Wege der GTA

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Etappen

Aktuelle Änderungen und Hinweise zu ausgewählten Etappen, in Bezug auf die neuen GTA-Wanderführer 7. Auflage Juni 2016 von Werner Bätzing. Achtung, diese Liste umfaßt nicht alle Etappen und ersetzt nicht diese unentbehrlichen Wanderführer, die - zusammen mit den entsprechenden italienischen Wanderkarten - direkt bei uns bestellt werden können. Einzelheiten stehen hier.

Die GTA ist auf - wortwörtlich laufende! - Änderungsmeldungen von ihren Begehern angewiesen. Schicken Sie Ihre Ergänzungen und Korrekturen zur aktuellen GTA-Infrastruktur bitte direkt an Jörg Klingenfuß, Adresse siehe ganz unten - um uns Schreibaufwand und Zeit zu sparen natürlich möglichst per E-Mail! Geben Sie bitte stets die Nummer der jeweiligen Etappe an (wie im GTA-Führer), damit wir wissen, von welcher Gegend Sie gerade berichten. Die in den GTA-Führern verwendeten Abkürzungen können Sie gerne verwenden. Wir selbst lesen jedoch am liebsten Klartext und stellen daher die aktuellen Informationen zur GTA-Infrastruktur auch im Klartext zur Verfügung. Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Mitarbeit, die einem guten Zweck dient: dem Erhalt der GTA und der langfristigen Etablierung eines nachhaltigen und umweltfreundlichen Wandertourismus in einer der faszinierendsten Kultur- und Naturlandschaften Europas. Aktuelle Informationen zu den Unterkünften finden Sie hier!

Die nachstehenden Änderungen, Ergänzungen und Korrekturen beziehen sich ausdrücklich auf die 7. Auflage Juni 2016 der GTA-Wanderführer. Liegen für eine Etappe mehrere Änderungsmeldungen vor, werden sie durch - Striche - voneinander getrennt und mit der Jahreszahl versehen, und die neuesten Änderungsmeldungen stehen immer vorne.

Diese Übersicht wurde mit größter Sorgfalt und mit einem gigantischen Zeitaufwand zusammengestellt. Eine Garantie für die gemachten Angaben kann selbstverständlich nicht übernommen werden!

Anreise und Start der GTA beschreiben wir hier. Der Standardzugang zur GTA wurde Ende der 1990er Jahre von der Initiative Pro Rimella festgelegt und ausschließlich auf der GTA-Webseite propagiert. Nach persönlichen Gesprächen mit vielen Gästen in Rimella stellen wir fest, dass rund ¾ aller GTA-Weitwanderer diese bequeme Zugangsmöglichkeit anwendet.

Der erstmals 2011 erschienene Rother-Wanderführer GTA verwendet leider völlig andere Etappennummern - siehe hier. Wir beziehen uns natürlich auf das bewährte Standardwerk von Bätzing. Die Rothernummern sind hier den GTA-Etappennummern gegenübergestellt.

Etappe 1

Wir haben bis heute noch nicht begriffen, weshalb man die GTA-Weitwanderer ausgerechnet am ersten Tag, wo sie sowieso alle wahnsinniges Übergepäck mitschleifen und meistens hundemüde von der langen Anreise sind, im zweiten Drittel dieser Etappe 800 Höhenmeter senkrecht den steilen Bergwald zur Alpe Camino hochhetzt und sie dann ewig lange queren und zur "Bruchbude" (Zitat Neubronner, Der Weg, Seite 12) Alpe del Lago erst wieder absteigen (!) läßt. Auch Bätzing schreibt im GTA-Nord-Führer auf Seite 44: "Die Etappe 1 stellt wegen ihrer Länge keine Eingehetappe dar." "Die Sektion Macugnaga des Club Alpino Italiano hat hier noch viel zu tun" schreibt Neubronner. Eben. Und deshalb beginnen wir die GTA schon seit über einem Jahrzehnt einfach in Forno - siehe unten! - 2012: Dieser Weg ist nicht lange, aber steil und sehr anstrengend. Allerdings würden wir diesen Weg auch wegen den vielen tollen Erlebnissen und Übernachtung auf der wohl mittlerweile tollen Selbstversorgerhütte Alpe Lago immer wiederholen. Kerze oder Lampe und Feuerzeug oder Streichhölzer) nicht vergessen. - 2008: Auch das wunderschöne wilde Val Segnara ist, bis auf ein paar verschwiegene Angler und Wilderer, praktisch menschenleer und somit durch die völlig durchgeknallten Projekte der "grünen" Wasserkraftmafia aus den gnadenlos übervölkerten Großstädten der Padanischen Tiefebene bedroht, wie man hier lesen kann.

Unterschriftensammlung gegen das Wahnsinnsprojekt
La Stampa, 13. August 2006
Zeitungsausschnitt anklicken!

Am 10. August 2008 berichteten uns italienische Bergwanderer von der Rundtour Bannio - Colle Baranca - Fobello - Colle Dorchetta - Bannio, dass die Wasserkraftmafia jetzt auch das obere Anzascatal ausbeutet und überall große Baustellen entstehen. Dasselbe traurige Schicksal - die Totalableitung des Hauptbachs und selbstverständlich augenzwinkernd einschließlich der lästigen gesetzlich vorgeschriebenen Restwassermengen - droht leider auch dem paradiesischen oberen Stronatal (Etappe 2).

Etappe 2

Kurz vor dem Sattel des Ostgrates der Punta dell'Usciolo biegt die GTA scharf rechts ab. Nicht dem Weg entlang des Grates folgen. - 2007: Der Weg zwischen der Alpe del Lago und der Alpe Pian Lago ist nach wie vor schlecht markiert, ziemlich überwachsen und stellenweise ein steiler, schräger Grassteig, beschwerlich zu gehen, wo bei Nässe und Nebel Vorsicht angesagt ist. Rutschgefahr! Der Abstieg von der Bocchetta dell'Usciolo nach Campello Monti wurde neu rot-weiss markiert und mit den Initialen GTA/SI versehen.

Colle dell'Usciolo
26. September 2010, 1232

Informationen zum neuen "Parco Naturale dell'Alta Val Sesia e dell'Alta Val Strona" vom 1. Januar 2012 siehe hier.

Etappe 3

Matteo Piana und Jörg Klingenfuß haben am 10. Mai 2001 den alten Strona-Talweg als neuen Standard-Zugang zur GTA von Forno nach Campello Monti durchgehend hergerichtet und markiert. Unsere Freunde aus Forno haben den weiteren Anstieg von Campello Monti bis zur Bocchetta di Rimella und zahlreiche andere Wege im Stronatal ebenso perfekt markiert und beschildert. Am 10. Mai 2010 hat Jörg Klingenfuß, der beste Gebietskenner, mit einigen Ureinwohnern den alten Weg von der Posa dei Morti nach Villa Superiore perfekt ausgesägt und mit dem Buschmesser ausgeschlagen. Dieser schöne Weg wird jetzt regelmäßig im Auftrag der Gemeinde Rimella instandgehalten.

Stronatal
Standort Himil
Unten Campello Monti
Ganz links oben die GTA vom Colle dell'Usciolo herunter
Bildmitte Forno
Darüber der markante Zacken der Cima di Scaravini
Rechts davon Monte Massone
Traumhaftes Bergwanderwetter mit Supersicht im Herbst
26. September 2010, 1145
Foto anklicken!

2017: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Bocchetta di Campello Monti - Rimella. Anwendung siehe unten! - 2017: Die nachstehende detaillierte Beschreibung von Jörg Klingenfuß von der Bocchetta nach Rimella ist ein Paradebeispiel für die Unfähigkeit der verantwortlichen Leute ausgerechnet in Rimella, die GTA auch nur ansatzweise korrekt zu markieren. Diese Etappe ist bestenfalls NICHT, meistens aber UNLOGISCH oder sogar GROTTENFALSCH markiert und ausgeschildert; es empfiehlt sich daher, sämtliche mehr oder weniger sinnlosen Farbkleckse und Schilder - egal ob uralt oder nagelneu! - TOTAL zu ignorieren! Genauso falsch ist die IGC-Karte: der Weg macht NICHT wie darin eingezeichnet westlich der Bocchetta eine markante große Schleife nach Südosten bis mitten in die Alpe Pianello hinein! Die GTA führt stets OBERHALB und NÖRDLICH sämtlicher Alpen und Ortsteile (Alpe Pianello, Alpe Werch, Alpe Wan, San Giorgio, Alpe Selletta, San Gottardo, Sella) ...

Panorama Cima Castello
Der Verlauf der GTA durch die Südflanke des Gratic und des Stutz ist klar erkennbar
Rechts oben die Bocchetta di Campello Monti
Links die "neue" GTA in gelb
von der Posa dei Morti direkt zur Kirche von Villa superiore
Ganz links die Alpe La Res (GTA-Etappe 4)
Darüber der Monte Rosa
9. September 2011, 1228
Foto anklicken!

... OHNE BERÜHRUNG DER ASPHALTSTRASSE direkt zur Kirche des Ortsteils Villa superiore unter dem Lawinenschutzwald, einem sehr schönen Aussichtspunkt mit Superpanorama ...

Panorama Rimella Villa Superiore
Links der Bildmitte die Alpe La Res (GTA-Etappe 4)
Rechts der Übergang Colle Dorchetta Richtung Saas Fee
26. Juni 2013, 1116
Foto anklicken!

... direkt über den zentralen Ortsteilen Villa Superiore, Prati und Chiesa mit dem Albergo Fontana, dem seit Jahrzehnten exzellent geführten Posto Tappa GTA und Via Alpina von Rimella. Gelindo Rinoldi, 6. Juni 2011: "Als es die Fahrstraße noch nicht gab, habe ich immer den alten Weg oben genommen, weil er schöner ist und weil man viel mehr sieht." Die GTA führt insbesondere NICHT hinab in und durch die völlig abseits gelegenen Ortsteile San Gottardo und/oder Sella - die von oben gesehen sowieso viel fotogener sind, siehe hier! -, denn das würde einen völlig unsinnigen und lästigen Umweg und Wiederaufstieg auf einer langweiligen Asphaltstraße bedeuten.

Genaue Wegbeschreibung: Ab dem Paß = Bocchetta di Campello Monti geht man auf dem tief erodierten Trampelpfad 160 m genau nach Süden und biegt noch VOR Erreichen des von Bätzing erwähnten Graskopfs (unter dem vom Weg aus nicht einsehbar die Alpe Pianello liegt) ...

Blick auf den Graskopf und Verlauf des Wegs
Bildmitte Monte Càpio
26. Mai 2006, 1320

SCHARF NACH RECHTS in eine leichte Senke ab.

Beginn des Abstiegs vor dem Graskopf nach rechts unten
Die Gruppe befindet sich im Aufstieg von Rimella zur Bocchetta
6. Juli 2005, 1032

Dem erst 2016 neu hergerichteten Weg folgt man genau nach Westen bis zu einem Steinmann an einer Wegkurve. Hier geht man nach links = Südosten 100 m (und nicht weiter!) in Richtung der inzwischen sichtbaren Alpe Pianello zu einem weiteren Steinmann an einer Wegkurve. Hier geht man wieder nach rechts = Westen! Nach einigen Minuten trifft man auf die Einmündung des Wegs von der Alpe Pianello her. Man geht immer geradeaus weiter und quert mehrere Gräben am weiten Hang, der vom Gratic (in der IGC-Karte "Punta del Pizzo" 2232 m) über den Punkt 1851 m zum Stutz (IGC Kreuz 1709 m) reicht. Nach etwa einer halben Stunde kommt die erste größere Bachüberquerung, dann kommt man an einem markanten Eck weit oberhalb der Alpe Werch vorbei, ...

Vorne links Alpe Werch
Mitte San Gottardo
Vorne rechts die GTA
Links der GTA die Alpen Wan und Selletta
27. Mai 2005, 0854

... zweite Bachüberquerung, danach geht es immer geradeaus weiter und nicht irgendwo links runter ...

Vorne rechts die GTA
Links hinten die Alpe Selletta
26. September 2009, 1058

... und erstmals bei der Alpe Selletta kommt man direkt hinter der obersten Hütte vorbei.

Die GTA verläuft rechts stets oberhalb der Hütten der Alpe Selletta
und führt hinter der Kante scharf nach rechts in einen Graben
Hinten Cima Castello - Passo delle Secchie - Kaval
10. September 2005, 0959

Weiter durch den nächsten Graben und dahinter in den Wald an drei sehr schönen Aussichtspunkten vorbei ...

Zweiter Fotostop, bei einem Geländer
Schöner Blick auf San Gottardo
11. Oktober 2009, 1106

... und immer weiter im Wald nach Westen zur Kapelle bei der Posa dei Morti unter der überhängenden Felswand.

Posa dei Morti
Im Hintergrund links Bocchetta di Campello Monti -
Trullo - Monte Càpio
3. Mai 2010, 0846

Die interessante Geschichte des "Leichenwegs" ist auf einer Granitplatte unter dem unscheinbaren Holzkreuz direkt links der Kapelle angedeutet.

Posa dei Morti
15. Juli 2006, 0846

Sie wird in sämtlichen Führern - und im Internet natürlich sowieso - grottenfalsch voneinander abgeschrieben. Gerne erzählen wir unseren Wandergruppen vor Ort, was die Posa dei Morti in Wirklichkeit bedeutet!

Allora dov'è? Cosa vuol dire?
25. Juli 2007, 1304

Geradeaus weiter und nach 60 Metern bei einer Abzweigung ...

Falsche Wegmarkierung im Wald
13. Mai 2010, 1121

... nicht links abwärts auf die Fahrstraße, sondern ganz sanft ansteigend weiter geradeaus und dann eben rechts ums Eck in die Wiesen auf einen ebenen Panoramaweg, stets weit oberhalb der Asphaltstraße.

Die neue GTA-Wegführung über der Straße
9. September 2011, 1158

Dieser schöne Weg wird jedes Jahr perfekt ausgemäht.

Bequeme Trasse durch den Farndschungel
20. September 2014, 1529

Bei einer weiteren Abzweigung ...

Im Hintergrund der Pizzo Tracciora di Cervatto
3. Mai 2010, 0834

... hält man sich links und geht leicht abwärts und zwischen ein paar Bäumen hindurch. Danach sieht man gegenüber überraschend den markanten Grassattel mit der Alpe La Res, dem Übergang der nächsten GTA-Tagesetappe zur Alpe Baranca. Wenige Meter weiter geht man bei den Eschen ...

Eschen
13. Juni 2015, 1331

...nicht links runter, sondern rechts (!) abwärts auf einer 2016 neu hergerichteten Wegspur direkt zur markanten Kirche von Villa Superiore, die man "von hinten" zunächst nicht als solche erkennt.

Die Kirche "von hinten"
4. Mai 2014, 1400

Ihre neu angelegte Terrasse ist der beste und höchste Aussichtspunkt, 1362 Meter ...

Rimella
Panorama von der Kirche von Villa Superiore
Pizzo Tracciora di Cervatto - Val Roy - Monte Tracciora di Fobello - Pizzo Nona
4. Mai 2014, 1402
Foto anklicken!

... über den zentralen Ortsteilen von Rimella.

Villa Superiore di Rimella
Im Hintergrund der Kaval
2. Mai 2009, 1807

Von hier aus sieht man unten im Ortsteil Chiesa schon den gelben Baukran mit dem Tagesziel Albergo Fontana. Von der Kirche quert man eben nach Norden und geht beim ersten Haus (mit dem grünen Dach und der Satellitenschüssel) zwischen den Häusern und über die Wiese abwärts auf die Straße. Vom untersten Haus dieses Ortsteils Villa Superiore, einem großen Beton-Stall mit Misthaufen darunter, Abstieg ...

3. Mai 2010, 1149

... auf dem uralten Verbindungsweg - nicht auf der Fahrstraße! - gerade abwärts und dann mit einigen Serpentinen bis zur kleinen Kirche des Ortsteils Prati mit einer neuen Sonnenuhr.

Prati di Rimella
Im Hintergrund der Colle Dorchetta
17. April 2007, 1110

Vom Brunnen geht man eben zwischen den Häusern nach Süden und bei den letzten Häusern rechts = westlich auf einer Betontreppe zwischen den Häusern abwärts, weiter zum unteren Brunnen und mit einer Süd-(Links-)Serpentine über die Wiese zur schönen Terrasse der Bar Monte Càpio, direkt oberhalb der großen Kirche. An ihr geht man eben vorbei zum Portal und am Postamt / Rathaus vorbei runter zum Albergo Fontana.

