Etappen der GTA

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Nachdrückliche Warnung: Der nachstehende Text ersetzt NICHT die unentbehrlichen GTA-Wanderführer! Er beschreibt NUR die neuesten Änderungen in Bezug auf die aktuellen GTA-Wanderführer!

Die GTA-Wanderführer können zusammen mit sämtlichen nötigen italienischen Wanderkarten direkt bei uns bestellt werden - Einzelheiten stehen hier. Schicken Sie Ihre Ergänzungen und Korrekturen zur aktuellen GTA-Infrastruktur bitte direkt an Jörg Klingenfuß, Adresse siehe ganz unten - um uns Schreibaufwand und Zeit zu sparen natürlich möglichst per E-Mail! Geben Sie bitte stets die Nummer der jeweiligen Etappe an (wie im GTA-Führer), damit wir wissen, von welcher Gegend Sie gerade berichten. Die in den GTA-Führern verwendeten Abkürzungen können Sie gerne verwenden. Wir selbst lesen jedoch am liebsten Klartext und stellen daher die aktuellen Informationen zur GTA-Infrastruktur auch im Klartext zur Verfügung. Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Mitarbeit, die einem guten Zweck dient: dem Erhalt der GTA und der langfristigen Etablierung eines nachhaltigen und umweltfreundlichen Wandertourismus in einer der faszinierendsten Kultur- und Naturlandschaften Europas. Aktuelle Informationen zu den Unterkünften finden Sie hier!

Die nachstehenden Änderungen, Ergänzungen und Korrekturen beziehen sich ausdrücklich auf die aktuelle Auflage der GTA-Wanderführer. Liegen für eine Etappe mehrere Änderungsmeldungen vor, werden sie durch - Striche - voneinander getrennt und mit der Jahreszahl versehen, und die neuesten Änderungsmeldungen stehen immer vorne.

Die GTA ist auf - wortwörtlich laufende! - Änderungsmeldungen von ihren Begehern angewiesen. Bitte schicken Sie Ergänzungen und Korrekturen zu nachstehenden Informationen an Michael Kleider (Weiherhaus 3, Moosbach, 90537 Feucht, Telefon 09128 722646), um Schreibaufwand und Zeit zu sparen natürlich möglichst per E-Mail, sowie eine Kopie zur umgehenden Veröffentlichung an Jörg Klingenfuß. Die GTA-Webseite wird dann sofort aktualisiert.

Diese Übersicht wurde mit größter Sorgfalt und mit einem gigantischen Zeitaufwand zusammengestellt. Eine Garantie für die gemachten Angaben kann selbstverständlich nicht übernommen werden!

Anreise und Start der GTA beschreiben wir hier. Der neue Standardzugang zur GTA wurde Ende der 1990er Jahre von der Initiative Pro Rimella festgelegt und ausschließlich auf der GTA-Webseite propagiert. Nach persönlichen Gesprächen mit vielen Gästen in Rimella stellen wir fest, daß inzwischen schon weit über die Hälfte der GTA-Weitwanderer diese bequeme Zugangsmöglichkeit anwendet!

Etappe 1

Wir haben bis heute noch nicht begriffen, weshalb man die GTA-Weitwanderer ausgerechnet am ersten Tag, wo sie sowieso alle wahnsinniges Übergepäck mitschleifen und meistens hundemüde von der langen Anreise sind, im zweiten Drittel dieser Etappe 800 Höhenmeter senkrecht den steilen Bergwald zur Alpe Camino hochhetzt und sie dann ewig lange queren und zur "Bruchbude" (Zitat Neubronner, Der Weg, Seite 12) Alpe del Lago erst wieder absteigen (!) läßt, anstatt den ganz normalen Talweg zur Alpe Serra und dann den wesentlich sanfteren Alpweg hinauf zur Alpe di Lago zu nehmen. Witzigerweise ist genau dieser logische Anstieg im alten GTA-Führer 1994 auf Seite 142 richtig skizziert! Auch Bätzing schreibt im neuen GTA-Nord-Führer auf Seite 44: "Die Etappe 1 stellt wegen ihrer Länge keine Eingehetappe dar." "Die Sektion Macugnaga des Club Alpino Italiano hat hier noch viel zu tun" schreibt Neubronner. Eben. Und deshalb beginnen wir die GTA schon seit über einem Jahrzehnt einfach in Forno - siehe unten! - 2008: Der Erdrutsch aus 2007 ist beseitigt und der Weg wurde wieder hergerichtet. - 2008: Auch das wunderschöne wilde Val Segnara ist, bis auf ein paar verschwiegene Angler und Wilderer, praktisch menschenleer und somit durch die völlig durchgeknallten Projekte der "grünen" Wasserkraftmafia aus den gnadenlos übervölkerten Großstädten der Padanischen Tiefebene bedroht, wie man hier lesen kann.

Unterschriftensammlung gegen das Wahnsinnsprojekt
La Stampa, 13. August 2006
Zeitungsausschnitt anklicken!

Am 10. August 2008 berichteten uns italienische Bergwanderer von der Rundtour Bannio - Colle Baranca - Fobello - Colle Dorchetta - Bannio, daß die Wasserkraftmafia jetzt auch das obere Anzascatal ausbeutet und überall große Baustellen entstehen. Dasselbe traurige Schicksal - die Totalableitung des Hauptbachs und selbstverständlich augenzwinkernd einschließlich der lästigen gesetzlich vorgeschriebenen Restwassermengen - droht leider auch dem paradiesischen oberen Stronatal (Etappe 2). - 2006: Der Einstieg ist schwer zu finden. Von der Kapelle geht ein Weg links steil den Berg hinauf, allerdings mit einem Betreten-Verboten-Schild, etwas rechts davon ein steiler Trampelpfad, der die letzten Meter durch die Wildnis geht. Anstrengend und schlecht zu laufen. Wir sind bis zur Alpe Pianale auf der orographisch rechten Seite des Flusses gegangen. Den Weg auf der anderen Seite haben wir nicht gefunden/gesehen. Der Weg zur Alpe Fontane ist sehr gut erst blau/gelb anschließend nur noch gelb markiert, aber auch ziemlich steil. Die Alpe Fontane ist komplett mit Brennnesseln, Himbeeren und Kraut zugewachsen, man muss sich durchschlagen, aber die wunderschöne Ausicht entschädigt. Der Weg zwischen Alpe Fontane und Alpe del Lago ist nicht markiert, beginnt aber gut ausgetreten am oberen Ende der Alpe.

Etappe 2

Kurz vor dem Sattel des Ostgrates der Punta dell'Usciolo biegt die GTA scharf rechts ab. Nicht dem Weg entlang des Grates folgen. - 2007: Der Weg zwischen der Alpe del Lago und der Alpe Pian Lago ist nach wie vor schlecht markiert, ziemlich überwachsen und stellenweise ein steiler, schräger Grassteig, beschwerlich zu gehen, wo bei Nässe und Nebel Vorsicht angesagt ist. Rutschgefahr! Der Abstieg von der Bocchetta dell'Usciolo nach Campello Monti wurde neu rot-weiss markiert und mit den Initialen GTA/SI versehen.

Etappe 3

Matteo Piana und Jörg Klingenfuß haben am 10. Mai 2001 den alten Strona-Talweg als neuen Standard-Zugang zur GTA von Forno nach Campello Monti durchgehend hergerichtet und markiert. Unsere Freunde aus Forno haben den weiteren Anstieg von Campello Monti bis zur Bocchetta di Rimella und zahlreiche andere Wege im Stronatal ebenso perfekt markiert und beschildert. Am 10. Mai 2010 hat Jörg Klingenfuß, der beste Gebietskenner, mit einigen Ureinwohnern den alten Weg von der Posa dei Morti nach Villa Superiore perfekt ausgesägt und mit dem Buschmesser ausgeschlagen. - 2005: Auf dem Weg von Forno nach Campello Monti gibt es an der Straße ein Schild auf dem Campello Monti nach links ausgeschildert ist. Dies ist richtig, auch wenn jemand darunter auf die Leitplanke NO! geschrieben hat.

2010: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Bocchetta di Campello Monti - Rimella. Anwendung siehe unten! - 2008: GPS-Track von Karl Mätzler Campello Monti - Rimella. - 2008: GPS-Track von Hans und Cristine Herberholz Forno - San Gottardo di Rimella. - 2010: Die nachstehende detaillierte Beschreibung von Jörg Klingenfuß von der Bocchetta nach Rimella ist ein Paradebeispiel für unser Projekts GPS und für die Unfähigkeit der verantwortlichen Leute ausgerechnet in Rimella, die GTA auch nur ansatzweise korrekt zu markieren. Diese Etappe ist bestenfalls NICHT, meistens aber UNLOGISCH oder sogar GROTTENFALSCH markiert und ausgeschildert; es empfiehlt sich daher, sämtliche mehr oder weniger sinnlosen Farbkleckse und Schilder TOTAL zu ignorieren! Genauso falsch ist die IGC-Karte: der Weg macht NICHT wie darin eingezeichnet westlich der Bocchetta eine markante große Schleife nach Südosten bis mitten in die Alpe Pianello hinein! Die GTA führt stets OBERHALB und NÖRDLICH sämtlicher Alpen und Ortsteile (Alpe Pianello, Alpe Werch, Alpe Wan, San Giorgio, Alpe Selletta, San Gottardo, Sella) OHNE BERÜHRUNG DER ASPHALTSTRASSE direkt zur Kirche unter dem Lawinenschutzwald, einem exzellenten Aussichtspunkt mit Superpanorama ...

Panorama Rimella Villa Superiore
Links der Bildmitte die Alpe La Res (GTA-Etappe 4)
Rechts der Übergang Colle Dorchetta Richtung Saas Fee
3. Mai 2010, 0809
Dreidimensionales Panorama anklicken!

... direkt über den zentralen Ortsteilen Villa Superiore, Prati und Chiesa mit dem Albergo Fontana, dem seit Jahrzehnten exzellent geführten Posto Tappa GTA und Via Alpina von Rimella. Die GTA führt insbesondere NICHT hinab in die abseits gelegenen Ortsteile San Gottardo und/oder Sella, denn das würde einen völlig unsinnigen und lästigen Umweg und Wiederaufstieg auf einer langweiligen Asphaltstraße bedeuten!

Im Detail: Ab dem Paß = Bocchetta di Campello Monti geht man auf dem Trampelpfad 160 m genau nach Süden und biegt noch VOR Erreichen des von Bätzing erwähnten Graskopfs (unter dem vom Weg aus nicht einsehbar die Alpe Pianello liegt) ...

Blick auf den Graskopf und Verlauf des Wegs
Bildmitte Monte Càpio
26. Mai 2006, 1320

SCHARF NACH RECHTS in eine leichte Senke ab.

Beginn des Abstiegs vor dem Graskopf nach rechts unten
Die Gruppe befindet sich im Aufstieg von Rimella zur Bocchetta
6. Juli 2005, 1032

Den anfangs schwachen und dann immer deutlicher werdenden Wegspuren folgt man genau nach Westen bis zu einem Steinmann. Hier geht man nach links = Südosten 100 m (und nicht weiter!) in Richtung der inzwischen sichtbaren Alpe Pianello zu einem weiteren Steinmann. Hier geht man wieder nach rechts = Westen! Nach einigen Minuten trifft man auf die Einmündung des Wegs von der Alpe Pianello her. Man geht immer geradeaus weiter und quert mehrere Gräben am weiten Hang, der vom Gratic (in der IGC-Karte "Punta del Pizzo" 2232 m) über den Punkt 1851 m zum Stutz (IGC Kreuz 1709 m) reicht. Nach etwa einer halben Stunde kommt die erste größere Bachüberquerung, dann kommt man an einem markanten Eck weit oberhalb der Alpe Werch vorbei, ...

Vorne links Alpe Werch
Mitte San Gottardo
Vorne rechts die GTA
Links der GTA die Alpen Wan und Selletta
27. Mai 2005, 0854

... zweite Bachüberquerung, danach geht es immer geradeaus weiter und nicht irgendwo links runter ...

Vorne rechts die GTA
Links hinten die Alpe Selletta
26. September 2009, 1058

... und erstmals bei der Alpe Selletta kommt man direkt hinter der obersten Hütte vorbei.

Die GTA verläuft rechts stets oberhalb der Hütten der Alpe Selletta
und führt hinter der Kante scharf nach rechts in einen Graben
Hinten Cima Castello - Passo delle Secchie - Kaval
10. September 2005, 0959

Nicht nach Süden nach San Gottardo absteigen! Weiter durch den nächsten Graben und dahinter in den Wald an drei sehr schönen Aussichtspunkten vorbei ...

Zweiter Fotostop, bei einem Geländer
11. Oktober 2009, 1106

... und immer weiter im Wald nach Westen zur Kapelle bei der Posa dei Morti unter der überhängenden Felswand.

Posa dei Morti
Im Hintergrund links Bocchetta di Campello Monti -
Trullo - Monte Càpio
3. Mai 2010, 0846

Die interessante Geschichte des "Leichenwegs" ist auf einer Granitplatte unter dem unscheinbaren Holzkreuz direkt links der Kapelle angedeutet.

Posa dei Morti
15. Juli 2006, 0846

Sie wird in sämtlichen Führern - und im Internet natürlich sowieso - grottenfalsch voneinander abgeschrieben. Gerne erzählen wir unseren Wandergruppen vor Ort, was die Posa dei Morti in Wirklichkeit bedeutet!

Allora dov'è? Cosa vuol dire?
25. Juli 2007, 1304

Geradeaus weiter und nach 60 Metern bei einer Abzweigung ...

Falsche Wegmarkierung im Wald
13. Mai 2010, 1121

... nicht links abwärts auf die Fahrstraße, sondern leicht ansteigend weiter geradeaus und dann eben rechts ums Eck in die Wiesen auf einen schönen ebenen Panoramaweg, stets weit oberhalb der Asphaltstraße. Bei einer weiteren Abzweigung ...

Im Hintergrund der Pizzo Tracciora di Cervatto
3. Mai 2010, 0834

... hält man sich links und geht leicht abwärts und zwischen ein paar Bäumen hindurch. Danach sieht man gegenüber überraschend den markanten Grassattel mit der Alpe La Res, dem Übergang der nächsten GTA-Tagesetappe zur Alpe Baranca. Man geht leicht rechts abwärts an zwei Birken vorbei zur markanten Kirche von Villa Superiore, dem besten und höchsten Aussichtspunkt, 1362 Meter, über den zentralen Ortsteilen von Rimella.

Villa Superiore di Rimella
Im Hintergrund der Kaval
2. Mai 2009, 1807

Von hier aus sieht man unten im Ortsteil Chiesa schon den gelben Baukran mit dem Tagesziel Albergo Fontana. Von der Kirche quert man eben nach Norden und geht beim ersten Haus (mit dem grünen Dach und der Satellitenschüssel) zwischen den Häusern abwärts auf die Straße. Vom untersten Haus dieses Ortsteils Villa Superiore, einem großen Beton-Stall mit Misthaufen darunter, Abstieg ...

3. Mai 2010, 1149

... auf dem uralten Verbindungsweg - nicht auf der Fahrstraße! - gerade abwärts und dann mit einigen Serpentinen bis zur kleinen Kirche des Ortsteils Prati mit einer neuen Sonnenuhr.

Prati di Rimella
Im Hintergrund der Colle Dorchetta
17. April 2007, 1110

Vom Brunnen geht man eben zwischen den Häusern nach Süden und bei den letzten Gebäuden rechts = westlich auf einer Betontreppe zwischen den Häusern abwärts, weiter zum unteren Brunnen und mit einer Süd-(Links-)Serpentine über die Wiese zur schönen Terrasse der Bar Monte Càpio, direkt oberhalb der großen Kirche. An ihr geht man eben vorbei zum Portal und am Postamt / Rathaus vorbei runter zum Albergo Fontana.

Seit 2002 bietet die Initiative Pro Rimella von Jörg Klingenfuß geführte Bergwanderungen abseits der GTA an; Einzelheiten finden Sie hier!

Vorne links Alpe Pianello, vorne rechts Alpe Ratte (Rhododendron = Alpenrose heißt im Sesiatal-Dialekt Ratte), hinten links im Schatten Alpe Sinanecca, hinten rechts Alpe Cevia. Dahinter links der lange Südwestrücken des Monte Càpio und rechts die Cima di Rondo. Ganz im Hintergrund die Padanische Tiefebene. 2. Juli 2005, 0819. Foto anklicken!

Etappe 4 Rimella - Alpe Baranca

Gehzeit 4½ Stunden, Aufstieg 920 Meter, Abstieg 500 Meter

2010: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Aufstieg Rimella - Alpe La Res. Anwendung siehe unten! Die von Bätzing erwähnte Kapelle ist von der Straße aus nicht mehr sichtbar. Dafür gut sichtbares GTA-Zeichen in der Nordkehre. Im Jahr 2002 wurde unterhalb von Rimella zwischen den Ortsteilen Pianello und Grondo eine neue Rohrleitung für ein Wasserkraftprojekt verlegt. Die GTA verläuft jetzt unterhalb der Nordkehre auf etwa 100 Metern Länge auf einem neuen Weg direkt auf dem eingegrabenen Rohr. Achtung, oberhalb vom obersten Haus von Roncaccio superiore geht es links hoch - nicht rechts! -

20 Meter durch Ginsterdschungel ...

... zur Zisterne!


Panorama von der Alpe La Res
30. April 2009
Foto anklicken!

2010: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg und Aufstieg Alpe La Res - Alpe Baranca. Anwendung siehe unten! Wir haben den idealen Abstieg ins Barancatal gefunden, der endlich den unübersichtlichen und schlecht markierten Abstieg auf die lästige Fahrstraße vermeidet und stattdessen oberhalb auf alten Wegen, ohne lange Sucherei und erst noch mit einer erheblichen Zeitersparnis, ab der Alpe La Res in nur einer Stunde Gehzeit direkt den Ortsteil Piana di Fobello erreicht. Dieser Weg ist auf der IGC-Karte nicht eingezeichnet.

Auf der Alpe La Res hinter der Kapelle nicht die alte, mit Steinmauern eingefaßte Mulattiera nehmen, sondern den zunächst schmaleren Weg, der etwa zehn Meter unterhalb der Kapelle und ihrer Trockenmauern-Terrasse - und vor allem unterhalb der Mulattiera! - an einer großen Esche mit Wegtafeln beginnt.

Hier leicht links haltend durch die Wiese und lichtes Stangenholz hinunter nach Belvedere. Irgendwelche GTA-Markierungen NICHT beachten!

Man geht links nach Belvedere runter
NICHT davor rechts über die Wiese!

Durch die Häuser hindurch, immer geradeaus, auf der alten Mulattiera direkt an der unteren gelben Villa links vorbei auf die Fahrstraße. Man folgt der kaum befahrenen Straße fünf Minuten nach rechts = Norden und geht unterhalb der Serpentine auf einer Stichstraße eben nach Norden Richtung Boco Superiore.

Am Ende der Fahrstraße führt der untere Weg am Waldrand abwärts nach Boco Superiore zur Kapelle vor dem Haus mit den beiden neuen Terrassen mit roten Geländern.

Hier beginnt mit Wegtafel der alte Weg 17 nach Piana - Santa Maria. Eben über Wiesen und durch Wald, immer zwischen den alten Trockenmauern, zu einem Graben mit einem kleinen Wasserfall. Über eine Wiese aufsteigend zu einer kleinen Kapelle und am obersten Haus von Piana auf einer alten Mulattiera mit alten roten Markierungen links runter nach Süden zum Brunnen. Eben zwischen den Häusern nach Westen auf die Fahrstraße und in zehn Minuten aufwärts nach Santa Maria. Weitere zehn Minuten auf der schmalen Straße aufwärts bis zu den Häusern von Gazza mit einem Parkplatz davor. Nicht weiter Richtung Westen bis in die Häuser von Campo gehen. Ab Gazza immer den Schildern Richtung Baranca folgen: kurz rechts hoch Richtung Norden durch einen kleinen Graben und dann immer Richtung Nordwesten auf immer besser werdender Mulattiera zur Alpe Baranca.

Nagelneue Wanderkarte auf der Alpe La Res
Auf dieser offiziellen Karte der Gemeinde Fobello
wurde der alte Posto Tappa in Santa Maria gestrichen
und endlich der neue Posto Tappa Alpe Baranca eingezeichnet!
1. Oktober 2008, 1018

In Gegenrichtung Alpe Baranca - Alpe La Res - Rimella geht man von der Fahrstraße eben zwischen die Häuser von Piana.

Beim Brunnen nimmt man die alte Mulattiera hoch nach Norden und oberhalb des obersten Hauses mit den blauen Wassertonnen bei einem Felsblock

eben nach rechts auf den alten Weg mit den Trockenmauern. Zur Kapelle und abwärts in den Graben. Mehr oder weniger eben nach Boco Superiore, bei der Kapelle am Waldrand aufwärts auf die Schotterstraße bei den Garagen. Eben nach Süden und bei der Abzweigung der Stichstraße hoch nach Belvedere und auf der alten Mulattiera, die kaum sichtbar die Straße überquert, aufwärts, direkt an der großen gelben Villa entlang

mitten durch die Häuser hindurch weiter hoch zur Alpe La Res.

2010: Der schnellste Abstieg von der Alpe La Res nach Boco superiore führt weglos (!) mehr oder weniger senkrecht hinunter nach Westen. Für Wanderer mit schwerem GTA-Rucksack und/oder Knieschäden ist dieser Direktabstieg nicht geeignet!

Erst ab der Cappella Sant'Antonio hat es einen Weg runter nach Boco superiore. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Alpe La Res - Fobello Boco superiore. Anwendung siehe unten!

Cappella Sant'Antonio

2010: Wer Zeit und Lust hat, kann alternativ zur Straße auf einem schönen (Um-) Weg 18 von Piana nach Santa Maria gehen. Am Ortsende von Piana etwas aufwärts und gut erhaltene und gepflegte Mulattiera oberhalb der Straße, an einer verfallen Alphütte vorbei, nach Santa Maria. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Aufstieg Fobello Piana - Abzweigung D_1182. Anwendung siehe unten! Von dieser Abzweigung, unmittelbar vor der wilden Schlucht des Rio Unava, führt der Weg etwas steiler abwärts und über eine Brücke zu einer Häusergruppe und weiter abwärts nach Santa Maria.

