorchetta
Hintergrund Pizzo Tracciora di Cervatto - Val Roy
8. Mai 2011, 1530
Foto anklicken!

... über den zentralen Ortsteilen von Rimella.

Villa Superiore di Rimella
Im Hintergrund der Kaval
2. Mai 2009, 1807

Von hier aus sieht man unten im Ortsteil Chiesa schon den gelben Baukran mit dem Tagesziel Albergo Fontana. Von der Kirche quert man eben nach Norden und geht beim ersten Haus (mit dem grünen Dach und der Satellitenschüssel) zwischen den Häusern und über die Wiese abwärts auf die Straße. Vom untersten Haus dieses Ortsteils Villa Superiore, einem großen Beton-Stall mit Misthaufen darunter, Abstieg ...

3. Mai 2010, 1149

... auf dem uralten Verbindungsweg - nicht auf der Fahrstraße! - gerade abwärts und dann mit einigen Serpentinen bis zur kleinen Kirche des Ortsteils Prati mit einer neuen Sonnenuhr.

Prati di Rimella
Im Hintergrund der Colle Dorchetta
17. April 2007, 1110

Vom Brunnen geht man eben zwischen den Häusern nach Süden und bei den letzten Häusern rechts = westlich auf einer Betontreppe zwischen den Häusern abwärts, weiter zum unteren Brunnen und mit einer Süd-(Links-)Serpentine über die Wiese zur schönen Terrasse der Bar Monte Càpio, direkt oberhalb der großen Kirche. An ihr geht man eben vorbei zum Portal und am Postamt / Rathaus vorbei runter zum Albergo Fontana.

2008: GPS-Track von Karl Mätzler Campello Monti - Rimella. - 2008: GPS-Track von Hans und Cristine Herberholz Forno - San Gottardo di Rimella.

Seit 2002 bietet die Initiative Pro Rimella von Jörg Klingenfuß begleitete Bergwanderungen abseits der GTA an; Einzelheiten finden Sie hier!

Bergwandern in Rimella
Panorama von der Villa Banffi
6. September 2011
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Etappe 4 Rimella - Alpe Baranca

Gehzeit 4½ Stunden, Aufstieg 920 Meter, Abstieg 500 Meter

2013: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Aufstieg Rimella - Alpe La Res. Anwendung siehe unten! Die von Bätzing erwähnte Kapelle ist von der Straße aus nicht mehr sichtbar. Dafür gut sichtbares GTA-Zeichen in der Nordkehre. Im Jahr 2002 wurde unterhalb von Rimella zwischen den Ortsteilen Pianello und Grondo eine neue Rohrleitung für ein Wasserkraftprojekt verlegt. Die GTA verläuft jetzt unterhalb der Nordkehre auf etwa 100 Metern Länge auf einem neuen Weg direkt auf dem eingegrabenen Rohr. Achtung, oberhalb vom obersten Haus von Roncaccio superiore geht es links hoch - nicht rechts! -

20 Meter durch Ginsterdschungel ...

... zur Zisterne!


Panorama von der Alpe La Res
30. April 2009
Foto anklicken!

2013: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg und Aufstieg Alpe La Res - Alpe Baranca. Anwendung siehe unten! Wir haben den idealen Abstieg ins Barancatal gefunden, der endlich den unübersichtlichen und schlecht markierten Abstieg auf die lästige Fahrstraße vermeidet und stattdessen oberhalb auf alten Wegen, ohne lange Sucherei und erst noch mit einer erheblichen Zeitersparnis, ab der Alpe La Res in nur einer Stunde Gehzeit direkt den Ortsteil Piana di Fobello erreicht. Dieser Weg ist auf der IGC-Karte nicht eingezeichnet.

Auf der Alpe La Res hinter der Kapelle nicht die alte, mit Steinmauern eingefaßte Mulattiera nehmen, sondern den zunächst schmaleren Weg, der etwa zehn Meter unterhalb der Kapelle und ihrer Trockenmauern-Terrasse - und vor allem unterhalb der Mulattiera! - an einer großen Esche mit Wegtafeln beginnt.

Hier leicht links haltend durch die Wiese und lichtes Stangenholz hinunter nach Belvedere. Irgendwelche GTA-Markierungen NICHT beachten!

Man geht links nach Belvedere runter
NICHT davor rechts über die Wiese!

Durch die Häuser hindurch, immer geradeaus, auf der alten Mulattiera direkt an der unteren gelben Villa links vorbei auf die Fahrstraße. Man folgt der kaum befahrenen Straße fünf Minuten nach rechts = Norden und geht unterhalb der Serpentine auf einer Stichstraße eben nach Norden Richtung Boco Superiore.

Am Ende der Fahrstraße führt der untere Weg am Waldrand abwärts nach Boco Superiore zur Kapelle vor dem Haus mit den beiden neuen Terrassen mit roten Geländern.

Hier beginnt mit Wegtafel der alte Weg 17 nach Piana - Santa Maria. Eben über Wiesen und durch Wald, immer zwischen den alten Trockenmauern, zu einem Graben mit einem kleinen Wasserfall. Über eine Wiese aufsteigend zu einer kleinen Kapelle und am obersten Haus von Piana auf einer alten Mulattiera mit alten roten Markierungen links runter nach Süden zum Brunnen. Eben zwischen den Häusern nach Westen auf die Fahrstraße und in zehn Minuten aufwärts nach Santa Maria. Weitere zehn Minuten auf der schmalen Straße aufwärts bis zu den Häusern von Gazza mit einem Parkplatz davor. Nicht weiter Richtung Westen bis in die Häuser von Campo gehen. Ab Gazza immer den Schildern Richtung Baranca folgen: kurz rechts hoch Richtung Norden durch einen kleinen Graben und dann immer Richtung Nordwesten auf immer besser werdender Mulattiera zur Alpe Baranca.

Nagelneue Wanderkarte auf der Alpe La Res
Auf dieser offiziellen Karte der Gemeinde Fobello
wurde der alte Posto Tappa in Santa Maria gestrichen
und endlich der neue Posto Tappa Alpe Baranca eingezeichnet!
1. Oktober 2008, 1018

In Gegenrichtung Alpe Baranca - Alpe La Res - Rimella geht man von der Fahrstraße eben zwischen die Häuser von Piana.

Beim Brunnen nimmt man die alte Mulattiera hoch nach Norden und oberhalb des obersten Hauses mit den blauen Wassertonnen bei einem Felsblock

eben nach rechts auf den alten Weg mit den Trockenmauern. Zur Kapelle und abwärts in den Graben. Mehr oder weniger eben nach Boco Superiore, bei der Kapelle am Waldrand aufwärts auf die Schotterstraße bei den Garagen. Eben nach Süden und bei der Abzweigung der Stichstraße hoch nach Belvedere und auf der alten Mulattiera, die kaum sichtbar die Straße überquert, aufwärts, direkt an der großen gelben Villa entlang

mitten durch die Häuser hindurch weiter hoch zur Alpe La Res. - 2012: Der Weg 17 beginnt am Ortsanfang von La Piana. Dort stehen zwei ungünstig platzierte und teilweise zerbrochene Schilder mit der Wegnummer. Frische rote Markierungen führen zum Beginn der alten Mulattiera.

2013: Der schnellste Abstieg von der Alpe La Res nach Boco superiore führt weglos (!) mehr oder weniger senkrecht hinunter nach Westen. Für Wanderer mit schwerem GTA-Rucksack und/oder Knieschäden ist dieser Direktabstieg nicht geeignet!

Erst ab der Cappella Sant'Antonio hat es einen Weg runter nach Boco superiore. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Alpe La Res - Fobello Boco superiore. Anwendung siehe unten!

Cappella Sant'Antonio

2013: Wer Zeit und Lust hat, kann alternativ zur Straße auf einem schönen (Um-) Weg 18 von Piana nach Santa Maria gehen. Am Ortsende von Piana etwas aufwärts und gut erhaltene und gepflegte Mulattiera oberhalb der Straße, an einer verfallen Alphütte vorbei, nach Santa Maria. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Aufstieg Fobello Piana - Abzweigung D_1182. Anwendung siehe unten! Von dieser Abzweigung, unmittelbar vor der wilden Schlucht des Rio Unava, führt der Weg etwas steiler abwärts und über eine Brücke zu einer Häusergruppe und weiter abwärts nach Santa Maria.

Mulattiera La Piana - Santa Maria

2013: Wem die Etappe 4 zu kurz ist, oder der Ab- und Wiederaufstieg - immer im Wald - zur Alpe La Res sowieso viel zu langweilig, der kann sie bei stabilem Schönwetter elegant verlängern: von Rimella geht man von der erwähnten Nordkehre auf einer Fahrstraße zwanzig Minuten nach Norden, und dann an deren Ende über Riva oder Sant'Antonio auf den markierten Weg in Richtung Colle Dorchetta bis zur Alpe Helo unterhalb vom Paß. Von der Alpe Helo geht man auf dem schönen Panoramaweg, insgesamt leicht absteigend, bis zur Alpe La Res und dann normal weiter. Total von Rimella zur Alpe La Res etwa 4½ Stunden, also etwa 2½ Stunden länger als der "normale" Weg durch den Wald, reine Gehzeit ohne Pausen! Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Rimella - Alpe Zer Helo - Alpe La Res. Anwendung siehe unten! Es lohnt sich nicht unbedingt, den Rucksack vor die Hütte zu schmeißen und zum Fotografieren auf den Paß Colle Dorchetta zu rennen, denn von dort aus sieht man NICHT den Monte Rosa und die Viertausender von Saas Fee, sondern nur die gigantischen grauen Geröllhalden der langweiligen Berge nördlich des Anzascatals. Achtung: der Panoramaweg quert unmittelbar südlich der Alpe Zer Helo mehrere Gräben, die von Rimella Zentrum aus nicht sichtbar sind. Diese sehr schöne Variante ist im Frühsommer nach einem schneereichen Winter, wenn in den oberen Lawinengräben noch vereister Schnee liegt, aus Sicherheitsgründen nicht begehbar. Fragen Sie in diesem Fall Jörg Klingenfuß, wenn er vor Ort in Rimella ist, oder Signore Gelindo Rinoldi vom Posto Tappa GTA und Via Alpina Albergo Fontana nach dem tatsächlichen Zustand des Wegs!

2013: Wer direkt ins Zentrum von Fobello absteigt (Bushaltestelle, Bar, Albergo della Posta), der geht auf dem mit blau-gelben Punkten markierten Weg "Antichi sentieri di Fobello" 15 stets nach Südwesten abwärts: genauso wie oben nach Belvedere. Durch die Häuser hindurch, immer geradeaus, direkt an der unteren Villa links vorbei, auf der alten Mulattiera quer über die Fahrstraße ...

Mulattiera Belvedere - Costa

... und immer weiter über die Wiese nach Costa. Zwischen den Häusern 10 Meter nach links und auf der alten Mulattiera wieder unten raus quer über die Fahrstraße und abwärts nach Campelli direkt zwischen die Häuser, nicht links runter über die Wiese zum Bach. Nochmals unterhalb der Häuser quer über die Fahrstraße - zehn Meter westlich am Hinweisschild liegt oberhalb der Straße das Bed & Breakfast La Squara - auf die Wiese mit der Kapelle und weiter abwärts in den Wald, zuletzt auf Kapellenweg direkt ins Zentrum bei der großen Kirche. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Alpe La Res - Fobello Zentrum. Anwendung siehe unten!

Wer im Bed and Breakfast in der Frazione Roy übernachtet, der geht ab Belvedere auf unübersichtlichen Wald- und Wiesenwegen den ganzen Hang runter Richtung Westen nach Boco Inferiore. Nicht nach Süden absteigen Richtung Fobello Zentrum! Nun entweder auf der Fahrstraße nördlich über die Brücke und dort, wo die vielen Autos stehen, auf einem Fußweg links hoch direkt zur Latteria, oder 200 Meter nach Süden in den Ortsteil Piana di Roy und auf ausgeschildertem altem Fußweg ("Antichi Sentieri di Fobello") direkt hoch nach Roy.

Wem die Etappe 4 nach Roy erst recht zu kurz ist, der geht folgende Variante, die wir fallweise auch in unsere begleiteten Bergwanderungen ex Rimella einbauen: Wie oben direkt ins Zentrum von Fobello (GPS 434720 5082108 907). Vor der großen Kirche geht man über die Brücke zum Friedhof und vor dessen Eingang auf einem Fahrweg nach links. Man folgt diesem etwa zehn Minuten dem Fluß entlang abwärts, rechts vorbei an den Picknickplätzen und links vorbei an den neuen Tennisplätzen (nicht zu dem eingezäunten Haus im Wald nach oben gehen!) bis zu einer alten Steinbrücke über den Mastallone-Fluß. Diese Bogenbrücke kann natürlich auch auf der normalen Fahrstraße erreicht werden. Ab hier geht der "Antico Sentiero di Fobello" 2 hoch in den Wald direkt nach Cervatto, das am Parkplatz vor dem markanten Schloß erreicht wird. An der Piazza vor der Kirche beginnt der "Antico Sentiero di Fobello" 3, der nach einem kurzen Anstieg über die Frazione Torno (GPS 434186 5082043 1035) praktisch eben und aussichtsreich direkt nach Roy führt.

Etappe 5 Alpe Baranca - Carcòforo

Gehzeit 5 Stunden, Aufstieg 700 Meter, Abstieg 950 Meter

2013: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Aufstieg Alpe Baranca - Colle d'Egua. Anwendung siehe unten! Die Wegbeschreibung im neuen GTA-Führer ist wie schon in der Vorauflage rätselhaft und ungenau. Da wird nirgends "eine steile Felswand überwunden", und die Alpe heißt Selle und nicht Sella. Nachstehend unsere korrekte Wegbeschreibung: Von der Alpe Baranca hoch auf die jetzt klassisch schöne Mulattiera und nach fünf Minuten oberhalb einer uninteressanten Kapelle vorbei, hinter der ein rostiger Seecontainer liegt. Die elegante Mulattiera gewinnt mit zwei markanten Serpentinen mitten durch ein markantes Felssturzgebiet ...

Felssturzgelände im hinteren Val Baranca
Haushohe Blöcke - zum Größenvergleich vorne die Hütten der Alpe Baranca -
stürzen aus der unstabilen Felswand über die GTA bis in den Talgrund
28. Juli 2006, 1124

die Höhe des schönen Wasserfalls, der direkt aus dem Lago di Baranca entspringt. Am See östlich vorbei aufsteigend zum Colle Baranca (hier liegt nur 50 Meter entfernt am Weg nach Bannio Anzino eine sehenswerte Alpinikapelle) und eben durch die Alpe Selle hindurch. Von der Alpe Selle zum Colle d'Egua braucht man tatsächlich fast anderthalb Stunden. Unterwegs passiert man einen kleinen Zwischensattel. Der Weg ist schlecht markiert, typisch CAI Varallo: riesige Farbkleckse auf den größten Felsen, oft weit neben dem Weg, und dazwischen mehrere Hundert Meter garnix, nicht mal Steinmänner. Bei Nebel und Regen gut aufpassen, vor allem in Gegenrichtung Colle d'Egua - Alpe Baranca, denn der Weg ist von den Schafen total zugeschissen und haben diese zahlreiche markante Schafsteige in das Gelände getrampelt, die von Laien more often than not als "Bergweg" interpretiert werden!

Der richtige Aufstieg zum Colle d'Egua
führt durch das obere Tälchen
und ist grün eingezeichnet (im hier verdeckten Tälchen gepunktet)
NICHT in die rot eingezeichneten Schluchten gehen!

Wem der lange Anstieg zum Colle d'Egua nicht genügt, der rennt dort weglos nach links auf den 2453 m hohen Cimone, einen Schrofen- und Blockgratgipfel südlich des namenlosen Übergangs Bocchetta 2286 Meter mit hervorragender Aussicht zum nur 16 Kilometer entfernten Monte-Rosa-Massiv. Der Cimone wird fallweise auch bei unseren Bergwanderungen in Rimella im Rahmen einer spektakulären Rundwanderung erstiegen. 2008: GPS-Track von Karl Mätzler Alpe Baranca - Carcòforo. - 2008: GPS-Track von Hans und Cristine Herberholz Alpe Baranca - Carcòforo. - 2010: Abstieg vom Colle Baranca nach Norden ins Valle Olochia und runter ins Anzascatal: guter Weg. Wir haben beim Ristorante Alpe Soi di Dentro übernachtet, Telefon 0324 89678, sehr rustikales Zimmer, vorzügliches Essen. Auf dem weiteren Weg talabwärts braucht man bis auf kurze Strecken nicht die Straße zu gehen, sondern kann die alte Mulattiera benutzen. Von Bannio nach Pontegrande lohnt der Umweg über die Kirche Madonna del Neve.


Panorama Lago di Baranca
31. Juli 2007
Foto anklicken!


Panorama vom Colle d'Egua
26. September 2008
Foto anklicken!

Etappe 6

2012: Die im Rother-Führer beschriebenen Rutschungen nach dem Colle del Termo existieren nicht mehr. Der Weg ist gut befestigt, ausreichend breit und nicht ausgesetzt, das heißt problemlos zu gehen. - 2008: GPS-Track von Karl Mätzler Carcòforo - Rima. - 2008: GPS-Track von Hans und Cristine Herberholz Carcòforo - Rima. - 2006: Bei der Ankunft in Rima darf man nicht mehr dem GTA-Wegweiser (mit Hausmerkmal) nach rechts folgen, sondern es geht geradeaus an der Kirche vorbei. Dort ist auf dem Platz ein Hinweis auf das Büro, in dem der Schlüssel für den Posto Tappa abgeholt werden kann. Falls das Büro geschlossen sein sollte, ist der Schlüssel auch im Grillo Brillo erhältlich. In dieser Straße befindet sich ebenfalls wenige Meter vorher der Posto Tappa.

Etappe 7

2008: GPS-Track von Karl Mätzler Rima - Pedemonte di Alagna. - 2012: Bätzing Seite 101-103 beschreibt den Aufstieg zum Belvedere mit Monte-Rosa-Blick unpräzise: Wenige Meter nach der Passhöhe des Colle del Mud steigt nach rechts ein "sehr steiler Weg" an (wie auch Bätzing schreibt). Es gibt alte Farbmarkierungen und Steinmännchen und der Weg führt im unteren Teil an einem auffälligen aufgerichteten großen Stein vorbei. Später geht es über unschwierige Schrofen. In einer knappen Stunde (nur mit Gipfelgepäck) gelangt man zum Corno Mud (2802 Meter) mit phantastischer Aussicht, hat bis dahin aber knapp 500 Höhenmeter bewältigt (Schwierigkeitsgrad T4-). Der bei Bätzing auch abgebildete grasige Belvedere befindet sich aber nicht dort, sondern ist vom Rifugio Ferioli aus mit zunächst steilem Aufstieg im Grashang und dann Querung zu erreichen. Eine direkte Querung dorthin von der Passhöhe aus ist wegen steiler Platten kaum möglich und nicht sinnvoll. - 2005: Innerhalb Rimas muss man erst den Wegen 92 und 91 folgen. Erst nach dem Ort geht es auf Weg 96 weiter.

Etappe 7A

Zwischen Etappe 7 und 8 empfehlen wir eine Extra-Etappe durch eines der schönsten Seitentäler des Sesiatals und insbesondere an den schönsten Walserhäusern südlich des Monte Rosa vorbei. Man übernachtet in Alagna; empfehlenswerte Extratouren stehen hier. Tags darauf fährt man mit der Kabinenseilbahn vom Zentrum von Alagna auf die Alpe Pianalunga, Betriebsbeginn im Sommer auch an Werktagen um 0730, am Abend zuvor sollte man vorsichtshalber die aktuellen Betriebszeiten erfragen. Fahrplan Sommer 2013: 0730-1300 und 1415-1730, steht auch im Internet.

Auf dem alten Wanderweg 5, oder einfacher auf der wüsten neuen Skipiste, geht man eine knappe Stunde Richtung Col d'Olen. Bei etwa 2340 Meter zweigt an einem Felsblock ...

Abzweigung Felsblock
12. Juli 2007, 0928

... nach links, kaum ansteigend, der Weg ab zum Passo Foric 2444 Meter (GPS 414032 5079052 2444). Hier ändert sich schlagartig die Landschaft, man schaut in das unberührte Valle d'Otro, wo es keinerlei Skitourismus und Seilbahnen gibt - Natur pur wie sonst nur noch in Rimella! Wer fit ist, geht vom Paß noch ein paar Serpentinen hoch zu dem rotweißen Masten, hinter dem die Alpe Zube 2524 Meter liegt (GPS 413822 5078861 2524). Superpanorama auf den unmittelbar gegenüberliegenden Monte Rosa und das gesamte obere Sesiatal. An der Abbruchkante der hochalpinen Bergwiese hat es Edelweiß, bitte nur fotografieren und stehenlassen. Mit Südbogen geht es unmarkiert zurück zum Paß ...

Durch Alpenrosenfelder geht es runter zur Alpe Pianmisura
12. Juli 2007, 1150

... und auf dem Weg Tour Monte Rosa = TMR abwärts zur Alpe Pianmisura (GPS 414799 5077505 1845).

Apollofalter im Lärchenwald unmittelbar vor Weng
12. Juli 2007, 1317

Die folgenden Otro-Ortsteile Weng, Scarpia, Dorf und Follu werden eben durchschritten, man steigt nie zum Bach ab.

Walserhäuser in Otro Dorf
12. Juli 2007, 1335

Es empfiehlt sich eine Übernachtung in der urigen Rifugio Zar Senni, Telefon 0163 922952, unbedingt reservieren! Anders als der mit dem Auto erreichbare Ortsteil Pedemonte mit dem allzu berühmten Walsermuseum unten im Talkessel von Alagna ist Otro nicht von Turnschuh-Mailändern mit ihren handtaschenkompatiblen Bonsai-Kötern überlaufen, weil ins Valle d'Otro keine Straße hinaufführt und man somit nur nach anderthalb Stunden Fußmarsch ex Alagna hinaufkommt. - Zuletzt auf steilem Waldweg abwärts und eben hinein ins Zentrum von Alagna. Bus nach Riva Valdobbia, der Fahrplan steht hier. - Stefan Köppl, Meißen, 12. November 2008: "Diese Extratour ist ausgesprochen lohnend. In diesem Tal stehen die schönsten Walserhäuser und ein Kaffee mit einem Stück Blaubeertorte im Zar Senni krönte diesen schönen Tag." - Walter Frasch, Viersen, 20. August 2009: "Valle d'Otro ... eine Nacht in der Rifugio Zar Senni ... toller Tip, einmaliges Landschafts- und Menschenerlebnis. Wir waren mit drei Töchtern zwischen 18 und 22 Jahren unterwegs, die fanden Wandern im Piemont 'cool'!"

Laut Elena vom Touristenbüro Alagna
ist die Rifugio Zar Senni ab Juni 2013
mit neuen Wirtsleuten wieder durchgehend geöffnet

2013: Dies ist eine bezahlte Anzeige. Die netten Wirtsleute von der Berghütte Zar Senni, das bedeutet Zur Sennerin im uralten Walserdialekt, haben uns um die Veröffentlichung folgender Information gebeten:

Die Unterkunft ist eine alte Walserhütte im Ortsteil Follu, auf einer schönen Wiese gelegen direkt oberhalb der kleinen Kapelle. Es gibt drei Doppelzimmer mit Stockbett, ein Zimmer mit vier Betten und ein Zimmer mit sechs Betten. Aus der Küche kommen natürlich einfache lokale und traditionelle Gerichte.

Wer sich länger in diesem schönen Wandergebiet aufhält, dem empfehlen wir die IGC-Wanderkarte 109 Monte Rosa, Alagna Valsesia, Macugnaga, Gressoney im großen Maßstab 1:25000, jetzt auch mit UTM-Gitter für GPS, die bei uns bestellt werden kann. - Eine weitere Überschreitung, die wir persönlich noch nicht kennen, die aber die Leute von der Rifugio Zar Senni sehr empfehlen, ist Otro - Passo Foric - Alpe Zube - Passo Zube 2874 Meter mit spektakulärem Panorama - Lago Gabiet 2367 Meter.

Passo Zube
Blick zum Lago Gabiet

Von Otro bis zum Passo Zube sind es etwa drei Stunden: am Passo Foric (GPS 414032 5079052 2444) hält man sich aufwärts nach links auf Weg 3B zur Alpe Zube (GPS 413822 5078861 2524) und ab hier geht es ohne Markierung rechts haltend auf einer Bergwiese rauf zum Paß. Wer fit und trittsicher ist wie die Steinböcke, die dort oben herumrennen, steigt noch über Geröllhalden nach Nordwesten, zuletzt am Blockgrat, auf das Corno Rosso 3023 Meter mit Superpanorama!