2008: GPS-Track von Karl Mätzler Campello Monti - Rimella. - 2008: GPS-Track von Hans und Cristine Herberholz Forno - San Gottardo di Rimella.

Seit 2002 bietet die Initiative Pro Rimella von Jörg Klingenfuß begleitete Bergwanderungen abseits der GTA an; Einzelheiten finden Sie hier!

Beispiel Bergwandern in Rimella
Panorama von der Cima di Rondo
20. September 2015
Foto anklicken!

Etappe 4 Rimella - Alpe Baranca

Gehzeit 4½ Stunden, Aufstieg 920 Meter, Abstieg 500 Meter

2017: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Aufstieg Rimella - Alpe La Res. Anwendung siehe unten! Die von Bätzing erwähnte Kapelle ist von der Straße aus nicht mehr sichtbar. Dafür gut sichtbares GTA-Zeichen in der Nordkehre. Im Jahr 2002 wurde unterhalb von Rimella zwischen den Ortsteilen Pianello und Grondo eine neue Rohrleitung für ein Wasserkraftprojekt verlegt. Die GTA verläuft jetzt unterhalb der Nordkehre auf etwa 100 Metern Länge auf einem neuen Weg direkt auf dem eingegrabenen Rohr. Achtung, oberhalb vom obersten Haus von Roncaccio superiore geht es links hoch - nicht rechts! -

20 Meter durch Ginsterdschungel ...

... zur Zisterne!


Panorama von der Alpe La Res
30. April 2009
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Keinerlei Hinweis auf die GTA,
die jährlich von Hunderten Weitwanderern begangen wird
und die Zeiten sind sowieso falsch
Korrekte Wegbeschreibung nur hier im Text!
Nagelneue Wegweiser auf der Alpe La Res ...
9. September 2015, 1518


... stattdessen ein wie üblich grotesk sinnloses "EU"-Projekt
auf Wegen, wo schon lange kein Mensch mehr geht!
9. September 2015, 1537
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2017: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg und Aufstieg Alpe La Res - Alpe Baranca. Anwendung siehe unten! Wir haben den idealen Abstieg ins Barancatal gefunden, der endlich den unübersichtlichen und schlecht markierten Abstieg auf die lästige Fahrstraße vermeidet und stattdessen oberhalb auf alten Wegen, ohne lange Sucherei und erst noch mit einer erheblichen Zeitersparnis, ab der Alpe La Res in nur einer Stunde Gehzeit direkt den Ortsteil Piana di Fobello erreicht. Dieser Weg ist auf der IGC-Karte nicht eingezeichnet.

Auf der Alpe La Res hinter der Kapelle nicht die alte, mit Steinmauern eingefaßte Mulattiera nehmen, sondern den zunächst schmaleren Weg, der etwa zehn Meter unterhalb der Kapelle und ihrer Trockenmauern-Terrasse - und vor allem unterhalb der Mulattiera! - an einer großen Esche mit Wegtafeln beginnt.

Hier leicht links haltend durch die Wiese und lichtes Stangenholz hinunter nach Belvedere. Irgendwelche GTA-Markierungen NICHT beachten!

Man geht links nach Belvedere runter
NICHT davor rechts über die Wiese!

Durch die Häuser hindurch, immer geradeaus, auf der alten Mulattiera direkt an der unteren gelben Villa links vorbei ...

... auf die Fahrstraße. Man folgt der kaum befahrenen Straße fünf Minuten nach rechts = Norden und geht unterhalb der Serpentine auf einer Stichstraße eben nach Norden Richtung Boco Superiore.

Am Ende der Fahrstraße führt der untere Weg am Waldrand abwärts nach Boco Superiore zur Kapelle vor dem Haus mit den beiden neuen Terrassen mit roten Geländern.

Hier beginnt mit Wegtafel der alte Weg 17 nach Piana - Santa Maria. Eben über Wiesen und durch Wald, immer zwischen den alten Trockenmauern, zu einem Graben mit einem kleinen Wasserfall. Über eine Wiese aufsteigend zu einer kleinen Kapelle und am obersten Haus von Piana auf einer alten Mulattiera mit alten roten Markierungen links runter nach Süden zum Brunnen. Eben zwischen den Häusern nach Westen auf die Fahrstraße und in zehn Minuten aufwärts nach Santa Maria. Weitere zehn Minuten auf der schmalen Straße aufwärts bis zu den Häusern von Gazza mit einem Parkplatz davor. Nicht weiter Richtung Westen bis in die Häuser von Campo gehen. Ab Gazza immer den Schildern Richtung Baranca folgen: kurz rechts hoch Richtung Norden durch einen kleinen Graben und dann immer Richtung Nordwesten auf immer besser werdender Mulattiera zur Alpe Baranca.

Wanderkarte auf der Alpe La Res
Auf dieser offiziellen Karte der Gemeinde Fobello
wurde der alte Posto Tappa in Santa Maria gestrichen
und endlich der korrekte Posto Tappa Alpe Baranca eingezeichnet!
1. Oktober 2008, 1018

In Gegenrichtung Alpe Baranca - Alpe La Res - Rimella geht man von der Fahrstraße eben zwischen die Häuser von Piana.

Beim Brunnen nimmt man die alte Mulattiera hoch nach Norden und oberhalb des obersten Hauses mit den blauen Wassertonnen bei einem Felsblock

eben nach rechts auf den alten Weg mit den Trockenmauern. Zur Kapelle und abwärts in den Graben. Mehr oder weniger eben nach Boco Superiore, bei der Kapelle am Waldrand aufwärts auf die Schotterstraße bei den Garagen. Eben nach Süden und bei der Abzweigung der Stichstraße hoch nach Belvedere und auf der alten Mulattiera, die kaum sichtbar die Straße überquert, aufwärts, direkt an der großen gelben Villa entlang

mitten durch die Häuser hindurch weiter hoch zur Alpe La Res. - 2012: Der Weg 17 beginnt am Ortsanfang von La Piana. Dort stehen zwei ungünstig platzierte und teilweise zerbrochene Schilder mit der Wegnummer. Frische rote Markierungen führen zum Beginn der alten Mulattiera.

2017: Der schnellste Abstieg von der Alpe La Res nach Boco superiore führt weglos (!) mehr oder weniger senkrecht hinunter nach Westen. Für Wanderer mit schwerem GTA-Rucksack und/oder Knieschäden ist dieser Direktabstieg nicht geeignet!

Erst ab der Cappella Sant'Antonio hat es einen Weg runter nach Boco superiore. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Alpe La Res - Fobello Boco superiore. Anwendung siehe unten!

Cappella Sant'Antonio

2017: Wer Zeit und Lust hat, kann alternativ zur Straße auf einem schönen (Um-) Weg 18 von Piana nach Santa Maria gehen. Am Ortsende von Piana etwas aufwärts und gut erhaltene und gepflegte Mulattiera oberhalb der Straße, an einer verfallen Alphütte vorbei, nach Santa Maria. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Aufstieg Fobello Piana - Abzweigung D_1182. Anwendung siehe unten! Von dieser Abzweigung, unmittelbar vor der wilden Schlucht des Rio Unava, führt der Weg etwas steiler abwärts und über eine Brücke zu einer Häusergruppe und weiter abwärts nach Santa Maria.

Mulattiera La Piana - Santa Maria

2017: Variante nur für erfahrene trittsichere Bergwanderer: wem die Etappe 4 zu kurz ist oder der Ab- und Wiederaufstieg - immer im Schwarzen Wald - zur Alpe La Res sowieso viel zu langweilig, der kann sie bei stabilem Schönwetter elegant verlängern: von Rimella geht man von der erwähnten Nordkehre auf einer Fahrstraße zwanzig Minuten nach Norden, und dann an deren Ende über Riva oder Sant'Antonio auf den markierten Weg in Richtung Colle Dorchetta bis zur Alpe Helo unterhalb vom Paß. Von der Alpe Helo geht man auf dem schönen Panoramaweg, zuerst noch etwas ansteigend aber insgesamt leicht absteigend, leider durch viele kleine Rutschungen zunehmend unsicher, bis zur Alpe La Res und dann normal weiter. Total von Rimella zur Alpe La Res etwa 4½ Stunden, also etwa 2½ Stunden länger als der "normale" Weg durch den Wald, reine Gehzeit ohne Pausen! Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Rimella - Alpe Zer Helo - Alpe La Res. Anwendung siehe unten! Es lohnt sich nicht unbedingt, den Rucksack vor die Hütte zu schmeißen und zum Fotografieren auf den Paß Colle Dorchetta zu rennen, denn von dort aus sieht man NICHT den Monte Rosa und die Viertausender von Saas Fee, sondern nur die gigantischen grauen Geröllhalden der langweiligen Berge nördlich des Anzascatals. Achtung: der Panoramaweg quert unmittelbar südlich der Alpe Zer Helo mehrere Gräben, die von Rimella Zentrum aus nicht sichtbar sind. Diese sehr schöne Variante ist im Frühsommer nach einem schneereichen Winter, wenn in den oberen Lawinengräben noch vereister Schnee liegt, aus Sicherheitsgründen nicht begehbar. Fragen Sie in diesem Fall Jörg Klingenfuß, wenn er vor Ort in Rimella ist, oder Signore Gelindo Rinoldi vom Posto Tappa GTA und Via Alpina Albergo Fontana nach dem tatsächlichen Zustand des Wegs!

2017: Wer direkt ins Zentrum von Fobello absteigt (Bushaltestelle, Bar, Albergo della Posta), der geht auf dem mit blau-gelben Punkten markierten Weg "Antichi sentieri di Fobello" 15 stets nach Südwesten abwärts: genauso wie oben nach Belvedere. Durch die Häuser hindurch, immer geradeaus, direkt an der unteren Villa links vorbei, auf der alten Mulattiera quer über die Fahrstraße ...

Mulattiera Belvedere - Costa

... und immer weiter über die Wiese nach Costa. Zwischen den Häusern 10 Meter nach links und auf der alten Mulattiera wieder unten raus quer über die Fahrstraße und abwärts nach Campelli direkt zwischen die Häuser, nicht links runter über die Wiese zum Bach. Nochmals unterhalb der Häuser quer über die Fahrstraße - zehn Meter westlich am Hinweisschild liegt oberhalb der Straße das Bed & Breakfast La Squara - auf die Wiese mit der Kapelle und weiter abwärts in den Wald, zuletzt auf Kapellenweg direkt ins Zentrum bei der großen Kirche. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Alpe La Res - Fobello Zentrum. Anwendung siehe unten!

Wer im Bed and Breakfast in der Frazione Roy übernachtet, der geht ab Belvedere auf unübersichtlichen Wald- und Wiesenwegen den ganzen Hang runter Richtung Westen nach Boco Inferiore. Nicht nach Süden absteigen Richtung Fobello Zentrum! Nun entweder auf der Fahrstraße nördlich über die Brücke und dort, wo die vielen Autos stehen, auf einem Fußweg links hoch direkt zur Latteria, oder 200 Meter nach Süden in den Ortsteil Piana di Roy und auf ausgeschildertem altem Fußweg ("Antichi Sentieri di Fobello") direkt hoch nach Roy.

Wem die Etappe 4 nach Roy erst recht zu kurz ist, der geht folgende Variante, die wir fallweise auch in unsere begleiteten Bergwanderungen ex Rimella einbauen: Wie oben direkt ins Zentrum von Fobello (UTM 434720 5082108 907). Vor der großen Kirche geht man über die Brücke zum Friedhof und vor dessen Eingang auf einem Fahrweg nach links. Man folgt diesem etwa zehn Minuten dem Fluß entlang abwärts, rechts vorbei an den Picknickplätzen und links vorbei an den neuen Tennisplätzen (nicht zu dem eingezäunten Haus im Wald nach oben gehen!) bis zu einer alten Steinbrücke über den Mastallone-Fluß. Diese Bogenbrücke kann natürlich auch auf der normalen Fahrstraße erreicht werden. Ab hier geht der "Antico Sentiero di Fobello" 2 hoch in den Wald direkt nach Cervatto, das am Parkplatz vor dem markanten Schloß erreicht wird. An der Piazza vor der Kirche beginnt der "Antico Sentiero di Fobello" 3, der nach einem kurzen Anstieg über die Frazione Torno (UTM 434186 5082043 1035) praktisch eben und aussichtsreich direkt nach Roy führt.

Etappe 5 Alpe Baranca - Carcòforo

Gehzeit 5 Stunden, Aufstieg 700 Meter, Abstieg 950 Meter

2017: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Aufstieg Alpe Baranca - Colle d'Egua. Anwendung siehe unten! Von der Alpe Baranca hoch auf die jetzt klassisch schöne Mulattiera und nach fünf Minuten oberhalb einer uninteressanten Kapelle vorbei, hinter der ein rostiger Seecontainer liegt. Die elegante Mulattiera gewinnt mit zwei markanten Serpentinen mitten durch ein markantes Felssturzgebiet ...

Felssturzgelände im hinteren Val Baranca
Haushohe Blöcke - zum Größenvergleich vorne die Hütten der Alpe Baranca -
stürzen aus der unstabilen Felswand über die GTA bis in den Talgrund
28. Juli 2006, 1124

... die Höhe des schönen Wasserfalls, der direkt aus dem Lago di Baranca entspringt. Am See östlich vorbei aufsteigend zum Colle Baranca (hier liegt nur 50 Meter entfernt am Weg nach Bannio Anzino eine sehenswerte Alpinikapelle) und eben durch die Alpe Selle hindurch. Von der Alpe Selle zum Colle d'Egua braucht man tatsächlich fast anderthalb Stunden. Unterwegs passiert man einen kleinen Zwischensattel. Der Weg ist schlecht markiert, typisch CAI Varallo: riesige Farbkleckse auf den größten Felsen, oft weit neben dem Weg, und dazwischen mehrere Hundert Meter garnix, nicht mal Steinmänner. Bei Nebel und Regen gut aufpassen, vor allem in Gegenrichtung Colle d'Egua - Alpe Baranca, denn der Weg ist von den Schafen total zugeschissen und haben diese zahlreiche markante Schafsteige in das Gelände getrampelt, die von Laien more often than not als "Bergweg" interpretiert werden!

Der richtige Aufstieg zum Colle d'Egua
führt durch das obere Tälchen
und ist grün eingezeichnet (im hier verdeckten Tälchen gepunktet)
NICHT in die rot eingezeichneten Schluchten gehen!

Wem der lange Anstieg zum Colle d'Egua nicht genügt, der rennt dort weglos nach links auf den 2453 m hohen Cimone, einen Schrofen- und Blockgratgipfel südlich des namenlosen Übergangs Bocchetta 2286 Meter mit hervorragender Aussicht zum nur 16 Kilometer entfernten Monte-Rosa-Massiv. Der Cimone wird fallweise auch bei unseren Bergwanderungen in Rimella im Rahmen einer spektakulären Rundwanderung erstiegen. 2008: GPS-Track von Karl Mätzler Alpe Baranca - Carcòforo. - 2010: Abstieg vom Colle Baranca nach Norden ins Valle Olochia und runter ins Anzascatal: guter Weg. Wir haben beim Ristorante Alpe Soi di Dentro übernachtet, Telefon 0324 89678, sehr rustikales Zimmer, vorzügliches Essen. Auf dem weiteren Weg talabwärts braucht man bis auf kurze Strecken nicht die Straße zu gehen, sondern kann die alte Mulattiera benutzen. Von Bannio nach Pontegrande lohnt der Umweg über die Kirche Madonna del Neve.


Panorama Lago di Baranca
31. Juli 2007
Foto anklicken!


Panorama vom Colle d'Egua
21. September 2015
Foto anklicken!

Etappe 5 Variante

Nach schneereichen Wintern ist der Colle d'Egua oft bis in den Sommer hinein nicht passierbar und ist insbesondere die Überquerung der recht steilen und vereisten großen Lawine unmittelbar vor dem Lago di Baranca, unter der ein senkrechter Abbruch in den 60 Meter hohen Wasserfall droht, ziemlich gefährlich. Erkundigen Sie sich spätestens auf der Alpe Baranca über die tatsächliche Situation!

Als beste Gebietskenner schlagen wir in diesem Fall folgende Alternative vor: Etappe 4 von Rimella nach Roy. Wer noch Zeit hat, geht das sehr schöne Val Roy ein Stück weit rauf und runter, wo es viele Blumen und Alpenrosen und tolle Badegumpen im Wildbach hat. Abendessen im Agriturismo Il Campetto und Übernachtung im Bed and Breakfast Stella Alpina, beide im Ortsteil Roy. Abendessen und Übernachtung spätestens am Vortag anmelden!