Mulattiera La Piana - Santa Maria

2010: Wem die Etappe 4 zu kurz ist, der kann sie bei stabilem Schönwetter elegant verlängern: von Rimella geht man von der erwähnten Nordkehre auf einer Fahrstraße nach Norden über Sant'Antonio auf dem Weg zum Colle Dorchetta bis zur Alpe Helo. Von der Alpe Helo geht man auf dem schönen Panoramaweg, insgesamt leicht absteigend, bis zur Alpe La Res und dann normal weiter. Total etwa 3½ Stunden länger, reine Gehzeit ohne Pausen! Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Rimella - Alpe Zer Helo - Alpe La Res. Anwendung siehe unten! Es lohnt sich nicht unbedingt, den Rucksack vor die Hütte zu schmeißen und zum Fotografieren auf den Paß Colle Dorchetta zu rennen, denn von dort aus sieht man NICHT den Monte Rosa und die Viertausender von Saas Fee, sondern nur die gigantischen grauen Geröllhalden der langweiligen Berge nördlich des Anzascatals!

2010: Wer direkt ins Zentrum von Fobello absteigt (Bushaltestelle, Bar Smeralda, 2007 Neueröffnung ex-Albergo della Posta als Bed & Breakfast), der geht auf dem schlecht markierten Weg "Antichi sentieri di Fobello" 15 stets nach Südwesten abwärts: genauso wie oben nach Belvedere. Durch die Häuser hindurch, immer geradeaus, direkt an der unteren Villa links vorbei, auf der alten Mulattiera quer über die Fahrstraße ...

Mulattiera Belvedere - Costa

... und immer weiter über die Wiese nach Costa. Zwischen den Häusern 10 Meter nach links und auf der alten Mulattiera wieder unten raus quer über die Fahrstraße und abwärts nach Campelli direkt zwischen die Häuser, nicht links runter über die Wiese zum Bach. Nochmals unterhalb der Häuser quer über die Fahrstraße - zehn Meter westlich am Hinweisschild liegt oberhalb der Straße das neue Bed & Breakfast La Squara - auf die Wiese mit der Kapelle und weiter abwärts in den Wald, zuletzt auf Kapellenweg direkt ins Zentrum bei der großen Kirche. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Alpe La Res - Fobello Zentrum. Anwendung siehe unten!

Wer im Posto Tappa in der Frazione Roy übernachtet, der geht ab Belvedere auf unübersichtlichen Wald- und Wiesenwegen den ganzen Hang runter Richtung Westen nach Boco Inferiore. Nicht nach Süden absteigen Richtung Fobello Zentrum! Nun entweder auf der Fahrstraße nördlich über die Brücke und dort, wo die vielen Autos stehen, auf einem Fußweg links hoch direkt zur Latteria, oder 200 Meter nach Süden in den Ortsteil Piana di Roy und auf ausgeschildertem altem Fußweg ("Antichi Sentieri di Fobello") direkt hoch nach Roy.

Wem die Etappe 4 nach Roy erst recht zu kurz ist, der geht folgende Variante, die wir fallweise auch in unsere geführten Bergwanderungen ex Rimella einbauen: Wie oben direkt ins Zentrum von Fobello (GPS 434720 5082108 907). Vor der großen Kirche geht man über die Brücke zum Friedhof und vor dessen Eingang auf einem Fahrweg nach links. Man folgt diesem etwa zehn Minuten dem Fluß entlang abwärts, rechts vorbei an den Picknickplätzen und links vorbei an den neuen Tennisplätzen (nicht zu dem eingezäunten Haus im Wald nach oben gehen!) bis zu einer alten Steinbrücke über den Mastallone-Fluß. Diese Bogenbrücke kann natürlich auch auf der normalen Fahrstraße erreicht werden. Ab hier geht der "Antico Sentiero di Fobello" 2 hoch in den Wald direkt nach Cervatto, das am Parkplatz vor dem markanten Schloß erreicht wird. An der Piazza vor der Kirche beginnt der "Antico Sentiero di Fobello" 3, der nach einem kurzen Anstieg über die Frazione Torno (GPS 434186 5082043 1035) praktisch eben und aussichtsreich direkt nach Roy führt.

Etappe 5 Alpe Baranca - Carcòforo

Gehzeit 5 Stunden, Aufstieg 700 Meter, Abstieg 950 Meter

2010: Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Aufstieg Alpe Baranca - Colle d'Egua. Anwendung siehe unten! Von der Alpe Baranca hoch auf die jetzt klassisch schöne Mulattiera und nach fünf Minuten oberhalb einer uninteressanten Kapelle vorbei, hinter der ein rostiger Seecontainer liegt. Die elegante Mulattiera gewinnt mit zwei markanten Serpentinen die Höhe des schönen Wasserfalls, der direkt aus dem Lago di Baranca entspringt. Ein sehr schönes Foto zeigen wir hier. Am See östlich vorbei aufsteigend zum Colle Baranca (hier liegt nur 50 Meter entfernt am Weg nach Bannio Anzino eine sehenswerte Alpinikapelle) und eben durch die Alpe Selle hindurch. Von der Alpe Selle zum Colle d'Egua braucht man tatsächlich fast anderthalb Stunden. Unterwegs passiert man einen kleinen Zwischensattel. Der Weg ist schlecht markiert, typisch CAI Varallo: riesige Farbkleckse auf den größten Felsen, oft weit neben dem Weg, und dazwischen mehrere Hundert Meter garnix, nicht mal Steinmänner. Bei Nebel und Regen gut aufpassen, vor allem in Gegenrichtung Colle d'Egua - Alpe Baranca, denn der Weg ist von den Schafen total zugeschissen und haben diese zahlreiche markante Schafsteige in das Gelände getrampelt, die von Laien more often than not als "Bergweg" interpretiert werden!

Der richtige Aufstieg zum Colle d'Egua
führt durch das obere Tälchen
und ist grün eingezeichnet (im hier verdeckten Tälchen gepunktet)
NICHT in die rot eingezeichneten Schluchten gehen!

Wem der lange Anstieg zum Colle d'Egua nicht genügt, der rennt dort weglos nach links auf den 2453 m hohen Cimone, einen Schrofen- und Blockgratgipfel südlich des namenlosen Übergangs Bocchetta 2286 Meter mit hervorragender Aussicht zum nur 16 Kilometer entfernten Monte-Rosa-Massiv. Der Cimone wird fallweise auch bei unseren Bergwanderungen in Rimella im Rahmen einer spektakulären Rundwanderung erstiegen. 2008: GPS-Track von Karl Mätzler Alpe Baranca - Carcòforo. - 2008: GPS-Track von Hans und Cristine Herberholz Alpe Baranca - Carcòforo.


Panorama Lago di Baranca
31. Juli 2007
Foto anklicken!


Panorama vom Colle d'Egua
26. September 2008
Foto anklicken!

Etappe 6

2008: GPS-Track von Karl Mätzler Carcòforo - Rima. - 2008: GPS-Track von Hans und Cristine Herberholz Carcòforo - Rima. - 2006: Bei der Ankunft in Rima darf man nicht mehr dem GTA-Wegweiser (mit Hausmerkmal) nach rechts folgen, sondern es geht geradeaus an der Kirche vorbei. Dort ist auf dem Platz ein Hinweis auf das Büro, in dem der Schlüssel für den Posto Tappa abgeholt werden kann. Falls das Büro geschlossen sein sollte, ist der Schlüssel auch im Grillo Brillo erhältlich. In dieser Straße befindet sich ebenfalls wenige Meter vorher der Posto Tappa.

Etappe 7

2008: GPS-Track von Karl Mätzler Rima - Pedemonte di Alagna. - 2005: Innerhalb Rimas muss man erst den Wegen 92 und 91 folgen. Erst nach dem Ort geht es auf Weg 96 weiter.

Etappe 7A

Zwischen Etappe 7 und 8 empfehlen wir eine Extra-Etappe durch eines der schönsten Seitentäler des Sesiatals und insbesondere an den schönsten Walserhäusern südlich des Monte Rosa vorbei. Man übernachtet in Alagna. Tags darauf fährt man mit der Kabinenseilbahn vom Zentrum von Alagna auf die Alpe Pianalunga, Betriebsbeginn im Sommer auch an Werktagen um 0730, am Abend zuvor sollte man vorsichtshalber die aktuellen Betriebszeiten erfragen. Fahrplan Sommer 2010: 0730-1300 und 1415-1730, steht auch im Internet.

Auf dem alten Wanderweg 5, oder einfacher auf der wüsten neuen Skipiste, geht man eine knappe Stunde Richtung Col d'Olen. Bei etwa 2340 Meter zweigt an einem Felsblock ...

Abzweigung Felsblock
12. Juli 2007, 0928

... nach links, kaum ansteigend, der Weg ab zum Passo Foric 2444 Meter (GPS 414032 5079052 2444). Hier ändert sich schlagartig die Landschaft, man schaut in das unberührte Valle d'Otro, wo es keinerlei Skitourismus und Seilbahnen gibt - Natur pur wie sonst nur noch in Rimella! Wer fit ist, geht vom Paß noch ein paar Serpentinen hoch zu dem rotweißen Masten, hinter dem die Alpe Zube 2524 Meter liegt (GPS 413822 5078861 2524). Superpanorama auf den unmittelbar gegenüberliegenden Monte Rosa und das gesamte obere Sesiatal. An der Abbruchkante der hochalpinen Bergwiese hat es Edelweiß, bitte nur fotografieren und stehenlassen. Mit Südbogen geht es unmarkiert zurück zum Paß ...

Durch Alpenrosenfelder geht es runter zur Alpe Pianmisura
12. Juli 2007, 1150

... und auf dem Weg Tour Monte Rosa = TMR abwärts zur Alpe Pianmisura (GPS 414799 5077505 1845).

Apollofalter im Lärchenwald unmittelbar vor Weng
12. Juli 2007, 1317

Die folgenden Otro-Ortsteile Weng, Scarpia, Dorf und Follu werden eben durchschritten, man steigt nie zum Bach ab.

Walserhäuser in Otro Dorf
12. Juli 2007, 1335

Es empfiehlt sich eine Übernachtung in der urigen Rifugio Zar Senni, Telefon 0163 922952, unbedingt reservieren! Anders als der mit dem Auto erreichbare Ortsteil Pedemonte mit dem allzu berühmten Walsermuseum unten im Talkessel von Alagna ist Otro nicht von Turnschuh-Mailändern mit ihren handtaschenkompatiblen Bonsai-Kötern überlaufen, weil ins Valle d'Otro keine Straße hinaufführt und man somit nur nach anderthalb Stunden Fußmarsch ex Alagna hinaufkommt. - Zuletzt auf steilem Waldweg abwärts und eben hinein ins Zentrum von Alagna. Bus nach Riva Valdobbia, der Fahrplan steht hier. - Stefan Köppl, Meißen, 12. November 2008: "Diese Extratour ist ausgesprochen lohnend. In diesem Tal stehen die schönsten Walserhäuser und ein Kaffee mit einem Stück Blaubeertorte im Zar Senni krönte diesen schönen Tag." - Walter Frasch, Viersen, 20. August 2009: "Valle d'Otro ... eine Nacht in der Rifugio Zar Senni ... toller Tip, einmaliges Landschafts- und Menschenerlebnis. Wir waren mit drei Töchtern zwischen 18 und 22 Jahren unterwegs, die fanden Wandern im Piemont 'cool'!"

Dies ist ausnahmsweise eine bezahlte Anzeige. Die netten Wirtsleute von der Berghütte Zar Senni, das bedeutet Zur Sennerin im uralten Walserdialekt, haben uns um die Veröffentlichung folgender Information gebeten: Die Unterkunft ist eine alte Walserhütte im Ortsteil Follu, auf einer schönen Wiese gelegen direkt oberhalb der kleinen Kapelle. Es gibt drei Doppelzimmer mit Stockbett, ein Zimmer mit vier Betten und ein Zimmer mit sechs Betten. Aus der Küche kommen natürlich einfache lokale und traditionelle Gerichte.

Wer sich länger in diesem schönen Wandergebiet aufhält, dem empfehlen wir die IGC-Wanderkarte 109 Monte Rosa, Alagna Valsesia, Macugnaga, Gressoney im großen Maßstab 1:25000, jetzt auch mit UTM-Gitter für GPS, die bei uns bestellt werden kann. - Eine weitere Überschreitung, die wir persönlich noch nicht kennen, die aber die Leute von der Rifugio Zar Senni sehr empfehlen, ist Otro - Passo Foric - Alpe Zube - Passo Zube 2874 Meter mit spektakulärem Panorama - Lago Gabiet 2367 Meter.

Passo Zube
Blick zum Lago Gabiet

Von Otro bis zum Passo Zube sind es etwa drei Stunden: am Passo Foric (GPS 414032 5079052 2444) hält man sich aufwärts nach links auf Weg 3B zur Alpe Zube (GPS 413822 5078861 2524) und ab hier geht es ohne Markierung rechts haltend auf einer Bergwiese rauf zum Paß. Unten am See befindet sich die Rifugio del Gabiet. Wer eine Rundtour machen möchte, der kann vom Lago Gabiet auf der Tour Monte Rose Weg 6 den Col d'Olen 2881 Meter überschreiten und über den oben erwähnten Weg 5 - Achtung Skipistengebiet, nicht sehr romantisch! - runter zum Felsblock bei 2340 Meter und über den Passo Foric wieder einsame Wege zurück nach Otro gehen.

Etappe 8

2010: Die Neuauflage der IGC-Karte 9 ist jetzt direkt bei uns in Tübingen erhältlich. Sie enthält außer der GTA und der Via Alpina auch den genauen Wegverlauf verschiedener "Geheimtips" wie Sentiero Frassati und GTB (Grande Traversata del Biellese), die in 15 Etappen über 200 Kilometer umfaßt und hier beschrieben ist. Weitere Informationen zu diesen Wegprojekten und viele Prospekte erhält man bei der sehr engagierten Azienda Turistica Locale, Piazza Vittorio Veneto 3, I-13900 Biella, Telefon 015 351128, Fax 34612, Internet. - 2010: Die Etappe ist wirklich sehr lang. Schon bis zur Alpe Maccagno benötigt man rund vier Stunden und die Wegsucherei in völlig verlassenen Geröllhalden-Hochtälern beginnt erst dahinter. Stabiles gutes Wetter ist Grundvoraussetzung! - 2010: Der im Führer auf Seite 119 erwähnte Toma di Maccagno wird im ganzen Piemont geschätzt und verkauft. Er stammt natürlich nicht (nur) von dieser winzigen Alpe, die ihm zwar vor Jahrhunderten den Namen gab, wo aber höchstens noch zwei oder drei Kühe herumrennen. Es ist eine geografische Herkunftsbezeichnung für das gesamte Berggebiet der Provinzen Biella und Vercelli, das hier exakt definiert wurde. - 2010: Digitale Wanderkarten im Maßstab 1:25000 für das gesamte Gebiet der Provinz Biella gibt es hier. Das Relief ist gut, die Wege grottenfalsch. - 2007: Die Abzweigung kurz nach dem Colle Lazoney ist gelb gekennzeichnet. Man folge dem Weg 6a, der mit gelben Markierungen und Richtungspfeilen gut markiert bis zum Colle della Mologna Grande führt. Erst dort gibt es wieder GTA-Markierungen.

Alpe Maccagno
Im Hintergrund Corno Bianco - Monte Rosa
24. August 2007, 1232

Etappe 9

2006: Die im Text erwähnte Panoramica Zegna hat eine gute Webseite, auf der zahlreiche einsame und interessante Bergwanderungen und Mountainbike-Touren beschrieben sind. Es gibt kostenlos eine hervorragende Carta dell'Oasi Zegna 1:30000 mit UTM-Gitter (!), die man bestellen kann bei Zegna oder bei der oben erwähnten ATL Biella. Für Bergwanderungen in der rimellamäßigen Wildnis nördlich der Panoramica Zegna übernachtet man am besten in einer der Unterkünfte direkt auf der Panoramastraße. Es versteht sich von selbst, daß man im Fabrikverkauf beispielsweise in den nahegelegenen Orten Coggiola oder Trivero aktuelle Zegna-Fetzen zu Sonderpreisen erhält! - 2006: Am alten Ortseingangsschild von Gliondini ist ein GTA-Schild angebracht. Man geht links und kommt bald auf die alte Mulattiera. Die erwähnte eingestürzte Brücke ist inzwischen neu errichtet. - 2004: Die Carta del Biellese Nord-Ovest ist in der Tat im Lebensmittelladen in Piedicavallo zu erhalten und sehr zu empfehlen. Insgesamt sind die Markierungen auf diesem Abschnitt weniger deutlich als auf den davor liegenden Etappen. Meistens war die GTA gelb-rot markiert, was jedoch auch für andere lokale Wanderwege zu gelten scheint. - 2003: Auf den Etappen 9 bis 12 ist sehr zu empfehlen die Carta del Biellese Nord-Ovest (grün) 1:25.000 . Erhältlich in Oropa und hoffentlich in Piedicavallo.

Etappe 10

2007: Zwischen San Giovanni und dem Colle della Colma gibt es immer wieder weiße Punkte auf dem Asphalt der Straße. Sie führen zu Lücken in den Leitplanken und zu der alten Mulattiera. Die ist freigeräumt und ebenfalls mit weißen Punkten auf dem Boden gekennzeichnet, aber leider auch sehr steil. Die Locanda della Galleria Rosazza liegt - von San Giovanni kommend - direkt vor dem Tunneleingang. - 2006: Als Alternative zu der im Führer beschriebenen Wegführung bietet sich nach Oropa die Via delle Fede an. Die Wegführung ist auf einer großen Übersichtskarte rechts des Einfahrtstores von San Giovanni dargestellt. Man folgt zunächst wie die GTA der Straße Richtung Galleria Rosazza. Nach etwa 10 Minuten folgt man an einer Rechtskehre links der Markierung E1 Richtung Colle/Monte Cucco, am Monte Cucco mündet von links die Grande Traversata Biellese ein. Im weiteren Verlauf bis Oropa ist der Weg markiert mit D15/GTB. Für den sehr gut markierten und in Schuß gehaltenen Weg braucht man etwa 3 Stunden 20 Minuten. Ab der oben genannten Abzweigung von der Straße verläuft der Weg bis Oropa praktisch eben (!), meist angenehm beschattet im Wald, aber auch mit schönen Aussichtspunkten auf San Giovanni, das Cervotal und kurz vor Oropa auf die gesamte Oropa-Anlage. - 2006: Die Straße wird zur Zeit hinter San Giovanni neu gebaut, es sind aber immer wieder gute Hinweisschilder auf die GTA vorhanden. Ein wenig muß man aber doch auf der Straße laufen. Auf der Galleria Rosazza ist die GTA sehr wohl zu finden. Etwa 400 m vor dem Locanda Ristorante ist in der Mauer zum Hang hin eine kleine Treppe. Verschiedene Wanderzeichen einschließlich GTA sind vorhanden. Der Pfad führt über den Berg und ist herrlich zu laufen. Also bitte nicht durch den Tunnel, sonst wächst der Weg demnächst ganz zu. Wenn der Weg beim Abstieg wieder auf die Straße trifft, muss man einige Kehren auf dieser laufen, bis man auf die alte Mulattiera nach Oropa Sport stößt. - 2004: Hinter San Giovanni, wo die GTA von der Strasse abzweigt, ist der richtige Weg schwer zu finden und geht teilweise als kurze, steile Abkürzungen zur Strasse durch den Wald. Die beiden Karten (IGC und Carta del Biellese) helfen an dieser Stelle nicht, sind eher widersprüchlich.Wir sind teilweise auf der Strasse gegangen, da die GTA nicht zu finden war. Dasselbe Problem hinter der Galleria Rosazza hinunter nach Oropa, es gibt aber auch hier die Möglichkeit auf der Strasse zu laufen. - Man folgt vom Talort Rosazza einfach der Fahrstraße am Santuario di San Giovanni vorbei, und übernachtet entweder vor dem Tunnel im neu eröffneten Locanda Ristorante Galleria Rosazza (nicht in der Karte eingezeichnet) oder setzt den Weg durch den Tunnel fort und steigt auf gut markiertem Weg -rechts des Tunnels- noch nach Oropa ab. - Ab Gliondini kann man knapp unterhalb der Autostrasse auf der alten Mulattiera gehen. Einstieg: am alten Ortsausgang von Gliondini, also schon unterhalb der Autostrasse, neben der eingestürzten alten Brücke den Bach überqueren. Danach unproblematisch bis auf einen Taleinschnitt, wo man kurz auf die Autostrasse ausweichen muss.

Etappe 11

Die Rezeption in Oropa öffnet um 0800, die Seilbahn ab 0830, erste Bergfahrt um 0830, letzte Talfahrt um 1700. - 2007: Zwischen Bocchetta del Lago und Rifugio Coda wird die GTA gerade für 45000 EUR wiederhergestellt. Der Weg wird verbreitert und an den meisten Steilstellen gibt es schon Stufen und zusätzliche Sicherungsseile.

11 und 12 unter Umgehung des Rifugio Coda auf dem unteren Weg C4 (Verzweigung kurz hinter der Bocchetta del Lago): Abzuraten, weil schlecht zu finden und durch ewiges Auf und Ab sehr lang und anstrengend. Auf etwa 1700 m teilt sich der Weg (laut 25.000er Carta del Biellese) nochmal: entweder über C4b und C3 zum Rifugio Coda oder zum Colle Carisey, also nix gewonnen. Oder auf C4, später C3 Abstieg bis auf 1240 m, dann auf C2 Anstieg bis zum Colle della Lace. Die in der IGC-Karte eingezeichnete, hoehergelegene Querung von L'Arcomune nach Brangolone existiert laut Biellese-Karte nicht.