Corno Rosso
Blick ins Val Gressoney

Unten am See befindet sich die Rifugio del Gabiet. Wer eine Rundtour machen möchte, der kann vom Lago Gabiet auf der Tour Monte Rose Weg 6 den Col d'Olen 2881 Meter überschreiten und über den oben erwähnten Weg 5 - Achtung Skipistengebiet, nicht sehr romantisch! - runter zum Felsblock bei 2340 Meter und über den Passo Foric wieder einsame Wege zurück nach Otro gehen.

Etappe 8

2013: Die Neuauflage der IGC-Karte 9 ist jetzt direkt bei uns in Tübingen erhältlich. Sie enthält außer der GTA und der Via Alpina auch den genauen Wegverlauf verschiedener "Geheimtips" wie Sentiero Frassati und GTB (Grande Traversata del Biellese), die in 15 Etappen über 200 Kilometer umfaßt und hier beschrieben ist. Weitere Informationen zu diesen Wegprojekten und viele Prospekte erhält man bei der sehr engagierten Azienda Turistica Locale, Piazza Vittorio Veneto 3, I-13900 Biella, Telefon 015 351128, Fax 34612, Internet. - 2013: Die Etappe ist wirklich sehr lang. Schon bis zur Alpe Maccagno benötigt man rund vier Stunden und die Wegsucherei in völlig verlassenen Geröllhalden-Hochtälern beginnt erst dahinter. Stabiles gutes Wetter ist Grundvoraussetzung! - 2013: Der im Führer auf Seite 117 erwähnte Toma di Maccagno wird im ganzen Piemont geschätzt und verkauft. Er stammt natürlich nicht (nur) von dieser winzigen Alpe, die ihm schon vor Jahrhunderten den Namen gab. Es ist eine geografische Herkunftsbezeichnung für das gesamte Berggebiet der Provinzen Biella und Vercelli, das hier exakt definiert wurde. - 2012: Der lange Weg mit den 3 Pässen ist gut markiert und sehr gut zu finden. - 2010: Perfekt markiert zum Teil mit wegweisenden Schildern mit Höhenangaben, Entfernungsangaben, Richtungsangaben und Standort. - 2010: Digitale Wanderkarten im Maßstab 1:25000 für das gesamte Gebiet der Provinz Biella gibt es hier. Das Relief ist gut, die Wege grottenfalsch.

Alpe Maccagno
Im Hintergrund Corno Bianco - Monte Rosa
24. August 2007, 1232

Etappe 9

2013: Die im Text erwähnte Panoramica Zegna hat eine gute Webseite, auf der zahlreiche einsame und interessante Bergwanderungen und Mountainbike-Touren beschrieben sind. Es gibt kostenlos eine hervorragende Carta dell'Oasi Zegna 1:30000 mit UTM-Gitter (!), die man bestellen kann bei Zegna oder bei der oben erwähnten ATL Biella. Für Bergwanderungen in der rimellamäßigen Wildnis nördlich der Panoramica Zegna übernachtet man am besten in einer der Unterkünfte direkt auf der Panoramastraße. Es versteht sich von selbst, dass man im Fabrikverkauf beispielsweise in den nahegelegenen Orten Coggiola oder Trivero aktuelle Zegna-Fetzen zu Sonderpreisen erhält! - 2006: Am alten Ortseingangsschild von Gliondini ist ein GTA-Schild angebracht. Man geht links und kommt bald auf die alte Mulattiera. Die erwähnte eingestürzte Brücke ist inzwischen neu errichtet. - 2004: Die Carta del Biellese Nord-Ovest ist im Lebensmittelladen in Piedicavallo zu erhalten und sehr zu empfehlen. Insgesamt sind die Markierungen auf diesem Abschnitt weniger deutlich als auf den davor liegenden Etappen. Meistens war die GTA gelb-rot markiert, was jedoch auch für andere lokale Wanderwege zu gelten scheint.

Etappe 10

2012: Der Uferweg nach Rosazza ist laut Auskunft von Einheimischen durch Abrutschungen nicht mehr begehbar. - 2012: Wir sind den Original-GTA über den Colle della Colma gegangen, wieder ordentlich begehbar und die neuen Markierungen sind in Ordnung; leider existieren auch noch ein paar alte, die uns einmal auf einen "Holzweg" führten. - 2011: Der 2006 empfohlene Weg nach Oropa ist sicher eine super Startstrecke zum einlaufen, allerdings wächst auch dieser schon wieder zu. Der Orginal-GTA- Einstieg ist mittlerweile kaum zu finden. - 2007: Zwischen San Giovanni und dem Colle della Colma gibt es immer wieder weiße Punkte auf dem Asphalt der Straße. Sie führen zu Lücken in den Leitplanken und zu der alten Mulattiera. Die ist freigeräumt und ebenfalls mit weißen Punkten auf dem Boden gekennzeichnet, aber leider auch sehr steil. Die Locanda della Galleria Rosazza liegt - von San Giovanni kommend - direkt vor dem Tunneleingang. - 2006: Als Alternative zu der im Führer beschriebenen Wegführung bietet sich nach Oropa die Via delle Fede an. Die Wegführung ist auf einer großen Übersichtskarte rechts des Einfahrtstores von San Giovanni dargestellt. Man folgt zunächst wie die GTA der Straße Richtung Galleria Rosazza. Nach etwa 10 Minuten folgt man an einer Rechtskehre links der Markierung E1 Richtung Colle/Monte Cucco, am Monte Cucco mündet von links die Grande Traversata Biellese ein. Im weiteren Verlauf bis Oropa ist der Weg markiert mit D15/GTB. Für den sehr gut markierten und in Schuß gehaltenen Weg braucht man etwa 3 Stunden 20 Minuten. Ab der oben genannten Abzweigung von der Straße verläuft der Weg bis Oropa praktisch eben (!), meist angenehm beschattet im Wald, aber auch mit schönen Aussichtspunkten auf San Giovanni, das Cervotal und kurz vor Oropa auf die gesamte Oropa-Anlage.

Etappe 11

Die Rezeption in Oropa öffnet um 0800, die Seilbahn ab 0830, erste Bergfahrt um 0830, letzte Talfahrt um 1700. - 2011: Der Weg vom Rifugio Savoia nach Coda ist super. - 2012: Just to inform you that the path between Rifugio Coda and Colle della Gianna (before Monviso) has been completely renewed. Serena Rosnati, Sviluppo Prodotti, www.turismotorino.org . - 2010: Sehr gut markiert und perfekt gesichert ist die Etappe von Refugio Coda komplett über den Gratweg bis zum Colle della Lace. Aber nach wie vor wichtig: gutes Wetter, Bergerfahrung, schwindelfrei und trittsicher! Nach Colle della Lace verläuft die GTA weit rechts, sehr hoch am rechten Hang hin zu dem in der Ferne sichtbaren Kreuz. Weiter links an der Alpe Bechera links vorbei auf das runde große Wasserstaubecken zu. Ab hier wieder perfekt beschildert. - 2007: Zwischen Bocchetta del Lago und Rifugio Coda wird die GTA gerade für 45000 EUR wiederhergestellt. Der Weg wird verbreitert und an den meisten Steilstellen gibt es schon Stufen und zusätzliche Sicherungsseile.

11 und 12 unter Umgehung des Rifugio Coda auf dem unteren Weg C4 (Verzweigung kurz hinter der Bocchetta del Lago): Abzuraten, weil schlecht zu finden und durch ewiges Auf und Ab sehr lang und anstrengend. Auf etwa 1700 m teilt sich der Weg (laut 25.000er Carta del Biellese) nochmal: entweder über C4b und C3 zum Rifugio Coda oder zum Colle Carisey, also nix gewonnen. Oder auf C4, später C3 Abstieg bis auf 1240 m, dann auf C2 Anstieg bis zum Colle della Lace. Die in der IGC-Karte eingezeichnete, hoehergelegene Querung von L'Arcomune nach Brangolone existiert laut Biellese-Karte nicht.

Etappe 12

2011: Die GTA nach Maletto soll nach Aussage verschiedener Wanderer und Einheimischer kaum zu gehen sein, da zugewachsen. Die Alternative über den Kamm, der gut gepflegt sein soll, setzt wohl Schwindelfreiheit voraus? - 2010: Der vom Rifugio Coda empfohlene Weg über den Grat des Monte Bechi und Monte Roux ist gut ausgesetzt und absolut lohnend. Der Weg durch die Wiesen ins Tal nach Trovinasse ist schlecht gekennzeichnet, aber relativ unproblematisch bei Verlust des direkten Weges. Das letzte Stück ist sehr verbuscht. - 2008: Nach dem Colle della Lace verlor sich die Markierung. Wir gingen erst an der Alpe Bechera recht vorbei, das stellte sich als falsch heraus. Besser ist, vor der Alpe nach links talwärts abzubiegen und den Weg über die Wiese ins Tal zu nehmen. Etwas weiter unten bei der nächsten Alpe Druer, mit großem Kuhstall, ist der Weg wieder deutlich zu sehen. - 2008: Der Weg teilt sich nach einiger Zeit in den Kammweg und den Weg im Osthang (GTA). Weil mein Mann sich auf dem Kammweg unwohl fühlte, sind wir den Weg im Hang gegangen. Ich war froh, als wir beim Colle della Lace ankamen. Der Weg ist wenig begangen, sehr zugewachsen und teilweise stapften wir durch Gras und Gestrüpp mit mehr als 50 Zentimeter Höhe. Die Markierungen sind schwer zu finden, und der Weg ist wie beschrieben an einigen Stellen sehr abschüssig und bei Nebel oder Regen überhaupt nicht zu empfehlen und höchstwahrscheinlich gefährlicher als der Kammweg. Colle della Lace bis Maletto: Das war das einzige Stück Weg auf unserer gesamten Wanderung, wo wir Probleme hatten, den richtigen bzw. überhaupt einen Weg zu finden. Hinter dem Colle della Lace sind wir zunächst am Colle di Giassit gelandet, wissen aber nicht, wo wir einen anderen Weg übersehen haben könnten. Bis wir dann den richtigen Weg wiedergefunden haben sind wir eher querfeldein zu Tal gelaufen, und bis Maletto gab es noch einige Stellen, wo wir uns unsicher waren ob wir noch auf dem richtigen Weg sind.

Etappe 13

2007: Wenn man bei Carema aus dem Wald kommt, geht die GTA in einer der nächsten Kurven links ab Richtung Quincinetto. Es folgt ein kurzer Aufstieg, dann geht es eben durch den Wald. Wenn dann an einer Stelle viele neue rote Markierungen nach rechts abbiegen und auf einen Felsen hinaufführen, ist das trotzdem nicht der richtige Weg! Vermutlich muss man den Pfad, auf dem man sich vorher befindet, einfach weiter gehen. - 2004: Wegen starkem Regen haben wir von Maletto ein Taxi ins Tal genommen, um unseren Zug noch zu erreichen. Das nächste Taxiunternehmen ist in Ivrea (Telefon 0125 49113), die Fahrt von Maletto nach Pont Saint Martin hat für 5 Leute mit Wanderrucksäcken 45 Euro gekostet.

Etappe 14

2007: Bei dieser ganzen Etappe lässt man die IGC-Karte am besten einfach im Rucksack, denn es stimmt nichts darauf! Den Anfang des Weges findet man mit der Beschreibung im Buch, und dann ist er durchgehend markiert und nur an wenigen Stellen etwas zugewachsen.

Etappe 15

2010: Als sehr problematisch haben wir mit mehreren Wanderern den Abstieg von der nicht mehr bewirtschafteten Alpe Chiaromonte empfunden. Der Weg ist durch den hohen Grasbewuchs in Kombination mit Steilheit und schlechter Kennzeichnung nur noch sehr schwer begehbar. Der Weg von Succinto bis Fondo wurde nach dem schweren Abstieg von mehreren als sehr erschöpfend durch seine Länge mit nicht mehr einkalkulierten diversen Auf- und Abstiegen am Ende der Etappe empfunden. Dort in Flussnähe haben wir auch den stärksten Bremsenüberfall unseres Lebens erfahren. Dieser Abstieg war von allen Etappen der Unangenehmste. - 2009: Beim Abstieg nach Succinto aufpassen: Richtung Cappia absteigen und nicht vorher nach rechts auf einen ebenfalls gut rot-weiß markierten, nach oben ziehenden Wanderweg abbiegen. - 2007: Der alte, direkte Weg von Le Cavanne bis zum Pass ist wieder markiert worden, so dass man ihn finden kann. Der Abstieg in die Valchiusella ist landschaftlich sehr eindrucksvoll, aber vom Laufen her nicht ganz einfach, da stark mit Gras zugewachsen, so dass man auch die zahlreichen unter dem Gras liegenden Steine nicht sieht. Am Anfang führt der Pfad hangparallel hoch oben an diesem sehr steilen Grashang, später geht es zum Teil recht steil bergab. Braucht auf jeden Fall Zeit und Konzentration! - 2007: Die Einheimischen raten ab, die auch von Bätzing erwähnte Variante über den Passo Pian de Gallo / Traversella zu gehen. Bei Nebel Vorsicht, da im weiteren Wegverlauf einige Zeichen der GTA im hohen Gras verborgen sind. Bei guter Sicht sollten keine Probleme auftreten. Nach der Hochebene von Cappia führt die GTA scheinbar auf der falschen Seite des Hügels in Richtung Succinto, ändert aber bald ihre Richtung und läuft in einem großen Bogen in Richtung Succinto. - Die IGC-9-Karte verzeichnet einen anderen als den neu und sehr gut markierten Aufstieg von Le Cavanne.

Etappe 16

2011: Seilsicherungen und Markierungen wurden offenbar erst kürzlich neu befestigt, bei gutem Wetter war Etappe von uns in etwas über 7 Stunden gut zu bewältigen. - 2011: Der Abstieg nach Piamprato etwas anspruchsvoller durch glatte Steinplatten. - 2009: During the step Piamprato - Bocchetta delle Oche there are two points of I/II degree and a difficult trail through vegetables, moreover this year there was a lot of snow, but the difficulties are present also without snow, expecially in case of rain. Be very, very careful if you go in the opposite direction, as every German does, because when you arrive at the Bocchetta from Fondo you are surely very tired. From the Bocchetta to Quincinetto the trail is very well marked. - 2007: Sehr anstrengende Etappe, wir sind geübte Bergwanderer und haben neun Stunden gebraucht. Beim Abstieg nach Piamprato sind relativ weit unten einige Versicherungen bereits wieder ausgerissen, die losen Enden sind zum Teil mit Kletterseilstücken notdürftig geflickt. Nicht absolut Trittsicheren muß geraten werden, diese Etappe auf keinen Fall zu gehen! - 2007: Abstieg von der Bocchetta delle Ocche: Im Buch als eine der schwierigsten Stellen der GTA angekündigt, kommt letztendlich nur eine einzige abgesicherte Stelle, schon relativ weit unten, und auch dort sind die Ketten meiner Meinung nach nicht mal nötig. Sicher kein ganz einfacher Abstieg zwischen Steinplatten und -stufen und Erlengebüsch, besonders bei Nässe, aber auch nicht so schwierig wie man angesichts der Beschreibung denken könnte.

Etappe 17

2011: Busfahrt zu empfehlen, Busfahrer hält auf Anfrage auch gerne direkt in Bosco. - 2011: Empfehlung: Taxianfahrt bis Costa, da die Straße keinen Spaß macht. Die Strecke ist im mittleren Teil etwas ansprusvoller, da schmaler Steig am steilen Wiesenhang, ansonsten wunderschön. - 2009: Taxi at Pont Canavese, phone 335 6913499 and 333 4859684, Signore Giacoletto, useful to move around in the Orco, Soana, and Chiusella valleys. - 2007: Eine nette Erholungsetappe, und die Beschreibung im Internet von 2005 trifft auch 2007 noch zu, im Gegensatz zum Buch, in dem es heißt, man müsse immer auf der Straße laufen: hinter dem Santuario Madonna della Neve kommt man auf einen Fußpfad bis Pianetto, bis Cugnone muss man dann tatsächlich Straße laufen. Ab dort gibt es dann wieder einen Fußweg, der vor allem auf der anderen Flussseite im Wald erstmal nicht mehr als ein Trampelpfad mit gelegentlichen Farbmarkierungen ist, aber trotzdem auffindbar und schön zu laufen. Bis Scandosio kommt man so, und dann ist es auch bis Ronco nicht mehr weit. - 2007: Der ursprüngliche GTA-Wanderweg ist zugewachsen und nicht mehr zu begehen. Als Alternative zu den zweieinhalb Stunden Asphaltstrasse bin ich über den Colle Borra 2539 Meter nach Campiglia im parallelen Seitental vom Valle Soana gegangen. Dieser Weg ist landschaftlich grossartig, gut gepflegt und markiert rot/weiss, Via Alpina. Am Pass phantastisches Panorama von der Tiefebene bis zum Monviso bis zu den Seealpen sowie die Berge des Parco Nazionale delle Gran Paradiso. Von Campiglia in anderthalb Stunden auf der fast unbefahrenen Teerstrasse nach Ronco-Canavese.

Etappe 18

2011: Nach langem Aufstieg fehlende Markierungen vor der Alpe de Goie, vorher links halten, und Wegführung bis Colle Crest teilweise unklar, dort ist schon Abzweig zur zukünftigen Wegführung erkennbar. Ab hier hervorragend markierter und frisch präparierter Weg nach Talosio.

Etappe 19

2011: Wenn man die Etappe umfahren möchte, sollte man sich frühzeitig über die seltenen Busfahrzeiten informieren oder alternativ 40 EUR für ein Taxi investieren. - 2009: Ronco Canavese - Piamprato: The step is entirely on the road, there are no trails, with one possible exception of more or less 700 meters. You can use a bus to avoid the stop at Ronco. - 2009: Nach der Querung zur Alpe Praghetto zweigt der Weg vor der Alpe ins Tal ab. - 2007: Der Abstieg nach San Lorenzo war ziemlich verwachsen, sehr steil durch hohes Gras und übel knochenschindend, bis dahin aber top-markiert und geschnitten, gut zu finden.

Etappe 20

2011: Weg ist entgegen der Bätzing-Beschreibung inzwischen sehr gut markiert. Vorsicht beim Abstieg von S. Anna nach Pra, teilweise hohe Gräser. - 2011: An den zugewachsenen Stück von San Lorenzo nach Noasca sind drei Arbeiter im Einsatz, um die Strecke freizuschneiden, sie haben auf dem Stück vor Sant'Anna alle 5 Meter eine Markierung gesprüht, um selbst sich nicht zu verlaufen, also gut zu finden, aber Ende Juni noch sehr anstrengend zu gehen. Von der Wallfahrtskirche führt unweit nach Westen ein super hergerichteter Weg nach Nora, Fei hinunter. - 2011: Kurz nach San Lorenzo, gleich hinter der Brücke führt ein markierter Steig in den Wald, ziemlich auf gleicher Höhe entlang, einmal ist auch GTA auf einen Stein geschrieben. Nach kurzer Zeit erreicht man einen Klettersteigähnlichen Pfad, der spektakulär über dem Locanatal auf Platten nach Westen führt, die Markierung wird immer dünner und verblaßter. Unweit der Kraftwerksrohre, die nach Rosone hinabführen, ist noch ein neues Stahlseil gespannt, dann gelangt man in leichteres Gelände und der Pfad verliert sich. Wenn man sich zu einer technischen Anlage etwa auf gleicher Höhe durchschlägt, gibt es Stufen am Fels, die unter den Rohren zu der Station führen. Der Rest eines Steiges geht gegenüber auf der Felsplatte nach Westen verliert sich aber im Gestrüpp. Wahrscheinlich könnte man sich zu einer nahen Alpe durchschlagen, was wir uns nicht getraut haben. Wir sind die Treppen neben den Rohren super steil abgestiegen und 150 Meter tiefer auf den GTA gestoßen. Hat uns zwei Stunden gekostet, war aber spektakulär. Ist aber nur für klettererfahrene Pfadfinder zu empfehlen. - 2011: Man kann alternativ vor Pereballa, einem sehr anspruchsvollen Wegstück ausweichen, in dem man rechts in nördlicher Richtung bis etwa 1550 Meter aufsteigt, dort endet der Pfad auf einem Querweg, dem man nach links folgt bis er bei 1490 Meter wieder auf den GTA stößt. Man braucht im dann folgenden Dickicht wohl keinen Einzelkämpferlehrgang, allerdings solte man den GTA kennen und lieben (GTA-Erfahrung); dann kann dieses zugewachsene Teilstück auch gemeistert werden. Er ist nach den Beschreibungen der vergangenen Jahre ich nenne es mal "anspruchsvoller und interessanter" geworden. Wir haben viel gelernt! Ab Sant'Anna ist der Weg wieder einfach zu gehen, bitte aber auf die richtigen Markierungen achten, nicht von der mittleren Treppe ins Tal, dort ist man schnell in sehr steilem unwegsamen Gelände. - 2007: Man verlässt die Straße von San Lorenzo nach Rosone kurz hinter dem Weiler Rocci: Treppchen, GTA-Schild, Richtungsangabe: Noasca. Hinter dem Fallrohr des Kraftwerks geht es sofort rechts den Berg hinauf. Man passiert im Wald die Kapelle Maria SS del Rosario. Am rechten Rand der Geröllhalde geht es steil den Berg hinauf. Auf dem ganzen Weg viele gut platzierte allerdings verblasste rot-weiße bzw. weiß-rote Markierungen. Etwa ein Drittel der Strecke ist zugewachsen. Man läuft dann oft auf den Terrassenmauern der ehemaligen Felder und drückt sich durch Dornen- und anderes Gebüsch, auch hier viele Markierungen, zusätzlich geknickte Äste. Kurz hinter Casetti mit der Kirche Sant Anna gibt es rechts auf einem Felsblock ein Via Alpina Schild und die Richtungsangaben Rifugio Noaschetta und Sant Anna. Etwa 10 Meter vor dieser Markierung führt links mit Treppenstufen beginnend ein blau markierter, freigeschlagener Weg ins Tal nach Fei. Dies ist der Pilgerweg und nicht die von anderen Wanderern 2005 beschriebene Abzweigung der GTA. Bei Pra, Hinweisschild, verlässt man die Straße nach Noasca, überquert auf einer Fußgängerbrücke den Fluss Orco und findet den freigeschlagenen, frisch markierten Weg nach Noasca. - 2007: Diese Etappe ist auch im Jahre 2007 laut Aussage des Posto-Tappa-Wirtes in San Lorenzo zugewachsen und nicht zu begehen. Busabfahrt von Talort nach Noasca um 0750 Uhr: Abstieg ins Locana Tal: 45 Minuten auf der Teerstrasse. - 2005: Busfahrplan im Internet.

Etappe 21

2011: Gute Markierungen. Wer nach dieser Etappe per Bus abreisen will, sollte sich frühzeitig über die unregelmäßigen Fahrzeiten informieren, etwa 80 Prozent der Einheimischen verstehen den Fahrplan nach unserer Recherche auch nicht ... Einfachere Abreise ist von Noasca möglich, 500 Höhenmeter Abstieg von Ceresole teilweise durch Tunnel. - 2010: Vom Flughafen Turin bis Noasca haben wir etwa 80 EUR für ein Taxi gezahlt. Das erspart eine zeitraubende Anreise mit Bahn und Bus. Hinter Noasca verläuft der Weg nicht wie auf der Karte dargestellt südlich der Straße, sondern entlang der Straße, den Serpentinen folgend. Eine bessere Karte 1:25.000 gibt es in dem kleinen Lebensmittelladen in Noasca. Der Weg von Noasca nach Cerosole ist eine schöne "Einsteigertour" und lohnt sich in jedem Fall!

Etappe 21A

2005: Die Alternativroute über den Weg 550 von Chiapili ist sehr empfehlenswert, sie führt über alte Alpen und an Stellungen des Zweiten Weltkriegs vorbei und hat schöne Ausblicke. Nachdem der Weg vor den letzten Serpentinen zum Colle di Nivolet wieder auf die Straße trifft, muß man sich entscheiden, ob man für die letzte halbe Stunde auf der Straße den Serpentinen folgt, was werktags völlig in Ordnung ist, sonntags aber vermutlich nicht empfehlenswert, oder ob man den kleinen Bergpfad nimmt, der rechts durch die Rocce de Nivolet führt.

Etappe 22

2007: Von Pialpetta kann man auf dem gut markierten Sentiero Natura e Sport in vier Stunden nach Ceres wandern, dort Zuganbindung.