Etappe 5 Variante: Roy - Torno - Cervatto - Giavina - Oro Negro - Alpe Camplasco - Villa Banffi - Pizzo Tracciora di Cervatto - Rossa - Boccioleto. Gehzeit etwa 7 Stunden, lange und sehr lohnende Tour und nur bei sicherem Wetter gehen. Flexibus von Rossa oder Boccioleto nach Carcòforo einen Tag vorher anmelden. Eventuell bringt Sabrina die Übernachtungsgäste mit dem Auto nach Giavina, der Weg bis dort ist aber schön zu gehen und sowieso praktisch eben. Der Pizzo Tracciora ist ein super Aussichtsberg - mehrere spektakuläre Digitalpanoramen stehen hier! - und auf der genannten Route oft schon im Mai perfekt schneefrei überschreitbar. Am besten erkundigt man sich rechtzeitig in Rimella beim Wanderbegleiter Jörg Klingenfuß über die Situation.


Pizzo Tracciora di Cervatto
Aufstieg über den Grasrücken rechts vorne und dann Zickzack in der Flanke
In der Bildmitte die Alpe Masareui
14. September 2012, 0937
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Im übrigen ist die Schneelage am Aufstieg auf der Schattenseite, zwischen der Alpe Camplasco und dem Gipfel des Pizzo Tracciora, schon von Rimella aus mit dem Fernglas perfekt sichtbar.


Pizzo Tracciora di Cervatto
Standort Rimella Chiesa
22. April 2014, 0712
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Trinkwasser gibt es am Brunnen in Oro Negro und dann erst wieder ½ Stunde vor dem Gipfel: 150 Meter nach der Alpe Masareui, unmittelbar rechts vom Weg bei einer flachen Viehtränke, hat es eine vom Gestrüpp verborgene Quelle. Nicht den langweiligen Aufstieg über Prati Rossi gehen, denn schon auf Camplasco hat es eine tolle Aussicht bis zum Walliser Viertausender Weißmies!

Etappe 6

2008: GPS-Track von Karl Mätzler Carcòforo - Rima. - 2008: GPS-Track von Hans und Cristine Herberholz Carcòforo - Rima.

Etappe 7

2008: GPS-Track von Karl Mätzler Rima - Pedemonte di Alagna.

Etappe 7A

Zwischen Etappe 7 und 8 empfehlen wir eine Extra-Etappe durch eines der schönsten Seitentäler des Sesiatals und insbesondere an den schönsten Walserhäusern südlich des Monte Rosa vorbei. Man übernachtet in Alagna; empfehlenswerte Extratouren stehen hier. Tags darauf fährt man mit der Kabinenseilbahn vom Zentrum von Alagna auf die Alpe Pianalunga, Betriebsbeginn im Sommer auch an Werktagen um 0730, am Abend zuvor sollte man vorsichtshalber die aktuellen Betriebszeiten erfragen. Fahrplan Sommer 2016: 0730-1300 und 1415-1730, steht auch im Internet.

Auf dem alten Wanderweg 5, oder einfacher auf der wüsten neuen Skipiste mit ihren idiotischen Duschköpfen hochintelligenten Kunstschneekanonen, geht man eine knappe Stunde Richtung Col d'Olen. Bei etwa 2340 Meter zweigt an einem Felsblock ...

Abzweigung Felsblock
12. Juli 2007, 0928

... nach links, kaum ansteigend, der Weg ab zum Passo Foric 2444 Meter (UTM 414032 5079052 2444). Hier ändert sich schlagartig die Landschaft, man schaut in das unberührte Valle d'Otro, wo es keinerlei Skitourismus und Seilbahnen gibt - Natur pur wie sonst nur noch in Rimella! Wer fit ist, geht vom Paß noch ein paar Serpentinen hoch zu dem rotweißen Masten, hinter dem die Alpe Zube 2524 Meter liegt (UTM 413822 5078861 2524). Superpanorama auf den unmittelbar gegenüberliegenden Monte Rosa und das gesamte obere Sesiatal. An der Abbruchkante der hochalpinen Bergwiese hat es Edelweiß, bitte nur fotografieren und stehenlassen. Mit Südbogen geht es unmarkiert zurück zum Paß ...

Durch Alpenrosenfelder geht es runter zur Alpe Pianmisura
12. Juli 2007, 1150

... und auf dem Weg Tour Monte Rosa = TMR abwärts zur Alpe Pianmisura (UTM 414799 5077505 1845).

Apollofalter im Lärchenwald unmittelbar vor Weng
12. Juli 2007, 1317

Die folgenden Otro-Ortsteile Weng, Scarpia, Dorf und Follu werden eben durchschritten, man steigt nie zum Bach ab.

Walserhäuser in Otro Dorf
12. Juli 2007, 1335

Es empfiehlt sich eine Übernachtung in der urigen Rifugio Zar Senni, Telefon 0163 922952, unbedingt reservieren! Anders als der mit dem Auto erreichbare Ortsteil Pedemonte mit dem allzu berühmten Walsermuseum unten im Talkessel von Alagna ist Otro nicht von Turnschuh-Mailändern mit ihren handtaschenkompatiblen Bonsai-Kötern überlaufen, weil ins Valle d'Otro keine Straße hinaufführt und man somit nur nach anderthalb Stunden Fußmarsch ex Alagna hinaufkommt. - Zuletzt auf steilem Waldweg abwärts und eben hinein ins Zentrum von Alagna. Bus nach Riva Valdobbia, der Fahrplan steht hier. - Stefan Köppl, Meißen, 12. November 2008: "Diese Extratour ist ausgesprochen lohnend. In diesem Tal stehen die schönsten Walserhäuser und ein Kaffee mit einem Stück Blaubeertorte im Zar Senni krönte diesen schönen Tag." - Walter Frasch, Viersen, 20. August 2009: "Valle d'Otro ... eine Nacht in der Rifugio Zar Senni ... toller Tip, einmaliges Landschafts- und Menschenerlebnis. Wir waren mit drei Töchtern zwischen 18 und 22 Jahren unterwegs, die fanden Wandern im Piemont 'cool'!"

Laut Elena vom Touristenbüro Alagna
ist die Rifugio Zar Senni ab Juni 2013
mit neuen Wirtsleuten wieder durchgehend geöffnet

2017: Dies ist eine bezahlte Anzeige. Die netten Wirtsleute von der Berghütte Zar Senni, das bedeutet Zur Sennerin im uralten Walserdialekt, haben uns um die Veröffentlichung folgender Information gebeten:

Die Unterkunft ist eine alte Walserhütte im Ortsteil Follu, auf einer schönen Wiese gelegen direkt oberhalb der kleinen Kapelle. Es gibt drei Doppelzimmer mit Stockbett, ein Zimmer mit vier Betten und ein Zimmer mit sechs Betten. Aus der Küche kommen natürlich einfache lokale und traditionelle Gerichte.

Eine weitere Überschreitung, die wir persönlich noch nicht kennen, die aber die Leute von der Rifugio Zar Senni sehr empfehlen, ist Otro - Passo Foric - Alpe Zube - Passo Zube 2874 Meter mit spektakulärem Panorama - Lago Gabiet 2367 Meter.

Passo Zube
Blick zum Lago Gabiet

Von Otro bis zum Passo Zube sind es etwa drei Stunden: am Passo Foric (UTM 414032 5079052 2444) hält man sich aufwärts nach links auf Weg 3B zur Alpe Zube (UTM 413822 5078861 2524) und ab hier geht es ohne Markierung rechts haltend auf einer Bergwiese rauf zum Paß. Wer fit und trittsicher ist wie die Steinböcke, die dort oben herumrennen, steigt noch über Geröllhalden nach Nordwesten, zuletzt am Blockgrat, auf das Corno Rosso 3023 Meter mit Superpanorama!

Corno Rosso
Blick ins Val Gressoney

Unten am See befindet sich die Rifugio del Gabiet. Wer eine Rundtour machen möchte, der kann vom Lago Gabiet auf der Tour Monte Rose Weg 6 den Col d'Olen 2881 Meter überschreiten und über den oben erwähnten Weg 5 - Achtung Skipistengebiet, nicht sehr romantisch! - runter zum Felsblock bei 2340 Meter und über den Passo Foric wieder einsame Wege zurück nach Otro gehen.

Etappe 8

2017: Die neueste Auflage der IGC-Karte 9 ist jetzt direkt bei uns in Tübingen erhältlich. Sie enthält außer der GTA und der Via Alpina auch den genauen Wegverlauf verschiedener "Geheimtips" wie Sentiero Frassati und GTB (Grande Traversata del Biellese), die in 15 Etappen über 200 Kilometer umfaßt und hier beschrieben ist. Weitere Informationen zu diesen Wegprojekten und viele Prospekte erhält man bei der sehr engagierten Azienda Turistica Locale, Piazza Vittorio Veneto 3, I-13900 Biella, Telefon 015 351128, Fax 34612, Internet. - 2017: Die Etappe ist wirklich sehr lang. Schon bis zur Alpe Maccagno benötigt man rund vier Stunden und die Wegsucherei in völlig verlassenen Geröllhalden-Hochtälern beginnt erst dahinter. Stabiles gutes Wetter ist Grundvoraussetzung! - 2017: Der im Führer auf Seite 117 erwähnte Toma di Maccagno wird im ganzen Piemont geschätzt und verkauft. Er stammt natürlich nicht (nur) von dieser winzigen Alpe, die ihm schon vor Jahrhunderten den Namen gab. Es ist eine geografische Herkunftsbezeichnung für das gesamte Berggebiet der Provinzen Biella und Vercelli, das hier exakt definiert wurde. - 2017: Digitale Wanderkarten im Maßstab 1:25000 für das gesamte Gebiet der Provinz Biella gibt es hier. Das Relief ist gut, die Wege grottenfalsch.

Alpe Maccagno
Im Hintergrund Corno Bianco - Monte Rosa
24. August 2007, 1232

Etappe 9

2017: Die im Text erwähnte Panoramica Zegna hat eine gute Webseite, auf der zahlreiche einsame und interessante Bergwanderungen und Mountainbike-Touren beschrieben sind. Es gibt kostenlos eine hervorragende Carta dell'Oasi Zegna 1:30000 mit UTM-Gitter (!), die man bestellen kann bei Zegna oder bei der oben erwähnten ATL Biella. Für Bergwanderungen in der rimellamäßigen Wildnis nördlich der Panoramica Zegna übernachtet man am besten in einer der Unterkünfte direkt auf der Panoramastraße. Es versteht sich von selbst, dass man im Fabrikverkauf beispielsweise in den nahegelegenen Orten Coggiola oder Trivero aktuelle Zegna-Fetzen zu Sonderpreisen erhält! - 2016: Der nostalgische Korblift ab Bergstation Oropa-Sport beziehungsweise Rifugio Savoia bis zur Capanna Renata unterm Monte Camino fährt nicht. - 2014: Von Madonna della Neve führt ein mit "Direttissima" nach Rosazza bezeichneter Wegweiser direkt nach Rosazza und erspart den Weg durch das Pragnetta-Seitental. Der Weg ist weder besonders steil, wie der Name vermuten läßt, noch irgendwie schwierig.

Etappe 12

2015: Die Fahrstrasse hat jetzt schon die Alpe Druer erreicht. Markierungen sind noch auf der alten Mulattiera, diese wurde allerdings teilweise durch den Strassenbau zerstört oder ist am Verfallen. Auf der Karte 2 von MU Edizioni führt die GTA nicht mehr nach Maletto, sondern direkt nach Trovinasse. Der Weg verlässt die Fahrstrasse bei Alpetto nach links. Sobald man auf diesem Weg nach Trovinasse kommt, ist das Agriturismo Belvedere gut ausgeschildert.

Etappe 13

2015: Wer nach der kurzen Etappe 13 noch nicht genug hat: im Tal existieren markierte Rundwege verschiedener Länge zu zahlreichen Burgruinen und anderen kulturhistorischen Stätten. Eine entsprechende Informationstafel findet sich beispielsweise in Torre Daniele direkt an der GTA.

Etappe 14

2015: Die Markierung leitet an der Schautafel um den Agriturismo herum, stattan der Schautafel abzubiegen auf der Straße 100 Meter weiter geradeaus zur Holztafel, dort links. - 2014: In der Straßenkurve oberhalb von Santa Maria führt ein Wegweiser in die Irre, weil er wohl auf der falschen Wegseite aufgestellt wurde. Dort muß man den Weg aus Steintreppen weiter aufwärts gehen, gelangt dann wieder zur Straße, von der man erst in einer Rechtskurve nach links abzweigt mit Wegweiser.

Etappe 15

2015: Das Rifugio Chiaromonte ist verschlossen und der Schlüssel ist nicht mehr auf der Alpe erhältlich, da Giorgio die Hütte nicht mehr betreut. Der Weg ab der Alpe war gemäht, so dass die Orientierung problemlos war. Vor Succinto ab dem Eisensteg über den Bach keine Markierung bis Succinto; es geht nach der Brücke links auf (neuer) Fahrstraße etwa 10 Minuten weiter (es gibt auch keine andere Möglichkeit), in Succinto dann wieder Markierung.

Etappe 16

2016: Beim Abstieg nach Piamprato sind die Felsen bei Regenwetter sehr rutschig. Die kritischen Stellen sind aber mit Seilen oder Kette abgesichert. - 2015: Auf der Alpe Prà ist durch die Schwemmentmistung der Ställe die Markierung im wörtlichen Sinne beschissen und dadurch teilweise verdeckt. Auf die Hauptgebäude zuhalten und danach auf dem Fahrweg in Richtung Westen weitergehen; die Markierung führt teilweise unterhalb der Schotterstraße schlecht sichtbar durch die Wiesen. Einfach auf dem Fahrweg bleiben, bis ein Wegweiser nach rechts =Norden von dem Fahrweg wegführt. Der Abstieg nach Piamprato ist von dem bei Kürschner/Haas monierten Erlengebüsch nach der Boccetta del Oche befreit worden, mit Sicherungen versehen und in gutem Zustand. - 2015: Der Weg von Piamprato nach Ronco wurde neu hergerichtet.

Etappe 17

2016: Wer sich die Teerstraße von Piamprato nach Ronco Canavese zu Fuß ersparen will, kann abends 1735 oder morgens 0925 auch den Bus von Piamprato nach Ronco Canavese nehmen.

2016: In der IGC-Karte 3 Parco Nazionale Gran Paradiso ist diese Etappe bereits als GTA-Weg angegeben; Beschreibung: durch den Ort Piamprato hoch zuerst auf der neu geteerten Fahrstraße und dann auf dem Fahrweg bis kurz unterhalb der Talstation des neuen Sessellifts, über die zweite Brücke hoch zur Grange Vandilliana, dort entweder direkt steil hoch zum Colle oder links weiter hoch über die Grange Orletto, 2176 Meter, zu einem Gratrücken, 2258 Meter, und rechts über den Grat – Grasrücken – unmarkiert, aber mit Trittspuren, zum Colle della Borra, 2578 Meter. Abstieg in Serpentinen zum Santuario Besso (Bausano), 2019 Meter, war geöffnet, schöner Rastplatz, und Abstieg über Weg 625 ins Valle di Campiglia, bei der Grange Cugnona, 1550 m, abwärts auf den Fahrweg und später auf der geteerten Fahrstraße bis Campiglia Soana (Kiosk am Weg!) und bis Valprato (ebenfalls ein Kiosk an der Straße) immer auf der Fahrstraße. Wir haben keinen Weg neben der Straße gefunden. Im Weiler Zurlera ohne Markierung oder Hinweis gleich bei den ersten Häusern rechts weg über eine Wiese; wenn man es weiß, sieht man weit unten am Waldrand die erste Markierung. Die letzten 2-3 Kilometer dann wieder auf der Straße. 6 ¾ Stunden Gehzeit, 1080 Aufstiegs- und 1660 Abstiegs-Höhenmeter. - 2015: Es ist noch immer nötig, einen erheblichen Teil auf der Straße zu laufen. Wir haben uns ein Taxi gegönnt bis Masonaie; bei 4 Personen insgesamt 40 EUR; der Betreiber der - sehr guten - Albergo Aquila Bianca ist behilflich. - 2014: Von Balme ist bis Salzetto ein neuer, schöner markierter Fußweg angelegt worden. Zwischen Scandosio und Ronco braucht man nicht auf der Straße zu latschen, sondern geht nach Überqueren der Brücke über das Seitental am Waldausgang sofort links den Grasweg an einer Mauer entlang, eine Treppe links hinauf, rechts an einem Haus vorbei, wieder rechts, am Brunnen links, schließlich an der Kirche vorbei. Bei einem gelben Haus steht ein Wegweiser nach Ronco. Der Weg geht in einen Grasweg über. Man geht über die Wiese zu einer Eschengruppe, durch sie hindurch und folgt nahe der Abbruchkante zum Flußbett der auf der Wiese erkennbaren Wegspur. Bald darauf kommt man in den Wald, wo der schmale, aber gut rot-weiß markierte Weg in leichtem Auf und Ab schließlich bis Ronco führt. - 2011: Busfahrt zu empfehlen, Busfahrer hält auf Anfrage auch gerne direkt in Bosco.