Etappe 12

2008: Nach dem Colle della Lace verlor sich die Markierung. Wir gingen erst an der Alpe Bechera recht vorbei, das stellte sich als falsch heraus. Besser ist, vor der Alpe nach links talwärts abzubiegen und den Weg über die Wiese ins Tal zu nehmen. Etwas weiter unten bei der nächsten Alpe Druer, mit großem Kuhstall, ist der Weg wieder deutlich zu sehen. - 2008: Der Weg teilt sich nach einiger Zeit in den Kammweg und den Weg im Osthang (GTA). Weil mein Mann sich auf dem Kammweg unwohl fühlte, sind wir den Weg im Hang gegangen. Ich war froh, als wir beim Colle della Lace ankamen. Der Weg ist wenig begangen, sehr zugewachsen und teilweise stapften wir durch Gras und Gestrüpp mit mehr als 50 Zentimeter Höhe. Die Markierungen sind schwer zu finden, und der Weg ist wie beschrieben an einigen Stellen sehr abschüssig und bei Nebel oder Regen überhaupt nicht zu empfehlen und höchstwahrscheinlich gefährlicher als der Kammweg. Colle della Lace bis Maletto: Das war das einzige Stück Weg auf unserer gesamten Wanderung, wo wir Probleme hatten, den richtigen bzw. überhaupt einen Weg zu finden. Hinter dem Colle della Lace sind wir zunächst am Colle di Giassit gelandet, wissen aber nicht, wo wir einen anderen Weg übersehen haben könnten. Bis wir dann den richtigen Weg wiedergefunden haben sind wir eher querfeldein zu Tal gelaufen, und bis Maletto gab es noch einige Stellen, wo wir uns unsicher waren ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. - 2008: Durch umfangreiche Sicherungsarbeiten ist der Weg gut markiert und gesichert und jetzt auf jeden Fall fertig. Wir sind 2007 noch an einer Baustelle beim Abstieg zum Pass vorbeigekommen, wo wir uns an Seilen nach unten hangeln mußten, aber das dürfte jetzt auch okay sein. Bei Nässe ist es vielleicht etwas ungemütlich und man sollte einigermaßen trittsicher sein - wer Gratwege nicht mag ist hier falsch - aber es ist eine lohnende Alternative und nach allem, was über die "originale" GTA im Netz steht, besser zu laufen als diese. - 2007: Vom Rifugio Coda kommend sind alle Wege Richtung Maletto gut ausgeschildert und problemlos zu finden. Der Weg über den Grat war im Juli 2007 mit drei (!) Schildern gesperrt, was wir dann doch ernst genommen und stattdessen den Weg durch die Flanke - eigentliche GTA - eingeschlagen haben, obwohl die Hüttenwirtin uns davor gewarnt hatte, hohes Gras, man rutscht. Dieser schmale Pfad ist in der Tat ziemlich zugewachsen, ist aber so gut rot markiert, dass man ihn noch problemlos findet. Vor allem wenn Steine und Vegetation nass sind, muss man gut auf seine Füße aufpassen und kommt sicher nicht so schnell voran wie im Buch angegeben, es ist aber auf jeden Fall gut machbar. Wegführung: anfangs tendenziell bergab, zwischendrin ein kurzer Anstieg auf einem Grasrücken, danach relativ hangparallel. Andere Richtung: Die Beschilderung am Colle della Lace Richtung Rifugio Coda erschien ziemlich konfus. - 2006: Die im Buch erwähnte Flankenquerung ist vor dem Aufstieg zum Monte Bechit gut ausgewiesen, nach links abbiegen, und auf der ganzen Strecke ausreichend markiert. Leider wächst der Weg bestimmt wieder zu, wenn er nicht begangen wird. Es ist eine schöne Alternative für Wanderer, die nicht unbedingt Wert auf Gratwanderungen im Wolkendunst mit ausgesetzten Wegeteilen legen. - 2005: Der Weg von der Alpe Bechera ist in der Nähe der Alpe schlecht markiert. Es finden sich hinter der Alpe nur vereinzelt und nach intensivem Suchen Markierungen, die dann im Laufe des Weges besser und häufiger werden. Statt dessen führen gute Markierungen falsch in Wegesrichtung weiter nach Westen und dann Nordwesten. - 2004: Es ist nur noch der Höhenweg Alta Via delle Alpi Biellese als GTA ausgeschildert. Obwohl gut abgesichert, ist der Weg doch anspruchsvoll und die Zeitangabe 3 Stunden auf den Schildern dort für einen normalen Wanderer zu knapp. Wir haben in gemütlichem Tempo etwa 5 Stunden gebraucht. Hinterm Colle della Lace haben wir trotz dem Hinweis im Internet, dass der Weg rechts entlang des Bergrückens verläuft, den Weg nicht auf Anhieb gefunden, denn der Weg verläuft relativ weit oben am Hang. Bei Alpette verzweigt sich die GTA in die Varianten 841 und 848, die wohl beide nach Maletto führen. Die Variante 841 entspricht jedoch der Karte und ist wohl auch kürzer. - Vom Rifugio Coda zum Colle della Lace:
Variante 1: Wir sind auf Empfehlung des Wirtes des Rifugio Coda den Höhenweg über Monte Bechit und Monte Roux gegangen, der als "Alta Via delle Alpi Biellesi" ausgezeichnet markiert und an den ausgesetzten Stellen beim Abstieg über die Flanken sehr gut mit Seilen abgesichert war. Nicht nur wegen des Blicks auf die Walliser Alpen eine sehr schöne Route.
Variante 2: Flankenquerung auf der GTA. Anders als bei Bätzing beschrieben, scheint der Weg schon am Colle Carisey abzuzweigen. Stellenweise ziemlich zugewachsen? Markierung teilweise recht frisch, an kritischen Stellen jedoch fehlend. In die Gegenrichtung wandernd, hatten wir an einer Stelle, wo der Weg von der Horizontalen ziemlich unvermittelt in die Vertikale wechselt und sich anschickt, auf einem Grasrücken kräftig an Höhe zu verlieren, ein so ungutes Gefühl, dass wir lieber zum Grat aufgestiegen sind. Wer ist den Weg in die übliche Richtung gegangen und kann näheres berichten?
Vom Colle della Lace nach Maletto:
Die GTA ist kurz nach dem Colle nicht mehr gekennzeichnet. Sie verläuft rechterhand, entlang des Bergrückens in Richtung Alpe Bechera. Später wieder Markierung rot-weiß, gelb und Nummer 2. Am besten in der bestoßenen Alpe Bechera nach dem Weg fragen.

Etappe 13

2007: Wenn man bei Carema aus dem Wald kommt, geht die GTA in einer der nächsten Kurven links ab Richtung Quincinetto. Es folgt ein kurzer Aufstieg, dann geht es eben durch den Wald. Wenn dann an einer Stelle viele neue rote Markierungen nach rechts abbiegen und auf einen Felsen hinaufführen, ist das trotzdem nicht der richtige Weg! Vermutlich muss man den Pfad, auf dem man sich vorher befindet, einfach weiter gehen. - 2004: Wegen starkem Regen haben wir von Maletto ein Taxi ins Tal genommen, um unseren Zug noch zu erreichen. Das nächste Taxiunternehmen ist in Ivrea (Telefon 0125 49113), die Fahrt von Maletto nach Pont Saint Martin hat für 5 Leute mit Wanderrucksäcken 45 Euro gekostet. - Der Weg ist gut gekennzeichnet, man kommt allerdings oberhalb von Quincinetto in Carema aus den Weinbergen heraus. - Folgt man dem reizvollen und gut gekennzeichneten Weg bis Carema, kann man von dort mit dem Linienbus (alle 1 bis 2 Stunden) nach Quincinetto fahren. Die Bahnlinie ist dort durch eine Buslinie nach Ivrea und Turin ersetzt worden. - Wer in Quincinetto die Tour beginnen oder beenden will, kann die Busverbindung der Gesellschaft VAT (blaue Busse) in Anspruch nehmen, die zwischen Ivrea und Aosta die kleinen Ortschaften im Tal bedienen und tagsüber etwa alle anderthalb Stunden verkehren. Fahrkarten im Bus. Die Züge im Aostatal, die jetzt wieder verkehren, halten in Quincinetto nicht.

Etappe 14

2007: Bei dieser ganzen Etappe lässt man die IGC-Karte am besten einfach im Rucksack, denn es stimmt nichts darauf! Den Anfang des Weges findet man mit der Beschreibung im Buch, und dann ist er durchgehend markiert und nur an wenigen Stellen etwas zugewachsen. - 2005: Beim Aussichtsfelsen 512 Meter befinden sich keine Häuser, sondern ein Bildstock. "Rio delle Calme" ist weder in der Karte noch im Gelände ausfindig zu machen; die GTA quert den Rio Renanchio an einer im Juli 2005 von der ANA restaurierten Kapelle. Die Hinweise auf schlechten Zustand treffen nicht mehr zu. - Bei der von Bätzing erwähnten Einmündung des Rio del Calme verläuft die GTA über einen Holzsteg. Zunächst gut ausgezeichnet, wird die GTA zusehends steiler und mit Himbeersträuchern verwachsener. Nach der nächsten Querung der Fahrstraße besser dieser folgen, da die GTA nachfolgend in noch schlechterem Zustand ist. Zum Schluß relativ schlecht ausgezeichnet über Almwiesen hoch nach Cavanne. - Wir folgten einfach der wenig befahrenen Straße, bis sie das erste Mal auf die Markierung des Wanderweges trifft. Dann durchgehend gut markiert bis Cavanne.

Etappe 15

2009: Beim Abstieg nach Succinto aufpassen: Richtung Cappia absteigen und nicht vorher nach rechts auf einen ebenfalls gut rot-weiß markierten, nach oben ziehenden Wanderweg abbiegen. - 2009: You have only to be careful from Piani di Cappia to Alpe Binelli. - 2007: Von oben kommend ist bei den ersten Gebäuden vor Cappia die Fortsetzung nach Succinto nicht klar. Falsch ist gleich nach rechts (Westen) weg mit rot-weißer Markierung bald nach Nordwesten, dann Norden bergauf führend. Richtig ist: Zunächst weiter geradeaus bergabwärts nach Süden, dann auch wieder mit rot-weißer plus GTA-Markierung. Die Beschreibung im Führer hat nicht ausgereicht, um diesen Weg gleich zu finden, sie würde auch ziemlich lange auf den falschen Weg zutreffen. - 2007: Der alte, direkte Weg von Le Cavanne bis zum Pass ist wieder markiert worden, so dass man ihn finden kann. Der Abstieg in die Valchiusella ist landschaftlich sehr eindrucksvoll, aber vom Laufen her nicht ganz einfach, da stark mit Gras zugewachsen, so dass man auch die zahlreichen unter dem Gras liegenden Steine nicht sieht. Am Anfang führt der Pfad hangparallel hoch oben an diesem sehr steilen Grashang, später geht es zum Teil recht steil bergab. Braucht auf jeden Fall Zeit und Konzentration! - 2007: Der Abstieg nach Succinto/Fondo bis zum Dorf Piano di Cappa ist nach wie vor bei Nebel schwierig zu finden, da hohes rutschiges Gras und überwachsene sowie unzureichende, verblichene Markierungen. - 2006: Der Aufstieg ist recht schnell geschafft, aber der Abstieg zieht sich endlos. Man sollte sich die Kräfte daher gut einteilen. Die Zeitangabe von Bätzing ist zu knapp bemessen. - 2005: Die GTA ist ab Le Cavanne zwar gut markiert, zunächst nur alte Markierungen, aber bis zum Erreichen des "Sträßchens" überwachsen. - 2003: Der Weg geht fast durchgehend gut markiert direkt ab Le Cavanne ohne jegliche Straßenbenutzung zur Rifugio Chiaromonte. Höchster Punkt etwa 2000 Meter. Der Abstieg nach Succinto war wegen langem Gras im steilen Gelände mühsam, aber auch gut markiert. - Nach Cavanne steigt die GTA zunächst entlang der nicht mehr belegten Strommasten den Hügel hinauf, biegt dann nach rechts ab, quert mehrfach den Bachlauf und kommt schließlich ein Stück unterhalb der Alpe Fuma (1574 m) an das von Bätzing erwähnte Sträßchen (mittlerweile zu 95% geteert). Die GTA folgt den in 2001 neu eingesetzten Strommasten hinauf zur Alpe Fuma, lokale Bezeichnung Nummer C2. Der weitere Weg ist mittlerweile sehr gut gekennzeichnet, so daß man auch bei Nebel keine Probleme mehr haben sollte. Das Rifugio Chiaromonte folgt kurz nach dem Colle di Lavarosa. (Alternativ könnte man von Quincinetto gleich bis zum Rifugio Chiaromonte aufsteigen, da die Etappe bis Cavanne eher kurz und die nachfolgende bis Fondo länger ist, als bei Bätzing veranschlagt, da die Posto Tappa in Succinto geschlossen ist. Der Schlüssel zum Rifugio befindet sich in der etwa 10 Gehminuten entfernten Alpe, in der man auch Milch, Brot und Käse kaufen kann.) Die Einheimischen raten ab, die auch von Bätzing erwähnte Variante über den Passo Pian de Gallo / Traversella zu gehen. Bei Nebel Vorsicht, da im weiteren Wegverlauf einige Zeichen der GTA im hohen Gras verborgen sind. Bei guter Sicht sollten keine Probleme auftreten. Nach der Hochebene von Cappia führt die GTA scheinbar auf der falschen Seite des Hügels in Richtung Succinto, ändert aber bald ihre Richtung und läuft in einem großen Bogen in Richtung Succinto. - Die IGC-9-Karte verzeichnet einen anderen als den neu und sehr gut markierten Aufstieg von Le Cavanne. - 2003: An der Alpstrasse hinter Le Cavanne befindet sich an einer Abzweigung der Wegweiser zum Rifugio Chiaromonte. Trotz Hinweistafel am Beginn der GTA in Richtung Le Cavanne "Rifugio Chiaromonte aperto" war dieses im Juli 2003 geschlossen. Die 10 Minuten entfernt liegende Alpe Chiaromonte machte einen verlassenen Eindruck: keine Menschen, keine Tiere, und natürlich dann kein Schlüssel für das Rifugio. Abstieg also über Succinto nach Fondo erforderlich. Waren Weg und Markierung bis zur Alpe Chiaromonte noch in Ordnung, wurde ab der Alpe Binelli (dem Beginn des steilen Abstiegs) die Tour zur Tortur: hüfthohe Gräser und Stauden, daher Wegverlauf und der Weg selber vielfach nicht zu erkennen, Markierungen unter oder hinter Gras verborgen, Abhänge von Wildschweinen zerwühlt - wohl dem, der ein gutes Fernglas mitführt und die Markierungen unten auf den Piani di Cappia erkennt und damit wenigsten die Richtung weiss, in der er absteigen muss. Erst ab der auf der Karte nicht bezeichneten Alpe in der Nähe der Abzweigung der GTA-Variante Traversella - Succinto sind Weg und Markierung wieder in Ordung. Sauberes Trinkwasser zwischen Le Cavanne und Fondo erst in Succinto am Brunnen unter der Kirche. - Wer die Tour in Fondo abbrechen will oder muss, kann über Succinto auf der GTA-Variante Sentiero dell'Anime, die in einwandfreiem Zustand und gut markiert ist, über Rifugio Bruno Piazza (geöffnet in 2003 nur Samstag und Sonntag) nach Traversella absteigen. Busverbindung Traversella - Bahnhof Ivrea, Abfahrt an der Haltestelle mit Wartehäuschen und Fahrplan bei der Brücke beispielsweise werktags 0625 0650 0830 1250 1500 1800. Fahrkarten im Spar-Minimarket. In Ivrea Zugverbindungen nach Chivasso - Turin und ins Aosta-Tal, von Turin aus nach Mailand.

Etappe 16

2009: During the step Piamprato - Bocchetta delle Oche there are two points of I/II degree and a difficult trail through vegetables, moreover this year there was a lot of snow, but the difficulties are present also without snow, expecially in case of rain. Be very, very careful if you go in the opposite direction, as every German does, because when you arrive at the Bocchetta from Fondo you are surely very tired. From the Bocchetta to Quincinetto the trail is very well marked. - 2008: Wir haben die Etappe gut in den von Herrrn Bätzing angegebenen 7 Stunden geschafft. Der Abstieg ist natürlich nicht ganz einfach, aber es handelt sich keineswegs um eine Etappe, vor der man sich unnötig bange machen lassen sollte. - 2007: Sehr anstrengende Etappe, wir sind geübte Bergwanderer und haben neun Stunden gebraucht. Beim Abstieg nach Piamprato sind relativ weit unten einige Versicherungen bereits wieder ausgerissen, die losen Enden sind zum Teil mit Kletterseilstücken notdürftig geflickt. Nicht absolut Trittsicheren muß geraten werden, diese Etappe auf keinen Fall zu gehen! - 2007: Abstieg von der Bocchetta delle Ocche: Im Buch als eine der schwierigsten Stellen der GTA angekündigt, kommt letztendlich nur eine einzige abgesicherte Stelle, schon relativ weit unten, und auch dort sind die Ketten meiner Meinung nach nicht mal nötig. Sicher kein ganz einfacher Abstieg zwischen Steinplatten und -stufen und Erlengebüsch, besonders bei Nässe, aber auch nicht so schwierig wie man angesichts der Beschreibung denken könnte. - 2007: Der Abstieg von der Bocchetta delle Oche ist weniger schwer, als von Bätzing beschrieben. Bin es bei Nässe gegangen. An den beiden heiklen Stellen im mittleren Abstiegsdrittel - schräge, glatte Platten - fehlen Ketten zum festhalten und dort, wo man sie nicht braucht, sind Ketten, teilweise mit Seilen geflickt, angebracht. Das obere Drittel ist ohne Probleme zu begehen. Der komplette An- und Abstieg ist ordentlich markiert, gut sichtbare, halbwegs gesäuberte Wegspur. - 2007: Der Abstieg von der Bocchetta delle Oche führt über schräge Felsenplatten, die bei Nässe glitschig werden und dann sehr schwierig zu begehen sind. - 2006: Der Abstieg hat es in sich. Ketten gibt es nur da, wo man sonst gar nicht weiter käme und dann sind sie teilweise abgerissen und mit Seilen geflickt. - 2005: Abstieg von der Bocchetta delle Oche ist gut markiert; die Sicherungsketten sind in dieser Form überflüssig, an den entscheidenden Stellen fehlen sie oder sind abgerissen. - Langgezogener Aufstieg zur Bocchetta del Oche mit Steilstück zum Abschluß. Sehr gute Markierung zur Bocchetta delle Oche. Danach ist der Abstieg nur schlecht markiert, aber frisch ausgeschnitten und deshalb gut zu finden. Lokale Bezeichnung ist Nummer 708. Im zweiten Drittel des Abstiegs quert man den lokalen Bach. Ab hier wird der Weg einfacher. Einige ausgesetzte Stellen im letzten Drittel sind jetzt wieder mit Ketten versichert.

Etappe 17

2009: Taxi at Pont Canavese, phone 335 6913499 and 333 4859684, Signore Giacoletto, useful to move around in the Orco, Soana, and Chiusella valleys. - 2007: Eine nette Erholungsetappe, und die Beschreibung im Internet von 2005 trifft auch 2007 noch zu, im Gegensatz zum Buch, in dem es heißt, man müsse immer auf der Straße laufen: hinter dem Santuario Madonna della Neve kommt man auf einen Fußpfad bis Pianetto, bis Cugnone muss man dann tatsächlich Straße laufen. Ab dort gibt es dann wieder einen Fußweg, der vor allem auf der anderen Flussseite im Wald erstmal nicht mehr als ein Trampelpfad mit gelegentlichen Farbmarkierungen ist, aber trotzdem auffindbar und schön zu laufen. Bis Scandosio kommt man so, und dann ist es auch bis Ronco nicht mehr weit. - 2007: Der ursprüngliche GTA-Wanderweg ist zugewachsen und nicht mehr zu begehen. Als Alternative zu den zweieinhalb Stunden Asphaltstrasse bin ich über den Colle Borra 2539 Meter nach Campiglia im parallelen Seitental vom Valle Soana gegangen. Dieser Weg ist landschaftlich grossartig, gut gepflegt und markiert rot/weiss, Via Alpina. Am Pass phantastisches Panorama von der Tiefebene bis zum Monviso bis zu den Seealpen sowie die Berge des Parco Nazionale delle Gran Paradiso. Von Campiglia in anderthalb Stunden auf der fast unbefahrenen Teerstrasse nach Ronco-Canavese. - 2006: Diese langweilige Wanderung an der Straße entlang kann man vermeiden, wenn man am Abend vorher den Bus von Piamprato nach Ronco nimmt, beispielsweise 17.20 - 17.56, und von dort am nächsten Tag gleich mit Etappe 18 fortfährt. Um von Ronco zurück nach Quincinetto zu kommen, benötigt man etwa dreieinhalb Stunden mit Wartezeiten: GTT-Bus Ronco - Pont Canavese, GTT-Bus Pont Canavese - Ivrea, SADEM Bus Ivrea - Quincinetto. - 2005: Wir fanden keinen Maultierpfad zur Kapelle, aber zwei schöne Wegabschnitte abseits der Straße: Kurz nach der Kapelle Madonna delle Neve zweigt eine gesperrte Teerstraße nach links ab. Der GTA kürzt eine Kehre dieser Straße ab. Dann geht er nicht geradeaus weiter sondern zweigt erst nach etwa 200 Metern Straße wieder nach rechts ab. Recht gut markierter Weg wenig begangen bis Pianetto. Dann Straße bis Cugnone. Hier über neue Holzbrücke auf die orographisch linke Flußseite. Schöner und fast überall gut markierter Weg mit etwa 50 Meter Gegensteigung bis Zurlera. Hier nicht über die Brücke gehen, sondern auf derselben Flußseite weiter bis Scandosio. Dann den Fluß überqueren und weiter auf der Straße, die kaum befahren ist. - 2005: Bis Madonna de la Neve auf der Straße, dann gut markiert, aber in schlechtem Zustand durch Wiesenhang und Wald bis Pianetto; weiter auf Straße bis Cugnone. Hinter der Brücke von Cugnone Markierungen schwer zu finden; der Weg zielt insgesamt wie die Strommasten über den Hügel in der Bachschleife. - 2005: Kurz hinter Madonna de la Neve kann man auf einer alten Asphaltstraße, die für den Verkehr gesperrt ist, bis nach Pianetto laufen, nicht markiert, aber einfach zu finden. Ab Pianetto ist die GTA durchgängig bis Ronco auf der Fahrstraße markiert. Der alte Weg ist offensichtlich an mehreren Stellen durch Erdrutsche unterbrochen, so dass es besser ist, gleich auf der wenig befahrenen Straße zu laufen.