Etappe 23

2010: GTA im unteren Verlauf freigeschnitten, im oberen Bereich stark mit Erlen überwachsen, aber zu finden. Im Abstieg, hinter dem L. Vasuero, genau auf die Wegemarkierung achten, damit man nicht auf einen der westlich verlaufenden Wege gerät. - 2008: Im Abstieg gibt es kurz oberhalb von Pian Bosco eine neue Fahrstraße, durch welche einige hundert Meter der GTA  und Markierungen überbaut wurden. Wenn man auf diese trifft, folgt man am besten dieser Straße nach rechts bis zu einem großen Felsblock auf der linken Seite mit deutlicher Markierung auf Schulterhöhe; vorher nicht von den diversen Markierungen rechts und links im Gelände irritieren lassen. Ab hier ist der Weg wieder durchgängig unterhalb der Straße markiert.

Etappe 24

2012: Villaretto liegt 1 Kilometer westlich von Usseglio, Endstation der Buslinie Germagnano - Usseglio - Villaretto beim Albergo Furnasa. Die Strasse von der Alpe d'Ovarda mündet am östlichen Ende von Chiandusseglio direkt an der Bushaltestelle in die Hauptstrasse. Ausserhalb der Hochsaison verkehrt im Auftrag der GTT Torino auf der Mittagsroute ein Minibus, erkennbar an einer kleinen, rechteckigen Zieltafel an der unteren linken Frontscheibe, die aus der Entfernung kaum wahrnehmbar ist. Unbedingt Haltezeichen geben, sonst fährt der Bus durch. Fahrplan 2012 für diese Haltestelle: Montag bis Samstag 13.55, Minibus; an Feiertagen 16.05; Montag bis Samstag 17.40 . Diese Abfahrzeiten beziehen sich auf den Ort Lemie, an der erwähnten Haltestelle trifft er dann einige Minuten später ein. - 2011: Wir haben die Variante über die Alpe d'Orvada genommen haben. Empfehlung: zur Alpe keine Abkürzung nehmen, bitte auf dem Weg bleiben. Unbedingt vorher erkundigen wann der letzte Bus von Lemie nach Usseglio oder Villaretto fährt, auch aus diesem Grunde bitte morgens zeitig aufbrechen. - 2010: Abstieg vom C.to di Costa östlich am Hang entlang. Der Weg ist sehr stark überwachsen, im unteren Bereich des Bachs teilweise zerstört. Er beginnt wieder einige Meter flussabwärts am Waldrand, dem Bach folgend. - 2009: Wegen schlechten Wetters wählten wir im Abstieg vom Colle Paschiet die bei Bätzing beschriebene "sichere" Variante zur Alpe d'Orvada. Diese ist bei schlechter Sicht allerdings auch nicht ganz einfach zu finden, da schwach markiert; hier den Steinmännchen folgen. - 2005: In Ermangelung eines Quartiers in Usseglio an Ferragosto wählten wir die alpinere Variante über Rifugio Gastaldi, Rifugio Ciprario zum Rifugio Albergo Vulpot (offen!), die auch sehr empfehlenswert ist. Zwischen den Rifugi jeweils etwa 4 Stunden Weg, oft über Blockfelder und nicht immer perfekt markiert. Nach Rifugio Ciprario Abstieg Richtung Usseglio und dann auf alter Eisenbahnlinie "ebenerdig" bis Vulpot. Dabei sieht man das Tal von Usseglio wenigstens von oben. - 2005: Unbedingt vom Colle di Costa Fiorita links dem Sentiero Italia folgen. Dieser ist mittlerweile mit der GTA-Wegführung identisch. Die alte Wegführung (nach dem Colle in Wegrichtung rechts) wird nicht mehr gepflegt und verfällt zusehends. Ansonsten gilt auch für diese Variante das von Bätzing geschriebene: Bei Schlechtwetter über Lemie ins Tal absteigen.

Etappe 25

2012: Usseglio - Margone - Werkbahntrasse - Rifugio Vulpot: Den Weg von Usseglio bis Margone auf der Strasse zu laufen, um ab Margone die Werkbahntrasse zum Lago di Malciaussia zu begehen, erschien mir nicht empfehlenswert, und so brachte mich der Wirt vom Grand'Usseglio auf meine Bitte für 10 EUR bis zur Kirche von Margone. Dort befindet sich rechts der Strasse an einer Hauswand ein hölzerner Pfeil mit der Inschrift "Rif. L. Cibrario Al Peraciaval 2616 m". Diesem Hinweis folgend geht es zunächst aufwärts durch einen bewaldeten Hang, bis man auf eine hügelige, hochebenartige Weidefläche trifft, wo an dort stehenden Hütten die Markierungen enden und von einer Werkbahntrasse nichts zu sehen ist. Von hier aus in der Falllinie weglos weiter hinauf, bis man die spärlichen Spuren der Werkbahntrasse erreicht. Den Spuren folgt man nach links = Südwesten, die dann nach rechts in einen Einschnitt mit einem Gebirgsbach führen. Nach der Überquerung sieht man keine Fortsetzung des Werkbahnpfades, sondern sieht sich dichtem Unterholz gegenüber, durch das man sich durchschlagen muss. Das ist eine ganz gefährliche Stelle, weil sich dort unter hohem Grasbewuchs talseitig eine Mauer (Kunstbauten der Trasse) befindet. Tritt man daneben, stürzt man mehrere Meter tief ab. Später führt die Trasse in einen Einschnitt, der total zugewachsen ist und talseitig umgangen werden muss. Die Seilsicherungen, na ja, bei Nässe Rutschgefahr; sie führen jeweils über Einschnitte, deren Kunstbauten wie Dämme und Brücken weggespült wurden. Die Trasse endet an der Strasse zum Stausee, nachdem man noch über eine Leiter von der dann nicht mehr vorhandenen Trasse hat absteigen müssen. - Rifugio Vulpot - Capanna Aurelio Ravetto - Agriturismo La Darbunera: Bei Erreichen des Passes Colle Croce di Ferro dichter Nebel, ein talwärts sich ausbreitendes Schneefeld und die Sicht gleich Null. Nach längerer Wartezeit am Steinmann mit Markierungen, die im Nebel keine Fortsetzung erkennen liessen, lichtete sich kurzzeitig der Nebel und gab die Sicht auf das Schneefeld und die rechts unterhalb liegende Capanna und eine etwas weiter entfernt liegende, aus dem 2. Weltkrieg stammende und dem Verfall preisgegebene Militärunterkunft frei. Ab dort waren Weg und Markierungen trotz weiterhin dichtem Nebel gut auszumachen. Nach einer gewissen Zeit tauchte links des Pfades ein Felsklotz mit rechteckiger Oberfläche und mit Zeichen und Zielangabe 'GTA Truc' in der alten roten Farbe, dem GTA-Zeichen in rot-weiss und der neueren rot-wessen Markierung in einem auseinander laufendem Winkel auf, was den Anschein einer Abzweigung erweckte. Sichtweite im Nebel etwa 70 Meter. Keine abzweigenden Spuren im abschüssigen Grashang bis zum Waldrand zu erkennen. Der Höhenmesser zeigte 2560 Meter an, der Vergleich mit dem GPS-Gerät ergab Übereinstimmung, also 100 Höhenmeter über der im GTA-Führer angegebenen Abzweigung. Diese - insbesondere bei Nebel und schlechter Sicht - verunsichernden Zeichen und Hinweise sollten entfernt werden! Die weiss-rote Markierung genügt hier vollauf. Die Unsicherheit blieb, bis sich 100 Meter tiefer der Nebel lichtete, und auf 2460 Meter Höhe ausreichende und eindeutige Wegweiser und Markierungen an der Wegverzweigung sichtbar wurden = Weg 560 nach Arcella, der Alpe, an der die Strasse nach Il Truc beginnt. - Agriturismo La Darbunera - Susa: Nach Aussage der Wirtin von La Darbunera sollte ich vom Hof direkt über die Wiesen hinab bis zum Waldrand gehen, dort würde ich auf den GTA-Pfad stossen. Keinem Abenteuer abgeneigt, marschierte ich los, über Zäune, Bäche, morastiges Gelände, bis ich auf etwas stiess, was mit einem Pfad eine gewisse Ähnlichkeit hatte. Wer also sich gern durchs Unterholz kämpft, über umgestürzte Bäume steigt oder unter diesen hindurch kriecht, an einer Lichtung die Markierung verliert und nach Absetzen des Rucksacks die Umgebung nach Zeichen absuchen muss, der sollte statt der Strasse diesen Pfad benutzen. Er wird ein Mehrfaches an Zeit brauchen, aber Natur pur erleben, bis er zwischen den Bäumen endlich die ersten Häuser von Il Truc auftauchen sieht. Ab Il Truc führen zwei Wege nach Susa. Ich wählte den kürzeren, steileren. Weit kam ich nicht, steil bergab zwischen Häusern und Ruinen verlor ich die Markierung, obwohl Wege vorhanden waren, kehrte zum Ausgangspunkt zurück und nahm den längeren Weg in Kauf. Aber auch der hatte seine Tücken. In Castagneretto auf Höhe 935 Meter steht ein verfallendes Haus, die Markierung läuft geradeaus über einen Bach auf eine Wiese und verläuft dann später im Sand beziehungsweise im Gras, was zur Umkehr zwingt. Auf dem Rückweg sieht man dann, dass der richtige Weg an der Hausecke um 90 Grad nach rechts abbiegt und sich an dieser Seite des Hauses eine neue Markierung befindet, die man natürlich nicht sieht, wenn man von oben kommt, es sei denn, man dreht den Kopf um 180 Grad. Der GTA kommt in der Frazione San Giuseppe in die Zivilisation zurück, überquert auf einer Brücke den Torrente Cenischia und führt über Autostrassen ohne Fussweg in die Altstadt von Susa und entspricht nicht dem auf Seite 176 des Bätzing-GTA-Nord-Führers eingezeichneten Weg, der möglicherweise angenehmer zu gehen gewesen wäre. Übrigens führt schätzungsweise 500 Meter nach dem Ortsschild von Susa nach links eine abschüssige Strasse in einem Rechtsbogen unter der Hauptstrasse hindurch, auf der man durch einen Torbogen und später entlang des Torrente Dora Riparia fast autofrei in die Innenstadt kommt. - 2011: Empfehlung, nicht den unteren oder ersten Teil des GTA bei Margone nutzen, sondern erst die Strasse entlang gehen, wir sind ihn gegangen, machte keinen Sinn oder Spass. Unterwegs gibt es auch weisse Makierungen, die nichts mit dem GTA zu tun haben. Bei etwa 1600 Meter geht es allerdings wieder sehr schön abseits der Strasse auf dem GTA hinauf zum See. Rast im Rifugio am See ist sehr zu empfehlen. Ab hier auch wieder ein wunderschöner Weg bis zum Rifugio Capanna, wo wir, da die Hütte bereits geschlossen hatte, den Winterraum zur Übernachtung nutzten. Tee, Wein, Essen, Käse, Brot, bitte nicht vergessen. - 2010: Der Bus von Usseglio nach Margone fährt nachmittags erst um 18:00 und endet dort. Nach Usseglio keine Möglichkeit mehr Lebensmittel einzukaufen. - 2009: Bei Margone zweigt die GTA von der Straße ab; zunächst gut, dann irreführend. Auf keinen Fall den weißen Pfeilen hangaufwärts folgen, sondern in Flussnähe bleiben; der Weg führt dann über den Fluss und sehr steil auf die Straße zurück. Dieser Abstecher ist wenig lohnend, selbst wenn man sich nicht verläuft. Alternative: einfach auf der Straße bleiben. - 2007: Nach Margone kommt man auf eine Waldlichtung mit einem verfallenen Haus. Dort darf man nicht den weissen Strichen und Pfeilen am oberen Rand der Richtung folgen, sondern muss rechts am Haus vorbei. Im Wald taucht dann nach kurzem wieder ein GTA-Schild auf. Insgesamt lohnt sich aber der Umweg über Margone nicht. - 2006: Der Weg von Margone über die alte Bahntrasse zum Stausee Malciaussia ist sehr empfehlenswert, schönste Aussicht, historische Trasse, teilweise etwas verfallen, Tunnel sehr dunkel, aber bei langsamer und vorsichtiger Gehweise wegen Steinen und Wasser auf der Erde durchaus auch ohne Taschenlampe machbar. Am Ende, wenn die Trasse wieder auf die Fahrstraße trifft, kleine Klettereinlage an der 2006 defekten Seilversicherung nötig. Weg zur Trasse von Margone aus nicht ganz einfach zu finden: Am Ortsausgang von Margone in einer sehr scharfen Linkskurve nicht weiter der Fahrstraße folgen, sondern zu einer kleinen Häusergruppe rechts der Straße gehen. Zwischen den Häusern führt links ein Pfad, mit Wegweiser zu einem Rifugio, über einen alten Almweg bergan in Richtung Trasse.

Etappe 25A

Falls man im Rifugio Ca d'Asti übernachten will, kocht abends die Hüttenwirtin. Von dort hinauf auf den Rocciamelone sollte man etwa anderthalb Stunden für den Aufstieg einkalkulieren. Vom Rifugio Ca d'Asti zur Alpe Truc sind es nochmals etwa zwei Stunden Fussweg. Wer hinunter nach Susa abkürzen will/muss, kann ab La Riposa per Autostop mit einem der Tagesausflügler ins Tal hinunter. - 2013: Der Autor der Sendung "Bergauf Bergab" im Bayerischen Fernsehen möchte gerne eine Geschichte über die Wallfahrt am 5. August 2013 auf den Rocciamelone machen. Er sucht bayerische Wanderer, die an diesem Tag die Wallfahrt mitmachen möchten, und bittet um Kontaktaufnahme unter Matthias.Eggert@br.de . - 2012: Aufstieg von La Darbunera über Rifugio La Riposa zum Rifugio Cà d'Asti. Nach Auskunft in La Darbunera liegt der Gipfel nach 12 Uhr meistens in den Wolken. Die Etappe 25A führt tatsächlich über sehr steile, abschüssige Grashänge, wie das vom Rifugio Cà d'Asti aus sehr eindrucksvoll zu sehen ist, das heißt der Wegverlauf ist selbst mit dem Fernglas nicht auszumachen. An der Abzweigung nach Tour der Strasse Il Truc - La Darbunera - Rifugio Riposa steht auf der linken Seite ein Wegweiser mit der Aufschrift "Madounin, Vetta 3538 m - Sentiero die Madounin". Ich bin den Pfad ein Stück gegangen, es gab viele Spuren = Trampelpfade von Kühen, aber weiter keine Markierungen oder Hinweise, sodass ich mich durch den Wald wieder zur Strasse durchgeschlagen habe. Meine Annahme war, dass der Pfad zunächst nach La Riposa führt, also eine Alternative zur Strasse darstellt. Vermutlich war diese Annahme falsch, obwohl am Parkplatz der Rifugio-Cà-d'Asti-Materialseilbahn der Wegweiser wieder auftaucht. - 2010: Querung vom GTA zum Rifugio Asti über die Alta Via Val di Susa gut zu finden aber teilweise sehr ausgesetzt (sehr steile Grashänge und rutschige Bachtäler, kurze leichte Kraxeleien). Bei Regengefahr oder für nicht ganz schwindelfreie Wanderer nicht zu empfehlen!

Etappe 26

2010: Der kürzere, steile Weg 558 nach Susa ist sehr schön und gut zu finden, etwa 2½ Stunden bis Susa. In Giraut hinter der Kirche, westlich auf schmalen Pfad durch das Dorf. In Susa durchgehende Bahnverbindung nach Turin.

Etappe 27

2011: In Margheria beim Sonnenuhrhaus nicht, wie die Karte nahelegt, geradeaus weiter gehen, sondern nach links runter (Sonnenuhr im Rücken) der Kennzeichnung Sentiero Balcone folgen. Beim ersten Haus ist dann ein Sentiero-Balcone-Wegweiser, unter anderem mit Weiterleitung nach rechts = Westen nach Combes. Das ist ein waagerechter Pfad, den wir auch sehr lange oben gesucht hatten. Vor dem ersten Haus in Combes ist dann wieder ein verwaschenes GTA-Schild. - Der steile, schlecht zu findende Weg ab Moncellier lässt sich vermeiden durch Abgang ab Eclause direkt nach Salbertrand östlich von Moncellier, ebenfalls mit Sentiero Balcone ausgeschildert. Das hat uns geholfen, die bei der Sonnenuhr-Wegsuche verlorene Zeit teilweise wieder reinzuholen. - 2011: Der Weg von Cels zu Case Armeite ist nicht gut ausgeschildert. Wenn der Fahrweg oberhalb von Morlière sich nach links unten wendet, geht im spitzen Winkel nach hinten rechts der GTA-Weg zu Case Armeite ab. Den Wegweiser kann man nur von der Gegenrichtung sehen. - Im Ort San Colombano geht zwischen zwei Häusern ein rot-weiß markierter Pfad nach rechts oben ab. Das ist nicht der GTA-Weg ! Man muss die Straße nach unten weitergehen bis zur Brücke über die Galambra außerhalb des Ortes. Etwa 50 Meter weiter zweigt der GTA-Weg als rot-weiß markierter schmaler Pfad nach rechts oben ab. - In Margheria findet man an einem einzel stehenden Haus mit aufgemalter Sonnenuhr ein GTA-Zeichen, danach keine Markierung mehr. Wir sind - weil kein anderer Weg zu entdecken war - einen grasbewachsenen Fahrweg weitergegangen, der in Serpentinen nach oben geht. In etwa 1500 Meter Höhe stießen wir auf einen rot-weiß markierten Pfad, der steil nach links unten geht. Auf diesem erreichten wir Combes in 1220 Meter Höhe. Das war aber nicht der GTA-Weg. - Von Moncellier geht der GTA-Weg als ganz schmaler Pfad steil nach unten nach Salbertrand. Der Einstieg ist kaum zu finden, weil der Weg zugewachsen und nicht markiert ist.

Etappe 27A

2006: In Menolzio gibt es einen Lebensmittelladen! Der Rio Corrente in Menolzio ist nicht wirklich am Ortsende. Die Häuser, die nachher kommen kann man zwar auf der Karte als Agnetti identifizieren. Beim Wandern denkt man aber es sei derselbe Ort. Hier kann man gehen, wie im Buch beschrieben. Markiert ist der Weg allerdings anders: Man überquert den Fluss gleich und geht noch etwas weiter auf der Straße Richtung Osten. Dann geht es bergauf, erst auf einer Mulattiera und dann auf einer (auch direkt ansteigenden) Straße bis zum im Buch erwähnten Wasserhäuschen.

Etappe 28

2011: Unterhalb der Passtraße über den Colle d'Assietta geht der GTA-Weg über Wiesen, über die viele Kuhpfade gehen. Die Markierung ist sehr spärlich, so dass man sich leicht verläuft. Man kann sich an schlanken Stangen orientieren, die hin und wieder am Weg stehen. - 2005: Der Weg ist insgesamt gut markiert, in den Wiesen vor und hinter der Alpe Assietta sogar liebevoll. An dieser Alpe gab es kein Wasser. Zwischen Bergerie Assietta und Cerogne gibt es ein Wegstück auf nacktem Fels, das mit Kette gesichert ist und danach etwa 50 bis 100 Meter einen schmalen Weg in Fels und Geröll, bei dem Trittsicherheit gefordert ist.

Etappe 28A

2011: Die Etappe führt durch den Ort Puy, nicht wie in Bätzing "verläuft oberhalb des Orts Puy"; wir sind deswegen zuerst falsch gelaufen. - 2010: Der Weg von der Alpe Toglie nach Usseaux ist durchgehend neu markiert und gut zu finden. - auf dem weg von der alpe toglie zum biv. orsiera geht man lange auf der der flanke am hang bis zu einer lichtung. dort hat es einen verwirrenden etwas ungenauen wegweiser. der breite weg den man fälschlicherweise weiter nehmen könnte der jedoch nie mit gta zeichen markiert ist, verläuft sich nach ca. einer stunde im nichts. richtig ist es auf der wiese genau wie der wegweiser weist, hochzugehen und die später auftauchenden wegzeichen zu suchen. - 2006: Den im Buch dringend empfohlenen Rückweg zur eigentlichen GTA muss man nicht machen. Wie von der Wirtin empfohlen kann man von der Alpeggio di Toglie direkt nach Westen gehen, unterhalb eines anderen Hauses vorbei. Ohne Steigung geht es weiter (eine etwas zu hoch angebrachte Markierung verleitet dazu einen ansteigenden Pfad im Wald zu nehmen, der aber bald endet) bis zu einem Geröllfeld. Hier trifft man auf die (mit einem Schild bezeichnete) GTA, die in Richtung Süden ansteigt. Vom Colle dell´Orsiera kann man in 45 min über einen mit Steinmännchen markierten Steig, eine steile aber ungefährliche Schuttrinne und eine ganz leichte und markierte Kraxelstelle auf den Monte Orsiera 2878 m gelangen. Vom Sattel zu dem die Schuttrinne führt könnte man theoretisch etwas weniger steil auf der anderen Seite wieder absteigen und zur Rifugio Selleries gelangen, was die lange Etappe abkürzen würde aber nicht ganz dem auf der GTA üblichen Wegstandard entspricht. Die Verzweigung der GTA bei Prà Catinat ist eine Kreuzung mit einer Straße, auf der die ehemalige Ostroute - nicht als solche bezeichnet - nach links abzweigt. Dies zu wissen ist vielleicht hilfreicher als die Bezeichnung Prà Catinat, da man diese im Gelände nicht identifizieren kann und eventuell nach einem Ort dieses Namens sucht. Die 200 m Gegensteigung nach Puy sollte man vielleicht erwähnen um sich darauf einstellen zu können. Insgesamt kommt man nach meiner Rechnung dann auf 1260 m Steigung. Wenn man auf der Straße die man bei Pra Catinat nach rechts geht könnte es etwas kürzer sein, wenn man einen geeigneten Abstieg zur GTA findet. Wenn man die Extratour zur Testa Assietta macht kann man von dort auch nach Pragelato absteigen, unmarkierte Abzweigung vor dem Colle dell´Assietta oder über den Colle Lauson. Man sieht einerseits die unschönen Olympia Sprungschanzen, andererseits bekommt man einen kompletteren Eindruck des Tales. Bus nach Usseaux ab Ortsteil Rua um 1750. - 2005: Die Aktualisierungen 2004 aus dem GTAWEB haben mir geholfen, den Weg überhaupt erst zu finden!

Etappe 29

2011: Rundweg Chisonetal wunderbar, imposante Festungsanlage, lohnenswert. - 2006: Wenn man diese Etappe wie beschrieben machen will, muss man um 9 Uhr zur Führung da sein. Nur diese, sehr lange, Führung geht ganz nach oben in der Festung. Die zweite Führung um 15 Uhr besucht nur das untere Drittel der Festung. Diese Führung dauert 3 Stunden und ist für nicht fließend italienisch sprechende Leute nur bedingt empfehlenswert. Um 1835 fährt ein Bus vom Ort Fenestrelle zurück nach Usseaux.

Etappe 30

2011: Da diese Etappe sehr lang ist, Empfehlung: vom Usseaux-Wirt bis Laux bringen lassen, sowie vom Didiero-Wirt in Balziglio abholen lassen. - 2011: Von Usseaux nach Laux zeigt die IGC-Karte für den GTA-Weg einen Fußpfad, der von Usseaux steil nach unten führt und die Serpentine der Fahrstraße abschneidet. Dieser Pfad ist aber unpassierbar zugewachsen. - Im Bereich von Piccolo Passet und Molino di Massello zeigt die IGC-Karte für den GTA-Weg einen falschen Verlauf. Der Weg geht NICHT links oberhalb der asphaltierten Straße, sondern man muß den Kehren der Straße steil hinunter folgen. Dann geht der Weg am Fluß entlang. Man überquert einige Brücken und kommt bei der Foresteria (Übernachtungsmöglichkeit) heraus. Man kann auch einfach der asphaltierten Straße folgen, die Foresteria liegt direkt an der Talstraße. - 2011: Nino Chiadò, Foresteria di Massello: "Ab 2011 kann man beim Foresteria einen Sherpabus vorbestellen für den Transport von Rucksäcken und Personen von Usseaux nach Massello und anschließend von Massello nach Prali. Da die Etappe von Usseaux nach Massello ziemlich anstrengend ist, könnte das ein guter Service sein." - 2011: "Für Ende Juni 2011 sind von Seiten der Gemeinde Massello umfangreiche Wegarbeiten geplant für den Abschnitt vom Grenzstein oberhalb des Wasserfalls Del Pis auf 2200 Meter runter nach Balziglia. 2012 wird möglicherweise auch der Abschnitt vom Colle dell'Albergian zum Grenzstein hergerichtet." - 2010: Die Foresteria di Massello ist von Balziglia aus in etwa einer Dreiviertelstunde zu erreichen, wenn man auf der wenig befahrenen talwärts führenden Straße bleibt. - 2006: Vom Colle dell'Albergian bequem auf gelb markiertem Pfad in einer halben Stunde auf Fea Nera, 2946 Meter.