Etappe 18

2015: Beschreibung bei Bätzing ist unersetzlich im Aufstieg, wenn Nebel ist! Schon bei gutem Wetter ist der Weg nicht ganz einfach zu finden.

Etappe 19

2015: Weg ist im Wiesenbereich teilweise gemäht, dadurch Orientierung dann kein Problem. Im Aufstieg zur Alpe di Colla und im oberen Abstieg ab der Alpe Praghetto nicht gepflegt. Die Busverbindung von San Lorenzo aus ins Orcatal gibt es nicht mehr, nach Rosone etwa 40 Minuten laufen.

Etappe 20

2016: Der Weg ist im hohen Gras und Gestrüpp immer wieder schwer zu finden. Ein Buschmesser wäre manchmal hilfreich, zum Teil sind die Brennnesseln anderthalb Meter hoch. Man sollte auf jedem Fall eine lange Hose tragen. - 2016: Busfahrplan im Internet.

Etappe 21

2016: Beim Erreichen des Weilers Balmarossa führt der Weg aus dem Wald auf eine Straße; dort fehlen die Markierungen; es geht auf der Straße ein kurzes Stück aufwärts, nach wenigen Minuten finden sich wieder Markierungen.

Etappe 23

2016: Im Aufstieg zum Colle di Trione ist der Weg ab dem Lagho di Trione auf der Karte von Escursionista korrekt eingezeichnet und er verläuft auch genauso. Das heißt: nicht nach Westen abbiegen, obwohl dort ein deutlicher Weg verläuft, der wohl auch noch Markierungen hat, sondern den Markierungen nach Osten folgen. Der Colle di Trione ist vom Lagho die Trione aus nicht zu sehen, sondern liegt verdeckt weiter östlich. Hier scheint es öfters Verhauer dadurch zu geben, dass man den südlich des Sees gelegenen namenlosen Pass mit Höhe 2497 Meter für den Colle di Trione hält. Der Weg ist unterhalb des Colle kurze Zeit stark verwachsen. Es hilft nur Durchwühlen, der Weg ist aber immer erkennbar. Im Abstieg ist der Weg ab der Alpe Vasuera di Sopra bis zur Alpe Vasuera di sotto nicht ganz einfach zu finden. Will man nicht der von Kürschner vorgeschlagenen Direttissima folgen, sollte man auf folgendes achten: Der Weg scheint zunächst bei gleichbleibender Höhe nach Westen zu führen. Das ist aber falsch, es gibt dann auch keine Markierungen mehr. Wichtig ist es, einen auffälligen einsam etwas unterhalb stehenden Wegweiser zu erreichen. Dort finden sich die Markierungen für den Abstieg. Der Weg führt dann zunächst an einen Graben heran, verlässt ihn dann aber wieder in östlicher Richtung, um in großzügigen 3-4 Serpentinen weiter unterhalb erneut an den Graben heranzuführen und ihn dann auch zu queren. Es gibt Markierungen, die aber schlecht zu sehen sind und auch Steinmänner und auch eine deutliche Pfadspur, die eindeutig kein Kuhsteig ist. Hat man dann auf der anderen Seite des Grabens die untere Alpe Vasuera di sotto erreicht, führt der Weg auf der Höhe bleibend nach Westen auf einen weiteren tiefen Graben zu, der gequert wird. Auf der anderen Seite ist die Sache dann wieder eindeutig. - 2016: Beim Aufstieg erobern ab etwa 2280 Meter die Büsche wieder den Weg zurück.

Etappe 24

2016: Von Margone bis Malciaussia gibt es orographisch rechts einen durchgehenden, landschaftlich sehr reizvollen Weg, der zum Teil durch prärieähnliche Landschaften führt. An einigen Stellen war das Gras hoch, der Weg war jedoch immer sichtbar. - 2016: Man muss vor dem Bivaco Gandolfo nach links abbiegen; leicht zu übersehen. Beim Abstieg nach Usseglio ist der Weg nicht sehr ausgeprägt und im Regen rutschig. - 2016: Kurz vor Usseglio im Bachgraben auf der breiten Schutzmauer braucht man nicht bis ganz hinunter auf die Talstraße, sondern kann etwa 100 Meter oberhalb der Markierung am Wiesenweg rechts über den Bachgraben zu einem Wegweiser am Waldrand und auf einer schönen, eingefassten Mulattiera bis Villaretto laufen, dort über die Fahrstraße und über den Sturabach rechts hoch nach Perinera und dann auf der Zufahrtsstraße hinunter zur Fahrstraße nach Margone. Wir haben die Variante Sentiero Italia zum Decauville probiert, sind dann aber wieder zur Fahrstraße von Margone umgekehrt, weil wir überhaupt keine Markierung oder einen Pfad hoch zur Werkbahntrasse gefunden haben. Es ist alles mit Gestrüpp und Brennnesseln zugewachsen. - 2012: Villaretto liegt 1 Kilometer westlich von Usseglio, Endstation der Buslinie Germagnano - Usseglio - Villaretto beim Albergo Furnasa. Die Strasse von der Alpe d'Ovarda mündet am östlichen Ende von Chiandusseglio direkt an der Bushaltestelle in die Hauptstrasse. Ausserhalb der Hochsaison verkehrt im Auftrag der GTT Torino auf der Mittagsroute ein Minibus, erkennbar an einer kleinen, rechteckigen Zieltafel an der unteren linken Frontscheibe, die aus der Entfernung kaum wahrnehmbar ist. Unbedingt Haltezeichen geben, sonst fährt der Bus durch. Fahrplan 2012 für diese Haltestelle: Montag bis Samstag 13.55, Minibus; an Feiertagen 16.05; Montag bis Samstag 17.40 . Diese Abfahrzeiten beziehen sich auf den Ort Lemie, an der erwähnten Haltestelle trifft er dann einige Minuten später ein. - 2011: Wir haben die Variante über die Alpe d'Orvada genommen haben. Empfehlung: zur Alpe keine Abkürzung nehmen, bitte auf dem Weg bleiben. Unbedingt vorher erkundigen wann der letzte Bus von Lemie nach Usseglio oder Villaretto fährt, auch aus diesem Grunde bitte morgens zeitig aufbrechen.

Etappe 25

2016: Rocciamelone: Wir sind von der Nordseite aufgestiegen. Das Rifugio Tazzetti war unser Ausgangspunkt. Vom Rifugio Vulpot ist diese schöne, gastfreundliche Hütte sehr gut zu erreichen. Der Aufstieg von der Hütte zum Gipfel ist nicht allzu schwer, lediglich bis auf etwa 3000 Meter steil. Der fast abgeschmolzene Gletscher macht keine Probleme, da es keine Spalten mehr gibt. Zudem ist man nur kurze Zeit am Eis unterwegs, alles andere kann im Trockenen gegangen werden. Lediglich die Markierung sollte vom Col della Resta, 3248 Meter, verbessert werden. Es sind von dort nur Steinmänner vorhanden. Da die Eisdecke immer mehr abschmilzt und Felsen ausapern wäre eine Farbmarkierung sehr gut möglich. Zudem könnten noch einige Wegweiser aufgestellt werden. Dadurch wäre eine atraktive Überschreitungsmöglichkeit geschaffen. - 2016: Wir haben das tolle Wetter genutzt und sind auf den Rocciamelone gestiegen. Für die Unterkunft haben wir dank eines Hinweises eines italienischen Wanderers einen sehr guten Entscheid gefällt. Wir sind von Malciaussia zum Rifugio Tazzetti hochgestiegen. Es ist sehr schön gelegen, man trohnt über dem Talabschluss von Malciaussia. Der Aufstieg vom Tazzetti auf den Rocciamelone ist wesentlich interessanter als von der Cà-d’Asti-Seite. Die Hüttenwarte geben sehr präzis und verlässlich Auskunft und würden in jedem Fall darauf hinweisen, wenn der Aufstieg schwierig wäre, zum Beispiel vereiste Stellen. Man steigt über felsige Partien, die sehr gut markiert sind, zum Rocciamelonegletscher hoch. Dieser wird überquert (absolut problemlos, weil flach), und zum Schluss erreicht man den Gipfel über einen steilen, sehr aussichtsreichen Grat. Wir waren auf dieser Seite praktisch allein und hatten beim Abstieg Richtung Cà d’Asti fast etwas Erbarmen mit den zahlreichen Aufsteigenden, die sich auf dem endlosen und sehr staubigen Weg mühsam nach oben bemühten. Als wir beim Rifugio Cà d’Asti ankamen, wirkte dieses alles andere als einladend auf uns.

Etappe 25A

2016: Falls man im Rifugio Ca d'Asti übernachten will, kocht abends die Hüttenwirtin. Von dort hinauf auf den Rocciamelone sollte man etwa anderthalb Stunden für den Aufstieg einkalkulieren. Vom Rifugio Ca d'Asti zur Alpe Truc sind es nochmals etwa zwei Stunden Fussweg. Wer hinunter nach Susa abkürzen will/muss, kann ab La Riposa per Autostop mit einem der Tagesausflügler ins Tal hinunter. - 2012: Aufstieg von La Darbunera über Rifugio La Riposa zum Rifugio Cà d'Asti. Nach Auskunft in La Darbunera liegt der Gipfel nach 12 Uhr meistens in den Wolken. Die Etappe 25A führt tatsächlich über sehr steile, abschüssige Grashänge, wie das vom Rifugio Cà d'Asti aus sehr eindrucksvoll zu sehen ist, das heißt der Wegverlauf ist selbst mit dem Fernglas nicht auszumachen. An der Abzweigung nach Tour der Strasse Il Truc - La Darbunera - Rifugio Riposa steht auf der linken Seite ein Wegweiser mit der Aufschrift "Madounin, Vetta 3538 m - Sentiero die Madounin". Ich bin den Pfad ein Stück gegangen, es gab viele Spuren = Trampelpfade von Kühen, aber weiter keine Markierungen oder Hinweise, sodass ich mich durch den Wald wieder zur Strasse durchgeschlagen habe. Meine Annahme war, dass der Pfad zunächst nach La Riposa führt, also eine Alternative zur Strasse darstellt. Vermutlich war diese Annahme falsch, obwohl am Parkplatz der Rifugio-Cà-d'Asti-Materialseilbahn der Wegweiser wieder auftaucht.

Etappe 28A

2016: Viele Spinnweben, ich sehe aus wie Spiderman. Zum Teil stiften Kuhpfade Verwirrung bei der Wegsuche. - 2015: Von der Alpe Toglie direkt an den Kuhställen vorbei über die Wiese. Ab dann meistens gut markiert, nur nach dem Bivacco Orsiera etwas spärlich; dort weiter gerade nach oben gehen. Die Zeitangaben auf den Schildern sind allerdings phantasievoll.

Etappe 31

2016: Die Hauptschwierigkeit ist die Querung des steilen Hangs zwischen dem Colle Teina und dem Pian Venaus auf nur fußbreiten, zudem teil rutschigen Pfaden im Absturzgelände. Die Warnungen bei Bätzing haben ihren Grund! Im Bereich des Pian Venaus Orientierungsprobleme, da durch die Beweidung des Hanges mit Schafen durch deren Pfadspuren und Hinterlassenschaften kein Pfad mehr erkennbar war. Der Abstieg erfolgt ab dem Schild Pian Venaus in Gehrichtung halblinks (südöstliche Richtung) direkt den Wiesenhang hinunter auf den Waldrand zu, wo der Weg von oben erkennbar ist. Nicht direkt in den östlich liegenden Graben absteigen, der wird erst kurz vor Erreichen des Waldrandes gequert. Es sind Markierungen vorhanden, die jedoch vom Schild Pian Venaus kaum zu erkennen sind. Danach bleibt der Weg problematisch, stellenweise abgerutscht, immer an der Kante zu einer Schlucht. Er war aber immerhin ausgeputzt, so dass man wenigstens den Weg sehen konnte.

Etappen 35 bis 40

2016: Alle einfachen Passübergänge, die südseitig auf einfachen Militärwegen zu erreichen sind - also zum Beispiel C. Ciarbonet, Ctto di Battagliola, P. di Losetta, P. della Gardetto - werden inzwischen (auch auf speziellen Karten vor Ort) intensiv als Mountainbike-Downhill-Tracks (nordseitig) beworben und auch befahren. Ergebnis: auf dem weichen feuchten Boden entsehen überall tiefe Track-Furchen mit hochgradig zerstörerischem Potential und mit zum Teil deutlich mühsamer Begehbarkeit der nordseitigen Wege vor allem im Steilgelände, besonders ausgeprägt Ctto di Battagliola. In Verbindung mit Naturkräften (Wasser) werden diese Wege ohne entsprechend intensive pflegerische Maßnahmen in naher Zukunft nicht mehr als solche zu bezeichnen sein!

Etappe 35A

2016: Querung von P. di Vallanta nach P. di Losetta: der Weg ist auf einigen Metern abgerutscht; an dieser Stelle existiert nur eine handbreite Pfadspur im Absturzgelände, Trittsicherheit unbedingt erforderlich.

Etappe 36

2016: Für ganz Eilige: Taxi von Sambucco nach Pian del Re 90 EUR.

Änderungen und Hinweise zu den Etappen 41 bis 55 "fehlen" hier nicht, denn sie sind bereits im neuen GTA-Wanderführer 7. Auflage Juni 2016 von Werner Bätzing eingearbeitet. Gerne veröffentlichen wir hier Ihre Aktualisierungen ab Mitte 2016.

Unsere ausführlichen Vorschläge für einen eleganten Abschluß der GTA stehen hier. Die Verlängerung der GTA bis ans Mittelmeer ist hier beschrieben.

Neue Routen zwischen den Alpen und dem Meer stehen hier.

Zugang aus der Schweiz

Allgemein

Jürgen Armbruster, 7. September 2013: "Capanna Corno Gries: Fleischkäse mit Spiegelei für 45 EUR!"

Alberto Alzati, 22. August 2013:
--- Molini di Calasca - Alpe Colma. (3.30 h) Very good. The rifugio Alpe Colma is very, very nice and you can eat natural products by the housekeeper.
--- Alpe Colma - Rifugio Città di Novara. (6-7 h) Very good, a little long. Cheggio is beautiful.
--- Rifugio Città di Novara - Rifugio Alpe Laghetto. (7 h) Be careful: from Cheggio to Alpe Teste inferiore there are two possibilities: 1. the old one, by using the old trail along the artificial lake Alpe Cavalli and passing through Alpe Gabbio; 2. the other one, by using a new trail, high on the other side of the lake. I suggest to use the first one because the second one is more difficult: the trail is narrow and somewhat dangerous. Also from Alpe Teste Inferiore and Alpe Preia the trail is not good and there is a dangerous point (fortunately only one) where a chain would be posed. From Alpe Preia to Colle Preia the trail is good. Note: the trail Rifugio Andolla - Alpe Preia is closed! After Colle Preia there are no true problems, but you have to be careful until Alpe Campo in any case. From Alpe Campo to Rifugio Alpe Laghetto there are another two possibilities: 1. the direct one, by using a pass without name 300 metres over alpe Campo, and then you have to go down; 2. the longest one, by passing through Bivacco Marigonda, more or less the same altitude, and then returning a little back for 45 minutes and 150 meters high. I have chosen the second one, but both are good.
--- Rifugio Alpe Laghetto - Rifugio San Bernardo. (3 h) Good. Sometime the mountain is precipitous, but there are no problems. Rifugio San Bernardo is in fact a little hotel. I suggest a one day stop to visit Bognanco valley around Monscera Pass and Rifugio Gattascosa.
--- Rifugio San Bernardo - Varzo. (8 h) Around Variola Pass the trail does not exist, but there are many painted red/white signs and many piles of little rocks to follow. Before Variola Pass the valley is beautiful. From the pass to Varzo there are more than 1700 meters, and you have to walk slowly because there is always water and grass on the trail, but there is only a point where you have to be very careful: immediately after Alpe Selvanera. When you reach the Centrale Enel of Varzo you have to walk for other 30 minutes to arrive to Varzo."