Etappe 18

2009: The trail is good and well marked, but you have to be careful around Cima Rosta: the trail does not go on the Cima Rosta - as some books say - , but it goes around the Cima, through grass, and here it is very narrow. - 2005: Die Abzweigung am Grat ist im Buch etwas falsch beschrieben: die Alta Via Canavese geht zusammen mit dem GTA nach rechts. Der Weg nach links mit dem Pfeil nach Loit dürfte wohl auf die Cima Loit führen. In der SW-Flanke der Cima Rosta gibt es einen großen Steinmann. Von hier nur etwa 75 Meter Aufstieg zum Gipfel, sehr lohnend, da man unter anderem hinunter nach Ronco Canavese blicken kann. Hier ist übrigens die Skizze im Buch falsch: der GTA geht nicht über den Gipfel. Beim Santuario di Prascondù beginnt auf der orographisch linken Seite des Baches eine frisch ausgeschlagene Mulattiera bis zur neuen Brücke. - 2005: Weg bis Santuario di PrascondÚ durchgehend gut markiert und in Ordnung; im Anstieg zwischen Wald und Le Goie teilweise neu trassiert, aber nicht befestigt. Von Prascondú bis Talosio frisch instandgesetzt, die GTA-Zeichen fehlen noch; Schild weist noch zur Straße. - 2005: Gleich bei der Alm Le Goie führen jetzt rot markierte Steine, meistens auf der Erde und deshalb nicht immer gleich erkennbar, bergan über einen kleinen Moränenrücken zu der von Bätzing beschriebenen Hütte vor dem Steinbruch. Der Abstieg nach Talosio ist im unteren Teil bei Barlan weiter etwas unklar. Nicht den deutlichen Weg hinab zu den Häusern benutzen, sondern oben weiterlaufen. Dann kommen auch wieder etwas ältere Zeichen. Aus der Gegenrichtung kommend würde man den Weg nicht verfehlen, da die Markierungen offensichtlich nur bergauf angebracht wurden.

Etappe 19

2009: Ronco Canavese - Piamprato: The step is entirely on the road, there are no trails, with one possible exception of more or less 700 meters. You can use a bus to avoid the stop at Ronco. - 2009: Nach der Querung zur Alpe Praghetto zweigt der Weg vor der Alpe ins Tal ab. - 2007: Der Abstieg nach San Lorenzo war ziemlich verwachsen, sehr steil durch hohes Gras und übel knochenschindend, bis dahin aber top-markiert und geschnitten, gut zu finden. - 2005: Der Weg ist jetzt gut markiert, vielleicht durch das Anlegen des Alta Via Canavese, der noch bis zur Alpe Praghetti mit den GTA identisch ist. Auch bei Posio gibt es ein neues gelbes Schild für den Wegbeginn. Am Monte Arzolo geht der markierte Weg nicht bei dem im Buch erwähnten großen Steinmann vorbei sondern etwas weiter rechts. Beim Staudamm des Egio-Sees geht der Weg zunächst unten vorbei und führt dann über den zweiten Teil der Staumauer. Die Alpe Montagne, die bei der Abzweigung des GTA von der Naturstraße in der Karte eingezeichnet ist, sahen wir nicht. Vielleicht gibt es sie gar nicht mehr. Trotzdem ist die Abzweigung leicht zu finden. Von der Hütte der Nationalparkwächter quert man zunächst auf sehr gutem Weg zur Alpe Praghetto. Hier erst beginnt der Abstieg, nicht mehr ganz so neu markiert aber gut gehbar. Nur eine Stelle ist so steil, daß man froh ist, wenn es nicht regnet.

Etappe 20

2007: Man verlässt die Straße von San Lorenzo nach Rosone kurz hinter dem Weiler Rocci: Treppchen, GTA-Schild, Richtungsangabe: Noasca. Hinter dem Fallrohr des Kraftwerks geht es sofort rechts den Berg hinauf. Man passiert im Wald die Kapelle Maria SS del Rosario. Am rechten Rand der Geröllhalde geht es steil den Berg hinauf. Auf dem ganzen Weg viele gut platzierte allerdings verblasste rot-weiße bzw. weiß-rote Markierungen. Etwa ein Drittel der Strecke ist zugewachsen. Man läuft dann oft auf den Terrassenmauern der ehemaligen Felder und drückt sich durch Dornen- und anderes Gebüsch, auch hier viele Markierungen, zusätzlich geknickte Äste. Kurz hinter Casetti mit der Kirche Sant Anna gibt es rechts auf einem Felsblock ein Via Alpina Schild und die Richtungsangaben Rifugio Noaschetta und Sant Anna. Etwa 10 Meter vor dieser Markierung führt links mit Treppenstufen beginnend ein blau markierter, freigeschlagener Weg ins Tal nach Fei. Dies ist der Pilgerweg und nicht die von anderen Wanderern 2005 beschriebene Abzweigung der GTA. Bei Pra, Hinweisschild, verlässt man die Straße nach Noasca, überquert auf einer Fußgängerbrücke den Fluss Orco und findet den freigeschlagenen, frisch markierten Weg nach Noasca. - 2007: Diese Etappe ist auch im Jahre 2007 laut Aussage des Posto-Tappa-Wirtes in San Lorenzo zugewachsen und nicht zu begehen. Busabfahrt von Talort nach Noasca um 0750 Uhr: Abstieg ins Locana Tal: 45 Minuten auf der Teerstrasse. - 2006: Zwischen Noasca und Pra verlaufen nun GTA und Via Alpina beide auf dem Steig südlich des Orco. Das Wegstück war im Juli, wo erforderlich, frisch freigeschnitten und insgesamt neu markiert. Um in Noasca den Einstieg Richtung Pra zu finden, überquert man zunächst die Holzbrücke hinter dem Posto Tappa und folgt dann den Wegweisern zum Naturlehrpfad. Andere GTA-Wanderer haben uns berichtet, dass der Posto-Ttappa-Wirt in San Lorenzo wegen Zuwucherung des Wegs weiterhin dringend davon abrät, den in der IGC-Karte eingezeichneten Weg zu begehen, und empfiehlt, zunächst hinunter nach Rosone und dann entlang des Orco zu laufen. Wir haben zwischen Pra und Fornolosa keinen gut gangbaren Weg südlich des Orco gefunden. Auch Einheimische schüttelten nach unseren entsprechenden Fragen unisono den Kopf. Man kann allerdings auf kleineren Teilstücken die Staatsstraße meiden: so beispielsweise auf der alten Straße östlich von Fé und auf einem Teilstück östlich von Lilla, wo man zwischen den Brücken auf die andere Orco-Seite wechseln kann. Wer die Etappe zwischen Rosone und Noasca durch eine Busfahrt ersetzen will und gleich noch die Etappe nach Ceresole in Angriff nehmen will, muss nicht schon in Noasca aus dem Bus aussteigen. Direkt an der Abzweigung der GTA nach den Kehren oberhalb von Noasca befindet sich eine Bushaltestelle! - 2005: Posto Tappa Wirt und entgegenkommende Wanderer rieten partout von der Begehung dieser Etappe ab. Sie sei zwar 2003 freigeschnitten aber jetzt wieder zugewachsen. Wir konnten das nicht recht glauben und haben uns ermuntert durch den problemlosen Beginn des Weges an die Begehung gewagt. Wir fanden dann eigentlich keine Probleme, die nicht mit ein wenig Spürsinn, Trittsicherheit und einer langen Hose lösbar waren. Allerdings haben wir deutlich länger gebraucht als die angegebene Zeit. Nach Perebella muß man eine Geröllhalde nicht überqueren sondern steigt an ihrem Rand steil an bis etwa 1500 Meter. Hier liegt ein aufgelassenes Bergwerk, das nicht in der Karte verzeichnet ist. S. Anna, das auch nicht in der Karte aufgeführt ist, liegt übrigens am Ortsrand von Casetti. Hier gibt es Wasser, wie auch in Perebella. Wir wählten natürlich nicht den direkten Abstieg von der Kirche aus sondern blieben dem GTA treu. Nach Casetti gab es viel Gebüsch, das aber nicht undurchdringlich war und der Weg ist auch hier immer markiert. Aufpassen muss man bei der Abzweigung zur Rifugio Noasca die früher kommt, als man nach der Karte erwartet: schon vor dem Schild zum Rifugio Noasca zweigt der GTA nach links ab. Die rote GTA Markierung ist auf einen Stein gemalt und hinter Haselnussbüschen versteckt. Am Schluss des Abstieges bei dem letzten Weiler, nach Coste, sollte der Weg nach Westen abbiegen. Wir sind fälschlicherweise direkt abgestiegen, was anfänglich gut geht. Kurz vor der Straße gibt es allerdings einen Steilhang. Wir fanden dann einen Weg der uns zu einer sehr begrüßenswerten Bar führte, die an der Abzweigung der Nebenstraße nach A. Reimer liegt. Die Fortsetzung des GTA auf der anderen Talseite ist schlecht markiert. Wir fanden Mitte August jedoch genug Leute, um nach dem Weg zu fragen. Die Straße ist im August übrigens viel zu befahren, um sie genußvoll zu begehen. Wer also nicht Busfahren will, kann ruhig mal die Warnungen des Posta Tappa Wirtes in den Wind schlagen. - 2005: GTA bis Sant'Anna verkrautet, aber mit Anstrengung begehbar; Abstieg über frisch ausgeschlagenen Pilgerweg nach Fej erscheint attraktiver als die GTA. Busfahrplan im Internet. Weg ab Gera am rechten Orco-Ufer endet hinter Chimpendola. - 2005: Eine Katastrophe. Der Einstieg der GTA an der Straße San Lorenzo - Rosone sieht sehr vielversprechend aus. Das ändert sich aber mit der Unterquerung eines Fallrohrs des Kraftwerkes schlagartig, nach etwa 15 Minuten. Nur noch Gestrüpp und Dornen. Die Markierung ist zwar noch sichtbar, aber ohne Machete war Anfang Juli kein Durchkommen. Der Abzweig von der Straße nach Ceresole bei Pra sieht ebenfalls einladend aus, allerdings nur bis zu einem verlassenen Hof mitten im Wald mit einem schönen Bildstock, der leider verfällt. Ab hier verliert sich der Weg im Gestrüpp, und es gibt keine sichtbaren Markierungen mehr. Für die Strecke nach Noasca empfiehlt es sich leider immer noch den Bus zu nehmen oder auf der Straße zu laufen, was nicht besonders reizvoll ist, aber der Verkehr hält sich werktags in Grenzen.

Etappe 21

2010: Vom Flughafen Turin bis Noasca haben wir etwa 80 EUR für ein Taxi gezahlt. Das erspart eine zeitraubende Anreise mit Bahn und Bus. Hinter Noasca verläuft der Weg nicht wie auf der Karte dargestellt südlich der Straße, sondern entlang der Straße, den Serpentinen folgend. Eine bessere Karte 1:25.000 gibt es in dem kleinen Lebensmittelladen in Noasca. Der Weg von Noasca nach Cerosole ist eine schöne "Einsteigertour" und lohnt sich in jedem Fall! - 2007: Diese Etappe ist ebenfalls problemlos zu begehen, gut markiert und gepflegt. Landschaftlich wunderschöne Tour durch zahlreiche verlassene alte Dörfer im Vallone du Roc, die zweiter Weghälfte durch herrlichen schattenspendenden Lärchenwald. - 2005: Beim Abstieg nach Ceresole Reale zweigt bei Cà Bianca (fehlt in IGC Karte 3) ein guter rot/weiß markierter zunächst höhengleicher, später leicht ansteigender Weg ab, der in den Karten IGC 3 und AsF 14 fehlt (PNGP-Weg 33 über Pian del Brengi zum Casotto Caccia). Dieser Weg ist falsch! - 2003: Die Abzweigung der GTA von der Straße hinter Noasca ist gut gekennzeichnet, der Weg bis zum Stausee gut markiert und schön.

Etappe 21A

2005: Die Alternativroute über den Weg 550 von Chiapili ist sehr empfehlenswert, sie führt über alte Alpen und an Stellungen des Zweiten Weltkriegs vorbei und hat schöne Ausblicke. Nachdem der Weg vor den letzten Serpentinen zum Colle di Nivolet wieder auf die Straße trifft, muß man sich entscheiden, ob man für die letzte halbe Stunde auf der Straße den Serpentinen folgt, was werktags völlig in Ordnung ist, sonntags aber vermutlich nicht empfehlenswert, oder ob man den kleinen Bergpfad nimmt, der rechts durch die Rocce de Nivolet führt. - 2004: Abstecher von Ceresole zur Rifugio Savoia: Bei dem wirklich sehr lohnenden Abstecher muss man sich keineswegs mit der Fahrstraße begnügen, wenn man nicht sonntags mit einem der zahlreichen Shuttle-Busse zum Col de Nivolé fährt. Von Chiapili aus, nur etwa 5 Kilometer nordwestlich von Ceresole, führt ein recht gut markierter Pfad (in der IGC-Karte mit 550 gekennzeichnet) zunächst Richtung Norden zur verlassenen Alpe Combe, dann Richtung Westen zum Col de Nivolé 2612 m. Lediglich das letzte Stück etwa eine halbe Stunde vor dem Col de Nivolé muss man ab und zu auf der Straße gehen. Der Weg ist sehr zu empfehlen.

Etappe 22

2007: Von Pialpetta kann man auf dem gut markierten Sentiero Natura e Sport in vier Stunden nach Ceres wandern, dort Zuganbindung. - 2005: Die ganze Etappe ist gut markiert. Die Besteigung des Cima della Crocetta erfolgt auf einem markierten Pfad. Achtung, wenn man das Buch nicht richtig liest und die Wendung des Weges nach N, bei einem kleinen Sattel Colle della Terra, nicht bemerkt, kommt man auf den Punta Fertà, der 40 Meter niedriger ist. - 2005: Bis Etappe 26 ausgezeichnet markiert, zuweilen beträgt der Abstand von Markierung zu Markierung nur 30 Meter! Damit ist auch bei dichtem Nebel eine Wegfindung problemlos möglich. - 2004: Ab Alpe Invers ist der alte Plattenweg ausreichend oft und logisch richtig rot-weiß markiert. Zusätzlich gibt es eine Fülle von gelben und rosaroten Pfeilen und Markierungen. Nur wenn man, wie die Italiener, von Süd nach Nord läuft, ist der Anfang des Weges in einer der Straßenkurven wegen der alten und verwaschenen Markierungen leicht zu übersehen.

Etappe 23

2010: GTA im unteren Verlauf freigeschnitten, im oberen Bereich stark mit Erlen überwachsen, aber zu finden. Im Abstieg, hinter dem L. Vasuero, genau auf die Wegemarkierung achten, damit man nicht auf einen der westlich verlaufenden Wege gerät. - 2008: Im Abstieg gibt es kurz oberhalb von Pian Bosco eine neue Fahrstraße, durch welche einige hundert Meter der GTA  und Markierungen überbaut wurden. Wenn man auf diese trifft, folgt man am besten dieser Straße nach rechts bis zu einem großen Felsblock auf der linken Seite mit deutlicher Markierung auf Schulterhöhe; vorher nicht von den diversen Markierungen rechts und links im Gelände irritieren lassen. Ab hier ist der Weg wieder durchgängig unterhalb der Straße markiert. - 2006: Zwischen Pain Bosco und dem Talboden gibt es mehrere ganz neue Fahrstrassen, gebaut Juni 2006, die auf allen Karten fehlen, GTA-Zeichen fehlen teilweise auch, die neue Strasse führt nach Mondrone. - 2005: Der GTA führt im Abstieg nicht durch Fragne, Caudre, Molera, Molette. Richtig in ASF Karte. - 2005: Der Anstieg zum Colle Trione weist keine besonderen Schwierigkeiten auf und ist insgesamt in einem ordentlichen Zustand. Die GTA trifft im Ala-Tal auf eine Fahrstraße (die links nach Molera führt), der man rechts hinunter zur Talstraße folgt. Sie geht nicht über Fragne, Caudre, Molette, Molera; richtig in AsF 13. - 2005: Der Weg nach Balme ist eindeutig attraktiver als im Führer beschrieben.

Etappe 24

2010: Abstieg vom C.to di Costa östlich am Hang entlang. Der Weg ist sehr stark überwachsen, im unteren Bereich des Bachs teilweise zerstört. Er beginnt wieder einige Meter flussabwärts am Waldrand, dem Bach folgend. - 2009: Wegen schlechten Wetters wählten wir im Abstieg vom Colle Paschiet die bei Bätzing beschriebene "sichere" Variante zur Alpe d′Orvada. Diese ist bei schlechter Sicht allerdings auch nicht ganz einfach zu finden, da schwach markiert; hier den Steinmännchen folgen. - 2008: Den Bus von Usseglio nach Lanzo Torinese, der gemäß Fahrplanauskunft auf der Internetseite der Provinz Turin um 12.00 Uhr in Usseglio abfahren sollte, gibt es nicht mehr. Der nächste Bus fährt erst abends, so dass man auf Autostop angewiesen ist, wenn man früher aus dem Tal raus will/muss. Allerdings sind unter der Woche nur wenige Autos unterwegs. - 2005: In Ermangelung eines Quartiers in Usseglio an Ferragosto wählten wir die alpinere Variante über Rifugio Gastaldi, Rifugio Ciprario zum Rifugio Albergo Vulpot (offen!), die auch sehr empfehlenswert ist. Zwischen den Rifugi jeweils etwa 4 Stunden Weg, oft über Blockfelder und nicht immer perfekt markiert. Nach Rifugio Ciprario Abstieg Richtung Usseglio und dann auf alter Eisenbahnlinie "ebenerdig" bis Vulpot. Dabei sieht man das Tal von Usseglio wenigstens von oben. - 2005: Auch bei Nebel und Regen stellt der Abstieg vom Colle di Costa Fiorita für einen geübten, trittsicheren Bergwanderer kein Problem dar. - 2005: Der Weg nach Usseglio ist steil, aber gut markiert. - 2004: Der Weg von Balme bis Passo Paschiet ist durchgehend gut markiert. - 2004: Wegbeginn: Die Schäden durch die Überschwemmungen hinter Cornetti sind weitgehend beseitigt, man kann einfach der Straße bis zu den Häusern von Fré (beziehungsweise etwas unterhalb) folgen, dahinter führt eine Brücke über den Bach (neuer Wegweiser GTA) und auf den Weg. - 2003: Von Balme aus erst der Straße nach Cornetti bis zur Brücke folgen, dann dem Sentiero Naturale. Der Wegverlauf in der Karte stimmt hier nicht. Etwa die erste Hälfte des Wegs ist noch sichtbar und markiert, dann kaum noch erkennbar. Der letzte Teil des Wegs ist vom Bach weggerissen. Wir querten zuerst das Flußbett. Weiter unten an einer neuerrichteten Staustufe geht man zurück auf die linke Seite und kommt dort wieder auf den Weg. - Unbedingt vom Colle di Costa Fiorita links dem Sentiero Italia folgen. Dieser ist mittlerweile mit der GTA-Wegführung identisch. Die alte Wegführung (nach dem Colle in Wegrichtung rechts) wird nicht mehr gepflegt und verfällt zusehends. Ansonsten gilt auch für diese Variante das von Bätzing geschriebene: Bei Schlechtwetter über Lemie ins Tal absteigen.

Etappe 25

2010: Der Bus von Usselgio nach Maragone fährt nachmittags erst um 18:00 und endet dort. Nach Usselgio keine Möglichkeit mehr Lebensmittel einzukaufen. - 2009: Bei Margone zweigt die GTA von der Straße ab; zunächst gut, dann irreführend. Auf keinen Fall den weißen Pfeilen hangaufwärts folgen, sondern in Flussnähe bleiben; der Weg führt dann über den Fluss und sehr steil auf die Straße zurück. Dieser Abstecher ist wenig lohnend, selbst wenn man sich nicht verläuft. Alternative: einfach auf der Straße bleiben. - 2007: Nach Margone kommt man auf eine Waldlichtung mit einem verfallenen Haus. Dort darf man nicht den weissen Strichen und Pfeilen am oberen Rand der Richtung folgen, sondern muss rechts am Haus vorbei. Im Wald taucht dann nach kurzem wieder ein GTA-Schild auf. Insgesamt lohnt sich aber der Umweg über Margone nicht. - 2006: Der Weg von Margone über die alte Bahntrasse zum Stausee Malciaussia ist sehr empfehlenswert, schönste Aussicht, historische Trasse, teilweise etwas verfallen, Tunnel sehr dunkel, aber bei langsamer und vorsichtiger Gehweise wegen Steinen und Wasser auf der Erde durchaus auch ohne Taschenlampe machbar. Am Ende, wenn die Trasse wieder auf die Fahrstraße trifft, kleine Klettereinlage an der 2006 defekten Seilversicherung nötig. Weg zur Trasse von Margone aus nicht ganz einfach zu finden: Am Ortsausgang von Margone in einer sehr scharfen Linkskurve nicht weiter der Fahrstraße folgen, sondern zu einer kleinen Häusergruppe rechts der Straße gehen. Zwischen den Häusern führt links ein Pfad, mit Wegweiser zu einem Rifugio, über einen alten Almweg bergan in Richtung Trasse. - 2004: Wer kein Zelt dabeihat, sollte wegen dem neuerdings geschlossenen Rifugio Vulpot unbedingt die Straße Usseglio - Malciaaussia per Autostop hinter sich bringen, der Weg wird sonst zu lang. - 2003: Schöne abwechslungsreiche Variante von Margone auf dem Sentiero Italia nach Vulpot mit IGC-Karte 2: Der Weg ist nur teilweise markiert, aber sichtbar. Er führt zuerst über alte Alpen bergauf und dann auf einer alten Bahntrasse eben mit schöner Aussicht auf die kurvige Straße im Tal zum Rifugio. Der Weg war mal ein Naturlehrpfad, denn es gibt noch ein paar Tafeln mit Bildern und Erklärungen. Die Schienen stammen aus der Zeit, als die Staumauer für den See gebaut wurde. Auf ihnen wurde das Material dafür aus dem Berg geholt. Durch den Tunnel kann man auch ohne Taschenlampe gehen, er ist nicht in der Karte eingezeichnet. Nach dem Stausee gute Markierung. Achtung, neue Markierungen hinter Trucco stehen nicht für die GTA! - 2003: Man sollte versuchen, von Usseglio per Autostop zum Rifugio Vulpot zu gelangen, denn es existiert keine Busverbindung. Dies erspart einem einen zweistündigen Fussmarsch entlang der Asphaltstrasse zwischen den beiden Orten. Für jetzt gut markierte "Abkürzung" zum Rifugio Ca d'Asti nach dem Colle Croce di Ferro beim Punkt 2460 m (IGC-Karte 103) sollte man zweieinhalb Stunden einkalkulieren. Die Abzweigung von der GTA ist zwar gut markiert, jedoch steht auf dem Hinweisfelsen zweimal ein Verweis auf Truc, aber kein Hinweis, dass der rechts abzweigende Steig, der horizontal weiterverläuft, zum Rifugio Ca d'Asti führt.