Etappe 31

2011: Oberhalb von Didiero ist der GTA-Weg fast gar nicht markiert. Man kann dem Fahrweg folgen, der in Serpentinen aufwärts führt. Dieser führt zu Kuhweiden mit vielen Kuhpfaden. Am oberen Ende des Fahrweges gibt es wieder GTA-Markierungen. Man findet einen ganz schmalen Fußpfad, der nach rechts nach Ghigo geht. - 2011: Nino Chiadò, Foresteria di Massello: "Ab 2011 kann man beim Foresteria einen Sherpabus vorbestellen für den Transport von Rucksäcken und Personen von Usseaux nach Massello und anschließend von Massello nach Prali. Da die Etappe von Usseaux nach Massello ziemlich anstrengend ist, könnte das ein guter Service sein."

Etappe 32

2011: Das Zusammenlegen der Etappen 31 und 32 ist zu empfehlen, da in Rodoretto nur noch eine Übernachtungsmöglichkeit besteht und kein Restaurant wie beschrieben. - 2009: Nach der Brücke hinter Rodoretto links auf der Forststraße weitgehend ohne Markierung, nach einigen Serpentinen zweigt links der Pfad ab, Markierung erst nach 15 Metern.

Etappe 33

2011: Hauptweg von Ghigo zum Colle Giulian: Etwa 2 Kilometer außerhalb von Ghigo verzweigt sich die Talstraße spitzwinklig. Es gibt keine rot-weße Markierung. Man muss den linken Weg, Holzschild weist zum Colle Giulian, nehmen, der in Serpentinen nach oben geht. - Von der Bergerie Giulian folgt man am besten dem Fahrweg rechts hinunter nach Villanova. Laut Karte soll der GTA-Weg streckenweise von dem Fahrweg abweichen, aber wir konnten keinerlei Markierung entdecken. - 2009: Die Fahrstraße führt jetzt bis zur Bergerie Giulian, man kann also auf dieser bequem bis kurz vor Villanova absteigen. Kurz vor dem Ort trifft diese auf eine größere Straße. Die weitausladende Serpentine nach Villanova kann man abkürzen, indem man ein kurzes Stück auf dieser Straße rechts geht, dann zweigt links mit einem unscheinbaren Wegweiser ein steiler Waldpfad direkt nach Villanova ab. - 2008: Es empfiehlt sich, vom Colletta delle Faure bis Villanova auf der Forststraße zu bleiben und nicht dem markierten Pfad durch die Wiesen zu folgen, da unterhalb Le Randulire der Übergang über den Rio Garavaudau weggeschwemmt ist. - 2006: Im Abstieg vom Colle Giulian gelangt man leider schon bei der Bergerie Giulian auf eine unschöne neu gebaute Fahrstraße. Auf ihr ist der GTA jetzt markiert. Der alte Weg zum Colle Faure zweigt, anfänglich unmarkiert aber deutlich zu sehen, nach rechts ab. Er beinhaltet mehr Steigung aber weniger Straße. - 2006: Wir stiegen vom Colle Giulian über die Route 125 in der IGC-Karte 6 nach Bobbio Pelice ab. Der Weg ist steil und nicht unterhalten, man findet einige alte Wegzeichen.

Etappe 33A

Wie bei Etappe 33 geht es auf der Straße oder neben dem Bach von Ghigo nach Giordano. Dort weist ein Schild zum Lago Verde. Der Weg hat die Nummer 208, ab und zu ein GTA Schild und ist gut rot-weiß markiert. - 2011: Super Variante, sehr zu empfehlen, der Weg teilt sich unterwegs, wobei die rechte Wegführung der schönere Bergpfad zu sein scheint.

Etappe 33B

2011: Von Lago Verde bis zum Original-GTA gut auf die Wegführung achten. Der weitere Weg nach Villanova ist durch die neue Fahrstrasse schwieriger zu erkennen. - 2006: Die ganze Beschreibung bis zum Passo di Brard beruht auf Ortsnamen, die in der IGC-Karte 1: 50.000, die man ja normalerweise dabei hat, nicht enthalten sind. Dafür stehen an allen Wegkreuzungen Schilder, die zum Colle Giulian weisen.

Etappe 34

2009: Fahrstrasse zur Conca angenehm zu gehen, einige Abkürzungen, kein Verkehr. Beim grossen Felsen vor Jarvis Wiesenweglein direkt zur Brücke runter gehen und den Bach überqueren, die Furt war nicht passierbar. Eventuell direkt auf der Strasse bleiben, wäre der direkteste Weg. Aufstieg zum Barant direttissima, teilweise gelb markierte Wege. Abstieg in der IGC Karte 6 ist falsch. - 2005: Bei der Abzweigung kurz vor dem Colle della Maddalena führt die Mulattiera zum Rifugio Jervis. Von dort geht es auf einer Straße weiter zum Beginn der Militärstraße zum Colle del Baracun. Wenn man bei der Abzweigung links auf der Fahrstraße bleibt, kommt man etwas schneller zu dieser Militärstraße. Die Militärstraße ist nur für Fußgänger und Zweiräder passierbar.

Etappe 35

2011: Die Varianten 1 und 2 zu Etappe 35 sind nunmehr deutlich markiert. Keine Schwierigkeiten. - 2005: Zwischen Pian Melze und Crissolo ist ein Wanderweg rot-weiß markiert, der die viel befahrene Straße bis auf wenige Stellen meidet. Eine Tafel am Anfang des Weges informiert über den Verlauf und die nicht immer eindeutig markierten Verzweigungen. Auch in Crissolo kann man auf alten Mulattiere und Gassen die Fahrstraße vermeiden.

Etappe 35A

2011: Lange Tour mit drei tollen Pässen, in jedem Fall ist die Variante über das Soustratal nach Chianale zu empfehlen, da wunderschön. - 2006: Die Variante über das Vallone Soustra ist sehr empfehlenswert. - Der Weg vom Passo di Vallanta zum Passo della Losetta ist in der IGC-Karte enthalten, fehlt aber in der ASF Karte. Wir sind nicht, wie im Buch empfohlen ab Chianale die Straße gegangen sondern blieben auf der GTA; auch hier wieder der IGC-Karte folgen und nicht der ASF, das heißt man muss zunächst auf der Straße ein Stück talaufwärts gehen, bis nach links ein Fahrweg abzweigt, von dem bald nach links die GTA markiert abzweigt. Wir fanden auch dieses Teilstück der GTA lohnend, zum Beispiel schöne Blicke auf den Monte Viso, ein 10-Minuten-Abstecher zum Monte Peyron 2406 Meter mit Blick hinunter ins Tal, und ein ganz einsames Hochtal in das man vom Colle del Rastel absteigt. Ab hier bietet sich der schöne Übergang über den Colle del Bondormir an, der in der ASF-Karte als GTA gekennzeichnet ist, allerdings nicht als solcher markiert ist. Abstieg am besten über U 23, hinter dem Colle ein Stück Richtung Osten über steiles Bachbett, dann auf dem nächsten Rücken hinunter. Von Celle nach Chiesa geht unseres Wissens nur die Straße, und keine in der ASF-Karte eingezeichnete GTA.

Etappe 36

Von Pian Melzé zum Pian del Re führt die GTA, ohne auf die Asphaltsstrasse zu treffen. - 2009: Wegweiser und Markierung folgen bis Denkmal bei Lagi Chiaretto. Vielleicht Möglichkeit für direkten Aufstieg Rifugio Alpetto? Normaler Weg eher Umweg, aber schön. Nach Punkt 2590 R Trunne mehrheitlich Schneefelder bis Colle del Viso. Dann Rifugio sichtbar.

Etappe 37

Bei der zweiten Abzweigung rechts gehen, nicht Richtung Alpetto. Unter Bivacco Bertoglio Rinne folgen, eher steiles Schneefeld. Teilweise Markierungen sichtbar.

Etappe 38

2011: Variante über den Colle Bondormir beziehungsweise über den Colle Rastal nicht zu empfehlen, da schlechte Wegführung und schlechte Markierung. Der Weg vom Colle Bondormir zur Rifugio Meleze ist teilweise nicht mehr vorhanden. In den aktuellen Wanderkarten ist dieser Weg auch nicht mehr beschrieben. Wir sind diese damals schöne Variante in den vergangenen Jahren mehrmals gegangen, nun hat man den Eindruck, dass der Weg noch kaum noch begangen und schon gar nicht mehr erhalten wird. - 2010: 1. Die auf der IGC-Karte 1:25.000 eingezeichnete Wegführung stimmt nicht. Wie man bereits vom Tal aus sehr gut sehen kann, verläuft der Weg ab etwa 400 Höhenmeter unterhalb des Passes in einer weiten Kurve nach rechts Richtung Talende, um dann steil nach oben anzusteigen und danach wieder in einer weiten Kurve nach links zum Pass zu führen. 2. Ab dem Pass Punta della Battagliola sollte man nicht der GTA folgen, die relativ steil den Hang hinabführt und dabei mehrmals die breite Forststraße kreuzt. Grund: Sie ist vom Pass bis zur Grange Forest fast komplett überwuchert. Der Weg ist noch schwach erkennbar, da aber auf ihm sehr viele seltene Pflanzen wachsen, sollte man bis zur Grange Forest den breiten Wirtschaftsweg wählen, der weniger steil ins Tal führt, aber einen ähnlich schönen Ausblick auf die blühenden Wiesen bietet. An der Grange ist der Abzweig zurück auf die GTA deutlich ausgeschildert. Laut einer Infotafel im Tal ist dieser Hang für seine Vielfalt an seltenen Pflanzenarten berühmt, man findet u.a. unglaublich viele verschiedene Orchideen und ganze Hänge voller Affodil. 3. Ganz allgemein gehört der Abstieg von der Punta della Battagliola zu den schönsten während der ganzen Tour, alte Militäranlagen am Pass, Artenvielfalt, viele alte Alpen, wunderschöne Saumwege, toller Blick auf Chiesa di Bellino. Tip: Da die Tagesetappe von Maddalena über die Punta della Battagliola sehr kurz ist (4 Stunden), empfehlen sich Besuche der umliegenden sehr alten Dörfer. Wer zum Beispiel auf der Teerstraße Richtung Casteldelfino läuft, quert mehrere uralte Weiler sowie Kirchen, man begegnet kaum Autos. Kürzer, da direkter ist der Weg unterhalb der Straße, der unter lauschigen Erlen an alten Steinmauern vorbeiführt. Der Weg zweigt kurz hinter Chiesa nach rechts unten ab. In Casteldelfino gibt es einen kleinen Supermarkt sowie ein paar Bars. - 2009: Nur zwei Skilifte und nicht wie in der Karte drei. Von der Bar beim Camping aus an der Bocciabahn vorbei, sofort nach dem Camping rechts (orographisch links) dem Bach entlang aufwärts bis etwa Skilift Bergstation, dann Markierungen vorhanden, den Bach überqueren und Weg folgen bis Pass. Vom Pass links Strässchen folgen. Nach der ersten Kurve alte Markierungen sichtbar, aber Weg nicht vertrauenswürdig im Nebel. Bei Grange Espeirea dann Wegweiser 1854 M. Abstieg etwas eingewachsen, aber markiert bis Mas Bernard. - 2008: Ab Colletto della Battagliola ist zunächst die Militärstraße rot/weiß als Wanderweg markiert. An der Grange Espeirea steht ein Wegweiser und die GTA folgt einer schönen alten Mulattiera bis ins Tal nach Bernard. Den in der IGC Karte 6 oder 106 eingetragenen Wegverlauf zwischen Pass und Grange abseits der Straße habe ich im Gelände nicht gefunden.

Etappe 39

2012: Nach Auskunft von Herrn Brun (Agroturismo Chiazale) und Diego (Saretto) mußten vor dem 15. Juni zwei Wandergruppen - aus jeweils unterschiedlicher Richtung - wegen zu tiefem Schnee am Bellino-Pass umkehren. Aus Chiazale kommend, mußten wir zunächst den eiskalten Varaita-Bach durchqueren, da die Brücke noch nicht installiert war. Bei Pianes war ein breites Schneefeld mit starkem Neigungswinkel zu überqueren. Der Weg zum Bellino-Pass lag teilweise noch unter größeren Schneeflächen, die eine genaue Orientierung bei bestem Wetter nahezu unmöglich machten. Als Alternative bot sich ein fast schneefreier Aufstieg zum La Coletta-Pass an, erkennbar an zwei Bunkern direkt auf der Passhöhe. Der Südhang war am 15. Juli schneefrei und der Abstieg ins Maira-Tal über breite Militärstrasse völlig unproblematisch, allerdings streckenmäßig länger. - 2011: Vom Colle Bellino nach Campo Base im schon flacheren Alp-Gebiet genau auf die Markierungen achten, links halten. - 2011: Drei Webcams vom oberen Mairatal stehen hier. - Im letzten Aufstieg zum Colle di Bellino (2804 m) sind einige steile Schneefelder zu queren. Umweg über östliche Blockfelder entlang der Schneefelder zu empfehlen. Im Abstieg nach Chiappera ist der Weg zwischen 2250 bis 2140 m schlecht markiert: Am großen Felsbrocken mit Markierung nicht dem gut erkennbaren Weg weiter folgen, sondern auf die orographisch linke Seite des Baches wechseln, dort wieder GTA-Zeichen. Bei der Alpe Grange Turre (2071 m) nicht der Schotterstraße folgen, sondern rechts über Holzbrücke Bachseite nach rechts wechseln (Furt nicht passierbar). - 2009: Chiesa - Prafouchier ausgeholzter Waldweg, nach Brücke eingewachsener Wiesenweg. Bei Einmündung auf Strasse etwas retour auf Strasse über Brücke, aufwärts und wieder über Brücke, bei weissem Wegweiser nicht abbiegen, kurz vor Dorf rechts hoch ins Dorf und durch Prafouchier und Celle. Nachher auf Karte falsch. Nach Celle Hauptstrasse überqueren und auf Wiesenweg weiter, durch Chiazzale. Etwa 200 Meter auf Hauptstraße. Dann rechts weg in Wiese hinauf (Wegweiser), später Kiesweg bis Coulet und hinunter zu Ruinen von Meleze und zum Rifugio Meleze an der Strasse. Dann Hauptstraße bis St. Anna. Karte weiter unklar. Richtig: Links an Kapelle vorbei, über zwei Brücken, dann Wegweiser. Kiesstrasse folgen bis Ebene mit Alp. Beim Pass haben wir keine steilen Schneefelder angetroffen. Abstieg: 500 Höhenmeter kein Problem. Nach Abzweiger (Wegweiser) zum Monte Maniglia auf Markierungen achten: Stein mit Winkelmarkierung, Weg geht vom gut sichtbaren nach links in die Wiese runter, bald gut sichtbar, zwei Mal über Bach, bei zwei zerfallenen Hütten GTA-Markierung. Bei zwei intakten Hütten dann Einmündung in GTA Weg gemäss Karte. Alles gut bis sehr gut markiert. Brücke bei Grange Turre zerstört, Furt unpassierbar. Eventuell Schotterstrasse aufwärts folgen bis zur Kapelle, dann T14 folgen (entspricht nicht Karte), über Brücke zu Grange Collet, oder ab Turre quer durch bis Brücke. Wegweiser folgen bis Campo Base, lange stetig fallende Staubstrasse. - 2008: Die rostige Stange bei etwa 2520 Metern rostet noch immer. Daneben steht aber auch ein Wegweiser nach neuestem Standard mit Ort, Höhe und Richtungspfeilen mit Ziel, Weg-Nummer und Wanderdauer.

Etappe 39A

2011: Die Brücke bei Bassura ist wieder passierbar. - 2011: Eine im GTA-Süd-Führer immer noch nicht erwähnte Variante der Etappen 39A 40A 41A führt von der Maira-Brücke bei Bassura wie in der IGC-Karte eingezeichnet nach Marmora. Dies ist die uralte Strada Napoleonica, die zur Etappe 11 der Percorsi Occitani gehört und die von der neuen Mairatal-Initiative "Gruppo Trekking e Tour" propagiert wird. Man übernachtet im Ortsteil Vernetti in der einzigen Unterkunft im gesamten inneren Mairatal, die ganzjährig geöffnet hat und mit großer Mühe von der einheimischen Familie Ceaglio betrieben wird. Sie eignet sich folglich auch bestens für einen erhol- und einsamen Aufenthalt im Frühsommer und Spätherbst, wenn alle anderen Posti Tappa sowieso noch oder schon wieder geschlossen sind und kaum mehr jemand unterwegs ist! Am nächsten Tag geht man im Marmoratal nach Süden und steigt auf zum Colle dei Morti, wo man wieder auf die "alte" GTA trifft auf der Etappe 41A. - 2011: Viele Mairatal-Wanderer beginnen und beenden eine individuelle Rundtour, bei deren Zusammenstellung Signora Bruna Sardi gerne behilflich ist, in deren empfehlenswerten Pensione La Tappa in Macra, wo man auch problemlos für einige Tage das Auto abstellen kann. Daher nachstehend die Beschreibung des alten Wegs von Vernetti di Marmora nach Macra: Vom Posto Tappa Ceaglio geht man auf dem markierten Weg hoch zur freistehenden großen Pfarrkirche von Marmora. Auf einer Schotterstraße steigt man gemütlich weiter aufwärts zum aussichtsreichen Colle Intersile, südlich des Panoramagipfels Monte Festa. Auf der Schotterstraße leicht abwärts nach Südosten zur Grange Chiot. Von hier scharf links nach Norden das Intersile-Tälchen absteigend auf einem schönen Weg, der erst 2010 von der Region Piemont wieder hergerichtet wurde. Gelegentlich auf neuen Holzstegen über den Bach wechselnd erreicht man die Grange Torre, eine interessante Alpsiedlung. Bei einer Votivsäule steigt man ab und wechselt wieder auf die rechte Seite des Tals, um schließlich den Ortsteil Combe zu erreichen. Weiter über die Ortsteile Garino und Serremorello und hier runter nach Macra. - 2008: Durch die wochenlangen Regenfälle im Mai/Juni 2008 ist die Brücke über den Torrente Maira bei Bassura weggespült. Die Durchquerung im Flussbett war Anfang Juli aufgrund des Wasserstandes unmöglich. Folgende Möglichkeit, diese Passage zu umgehen: Auf der Talstrasse an Bassura etwa 2½ Kilometer in westlicher Richtung gehen, bis diese den Maira-Fluss auf einer Brücke überquert. Unmittelbar danach zweigt links ein in der IGC-Karte 7 nicht eingetragener geschotterter Fahrweg ab, Holzschild: Grangia Possile. Auf diesem etwa 3 Kilometer unmarkiert durch den Wald, Wegführung eindeutig. Dann zweigt links eine blau-gelb markierte Variante des Percorso Occitani ab, dieser Weg führt nach etwa 20 Minuten direkt in die GTA.

Etappe 40

2009: Beim Aufstieg zur Maira-Quelle auf Strasse bleiben und nicht links weg über Betonbrücke nach P. Maira, bis Camping Strasse folgen. Abstieg vom Pass viele Abkürzungen von Militärstrasse möglich. Abstieg nach Acceglio: Vermutlich ab Kirche Weg bis Gheit, eventuell weggespült da bei Gheit Weg gesperrt aufwärts. Anonsten: Ab Parkplatz unterhalb Chialvetta Strasse bis Gheit, unterhalb Gheit vor Brücke rechts hinunter, Wegweiser nach Frere folgen. Durch Frere hindurch, nach Hotel Marmotte Feldweg Richtung Acceglio gehen (mit Strassenlampen, bei neuerem Haus/Villa). Dort auch brauner Wegweiser Acceglio, diesem nicht folgen sondern auf dem Strässchen bleiben bis Acceglio.

Etappe 40A

2008: Die Wegführung in allen Karten ist falsch. Links zwischen Kirche und Posto Tappa abzweigen und links am neuen Museum vorbei, dort Wegweiser und Markierungen. Die GTA erreicht nach 20 Minuten den Weiler Castellaro, danach läuft man etwa eine halbe Stunde durch hüfthohes Gras, die Wegführung ist aber eindeutig. Der Weiterweg von der Bassa di Narbona zum Monte Crosetta verläuft entgegen der Angaben von Bätzing nicht eben oder höhenparallel, sondern im ständigen auf und ab, etwa 100 Höhenmeter müssem ab- und wieder aufgestiegen werden. - 2006: Bevor man den Monte Crosetta erreicht kommt man schon auf den Grat. Bei Sicht kein Problem. Bei Nebel ist es ganz gut zu wissen, dass man auf dem Gratrücken noch ein paar hundert Meter Richtung Osten gehen muss, bis kurz vor dem Monte Losetta der Weg nach Süden abzweigt. Die Etappe ist nach unseren Erfahrungen und nach Aussage der Wirtsleute in San Magno sehr nebelanfällig. Bei Nebel sollte man nicht wie wir einen Pausentag in San Magno machen sondern weitergehen. Die Chance ist offensichtlich groß, dass es Richtung Stura Tal besser wird.

Etappe 41

2010: Transport ab Acceglio bis Chialvetta 16 EUR für 2 Personen vom Hotel Londra aus. Bei Servagno nach Ruinen Markierung an grossem Einzelbaum, dort steil runter.

Etappe 41A

2008: Landschaftlich sehr lohnende Alternative, um die Asphaltstrasse zum Colle Esischie zu umgehen, erfordert allerdings 45 Minuten zusätzliche Gehzeit: Ab San Magno auf dem Weg des Vortags etwa 5 Minuten zur Abweigung an der Alpstrasse zurückgehen, dort der Beschilderung Richtung Colle Intersile (2516 Meter, nicht zu verwechseln mit dem gleichlautenden Pass einige Kilometer nördlich) folgen auf Weg R 6, Markierung rot/weiss, den man nach 2½ Stunden erreicht. Dort grossartige Aussicht bis zum Monviso und in die Seealpen. Anschließend in etwa 15 Minuten auf weiterhin gutem Weg den Hang zum Colle Sibolet queren. Ein direkter Weg zum Colle Sibolet existiert im Gegensatz zur IGC-Karte nicht. Von dort in 30 Minuten auf gemütlichen Grashängen und Alpböden gut markiert abwärts zum Colle Esischie.

Etappe 42

2011: Der GTA-Weg von Pontenbernardo zum Weiler Murenz ist falsch eingezeichnet. Der ursprüngliche GTA-Weg laut Karte ist überwuchert, daher dem Wegweiser an der Talstraße folgen. - 2011: Sambuco - Pontebernardo: Der Weg von den alten Ackerterrassen oberhalb von Pontebernardo (Sentiero Ecomuseo della Pastorizia / Lou Viage) ins Dorf existiert nicht. Der eigentliche Weg ist der, der auf der Karte gepunktet eingezeichnet ist. - 2010: Wegen schlechten Wetters kein Weitergehen zum Rifugio Miglioro, sondern Höhenweg von Pontebernardo - Pietraporzio - Castello nach Sambuco, Eco-Weg mit dem schwarzen Schaf als Zeichen, Albergo della Pace. Weg ist als Alternative lohnend, über Pietraporzio teils eng und sehr steil in das Tal abfallend. - 2010: Bei Brücke über Rio Forneris Einstieg schlecht sichtbar, teilweise eher Bach, danach gut.

Etappe 43

2010: Nicht roten Punkten in der Kurve folgen in der Ebene nach dem Passo Scalettas, etwas weiter unten Wegweiser und neue Markierungen (inkl. GTA). Neu markiert zum Rifugio Zanotti, entweder diesen Weg oder mit alten Markierungen auf gut sichtbarer Militärstrasse aufwärts. Mehrere Bachüberquerungen im Aufstieg zum Passo di Rostagno. Abstieg zum Rifugio Migliorero unmarkiert, Brücke defekt aber hält. - 2007: Von Sambuco zum Rifugio Migliorero ist der Weg P 28 über die Testa della Costabella del Piz von Caserma vom CAI Fossano im Juli 2007 neu markiert worden. Eine sehr schöne Variante, die sich aber nur für escursionisti esperti eignet: leichtes Klettern ist erforderlich; der Abstieg zum Passo di Rostagno erfolgt mit Hilfe von Ketten.