Siegfried Kusche, 11. Juli 2012: "Wir sind von Gondo nach Forno gelaufen. Auch unsere Kinder 8 und 10 haben mit eigenen Rucksack gut durchgehalten. Über die Schweiz zu starten ist anreisetechnisch und wegen den ersten kurzen Einlaufetappen günstig, aber teuer!!!"

Heidi und Heinz-Jürgen Besau, 24. März 2009: "Zum einstigen Einstieg des GTA vom Gries-/ Nufenen-Pass, schließen wir uns nun der viel geäußerten Meinung an, die GTA in Forno oder Campello Monti zu beginnen. Nicht gut am einstigen Einstieg sind leider die Weg-Pflege, Zeitangaben sowie Markierungen. Grundsätzlich ist auch zu den Markierungen zu sagen: vor lauter unsinnig vielen oder auch ab und an gar keinen muss man hier schon einiges an GTA Erfahrung mitbringen, die man sich zum Beispiel bei Jörg Klingenfuss mit gut geführten Wanderungen in und um Rimella aneignen kann! Teilweise muss der GTA im einstigen Einstieg zum Beispiel von der Alpe Devero zur Rifugio Città di Arona bei der Querung zwischen den beiden Pässen Scatta d'Orogna und Passo di Valtendra schon als sehr anspruchsvoll bezeichnet werden. Sehr auffällig sind die überaus teuren Bahn-Bus-Kosten in der Schweiz. Die Übernachtungen und das Essen in diesem Bereich würden wir ansonsten als gut bis sehr gut -wie gewohnt- beschreiben. In dem früheren Startgebiet, das wir durch die Wetterlage nicht komplett erwandern konnten, gibt es allerdings super Tages- oder Zweitageswanderungen zu empfehlen. Ob die schon sehr lange Wanderung nach Zwischbergen ab alte Kaserne wegen der langen Simplon Passstrasse Sinn macht, ist zu bezweifeln."

Etappe V1

2011: Das Buchen der Bahnfahrkarte für die Strecke Brig – Ulrichen und der Busfahrkarte Ulrichen – Nufenen Pass - Alpe di Cruina über die Site der Schweizer Bahn und Ausdruck des Online-Tickets hat problemlos geklappt. Beim Buchen poppt der Hinweis auf, dass die Busstrecke reservierungspflichtig ist. Laut Auskunft der Schweizer Bahn ist aber auf dieser Strecke nicht eine Reservierung, sondern vor Ort der Kauf eines Passzuschlags nötig. Der Busfahrer hat sich aber über mein online Ticket so gefreut, dass er den Passzuschlag nicht von mir wollte.

Etappe V1 Variante

2011: Ich bin von der Alpe Bettelmatt nicht zum Rifugio Città di Busto aufgestiegen, sondern bis zur Staumauer des Lago di Morasco gelaufen. Zwischen Alpe Bettelmatt und Lago gibt es rechts des Baches beziehungsweise des Sees den markierten Wanderweg und links davon die Schotterstraße. Direkt unter der Staumauer des Lago di Morasco steht auf der rechten Seite des Abflussbachs das Rifugio BIM-SE al Lago, Frazione Morasco, I-28863 Formazza, Telefon 339 5953393. Neue Einrichtung, alle Zimmer mit Bad, nette junge Betreiber, gutes Essen, Reservierung empfohlen.

Etappe V3

2012: Der im Rother-Führer erwähnte Bankautomat auf der Alpe Devero ist nicht in Betrieb.

Etappe V5 A

2012: Der im Rother-Führer erwähnte Geldautomat in Gondo existiert nicht. Man kann hier aber mit der Kreditkarte, und nur mit dieser, Schweizer Franken bekommen, muss diese aber anschließend in Euro umtauschen. Die Bank ist gegenüber der Zollstation. Achtung! Von dem im Rother-Führer erwähnten Sentiero dei Scinc ist absolut abzuraten. Nicht die gesicherten Passagen sind das Problem, sondern dass in den steilen Grashängen so gut wie keine Trittspuren zu sehen sind. Die Wahrscheinlichkeit sich hier zu versteigen ist sehr hoch. Im extrem steilen Grashang nicht wirklich witzig. Alle drei Gruppen, erfahrene Berggänger, die an unserem Tag den Sentiero gegangen sind, sind vom Weg abgekommen.

Via Alpina

Ein typisches "EU"-Projekt: der ganz gewöhnliche grenzenlose Pfusch der Superseckel Intelligenzbestien, ohne jemals die tatsächlichen Fachleute vor Ort zu fragen. Das ganze natürlich zur gewohnt grotesken gloriosen globalen größenwahnsinnigen gigantischen Selbst-Rechtfertigung aufgemotzt durch die berüchtigten und gewohnt sinnlosen Soziologenkartoffelgrafiken ...

Guxdu hier. Alles klar? Ilachmezdaud!

... mit dem üblichen Oberlehrer-Schrägstrich-Innen-Gelaber über Dutzende von Seiten. Dafür sind dann die essentiellen Informationen selbst, nämlich die Wegbeschreibungen für die Wanderer, gnadenlos oberflächlich, total unvollständig und more often than not grottenfalsch. Bei der Etappe von Santa Maria di Fobello nach Campello Monti sind 824 Meter Aufstieg angegeben statt tatsächlich 1348 Meter. Die angebotene angebliche "GPS-Spur" wurde offensichtlich zuhause am Schreibtisch aus irgendeiner ungenauen Digitalkarte heraus völlig unprofessionell zusammengeklickt. Sie ist viel zu grob und sowieso bis zu 300 Meter Luftlinie neben der Wirklichkeit: Lebensgefahr! Die Etappen sind völlig willkürlich festgelegt und oft viel zu lang, bespielsweise an einem Tag von Campello Monti nach Molini di Calasca-Castiglione. Porco cane! In der Literatur auf der deutschen (!) Webseite wird erst noch auf einen uralten italienischen (!) CAI-TCI-Führer von 1995 verwiesen, anstatt das mit einem Riesenaufwand laufend aktualisierte deutsche Standardwerk von Bätzing zu nennen. Inutile dire che, unsere Internetseite hier ist den Bürokraten da sowieso völlig unbekannt. Der Link auf unsere italienische (!) Internetseite über Rimella, die für deutschsprachige GTA-Wanderer völlig nutzlos ist, funktioniert nicht, weil er - genauso wie der Link für Fobello - falsch programmiert wurde: die sind doch echt zu blöde, auch nur die primitivste HTML zu beherrschen, die heute jeder Schulbub im Halbschlaf bastelt. Unter "Touristische Angebote und Veranstaltungen" steht da ein "Eseltrekking" für 400 EUR pro Person - Mindestteilnehmerzahl 6 Paxe, wer sind da eigentlich die Esel?! - von einem kommerziellen Reisebüro aus Scopello, dem garantiert potthäßlichsten Ort im ganzen Sesiatal mit riesigen Betonappartementblöcken für die fußkranken faulen Flachlandtouristen aus Mailand, und sowieso (gottseidank!) meilenweit entfernt von der GTA. Geht's eigentlich noch? Welche Mafia hat eigentlich in wessen Auftrag dieses Machwerk verfaßt? "Via Alpina": perfekt "EU". Lascia perdere!

Exemplarisch sei die zu 100 Prozent - complimenti! - grottenfalsche Beschreibung der Etappe mitten durch unser Arbeitsgebiet zitiert: "Von Campello Monti verläuft der Weg steil aber gut begehbar, durch Wälder und über Weiden. Nach der Campello Monti Scharte geht es weiter bergab zur Fraktion Roncaccio und auf einem ebenen Weg zum Teil über kleine Felsen, durch einen Buchen und Tannenwald. Von der Res Alm gelangt man schließlich zur Fraktion Belvedere di Fobello bei Santa Maria."

Die gröbsten Hämmer: Oberhalb von Campello Monti geht es NICHT durch Wälder. Nach dem Paß geht es runter nach Rimella in den Posto Tappa GTA Via Alpina Albergo Fontana im Ortsteil Chiesa. Am nächsten Tag geht es - jetzt voll im Wald! - weiter bergab und erst dann über die Ortsteile Roncaccio inferiore und superiore und nicht eben, sondern recht steil, zur Alpe La Res. Über die Ortsteile Belvedere, Boco superiore, Piana, Santa Maria und Gazza erreicht man den Posto Tappa GTA Via Alpina Alpe Baranca. "2562 m" Anstieg und "1943 m" Abstieg sind grotesk falsch. Die "Fraktion" Belvedere ist kilometerweit von Santa Maria entfernt. Von der Alpe Pianello - die nicht an der GTA liegt! - nach Rimella hat es keine "geteerte oder gepflasterte Straße". Eine "Quota 1540 m" zwischen Rimella und Alpe Baranca gibt es nicht. Garantiert PERFEKTE Wegbeschreibungen und GPS-Spuren von Jörg Klingenfuß finden sich NUR auf unserer Webseite!

Lebensgefahr! Das "EU"-Via-Alpina Machwerk D12.gpx - das ist die ganz dünne grobe Linie mit viel zu wenigen Trackpunkten - führt hier satte 300 Meter vom tatsächlichen Weg entfernt auf einen wilden Waldbuckel ohne jegliche Aussicht und dann durch ungangbare lebensgefährliche Schrofenwände nach Westen. Die sind nicht nur zu blöde, nach über zwei Jahrzehnten größenwahnsinnigem Gelaber endlich ihr lächerliches "Galileo" hochzukriegen. Da non credere: die können noch nicht mal das seit über drei Jahrzehnten real existierende globale amerikanische Navigationssystem GPS richtig anwenden. Geht's eigentlich noch? Die dicke rote Linie mit extrem dicht aufeinanderfolgenden Trackpunkten ist unsere hochpräzise Spur Alpe La Res - Alpe Baranca mit dem tatsächlichen Wegverlauf in der Wirklichkeit!

So sieht ein präziser Track aus der Wirklichkeit aus!
Alpe La Res - Alpe Baranca

Jahreszeiten

Die meisten Weitwanderer gehen im Juli und August auf die GTA. Für eine gleichmäßigere Auslastung der mühevoll betriebenen Etappen-Stützpunkte wäre es sehr wünschenswert, dass ein paar Leute mehr auch im Juni und im September kommen. Nur so können die Posti Tappa mittelfristig überleben. Ohne sie wird es die GTA nicht mehr geben! Wir selbst waren beispielsweise 2002 - 2015 zwischen April und Oktober mehrere Male wochenlang im Raum Rimella - Mastallonetal - Sesiatal unterwegs, und diese wilde und einsame Gebirgslandschaft ist in der Vor- und Nachsaison mindestens so faszinierend wie im Hochsommer. Beweis: Dutzende von Superfotos und dreidimensionale Digitalpanoramen hier! Der eindrucksvollste Monat ist sowieso Mitte Mai bis Ende Juni, wenn nach dem üblichen Frühjahrsregen die Bergblumenpracht regelrecht explodiert, unmittelbar nachdem die schon sehr starke Sonnenstrahlung den restlichen Schnee in der subalpinen und alpinen Höhenstufe ruckzuck weggebrannt hat. Laut GPS ist am 15. Mai in Rimella Sonnenaufgang 0457 Sonnenuntergang 1949, fünf Wochen später dauert der längste Tag des Jahres von 0436 bis 2020, also gerade mal 52 Minuten länger. In der langjährigen Praxis hat sich bei uns im Mastallone- und im Sesiatal die zweite Maihälfte zum Bergwandern genausogut bewährt wie der Juni. Das gilt natürlich nicht für 3000 Meter hohe Pässe auf der GTA! Die aktuelle Schneelage im Piemont sehen Sie hier.

Panorama von der Bocchetta di Campello Monti
Schnee hat es nur noch links auf der Schattenseite runter nach Kampel
Rechts ist die Sonnenseite von Rimella vom Gipfel des Gratic 2213 Meter herunter praktisch völlig schneefrei
Das gigantische Panorama erklären wir unseren Wandergruppen direkt vor Ort
oder noch besser ... am Gipfel des Trullo, der auf keiner Karte steht!
7. Mai 2012, 0933
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Panorama von der Bocchetta di Cevia
Die Viertausender von Saas Fee
Jegihorn - Adlerhorn - Strahlhorn - Rimpfischhorn -
Fluchthorn - Allalinhorn - Alphubel - Täschhorn -
Dom - Lenzspitze - ... - Weissmies
28. Mai 2011
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Im Frühjahr und im Herbst kann es weiter oben in den Bergen noch oder schon empfindlich kalt sein. Die Environmental Lapse Rate beträgt in den Höhenlagen, wo der Mensch herumrennt, rund - 7° Grad Celsius pro 1000 Meter. Einzelheiten stehen hier. Wenn es in Rimella auf 1181 Meter 20° hat, hat es also am Monte Càpio auf 2172 Meter nur noch 13°, von dessen Gipfel schaut man hinüber zur Kopfwehhütte auf 4556 Metern und dort hat es nur noch - 4° und womöglich einen nicht sichtbaren Föhnsturm mit 100 Stundenkilometern und einem Windkühlfaktor von weiteren - 15°, macht total fast - 20°! Dagegen hat es dann unten in Varallo 450 Meter 25°, und 29° in Albenga am Mittelmeer.

Kein Schnee bis weit über 2000 Meter!
Standort Bocchetta di Cevia
22. April 2016, 1046
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Superwanderwetter und Supersicht im Frühsommer in Rimella!
Standort Alpe Cevia
16. Mai 2015, 1041
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Super-Frühjahrs-Stimmungen für Naturfreunde
GTA Etappe 3, neue Wegführung oberhalb von Rimella
Im Hintergrund die Cima Castello
3. Mai 2010, 0823
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Im Frühjahr muß die Lawinengefahr berücksichtigt werden, auch wenn nur noch ein halber Meter Schnee liegt. Ein mickriger 20-Meter-Schneerutsch, der einen in einer Mulde begräbt, kann tödlich sein!


Schneeschuhspur zur Bonda Piatta
28. April 2012, 1117
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Ebenso gefährlich sind Grundlawinen, die oft direkt auf soeben ausgeapertem nassem Gras abrutschen und somit scheinbar bereits "apere" Hänge bedrohen. Lawinenzüge sind oft sanfte Mulden und seichte Gräben, die unbedarften Gebietsfremden unbekannt sind. Nasse Grundlawinen drücken mit bis zu 100 Tonnen pro Quadratmeter alles weg, was im Wege steht - auch massive Bäume und Häuser!


Grundlawinen mitten auf dem Weg Alpe Pianello - Bocchetta di Campello Monti
Eine Stunde vorher war da noch NIX!
24. Mai 2013, 1149
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Wer die Jäger nicht mag, der sollte die Jagdzeiten kennen. Für Laien haben wir sie hier genauer erklärt.

Wetter

Ausgewählte Wetterdaten kann man hier abrufen. Auf der interaktiven Karte der Agenzia Regionale per la Protezione Ambientale del Piemonte (ARPA) kann man zahlreiche automatische Wetterstationen im Alpenbogen anklicken und für jede aktive Station deren genaue Lage auf einer CTRN-Karte 1:10000 einschließlich der exakten UTM-Koordinaten sowie das Niederschlags- und Temperaturdiagramm der letzten fünf Tage anschauen. Mehrere Meßstationen liegen in unmittelbarer Nähe der GTA und der Zugangstäler: Domodossola, Stresa, Varallo, Borgofranco d'Ivrea, Ala di Stura, Salbertrand, Luserna San Giovanni, Costigliole Saluzzo, Demonte, Cuneo, Valdieri, Chiusa di Pesio, Garessio. Achtung, die Zeiten sind gemäß den Gepflogenheiten des WMO WWW GTS natürlich in UTC. Addieren Sie zwei (!) Stunden, um MESZ zu erhalten: 1200 UTC = 1300 MEZ = 1400 MESZ. Die Umrechnung auf der Regione-Piemonte-Webseite ist falsch! Wer sich für die Dekodierung der WMO-Meßstations-Nummern und der internationalen Wetterschlüssel interessiert, der findet sie in einem englischsprachigen Standardwerk von Jörg Klingenfuß hier. Auf der ARPA-Webseite selbst finden sich viele nützliche Informationen auch für Bergwanderer.