Etappe 25A

Falls man im Rifugio Ca d'Asti übernachten will, kocht abends die Hüttenwirtin. Von dort hinauf auf den Rocciamelone sollte man etwa anderthalb Stunden für den Aufstieg einkalkulieren. Vom Rifugio Ca d'Asti zur Alpe Truc sind es nochmals etwa zwei Stunden Fussweg. Wer hinunter nach Susa abkürzen will/muss, kann ab La Riposa per Autostop mit einem der Tagesausflügler ins Tal hinunter. - 2010: Querung vom GTA zum Rifugio Asti über die Alta Via Val di Susa gut zu finden aber teilweise sehr ausgesetzt (sehr steile Grashänge und rutschige Bachtäler, kurze leichte Kraxeleien). Bei Regengefahr oder für nicht ganz schwindelfreie Wanderer nicht zu empfehlen!

Etappe 26

2010: Der kürzere, steile Weg 558 nach Susa ist sehr schön und gut zu finden, etwa 2½ Stunden bis Susa. In Giraut hinter der Kirche, westlich auf schmalen Pfad durch das Dorf. In Susa durchgehende Bahnverbindung nach Turin.

Etappe 27 und folgende

2004: Signore Daniele Orefice, Autor der Webseite über das Dorf Mattie, schrieb am 30. August 2004: "Se qualcuno ha bisogno di aiuto e sostegno sul GTA in Valle di Susa, il mio numero telefonico è 340 3112533."

Etappe 27A

2006: Die angegebene Höhe des Aufstieges stimmt wahrscheinlich nicht ganz. Nach IGC Karte 1:50.000, Blatt 1 sind es 1033 m. Abstieg gibt es so gut wie keinen. Man muss nicht direkt nach Suffis gehen sondern geht unterhalb vorbei. Es zweigt nach rechts eine Straße dorthin ab mit Holzwegweiser "Suffis". In Menolzio gibt es einen Lebensmittelladen! Der Rio Corrente in Menolzio ist nicht wirklich am Ortsende. Die Häuser, die nachher kommen kann man zwar auf der Karte als Agnetti identifizieren. Beim Wandern denkt man aber es sei derselbe Ort. Hier kann man gehen, wie im Buch beschrieben. Markiert ist der Weg allerdings anders: Man überquert den Fluss gleich und geht noch etwas weiter auf der Straße Richtung Osten. Dann geht es bergauf, erst auf einer Mulattiera und dann auf einer (auch direkt ansteigenden) Straße bis zum im Buch erwähnten Wasserhäuschen. - 2005: Der Einstieg beim Wasserhaus ist jetzt gut markiert. - 2004: Die Markierung der GTA von Meana zur Alpe Toglie ist insgesamt ziemlich schlecht, man findet den Weg nur mit dem Bätzing-Buch oder mit Durchfragen. Ein Wanderer ohne das Buch hatte große Schwierigkeiten. - 2004: Wenige Markierungen. Beim Wasserhaus (1 alt, 1 neu) darauf achten. Markierter Weg führt steil waldaufwärts.

Etappe 28

2005: Der Weg ist insgesamt gut markiert, in den Wiesen vor und hinter der Alpe Assietta sogar liebevoll. An dieser Alpe gab es kein Wasser. Zwischen Bergerie Assietta und Cerogne gibt es ein Wegstück auf nacktem Fels, das mit Kette gesichert ist und danach etwa 50 bis 100 Meter einen schmalen Weg in Fels und Geröll, bei dem Trittsicherheit gefordert ist.

Etappe 28A

2007: Der Weg von der Bergerie dell′Orsiera zum Colle dell′Orsiera ist vom Naturpark inzwischen sehr gut markiert worden. - 2006: Den im Buch dringend empfohlenen Rückweg zur eigentlichen GTA muss man nicht machen. Wie von der Wirtin empfohlen kann man von der Alpeggio di Toglie direkt nach Westen gehen, unterhalb eines anderen Hauses vorbei. Ohne Steigung geht es weiter (eine etwas zu hoch angebrachte Markierung verleitet dazu einen ansteigenden Pfad im Wald zu nehmen, der aber bald endet) bis zu einem Geröllfeld. Hier trifft man auf die (mit einem Schild bezeichnete) GTA, die in Richtung Süden ansteigt. Vom Colle dell´Orsiera kann man in 45 min über einen mit Steinmännchen markierten Steig, eine steile aber ungefährliche Schuttrinne und eine ganz leichte und markierte Kraxelstelle auf den Monte Orsiera 2878 m gelangen. Vom Sattel zu dem die Schuttrinne führt könnte man theoretisch etwas weniger steil auf der anderen Seite wieder absteigen und zur Rifugio Selleries gelangen, was die lange Etappe abkürzen würde aber nicht ganz dem auf der GTA üblichen Wegstandard entspricht. Die Verzweigung der GTA bei Prà Catinat ist eine Kreuzung mit einer Straße, auf der die ehemalige Ostroute - nicht als solche bezeichnet - nach links abzweigt. Dies zu wissen ist vielleicht hilfreicher als die Bezeichnung Prà Catinat, da man diese im Gelände nicht identifizieren kann und eventuell nach einem Ort dieses Namens sucht. Die 200 m Gegensteigung nach Puy sollte man vielleicht erwähnen um sich darauf einstellen zu können. Insgesamt kommt man nach meiner Rechnung dann auf 1260 m Steigung. Wenn man auf der Straße die man bei Pra Catinat nach rechts geht könnte es etwas kürzer sein, wenn man einen geeigneten Abstieg zur GTA findet. Wenn man die Extratour zur Testa Assietta macht kann man von dort auch nach Pragelato absteigen, unmarkierte Abzweigung vor dem Colle dell´Assietta oder über den Colle Lauson. Man sieht einerseits die unschönen Olympia Sprungschanzen, andererseits bekommt man einen kompletteren Eindruck des Tales. Bus nach Usseaux ab Ortsteil Rua um 1750. - 2005: Die Wegmarkierungen sind bis zum Colle dell Orsiera verblichen und lückenhaft. Die Aktualisierungen 2004 aus dem GTAWEB haben mir geholfen, den Weg überhaupt erst zu finden. Ab Pass bis Usseaux ist der Weg frisch markiert mit vielen Markierungen, die sicher auch in hohem Gras noch zu sehen sind. - 2004: Nicht wie im Buch beschrieben wieder zurückgehen, sondern: über den Dreckplatz vor dem grossen Alpgebäude weiter, dann sieht man eine GTA-Markierung, weiter, unterhalb des Ferienhauses über ein Bach, dann immer diesem Weg folgen bis zu einem Abzweiger, dort kann man höchstwahrscheinlich beide Wege gehen, wir sind dem GTA-Wegweiser aufwärts gefolgt, keine Markierungen, aber ziemlich guter Weg. Sehr steil waldaufwärts. Auf Sattel mit zwei Viehtränken, dort kommt auch der markierte Weg wieder in den unsrigen. Ab hier markiert bis zur Alp. Nach der Bergerie della Orsiera direkt aufwärts, wir haben fast keine Markierungen gesehen. Danach geht es im Zickzack, markiert und auf Weg aufwärts. Abstieg oberhalb Puy: Konsequent der Markierung folgen (nach Strassenüberquerung), dann ohne Probleme nach Usseaux. Wir gingen weiter bis Lago Laux: Nach Posto Tappa weiter über die Strasse, durch Wiese wieder auf die Strasse, dieser bis auf die Hauptstrasse folgen und dann weiter aufwärts bis zum Abzweiger, dann auf der Strasse über die Brücke und bis Lago Laux.

Etappe 29

2006: Wenn man diese Etappe wie beschrieben machen will, muss man um 9 Uhr zur Führung da sein. Nur diese, sehr lange, Führung geht ganz nach oben in der Festung. Die zweite Führung um 15 Uhr besucht nur das untere Drittel der Festung. Diese Führung dauert 3 Stunden und ist für nicht fließend italienisch sprechende Leute nur bedingt empfehlenswert. Um 1835 fährt ein Bus vom Ort Fenestrelle zurück nach Usseaux.

Etappe 30

2006: Der schlechte Zustand des weggespülten Wegs ist kein Problem. Vom Colle dell'Albergian bequem auf gelb markiertem Pfad in einer halben Stunde auf Fea Nera, 2946 Meter. - 2005: Der Weg nach dem Colle dell'Albergian, konkret hinter dem Ricovero Moremut, ist teilweise weggespült und dadurch in einem schlechten Zustand. - 2004: Auf der Forststrasse aufwärts, kurz vor der Bergerie del Laux quert die alte Mulattiera die Strasse, diese ist ganz neu markiert, diesen Markierungen folgen, es geht dann leicht aufwärts und man kommt genau zu der intakten Hütte! Bis zum Pass gut markiert. Abstieg lang, aber eigentlich unproblematisch. - Der Weg vom Paß nach Balsiglia ist deutlich erkennbar. Bei 2300 m an der Steinpyramide steil links vorbei, ab Bergerie Lausson steil in Kehren mit Blick auf die Cascata abwärts.

Etappe 31

2006: In Ciaberso sollte man wirklich der Fahrstraße folgen obwohl eine GTA-Markierung zu anderem verleitet. - 2005: Die Beschreibung ist bei Bätzing kurz, knapp und richtig. Von der GTA-Markierung sind aber nur noch wenige alte Blechschilder übrig geblieben, so dass die Gefahr des Verlaufens groß ist. Man geht zunächst von Balsiglia auf der Straße bis Piccolo Passet. Die dort beginnende untere Variante der GTA von Piccolo Passet bis Ciaberso hat so gut wie keine Markierungen oder GTA-Schilder. Der Weg ist aber Teil eines Sentiero di Molino. Dieser hat leider ebenfalls keine Markierungen, sondern nur Richtungschilder an den Verzweigungen der Wege und Pfade. Diese Schilder stehen richtig für diejenigen, die in Gegenrichtung laufen, also von Campo di Salza über Ciaberso nach Piccolo Passet. GTA-Wanderer müssen auf die Trittspuren achten und manchmal ist jemand im Dorf, den man fragen kann. In Piccolo Passet kann man dem Sentiero-di-Molino-Schild folgend nach rechts abbiegen, den Bach queren, eine der Mühlen besuchen und abseits der Straße bis fast nach Campo la Salza laufen. Die obere in der IGC Karte 1 eingetragene Variante der GTA ist zwischen Miande Praiet und Lorenzo Teil des Sentiero A. Genre. Dieser Weg ist gelb/rot gut markiert. Man geht wieder von Balsiglia auf der Straße bis Piccolo Passet, biegt dort nach links ab und steigt auf dem Feldweg auf bis Miande Praiet. Dem Sentiero A. Genre folgt man dann bis kurz vor Campo la Salza, verlässt ihn dort und geht auf der Straße nach Didiero. Diesen Weg bin ich von La Foresteria aus in umgekehrter Richtung als Tagestour gelaufen. Zwischen Vallone und Ciaberso gibt es noch, auf der IGC-Karte 1 gepunktet eingezeichnet, eine abenteuerliche Variante für trittsichere Experten. - 2005: Die letzten 2 Kilometer vor Didiero ist ein schöner Weg am Bach entlang markiert, man muß nicht auf der Straße gehen. - 2004: Hinter Didiero über die erste Brücke und dann beim Skilift (im Wald, nicht so gut sichtbar) links abzweigen und die Strasse weiter. Irgendwann sieht man den Weg abzweigen und den kann man eigentlich auch nehmen, manchmal markiert bis um Colletto delle Fontane. Von dort auf einem Weg der meistens blau markiert ist bis zum Colle di Serrevecchio. Schöner Abstieg nach Rodoretto. - Auf dem neuen Forstweg mit langweiligen Serpentinen zum Colletto delle Fontane ist die GTA teilweise nicht mehr zu finden. Kurz vor Erreichen des Colletto delle Fontane geht die GTA rechts bei einem Aussichtspunkt mit Bänken und Tischen ab. Gleichzeitig und für den Rest der Etappen 31 und 32 ist sie auch ausgeschildeter MTB-Pfad. Nach dem Colletto delle Fontane häufig blaue statt rot-weisser Markierungen.

Etappe 32

2009: Nach der Brücke hinter Rodoretto links auf der Forststraße weitgehend ohne Markierung, nach einigen Serpentinen zweigt links der Pfad ab, Markierung erst nach 15 Metern. - 2006: Der Sessellift in Ghigo war in Betrieb. - 2005: Am Ortsende von Rodoretto führen zwei Sträßchen talaufwärts. Die GTA beginnt markiert auf dem linken ungeteerten Sträßchen. Die Abzweigung nach einigen Metern links ist nicht markiert und sieht aus wie der Zugang zu einem Feld. Nach wenigen Metern wird sie durch ein Gatter gesperrt. Hinter dem Gatter, noch vor dem nächsten Gatter, sieht man unten die Brücke. Auf der anderen Bachseite führt eine Mulattiera aufwärts zu einer Forststraße, die am Colletto Galmont endet. Die Trockenmauer am Colletto sieht auf den ersten Blick aus wie ein Erdwall. Auf ihr gibt es rechts einen Brunnen / Viehtränke. - 2004: Hinter Rodoretto zweigt bald ein Weg ab, diesen nehmen und über eine ältere Brücke auf die andere Bachseite, dann aufwärts auf die Strasse. Wir sind also nicht über eine neue Brücke und das Schiesshaus gegangen. Abstieg nach Ghigo: In einer Kurve des Strässchens zweigt eine rote Markierung nach rechts ab, dieser folgen und dann geht es durch den laut Buch "Botanisch äusserst interessanten Hang" (für uns ein sehr eingewachsener Hang) immer wieder roten Pfeilen an Bäumen folgend quer durch. Dann kommt man genau bei der Brücke in Ghigo runter.

Etappe 33

2009: Die Fahrstraße führt jetzt bis zur Bergerie Giulian, man kann also auf dieser bequem bis kurz vor Villanova absteigen. Kurz vor dem Ort trifft diese auf eine größere Straße. Die weitausladende Serpentine nach Villanova kann man abkürzen, indem man ein kurzes Stück auf dieser Straße rechts geht, dann zweigt links mit einem unscheinbaren Wegweiser ein steiler Waldpfad direkt nach Villanova ab. - 2008: Es empfiehlt sich, vom Colletta delle Faure bis Villanova auf der Forststraße zu bleiben und nicht dem markierten Pfad durch die Wiesen zu folgen, da unterhalb Le Randulire der Übergang über den Rio Garavaudau weggeschwemmt ist. - 2006: Im Abstieg vom Colle Giulian gelangt man leider schon bei der Bergerie Giulian auf eine unschöne neu gebaute Fahrstraße. Auf ihr ist der GTA jetzt markiert. Der alte Weg zum Colle Faure zweigt, anfänglich unmarkiert aber deutlich zu sehen, nach rechts ab. Er beinhaltet mehr Steigung aber weniger Straße. - 2006: Wir stiegen vom Colle Giulian über die Route 125 in der IGC-Karte 6 nach Bobbio Pelice ab. Der Weg ist steil und nicht unterhalten, man findet einige alte Wegzeichen. - 2005: Zwischen Ghigo und der Zufahrtsstraße nach Giordano verläuft die GTA auf der Straße oder dem Schotterweg zwischen Straße und Bach. Erst hier, vor Giordano, ist die Verzweigung in Richtung Lago Verde und Colle Giulian ausgeschildert. Nach Passieren der Colletta delle Faure kommt man sehr bald auf die neue Forstsraße den Hang hinab. Auf ihr sind einige Abkürzungen jeweils rotweiß markiert. Weitere Markierungen gibt es nicht. Später, wenn die Forststraße auf die breitere Straße zur Conca del Prà trifft, kann man links auf der Straße oder rechts, die Straße wieder verlassend, nach Villanova kommen.- Der Aufstieg von Ghigo zum Colle Giulian ist ab Selle (1703 m) gut markiert, teilweise verwachsen bis 2300 m. Abstieg bis zur Bergerie Giulian (2097 m, Notbiwak kaum möglich) gut markiert. Als GTA-Alternativstrecke kann man (erst ab Juli) mit der Seilbahn von Malzat zu den Tredici Laghi fahren und von dort zum Colle Giulian gehen. In Gegenrichtung wurde von Villanova bis zum Colle delle Faure eine breite Fahrstraße planiert und hat diese mit ihren endlosen Serpentinen den GTA-Fußweg fast völlig zerstört. Besser, aber steiler, von Bobbio Pellice zur Bergerie Giulian aufsteigen. Der Lift zu den 13 Seen ist bis einschliesslich Dezember 2003 in Revision und damit nicht benutzbar.

Etappe 33A

Wie bei Etappe 33 geht es auf der Straße oder neben dem Bach von Ghigo nach Giordano. Dort weist ein Schild zum Lago Verde. Der Weg hat die Nummer 208, ab und zu ein GTA Schild und ist gut rot-weiß) markiert. - 2006: Nach Ghigo weist nach links ein Schild nach Malzat. Hier kann man nach rechts über eine neue Fußgängerbrücke den Torre Germanasca überqueren und nach kurzem Anstieg links nach Orgiere abbiegen.

Etappe 33B

2006: Die ganze Beschreibung bis zum Passo di Brard beruht auf Ortsnamen, die in der IGC-Karte 1: 50.000, die man ja normalerweise dabei hat, nicht enthalten sind. Dafür stehen an allen Wegkreuzungen Schilder, die zum Colle Giulian weisen.

Etappe 34

2009: Fahrstrasse zur Conca angenehm zu gehen, einige Abkürzungen, kein Verkehr. Beim grossen Felsen vor Jarvis Wiesenweglein direkt zur Brücke runter gehen und den Bach überqueren, die Furt war nicht passierbar. Eventuell direkt auf der Strasse bleiben, wäre der direkteste Weg. Aufstieg zum Barant direttissima, teilweise gelb markierte Wege. Abstieg in der IGC Karte 6 ist falsch. - 2005: Bei der Abzweigung kurz vor dem Colle della Maddalena führt die Mulattiera zum Rifugio Jervis. Von dort geht es auf einer Straße weiter zum Beginn der Militärstraße zum Colle del Baracun. Wenn man bei der Abzweigung links auf der Fahrstraße bleibt, kommt man etwas schneller zu dieser Militärstraße. Die Militärstraße ist nur für Fußgänger und Zweiräder passierbar.

Etappe 35

2009: Variante 1: Die Treppe hinter dem Rifugio hoch, dann Richtung Talkessel auf der linken Seite des Baches entlang, wie auf der Karte. Bei kleinem Bach von links, links davon auf den Weg aufwärts im Wald, unmarkiert und ohne Wegweiser, teilweise Steinmännchen. Später bei der Abzweigung rechts gehen. Im Col Poussada noch weiter rechts aufwärts gehen. Später diverse Wege, aber logisch, einzelne orange Punkte. Nach dem Joch einige Schneefelder queren. Variante 2: Nach dem Col Gianna, einige Kehren sind nicht angeschrieben, rechts gehen. - 2006: Die Variante über das Vallone Soustra ist sehr empfehlenswert. - 2005: Die Variante 1 beginnt hinter dem Rifugio bei einem Schild Colle Proussera. Der Weg ist bis zum Colle nicht markiert, aber im Gelände gut zu erkennen. Steinmännchen weisen oft auch auf Richtungswechsel hin. Die Verzweigung hinter dem Colle della Gianna ist mit mehreren verwaschenen rot-weißen Markierungen gekennzeichnet. Der nach rechts abbiegender Weg V12 ist deutlich breiter als die geradeaus weiterführende GTA. Kurz vor Erreichen der Teerstraße nach Pian del Re kann man in der Wiese links der Straße bleiben. Große Steine mit verwaschenen Markierungen weisen den Weg. Man kreuzt dann mehrfach die Straße und kommt schnell abwärts nach Pian Melze. Zwischen Pian Melze und Crissolo ist ein Wanderweg rot-weiß markiert, der die viel befahrene Straße bis auf wenige Stellen meidet. Eine Tafel am Anfang des Weges informiert über den Verlauf und die nicht immer eindeutig markierten Verzweigungen. Auch in Crissolo kann man auf alten Mulattiere und Gassen die Fahrstraße vermeiden.