Etappe 44

2010: Wegweiser am See, problemlos. Abstieg vom Passo Laroussa lang und mühsam, kurz vor San Bernolfo ist es wahrscheinlich besser, auf dem Weg kurz geradeaus zu gehen und nicht den alten Markierungen abwärts zu folgen, nach kurzer Zeit weglos im Schutt. Quelle kurz nach der Brücke der Militärstrasse. Nach Grange Marina links ob der Fahrstrasse gemähter Spazierweg bis Strepeis - 2008: Der beschriebene Weg von dem Refugio aus zwischen den Seen hindurch erfordert die Überquerung des Baches; bei höherem Wasserstand fast unmöglich. Daher stattdessen südlich des Sees am Kreuz vorbei dem Pfad entlang des Seeufers folgen, durch roten Punkt markiert. Dieser Pfad trifft dann auf den GTA-Weg ins Vallone superiore. - 2008: Zur besseren Identifikation der empfohlenen Militärstraße die Beschreibung ergänzen wie folgt: "... und Grange Marina, 1442 Meter, kommt; die Militärstraße erreicht man nach Überschreiten der Brücke über den Corborant am Westrand des Dorfes San Bernolfo." - 2007: Zwischen Monte Saletta und Weiler San Bernolfo fehlen GTA-Markierungen, nur gelb. Zwischen San Bernolfo und Strepeis gibts überhaupt keine Markierungen, es gibt übrigens eine Touristische Route neben dem Asphalt.

Etappe 45

2008: Valle Tesina, grossartiges, wildromantisches Seitental, landschaftlich wesentlich interessanter als die GTA-Route über den Passo di Bravaria. Ab Callieri der Beschilderung folgen, der Weg an sich ist unmarkiert, allerdings findet man nach einer Wegstunde an einem grossen Stein eine einzelne verblichene GTA-Markierung, die Wegführung ist eindeutig und nicht zu verfehlen, der untere Bereich ist etwas überwachsen, aber gut zu finden. 10 Minuten nach der Capanna di Tesina ist der Abzweig zum Passo Tesina ausgeschildert. Ab Passo Tesina kann man die Militärstrasse zum Santuario Sant'Anna abkürzen (Steinmänner). Vom Rifugio Migliorero bis Sant'Anna kann man somit in einem Tag gehen. - 2007: Der Aufstieg zum Passo die Tesina über das Vallone di Sauma, den Passo di Sometta, P 20, und dann über die P 19 ist schön, einsam und wild.

Etappe 46

Wie in den IGC-Karten 7 und 115 eingezeichnet am Colle della Lombarda (2351 m) links Richtung Vinadio leicht abwärts auf Asphalt (ca. 1,5 km), dann rechts (östlich) durch Blockfelder gut markiert aufsteigen bis zum Passo d’Orgials (2600 m), Blick auf Lago della Valletta, erst steil, dann am Hang entlang später über Weideflächen abwärts, auf den letzten 100 Höhenmetern verliert sich der Weg im sumpfigen, abschüssigen Wiesengelände, hier wechselt man besser auf den brutal hergerichteten Fahrweg zur bereits sichtbaren Rifugio Malinvern (neu, fast exklusiv, schön gelegen, freundlich). - 2011: Vinadio-Neraissa: Diese Etappe hat nicht nur uns Kopfzerbrechen bereitet, auch andere Wanderer konnten den Weg, so wie er im Bätzing/Kleider-Führer beschrieben ist, nicht finden. Von Vinadio bis Neraissa inferiore fehlen komplett die Markierungen, sodass der Abzweig nach Lentre sottano nur erraten werden kann. An der Brücke über die Neraissa ist das Forte Neghino ausgeschildert, in der Gegenrichtung aber nichts. Ab Lentre soprano muss man daher strikt dem Hinweis des Buchs folgen: Oberhalb der oberen, großen Hausruine (deren Foto auch im Buch abgebildet ist) muss man direkt auf dem Kamm (!) des Kalkmergelgrats aufsteigen - NICHT den gut sichtbaren und eben rechts am Hang verlaufenden Pfad nehmen, der bald durch niedrigen Wald führt! - 2011: Eine tolle Variante ist der Weg, der zwischen Stura-Tal und Vallone dell'Arma verläuft. Dazu läuft man von Vinadio oberhalb des Dorfs Richtung Osten (Talausgang) und dann immer den gelben Markierungen folgend steil hinauf Richtung Testa di Peitagü / Monte Corso del Cavallo. Man quert eine alte Siedlung (Grangette inferiore) und ist schließlich oben am Grat. Jetzt immer nach Nordwesten auf dem grasbewachsenen Grat entlang bis zum Pass zwischen Monte Nebius und Monte Savi. Hier entweder hinab ins Neraissatal, ins Vallone dell'Arma (Übernachtungsmöglichkeit im Rifugio Carbonetto, 1800 Meter) oder ins Vallone della Madonna (Unterkunft: privates unbewirtschaftetes Rifugio Don Franco Martini). Achtung: Auf der 1:25.000 ist der Gratweg nicht eingezeichnet, nur auf der 1:50.000-Karte. Es gibt aber einen durchgehenden Pfad oder man läuft einfach immer auf dem Grat entlang - der Bergrücken ist breit und nur am Ende beim Pass etwas steil und ausgesetzt. - 2010: Wegweiser ins Malinvern gibt 4¼ Stunden an, mehr Zeit nötig. Im Aufstieg nach Sant'Anna zweimal linke Variante nehmen. Strasse vom Colle bis zur Wegabzweigung kaum befahren. Cima d’Orgials lohnt sich! Alp vor Rifugio Malinvern kaum sichtbar, etwas Sumpf aber Weg gut sichtbar, direkter Weg zum Rifugio auf Steinplatten.

Etappe 47

2010: Im Parco Naturale Alpi Marittime sind die braunen Wegweiser mit Zeitangaben meist sehr knapp berechnet oder/und mit einer falschen Unterteilung! Abstieg vom Malinvern zum Bach ohne Wegweiser, Brücke improvisiert. Zwei harte Schneefelder kurz vor Pass. Abstecher zum Rifugio Questa sehr lohnend, schöne Aussicht und "Gebirgsjägersteig". Abstieg vom Rifugio Questa: sobald man auf die Militärstrasse kommt, dieser nicht folgen, sondern weiter abwärts, gelber Wegweiser an Stein nach Pian Vallasca superiore. Fahrstrasse bis Terme mit bachseitigen Abkürzungen. - 2008: Auf der Nordseite des Coletto di Valscura lag Mitte Juli 2008 noch soviel Schnee, dass die Route nur mit Steigeisen begehbar war, ohne Kopf und Kragen zu riskieren.

Etappe 49

2010: Ab und zu Wasser vorhanden im Aufstieg. - 2004: Der Fahrweg hinunter nach San Giacomo lässt sich mehrfach nach der Einmündung der GTA unterhalb des Rifugio Soria-Ellena abkürzen. Die grob geschotterte Strasse wechselt nach etwa der Hälfte des Weges den Belag hin zu feinen, gut gehbaren Steinchen.

Etappe 50

2010: Wegweiser vorhanden Richtung Camping, vor Eingang rechts Holzsteg. Im Abstieg teilweise Teerstrasse bis Kapelle in Esterate, dort rechts auf Teer bis diese rechts weggeht und auf Kiesstrasse weiter, es hat Wegweiser. Nach dem Abstieg durch den Wald Richtung Trinità kommt man auf eine Fahrstrasse, dieser ganz kurz nach rechts (talaufwärts) folgen, dann links weg (Wiesenstrasse) (mit GTA Schildern), nach der Brücke nicht auf Strässchen weiter, sondern Weg geradeaus folgen und aufwärts nach Trinità. Abstieg nach Entracque: zuerst auf wenig befahrener Strasse bis etwa Santa Lucia, bei einem Hochspannungsmasten werden links auf einem Hügel Sessellift und Skiliftbergstation sichtbar, hier Kiesweg aufwärts folgen und dann auf den Skipisten abwärts und bei der Talstation des Sessellifts wieder auf die Hauptstrasse wechseln, so spart man einige Kurven. Auf der Strasse bis ans Dorfende, Bushaltestelle linkerhand.

Etappe 51

2011: Taxidienst ab Entracque macht Dario Audisio, Telefon 335 6531024. - 2011: Bei Tetti Prer den Weg hoch, dann in Aufstiegsrichtung links in Lawinenzug und durch diesen durch bis man wieder auf den Fahrweg trifft. Im Colle di Porcera GTA Wegweiser in Richtung Trinità, hier links abbiegen und auf Grat aufsteigen, nicht dem sichtbaren, höhenparallelen Weg folgen. Weg bei nassem Gras eher mühsam zu gehen, Abstieg durch Val Garbella teilweise stark eingewachsen, hat Markierungen und Steinmändli. Sobald Weg auf Fahrstrasse mündet inklusive Wegweiser, jedoch nur für Aufstieg, nach rechts gehen bis Verzweigung mit Wegweiser, jedoch nur für Aufstieg, dort der Strasse nach absteigen und mehrmals abkürzend auf altem Weg nach Palanfrè. - 2010: Zwischen Trinità und Caire di Porcera bleibt der Weg nicht wie im "Wanderweb" bei den Aktualisierungen angegeben auf der linken Seite des Bachs sondern quert diesen wie von Bätzing beschrieben bei 1300 Meter. Der Weg war bis zur Höhe von 1585 Meter frisch gemäht, freigeräumt und neu markiert. An der Caire di Porcera, beim GTA-Schild, wendet sich der Weg nach links. Es fehlen dort auf etwa 50 Meter die Markierungen. - 2005: Informationen zum Bus Vernante-Palanfre erhält man unter Telefon 0171 920550. Der Bus fährt vom 3. Juli bis 28. August. Ab Vernante Bahnhof 0840 1020 1440, ab Piazza Vermenagna 1805, ab Palanfre 0910 1050 1515 1830. Die Fahrzeit beträgt etwa 25 Minuten, der Fahrpreis ist 2 EUR.

Etappe 52

2011: Weg im Abstieg vom Pass neu markiert und ausgebessert. Der Wirt vom Arrucador hat einen Wegweiser plaziert, mit welchem man ohne grossen Gegenanstieg zum Arrucador gelangt, zuerst gut markiert und sichtbar, bei der Gias Boero verliert sich der Weg dann in Viehwegen, hier runter zur Alp und dem Fahrweg talauswärts folgen, bei Wegweiser dann rechts die Skipiste/ Fahrweg hoch und zum Arrucador. Abstecher nach Limonetto auf der Via Romana schön.

Etappe 53

2011: Vom Arrcuador zurück zur Strada Romana, diese war mühsam zu gehen mit relativ hohem und am Morgen nassem Gras, Weg ist teilweise Bach, müsste gemäht werden. Beim Colla Piana di Malaperga beim ersten Wegweiser links gehen auf Fahrweg, dieser führt direkt zur Capanna Morgantini. Der zweite Wegweiser rechts vom ersten bei einer verfallenen Hütte verwirrt nur. Mehrfach unrealistische Zeitangaben auf Wegweisern zum Rifugio Garelli, ab Passo Duca hatten wir etwa 1¾ Stunden. - 2008: Kürzere Alternative: Vom Col de la Boaira sind wir über Gias Malabergue zum Rifugio Don Barbera gegangen. Der Weg ist gelb markiert. Am Col de la Boaira und am Abzweig zur Vacherie de la Malabergue stehen Wegweiser. Der Wegweiser am Col des Seigneurs ist schon vom Col de la Boaira sichtbar. Die Rifugio Don Barbera ist alternativ auch über die Militärstraße erreichbar. Geschätzte Gehzeit Limonetto – Rifugio Don Barbera etwa 5 Stunden. Zur Fortsetzung bieten sich an: Abstieg zum Zug nach Tende, über Réfréi, sehr schön, oder Übergang zum Rifugio Garelli.

Etappe 54/55

2011: Nach Porta Sestrera teilweise unklare Wegführung, prinzipiell einfach in Ebene hinunter. Abstieg nach Viozene auch auf kürzerem Weg schön, in Gegenrichtung nur Wegweiser zu La Vene, einfach diesen folgen ab Viozene, der Weg kommt ausserhalb des Dorfes auf eine Fahrstrasse und später auf die Hauptstrasse. - 2011: Nachmittagsausflug auf Punta Marguerais im Nebel, Direktaufstieg meist weglos und mit leichter Kletterei, Normalweg gut markiert und sichtbar. - 2005: Die GTA ist ab dem Rifugio Havis di Giorgio bis nach Carnino nicht auf der ASF-Karte eingezeichnet, aber eindeutig markiert. - Der Weg vom Rifugio Garelli nach Carnino ist in weniger als 5 Stunden gut zu machen, der Anschluss an den Alta Via di Monti Ligure gestaltet sich jedoch schwierig, da das Albergo in Upega geschlossen ist, also entweder 6 Kilometer östlich auf Waldweg oder Straße nach Viozene oder entlang der schönen, sehr wenig befahrenen Asphaltstraße mit Passo delle Fascette, Upega (4 Kilometer) (Alimentari), Bosco di Narette, Le Salse (10 km ab Carnino) (Agriturismo) nach Piaggia (16 Kilometer ab Carnino) (Alimentari, Albergo). Es soll auch Waldwege (4-6 Stunden) durch den wunderschönen Bosco di Narette von Upega (Camping), von Le Salse oder Piaggia über Ponte di Tanarello zum Colle San Bernado (Albergo) geben. - Ab Viozene kann man mit Taxi oder Autostop nach Ponte di Nava fahren, dort Bus nach Ceva oder Cuneo.

Etappe 55

Anstatt nach Viozene zu gehen, bietet sich auch die Verlängerung um etwa 2 Stunden mit 400 Höhenmetern bis Upega an über Carmino Superiore. Damit verkürzt sich aber die lästige nächste Straßen-Etappe auf nur etwa 17 Kilometer.

Etappe 56/57

2011: Nicht wie Bätzing schreibt in der Porta Bertrand auf die Westumgehung des Monte Grai gehen, sondern auf der Militärstrasse bleiben, dann sollte etwa beim Rifugio Monte Grai ein Weg abzweigen, der direkt zum Allavena führt; nicht überprüft, aber ICG Karte dürfte korrekt sein. Wir machten die Westumgehung, stiessen auf einen Wegweiser zum Allavena, jedoch auf keinen Weg, daher liefen wir zuerst lange auf der Militärstrasse und zweigten dann nach der ersten Kehre erst auf den schönen Weg zum Allavena ab.

Panoramaweg Viozene - Ormea
Piemonte Parchi Maggio 2009
Zeitungsausschnitt anklicken!

Unsere ausführlichen Vorschläge für einen eleganten Abschluß der GTA stehen hier. Die Verlängerung der GTA bis ans Mittelmeer ist hier beschrieben.

Etappe 57

2010: der kleine gestrichelte weg vor dem tunnel nach verdeggio runter ist super schön und gut unterhalten. - 2005: Der beschriebene, blau markierte Weg ab Monesi ist in sehr schlechtem Zustand, verwachsen und voller Dornengebüsch. Unbedingt eine der erwähnten Alternativen nehmen. Der Wanderweg hinunter ins Nervia-Tal zweigt rechts unterhalb des Monte Saccarello ab. Die Abzweigung von der Militärstraße hinunter nach Verdeggia ist nur mit einer rot-weissen Plakette gekennzeichnet, wurde aber frisch freigeschlagen. Alternativ zum Aufstieg zur AVML von Verdeggia oder Realdo aus und Wiederabstieg nach Allavena kann man per Autostop einfach nach Triora gelangen, der Wirt des Ristorante in Verdeggia hilft einem auch weiter. Nach Besichtigung der sehenswerten Stadt kann man über folgende Route in etwa 4 Gehstunden von dort nach Allavena aufsteigen: Von Triora aus über die Fahrstrasse hinunter nach Loreto, über die Brücke ein kurzes Stück der Strasse nach Cetta weiter folgen und am Hinweisschild rechts auf rot-weiss markiertem Weg hinauf nach Casa Goeta und weiter zum Colle Belenda. Anschliessend 3 Kilometer auf der Fahrstraße hinauf zum Colle Melosa / Rifugio Allavena.

Etappe 58

2011: Schöne Aussicht vom Monte Pietravecchia. Sentiero degli Alpini problemlos bei guten Verhältnissen. - 2011: Rifugio Allavena - Buggio 520 Meter: dies ist eine Variante auf dem Weg nach Ventimiglia, der gut gekennzeichnet schöne Abstieg von etwa 1100 Höhenmetern ungefähr 150 Meter nach dem Rifugio rechts abbiegend führt fast über die gesamte Länge durch den Wald und ist beschattet, Dauer 3 - 3½ Stunden. Das Dörflein mit etwa 600 Einwohnern ist sehr schön, aber aussterbend. Einziges Lokal mit Tischen im Garten und einem 4-Betten-Appartment alter Einrichtung ist der Agriturismo Cà de Na, Telefon 0184 241731. Betrieben von Liliana und Ivan Alberto, einem reizenden Paar, sehr bemüht um die Gäste, bot uns ein Abendmenue mit 7 Vorspeisentellern mit jeweils 2 Varianten, danach Tagliatelle, gefolgt von Kaninchen mit Salat, Schnitzel und Dolce. Busverbindung nach Ventimiglia 3 mal täglich.

Etappe 59

2011: Ab etwa Rifugio Alta Via durch Gestrüpp, Weg aber gut sichtbar, mühsam bei Regen. - 2009: Zum Rifugio Alta Via bleibt man einfach auf der Fahrstraße und biegt nicht ab, wenn die AVL als Pfad rechts abzweigt. - 2007: Auf der AVML gibt es zwischen der Fontane dei Draghi und dem Colla Sgora nur wenige Markierungen. Die frischen Spuren von Motorrädern haben mir geholfen den Weg trotzdem zu finden.

Etappe 60

2009: Die angegebene Gehzeit von 4¼ Stunden ist zu lang. 3 Stunden sind realistischer. - 2009: Man muß nicht zum Passo del Cane zurückgehen, sondern läuft einfach auf der Straße vor dem Rifugio weiter. Nach 1200 Metern stößt man auf eine rot-weiße Markierung und einen Wegweiser zur Cima Tramuntina. Hier rechts kurz aufwärts, wo man wieder auf die AVL trifft.

Zugang aus der Schweiz

Allgemein

Siegfried Kusche, 11. Juli 2012: "Wir sind von Gondo nach Forno gelaufen. Auch unsere Kinder 8 und 10 haben mit eigenen Rucksack gut durchgehalten. Über die Schweiz zu starten ist anreisetechnisch und wegen den ersten kurzen Einlaufetappen günstig, aber teuer!!!"

Heidi und Heinz-Jürgen Besau, 24. März 2009: "Zum einstigen Einstieg des GTA vom Gries-/ Nufenen-Pass, schließen wir uns nun der viel geäußerten Meinung an, die GTA in Forno oder Campello Monti zu beginnen. Nicht gut am einstigen Einstieg sind leider die Weg-Pflege, Zeitangaben sowie Markierungen. Grundsätzlich ist auch zu den Markierungen zu sagen: vor lauter unsinnig vielen oder auch ab und an gar keinen muss man hier schon einiges an GTA Erfahrung mitbringen, die man sich zum Beispiel bei Jörg Klingenfuss mit gut geführten Wanderungen in und um Rimella aneignen kann! Teilweise muss der GTA im einstigen Einstieg zum Beispiel von der Alpe Devero zur Rifugio Città di Arona bei der Querung zwischen den beiden Pässen Scatta d'Orogna und Passo di Valtendra schon als sehr anspruchsvoll bezeichnet werden. Sehr auffällig sind die überaus teuren Bahn-Bus-Kosten in der Schweiz. Die Übernachtungen und das Essen in diesem Bereich würden wir ansonsten als gut bis sehr gut -wie gewohnt- beschreiben. In dem früheren Startgebiet, das wir durch die Wetterlage nicht komplett erwandern konnten, gibt es allerdings super Tages- oder Zweitageswanderungen zu empfehlen. Ob die schon sehr lange Wanderung nach Zwischbergen ab alte Kaserne wegen der langen Simplon Passstrasse Sinn macht, ist zu bezweifeln."

Etappe V1

2011: Das Buchen der Bahnfahrkarte für die Strecke Brig – Ulrichen und der Busfahrkarte Ulrichen – Nufenen Pass - Alpe di Cruina über die Site der Schweizer Bahn und Ausdruck des Online-Tickets hat problemlos geklappt. Beim Buchen poppt der Hinweis auf, dass die Busstrecke reservierungspflichtig ist. Laut Auskunft der Schweizer Bahn ist aber auf dieser Strecke nicht eine Reservierung, sondern vor Ort der Kauf eines Passzuschlags nötig. Der Busfahrer hat sich aber über mein online Ticket so gefreut, dass er den Passzuschlag nicht von mir wollte.

Etappe V1 Variante

2011: Ich bin von der Alpe Bettelmatt nicht zum Rifugio Città di Busto aufgestiegen, sondern bis zur Staumauer des Lago di Morasco gelaufen. Zwischen Alpe Bettelmatt und Lago gibt es rechts des Baches beziehungsweise des Sees den markierten Wanderweg und links davon die Schotterstraße. Direkt unter der Staumauer des Lago di Morasco steht auf der rechten Seite des Abflussbachs das Rifugio BIM-SE al Lago, Frazione Morasco, I-28863 Formazza, Telefon 339 5953393. Neue Einrichtung, alle Zimmer mit Bad, nette junge Betreiber, gutes Essen, Reservierung empfohlen.

Etappe V2

2011: Bätzing: "Achtung: der Weg, der auf der IGC-Karte 11 eingezeichnet ist und schon vor der Staumauer aufwärts zur Alpstraße der Nefelgiù, führt, ist völlig von Grünerlen überwachsen". Dieser Weg ist jetzt freigeschlagen und neu befestigt, aber natürlich noch immer deutlich steiler als die Alpstraße. - "Kurz darauf ist ein altes Wasserrohr rechts des Weges zu sehen". Dieses Wasserrohr hat die Größe eines Eisenbahntunnels.

Etappe V3

2012: Der im Rother-Führer erwähnte Bankautomat auf der Alpe Devero ist nicht in Betrieb. - 2011: Bätzing: "Man hält sich links von dem Grat, der aus der fast ebenen Alpfläche aufsteigt." Die Alpstraße überquert hier einen Bach und läuft auf einen Wegweiser zu: nach rechts weisend "GTA Crampiolo, Devero", nach links weisend "Crampiolo, Devero". Der Weg links führt sehr gut markiert durch Sumpfwiesen, Wiesen und Schluchten. Unterwegs bei Verzweigungen weitere Wegweiser nach "Crampiolo, Devero" weisend. Man passiert die Alpe della Valle und erreicht am Ende des linken Zipfels des Lago di Devero endlich das Seeniveau. Crampiolo hat noch eine gut erhaltene, stellenweise neu gepflasterte Mulattiera nach Ai Ponti. Sie ist unmarkiert und beginnt vor der Brücke am Ortsende hinter dem kleinen Agriturismo links der Straße. Dort gab es dann keine Murmeltiere mehr, aber im Wald lebende Hausschweine.

Etappe V4

2011: Die Alpe Stalaregno ist leider weder auf meiner älteren IGC-11-Karte noch auf meiner Schweizer Landeskarte eingetragen. Dort, wo ich sie laut Bätzings Wegbeschreibung vermute, muss man kurz hinter einem Brunnen mit Trog mitten auf der Wiese leicht nach rechts abbiegen. Im Wald kommt dann eine Stelle mit Wegweiser nach "La Balma". Der Weg selber ist zwar nicht deutlich zu erkennen, aber es gibt eine Markierung. Allerdings muss man an dieser Stelle einem alten handgeschnitzten Schild "Alpe Veglia" folgen und hart nach rechts abbiegen. Sofort geht es über einen Bach, um ein renoviertes Alpgebäude herum, wieder über einen Bach auf einen Wegweiser "Pian du Scricc 1936" (Höhenabgabe) zu. Dort gibt es auch wieder die Angabe "GTA, Alpe Veglia". Durch den lichten Lärchenwald geht es dann weiter, leicht bergab und bergauf. Erst kurz vor dem Rifugio Città di Arona stürzt sich der Weg auf die Rückseite des Rifugios zu.