Das einzig wahre Buch zum Thema ist Bergwetter.


Panorama Monte Càpio mittags um 1155
Unter dem Wolkenmeer liegt die Padanische Tiefebene
Außer den üblichen paar Dutzenden Walliser und anderen Viertausendern
sieht man bei Schönwetter auch Monviso und Finsteraarhorn
Den Rest erläutern wir gerne vor Ort beim Bergwandern in Rimella
29. September 2008
Foto anklicken!

Verhalten bei Hitzewelle: Achtung GTA-Wanderer, im Sommer hat es auch auf 2000 Metern Höhe in den Bergen fallweise bis zu 30º Hitze. Die Kombination von Hitze, Sport und Wassermangel ist lebensgefährlich! Nimbusweb warnt: "Le attuali temperature arrecano moderato disagio nelle ore più calde e in conseguenza della durata e dell'aumento dell'umidità un disagio più marcato per le persone anziane e malate. Anche gli sportivi e le persone che lavorano all’aperto devono adottare precauzioni per evitare colpi di calore. CONSIGLI DI COMPORTAMENTO: trascorrere alcune ore nei luoghi più freschi della casa, bagnare il corpo più volte durante la giornata. Bere frequentemente. Evitare di esporsi al sole nelle ore più calde." Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als Bergwanderbegleiter in Rimella warnen wir:

In den Nordflanken ab etwa 800 m Höhe und erst recht in den ganztägigen Schattenlagen muß bereits ab Mitte September mit objektiv gefährlichen Rauhreif-Grashängen und vereisten Felsen gerechnet werden.

Die anhaltende Klimaänderung mit immer höheren Durchschnittstemperaturen bewirkt bereits jetzt, vor unseren Augen und in unserem eigenen Arbeitsgebiet!, das Auftauen des Permafrosts und entsprechend dramatische Rutschungen. Topaktuelle Fotos sehen Sie hier!

Der ausführlichste Wetterbericht für das Piemont steht hier. Der präziseste Wetterbericht für unser Mastallonetal steht an einem Haus in Catognetto di Fobello:

"Wenn der Esel umfällt, hat es ein Erdbeben ..."
15. Juli 2008, 1721

Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung stellen wir fest, dass sich das beispielsweise in 2002 sehr schlechte Sommerwetter in Mitteleuropa gerade in Rimella und im Sesiatal NICHT auswirkt. Die Ausläufer der zahlreichen atlantischen Tiefdruckgebiete, die 2002 monatelang in endloser Serie Deutschland beregneten, wirken sich 100 Kilometer westlich von Rimella viel dramatischer aus. Gemäß den Gesetzen der Meteorologie - die nichts anderes ist als angewandte Physik - regnet sich der allergrößte Teil der Wassermassen dort ab, wo die gigantischen, fast 5000 Meter hohen Gebirgsmassive des Gran Paradiso und des Monte Bianco die östliche Begrenzung der riesigen, aber nur ein paar hundert Meter hohen französischen Pampalandschaft bilden. Im Aostatal, das unmittelbar dahinter liegt, gibt es seit Jahren zunehmend katastrophalere Regenfälle, die inzwischen ganze Dörfer hinuntergeschwemmt und auf Dauer unbewohnbar gemacht haben. Wer die stocksture und bodenverbundene Mentalität der italienischen Bergbewohner kennt, der kann sich vorstellen, wieviel schon passiert sein muß, wenn diese Leute jetzt endgültig ihre Häuser und ihre Dörfer und ihre Heimat aufgeben. Auf der Landkarte sieht man deutlich, dass der Alpenbogen exakt am Monte Bianco aus der Süd-Nord-Richtung scharf nach Osten abknickt. Logischerweise profitiert das lokale Klima in Rimella genau davon, nämlich dass das Dorf in Richtung Westen auf über 100 Kilometer Entfernung durch die höchsten Berge der Alpen - Gran Paradiso, Monte Bianco, Grand Combin, Matterhorn und Monte Rosa - geschützt ist und daß die Wassermassen deshalb im klimatisch begünstigten Sesiatal erst gar nicht ankommen. Dasselbe gilt für den aus dem hohen Lebensstandard entstehenden Smog aus der mit über 20 Millionen Menschen völlig übervölkerten Po-Ebene sowie die Industrieabgase aus Mailand und Turin und so weiter, die zusammen als Giftwolke vorschriftsmäßig nach Osten Richtung Südtirol und Dolomiten geblasen werden. In Rimella ist in den letzten Jahren kein einziges Haus durch Unwetter schwer beschädigt worden, oder gar abgerutscht wie ganze Dörfer im Aostatal oder am Simplonpaß, und Waldsterben ist bei uns sowieso ein Fremdwort. Die Luftqualität ist sehr hoch, wie man auch an der Vielfalt von Flechten als Indikatorpflanzen sieht. Wenn Sie wieder einmal einen intakten (Ur-)Wald erleben möchten, oder wenn Sie so etwas noch gar nie gesehen haben, dann kommen Sie ins Sesiatal und nach Rimella!


Pineta
Einen so schönen Nadelwald gibt es woanders schon seit Jahrzehnten nicht mehr!
2. September 2014, 1536
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Fichtennadeln sind von einer Schutzschicht aus Wachs umgeben
Anthropogene Luftschadstoffe schädigen die Mikrostruktur der Wachsschicht
und führen speditiv zum Absterben der Nadeln
Auf deutsch: Waldsterben!
Das Foto zeigt perfekte Nadeljahrgänge
Sowas gibt es woanders schon seit Jahrzehnten nicht mehr!
Standort Prà dla Sella
10. Mai 2012, 0953
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Perfekte Nadeljahrgänge
Standort Oro Negro
21. Juni 2012, 0805
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Birken- und Buchenwald oberhalb von Rimella
Im Spätsommer ist der Boden ein Meer von Heidelbeeren
24. April 2007, 1458

Im zeitweise subtropischen Piemont-Klima wächst das neue Gras nach der Schneeschmelze in nur wenigen Wochen ein bis anderthalb Meter hoch. Schlecht markierte, lange nicht mehr ausgeschnittene und daher zugewachsene GTA-Etappen sind somit im Spätsommer und im Herbst, wenn die starke Sonneneinstrahlung das Gras zusammengedörrt hat und die Trittspuren optimal sichtbar werden - oder noch besser unmittelbar nach der Schneeschmelze vor dem rasanten Beginn der alles überwuchernden Vegetation - besser zu gehen als im Frühsommer. Beispielsweise haben wir zusammen mit den Jägern und einigen jungen Leuten von Cravagliana am 26. Mai 2002 den uralten Weg durch das geheimnisvolle Valle Meula zum Colma Galmanna ausgesägt (mit zwei Motorsägen), freigeschnitten (mit sechs Buschmessern) und neu markiert. Dafür benötigten wir zu zehnt volle acht Stunden! Am 21. Juni 2003 haben wir mit dem harten Kern derselben Truppe einen weiteren uralten Weg an der östlichen Peripherie des Valle Meula hergerichtet, der unseren Wandergruppen jetzt eine einzigartig bequeme Panoramatour durch ein faszinierendes Wildnisgebiet ermöglicht. Weitere Dschungelwege im "Tal der Hölle" im unteren Mastallonetal haben wir im Sommer 2004 entdeckt und hergerichtet. Das nur noch bei Wilderern bekannte Valle dell'Inferno steht auf keiner Karte!

Wegmarkierung

Auf der GTA gibt es fallweise schlechte Wegmarkierungen. Abseits der GTA ist sowieso praktisch NIX markiert. Unterwegs finden Sie sich erheblich leichter zurecht, wenn Sie sich in die völlig andersartige Denkweise der italienischen Bergbewohner hineinversetzen und die Markierungen entsprechend vorsichtig interpretieren oder im Zweifelsfall erst gar nicht beachten. Natürlich übertreiben wir hier, aber längst nicht so stark, wie Sie jetzt vielleicht denken!

  • Die Einheimischen rennen niemals freiwillig in ihren Bergen herum, denn so etwas machen nur Verrückte, vor allem also deutsche Touristen. Diese Tatsache ist, leider!, kein Witz: viele Einwohner von Rimella beispielsweise, darunter auch die Inhaberin der gleichnamigen Bar und die des Albergo Fontana, wie auch die Ida von der Alpe Rondecca, waren noch nie in ihrem Leben auch nur ein einziges Mal auf dem tollen Aussichtsgipfel Monte Càpio!
  • Italienische Familien aus der Pampa fahren mit dem Auto am Wochenende oder in den Ferien bis in die hintersten Bergtäler und machen dann den ganzen Tag lang Picknick in unmittelbarer Nähe des Autos. Zu Essen und Trinken gibt es selbstverständlich Antipasti, Primo, Secondo, Dolce, Vini, Grappe und Caffè, und wenn man zufällig vorbeikommt, wird man oft freundlich eingeladen, denn in den Augen der Picknicker sind die an ihrem gigantischen Rucksack sofort erkennbaren GTA-Weitwanderer stets vom akuten Hungertod bedroht. Bergwanderungen machen nur die Verrückten vom Club Alpino Italiano!
  • Weil sie prinzipiell mit dem Auto bis in die hintersten Täler fahren, müssen Italiener aus der Pampa prinzipiell auch auf der Aufstiegsroute wieder absteigen. E' la legge della stupidità! Unsere einzigartigen Rundwanderungen und spektakulären Überschreitungen - unter intelligenter Einbeziehung der lokalen Buslinien - sind selbst für Einheimische völlig unbegreiflich und selbstverständlich unbekannt. Persönliche 30- oder 40-Kilometer-Hammertouren wie Provinzstraße - Brugaro - Brugarolo - Madonna del Tizzone - Brücke E__830 - Sella dell'Oca - Alpe Striengo - Alpe Cevia 2 - Alpe Colmetto - Alpe Campo - Alpe Laghetto - Monte Càpio - Bonda Piatta - Alpe Cevia - Alpe Rondecca - San Giorgio - San Gottardo - Sella - Rimella werden selbst von den Jägern (und Wilderern!) als "unmöglich" abgewehrt. "Dove hai lasciato la macchina?" ist von den Alpen bis nach Sizilien die zweithäufigste Frage in den italienischen Bergen. Wer ohne macchina unterwegs ist, ist verrückt!
  • Der CAI schreibt in seiner Rivista Settembre-Ottobre 2002 auf Seite 8 klipp und klar: "Obwohl in Italien die Berggebiete die größte Fläche einnehmen, fehlt in Italien eine Bergkultur der Massen. Die italienischen Freizeitmedien informieren praktisch niemals über die Berge und ihre Sportmöglichkeiten, sondern verbreiten sich - bis ins Groteske - über die Rahmenbedingungen und Sportarten, bei denen der Spaß vorherrscht und ... die Faulheit!" Ein treffender Zeitungsartikel ist "In Italien wandert niemand." Needless to say, auch in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz dominiert dieser Trend zur Faulheit schon seit vielen Jahren - und man sieht es ... Nichtsdestotrotz gibt es auch in Italien eine Gegenbewegung, die das ganze Territorium von den Alpen bis hinunter nach Sardinien und Sizilien und die "kleinen" Inseln einbezieht. Die Aktivitäten des CAI beschränken sich nicht auf die eigentlichen Alpen, die bei den Ligurischen Alpen nördlich von Genua enden. Sie erfassen vielmehr ganz Italien und sämtliche großen und kleinen Inseln! Von lokalen Initiativen erdacht, erforscht, markiert und geführt, entstehen etwa seit dem Jahr 2000 praktisch aus dem Nichts immer mehr lokale und regionale "Grande Traversate" und "Alte Vie", also Weitwanderwege, Gebirgsüberschreitungen und Höhenwege. Ideengeber sind meistens die örtlichen Alpenvereinssektionen mit Einheimischen, die sich bestens auskennen. Als typisches Beispiel nennen wir hier den CAI Salerno.
  • Anders als in den Nord-, Ost- und Zentralalpen gibt es also keinen etablierten Bergwanderer-Massentourismus und somit auch nicht die von dort gewohnte flächendeckende "alpenländische" Infrastruktur mit "Stempelstationen", "Stocknägeln" und "Heimatabend". Die Einheimischen müssen hart arbeiten und sie haben keine Zeit für touristisches Affentheater. Mit ihren völlig anders gelagerten Problemen und Interessen sind sie naturgemäß unfähig, einen Weg den Bedürfnissen der Bergwanderer entsprechend korrekt und logisch zu markieren. Eine Markierung dient ausschließlich dazu, den Verrückten zu demonstrieren, dass man markiert hat!

    Totales Chaos der "Wegmarkierung" in Rimella
    Busfahrpläne aus 2001 ... in 2010!
    Dokumentation am 13. und 14. Juni 2010 und
    grafische Zusammenstellung von Jörg Klingenfuß
    Foto anklicken!

  • Im gesamten Alpenraum werden Bergwege rot-weiß-rot markiert, genauso wie die korrekte GTA-Markierung, die Sie als einheitliches Logo stets am oberen Rand unserer diversen GTA-Webseiten sehen. Im Straßenverkehr sind rot-weiß-rote Warnbaken und Schilder und Absperrungen wegen dem optimalen Kontrast sogar der globale Standard. In Italien dagegen werden irgendwelche Farben hergenommen, die gerade zufällig vorhanden sind. Obwohl im gesamten Alpenraum und insbesondere auch im Piemont eine einheitliche Wegmarkierung standardisiert ist, die absolut logisch ist und die wirklich nicht allzugroße intellektuelle Anforderungen stellt, herrscht beispielsweise im wilden Sesiatal seit Jahrzehnten das reine Chaos. Believe it or not, wir haben tatsächlich schon grüne Kleckse als Wegmarkierung erlebt! Sehr sinnvoll sind auch dunkelrote Kleckse, die man beispielsweise bei Regen in einem dunklen Buchen- oder Kastanienwald auf der grauen Rinde garantiert nicht sieht. Der Weg im oben erwähnten Valle Meula war ursprünglich genauso "markiert". Markierungen der CAI-Sektion Varallo sind prinzipiell rot-dunkelgelb-rot und werden oft noch mit völlig sinnlosen und kriminell falschen Pfeilen versehen. Nur ein aktuelles Beispiel von vielen: wenn man vor diesen absurden Schildern steht, geht es zur Cima Altemberg nicht links runter, sondern logischerweise nach links oben über einen gefährlichen Grat. Nach Rimella geht es nicht rechts runter, da lauern die senkrechten Felsabbrüche des Himil, sondern hinter einem nach links runter über eine steile Wiese ohne jegliche Markierung zur Schlüsselstelle - genau hier sind schon etliche einheimische (!) und ausländische Wanderer sowieso gescheitert. Zur Bocchetta di Rimella hingegen führt ein ausgesetzter Grat mit fallweisen Versicherungen, auf dem vor einigen Jahren eine Schweizerin tödlich abgestürzt ist!