Etappe 35A

2006: Der Weg vom Passo di Vallanta zum Passo della Losetta ist in der IGC-Karte enthalten, fehlt aber in der ASF Karte. Wir sind nicht, wie im Buch empfohlen ab Chianale die Straße gegangen sondern blieben auf der GTA; auch hier wieder der IGC-Karte folgen und nicht der ASF, das heißt man muss zunächst auf der Straße ein Stück talaufwärts gehen, bis nach links ein Fahrweg abzweigt, von dem bald nach links die GTA markiert abzweigt. Wir fanden auch dieses Teilstück der GTA lohnend, zum Beispiel schöne Blicke auf den Monte Viso, ein 10-Minuten-Abstecher zum Monte Peyron 2406 Meter mit Blick hinunter ins Tal, und ein ganz einsames Hochtal in das man vom Colle del Rastel absteigt. Ab hier bietet sich der schöne Übergang über den Colle del Bondormir an, der in der ASF-Karte als GTA gekennzeichnet ist, allerdings nicht als solcher markiert ist. Abstieg am besten über U 23, hinter dem Colle ein Stück Richtung Osten über steiles Bachbett, dann auf dem nächsten Rücken hinunter. Von Celle nach Chiesa geht unseres Wissens nur die Straße, und keine in der ASF-Karte eingezeichnete GTA. - 2005: Achtung: nach dem Refuge Graniero ist auch der Weg zum Col Manzol gut und rotweiß markiert, hier also auf den Wegweiser achten!

Etappe 36

Von Pian Melzé zum Pian del Re führt die GTA, ohne auf die Asphaltsstrasse zu treffen. - 2009: Wegweiser und Markierung folgen bis Denkmal bei Lagi Chiaretto. Vielleicht Möglichkeit für direkten Aufstieg Rifugio Alpetto? Normaler Weg eher Umweg, aber schön. Nach Punkt 2590 R Trunne mehrheitlich Schneefelder bis Colle del Viso. Dann Rifugio sichtbar.

Etappe 37

Bei der zweiten Abzweigung rechts gehen, nicht Richtung Alpetto. Unter Bivacco Bertoglio Rinne folgen, eher steiles Schneefeld. Teilweise Markierungen sichtbar. Im Abstieg vor Castello, etwa Höhe Grange Alpet, nicht dem linken breiten Weg/Strässchen weiter zum Parkplatz folgen, sondern Hohlweg geradeaus/rechts gehen, dieser führt direkt ins Dorf.

Etappe 38

2009: Nur zwei Skilifte und nicht wie in der Karte drei. Von der Bar beim Camping aus an der Bocciabahn vorbei, sofort nach dem Camping rechts (orographisch links) dem Bach entlang aufwärts bis etwa Skilift Bergstation, dann Markierungen vorhanden, den Bach überqueren und Weg folgen bis Pass. Das Erlengebüsch ist harmlos (ausgeholzt). Wir haben keinen Brunnen angetroffen. Vom Pass links Strässchen folgen. Nach der ersten Kurve alte Markierungen sichtbar, aber Weg nicht vertrauenswürdig im Nebel. Bei Grange Espeirea dann Wegweiser 1854 M. Abstieg etwas eingewachsen, aber markiert bis Mas Bernard. - 2008: Ab Colletto della Battagliola ist zunächst die Militärstraße rot/weiß als Wanderweg markiert. An der Grange Espeirea steht ein Wegweiser und die GTA folgt einer schönen alten Mulattiera bis ins Tal nach Bernard. Den in der IGC Karte 6 oder 106 eingetragenen Wegverlauf zwischen Pass und Grange abseits der Straße habe ich im Gelände nicht gefunden.

Etappe 38A

2006: Sehr lohnend ist bei guter Sicht die Überschreitung des Monte Morfreid bis zum Colle Bercia. Der Abstieg nach Serre ist schlecht markiert, aber man kommt schon runter. Sehr aufpassen muss man beim direkten Abstieg vom Colle Bicocca.

Etappe 39

Im letzten Aufstieg zum Colle di Bellino (2804 m) sind einige steile Schneefelder zu queren. Umweg über östliche Blockfelder entlang der Schneefelder zu empfehlen. Im Abstieg nach Chiappera ist der Weg zwischen 2250 bis 2140 m schlecht markiert: Am großen Felsbrocken mit Markierung nicht dem gut erkennbaren Weg weiter folgen, sondern auf die orographisch linke Seite des Baches wechseln, dort wieder GTA-Zeichen. Bei der Alpe Grange Turre (2071 m) nicht der Schotterstraße folgen, sondern rechts über Holzbrücke Bachseite nach rechts wechseln (Furt nicht passierbar). - 2009: Chiesa - Prafouchier ausgeholzter Waldweg, nach Brücke eingewachsener Wiesenweg. Bei Einmündung auf Strasse etwas retour auf Strasse über Brücke, aufwärts und wieder über Brücke, bei weissem Wegweiser nicht abbiegen, kurz vor Dorf rechts hoch ins Dorf und durch Prafouchier und Celle. Nachher auf Karte falsch. Nach Celle Hauptstrasse überqueren und auf Wiesenweg weiter, durch Chiazzale. Etwa 200 Meter auf Hauptstraße. Dann rechts weg in Wiese hinauf (Wegweiser), später Kiesweg bis Coulet und hinunter zu Ruinen von Meleze und zum Rifugio Meleze an der Strasse. Dann Hauptstraße bis St. Anna. Karte weiter unklar. Richtig: Links an Kapelle vorbei, über zwei Brücken, dann Wegweiser. Kiesstrasse folgen bis Ebene mit Alp. Beim Pass haben wir keine steilen Schneefelder angetroffen. Abstieg: 500 Höhenmeter kein Problem. Nach Abzweiger (Wegweiser) zum Monte Maniglia auf Markierungen achten: Stein mit Winkelmarkierung, Weg geht vom gut sichtbaren nach links in die Wiese runter, bald gut sichtbar, zwei Mal über Bach, bei zwei zerfallenen Hütten GTA-Markierung. Bei zwei intakten Hütten dann Einmündung in GTA Weg gemäss Karte. Alles gut bis sehr gut markiert. Brücke bei Grange Turre zerstört, Furt unpassierbar. Eventuell Schotterstrasse aufwärts folgen bis zur Kapelle, dann T14 folgen (entspricht nicht Karte), über Brücke zu Grange Collet, oder ab Turre quer durch bis Brücke. Wegweiser folgen bis Campo Base, lange stetig fallende Staubstrasse. - 2008: Die rostige Stange bei etwa 2520 Metern rostet noch immer. Daneben steht aber auch ein Wegweiser nach neuestem Standard mit Ort, Höhe und Richtungspfeilen mit Ziel, Weg-Nummer und Wanderdauer.

Etappe 39A

2008: Durch die wochenlangen Regenfälle im Mai/Juni 2008 ist die Brücke über den Torrente Maira bei Bassura weggespült. Die Durchquerung im Flussbett war Anfang Juli aufgrund des Wasserstandes unmöglich. Folgende Möglichkeit, diese Passage zu umgehen: Auf der Talstrasse an Bassura etwa 2½ Kilometer in westlicher Richtung gehen, bis diese den Maira-Fluss auf einer Brücke überquert. Unmittelbar danach zweigt links ein in der IGC-Karte 7 nicht eingetragener geschotterter Fahrweg ab, Holzschild: Grangia Possile. Auf diesem etwa 3 Kilometer unmarkiert durch den Wald, Wegführung eindeutig. Dann zweigt links eine blau-gelb markierte Variante des Percorso Occitani ab, dieser Weg führt nach etwa 20 Minuten direkt in die GTA. - Alternativ: Ab San Martino Inferiore den direkten blau-gelb markierten Weg (Variante Persorso Occitani) ins Valle Maira nehmen, das erspart etwa 2 Kilometer Asphaltstrasse ab Bassura und über eine Stunde Gehzeit. Die alten roten Markierungen, welche nach 20 Minuten an einer Hausruine rechts abzweigen, unbedingt ignorieren, diese münden in einen völlig zugewachsenen Weg. - Im Weiler Coletto irreführende GTA-Markierungen und -Beschilderung, nicht dem Weg nach Süden folgen (Schild: Colle Intersile, dieser Weg wurde als GTA ausgeschildert), sondern vor der Kirche den deutlichen Zeichen bergab folgen. Rot-weisse Markierungen, dann teilweise spärlich, gegebenenfalls einfach den gelben Markierungen des Percorso Occitani folgen. Vor dem verlassenen, teilweise eingewachsenen Weiler Ciatignano (eindrücklich!) unbedingt aufpassen: Die GTA führt nicht durch oder am Dorf vorbei, sondern zweigt vor einem einzelnen Haus (Ruine) in der Kehre oberhalb des Dorfes rechts in einem schmalen Durchgang ab, eine einzelne versteckte Markierung an einer Steinmauer. Dann eindeutige Wegführung bis Combe. Die weitere Wegführung ist in diesem Bereich in der IGC Karte 7 völlig falsch eingezeichnet. Die GTA berührt nicht den Weiler Matalia, wohl aber Bassura und Paschero. - 2005: Nach Aramola ist der Weg nach Colletto nur noch gelb markiert; einige wenige verblichene und zum Teil gelb übermalte rotweiße Markierungen gibt es noch vereinzelt. Grund ist wohl, dass die GTA-Hauptroute über Palent verläuft. In Colletto stößt man wieder auf die GTA-Markierung. - 2005: Eine im GTA-Süd-Führer nicht erwähnte Variante der Etappen 39A 40A 41A führt von der Maira-Brücke bei Bassura wie in der IGC-Karte eingezeichnet nach Marmora. Dies ist die uralte Strada Napoleonica, die zur Etappe 11 der Percorsi Occitani gehört und die von der neuen Mairatal-Initiative "Gruppo Trekking e Tour" propagiert wird. Man übernachtet im Ortsteil Vernetti. Am nächsten Tag geht man im Marmoratal nach Süden und steigt auf zum Colle dei Morti, wo man wieder auf die GTA trifft auf der Etappe 41A.

Etappe 40

2009: Beim Aufstieg zur Maira-Quelle auf Strasse bleiben und nicht links weg über Betonbrücke nach P. Maira, bis Camping Strasse folgen. Abstieg vom Pass viele Abkürzungen von Militärstrasse möglich. Abstieg nach Acceglio: Vermutlich ab Kirche Weg bis Gheit, eventuell weggespült da bei Gheit Weg gesperrt aufwärts. Anonsten: Ab Parkplatz unterhalb Chialvetta Strasse bis Gheit, unterhalb Gheit vor Brücke rechts hinunter, Wegweiser nach Frere folgen. Durch Frere hindurch, nach Hotel Marmotte Feldweg Richtung Acceglio gehen (mit Strassenlampen, bei neuerem Haus/Villa). Dort auch brauner Wegweiser Acceglio, diesem nicht folgen sondern auf dem Strässchen bleiben bis Acceglio. - 2008: Der Wegverlauf ab Lago d'Apzoi bis zum Colle d'Enchiausa ist entgegen Bätzings Angaben deutlich und bestens markiert. Allenfalls der Schlussanstieg über das steile Schuttfeld ist etwas beschwerlich. Auf der Südseite war Mitte Juli ein grösseres Schneefeld zu queren.

Etappe 40A

2008: Die GTA führt nicht Richtung Serre, dieser Ortsteil liegt südlich von Celle di Macra. Auch die Wegführung in allen Karten ist falsch. Links zwischen Kirche und Posto Tappa abzweigen und links am neuen Museum vorbei, dort Wegweiser und Markierungen. Die GTA erreicht nach 20 Minuten den Weiler Castellaro, danach läuft man etwa eine halbe Stunde durch hüfthohes Gras, die Wegführung ist aber eindeutig. Der Weiterweg von der Bassa di Narbona zum Monte Crosetta verläuft entgegen der Angaben von Bätzing nicht eben oder höhenparallel, sondern im ständigen auf und ab, etwa 100 Höhenmeter müssem ab- und wieder aufgestiegen werden. - 2007: Die GTA-Weg geht nicht wie eingezeichnet auf IGC-Karte 111 und im Buch vermeldet von Chiesa nach Serre, sondern führt durch Castellaro. - 2006: Es gibt Wasser bei allen Almen unterwegs. Der Weg geht nicht auf der Straße Richtung Serre sondern über Castellaro. Bevor man den Monte Crosetta erreicht kommt man schon auf den Grat. Bei Sicht kein Problem. Bei Nebel ist es ganz gut zu wissen, daß man auf dem Gratrücken noch ein paar hundert Meter Richtung Osten gehen muss, bis kurz vor dem Monte Losetta der Weg nach Süden abzweigt. Die Etappe ist nach unseren Erfahrungen und nach Aussage der Wirtsleute in San Magno sehr nebelanfällig. Bei Nebel sollte man nicht wie wir einen Pausentag in San Magno machen sondern weitergehen. Die Chance ist offensichtlich groß, daß es Richtung Stura Tal besser wird.

Etappe 41

2004: Vom Weiler Servagno aus geht es steil und langgezogen hinunter zur Fahrstrasse Richtung Pontebernardo. Der Strassentunnel wird auf der Aussenseite links passiert, war aber im Juli 2004 durch Rohrverlegungsarbeiten teilweise schwierig zu gehen.

Etappe 41A

2008: Landschaftlich sehr lohnende Alternative, die Asphaltstrasse zum Colle Esischie zu umgehen, erfordert allerdings 45 Minuten zusätzliche Gehzeit: Ab San Magno auf dem Weg des Vortags etwa 5 Minuten zur Abweigung an der Alpstrasse zurückgehen, dort der Beschilderung Richtung Colle Intersile (2516 Meter, nicht zu verwechseln mit dem gleichlautenden Pass einige Kilometer nördlich) folgen auf Weg R 6, Markierung rot/weiss, den man nach 2½ Stunden erreicht. Dort grossartige Aussicht bis zum Monviso und in die Seealpen. Anschließend in etwa 15 Minuten auf weiterhin gutem Weg den Hang zum Colle Sibolet queren. Ein direkter Weg zum Colle Sibolet existiert im Gegensatz zur IGC-Karte nicht. Von dort in 30 Minuten auf gemütlichen Grashängen und Alpböden gut markiert abwärts zum Colle Esischie. - 2007: Beim Weg vom Rifugio Gardetta nach Sambuco beim Colle di Ancoccia nicht zu früh nach Süden absteigen, P 34. - 2006: Beim Rifugio Trofarello gibt es Wasser. Man muss gar nicht so viel Straße gehen. Von Baite Parvo bis zur Kapelle am Colle dei Morti durchgehend gut markierter Weg. Landschaftlich spannender Abstieg. Die Etappe erschien uns nicht speziell lang oder mühsam.

Etappe 42

2004: Wenn man nicht in Talarico übernachten möchte, kann man alternativ von Pontebernardo aus an der Fahrstrasse nach Pietraporzio (kleiner Laden) absteigen und von dort auf einer Fahr-/Naturstrasse direkt bis ans Ende des Vallone del Piz gehen, was einem den Übergang über den Passo Sottano delle Scolettas einspart und somit ein Etappenende in Rifugio Migliorero erleichtert.

Etappe 43

2007: Von Sambuco zum Rifugio Migliorero ist der Weg P 28 über die Testa della Costabella del Piz von Caserma vom CAI Fossano im Juli 2007 neu markiert worden. Eine sehr schöne Variante, die sich aber nur für escursionisti esperti eignet: leichtes Klettern ist erforderlich; der Abstieg zum Passo di Rostagno erfolgt mit Hilfe von Ketten.

Etappe 44

2008: Der beschriebene Weg von dem Refugio aus zwischen den Seen hindurch erfordert die Überquerung des Baches; bei höherem Wasserstand fast unmöglich. Daher stattdessen südlich des Sees am Kreuz vorbei dem Pfad entlang des Seeufers folgen, durch roten Punkt markiert. Dieser Pfad trifft dann auf den GTA-Weg ins Vallone superiore. - 2008: Zur besseren Identifikation der empfohlenen Militärstraße die Beschreibung ergänzen wie folgt: "... und Grange Marina, 1442 Meter, kommt; die Militärstraße erreicht man nach Überschreiten der Brücke über den Corborant am Westrand des Dorfes San Bernolfo." - 2007: Zwischen Monte Saletta und Weiler San Bernolfo fehlen GTA-Markierungen, nur gelb. Zwischen San Bernolfo und Strepeis gibts überhaupt keine Markierungen, es gibt übrigens eine Touristische Route neben dem Asphalt. - 2006: Von San Bernolfo aus nahmen wir den laut eines Einheimischen gut markierten Wanderweg P 19, der nach unserer Feststellung bei etwa 1/3 - 2/3 des Weges ein einziges altes GTA Zeichen besitzt. Toller Wanderweg.

Etappe 45

2009: Die Brücke in der Nähe der Thermalanlagen ins Insciauda-Tal war  im Juli noch infolge des Schneefalls zum Jahresbeginn zerstört. Der Übergang über den Corburunt ist bei der Brücke an der Posto Tappa / Campingplatz möglich, der Weg ist in der IGN Karte 7 eingezeichnet. - 2008: Valle Tesina, grossartiges, wildromantisches Seitental, landschaftlich wesentlich interessanter als die GTA-Route über den Passo di Bravaria. Ab Callieri der Beschilderung folgen, der Weg an sich ist unmarkiert, allerdings findet man nach einer Wegstunde an einem grossen Stein eine einzelne verblichene GTA-Markierung, die Wegführung ist eindeutig und nicht zu verfehlen, der untere Bereich ist etwas überwachsen, aber gut zu finden. 10 Minuten nach der Capanna di Tresina ist der Abzweig zum Passo Tesina ausgeschildert. Ab Passo Tesina kann man die Militärstrasse zum Santuario Sant'Anna abkürzen (Steinmänner). Vom Rifugio Migliorero bis Sant'Anna kann man somit in einem Tag gehen. - 2007: Der Aufstieg zum Passo die Tesina über das Vallone di Sauma, den Passo di Sometta, P 20, und dann über die P 19 ist schön, einsam und wild. - 2004: Die Militärstrasse vom Passo di Tessina hinab nach Sant'Anna di Vinadio lässt sich mehrfach sehr zeitsparend und gut sichtbar abkürzen.

Etappe 46

Das Rifugio Malinvern im Rio-Freddo-Tal ist neu eröffnet seit Juni 2002, deshalb: Wie in den IGC-Karten 7 und 115 eingezeichnet am Colle della Lombarda (2351 m) links Richtung Vinadio leicht abwärts auf Asphalt (ca. 1,5 km), dann rechts (östlich) durch Blockfelder gut markiert bis zum Passo d’Orgials (2600 m), Blick auf Lago della Valletta, erst steil, dann am Hang entlang später über Weideflächen abwärts, auf den letzten 100 Höhenmetern verliert sich der Weg im sumpfigen, abschüssigen Wiesengelände, hier wechselt man besser auf den brutal hergerichteten Fahrweg zur bereits sichtbaren Rifugio Malinvern (neu, fast exklusiv, schön gelegen, freundlich).

Etappe 47

2008: Auf der Nordseite des Coletto di Valscura lag Mitte Juli 2008 noch soviel Schnee, dass die Route nur mit Steigeisen begehbar war, ohne Kopf und Kragen zu riskieren. - 2007: Die Variante über Isola 2000 ist eindrücklich und der Übergang über den Druos-Pass landschaftlich schön. Als Tagesetappe zieht sich der Weg dann allerdings durchs Valle die Valasco hin - 2004: Die Militärstrasse hinter dem Lago Inferiore di Valscura hinab nach Terme di Valdieri lässt sich kurz vor dem Tunnel ein gutes Stück abkürzen. Auf die GTA-Markierungen achten, die in Wegrichtung rechts abgehen. Im späteren Strassenverlauf lässt sich noch an zahlreichen Stellen, aber unmarkiert, abkürzen, um die sehr lange Wegstrecke auf der Schotterstrasse hinunter nach Terme di Valdieri zu verkürzen. - Vom Rifugio Malinvern bachaufwärts zum Bach hinunter, über Steg die Seite wechseln, auf Serpentinen zum als GTA und P13 sauber markiertem Weg, weiter hinauf, kurz zum Lago Malinvern hinab und anschließend über Blockfelder und Schneereste markiert zum Colletto di Valscura (2520 m). Etwa 50 Höhenmeter unterhalb des Passes beginnt die teilweise verfallene Militärstraße, die zeitweise bequem vorbei am Lago di Valscura mit Abzweigungen zur B.sa Druos und zum Rifugio Questa in das breite Valle del Valasco und nach Terme di Valdieri führt.

Etappe 49

2004: Der Fahrweg hinunter nach San Giacomo lässt sich mehrfach nach der Einmündung der GTA unterhalb des Rifugio Soria-Ellena abkürzen. Die grob geschotterte Strasse wechselt nach etwa der Hälfte des Weges den Belag hin zu feinen, gut gehbaren Steinchen.

Etappe 50

2008: Gehzeit laut Wegweiser in San Giacomo: 5 Stunden nach Trinitá, Gegenrichtung: 4½ laut Wegweiser in Trinitá. Der Weg war auch jetzt sehr gut gepflegt.

Etappe 51

2008: Auch auf dieser Etappe war der Weg klar erkennbar, adäquat markiert und gut zu gehen. - 2005: Informationen zum Bus Vernante-Palanfre erhält man unter Telefon 0171 920550. Der Bus fährt vom 3. Juli bis 28. August. Ab Vernante Bahnhof 0840 1020 1440, ab Piazza Vermenagna 1805, ab Palanfre 0910 1050 1515 1830. Die Fahrzeit beträgt etwa 25 Minuten, der Fahrpreis ist 2 EUR. - Ab Gias Garbella verliert sich der Weg teilweise in aufkommender Macchia und kniehohem, vom Vieh verschmähten Grünzeug. Zum Schluss auf Fahrweg nach Palanfrè mit neuem, exklusivem Rifugio.