Etappe V5 A

2012: Der im Rother-Führer erwähnte Geldautomat in Gondo existiert nicht. Man kann hier aber mit der Kreditkarte, und nur mit dieser, Schweizer Franken bekommen, muss diese aber anschließend in Euro umtauschen. Die Bank ist gegenüber der Zollstation. Achtung! Von dem im Rother-Führer erwähnten Sentiero dei Scinc ist absolut abzuraten. Nicht die gesicherten Passagen sind das Problem, sondern dass in den steilen Grashängen so gut wie keine Trittspuren zu sehen sind. Die Wahrscheinlichkeit sich hier zu versteigen ist sehr hoch. Im extrem steilen Grashang nicht wirklich witzig. Alle drei Gruppen, erfahrene Berggänger, die an unserem Tag den Sentiero gegangen sind, sind vom Weg abgekommen. - 2011: Bätzing: "Dann zuerst in südlicher, später südöstlicher Richtung (wie Etappe 5) zur Einsattelung südwestlich des Passo delle Possette, 2179 Meter". Bei diesem Richtungswechsel verlässt man die Alpstraße und biegt nach links auf einen Wanderweg ein. Man passiert die Alpen Le Balmelle, 2067 Meter, und Pianezzoni. Bei Verzweigungen gibt es jeweils Wegweiser und auch ausreichend viele Markierungen. - Das von Bätzing erwähnte Holzkreuz auf dem Weg zur Alpe Camoscella ist inzwischen aus Edelstahl. - Auf der Alpe Vallescia gibt es zwar einen Wegweiser, aber ohne den Arm, der Richtung Schweizer Grenze und Alpe Corwetsch zeigen würde. Der unmarkierte Weg in die richtige Richtung ist aber gut zu erkennen. Nach Passieren der Grenze gibt es auch ab und zu eine verwaschene Markierung. - Auf der Alpe Corwetsch steht dann wieder ein Wegweiser geradeaus weisend "Egga, Alte Kaserne, 2,5 Std." und nach links auf den Hang weisend "Egga, Alte Kaserne, 2 Std.". Den vermeintlich kürzeren Weg kann ich nur nervenstarken Besitzern der Schweizer Landeskarte empfehlen. Keine Verzweigung ist markiert, nur selten verblasste Markierungen und an jeder Alpe keine Wegspuren mehr im Gras. Ich bin mehrfach "Suchhaken" gelaufen, um die Fortsetzung des Weges in der laut Karte vermutlich richtigen Richtung zu finden. Irgendwie muss man dann noch durch Chemi und erreicht die Fahrstraße zur Alten Kaserne. Was nutzt da das eine Schild "Bergweg"? Gibt es in der Gegend auch einen Talweg oder gar Seeweg?

Etappe V7

2012: Der Weg ist zwischen Campo und der Alpe Preia frisch ausgebaut: breit, auch in den ebenen Abschnitten frei von Bewuchs, gut markiert. Er endet vor einem zum gewittersicheren Unterstand ausgebauten ehemaligen Stall der Alpe Preia. Zwischen Alpe Preia und Passo della Preja gibt es nur noch Wegspuren und ältere, große rot-weiß-rote Markierungen in der Nähe dieser Wegspuren. An der Alpe della Preja, die man nach Passieren des Passes erreicht, ist der Weg Richtung Rifugio Andolla gesperrt. An der Alpe di Teste auf 2001 Meter Höhe knickt die spärlich markierte Wegspur nach rechts, bergab ab. An der Alpe Teste auf 1700 Meter Höhe beim Schild "Alpe Gabbio" wieder nach rechts abbiegen. Man passiert dann auf gutem Weg den Lago dei Cavalli auf der orographisch rechten Seite. - 2012: Die im Rother-Führer erwähnte steile Grasflanke wurde ausgebaut. Sie ist jetzt ausreichend breit und problemlos zu begehen. Ich persönlich halte bei Nässe die Querung über dem Lago Alpe die Cavalli für teilweise problematisch. Hier sollte man überlegen, den See auf der anderen Seite zu umgehen. Das Rifugio Citta di Novara ist zu empfehlen: Frühstück mit Schinken, Speck, Käse und Ei. - 2012: Der Aufstieg zur Alpe Preia ist anfangs weiter schwer erkennbar, dafür ist die nun die dazu gehörige abschüssige Grasflanke zur Wanderautobahn ausgebaut worden. - 2007: Die Etappe ist selbst von San Bernardo aus viel zu lange und sollte unterteilt werden. Die im Text und im Gelände angegebenen Wegzeiten sind reine Utopie und werden durch schlechten Wegzustand im Bereich Passo della Preia noch länger und beschwerlicher. Entgegen der Angabe von Bätzing muss man, wenn man im oberhalb gelegenen Rifugio Arsage Serpio auf der Alpe Laghetto übernachtet, nicht den gleichen Weg wieder zurück zur GTA an der Alpe Vallaro gehen. Von der Hütte führt ein markierter, beschilderter Weg in 1 Stunde und 20 Minuten nach Campo an der GTA, nicht in IGC-Karte 11 eingezeichnet. Der Weiterweg ist im GTA-Führer leider unzureichend beschrieben, gerade dort, wo es mangels Wegspuren und Markierungen eigentlich nötig wäre, fehlt jeglicher Hinweis. Etwa 500 Meter südwestlich der Alpe Campo verliert sich öfters jegliche Wegspur sowie die Markierungen werden selten oder fehlen ganz. Nach der Bachüberquerung hinter der Alpe Campo immer rechts halten und am Hang bleiben. Die letzten 50 bis 100 Höhenmeter vor der Alpe Preia fast gar keine Wegspuren oder Markierungen mehr. Man erreicht in diesem Bereich rechterhand eine Felswand, wo mit roter Farbe ein Pfeil mit dem Hinweis Campo aufgepinselt ist. Ab dort etwa 50 Meter der Wegspur geradeaus folgen, ohne Markierungen, und dann weglos durch Wiesen und Erlengestrüpp etwa 50 Höhenmeter hinaufsteigen, bis man ein kleine Ebene mit der Alpe Preia erreicht. Ab dort wieder halbwegs deutlicher Weg, links über den Bach und an der Grasrippe vorbei zum Passo della Preia aufsteigen. - Wer die Etappe in Gegenrichtung begeht, sollte in diesem Bereich besonders aufpassen. Vor allem bei Nebel ist der Weiterweg kaum zu finden und ich rate von einer Begehung dieser Etappe bei derartigem Wetter ab. Ab der Alpe Preia weglos etwa 50 Höhenmeter absteigen und links halten. Etwa 10 Minuten unterhalb der Alpe tauchen sporadische und verblichene rot-weisse Markierungen auf. Diesen nicht folgen, diese führen auf dem Weg D20 in den Talboden zur Alpe Agrosa und weiter nach Pizzanco, dies ist im Text Bätzings als zugewachsener und teilweise abgerutschter, nicht empfohlener Zugang zur GTA von Pizzanco/San Lorenzo/Granigia erwähnt. In diesem Bereich nicht absteigen, sondern weglos höhenparallel am Hang links weitergehen, bis man die oben erwähnte Felswand mit der Aufschrift Campo erreicht hat, dort wieder Wegspuren und Markierungen. Ab dem Passo della Preia ebenfalls teilweise weglos oder auf sporadischen Wegspuren hinab zur Alpe della Preia, nicht zu verwechseln mit der Alpe Preia vor der Passhöhe! Immer rechts am Hang halten, der Weg führt erst auf Höhe der Alpe della Preia in den Alpboden hinab. Danach eindeutiger Weg hinab nach Cheggio, allerdings teilweise sehr überwachsen und steiler Grassteig, Vorsicht bei Nässe.

Etappe V8

2010: Wir haben unsere Wanderung wegen des langen Anstiegs nicht in Molini begonnen, sondern in Cimamulera. Anreise bis Piedimulera mit dem Zug möglich, sehr nette Herberge und freundliche Wirtin, der Weg von Cimamulera nach Molini "Strà Granda", ein gut erhaltener und markierter Maultierweg, Empfehlung aus dem Führer Ossola-Täler von Hans Schmid im Bergverlag Rother, war eine sehr schöne Strecke zum Einwandern und Akklimatisieren. - 2007: Der Wanderweg im Talboden von Antronapiana bis Ruginenta war nicht aufzufinden, besser mit dem Bus oder per Anhalter ins Val Antrona hinabfahren, die Etappe ist meiner Ansicht nach ohnehin viel zu lange für einen Tag. Sehr lohnend, riesiges Alpgebiet auf einem ausgedehnten Grassattel mit grossartiger Aussicht in die beiden Täler Val Anzasca und Val Antrona, dazu die Kulisse von Pizzo d'Andolla, Weissmies, Lagginhorn und Fletschhorn. Wer auf dem Grassattel weiter bis zum Croce del Cavallo, 1774 Meter, geht, wird mit einem Blick auf das Monte Rosa-Massiv belohnt. Der weitere Wegverlauf ist in den IGC-Karten 10 und 11 falsch eingezeichnet. Die GTA führt über die Alpe Prer hinab nach Molini und nicht, wie eingezeichnet, in einem Bogen an ihr vorbei.

Via Alpina

Ein typisches "EU"-Projekt: der ganz gewöhnliche grenzenlose Pfusch der Superseckel, ohne jemals die tatsächlichen Fachleute vor Ort zu fragen. Das ganze natürlich zur gewohnt gloriosen globalen größenwahnsinnigen gigantischen Selbst-Rechtfertigung aufgemotzt durch die berüchtigten und gewohnt sinnlosen Soziologenkartoffelgrafiken ...

Guckst du hier. Alles klar? Ilachmezdaud!

... mit dem üblichen Obergscheiten-Gelaber über Dutzende von Seiten. Dafür sind dann die essentiellen Informationen selbst, nämlich die Wegbeschreibungen für die Wanderer, gnadenlos oberflächlich, total unvollständig und more often than not grottenfalsch. Bei der Etappe von Santa Maria di Fobello nach Campello Monti sind 824 Meter Aufstieg angegeben statt tatsächlich 1348 Meter. Die angebotene angebliche "GPS-Spur" wurde offensichtlich zuhause am Schreibtisch aus irgendeiner ungenauen Digitalkarte heraus völlig unprofessionell zusammengeklickt. Sie ist viel zu grob und sowieso bis zu 300 Meter Luftlinie neben der Wirklichkeit: Lebensgefahr! Die Etappen sind völlig willkürlich festgelegt und oft viel zu lang, bespielsweise an einem Tag von Campello Monti nach Molini di Calasca-Castiglione. Porco cane! In der Literatur auf der deutschen (!) Webseite wird erst noch auf einen uralten italienischen (!) CAI-TCI-Führer von 1995 verwiesen, anstatt das mit einem Riesenaufwand laufend aktualisierte deutsche Standardwerk von Bätzing zu nennen. Inutile dire che, unsere Internetseite hier ist den Bürokraten da sowieso völlig unbekannt. Der Link auf unsere italienische (!) Internetseite über Rimella, die für deutschsprachige GTA-Wanderer völlig nutzlos ist, funktioniert nicht, weil er - genauso wie der Link für Fobello - falsch programmiert wurde: die sind doch echt zu blöde, auch nur die primitivste HTML zu beherrschen, die heute jeder Schulbub im Halbschlaf bastelt. Unter "Touristische Angebote und Veranstaltungen" steht da ein "Eseltrekking" für 400 EUR pro Person - Mindestteilnehmerzahl 6 Paxe, wer sind da eigentlich die Esel?! - von einem kommerziellen Reisebüro aus Scopello, dem garantiert potthäßlichsten Ort im ganzen Sesiatal mit riesigen Betonappartementblöcken für die fußkranken faulen Flachlandtouristen aus Mailand, und sowieso (gottseidank!) meilenweit entfernt von der GTA. Geht's eigentlich noch? Welche Mafia hat eigentlich in wessen Auftrag dieses Machwerk verfaßt? "Via Alpina": perfekt "EU". Lascia perdere!

Exemplarisch sei die zu 100 Prozent - complimenti! - grottenfalsche Beschreibung der Etappe mitten durch unser Arbeitsgebiet zitiert: "Von Campello Monti verläuft der Weg steil aber gut begehbar, durch Wälder und über Weiden. Nach der Campello Monti Scharte geht es weiter bergab zur Fraktion Roncaccio und auf einem ebenen Weg zum Teil über kleine Felsen, durch einen Buchen und Tannenwald. Von der Res Alm gelangt man schließlich zur Fraktion Belvedere di Fobello bei Santa Maria."

Die gröbsten Hämmer: Oberhalb von Campello Monti geht es NICHT durch Wälder. Nach dem Paß geht es runter nach Rimella in den Posto Tappa GTA Via Alpina Albergo Fontana im Ortsteil Chiesa. Am nächsten Tag geht es - jetzt voll im Wald! - weiter bergab und erst dann über die Ortsteile Roncaccio inferiore und superiore und nicht eben, sondern recht steil, zur Alpe La Res. Über die Ortsteile Belvedere, Boco superiore, Piana, Santa Maria und Gazza erreicht man den Posto Tappa GTA Via Alpina Alpe Baranca. "2562 m" Anstieg und "1943 m" Abstieg sind grotesk falsch. Die "Fraktion" Belvedere ist kilometerweit von Santa Maria entfernt. Von der Alpe Pianello - die nicht an der GTA liegt! - nach Rimella hat es keine "geteerte oder gepflasterte Straße". Eine "Quota 1540 m" zwischen Rimella und Alpe Baranca gibt es nicht. Garantiert PERFEKTE Wegbeschreibungen und GPS-Spuren von Jörg Klingenfuß finden sich NUR auf unserer Webseite!

Lebensgefahr! Das "EU"-Via-Alpina Machwerk D12.gpx - das ist die ganz dünne grobe Linie mit viel zu wenigen Trackpunkten - führt hier satte 300 Meter vom tatsächlichen Weg entfernt auf einen wilden Waldbuckel ohne jegliche Aussicht und dann durch ungangbare lebensgefährliche Schrofenwände nach Westen. Die sind nicht nur zu blöde, in zwei Jahrzehnten endlich ihr lächerliches "Galileo" hochzukriegen. Da non credere: die können noch nicht mal das seit drei Jahrzehnten real existierende globale amerikanische Navigationssystem GPS richtig anwenden. Geht's eigentlich noch? Die dicke rote Linie mit extrem dicht aufeinanderfolgenden Trackpunkten ist unsere hochpräzise Spur Alpe La Res - Alpe Baranca mit dem tatsächlichen Wegverlauf in der Wirklichkeit!

So sieht ein präziser Track aus der Wirklichkeit aus!
Alpe La Res - Alpe Baranca

Jahreszeiten

Die meisten Weitwanderer gehen im Juli und August auf die GTA. Für eine gleichmäßigere Auslastung der mühevoll betriebenen Etappen-Stützpunkte wäre es sehr wünschenswert, dass ein paar Leute mehr auch im Juni und im September kommen. Nur so können die Posti Tappa mittelfristig überleben. Ohne sie wird es die GTA nicht mehr geben! Wir selbst waren beispielsweise 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 zwischen April und Oktober mehrere Male wochenlang im Raum Rimella - Mastallonetal - Sesiatal unterwegs, und diese wilde und einsame Gebirgslandschaft ist in der Vor- und Nachsaison mindestens so faszinierend wie im Hochsommer. Beweis: Dutzende von Superfotos und dreidimensionale Digitalpanoramen hier! Der eindrucksvollste Monat ist sowieso Mitte Mai bis Ende Juni, wenn nach dem üblichen Frühjahrsregen die Bergblumenpracht regelrecht explodiert, unmittelbar nachdem die schon sehr starke Sonnenstrahlung den restlichen Schnee in der subalpinen und alpinen Höhenstufe ruckzuck weggebrannt hat. Laut GPS ist am 15. Mai in Rimella Sonnenaufgang 0457 Sonnenuntergang 1949, fünf Wochen später dauert der längste Tag des Jahres von 0436 bis 2020, also gerade mal 52 Minuten länger. In der langjährigen Praxis hat sich bei uns im Mastallone- und im Sesiatal die zweite Maihälfte zum Bergwandern genausogut bewährt wie der Juni. Das gilt natürlich nicht für 3000 Meter hohe Pässe auf der GTA! Informationen zur GTA im Herbst stehen hier. Die aktuelle Schneelage im Piemont sehen Sie hier.

Panorama von der Bocchetta di Campello Monti
Schnee hat es nur noch links auf der Schattenseite runter nach Kampel
Rechts ist die Sonnenseite von Rimella vom Gipfel des Gratic 2213 Meter herunter praktisch völlig schneefrei
Das gigantische Panorama erklären wir unseren Wandergruppen direkt vor Ort
oder noch besser ... am Gipfel des Trullo, der auf keiner Karte steht!
7. Mai 2012, 0933
Foto anklicken!

Panorama von der Bocchetta di Cevia
Die Viertausender von Saas Fee
Jegihorn - Adlerhorn - Strahlhorn - Rimpfischhorn -
Fluchthorn - Allalinhorn - Alphubel - Täschhorn -
Dom - Lenzspitze - ... - Weissmies
28. Mai 2011
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Nachstehend ein paar repräsentative Fotos von Jörg Klingenfuß. Klicken Sie auf die Fotos, um sie zu vergrößern. Die Erdbeeren und die Steinpilze haben übrigens so lecker geschmeckt, wie sie aussehen. Weitere 50 Superfotos von Blumen aus dem wilden Mastallonetal finden Sie hier!

Frühjahr
Blumenwiese bei Rimella Prati
Gezielt angepflanzte Eschen,
die wie im Mittelalter
später "geläubt" werden!
1. Juni 2005, 1430

Frühjahr
Feuerlilie
Lilium bulbiferum
Giglio Rosso
Varallo Gerbidi
4. Juni 2005, 1143

Frühjahr
Blattkäfer
Oreina speciosa
Alpe Rondecca
5. Juni 2005, 1319

Frühsommer
Zweiblütiger Steinbrech
Saxifraga biflora
Sassifraga biflora
Alpe Baranca
17. Juni 2005, 1414

Frühsommer
Blumenwiese am Stutz
Standort vieler Orchideen
21. Juni 2005, 1357

Frühsommer
Wald-Erdbeere
Fragaria vasca
Rimella Prati
3. Juli 2008, 1730

Herbst
Gewimperter Steinbrech
Saxifraga aizoides
Sassifraga gialla o autunnale
Alpe Pianello
26. September 2005, 1042

Herbst
Sommersteinpilz
Boletus aestivalis
Cima Tono
28. September 2005, 1019

Im Frühjahr und im Herbst kann es weiter oben in den Bergen noch oder schon empfindlich kalt sein. Die Environmental Lapse Rate beträgt in den Höhenlagen, wo der Mensch herumrennt, rund - 7° Grad Celsius pro 1000 Meter. Einzelheiten stehen hier. Wenn es in Rimella auf 1181 Meter 20° hat, hat es also am Monte Càpio auf 2172 Meter nur noch 13°, man schaut hinüber zur Kopfwehhütte auf 4556 Metern und dort hat es nur noch - 4° und womöglich einen nicht sichtbaren Föhnsturm mit 100 Stundenkilometern und einem Windkühlfaktor von weiteren - 15°, macht total fast - 20°! Dagegen hat es dann unten in Varallo 450 Meter 25°, und 29° in Albenga am Mittelmeer.


Föhnsturm über dem Monte Rosa
Ausgeprägte Linsenwolke
Superwanderwetter in Rimella
Standort Alpe Cevia
3. Juni 2009, 1115
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Super-Frühjahrs-Stimmungen für Naturfreunde
GTA Etappe 3, neue Wegführung oberhalb von Rimella
Im Hintergrund die Cima Castello
3. Mai 2010, 0823
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Im Frühjahr muß die Lawinengefahr berücksichtigt werden, auch wenn nur noch ein halber Meter Schnee liegt. Ein mickriger 20-Meter-Schneerutsch, der einen in einer Mulde begräbt, kann tödlich sein!


Schneeschuhspur zur Bonda Piatta
28. April 2012, 1117
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Wer die Jäger nicht mag, der sollte die Jagdzeiten kennen. Für Laien haben wir sie hier genauer erklärt.

Wetter

Ausgewählte Wetterdaten kann man hier abrufen. Auf der interaktiven Karte der Agenzia Regionale per la Protezione Ambientale del Piemonte (ARPA) kann man zahlreiche automatische Wetterstationen im Alpenbogen anklicken und für jede aktive Station deren genaue Lage auf einer CTRN-Karte 1:10000 einschließlich der exakten UTM-Koordinaten sowie das Niederschlags- und Temperaturdiagramm der letzten fünf Tage anschauen. Mehrere Meßstationen liegen in unmittelbarer Nähe der GTA und der Zugangstäler: Domodossola, Stresa, Varallo, Borgofranco d'Ivrea, Ala di Stura, Salbertrand, Luserna San Giovanni, Costigliole Saluzzo, Demonte, Cuneo, Valdieri, Chiusa di Pesio, Garessio. Achtung, die Zeiten sind gemäß den Gepflogenheiten des WMO WWW GTS natürlich in UTC. Addieren Sie zwei (!) Stunden, um MESZ zu erhalten: 1200 UTC = 1300 MEZ = 1400 MESZ. Die Umrechnung auf der Regione-Piemonte-Webseite ist falsch! Wer sich für die Dekodierung der WMO-Meßstations-Nummern und der internationalen Wetterschlüssel interessiert, der findet sie in einem englischsprachigen Standardwerk von Jörg Klingenfuß hier. Auf der ARPA-Webseite selbst finden sich viele nützliche Informationen auch für Bergwanderer.


Panorama Monte Càpio mittags um 1155
Unter dem Wolkenmeer liegt die Padanische Tiefebene
Außer den üblichen paar Dutzenden Walliser und anderen Viertausendern
sieht man bei Schönwetter auch Monviso und Finsteraarhorn
Den Rest erläutern wir gerne vor Ort beim Bergwandern in Rimella
29. September 2008
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Verhalten bei Hitzewelle: Achtung GTA-Wanderer, im Sommer hat es auch auf 2000 Metern Höhe in den Bergen fallweise bis zu 30º Hitze. Die Kombination von Hitze, Sport und Wassermangel ist lebensgefährlich! Nimbusweb warnt: "Le attuali temperature arrecano moderato disagio nelle ore più calde e in conseguenza della durata e dell'aumento dell'umidità un disagio più marcato per le persone anziane e malate. Anche gli sportivi e le persone che lavorano all’aperto devono adottare precauzioni per evitare colpi di calore. CONSIGLI DI COMPORTAMENTO: trascorrere alcune ore nei luoghi più freschi della casa, bagnare il corpo più volte durante la giornata. Bere frequentemente. Evitare di esporsi al sole nelle ore più calde." Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als Bergwanderbegleiter in Rimella warnen wir:

In den Nordflanken ab etwa 800 m Höhe und erst recht in den ganztägigen Schattenlagen muß bereits ab Mitte September mit objektiv gefährlichen Rauhreif-Grashängen und vereisten Felsen gerechnet werden.

Die anhaltende Klimaänderung mit immer höheren Durchschnittstemperaturen bewirkt bereits jetzt, vor unseren Augen und in unserem eigenen Arbeitsgebiet!, das Auftauen des Permafrosts und entsprechend dramatische Rutschungen. Topaktuelle Fotos sehen Sie hier!

Der ausführlichste Wetterbericht für das Piemont steht hier. Der präziseste Wetterbericht für unser Mastallonetal steht an einem Haus in Catognetto di Fobello:

"Wenn der Esel umfällt, hat es ein Erdbeben ..."
15. Juli 2008, 1721

Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung stellen wir fest, dass sich das beispielsweise in 2002 sehr schlechte Sommerwetter in Mitteleuropa gerade in Rimella und im Sesiatal NICHT auswirkt. Die Ausläufer der zahlreichen atlantischen Tiefdruckgebiete, die 2002 monatelang in endloser Serie Deutschland beregneten, wirken sich 100 Kilometer westlich von Rimella viel dramatischer aus. Gemäß den Gesetzen der Meteorologie - die nichts anderes ist als angewandte Physik - regnet sich der allergrößte Teil der Wassermassen dort ab, wo die gigantischen, fast 5000 Meter hohen Gebirgsmassive des Gran Paradiso und des Monte Bianco die östliche Begrenzung der riesigen, aber nur ein paar hundert Meter hohen französischen Pampalandschaft bilden. Im Aostatal, das unmittelbar dahinter liegt, gibt es seit Jahren zunehmend katastrophalere Regenfälle, die inzwischen ganze Dörfer hinuntergeschwemmt und auf Dauer unbewohnbar gemacht haben. Wer die stocksture und bodenverbundene Mentalität der italienischen Bergbewohner kennt, der kann sich vorstellen, wieviel schon passiert sein muß, wenn diese Leute jetzt endgültig ihre Häuser und ihre Dörfer und ihre Heimat aufgeben. Auf der Landkarte sieht man deutlich, dass der Alpenbogen exakt am Monte Bianco aus der Süd-Nord-Richtung scharf nach Osten abknickt. Logischerweise profitiert das lokale Klima in Rimella genau davon, nämlich dass das Dorf in Richtung Westen auf über 100 Kilometer Entfernung durch die höchsten Berge der Alpen - Gran Paradiso, Monte Bianco, Grand Combin, Matterhorn und Monte Rosa - geschützt ist und daß die Wassermassen deshalb im klimatisch begünstigten Sesiatal erst gar nicht ankommen. Dasselbe gilt für den aus dem hohen Lebensstandard entstehenden Smog aus der mit über 20 Millionen Menschen völlig übervölkerten Po-Ebene sowie die Industrieabgase aus Mailand und Turin und so weiter, die zusammen als Giftwolke vorschriftsgemäß nach Osten Richtung Südtirol und Dolomiten geblasen werden. In Rimella ist in den letzten Jahren kein einziges Haus durch Unwetter schwer beschädigt worden, oder gar abgerutscht wie ganze Dörfer im Aostatal oder am Simplonpaß, und Waldsterben ist sowieso ein Fremdwort. Die Luftqualität ist sehr hoch, wie man auch an der Vielfalt von Flechten als Indikatorpflanzen sieht. Wenn Sie wieder einmal einen intakten (Ur-)Wald erleben möchten, oder wenn Sie so etwas noch gar nie gesehen haben, dann kommen Sie ins Sesiatal und nach Rimella!