    Die idiotischste Wegtafel der Welt
    Original-CAI-Varallo-Qualität!
    16. Juli 2014, 1029

  • Markierungen sind oft zig Meter vom eigentlichen Weg entfernt. Warum? Weil es sich auf einem schönen großen glatten Felsblock oder auf einer Beton-Zisterne oder auf einem alten Gebäude, auch wenn diese wortwörtlich voll daneben sind, besser malen läßt. Es kommt niemand auf die Idee, ein paar Holzpflöcke mitzunehmen und sie dort, wo weit und breit KEIN markanter Felsblock auf der Wiese herumliegt, in dieselbe hineinzuschlagen und entsprechend zu markieren - so wie wir es selbstverständlich im Valle Meula und anderswo gemacht haben. Wer sich mit seiner Motorsäge gut auskennt, der schneidet sich seine Holzpflöcke samt dem "Hineinprügler" natürlich gleich unterwegs!
  • Eben deshalb findet man gigantische Markierungen auf einem schönen Felsblock meistens genau dort, wo der Weg eindeutig und eine Markierung völlig überflüssig ist. An einer Wegverzweigung dagegen, wo man sie dringend nötig hätte, findet man prinzipiell keine sinnvolle Markierung.
  • Dieser unlogischen Denkweise entspricht die Qualität der IGC-Karten: die eingezeichneten Wege existieren oftmals überhaupt nicht (wieviele Leute wollten eigentlich schon von Grondo direkt nach La Res gehen, oder gar von Riva zur Alpe Fauto?), und die tatsächlich vorhandenen Wege sind garnicht oder völlig falsch eingezeichnet (Bocchetta delle Vacche, Mettlo-Furkelte). Schlichtweg kriminell sind die seit Jahrzehnten berüchtigten Kompaß-Karten!
  • Lassen Sie sich durch diese unsere frechen Übertreibungen NIEMALS von Weitwanderungen auf der GTA abhalten! Seien Sie sich aber bewußt, dass Sie nicht einfach blind irgendwelchen Farbflecken nachlaufen können, um dann sowieso immer in einer voll bewirtschafteten Alpenvereins"hütte" zu landen. Benutzen Sie öfter als in den total übermarkierten Nord- und Ostalpen Ihren gesunden Menschenverstand. Gehen Sie UNBEDINGT los, Sie werden es nicht bereuen: Dutzende Referenzen von begeisterten GTA-Weitwanderern finden Sie hier! Ci vediamo lassù!
  • Wegarbeit

    Im Piemont werden Wege üblicherweise alle Jubeljahre einmal markiert und dann jahre- bis jahrzehntelang nicht mehr. In unserem Arbeitsgebiet bedeutet das, dass der CAI Varallo nach seiner völlig unzulänglichen Farbkleckserei im Jahr 2001 im Mastallonetal jetzt mindestens 15 Jahre lang NIX mehr macht. Außerdem kennt der CAI traditionell nur "seine" wenigen durchnumerierten Wege. Die wirklich interessanten Wege dagegen sowie deren intelligente Kombination zu einzigartigen Rundwanderungen kennen nur wir! "Il CAI non sa niente" ist das Standard-Grinsgesprächsthema des echt knallharten Kerns der tatsächlichen Gebietskenner, Jäger und/oder Wilderer wie Arturo Bo., Mario Ca., Nando Co., Jörg Kl., Marino Mo., Marco Pr., Giovanni Re., Dario und Ugo Ro., Vittorio St., Maurizio Te., Donato To., Renato To., Corrado Va., Germano und Sergio Vi. und Costantino Za., wenn wir miteinander bei Piera Ri. in Rimella die neuesten Entdeckungen frischer Wild- und uralter Weg-Spuren diskutieren: "Der CAI hat null Ahnung!" Nur wir - und sonst niemand! - kennen noch die alten Wege und die längst verlassenen Alpen im Mastallonetal.

    Wegpunkte und Tracks aus unserer geheimen GPS-Datei
    Der CAI Varallo kennt keine einzige dieser Alpen und schon gar nicht "unsere" Wege
    Kein einziger dieser Alpnamen steht auf irgendeiner Karte oder gar irgendwo im Internet
    Grafik anklicken!

    Alpe Ciapelli
    21. Juni 2012, 1100
    Foto anklicken!

    Ein großes Problem ist auch, dass der CAI alte Wege meistens nur mehr schlecht als recht markiert und NICHT aussägt und ausschlägt. Dadurch bleiben sie für Normalsterbliche in der grünen Hölle des Piemont genauso unbegehbar wie zuvor. Paradebeispiel ist der Chaoten"weg" 578 ex San Gottardo di Rimella zur Alpe Emra: wer ex Rimella irgendwelchen CAI-Wegtafeln nachrennt, der landet ziemlich sicher in der Pampa, in diesem Falle konkret in meterhohen Brennnnnnesseln! Wir arbeiten genau umgekehrt. Ein zugewachsener Weg wird zuerst im Aufstieg mit Motorsägen und Buschmessern wieder freigemacht: freiwillige Sklavenarbeit, für die wir jedoch eine recht erfahrene und wortwörtlich schlagkräftige Mannschaft haben. Erst dann, wenn der Weg hergerichtet ist, wird er im Abstieg markiert! Wer ähnliches vorhat, der sei eindringlich darauf hingewiesen, dass man in der Wildnis des Piemont nur mit Profisägen weiterkommt. Bewährt haben sich mittelstarke Profisägen wie die seit bald zwanzig Jahren praktisch unveränderte Stihl 260/261, die rund fünf Kilo wiegt, und die relativ neue 362, die mit knapp sechs Kilo gerade noch tragbar ist, jeweils mit 40er-Blatt. Irgendwelche 500-EUR-Spielzeugsägen verrecken spätestens beim ersten harzreichen Schnitt! Harzige Bäume gibt es mehr als genug, denn "Ich habe noch nie einen so schönen Wald gesehen, und erst jetzt wird mir klar, wie krank unsere Wälder zuhause sind", sagte Frau Ingrid Runde aus Straßlach in Oberbayern beim Bergwandern in Rimella im September 2003. Im Sesiatal herrscht Westwind und folglich gibt es auch kein Waldsterben, denn im Westen ist außer den fast 5000 Meter hohen Gebirgsmassiven des Gran Paradiso, des Monte Bianco und dem Aostatal - NIX! Für die Klein- und Feinarbeit benötigt man ein geeignetes einheimisches Buschmesser. Teures Hochglanz-Teflon-Spielzeug aus dem Globetrottel- oder Dreckingreiseabenteuer-Katalog wie sogenannte "Dreckingäxte" und "Haumesser" und ähnlichen Firlefanz kann man gleich vergessen. "Fox Gurkha Machete. Die typische Waffe der nepalesischen Stämme. Sehr gut angepasster und strukturierter ABS-Kunststoffgriff. 110 EUR." Auf deutsch: Griff mit einer Riffelung, die sich sofort mit Dreck zusetzt, aus billigstem Plastik made in China, das bei verschwitzten und schmutzigen Händen (soll bei der Wegarbeit im subtropischen Piemont gerüchteweise eventuell angeblich gelegentlich vielleicht schon mal vorkommen) null Reibung = Halt bietet, Parier-Stange oder -Ring gibt es sowieso nicht, somit große Verletzungsgefahr, und das ganze Glump dann erst noch sauteuer. Einhundert-und-zehn Mickymausdollar für ein banales Plastikbuschmesser. Zweihundertzwanzig Mark. Därfsabisslemeehsai? Iglaubischpenn! È da morir dal ridere! Die "nepalesischen Stämme" - auf deutsch: die Gurkhas mit ihrem Kukri-Kampfmesser - von der SAS, die wir vom Dschungelkampf nach der Konfrontasi in Sarawak nur zu gut kennen, würden sich garantiert kaputtlachen über diesen hinterchinesischen Plastikschrott, der bestenfalls zum Gurkenschneiden taugt, und die berüchtigten schwäbischen Stämme aus dem wehrhaften Bergdorf Hagelloch bei Tübingen sowieso: ilachmezdaud! Es ist echt bewundernswert, mit welch saudummem Werbefuzzi-Geschwätz man den Millionen von Möchtegern-Abenteurern das Geld aus der Tasche ziehen kann. Lascia perdere! Die unentbehrlichen Buschmesser aus der Praxis heißen Falcetto, sie sind etwa 40 - 45 Zentimeter lang und nur vorne spitz gebogen, haben also etwa die Form eines langen J, und der Griff besteht natürlich aus einer tausendfach bewährten robusten Rindslederstreifen-Ummantelung. Man kauft sie für nur 15 - 20 EUR (je nach Länge) neu im Werkzeugladen am Bahnhof in Varallo, oder gebraucht dienstags am Wochenmarkt. Den Metallhaken zum Einhängen am Hosengürtel darf man nicht vergessen. Beim Schuhmacher Moscatelli in der Altstadt (Via Umberto 73, Telefon 0163 51811) läßt man sich für ein Spottgeld aus dickem Restleder eine stabile Scheide mit Druckknopfverschluß machen, damit kann man das rasiermesserscharfe Teil auch mal im Rucksack transportieren oder es mit der entsprechenden Schlaufe am genialen Hüftgurtsystem einhängen.

    Die superscharfen Klappsägen aus Taiwan hauen auch recht gut
    Sie wiegen fast nix und kosten nur 20 EUR
    Wesentlich schwerer und doppelt so teuer ist die Silky Pocket Boy aus Japan
    Ein 15 Zentimeter starkes Holz ist von Hand in einer Minute geschnitten!
    GTA Etappe 4 Rimella - Fobello, oberhalb von Roncaccio superiore
    15. April 2005, 1156

    Im Gegensatz zum CAI Varallo arbeiten wir auch nachhaltig! Im Anschluß an die Sklavenarbeit wird einer aus der Mannschaft für genau diesen Weg verantwortlich gemacht, das heißt konkret: er muß mindestens einmal pro Jahr, idealerweise im Juli vor Beginn der Hauptwanderzeit, wenn das ganze Grünzeug wie Äste, Büsche, Farne und Gräser schon meterhoch steht, "seinen" Weg mit dem Buschmesser ausschlagen und herrichten.

    Zeltwandern

    GTA-Wanderer, die mit dem Zelt unterwegs sind, haben uns schon öfter nach schönen Zeltplätzen auf den ersten Etappen gefragt. Beachten Sie bitte, dass in Italien wildes Zelten prinzipiell VERBOTEN ist - wegen der gerade im Sesiatal extremen korsikamäßigen Waldbrand- und Buschfeuergefahr auch völlig zu recht! - und insbesondere im Naturpark Monte Rosa - Sesiatal auch NICHT geduldet wird. Die Strafen sind sehr hoch, und dass gerade im Piemont fallweise sehr hart durchgegriffen wird, sollte sich spätestens seit dem Dopingskandal bei den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 sogar bis nach Deutschland und Österreich herumgesprochen haben. Zum wilden Zelten gibt es ein empfehlenswertes Merkblatt vom Schweizerischen Alpenclub, dessen Hinweise unbedingt beachtet werden sollten. Eine kleine Gruppe harmloser junger "Wandervogel"-Mädchen hat sich im eiskalten Oktober 2009 in der Pampa bei Campello Monti ein kleines Feuer zum Kochen und Wärmen gemacht und damit, zumal mitten in der Jagdsaison, natürlich sofort die Feuerwehr alarmiert, die ebenso wie die Einheimischen nach monatelanger Trockenheit natürlich Waldbrände fürchtet. So ein Einsatz kann leicht ein paar tausend EUR kosten. Nota bene: Mitte Oktober geht bei klarem Wetter beispielsweise in Rimella Zentrum auf 1200 Metern Höhe die Sonne erst um 0950 auf (hinter dem Kaval) und um 1750 schon wieder unter (hinter der Alpe La Res), und dazwischen liegen 16 Stunden Schatten mit Temperaturen von schlagartig weit unter Null Grad, die bei starkem Nordwind noch weiter absinken. Im Spätherbst hat es in engen Tälern je nach Exposition fallweise nur noch zwei oder drei Stunden zudem sehr schwache Sonne, oder wie beispielsweise im Zentrum von Cravagliana ("die haben unser Dorf damals im Sommer gebaut", sagen die Einheimischen) überhaupt gar keine mehr!

    Da wir begleitete Bergwanderungen in Rimella anbieten, würden wir aufgrund unserer umfassenden Ortskenntnisse - FALLS wildes Zelten erlaubt WÄRE! - folgendes vorschlagen:

  • Am ersten Tag gehen Sie bis zum kleinen See bei der Alpe di Lago. Wenn es wegen der weidenden Kühe nicht möglich ist, dort zu zelten, nehmen Sie viel Wasser mit und gehen Sie weiter zum Sattel Richtung Alpe Pian Lago und von dort weglos nach Norden auf den exzellenten Aussichtsberg Pizzo Camino. Übernachtung auf dem Gipfel!
  • Am zweiten Tag gehen Sie zum schön gelegenen Lago di Ravinella.
  • Am dritten Tag gehen Sie nach Rimella. Signora Graziella Dago verkauft im Sommer ihren berühmten Toma-Käse direkt auf der Alpe Pianello (unterhalb der Bocchetta di Rimella = Bocchetta di Campello Monti) (UTM 439771 5085121 1805). Genießen Sie das hervorragende Abendessen im Albergo Fontana und zelten Sie, nach vorheriger Absprache, kostenlos auf der alten Bocciabahn direkt unterhalb der Hotelterrasse mit Panoramablick. In Rimella können Sie in den beiden Dorfläden alles einkaufen, was Sie für die nächsten Etappen benötigen. Wenn Sie zuviel Gepäck mitschleppen, können Sie das überflüssige Zeug von der Post aus per Paket nach Hause schicken. Wenn Sie einen Ruhetag einlegen möchten oder etwas besonderes einkaufen müssen, fahren Sie einfach mit dem Bus morgens nach Varallo hinunter und nachmittags oder abends wieder herauf - der Fahrplan steht hier!
  • Am nächsten Tag gehen Sie über Santa Maria di Fobello zum schön gelegenen Lago di Baranca. Unterwegs können Sie beim GTA-Etappenstützpunkt Alpe Baranca selbstgemachten Käse einkaufen. Ein Superplatz ist die Terrasse der verfallenen Villa Aprilia, ein paar hundert Meter westlich der Alpe Selle. Dieser sagenhafte Palast wurde am Karfreitag 1944 zerstört, und die interessante Geschichte steht auch auf Seite 61 im Notiziario Dezember 2003 des CAI Varallo.
  • Variante: Von Campello Monti aus gehen Sie auf gutem Bergweg neu markiert und gut ausgeschildert zum Lago di Capezzone. Zelten Sie direkt am See. Superplatz mit Supersicht bis hinter die Toskana-Zweitausender. Bei schönem Wetter gehen Sie unbedingt auf die exzellenten Aussichtsberge Cima Altemberg und/oder Cima Capezzone. Die zwei Möglichkeiten, tags darauf nach Rimella zu gelangen - entweder über die Alpe Calzino zurück auf die GTA oder über die einzigartige Bocchetta delle Vacche mit Panorama Toskana - Bernina - Wallis - Monte Rosa - Monte Bianco (!), die wir auch auf unseren begleiteten Bergwanderungen ex Rimella überschreiten, direkt ins einsame Val Scarpiola -, beschreiben wir hier mitsamt unseren GPS-Wegpunkten.
  • Für Abenteurer und Naturliebhaber gibt es weitere geheime Zeltmöglichkeiten im Raum Rimella:
    Auf dieser einsamen Wiese hoch über dem Dorf (UTM 437181 5085097 1594); Wasser gibt es nebenan bei der Zisterne am Weg nach Villa Superiore.
    Im Tal des Torrente Bisse Rosso nördlich von Sant'Anna. Die Badegumpen werden umso toller, je weiter man nach oben geht!
    Am grasigen Geländevorsprung mit Panoramablick bei der Alpe Fauto superiore; Wasser gibt es zehn Minuten nördlich davon am Höhenweg im Graben.
    Am kleinen See, der nicht auf der Karte eingezeichnet ist, unmittelbar nordwestlich des Monte Cápio.
    Bei der Alpe Laghetto, wenn sie nicht bealpt wird, also nicht im Hochsommer. Den Laghetto gibt es schon lange nicht mehr, aber die Alpe liegt sehr schön, und es gibt dort Wasser.
    Am Fluß unterhalb der Alpe Cevia Bassa in der totalen Wildnis des Valbella. Achtung auf die Wildpferde - und die Wilderer!
    Für den wirklich harten Kern: im verrückten Val Meula - siehe oben. Viel Spaß!
  • GTA und GPS

    Zuerst Klartext 1-8, um möglichen Mistverständnissen vorzubeugen:

    1. Mit den GTA-Führern und den IGC-Wanderkarten, die wir für das ganze Piemont und noch viel mehr hier in Tübingen am Lager haben, sind Sie mit Informationen ausreichend versorgt, und die neuesten Änderungen und Hinweise stehen sowieso auf dieser umfassenden Webseite. Für eine Weitwanderung auf der GTA benötigt man kein GPS-Gerät. Es kann aber beim GTA-Trekking sehr nützlich sein, und es ist insbesondere geeignet zur intelligenten Risikominimierung.
    2. Die GTA verläuft überwiegend in einer touristisch unerschlossenen und menschenleeren Gegend. Wer sich hier verläuft, der trifft selten Einheimische, die man nach dem Weg fragen kann, denn Angler, Jäger, Pilzsucher und erst recht die Kollegen Wilderer sind naturgemäß ziemlich menschenscheu und schleichen gerne ungesehen in der Pampa herum. Mit GPS kann man ohne fremde Hilfe IMMER auf einfachste Weise mit der TRACBACK-Funktion auf der eigenen Spur zum Ausgangspunkt zurückkehren!
    3. Es versteht sich von selbst, dass man derartige Grundfunktionen rechtzeitig vorher zuhause in der Zivilisation - wortwörtlich: laufend! - intensiv übt, damit sie im Notfall ohne Panik sofort und vollautomatisch präsent sind! Der dramatische Unfall der deutschen GTA-Wanderin im Sommer 2007 auf der Etappe 10 hätte mit diesem Standard-Verfahren mit größter Wahrscheinlichkeit vermieden werden können: sie wäre einfach wieder genau denselben Weg zum Ausgangspunkt nach San Giovanni zurückgegangen. Das ist heute der Stand der Technik - und nicht erst seit gestern!