Etappe 53

2008: Kürzere Alternative: Vom Col de la Boaira sind wir über Gias Malabergue zum Rifugio Don Barbera gegangen. Der Weg ist gelb markiert. Am Col de la Boaira und am Abzweig zur Vacherie de la Malabergue stehen Wegweiser. Der Wegweiser am Col des Seigneurs ist schon vom Col de la Boaira sichtbar. Die Rifugio Don Barbera ist alternativ auch über die Militärstraße erreichbar. Geschätzte Gehzeit Limonetto – Rifugio Don Barbera etwa 5 Stunden. Zur Fortsetzung bieten sich an: Abstieg zum Zug nach Tende, über Réfréi, sehr schön, oder Übergang zum Rifugio Garelli. - 2005: Genügend Wasser in Limonetto mitnehmen, da man bis zur Hütte der Höhlenforscher, Capanna Morgantini, an keiner Wasserstelle vorbeikommt. Anschliessend auf den Abzweig der GTA von der Militärstrasse achten. Kurz vor Ende der Etappe nach dem Passo del Duca fällt die GTA 300 Höhenmeter ins Vallone del Marguareis ab, um anschliessend wieder um die gleiche Höhe anzusteigen. - Der Weg von Limonetto zum Rifugio Garelli erfordert weiterhin mehr als 8 Stunden reine Gehzeit, auch wenn der Hüttenwart in Limonetto steif und fest auf 6 Stunden Höchstzeit für Männer besteht. Man kann die Gehzeit verkürzen durch eine Taxifahrt (20 Minuten) von Limonetto bis zum Colle di Tenda (etwa 600 Höhenmeter, etwa zwei Stunden Gehzeit, 25 EUR). Es ist geplant, die Strecke über das Rifugio Barbera in zwei Etappen zu führen, aber es hat sich noch kein Hüttenpersonal gefunden.

Etappe 54/55

2005: Die GTA ist ab dem Rifugio Havis di Giorgio bis nach Carnino nicht auf der ASF-Karte eingezeichnet, aber eindeutig markiert. - Der Weg vom Rifugio Garelli nach Carnino ist in weniger als 5 Stunden gut zu machen, der Anschluss an den Alta Via di Monti Ligure gestaltet sich jedoch schwierig, da das Albergo in Upega geschlossen ist, also entweder 6 Kilometer östlich auf Waldweg oder Straße nach Viozene oder entlang der schönen, sehr wenig befahrenen Asphaltstraße mit Passo delle Fascette, Upega (4 Kilometer)(Alimentari), Bosco di Narette, Le Salse (10 km ab Carnino) (Agriturismo) nach Piaggia (16 Kilometer ab Carnino) (Alimentari, Albergo). Es soll auch Waldwege (4-6 Stunden) durch den wunderschönen Bosco di Narette von Upega (Camping), von Le Salse oder Piaggia über Ponte di Tanarello zum Colle San Bernado (Albergo) geben. - Ab Viozene kann man mit Taxi oder Autostop nach Ponte di Nava fahren, dort Bus nach Ceva oder Cuneo.

Etappe 55

Anstatt nach Viozene zu gehen, bietet sich auch die Verlängerung um etwa 2 Stunden mit 400 Höhenmetern bis Upega an über Carmino Superiore. Damit verkürzt sich aber die lästige nächste Straßen- Etappe auf nur etwa 17 Kilometer.

Panoramaweg Viozene - Ormea
Piemonte Parchi Maggio 2009
Zeitungsausschnitt anklicken!

Unsere ausführlichen Vorschläge für einen eleganten Abschluß der GTA stehen hier. Die Verlängerung der GTA bis ans Mittelmeer ist hier beschrieben.

Etappe 56

2009: Die erste große Serpentine nach Upega ist gut abkürzbar: der Weg an Sportplatz und Campingplatz vorbei verzweigt sich nach einiger Zeit; hier muß man rechts aufwärts zur Straße gehen, der Geradeausweg endet blind. Am Coletta Salse kann man viele Asphaltkilometer sparen, wenn man recht auf die Forststraße abzweigt, die hangparallel zur Margheria Binda führt. Hinter der Stallanlage wird die Wegfindung kurzzeitig schwieriger, da zahlreiche Pfadspuren den Wald durchziehen. Man hält sich an die unteren Spuren und stößt irgendwann auf ein eingezäuntes Wasserhäuschen im Wald. Ab hier wieder auf eindeutigem Weg zu einem Graskamm, von dem aus man schon Monesi sehen kann. - 2005: Richtung Passo delle Fascette die Asphaltstraße nehmen, da sich der in der ASF-Karte eingezeichnete Weg vom Campingplatz in Upega aus im Unterholz verliert.

Etappe 57

2005: Der beschriebene, blau markierte Weg ab Monesi ist in sehr schlechtem Zustand, verwachsen und voller Dornengebüsch. Unbedingt eine der erwähnten Alternativen nehmen. Der Wanderweg hinunter ins Nervia-Tal zweigt rechts unterhalb des Monte Saccarello ab. Die Abzweigung von der Militärstraße hinunter nach Verdeggia ist nur mit einer rot-weissen Plakette gekennzeichnet, wurde aber frisch freigeschlagen. Alternativ zum Aufstieg zur AVML von Verdeggia oder Realdo aus und Wiederabstieg nach Allavena kann man per Autostop einfach nach Triora gelangen, der Wirt des Ristorante in Verdeggia hilft einem auch weiter. Nach Besichtigung der sehenswerten Stadt kann man über folgende Route in etwa 4 Gehstunden von dort nach Allavena aufsteigen: Von Triora aus über die Fahrstrasse hinunter nach Loreto, über die Brücke ein kurzes Stück der Strasse nach Cetta weiter folgen und am Hinweisschild rechts auf rot-weiss markiertem Weg hinauf nach Casa Goeta und weiter zum Colle Belenda. Anschliessend 3 Kilometer auf der Fahrstraße hinauf zum Colle Melosa / Rifugio Allavena.

Etappe 58

2009: Die Angaben zu den Höhendifferenzen sind falsch. Es sind nur 550 Meter Anstieg und 900 Meter Abstieg. - 2005: An der Cima de Valetta zweigt die AVML rechts unterhalb ab. Geht man nach dem Pass links weiter hinauf, kommt man zum Monte Pietravecchia mit sehr schöner Fernsicht.

Etappe 59

2009: Die angegebene Gehzeit von 8½ Stunden ist zu lang. Im Rentnerschritt haben wir nur 7 Stunden gebraucht. - 2009: Das Schild Dolceaqua am Passo del Cane gibt es nicht mehr. Zum Rifugio Alta Via bleibt man einfach auf der Fahrstraße und biegt nicht ab, wenn die AVL als Pfad rechts abzweigt. - 2007: Auf der AVML gibt es zwischen der Fontane dei Draghi und dem Colla Sgora nur wenige Markierungen. Die frischen Spuren von Motorrädern haben mir geholfen den Weg trotzdem zu finden. - 2005: Nimmt man die Militärstrasse statt der AVML von Rifugio Gola di Gouta aus, braucht man bis Passo di Carne 4 Stunden Gehzeit, so dass man gegebenenfalls bis Ventimiglia weitergehen kann.

Etappe 60

2009: Die angegebene Gehzeit von 4½ Stunden ist zu lang. 3 Stunden sind realistischer. Die erwähnte Abkürzung vom Posto Tappa Via Alta zur AVML liegt eher 500 Meter anstatt 400 Meter vom Posto Tappa entfernt. - 2009: Man muß nicht zum Passo del Cane zurückgehen, sondern läuft einfach auf der Straße vor dem Rifugio weiter. Nach 1200 Metern stößt man auf eine rot-weiße Markierung und einen Wegweiser zur Cima Tramuntina. Hier rechts kurz aufwärts, wo man wiede auf die AVL trifft.

Zugang aus der Schweiz

Allgemein

Heidi und Heinz-Jürgen Besau, 24. März 2009: Zum einstigen Einstieg des GTA vom Gries-/ Nufenen-Pass, schließen wir uns nun der viel geäußerten Meinung an, die GTA in Forno oder Campello Monti zu beginnen. Nicht gut am einstigen Einstieg sind leider die Weg-Pflege, Zeitangaben sowie Markierungen. Grundsätzlich ist auch zu den Markierungen zu sagen: vor lauter unsinnig vielen oder auch ab und an gar keinen muss man hier schon einiges an GTA Erfahrung mitbringen, die man sich zum Beispiel bei Jörg Klingenfuss mit gut geführten Wanderungen in und um Rimella aneignen kann! Teilweise muss der GTA im einstigen Einstieg zum Beispiel von der Alpe Devero zur Rifugio Città di Arona bei der Querung zwischen den beiden Pässen Scatta d'Orogna und Passo di Valtendra schon als sehr anspruchsvoll bezeichnet werden. Sehr auffällig sind die überaus teuren Bahn- Bus-Kosten in der Schweiz. Die Übernachtungen und das Essen in diesem Bereich würden wir ansonsten als gut bis sehr gut -wie gewohnt- beschreiben. In dem früheren Startgebiet, das wir durch die Wetterlage nicht komplett erwandern konnten, gibt es allerdings super Tages- oder Zweitageswanderungen zu empfehlen. Ob die schon sehr lange Wanderung nach Zwischbergen ab alte Kaserne wegen der langen Simplon Passstrasse Sinn macht, ist zu bezweifeln.

Etappe V6A

2007: Die Angabe, dass man von Zwischbergen zum Stausee zurückgehen muss, ist falsch. Bei der Unterkunft den Wegweisern Richtung Gondo folgen. Etwa 300 Meter auf der Teerstrasse, dann rechts auf alten Saumweg hinab zum Zwischbergenbach, einfach den Schildern nach Passo di Monscera - Tschawiner See folgen. Der Weg vom kleinen See auf der Passhöhe folgt wie im Text keineswegs nur Wegspuren, sondern einem guten und deutlich markierten Weg Richtung Rifugio Gattascosa, etwa eine halbe Stunde Abstieg. Wer lieber im Rifugio Il Dosso übernachten möchte, geht ab dem kleinen See hinter der Passhöhe zur Alpe Monscera und von dort die Alpstrasse zur Alpe Arza, wo sich das Rifugio befindet.

Etappe V7

2007: Die Etappe ist selbst von San Bernardo aus viel zu lange und sollte unterteilt werden. Die im Text und im Gelände angegebenen Wegzeiten sind reine Utopie und werden durch schlechten Wegzustand im Bereich Passo della Preia noch länger und beschwerlicher. Entgegen der Angabe von Bätzing muss man, wenn man im oberhalb gelegenen Rifugio Arsage Serpio auf der Alpe Laghetto übernachtet, nicht den gleichen Weg wieder zurück zur GTA an der Alpe Vallaro gehen. Von der Hütte führt ein markierter, beschilderter Weg in 1 Stunde und 20 Minuten nach Campo an der GTA, nicht in IGC-Karte 11 eingezeichnet. Der Weiterweg ist im GTA-Führer leider unzureichend beschrieben, gerade dort, wo es mangels Wegspuren und Markierungen eigentlich nötig wäre, fehlt jeglicher Hinweis. Etwa 500 Meter südwestlich der Alpe Campo verliert sich öfters jegliche Wegspur sowie die Markierungen werden selten oder fehlen ganz. Nach der Bachüberquerung hinter der Alpe Campo immer rechts halten und am Hang bleiben. Die letzten 50 bis 100 Höhenmeter vor der Alpe Preia fast gar keine Wegspuren oder Markierungen mehr. Man erreicht in diesem Bereich rechterhand eine Felswand, wo mit roter Farbe ein Pfeil mit dem Hinweis Campo aufgepinselt ist. Ab dort etwa 50 Meter der Wegspur geradeaus folgen, ohne Markierungen, und dann weglos durch Wiesen und Erlengestrüpp etwa 50 Höhenmeter hinaufsteigen, bis man ein kleine Ebene mit der Alpe Preia erreicht. Ab dort wieder halbwegs deutlicher Weg, links über den Bach und an der Grasrippe vorbei zum Passo della Preia aufsteigen. - Wer die Etappe in Gegenrichtung begeht, sollte in diesem Bereich besonders aufpassen. Vor allem bei Nebel ist der Weiterweg kaum zu finden und ich rate von einer Begehung dieser Etappe bei derartigem Wetter ab. Ab der Alpe Preia weglos etwa 50 Höhenmeter absteigen und links halten. Etwa 10 Minuten unterhalb der Alpe tauchen sporadische und verblichene rot-weisse Markierungen auf. Diesen nicht folgen, diese führen auf dem Weg D20 in den Talboden zur Alpe Agrosa und weiter nach Pizzanco, dies ist im Text Bätzings als zugewachsener und teilweise abgerutschter, nicht empfohlener Zugang zur GTA von Pizzanco/San Lorenzo/Granigia erwähnt. In diesem Bereich nicht absteigen, sondern weglos höhenparallel am Hang links weitergehen, bis man die oben erwähnte Felswand mit der Aufschrift Campo erreicht hat, dort wieder Wegspuren und Markierungen. Ab dem Passo della Preia ebenfalls teilweise weglos oder auf sporadischen Wegspuren hinab zur Alpe della Preia, nicht zu verwechseln mit der Alpe Preia vor der Passhöhe! Immer rechts am Hang halten, der Weg führt erst auf Höhe der Alpe della Preia in den Alpboden hinab. Danach eindeutiger Weg hinab nach Cheggio, allerdings teilweise sehr überwachsen und steiler Grassteig, Vorsicht bei Nässe.

Etappe V8

2007: Der Wanderweg im Talboden von Antronapiana bis Ruginenta war nicht aufzufinden, besser mit dem Bus oder per Anhalter ins Val Antrona hinabfahren, die Etappe ist meiner Ansicht nach ohnehin viel zu lange für einen Tag. Sehr lohnend, riesiges Alpgebiet auf einem ausgedehnten Grassattel mit grossartiger Aussicht in die beiden Täler Val Anzasca und Val Antrona, dazu die Kulisse von Pizzo d'Andolla, Weissmies, Lagginhorn und Fletschhorn. Wer auf dem Grassattel weiter bis zum Croce del Cavallo, 1774 Meter, geht, wird mit einem Blick auf das Monte Rosa-Massiv belohnt. Der weitere Wegverlauf ist in den IGC-Karten 10 und 11 falsch eingezeichnet. Die GTA führt über die Alpe Prer hinab nach Molini und nicht, wie eingezeichnet, in einem Bogen an ihr vorbei.

Via Alpina

Ein typisches "EU"-Projekt: Pfusch von oben, ohne jemals die tatsächlichen Fachleute vor Ort zu fragen. Das ganze natürlich zur gewohnt globalen gloriosen Selbst-Rechtfertigung aufgemotzt durch die berüchtigten und gewohnt sinnlosen Soziologenkartoffelgrafiken ...

Guckst du hier. Alles klar? Ilachmezdaud!

... mit dem üblichen Obergscheiten-Gelaber über Dutzende von Seiten. Dafür sind dann die essentiellen Informationen selbst, nämlich die Wegbeschreibungen für die Wanderer, gnadenlos oberflächlich, total unvollständig und more often than not grottenfalsch. Bei der Etappe von Santa Maria di Fobello nach Campello Monti sind 824 Meter Aufstieg angegeben statt tatsächlich 1348 Meter. Die angebotene angebliche "GPS-Spur" wurde offensichtlich zuhause am Schreibtisch aus irgendeiner ungenauen Digitalkarte heraus völlig unprofessionell zusammengeklickt. Sie ist viel zu grob und sowieso bis zu 300 Meter Luftlinie neben der Wirklichkeit: Lebensgefahr! Die Etappen sind völlig willkürlich festgelegt und oft viel zu lang, bespielsweise an einem Tag von Campello Monti nach Molini di Calasca-Castiglione. Porco cane! In der Literatur auf der deutschen (!) Webseite wird erst noch auf einen uralten italienischen (!) CAI-TCI-Führer von 1995 verwiesen, anstatt das mit einem Riesenaufwand laufend aktualisierte deutsche Standardwerk von Bätzing zu nennen. Inutile dire che, unsere Internetseite hier ist den Bürokraten da sowieso völlig unbekannt. Der Link auf unsere italienische (!) Internetseite über Rimella, die für deutschsprachige GTA-Wanderer völlig nutzlos ist, funktioniert nicht, weil er - genauso wie der Link für Fobello - falsch programmiert wurde: die sind doch echt zu blöde, auch nur die primitivste HTML zu beherrschen, die heute jeder Schulbub im Halbschlaf bastelt. Unter "Touristische Angebote und Veranstaltungen" steht da ein "Eseltrekking" für 400 EUR pro Person - Mindestteilnehmerzahl 6 Paxe, wer sind da eigentlich die Esel?! - von einem kommerziellen Reisebüro aus Scopello, dem garantiert potthäßlichsten Ort im ganzen Sesiatal mit riesigen Betonappartementblöcken für die fußkranken faulen Flachlandtouristen aus Mailand, und sowieso (gottseidank!) meilenweit entfernt von der GTA. Geht's eigentlich noch? Welche Mafia hat eigentlich in wessen Auftrag dieses Machwerk verfaßt? "Via Alpina": perfekt "EU". Lascia perdere!

Exemplarisch sei die grottenfalsche Beschreibung der Etappe mitten durch unser Arbeitsgebiet zitiert: "Von Campello Monti verläuft der Weg steil aber gut begehbar, durch Wälder und über Weiden. Nach der Campello Monti Scharte geht es weiter bergab zur Fraktion Roncaccio und auf einem ebenen Weg zum Teil über kleine Felsen, durch einen Buchen und Tannenwald. Von der Res Alm gelangt man schließlich zur Fraktion Belvedere di Fobello bei Santa Maria."

Die gröbsten Fehler: Oberhalb von Campello Monti geht es NICHT durch Wälder. Nach dem Paß geht es nach Rimella in den Posto Tappa GTA Via Alpina Albergo Fontana im Ortsteil Chiesa. Am nächsten Tag geht es - jetzt voll im Wald! - über die Ortsteile Roncaccio inferiore und superiore und nicht eben, sondern steil, zur Alpe La Res. Über die Ortsteile Belvedere, Boco superiore, Piana, Santa Maria und Gazza erreicht man den Posto Tappa GTA Via Alpina Alpe Baranca. "2562 m" Anstieg und "1943 m" Abstieg sind grotesk falsch. Von der Alpe Pianello - die nicht an der GTA liegt! - nach Rimella hat es keine "geteerte oder gepflasterte Straße". Eine "Quota 1540 m" zwischen Rimella und Alpe Baranca gibt es nicht. Garantiert PERFEKTE Wegbeschreibungen und GPS-Spuren von Jörg Klingenfuß finden sich NUR auf unserer Webseite!

Lebensgefahr! Das "EU"-Via-Alpina Machwerk D12.gpx - das ist die ganz dünne grobe Linie mit viel zu wenigen Trackpunkten - führt hier satte 300 Meter vom tatsächlichen Weg entfernt auf einen wilden Waldbuckel ohne jegliche Aussicht und dann durch ungangbare lebensgefährliche Schrofenwände nach Westen. Die sind nicht nur zu blöde, in zwei Jahrzehnten endlich ihr lächerliches "Galileo" hochzukriegen. Da non credere: die können noch nicht mal das seit drei Jahrzehnten real existierende globale amerikanische Navigationssystem GPS richtig anwenden. Geht's eigentlich noch? Die dicke rote Linie mit extrem dicht aufeinanderfolgenden Trackpunkten ist unsere hochpräzise Spur Alpe La Res - Alpe Baranca mit dem tatsächlichen Wegverlauf in der Wirklichkeit!

Jahreszeiten

Die meisten Weitwanderer gehen im Juli und August auf die GTA. Für eine gleichmäßigere Auslastung der mühevoll betriebenen Etappen-Stützpunkte wäre es sehr wünschenswert, daß ein paar Leute mehr auch im Juni und im September kommen. Nur so können die Posti Tappa mittelfristig überleben. Ohne sie wird es die GTA nicht mehr geben! Wir selbst waren beispielsweise 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 zwischen April und Oktober mehrere Male wochenlang im Raum Rimella - Mastallonetal - Sesiatal unterwegs, und diese wilde und einsame Gebirgslandschaft ist in der Vor- und Nachsaison mindestens so faszinierend wie im Hochsommer. Der eindrucksvollste Monat ist sowieso Mitte Mai bis Ende Juni, wenn nach dem üblichen Frühjahrsregen die Bergblumenpracht regelrecht explodiert, unmittelbar nachdem die schon sehr starke Sonnenstrahlung den restlichen Schnee in der subalpinen und alpinen Höhenstufe ruckzuck weggebrannt hat. Laut GPS ist am 15. Mai in Rimella Sonnenaufgang 0457 Sonnenuntergang 1949, fünf Wochen später dauert der längste Tag des Jahres von 0436 bis 2020, also gerade mal 52 Minuten länger. In der langjährigen Praxis hat sich bei uns im Mastallone- und im Sesiatal die zweite Maihälfte zum Bergwandern genausogut bewährt wie der Juni. Das gilt natürlich nicht für 3000 Meter hohe Pässe auf der GTA! Informationen zur GTA im Herbst stehen hier. Die aktuelle Schneelage im Piemont sehen Sie hier.

Panorama von der Bocchetta di Campello Monti, 1924 Meter
Trotz des längsten Winters seit 20 Jahren liegt oberhalb von 1800 Metern
der Schnee nur noch fleckenweise auf der Schattenseite
vom Monte Càpio über Cima di Rondo und Cima Castello bis zum Kaval
Die Sonnenseite rechts ist bis zum Gipfel des Gratic 2213 Meter völlig schneefrei
19. Mai 2006

Panorama Pianaronda di Cravagliana
Schnee? Millionen von Blumen und ideales Bergwanderwetter!
Links Cima Scarcione, Mitte Monte Galerno - Cima della Valbella
24. Mai 2006

Nachstehend ein paar repräsentative Digitalfotos von Jörg Klingenfuß. Klicken Sie auf die Fotos, um sie zu vergrößern. Die Erdbeeren und die Steinpilze haben übrigens so lecker geschmeckt, wie sie aussehen. Weitere 50 Superfotos von Blumen aus dem wilden Mastallonetal finden Sie hier!