Panorama Stutz
Einen so schönen Nadelwald gibt es woanders schon seit Jahrzehnten nicht mehr!
Im Hintergrund Monte Càpio - Bonda Piatta - Cima di Rondo -
Cima Castello - Passo delle Secchie - Kaval -
Cima Lavaggio - Pizzo Tracciora di Cervatto - Sella Bassa del Cavaione -
Massa del Castello - Bocchetta del Cardone - Cima Colmetta -
Monte Tracciora di Fobello - Pizzo Nona - Colle Dorchetta - Corno del Sole
24. April 2007
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Fichtennadeln sind von einer Schutzschicht aus Wachs umgeben
Anthropogene Luftschadstoffe schädigen die Mikrostruktur der Wachsschicht
und führen speditiv zum Absterben der Nadeln
Auf deutsch: Waldsterben!
Das Foto zeigt perfekte Nadeljahrgänge
Sowas gibt es woanders schon seit Jahrzehnten nicht mehr!
Standort Prà dla Sella
10. Mai 2012, 0953
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Perfekte Nadeljahrgänge
Standort Oro Negro
21. Juni 2012, 0805
Foto anklicken!

Birken- und Buchenwald oberhalb von Rimella
Im Spätsommer ist der Boden ein Meer von Heidelbeeren
24. April 2007, 1458

Im zeitweise subtropischen Piemont-Klima wächst das neue Gras nach der Schneeschmelze in nur wenigen Wochen ein bis anderthalb Meter hoch. Schlecht markierte, lange nicht mehr ausgeschnittene und daher zugewachsene GTA-Etappen sind somit im Spätsommer und im Herbst, wenn die starke Sonneneinstrahlung das Gras zusammengedörrt hat und die Trittspuren optimal sichtbar werden - oder noch besser unmittelbar nach der Schneeschmelze vor dem rasanten Beginn der alles überwuchernden Vegetation - besser zu gehen als im Frühsommer. Beispielsweise haben wir zusammen mit den Jägern und einigen jungen Leuten von Cravagliana am 26. Mai 2002 den uralten Weg durch das geheimnisvolle Valle Meula zum Colma Galmanna ausgesägt (mit zwei Motorsägen), freigeschnitten (mit sechs Buschmessern) und neu markiert. Dafür benötigten wir zu zehnt volle acht Stunden! Am 21. Juni 2003 haben wir mit dem harten Kern derselben Truppe einen weiteren uralten Weg an der östlichen Peripherie des Valle Meula hergerichtet, der unseren Wandergruppen jetzt eine einzigartig bequeme Panoramatour durch ein faszinierendes Wildnisgebiet ermöglicht. Weitere Dschungelwege im "Tal der Hölle" im unteren Mastallonetal haben wir im Sommer 2004 entdeckt und hergerichtet. Das nur noch bei Wilderern bekannte Valle dell'Inferno steht auf keiner Karte!

Wegmarkierung

Auf der GTA gibt es fallweise schlechte Wegmarkierungen. Abseits der GTA ist sowieso praktisch NIX markiert. Unterwegs finden Sie sich erheblich leichter zurecht, wenn Sie sich in die völlig andersartige Denkweise der italienischen Bergbewohner hineinversetzen und die Markierungen entsprechend vorsichtig interpretieren oder im Zweifelsfall erst gar nicht beachten. Natürlich übertreiben wir hier, aber längst nicht so stark, wie Sie jetzt vielleicht denken!

  • Die Einheimischen rennen niemals freiwillig in ihren Bergen herum, denn so etwas machen nur Verrückte, vor allem also deutsche Touristen. Diese Tatsache ist, leider!, kein Witz: viele Einwohner von Rimella beispielsweise, darunter auch die Inhaberin der gleichnamigen Bar und die des Albergo Fontana, wie auch die Ida von der Alpe Rondecca, waren noch nie in ihrem Leben auch nur ein einziges Mal auf dem tollen Aussichtsgipfel Monte Càpio!
  • Italienische Familien aus der Pampa fahren mit dem Auto am Wochenende oder in den Ferien bis in die hintersten Bergtäler und machen dann den ganzen Tag lang Picknick in unmittelbarer Nähe des Autos. Zu Essen und Trinken gibt es selbstverständlich Antipasti, Primo, Secondo, Dolce, Vini, Grappe und Caffè, und wenn man zufällig vorbeikommt, wird man oft freundlich eingeladen, denn in den Augen der Picknicker sind die an ihrem gigantischen Rucksack sofort erkennbaren GTA-Weitwanderer stets vom akuten Hungertod bedroht. Bergwanderungen machen nur die Verrückten vom Club Alpino Italiano!
  • Weil sie prinzipiell mit dem Auto bis in die hintersten Täler fahren, müssen Italiener aus der Pampa prinzipiell auch auf der Aufstiegsroute wieder absteigen. E' la legge della stupidità! Unsere einzigartigen Rundwanderungen und spektakulären Überschreitungen - unter intelligenter Einbeziehung der lokalen Buslinien - sind selbst für Einheimische völlig unbegreiflich und selbstverständlich unbekannt. Persönliche 30- oder 40-Kilometer-Hammertouren wie Provinzstraße - Brugaro - Brugarolo - Madonna del Tizzone - Brücke E__830 - Sella dell'Oca - Alpe Striengo - Alpe Cevia 2 - Alpe Colmetto - Alpe Campo - Alpe Laghetto - Monte Càpio - Bonda Piatta - Alpe Cevia - Alpe Rondecca - San Giorgio - San Gottardo - Sella - Rimella werden selbst von den Jägern (und Wilderern!) als "unmöglich" abgewehrt. "Dove hai lasciato la macchina?" ist von den Alpen bis nach Sizilien die zweithäufigste Frage in den italienischen Bergen. Wer ohne macchina unterwegs ist, ist verrückt!
  • Der CAI schreibt in seiner Rivista Settembre-Ottobre 2002 auf Seite 8 klipp und klar: "Obwohl in Italien die Berggebiete die größte Fläche einnehmen, fehlt in Italien eine Bergkultur der Massen. Die italienischen Freizeitmedien informieren praktisch niemals über die Berge und ihre Sportmöglichkeiten, sondern verbreiten sich - bis ins Groteske - über die Rahmenbedingungen und Sportarten, bei denen der Spaß vorherrscht und ... die Faulheit!" Needless to say, auch in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz dominiert dieser Trend zur Faulheit schon seit vielen Jahren - und man sieht es ... Nichtsdestotrotz gibt es auch in Italien eine Gegenbewegung, die das ganze Territorium von den Alpen bis hinunter nach Sardinien und Sizilien und die "kleinen" Inseln einbezieht. Die Aktivitäten des CAI beschränken sich nicht auf die eigentlichen Alpen, die bei den Ligurischen Alpen nördlich von Genua enden. Sie erfassen vielmehr ganz Italien und sämtliche großen und kleinen Inseln! Von lokalen Initiativen erdacht, erforscht, markiert und geführt, entstehen etwa seit dem Jahr 2000 praktisch aus dem Nichts immer mehr lokale und regionale "Grande Traversate" und "Alte Vie", also Weitwanderwege, Gebirgsüberschreitungen und Höhenwege. Ideengeber sind meistens die örtlichen Alpenvereinssektionen mit Einheimischen, die sich bestens auskennen. Als typisches Beispiel nennen wir hier den CAI Salerno.
  • Anders als in den Nord-, Ost- und Zentralalpen gibt es also keinen etablierten Bergwanderer-Massentourismus und somit auch nicht die von dort gewohnte flächendeckende "alpenländische" Infrastruktur mit "Stempelstationen", "Stocknägeln" und "Heimatabend". Die Einheimischen müssen hart arbeiten und sie haben keine Zeit für touristisches Affentheater. Mit ihren völlig anders gelagerten Problemen und Interessen sind sie naturgemäß unfähig, einen Weg den Bedürfnissen der Bergwanderer entsprechend korrekt und logisch zu markieren. Eine Markierung dient ausschließlich dazu, den Verrückten zu demonstrieren, dass man markiert hat!

    Totales Chaos der "Wegmarkierung" in Rimella
    Busfahrpläne aus 2001 ... in 2010!
    Erfassung am 13. und 14. Juni 2010 und
    grafische Zusammenstellung von Jörg Klingenfuß
    Foto anklicken!

  • Im gesamten Alpenraum werden Bergwege rot-weiß-rot markiert, genauso wie die korrekte GTA-Markierung, die Sie als einheitliches Logo stets am oberen Rand unserer diversen GTA-Webseiten sehen. Im Straßenverkehr sind rot-weiß-rote Warnbaken und Schilder und Absperrungen wegen dem optimalen Kontrast sogar der globale Standard. In Italien dagegen werden irgendwelche Farben hergenommen, die gerade zufällig vorhanden sind. Obwohl im gesamten Alpenraum und insbesondere auch im Piemont eine einheitliche Wegmarkierung standardisiert ist, die absolut logisch ist und die wirklich nicht allzugroße intellektuelle Anforderungen stellt, herrscht beispielsweise im wilden Sesiatal seit Jahrzehnten das reine Chaos. Believe it or not, wir haben tatsächlich schon grüne Kleckse als Wegmarkierung erlebt! Sehr sinnvoll sind auch dunkelrote Kleckse, die man beispielsweise bei Regen in einem dunklen Buchen- oder Kastanienwald auf der grauen Rinde garantiert nicht sieht. Der Weg im oben erwähnten Valle Meula war ursprünglich genauso "markiert". Markierungen der ansonsten lobenswerten CAI-Sektion Varallo sind prinzipiell rot-dunkelgelb-rot und werden oft noch mit völlig sinnlosen Pfeilen versehen: das Paradebeispiel ist die seit September 2001 solcherart verunstaltete Beton-Zisterne oberhalb von Villa Superiore, die mit dem mehr als 20 Meter (!) unterhalb verlaufenden Weg absolut NIX zu tun hat!

    Die dümmste Markierung der Welt
    Original-CAI-Varallo-Qualität!
    1. Juli 2005, 1456

  • Markierungen sind oft zig Meter vom eigentlichen Weg entfernt. Warum? Weil es sich auf einem schönen großen glatten Felsblock oder auf einer Beton-Zisterne oder auf einem alten Gebäude, auch wenn diese wortwörtlich voll daneben sind, besser malen läßt. Es kommt niemand auf die Idee, ein paar Holzpflöcke mitzunehmen und sie dort, wo weit und breit KEIN markanter Felsblock auf der Wiese herumliegt, in dieselbe hineinzuschlagen und entsprechend zu markieren - so wie wir es selbstverständlich im Valle Meula und anderswo gemacht haben. Wer sich mit seiner Motorsäge gut auskennt, der schneidet sich seine Holzpflöcke samt dem "Hineinprügler" natürlich gleich unterwegs!
  • Eben deshalb findet man gigantische Markierungen auf einem schönen Felsblock meistens genau dort, wo der Weg eindeutig und eine Markierung völlig überflüssig ist. An einer Wegverzweigung dagegen, wo man sie dringend nötig hätte, findet man prinzipiell keine sinnvolle Markierung.
  • Dieser unlogischen Denkweise entspricht die Qualität der IGC-Karten: die eingezeichneten Wege existieren oftmals überhaupt nicht (wieviele Leute wollten eigentlich schon von Grondo direkt nach La Res gehen, oder gar von Riva zur Alpe Fauto?), und die tatsächlich vorhandenen Wege sind garnicht oder völlig falsch eingezeichnet (Bocchetta delle Vacche, Mettlo-Furkelte). Schlichtweg kriminell sind die seit Jahrzehnten berüchtigten Kompaß-Karten!
  • Lassen Sie sich durch diese unsere frechen Übertreibungen NIEMALS von Weitwanderungen auf der GTA abhalten! Seien Sie sich aber bewußt, dass Sie nicht einfach blind irgendwelchen Farbflecken nachlaufen können, um dann sowieso immer in einer voll bewirtschafteten Alpenvereins"hütte" zu landen. Benutzen Sie öfter als in den total übermarkierten Nord- und Ostalpen Ihren gesunden Menschenverstand. Gehen Sie UNBEDINGT los, Sie werden es nicht bereuen: Dutzende Referenzen von begeisterten GTA-Weitwanderern finden Sie hier! Ci vediamo lassù!
  • Wegarbeit

    Im Piemont werden Wege üblicherweise alle Jubeljahre einmal markiert und dann jahre- bis jahrzehntelang nicht mehr. In unserem Arbeitsgebiet bedeutet das, dass der CAI Varallo nach seiner völlig unzulänglichen Farbkleckserei im Jahr 2001 im Mastallonetal jetzt mindestens 15 Jahre lang NIX mehr macht. Außerdem kennt der CAI traditionell nur "seine" wenigen durchnumerierten Wege. Die wirklich interessanten Wege dagegen sowie deren intelligente Kombination zu einzigartigen Rundwanderungen kennen nur wir! "Il CAI non sa niente" ist das Standard-Grinsgesprächsthema des echt knallharten Kerns der tatsächlichen Gebietskenner, Jäger und/oder Wilderer wie Arturo Bo., Mario Ca., Nando Co., Jörg Kl., Marino Mo., Marco Pr., Giovanni Re., Dario und Ugo Ro., Vittorio St., Maurizio Te., Donato To., Renato To., Corrado Va., Germano und Sergio Vi. und Costantino Za., wenn wir miteinander bei Piera Ri. in Rimella die neuesten Entdeckungen frischer Wild- und uralter Weg-Spuren diskutieren: "Der CAI hat null Ahnung!" Nur wir - und sonst niemand! - kennen noch die alten Wege und die längst verlassenen Alpen im Mastallonetal.

    Wegpunkte und Tracks aus unserer geheimen GPS-Datei
    Der CAI Varallo kennt keine einzige dieser Alpen und schon gar nicht "unsere" Wege
    Kein einziger dieser Alpnamen steht auf irgendeiner Karte oder gar irgendwo im Internet
    Grafik anklicken!

    Alpe Ciapelli
    21. Juni 2012, 1100
    Foto anklicken!

    Ein großes Problem ist auch, dass der CAI alte Wege meistens nur mehr schlecht als recht markiert und NICHT aussägt und ausschlägt. Dadurch bleiben sie für Normalsterbliche in der grünen Hölle des Piemont genauso unbegehbar wie zuvor. Paradebeispiel ist der Chaoten"weg" 578 ex San Gottardo di Rimella zur Alpe Emra: wer ex Rimella irgendwelchen CAI-Wegtafeln nachrennt, der landet ziemlich sicher in der Pampa, in diesem Falle konkret in meterhohen Brennnnnnesseln! Wir arbeiten genau umgekehrt. Ein zugewachsener Weg wird zuerst im Aufstieg mit Motorsägen und Buschmessern wieder freigemacht: freiwillige Sklavenarbeit, für die wir jedoch eine recht erfahrene und wortwörtlich schlagkräftige Mannschaft haben. Erst dann, wenn der Weg hergerichtet ist, wird er im Abstieg markiert! Wer ähnliches vorhat, der sei eindringlich darauf hingewiesen, dass man in der Wildnis des Piemont nur mit Profisägen weiterkommt. Bewährt haben sich mittelstarke Profisägen wie die seit bald zwanzig Jahren praktisch unveränderte Stihl 260/261, die rund fünf Kilo wiegt, und die relativ neue 362, die mit knapp sechs Kilo gerade noch tragbar ist, jeweils mit 40er-Blatt. Irgendwelche 500-EUR-Spielzeugsägen verrecken spätestens beim ersten harzreichen Schnitt! Harzige Bäume gibt es mehr als genug, denn "Ich habe noch nie einen so schönen Wald gesehen, und erst jetzt wird mir klar, wie krank unsere Wälder zuhause sind", sagte Frau Ingrid Runde aus Straßlach in Oberbayern beim Bergwandern in Rimella im September 2003. Im Sesiatal herrscht Westwind und folglich gibt es auch kein Waldsterben, denn im Westen ist außer den fast 5000 Meter hohen Gebirgsmassiven des Gran Paradiso, des Monte Bianco und dem Aostatal - NIX! Für die Klein- und Feinarbeit benötigt man ein geeignetes einheimisches Buschmesser. Teures Hochglanz-Teflon-Spielzeug aus dem Globetrottel- oder Dreckingreiseabenteuer-Katalog wie sogenannte "Dreckingäxte" und "Haumesser" und ähnlichen Firlefanz kann man gleich vergessen. "Fox Gurkha Machete. Die typische Waffe der nepalesischen Stämme. Sehr gut angepasster und strukturierter ABS-Kunststoffgriff. 110 EUR." Auf deutsch: Griff mit einer Riffelung, die sich sofort mit Dreck zusetzt, aus billigstem Plastik made in China, das bei verschwitzten und schmutzigen Händen (soll bei der Wegarbeit im subtropischen Piemont gerüchteweise eventuell angeblich gelegentlich vielleicht schon mal vorkommen) null Reibung = Halt bietet, Parier-Stange oder -Ring gibt es sowieso nicht, somit große Verletzungsgefahr, und das ganze Glump dann erst noch sauteuer. Einhundert-und-zehn Mickymausdollar für ein banales Plastikbuschmesser. Zweihundertzwanzig Mark. Därfsabisslemeehsai? Iglaubischpenn! È da morir dal ridere! Die "nepalesischen Stämme" - auf deutsch: die Gurkhas mit ihrem Kukri-Kampfmesser - von der SAS, die wir vom Dschungelkampf nach der Konfrontasi in Sarawak nur zu gut kennen, würden sich garantiert kaputtlachen über diesen hinterchinesischen Plastikschrott, der bestenfalls zum Gurkenschneiden taugt, und die berüchtigten schwäbischen Stämme aus dem wehrhaften Bergdorf Hagelloch bei Tübingen sowieso: ilachmezdaud! Es ist echt bewundernswert, mit welch saudummem Werbefuzzi-Geschwätz man den Millionen von Möchtegern-Abenteurern das Geld aus der Tasche ziehen kann. Lascia perdere! Die unentbehrlichen Buschmesser aus der Praxis heißen Falcetto, sie sind etwa 40 - 45 Zentimeter lang und nur vorne spitz gebogen, haben also etwa die Form eines langen J, und der Griff besteht natürlich aus einer tausendfach bewährten robusten Rindslederstreifen-Ummantelung. Man kauft sie für nur 15 - 20 EUR (je nach Länge) neu im Werkzeugladen am Bahnhof in Varallo, oder gebraucht dienstags am Wochenmarkt. Den Metallhaken zum Einhängen am Hosengürtel darf man nicht vergessen. Beim Schuhmacher Moscatelli in der Altstadt (Via Umberto 73, Telefon 0163 51811) läßt man sich für ein Spottgeld aus dickem Restleder eine stabile Scheide mit Druckknopfverschluß machen, damit kann man das rasiermesserscharfe Teil auch mal im Rucksack transportieren oder es mit der entsprechenden Schlaufe am genialen Hüftgurtsystem einhängen.

    Die superscharfen Klappsägen aus Taiwan hauen auch recht gut
    Sie wiegen fast nix und kosten nur 20 EUR
    Ein 15 Zentimeter starkes Holz ist von Hand in einer Minute geschnitten!
    GTA Etappe 4 Rimella - Fobello, oberhalb von Roncaccio superiore
    15. April 2005, 1156

    Im Gegensatz zum CAI Varallo arbeiten wir auch nachhaltig! Im Anschluß an die Sklavenarbeit wird einer aus der Mannschaft für genau diesen Weg verantwortlich gemacht, das heißt konkret: er muß mindestens einmal pro Jahr, idealerweise im Juli vor Beginn der Hauptwanderzeit, wenn das ganze Grünzeug wie Äste, Büsche, Farne und Gräser schon meterhoch steht, "seinen" Weg mit dem Buschmesser ausschlagen und herrichten.

    Zeltwandern

    GTA-Wanderer, die mit dem Zelt unterwegs sind, haben uns schon öfter nach schönen Zeltplätzen auf den ersten Etappen gefragt. Beachten Sie bitte, dass in Italien wildes Zelten prinzipiell VERBOTEN ist - wegen der gerade im Sesiatal extremen korsikamäßigen Waldbrand- und Buschfeuergefahr auch völlig zu recht! - und insbesondere im Naturpark Monte Rosa - Sesiatal auch NICHT geduldet wird. Die Strafen sind sehr hoch, und dass gerade im Piemont fallweise sehr hart durchgegriffen wird, sollte sich spätestens seit dem Dopingskandal bei den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 sogar bis nach Deutschland und Österreich herumgesprochen haben. Zum wilden Zelten gibt es ein empfehlenswertes Merkblatt vom Schweizerischen Alpenclub, dessen Hinweise unbedingt beachtet werden sollten. Eine kleine Gruppe harmloser junger "Wandervogel"-Mädchen hat sich im eiskalten Oktober 2009 in der Pampa bei Campello Monti ein kleines Feuer zum Kochen und Wärmen gemacht und damit, zumal mitten in der Jagdsaison, natürlich sofort die Feuerwehr alarmiert, die ebenso wie die Einheimischen nach monatelanger Trockenheit natürlich Waldbrände fürchtet. So ein Einsatz kann leicht ein paar tausend EUR kosten. Nota bene: Mitte Oktober geht bei klarem Wetter beispielsweise in Rimella Zentrum auf 1200 Metern Höhe die Sonne erst um 0950 auf (hinter dem Kaval) und um 1750 schon wieder unter (hinter der Alpe La Res), und dazwischen liegen 16 Stunden Schatten mit Temperaturen von schlagartig weit unter Null Grad, die bei starkem Nordwind noch weiter absinken. Im Spätherbst hat es in engen Tälern je nach Exposition fallweise nur noch zwei oder drei Stunden zudem sehr schwache Sonne, oder wie beispielsweise im Zentrum von Cravagliana ("die haben unser Dorf damals im Sommer gebaut", sagen die Einheimischen) überhaupt gar keine mehr!