    4. Die neuesten GPS-Geräte sind hochempfindlich und supergenau. Auch in engen Schluchten und im dichten Dschungel und in der Jackentasche und im Rucksack gibt es keine Empfangsaussetzer mehr. Die eigene Spur kann somit zuverlässig abgespeichert und weitergegeben werden. Selbst in Autos, Bussen, Flugzeugen und Zügen hat man trotz des Faradayschen-Käfig-Effekts und entspiegelter = metallbedampfter Fensterscheiben jetzt noch ausreichenden Empfang!

      Positionsbestimmung im Kreuzberg-Hohlweg bei Tübingen-Hagelloch
      Sogar in diesen Schluchten empfängt das Gerät 10 Satelliten
      Genauigkeit 6 Meter
      Mit noch älteren Geräten wäre hier kein Empfang möglich
      24. Dezember 2007, 1028

    5. Umgekehrt kann man sich die Spuren der Vorgänger auf das eigene GPS-Gerät laden und bei zweifelhaftem Wegverlauf oder schlechter Sicht - oder auch nur mal zum Üben! - danach navigieren.
    6. Seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es Outdoor-GPS-Geräte. Es ist absurd, dass Autoren von Wanderführern für abgelegene Gebiete beispielsweise in Italien die sinnvolle Anwendung der weltweit bewährten und auch zivil umfassend eingesetzten amerikanischen GPS-Militärtechnik immer noch weder erwähnen noch beherrschen oder gar, che orrore! - anwenden. Manche Uralt-Wanderführer bezeichnen GPS gar als "Teufelszeug". Come mai? Benvenuti nella Steinzeit! Die GTA ist das Paradebeispiel für die sinnvolle Anwendung von GPS. Vorbildlich ist Wanderführer Christoph Hennig aus Bologna, der bei uns im März 2006 einen GPS-Praxiskurs gemacht hat und in seinem empfehlenswerten und mehrfach preisgekrönten Abruzzen-Wanderbuch "Wilde Wege, stille Dörfer" seit Mai 2007 jetzt natürlich auch GPS-Wegpunkte aufführt. Wir selbst veröffentlichen komplette hochpräzise Tracks im Internet, und zwar oben unter der jeweiligen GTA-Etappe. So macht man das heute - und nicht erst seit gestern!
    7. Für das GTA-Gebiet gibt es jetzt digitale Topo- oder Wanderkarten mit GPS-Schnittstelle. Werner Deuble: "Hier gibt es digitale Topo-Wanderkarten für Italien, Frankreich oder die Alpen, die sich sehr gut auf GPS-Geräten installieren und nutzen lassen. Ich selbst plante und verwendete die Italienkarte auf meinem GPS-Gerät für Wanderungen im Mairatal im vergangenen Jahr mit guten Erfahrungen ..." Ein von Herrn Deuble freundlicherweise angefertigter Basecamp-Screenshot zeigt eine Karte, deren Qualität etwa der einer gedruckten Karte im Maßstab 1:50000 entspricht und für Standard-Wanderungen genügen sollte. Die von uns angebotene beidseitig bedruckte Mairatal-Wanderkarte im Maßstab 1:25000 ist natürlich wesentlich detaillierter und präziser.
    8. Nicht jedem Alpinamateur, der ein GPS-Gerät herumträgt und seine Wegspuren verantwortungslos ins Netz stellt, sollte blind vertraut werden. Kostenlose Tracks, die man irgendwo aus dem Internet herunterladen kann, sind oft nicht nachbearbeitet und/oder, noch schlimmer, lebensgefährlich. Warnung 1: Ein Track "CampelloMontiNachRimelle" (sic!) auf der GTA-Etappe 3 verläuft auf einem Grat, der alleine schon mit einem 15-Kilo-GTA-Rucksack schwer zu gehen wäre, zu einem Gipfel weit abseits der GTA und steigt ab auf einem exponierten Gamspfad, der spätestens nach dem Lawinenwinter 2008/2009 sowieso total zerstört wurde, durch die senkrechten Schrofenflanken des Gratic ins Scarpiolatal. Wer hier ausrutscht, der ist tot! Dieser Alpinamateur hat nicht mal seinen Höhenmesser geeicht und sowieso falsch eingestellt, und sämtliche Höhenangaben sind um über 70 Meter daneben. Die korrekte GTA hingegen wäre der grau gestrichelte Weg ...

      Warnung 2: Ein Track "Gta_6_carcoforo_rimella" verläuft nicht auf der GTA, sondern führt auf einem bei Nässe sehr gefährlichen und deshalb sowieso schon lange nicht mehr benutzten und zugewachsenen Weg von Roncaccio superiore nach Grondo mit viel zu tiefem Abstieg und anschließendem Wiederaufstieg nach Rimella. Wer hier ausrutscht, der ist genauso tot!

    9. Die Zukunft: alles digital? Wer's tatsächlich glaubt: hier klicken! Man kann in der Tat irgendwelche unpräzisen Wanderkarten hernehmen, diese digitalisieren und mittels Satellitenfotos und Guuuugel Öööörffhhhhh über die mühsame und fehlerträchtige Zuordnung von Bergseen, Straßenkreuzungen und anderen markanten Geländepunkten, die es in der von oben gesehen graubraungrünen Hölle des Piemont - also genau dort, wo die GTA verläuft - more often than not NICHT gibt, georeferenzieren und sich daraus zuhause am PC GPS-Routen zurechtbasteln und diese auf das GPS-Gerät laden. Das alles ist jedoch extrem zeitaufwendig und führt in der rauhen Wirklichkeit im Gelände zu Abweichungen vom Weg von mehreren hundert (!) Metern: schon bei nur einem Millimeter Fehler im Maßstab 1:50000 liegt man gleich satte 50 (fünfzig!) Meter daneben. Lascia perdere!

    Die revolutionäre Satellitennavigation GPS bietet ungeahnte Möglichkeiten für GTA-Weitwanderer. Ungenaue oder falsche Wegmarkierungen, Beschreibungen und Landkarten können mit GPS-Messungen jetzt nahezu perfekt korrigiert werden. Die exakten Koordinaten eines Weganfangs, einer Abzweigung oder einer Bachüberschreitung - oder die präzise Spur einer kompletten GTA-Etappe - werden mittels GPS erfaßt und abgespeichert und können somit anderen GTA-Weitwanderern beispielsweise über Internet zur Verfügung gestellt werden.

    Der Screenshot zeigt die hohe Genauigkeit der Tracklogs
    Maßstab links unten 8 Meter
    Von rechts nach links Bahnstrecke Tübingen - Rottenburg
    Hinfahrt auf dem nördlichen Gleis
    Rückfahrt auf dem südlichen Gleis
    Von oben nach unten Weg Neckar - Kilchberg
    Zwei praktisch völlig identische Spuren
    vom Wandern an zwei verschiedenen Tagen!
    Position Bahnübergang Tübingen-Kilchberg

    Dieselbe Grafik im Programm Mapsource
    Maßstab rechts unten 20 Meter

    Seit der Abschaltung der willkürlichen Verfälschung der Navigationsgenauigkeit für zivile GPS-Benutzer ist bereits ein Jahrzehnt vergangen. Die Preise für halbwegs brauchbare GPS-Taschengeräte sind inzwischen auf weit unter 200 EUR gefallen. Ideal für Bergwanderer ist das Garmin Etrex 30 für rund 200 EUR. Wer noch mehr investieren kann, der wirft 350 Mickymausdollar auf den Tisch und leistet sich das aktuelle Traumgerät Garmin GPSmap 64st. Mit diesen superempfindlichen und supergenauen Geräten gibt es endlich keine lästigen Empfangsunterbrechungen und grobe Meßfehler mehr im Auto, im Zug, im Dschungel und in den wilden Schluchten der supereinsamen Berge des Piemont. Das nachstehende Foto zeigt dieses amerikanische Spitzengerät garantiert ohne Zusatzantennen und andere Manipulationen!

    2 (zwei!) Meter Genauigkeit mit GPS und Garmin,
    und das bei nur 9 statt 12 Satelliten!
    Wer benötigt bei dieser unglaublichen Präzision
    der exzellenten Geräte der amerikanischen Weltfirma Garmin
    und des extrem zuverlässigen GPS-Systems des amerikanischen Militärs
    eigentlich noch das "Galileo" jener Superseckel Intelligenzbestien von der "EU"?
    8 Satellitensignale haben Vollausschlag!
    Wie man sieht, funktioniert nicht einmal das lächerliche "EGNOS"
    der größenwahnsinnigen "EU":
    es hat kein einziges "D" in den Signalbalken!
    Position Cima Famore
    Im Hintergrund der Monte Rosa 4634 Meter
    29. September 2011, 1140
    Foto anklicken!

    2 (zwei!) Meter Genauigkeit mit GPS und Garmin,
    obwohl der Berg im Norden die Hälfte des Horizonts verdeckt!
    Das lächerliche "EU"-"EGNOS" funzt wie üblich nicht -
    trotz voller Sicht auf den Südhorizont mit sämtlichen geostationären Satelliten!
    Position 882 Meter östlich von Hirschau im Weinberg
    31. Januar 2008, 1451
    Foto anklicken!

    Die Initiative Pro Rimella hat auch auf diesem Technologie-Sektor von Anfang an Pionierarbeit für den intelligenten Tourismus im Sesiatal geleistet. In nur drei Jahren - von 1998 bis 2001 - haben wir 300 uralte Wege im riesigen Wildnisgebiet weit abseits der GTA, von Varallo bis hinauf nach Rimella, systematisch recherchiert, erfaßt und grob vermessen. Während der jahrzehntelangen Feinarbeit von 2001 bis heute wurden und werden weitere 1000+ uralte Wegspuren und Wildererpfade aufgezeichnet. Wir bieten perfekt dokumentierte GPS-Touren zum Nachwandern an, kilometerweit abseits der GTA im Wildnisgebiet Sesiatal, und wir haben noch viel viel mehr Ideen!

    Es gibt also keine Ausrede mehr, sich als Bergwanderer nicht mit GPS zu beschäftigen, zumal die Preise wegen der aktuellen Wechselkurse noch weiter fallen werden. Zu beliebigen Terminen und insbesondere im Frühjahr bieten wir hier in der unmittelbaren Umgebung von Tübingen GPS-Praxiskurse an, und Sie können gerne unser Spitzengerät Garmin GPSmap 60CSx ausprobieren. Den Teilnehmern an unseren begleiteten Bergwanderungen in Rimella und im Sesiatal stehen während der gesamten Tourenwoche unser Spitzengerät Garmin GPSmap 60CSx zum praktischen Einsatz zur Verfügung - natürlich kostenlos!

    Mit den neuesten Geräten wie Garmin GPSmap 64st ist es jetzt sehr bequem, eigene Wegpunkte und Tracks anderen GTA-Weitwanderern zur Verfügung zu stellen und/oder fremde GPS-Daten zu nutzen. Sie müssen dafür NICHT irgendwelche superteuren Basecamp- oder andere Digitalkarten in Ihr Gerät laden - die es vom GTA-Gebiet sowieso NICHT gibt! - oder gar komplexe "professionelle" Programmpakete wie Fugawi, Ozi-Explorer oder Touratech Quo Vadis erwerben, studieren, anwenden und verfluchen. TTQV hat sowieso eine aus heutiger Sicht - wir schreiben 2017 und nicht 1997! - unmögliche Bedieneroberfläche mit wahrhaft idiotischen hochintelligenten Icons und ist absurd unhandlich!

    GTA-Etappe 4 Rimella - Alpe La Res
    Kartengrundlage ist ein Scan der unentbehrlichen IGC 10
    In den Textkästchen stehen Höhe und Uhrzeit
    Trackfarbe grün ist Abstieg, weiß eben, rot Aufstieg

    Ein firmen-, hard- und software-neutrales Dateiformat für den internationalen Austausch von GPS-Daten ist das GPS Exchange Format mit der Datei-Endung gpx , das hier grob beschrieben und hier exakt definiert ist und das jeder versteht. Damit auch der Letzte endlich begreift, weshalb man GPS-Daten weltweit NUR im GPX-Format austauschen sollte, wird das geduldigst hier verklickert. Kostenlose Programme wie GPS-Babel konvertieren alle anderen Formate in GPX und umgekehrt.

    Auf der winzigen 128-Megabyte-Original-Speicherkarte im Gerät läßt sich über ein Jahr an Tages-Tracks speichern, denn die gpx-Dateien sind einfachste Textdateien und keine speicherplatzfressenden und aufgeblasenen Monstergrafiken. 32 Tages-Tracklogs mit je etwa 3-4 Stunden ergeben total nur 4,55 Megabyte! Gigabyte-Micro-SD-Speicherkarten werden nur für teure digitale Landkarten benötigt, und sie - sowohl die Speicherkarten als auch die digitalen Landkarten - machen oft genug große technische Probleme!

    Dateien erstellen und im Internet veröffentlichen

    Dateien aus dem Internet herunterladen und verwenden

    Ein Tages-Tracklog mit total 1247 Meßpunkten hat gerade mal 141 Kilobyte
    Total 3 Stunden 31 Minuten 24 Sekunden
    Im Durchschnitt wird also alle 10 Sekunden ein Meßpunkt gespeichert
    Grafik anklicken!

    GPS-Tracks im Standardformat GPX kann man auf einfachste Weise auch in Google Earth anschauen: Datei - Öffnen - Dateityp GPS - ... Wenn man mit der Maus auf den Track zeigt, bietet das Menü der rechten Maustaste auch das Höhenprofil.

    Anhand des nachstehenden Beispiels einer Gruppentour im Wildnisgebiet Rimella werden unsere langjährigen Erfahrungswerte bestätigt: man geht etwa 5 Stundenkilometer in der Ebene und etwa 3 Stundenkilometer im Anstieg, total über den ganzen Tag geglättet also rund 4 Stundenkilometer.


    Das Internet ist nicht kostenlos zu haben, und www.gtaweb.de mit derzeit über 600 Seiten und über 600 Fotos muß selbstverständlich durch die Anwender und Nutznießer - das sind Sie! - finanziert werden. Sollten unsere umfangreichen Informationen zum guten Gelingen Ihrer GTA-Weitwanderung beitragen, wären wir über eine angemessene Spende an Volksbank Tübingen, Kontoinhaber Jörg Klingenfuß, Verwendungszweck GTA, dankbar:
    IBAN DE37 6419 0110 0002 5250 03
    BIC GENO DES1 TUE

    Ihr Beitrag wird ausschließlich für Internetkosten und Telekommunikationsgebühren verwendet, die durch die sehr zeitaufwendige Pflege dieser GTA-Webseite entstehen. www.gtaweb.de kann nur dann weitergeführt werden, wenn wirklich alle GTA-Wanderer mitmachen!


    Der Autor

    Jörg Klingenfuss

    Initiative Pro Rimella
    Hagenloher Str. 14
    D-72070 Tübingen
    Telefon 07071 62830
    Fax 07071 600849
    E-Mail info@rimella.de

    Mitglied CAI Sektion Varallo

    Wichtiger Hinweis: Sie können uns einfach via E-Mail anschreiben und/oder Bestellungen zuschicken. Beachten Sie aber bitte, dass E-Mail oft unzuverlässig ist. Wenn Sie von uns innerhalb einer vernünftigen Zeit, das heißt nach 48 Stunden, noch keine Antwort erhalten haben, dann haben wir Ihre Mitteilung nicht erhalten. Außerdem wird E-Mail nicht sofort beantwortet, während wir unterwegs sind, also laufend zwischen April und Oktober und insbesondere vor, während und nach den von uns organisierten und begleiteten Bergwanderungen in Rimella und im Sesiatal; die Termine stehen hier. Verwenden Sie unbedingt intelligente Texte als Betreff, beispielsweise Bestellung GTA-Wanderkarten oder Anfrage Rimella Bergwandern und nicht einfach Bestellung oder Anfrage, denn so etwas landet more often than not zusammen mit den "Viagras" im Spamfilter!