    Da wir begleitete Bergwanderungen in Rimella anbieten, würden wir aufgrund unserer umfassenden Ortskenntnisse - FALLS wildes Zelten erlaubt WÄRE! - folgendes vorschlagen:

  • Am ersten Tag gehen Sie bis zum kleinen See bei der Alpe di Lago. Wenn es wegen der weidenden Kühe nicht möglich ist, dort zu zelten, nehmen Sie viel Wasser mit und gehen Sie weiter zum Sattel Richtung Alpe Pian Lago und von dort weglos nach Norden auf den exzellenten Aussichtsberg Pizzo Camino. Übernachtung auf dem Gipfel!
  • Am zweiten Tag gehen Sie zum schön gelegenen Lago di Ravinella.
  • Am dritten Tag gehen Sie nach Rimella. Signora Graziella Dago verkauft im Sommer ihren berühmten Toma-Käse direkt auf der Alpe Pianello (unterhalb der Bocchetta di Rimella = Bocchetta di Campello Monti) (GPS 439771 5085121 1805). Genießen Sie das hervorragende Abendessen im Albergo Fontana und zelten Sie, nach vorheriger Absprache, kostenlos auf der alten Bocciabahn direkt unterhalb der Hotelterrasse mit Panoramablick. In Rimella können Sie in den beiden Dorfläden alles einkaufen, was Sie für die nächsten Etappen benötigen. Wenn Sie zuviel Gepäck mitschleppen, können Sie das überflüssige Zeug von der Post aus per Paket nach Hause schicken. Wenn Sie einen Ruhetag einlegen möchten oder etwas besonderes einkaufen müssen, fahren Sie einfach mit dem Bus morgens nach Varallo hinunter und nachmittags oder abends wieder herauf - der Fahrplan steht hier!
  • Am nächsten Tag gehen Sie über Santa Maria di Fobello zum schön gelegenen Lago di Baranca. Unterwegs können Sie beim GTA-Etappenstützpunkt Alpe Baranca selbstgemachten Käse einkaufen. Ein Superplatz ist die Terrasse der verfallenen Villa Aprilia, ein paar hundert Meter westlich der Alpe Selle. Lesen Sie hier die Geschichte der Partisanenkämpfe der Legione Tagliamento im hinteren Mastallonetal! Dieser sagenhafte Palast wurde am Karfreitag 1944 zerstört, und die interessante Geschichte steht auch auf Seite 61 im Notiziario Dezember 2003 des CAI Varallo.
  • Variante: Von Campello Monti aus gehen Sie auf gutem Bergweg neu markiert und gut ausgeschildert zum Lago di Capezzone. Zelten Sie direkt am See. Superplatz mit Supersicht bis hinter die Toskana-Zweitausender. Bei schönem Wetter gehen Sie unbedingt auf die exzellenten Aussichtsberge Cima Altemberg und/oder Cima Capezzone. Die zwei Möglichkeiten, tags darauf nach Rimella zu gelangen - entweder über die Alpe Calzino zurück auf die GTA oder über die einzigartige Bocchetta delle Vacche mit Panorama Toskana - Bernina - Wallis - Monte Rosa - Monte Bianco (!), die wir auch auf unseren begleiteten Bergwanderungen ex Rimella überschreiten, direkt ins einsame Val Scarpiola -, beschreiben wir hier mitsamt unseren GPS-Wegpunkten.
  • Für Abenteurer und Naturliebhaber gibt es weitere geheime Zeltmöglichkeiten im Raum Rimella:
    Auf dieser einsamen Wiese hoch über dem Dorf (GPS 437181 5085097 1594); Wasser gibt es nebenan bei der Zisterne am Weg nach Villa Superiore.
    Im Tal des Torrente Bisse Rosso nördlich von Sant'Anna. Die Badegumpen werden umso toller, je weiter man nach oben geht!
    Am grasigen Geländevorsprung mit Panoramablick bei der Alpe Fauto superiore; Wasser gibt es zehn Minuten nördlich davon am Höhenweg im Graben.
    Am kleinen See, der nicht auf der Karte eingezeichnet ist, unmittelbar nordwestlich des Monte Cápio.
    Bei der Alpe Laghetto, wenn sie nicht bealpt wird, also nicht im Hochsommer. Den Laghetto gibt es schon lange nicht mehr, aber die Alpe liegt sehr schön, und es gibt dort Wasser.
    Am Fluß unterhalb der Alpe Cevia Bassa in der totalen Wildnis des Valbella. Achtung auf die Wildpferde - und die Wilderer!
    Für den wirklich harten Kern: im verrückten Val Meula - siehe oben. Viel Spaß!
  • Geländefahrzeuge

    Das Befahren von Maultierpfaden, Naturstraßen und Wanderwegen außerhalb des öffentlichen Straßennetzes durch motorisierte Fahrzeuge ist in der Region Piemont - jedoch leider nicht in sämtlichen Regionen Italiens! - durch ein regionales Gesetz ausdrücklich verboten. Hiervon sind natürlich ausgenommen die von Bergbauern, Viehhirten und Waldarbeitern durchgeführten Transporte sowie schwere Notfälle und Waldbrandbekämpfung. Derzeit übt die rücksichtlose Fahrzeug- und Freizeitindustrie sehr starken politischen Druck aus, um dieses Verbot landesweit aufzuheben und die Befahrung beispielsweise von Bergwegen aller Art durch Geländeautos, Motorräder, Quads, Trials und ähnliche Folterwerkzeuge für Bergwanderer und Naturfreunde durch das geplante Gesetz 2991 zu legalisieren. Bitte helfen Sie als GTA-Weitwanderer mit, diesen Wahnsinn zu stoppen. Sie haben die volle Unterstützung der italienischen Verbände CAI = Italienischer Alpenverein, CIPRA, Legambiente, Mountain Wilderness, Pro Natura und WWF. Aus unserer Erfahrung heraus empfehlen wir folgendes Vorgehen:

    Natürlich haben auch die Einheimischen von derartigen Umweltsauereien zunehmend die Nase voll. Franco Dragoni aus Varese schreibt in der Zeitschrift Lo Scarpone Februar 2006 des CAI: "Una sola, grande amarezza. Appena lasciato il rifugio Antermoia, iniziata la discesa verso la val Duron in prossimità del Pas de Dona, mi sono imbattuto in tre motociclisti che se ne andavano a conquistare la Cima del Montel. Mi chiedo: pur ammettendo che la moto può essere considerato uno sport, come mai a loro è permesso di salire sui sentieri in questo caso strettissimi, rovinando il fondo (le traccie lasciate erano ahimè vistosissime!), rompendo un silenzio meraviglioso e sopratutto costringendo chi cammina a buttarsi letteralmente fuori dal sentiero per non essere investito?"

    Im übrigen ist es skandalös, dass insbesondere deutsche Umweltsünder sich beispielsweise hier im Internet darüber austauschen, wo man überall mit dem Motorrad oder mit sogenannten "Geländewagen" herumrasen kann. Offensichtlich sind diese Leute über die Einschränkungen zuhause derart frustriert, dass sie im Ausland völlig rücksichtlos "endlich mal die Sau rauslassen" (Zitat von hier), denn die Umwelt und die Gesetze beispielsweise in Italien, Kroatien oder Spanien sind ihnen scheißegal. Aus den einschlägigen Foren geht glasklar hervor, dass sich diese Leute über das - nicht nur im Piemont geltende! - ausdrückliche und umfassende Fahrverbot abseits öffentlicher Straßen sehr wohl im klaren sind!

    GTA und GPS

    Zuerst Klartext 1-8, um möglichen Mistverständnissen vorzubeugen:

    1. Mit den GTA-Führern und den IGC-Wanderkarten, die wir für das ganze Piemont und noch viel mehr hier in Tübingen am Lager haben, sind Sie mit Informationen ausreichend versorgt, und die neuesten Änderungen und Hinweise stehen sowieso auf dieser umfassenden Webseite. Für eine Weitwanderung auf der GTA benötigt man kein GPS-Gerät. Es kann aber beim GTA-Trekking sehr nützlich sein, und es ist insbesondere geeignet zur intelligenten Risikominimierung.
    2. Die GTA verläuft überwiegend in einer touristisch unerschlossenen und menschenleeren Gegend. Wer sich hier verläuft, der trifft selten Einheimische, die man nach dem Weg fragen kann, denn Angler, Jäger, Pilzsucher und erst recht die Kollegen Wilderer sind naturgemäß ziemlich menschenscheu und schleichen gerne ungesehen in der Pampa herum. Mit GPS kann man ohne fremde Hilfe IMMER auf einfachste Weise mit der TRACBACK-Funktion auf der eigenen Spur zum Ausgangspunkt zurückkehren!
    3. Es versteht sich von selbst, dass man derartige Grundfunktionen rechtzeitig vorher zuhause in der Zivilisation - wortwörtlich: laufend! - intensiv übt, damit sie im Notfall ohne Panik sofort und vollautomatisch präsent sind! Der dramatische Unfall der deutschen GTA-Wanderin im Sommer 2007 auf der Etappe 10 hätte mit diesem Standard-Verfahren mit größter Wahrscheinlichkeit vermieden werden können: sie wäre einfach wieder genau denselben Weg zum Ausgangspunkt nach San Giovanni zurückgegangen. Das ist heute der Stand der Technik - und nicht erst seit gestern. Wer sich nicht auskennt und nicht traut, der macht vor der Wandersaison bei uns in Tübingen draußen im Gelände einen GPS-Praxiskurs!

    4. Die neuesten GPS-Geräte sind hochempfindlich und supergenau. Auch in engen Schluchten und im dichten Dschungel und in der Jackentasche und im Rucksack gibt es keine Empfangsaussetzer mehr. Die eigene Spur kann somit zuverlässig abgespeichert und weitergegeben werden. Selbst in Autos, Bussen, Flugzeugen und Zügen hat man trotz des Faradayschen-Käfig-Effekts und entspiegelter = metallbedampfter Fensterscheiben jetzt noch ausreichenden Empfang!

      Positionsbestimmung im Kreuzberg-Hohlweg bei Tübingen-Hagelloch
      Sogar in diesen Schluchten empfängt das Gerät 10 Satelliten
      Genauigkeit 6 Meter
      Mit älteren Geräten wäre hier kein Empfang möglich
      24. Dezember 2007, 1028

    5. Umgekehrt kann man sich die Spuren der Vorgänger auf das eigene GPS-Gerät laden und bei zweifelhaftem Wegverlauf oder schlechter Sicht - oder auch nur mal zum Üben! - danach navigieren.
    6. Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es Outdoor-GPS-Geräte. Es ist absurd, dass Autoren von Wanderführern für abgelegene Gebiete beispielsweise in Italien die sinnvolle Anwendung der weltweit bewährten und auch zivil umfassend eingesetzten amerikanischen GPS-Militärtechnik immer noch weder erwähnen noch beherrschen oder gar, che orrore! - anwenden. Manche Uralt-Wanderführer bezeichnen GPS gar als "Teufelszeug". Come mai? Benvenuti nella Steinzeit! Die GTA ist das Paradebeispiel für die sinnvolle Anwendung von GPS. Vorbildlich ist Wanderführer Christoph Hennig aus Bologna, der bei uns im März 2006 einen GPS-Praxiskurs gemacht hat und in seinem empfehlenswerten und mehrfach preisgekrönten Abruzzen-Wanderbuch "Wilde Wege, stille Dörfer" vom Mai 2007 jetzt natürlich auch GPS-Wegpunkte aufführt. Wir selbst veröffentlichen komplette hochpräzise Tracks im Internet, und zwar oben unter der jeweiligen GTA-Etappe. So macht man das heute - und nicht erst seit gestern!
    7. Für das GTA-Gebiet gibt es KEINE digitalen Topo- oder Wanderkarten mit GPS-Schnittstelle, eben weil dort anders als in Südtirol keine Touristenmassen herumrennen und daher die Nachfrage fehlt. Es ist seit 2009 zwar möglich, Scans beispielsweise von IGC-Papierkarten auf die neuen Garmin-Tadschskrihn-Teile zu übertragen, aber genau diese Nachfolgemodelle des legendären Garmin GPSmap 62st sind in der Praxis völlig untauglich und die ganze unglaublich umständliche und unpräzise Spielerei sowieso auf ein paar lächerliche Megabyte (nicht Gigabyte!) begrenzt: lascia perdere ... im doppelten Sinne! Schweizerische und insbesondere französische Digitalkarten sind EXTREM teuer und sie decken NICHT das angrenzende italienische GTA-Gebiet mit ab. Die notorisch unfähigen Gallier liefern im Gegensatz zu den perfekten Schweizern erst noch für ein Schweinegeld ein wirklich amateurhaftes und rundum bescheuertes Kartenbild aus dem digitalen Faustkeil-Zeitalter ohne jegliche plastische Schummerung. Nota bene: mit den nachstehenden Screenshots wirbt Garmin selbst für diese Produkte ... Für die CD 1 Französische Alpen werden unglaubliche 145 EUR abgezockt. Ganz Frankreich mitsamt dessen lächerlichen DOM-TOM-Kolonien - an island here, an island there, and we're the greatest everywhere, und der Rest der Welt lacht sich sowieso tot über deren Größenwahn! - kostet 1595 EUR. Roba da matt'!

      Lac Blanc
      Gallischer Superschrott
      Karte anklicken!

      Theodulpaß
      Schweizer Superpräzision
      Karte anklicken!

    8. Nicht jedem Alpinamateur, der ein GPS-Gerät herumträgt und seine Wegspuren verantwortungslos ins Netz stellt, sollte blind vertraut werden. Kostenlose Tracks, die man irgendwo aus dem Internet herunterladen kann, sind oft nicht nachbearbeitet und/oder, noch schlimmer, lebensgefährlich. Warnung 1: Ein Track "CampelloMontiNachRimelle" (sic!) auf der GTA-Etappe 3 verläuft auf einem Grat, der alleine schon mit einem 15-Kilo-GTA-Rucksack schwer zu gehen wäre, zu einem Gipfel weit abseits der GTA und steigt ab auf einem exponierten Gamspfad, der spätestens nach dem Lawinenwinter 2008/2009 sowieso total zerstört wurde, durch die wilden Schrofenflanken des Gratic ins Scarpiolatal. Wer hier ausrutscht, der ist tot! Dieser Alpinamateur hat nicht mal seinen Höhenmesser geeicht und sowieso falsch eingestellt, und sämtliche Höhenangaben sind um über 70 Meter daneben. Die korrekte GTA hingegen wäre der grau gestrichelte Weg ...

      Warnung 2: Ein Track "Gta_6_carcoforo_rimella" verläuft nicht auf der GTA, sondern führt auf einem bei Nässe sehr gefährlichen und deshalb sowieso schon lange nicht mehr benutzten und zugewachsenen Weg von Roncaccio superiore nach Grondo mit viel zu tiefem Abstieg und anschließendem Wiederaufstieg nach Rimella. Wer hier ausrutscht, der ist genauso tot!

    9. Die Zukunft: alles digital? Wer's tatsächlich glaubt: hier klicken! Man kann in der Tat irgendwelche unpräzisen Wanderkarten hernehmen, diese digitalisieren und mittels Satellitenfotos und Guuuugel Öööörffhhhhh über die mühsame und fehlerträchtige Zuordnung von Bergseen, Straßenkreuzungen und anderen markanten Geländepunkten, die es in der von oben gesehen graubraungrünen Hölle des Piemont - also genau dort, wo die GTA verläuft - more often than not NICHT gibt, georeferenzieren und sich daraus zuhause am PC GPS-Routen zurechtbasteln und diese auf das GPS-Gerät laden. Das alles ist jedoch extrem zeitaufwendig und führt in der rauhen Wirklichkeit im Gelände zu Abweichungen vom Weg von mehreren hundert (!) Metern: schon bei nur einem Millimeter Fehler im Maßstab 1:50000 liegt man gleich satte 50 (fünfzig!) Meter daneben. Lascia perdere!

    Die revolutionäre Satellitennavigation GPS bietet ungeahnte Möglichkeiten für GTA-Weitwanderer. Ungenaue oder falsche Wegmarkierungen, Beschreibungen und Landkarten können mit GPS-Messungen jetzt nahezu perfekt korrigiert werden. Die exakten Koordinaten eines Weganfangs, einer Abzweigung oder einer Bachüberschreitung - oder die präzise Spur einer kompletten GTA-Etappe - werden mittels GPS erfaßt und abgespeichert und können somit anderen GTA-Weitwanderern beispielsweise über Internet zur Verfügung gestellt werden.

    Der Screenshot zeigt die hohe Genauigkeit der Tracklogs
    Maßstab links unten 8 Meter
    Von rechts nach links Bahnstrecke Tübingen - Rottenburg
    Hinfahrt auf dem nördlichen Gleis
    Rückfahrt auf dem südlichen Gleis
    Von oben nach unten Weg Neckar - Kilchberg
    Zwei praktisch völlig identische Spuren
    vom Wandern an zwei verschiedenen Tagen!
    Position Bahnübergang Tübingen-Kilchberg

    Dieselbe Grafik im Programm Mapsource
    Maßstab rechts unten 20 Meter

    Seit der Abschaltung der willkürlichen Verfälschung der Navigationsgenauigkeit für zivile GPS-Benutzer ist bereits ein Jahrzehnt vergangen. Die Preise für halbwegs brauchbare GPS-Taschengeräte sind inzwischen auf weit unter 200 EUR gefallen. Ideal für Bergwanderer ist das Garmin Etrex Vista HCX für knapp 250 EUR. Wer noch mehr investieren kann, der wirft 250 Mickymausdollar auf den Tisch und leistet sich das aktuelle Traumgerät Garmin GPSmap 62st. Mit diesen superempfindlichen und supergenauen Geräten gibt es endlich keine lästigen Empfangsunterbrechungen und grobe Meßfehler mehr im Auto, im Zug, im Dschungel und in den wilden Schluchten der supereinsamen Berge des Piemont. Das nachstehende Foto zeigt dieses amerikanische Spitzengerät garantiert ohne Zusatzantennen und andere Manipulationen!

    2 (zwei!) Meter Genauigkeit mit GPS und Garmin,
    und das bei nur 9 statt 12 Satelliten!
    Wer benötigt bei dieser unglaublichen Präzision
    der exzellenten Geräte der amerikanischen Weltfirma Garmin
    und des extrem zuverlässigen GPS-Systems des amerikanischen Militärs
    eigentlich noch das "Galileo" jener Superseckel von der "EU"?
    8 Satellitensignale haben Vollausschlag!
    Wie man sieht, funktioniert nicht einmal das lächerliche "EGNOS"
    der größenwahnsinnigen "EU":
    es hat kein einziges "D" in den Signalbalken!
    Position Cima Famore
    Im Hintergrund der Monte Rosa 4634 Meter
    29. September 2011, 1140
    Foto anklicken!

    2 (zwei!) Meter Genauigkeit mit GPS und Garmin,
    obwohl der Berg im Norden die Hälfte des Horizonts verdeckt!
    Das lächerliche "EU"-"EGNOS" funzt wie üblich nicht -
    trotz voller Sicht auf den Südhorizont mit sämtlichen geostationären Satelliten!
    Position 882 Meter östlich von Hirschau im Weinberg
    31. Januar 2008, 1451
    Foto anklicken!

    Die Initiative Pro Rimella hat auch auf diesem Technologie-Sektor von Anfang an Pionierarbeit für den intelligenten Tourismus im Sesiatal geleistet. In nur drei Jahren - von 1998 bis 2001 - haben wir 300 uralte Wege im riesigen Wildnisgebiet weit abseits der GTA, von Varallo bis hinauf nach Rimella, systematisch recherchiert, erfaßt und grob vermessen. Während der jahrzehntelangen Feinarbeit von 2001 bis heute wurden und werden weitere 1000+ uralte Wegspuren und Wildererpfade aufgezeichnet. Wir bieten perfekt dokumentierte GPS-Touren zum Nachwandern an, kilometerweit abseits der GTA im Wildnisgebiet Sesiatal, und wir haben noch viel viel mehr Ideen!

    Es gibt also keine Ausrede mehr, sich als Bergwanderer nicht mit GPS zu beschäftigen, zumal die Preise wegen der aktuellen Wechselkurse noch etwas weiter fallen werden. Zu beliebigen Terminen und insbesondere im Frühjahr bieten wir hier in der unmittelbaren Umgebung von Tübingen GPS-Praxiskurse an, und Sie können gerne unser Spitzengerät Garmin GPSmap 60CSx ausprobieren. Einzelheiten stehen hier. Den Teilnehmern an unseren begleiteten Bergwanderungen in Rimella und im Sesiatal stehen während der gesamten Tourenwoche unser Spitzengerät Garmin GPSmap 60CSx zum praktischen Einsatz zur Verfügung - natürlich kostenlos!

    Ausschnitt aus der IGC-Karte 10 mit geheimen Wegpunkten und Spuren. Die Alpe Catcuràa ist wie viele andere markante Einzelheiten nicht in der Karte eingezeichnet, es gibt sie aber tatsächlich - natürlich auch auf unseren Superfotos für digitale Fotorahmen. Die violette Linie mit Höhen- und Zeitangaben ist eine unserer hochpräzisen GPS-Spuren vom Mai 2008 im Wildnisgebiet Valbella, das wir so gut kennen wie sonst niemand!

    Mit den neuesten Geräten wie Garmin GPSmap 62st ist es jetzt sehr bequem, eigene Wegpunkte und Tracks anderen GTA-Weitwanderern zur Verfügung zu stellen und/oder fremde GPS-Daten zu nutzen. Sie müssen dafür NICHT irgendwelche superteuren Mapsource- oder andere Digitalkarten in Ihr Gerät laden - die es vom GTA-Gebiet sowieso NICHT gibt! - oder gar komplexe "professionelle" Programmpakete wie Fugawi, Ozi-Explorer oder Touratech Quo Vadis erwerben, erlernen, anwenden und verfluchen. TTQV hat sowieso eine aus heutiger Sicht - wir schreiben 2013 und nicht 1995! - unmögliche Bedieneroberfläche mit wahrhaft idiotischen Icons und ist absurd unhandlich!

    GTA-Etappe 4 Rimella - Alpe La Res
    Kartengrundlage ist ein Scan der unentbehrlichen IGC 10
    In den Textkästchen stehen Höhe und Uhrzeit
    Trackfarbe grün ist Abstieg, weiß eben, rot Aufstieg

    Ein firmen-, hard- und software-neutrales Dateiformat für den internationalen Austausch von GPS-Daten ist das GPS Exchange Format mit der Datei-Endung gpx , das hier grob beschrieben und hier exakt definiert ist und das jeder versteht. Damit auch der Letzte endlich begreift, weshalb man GPS-Daten weltweit NUR im GPX-Format austauschen sollte, wird das geduldigst hier verklickert. Kostenlose Programme wie GPS-Babel konvertieren alle anderen Formate in GPX und umgekehrt.

    Auf der winzigen 128-Megabyte-Original-Speicherkarte im Gerät läßt sich über ein Jahr an Tages-Tracks speichern, denn die gpx-Dateien sind einfachste Textdateien und keine speicherplatzfressenden und aufgeblasenen Monstergrafiken. 32 Tages-Tracklogs mit je etwa 3-4 Stunden ergeben total nur 4,55 Megabyte!

    Gigabyte-Micro-SD-Speicherkarten werden nur für teure digitale Landkarten benötigt, und sie - sowohl die Speicherkarten als auch die digitalen Landkarten - machen oft genug große technische Probleme!

    Dateien erstellen und im Internet veröffentlichen

    Dateien aus dem Internet herunterladen und verwenden

    Ein Tages-Tracklog mit total 1247 Meßpunkten hat gerade mal 141 Kilobyte
    Total 3 Stunden 31 Minuten 24 Sekunden
    Im Durchschnitt wird also alle 10 Sekunden ein Meßpunkt gespeichert
    Grafik anklicken!

    GPS-Tracks im Standardformat GPX kann man auf einfachste Weise auch in Google Earth anschauen: Datei - Öffnen - Dateityp GPS - ... Wenn man mit der Maus auf den Track zeigt, bietet das Menü der rechten Maustaste auch das Höhenprofil.

    Anhand des nachstehenden Beispiels einer Gruppentour im Wildnisgebiet Rimella werden unsere langjährigen Erfahrungswerte bestätigt: man geht etwa 5 Stundenkilometer in der Ebene und etwa 3 Stundenkilometer im Anstieg, total über den ganzen Tag geglättet also rund 4 Stundenkilometer.


    Das Internet ist nicht kostenlos zu haben, und www.gtaweb.de mit total über 600 Seiten und über 600 Fotos muß selbstverständlich durch die Anwender und Nutznießer - das sind Sie! - finanziert werden. Sollten unsere umfangreichen Informationen zum guten Gelingen Ihrer GTA-Weitwanderung beitragen, wären wir über eine angemessene Spende an Volksbank Tübingen BLZ 641 901 10, Konto 2525003, Jörg Klingenfuß, Verwendungszweck GTA, dankbar. Ihr Beitrag wird ausschließlich für Internetkosten und Telekommunikationsgebühren verwendet, die durch die sehr zeitaufwendige Pflege dieser GTA-Webseite entstehen. www.gtaweb.de kann nur dann weitergeführt werden, wenn wirklich alle GTA-Wanderer mitmachen!


    Der Autor

    Jörg Klingenfuss

    Initiative Pro Rimella
    Hagenloher Str. 14
    D-72070 Tübingen
    Telefon 07071 62830
    Fax 07071 600849
    E-Mail info@rimella.de

    Mitglied CAI Sektion Varallo

    Wichtiger Hinweis: Sie können uns einfach via E-Mail anschreiben und/oder Bestellungen zuschicken. Beachten Sie aber bitte, dass E-Mail oft unzuverlässig ist. Wenn Sie von uns innerhalb einer vernünftigen Zeit, das heißt nach 48 Stunden, noch keine Antwort erhalten haben, dann haben wir Ihre Mitteilung nicht erhalten. Außerdem wird E-Mail nicht sofort beantwortet, während wir unterwegs sind, also laufend zwischen April und Oktober und insbesondere vor, während und nach den von uns organisierten und begleiteten Bergwanderungen in Rimella und im Sesiatal; die Termine stehen hier. Verwenden Sie unbedingt intelligente Texte als Betreff, beispielsweise Bestellung GTA-Wanderkarten oder Anfrage Rimella Bergwandern und nicht einfach Bestellung oder Anfrage, denn so etwas landet more often than not zusammen mit den "Viagras" im Spamfilter!