Frühjahr
Blumenwiese bei Rimella Prati
Gezielt angepflanzte Eschen,
die wie im Mittelalter
später "geläubt" werden!
1. Juni 2005, 1430

Frühjahr
Feuerlilie
Lilium bulbiferum
Giglio Rosso
Varallo Gerbidi
4. Juni 2005, 1143

Frühjahr
Blattkäfer
Oreina speciosa
Alpe Rondecca
5. Juni 2005, 1319

Frühsommer
Zweiblütiger Steinbrech
Saxifraga biflora
Sassifraga biflora
Alpe Baranca
17. Juni 2005, 1414

Frühsommer
Blumenwiese am Stutz
Standort vieler Orchideen
21. Juni 2005, 1357

Frühsommer
Wald-Erdbeere
Fragaria vasca
Rimella Prati
3. Juli 2008, 1730

Herbst
Gewimperter Steinbrech
Saxifraga aizoides
Sassifraga gialla o autunnale
Alpe Pianello
26. September 2005, 1042

Herbst
Sommersteinpilz
Boletus aestivalis
Cima Tono
28. September 2005, 1019

Im Frühjahr und im Herbst kann es weiter oben in den Bergen noch oder schon empfindlich kalt sein. Die Environmental Lapse Rate beträgt in den Höhenlagen, wo der Mensch herumrennt, rund - 7° Grad Celsius pro 1000 Meter. Einzelheiten stehen hier. Wenn es in Rimella auf 1181 Meter 20° hat, hat es also am Monte Càpio auf 2172 Meter nur noch 13°, man schaut hinüber zur Kopfwehhütte auf 4556 Metern und dort hat es nur noch - 4° und womöglich einen nicht sichtbaren Föhnsturm mit 100 Stundenkilometern und einem Windkühlfaktor von weiteren - 15°, macht total fast - 20°! Dagegen hat es dann unten in Varallo 450 Meter 25°, und 29° in Albenga am Mittelmeer.


Föhnsturm über dem Monte Rosa
Ausgeprägte Linsenwolke
Superwanderwetter in Rimella
Standort Alpe Cevia
3. Juni 2009, 1115
Foto anklicken!


Super-Frühjahrs-Stimmungen für Naturfreunde
GTA Etappe 3, neue Wegführung oberhalb von Rimella
Im Hintergrund die Cima Castello
3. Mai 2010, 0823
Foto anklicken!

Wetter

Ausgewählte Wetterdaten kann man hier abrufen. Auf der interaktiven Karte der Agenzia Regionale per la Protezione Ambientale del Piemonte (ARPA) kann man zahlreiche automatische Wetterstationen im Alpenbogen anklicken und für jede aktive Station deren genaue Lage auf einer CTRN-Karte 1:10000 einschließlich der exakten UTM-Koordinaten sowie das Niederschlags- und Temperaturdiagramm der letzten fünf Tage anschauen. Mehrere Meßstationen liegen in unmittelbarer Nähe der GTA und der Zugangstäler: Domodossola, Stresa, Varallo, Borgofranco d'Ivrea, Ala di Stura, Salbertrand, Luserna San Giovanni, Costigliole Saluzzo, Demonte, Cuneo, Valdieri, Chiusa di Pesio, Garessio. Achtung, die Zeiten sind gemäß den Gepflogenheiten des WMO WWW GTS natürlich in UTC. Addieren Sie zwei (!) Stunden, um MESZ zu erhalten: 1200 UTC = 1300 MEZ = 1400 MESZ. Die Umrechnung auf der Regione-Piemonte-Webseite ist falsch! Wer sich für die Dekodierung der WMO-Meßstations-Nummern und der internationalen Wetterschlüssel interessiert, der findet sie in einem englischsprachigen Standardwerk von Jörg Klingenfuß hier. Auf der ARPA-Webseite selbst finden sich viele nützliche Informationen auch für Bergwanderer.


Panorama Monte Càpio mittags um 1155
Unter dem Wolkenmeer liegt die Padanische Tiefebene
Außer den üblichen paar Dutzenden Walliser und anderen Viertausendern
sieht man bei Schönwetter auch Monviso und Finsteraarhorn
Den Rest erläutern wir gerne vor Ort beim Bergwandern in Rimella
29. September 2008
Foto anklicken!

In der Region Sesiatal - Rimella hatten wir 2001 von Ende Mai bis Mitte Juni wechselhaftes Wetter, von Ende Juni bis Mitte Juli Superwetter und von Anfang bis Ende September Superwetter. Die globale Klimaveränderung hat uns dann wieder mal einen "typischen" Winter 2001/2002 beschert: es gab zeitweise große Kälte, jedoch keine tagelangen Regenfälle, und das bischen Schnee fiel sogar erst im Februar 2002. Dadurch gab schon seit dem Frühsommer kaum noch Schmelzwasser und insgesamt viel zu wenig Wasser in den Bächen und Flüssen, was sich natürlich auch auf die Wasserversorgung bei unseren geführten Bergwanderungen im Sommer auswirkte: höhergelegene "geheime" Quellen wie die bei der exponierten Alpe Sasso del Gatto waren schon im Juni ausgetrocknet. Jedenfalls konnten wir bei schönem Wetter schon Ende April 2002 nahezu schneefrei den Monte Cápio und den Pizzo Tracciora di Cervatto überschreiten, und sämtliche Bergwanderungen aus unserem Tourenprogramm sowie etliche neue Wege konnten wir schon von Mitte bis Ende Mai teilweise mehrfach begehen. Von Mitte bis Ende Juni gab es eine noch nie erlebte Hitzewelle mit Temperaturen bis 40 Grad und extrem hoher Luftfeuchtigkeit wie in Malaysia! Im Juli hatten wir meistens schönes Wetter mit gelegentlichen Gewittern. Im September hatten wir anfangs wolkiges Wetter mit Hochnebel und abwechselnden Regen- und Sonnentagen. Ab etwa 22. September bis weit in den Oktober hinein war dann wieder schönstes Herbstwetter. Der Winter 2002/2003 war genauso typisch wie der vorhergehende - siehe oben! Im Frühjahr 2003 war es wesentlich wärmer als gewöhnlich, und von Mitte Mai bis Ende September gab es eine ungewöhnliche Hitzewelle und monatelang keinen richtigen Regen. Die ausgetrockneten Flußbetten des Po und seiner Zuflüsse legten die großen Wasserkraftwerke still, so daß es in den Großstädten zu flächendeckenden Stromausfällen kam. In der Folge gab es im Spätsommer und Herbst katastrophale Ernteausfälle insbesondere in der Reisebene bei Novara und Vercelli, sowie in ganz Italien stark erhöhte Preise bei Obst und Gemüse und insbesondere für gutes Olivenöl. Rimella liegt allerdings auf 1200 Metern Höhe und wir hatten auch im Supersommer 2003 stets mehr als genügend Wasser in den Bergbächen; anders als in den Städten der padanischen Tiefebene geht hier oben auch immer ein angenehmer Wind! Zu den Auswirkungen der extrem hohen Temperaturen im Wahnsinnssommer 2003 lesen Sie unbedingt das Thema Klima in BERGE Januar 2004: "Der Sommer der verbrannten Wände ... die Bergschründe weit offen, die Gletscher zerhackt und zerfetzt ... Die größte Lawine kommt mitten in der Nacht (selbst auf 3600 Meter Höhe wird es nicht mehr kalt) ... ein Bergsturz hüllt den Gipfel in einer atompilzartige Staubwolke." Die Süddeutsche Zeitung schrieb am 3. Mai 2004: "Allein im Sommer 2003 sind die Eismassen bis zu zehn Prozent abgeschmolzen." Needless to say, von diesen Auswirkungen für Bergsteiger sind unsere Bergwanderungen in Rimella natürlich nicht betroffen! Der Winter 2003/2004 brachte viel Schnee noch bis Mitte Mai und machte die höher als 2000 Meter gelegenen Übergänge sogar noch bis Juni unpassierbar. Daran anschließend hatten wir einen ganz normalen schönen Sommer mit gelegentlichen Hitzeperioden und einigen Gewittern. Der Winter 2004/2005 war genauso schneearm wie die letzten 20 Jahre mit der Ausnahme von 2003/2004, und erst im April 2005 fiel etwas Schnee, der kurz darauf bis unter 2500 Meter schon wieder abgetaut war. Wenn man so wie wir die richtigen Wege und deren Exposition kennt, kann man also schon im Mai praktisch schneefrei auf viele schöne Aussichtsgipfel gehen. Ab Juni herrschte wieder hochsommerliches Schönwetter mit großer Hitze. Die extrem hohen Temperaturen im Wahnsinnssommer 2003 wurden schon Ende Juni übertroffen. Am 26. Juni - lange vor dem Hochsommer! - lag die Nullgradgrenze im Piemont schon bei unglaublichen 4700 Metern, höher als sämtliche Gipfel des Monte Rosa! Von Juli bis September hatten wir einen idealen Wander-Sommer. Obwohl es tagelang viele Wolken gab mit entsprechend schlechter Sicht, hat es kaum geregnet und Seitenbäche des Mastallone wie beispielsweise Valbella waren buchstäblich durchgehend ausgetrocknet. Bei der letzten Rückfahrt mit dem Zug nach Tübingen am 30. September 2005 führte bei Biasca und Faido auch der mächtige Fluß Ticino kaum noch Wasser. Der Winter 2005/2006 war bis zum 28. Januar schneefrei, und im Sesiatal herrschte von Oktober bis Mai Wassernotstand; richtige Schneefälle gab es erst von Mitte Februar bis Anfang Mai. Anschließend herrschte den ganzen Sommer über der inzwischen schon "normale" Wassermangel. Neue Zürcher Zeitung, 9. Dezember 2006: "In 10 Jahren werden 20 Prozent der Schweizer Gletscher geschmolzen sein!" Der Winter 2006/2007 war genauso schneearm wie immer; schon am 14. Januar 2007 wurden die ersten Schlüsselblumen im Sesiatal fotografiert. Insgesamt gab es in acht "Winter"monaten nur drei Schneefälle und statt dem Winter eine verheerende Dürre: aufgrund der fehlenden Niederschläge wurde schon Ende März in mehreren Regionen, auch im Piemont, der Wassernotstand ausgerufen. Wenn das so weitergeht, gibt es den gewaltigen Fluß Po in zehn Jahren nicht mehr. Was dann? Wir waren von Mitte April bis Mitte Mai 2007 im Sesiatal, haben wieder zahlreiche neue Wege und spektakuläre Überschreitungen erkundet - auch im Val Sermenza und im Val Grande! - und hatten total nur zwei Regentage und einen Nebeltag und ansonsten Superwetter:

Monte Zeda 2156 Meter im Nationalpark Val Grande bei Domodossola
Blick vom Gipfel nach Osten - Foto Flavio Cappelletti
Intelligenter Tourismus: Schneeschuhtour am 6. Januar 2007
Es war so warm, daß man nicht mal Handschuhe gebraucht hat!
Man sieht gut die alte Militärstraße an der Südflanke des Monte Vadà
Auf der Schattenseite links hat es maximal 20 Zentimeter Schnee
Auf der Sonnenseite rechts hat es bis weit über 2000 Meter NIX!
Früher lautete das Grundgesetz der Republik Italien ...
Paragraph 1: In Domodossola schifft oder schneit es IMMER!
Aber nicht mal darauf kann man sich mehr verlassen ...

In Rimella gab es zwischen dem 5. Juli und dem 7. August 2007 genau 40 Minuten (vierzig Minuten, nicht Stunden!) schwachen Regen. Die superdummen Politiker in den gnadenlos übervölkerten Großstädten der Padanischen Tiefebene, die ihren komplementären Kollegen weit unten in Flachdeutschland gewiß in nix nachstehen, schreien nach neuen Staudämmen im Mastallonetal, damit ihre Klimaanlagen ununterbrochen rattern können. Außer heißer Luft gibt es aber nix mehr zu stauen. Vabäng, 'ndumma! Ce n'è! - Gegen Ende September gab es die früher üblichen Schneefälle bis herunter auf 1600 Meter, was die Überquerung hochgelegener GTA-Übergänge einige Tage lang blockierte, und ab Anfang Oktober wieder das übliche Schönwetter, das den Schnee - natürlich nur auf der Sonnenseite! - wieder bis weit über 3000 Meter hinauf weggebrannt hat. Im Nordpiemont gab es nach monatelanger Trockenheit ergiebige Schneefälle erst im April 2008. Von Anfang Mai bis Anfang Juni 2008 herrschte im gesamten Südwestpiemont bis ins Aostatal wochenlanges Katastrophenwetter mit zahlreichen Erdrutschen und Überschwemmungen, Dutzenden von weggespülten Brücken und Häusern und einigen Toten. Besonders stark betroffen waren die Täler Gesso Grana Maira Pellice Stura Susa Varaita. Im klimabegünstigten und wettergeschützten Sesiatal und in Rimella gab es dagegen "nur" lange und starke Regenfälle - laut den Alten "wie seit 1941 nicht mehr" - ohne größere Auswirkungen. Der Sommer brachte unstabiles Wetter und der Herbst schon im September große Kälte und Trockenheit mit Supersicht. Einen Winter wie zuletzt vor 35-40 Jahren hatte es 2008/2009: Anfang Dezember schneite es im Sesiatal über eine Woche lang, und zwar nassen Schnee, keinen Pulverschnee. Wegen extremer Lawinengefahr waren sämtliche Straßen ins obere Sesiatal mehrfach gesperrt und Rimella sowieso total isoliert. Dort hat es total 10-13 Meter geschneit. Piera Rinoldi, Bar Monte Càpio, 4. März 2009: "Siamo di nuovo isolati, sono due giorni che nevica, ancora un 70 cm. di neve molto pesante, c'è molto pericolo delle valanghe. Prima che nevicasse di nuovo le strade erano chiuse dalle 12 alle 19, adesso sono chiuse del tutto!!" Bis in den Sommer 2009 hinein mußte mit Lawinenresten insbesondere in den Gräben, Rinnen und Schluchten auf der Schattenseite gerechnet werden. Ab Ende April herrschte das übliche Superwetter, siehe unser Superpanorama von der Alpe La Res, wo man noch gut die über 15 Meter große Wächte am Gipfel der Cima Altemberg erkennt!

Himalaya?
Cima di Lago - Cima Altemberg - Bocchetta delle Vacche - Himil!
Gigantische Wächten und riesige Lawinen
30. April 2009, 1027
Foto anklicken!

Von Juli bis Oktober gab es mehrere Monate lang sehr schönes Wetter und Trockenheit mit nur wenigen Regentagen und im Oktober dann den üblichen Kälteeinbruch ...

Das Grönlandtief bringt mit eiskaltem Nordsturm den ersten Schnee am Himil
12. Oktober 2009, 0813

... mit anschließendem Superwetter bei weiterhin anhaltender Trockenheit. Erst seit November hat es Schnee, jedoch im Winter 2009/2010 bei weitem nicht soviel wie ein Jahr zuvor. Piera Rinoldi, 13. Februar 2010: "Es ist alles normal, keine Straßensperrungen wegen Lawinengefahr. Tin ist diesen Winter hinten in Pianello, aber er geht ab und zu rauf nach Sant'Anna, und es hat lange nicht genügend Schnee für große Lawinen, beispielsweise aus der Ronkschlüecht vor Zun Engo." Ab Mitte April 2010 gab es Superwetter - siehe einige Fotos und Digitalpanoramen auf dieser Webseite - und dann die üblichen Regenfälle bis Mitte Mai. Nach weiteren zwei Wochen Superwetter hatte es im Juni oft launisches Wetter. Seit Mitte Juni hat es eine monatelange Hitzewelle, die die Wahnsinnswerte und Temperaturrekorde des Jahres 2003 sogar noch übertrifft!

Achtung GTA-Wanderer, im Sommer hat es auch auf 2000 Metern Höhe in den Bergen fallweise bis zu 30º Hitze. Die Kombination von Hitze, Sport und Wassermangel ist lebensgefährlich! Nimbusweb warnt: "Le attuali temperature arrecano moderato disagio nelle ore più calde e in conseguenza della durata e dell'aumento dell'umidità un disagio più marcato per le persone anziane e malate. Anche gli sportivi e le persone che lavorano all’aperto devono adottare precauzioni per evitare colpi di calore. CONSIGLI DI COMPORTAMENTO: trascorrere alcune ore nei luoghi più freschi della casa, bagnare il corpo più volte durante la giornata. Bere frequentemente. Evitare di esporsi al sole nelle ore più calde." Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als Bergwanderführer in Rimella warnen wir:

In den Nordflanken ab etwa 800 m Höhe und erst recht in den ganztägigen Schattenlagen muß bereits ab Mitte September mit objektiv gefährlichen Rauhreif-Grashängen und vereisten Felsen gerechnet werden.

Die anhaltende Klimaänderung mit immer höheren Durchschnittstemperaturen bewirkt bereits jetzt, vor unseren Augen und in unserem eigenen Arbeitsgebiet!, das Auftauen des Permafrosts und entsprechend dramatische Rutschungen. Topaktuelle Fotos sehen Sie hier!

Der ausführlichste Wetterbericht für das Piemont steht hier. Der ausführlichste Wetterbericht für das Sesiatal steht hier. Der präziseste Wetterbericht für unser Mastallonetal steht an einem Haus in Catognetto di Fobello:

"Wenn der Esel umfällt, hat es ein Erdbeben ..."
15. Juli 2008, 1721

Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung stellen wir fest, daß sich das beispielsweise in 2002 sehr schlechte Sommerwetter in Mitteleuropa gerade in Rimella und im Sesiatal NICHT auswirkt. Die Ausläufer der zahlreichen atlantischen Tiefdruckgebiete, die 2002 monatelang in endloser Serie Deutschland beregneten, wirken sich 100 Kilometer westlich von Rimella viel dramatischer aus. Gemäß den Gesetzen der Meteorologie - die nichts anderes ist als angewandte Physik - regnet sich der allergrößte Teil der Wassermassen dort ab, wo die gigantischen, fast 5000 Meter hohen Gebirgsmassive des Gran Paradiso und des Monte Bianco die östliche Begrenzung der riesigen, aber nur ein paar hundert Meter hohen französischen Pampalandschaft bilden. Im Aostatal, das unmittelbar dahinter liegt, gibt es seit Jahren zunehmend katastrophalere Regenfälle, die inzwischen ganze Dörfer hinuntergeschwemmt und auf Dauer unbewohnbar gemacht haben. Wer die stocksture und bodenverbundene Mentalität der italienischen Bergbewohner kennt, der kann sich vorstellen, wieviel schon passiert sein muß, wenn diese Leute jetzt endgültig ihre Häuser und ihre Dörfer und ihre Heimat aufgeben. Auf der Landkarte sieht man deutlich, daß der Alpenbogen exakt am Monte Bianco aus der Süd-Nord-Richtung scharf nach Osten abknickt. Logischerweise profitiert das lokale Klima in Rimella genau davon, nämlich daß das Dorf in Richtung Westen auf über 100 Kilometer Entfernung durch die höchsten Berge der Alpen - Gran Paradiso, Monte Bianco, Grand Combin, Matterhorn und Monte Rosa - geschützt ist und daß die Wassermassen deshalb im klimatisch begünstigten Sesiatal erst gar nicht ankommen. Dasselbe gilt für den aus dem hohen Lebensstandard entstehenden Smog aus der mit über 20 Millionen Menschen völlig übervölkerten Po-Ebene sowie die Industrieabgase aus Mailand und Turin und so weiter, die zusammen als Giftwolke vorschriftsgemäß nach Osten Richtung Südtirol und Dolomiten geblasen werden. In Rimella ist in den letzten Jahren kein einziges Haus durch Unwetter schwer beschädigt worden, oder gar abgerutscht wie ganze Dörfer im Aostatal oder am Simplonpaß, und Waldsterben ist sowieso ein Fremdwort. Die Luftqualität ist sehr hoch, wie man auch an der Vielfalt von Flechten als Indikatorpflanzen sieht. Wenn Sie wieder einmal einen intakten (Ur-)Wald erleben möchten, oder wenn Sie so etwas noch gar nie gesehen haben, dann kommen Sie ins Sesiatal und nach Rimella!


Panorama Stutz
Einen so schönen Nadelwald gibt es woanders schon seit Jahrzehnten nicht mehr!
Im Hintergrund Monte Càpio - Bonda Piatta - Cima di Rondo -
Cima Castello - Passo delle Secchie - Kaval -
Cima Lavaggio - Pizzo Tracciora di Cervatto - Sella Bassa del Cavaione -
Massa del Castello - Bocchetta del Cardone - Cima Colmetta -
Monte Tracciora di Fobello - Pizzo Nona - Colle Dorchetta - Corno del Sole
24. April 2007
Foto anklicken!

Birken- und Buchenwald oberhalb von Rimella
Im Spätsommer ist der Boden ein Meer von Heidelbeeren
24. April 2007, 1458

Im zeitweise subtropischen Piemont-Klima wächst das neue Gras nach der Schneeschmelze in nur wenigen Wochen ein bis anderthalb Meter hoch. Schlecht markierte, lange nicht mehr ausgeschnittene und daher zugewachsene GTA-Etappen sind somit im Spätsommer und im Herbst, wenn die starke Sonneneinstrahlung das Gras zusammengedörrt hat und die Trittspuren optimal sichtbar werden - oder noch besser unmittelbar nach der Schneeschmelze vor dem rasanten Beginn der alles überwuchernden Vegetation - besser zu gehen als im Frühsommer. Beispielsweise haben wir zusammen mit den Jägern und einigen jungen Leuten von Cravagliana am 26. Mai 2002 den uralten Weg durch das geheimnisvolle Valle Meula zum Colma Galmanna ausgesägt (mit zwei Motorsägen), freigeschnitten (mit sechs Buschmessern) und neu markiert. Dafür benötigten wir zu zehnt volle acht Stunden! Am 21. Juni 2003 haben wir mit dem harten Kern derselben Truppe einen weiteren uralten Weg an der östlichen Peripherie des Valle Meula hergerichtet, der unseren Wandergruppen jetzt eine einzigartig bequeme Panoramatour durch ein faszinierendes Wildnisgebiet ermöglicht. Weitere Dschungelwege im "Tal der Hölle" im unteren Mastallonetal haben wir im Sommer 2004 entdeckt und hergerichtet. Das nur noch bei Wilderern bekannte Valle dell'Inferno steht auf keiner Karte!

Wegmarkierung

Auf der GTA gibt es fallweise schlechte Wegmarkierungen. Abseits der GTA ist sowieso praktisch NIX markiert. Unterwegs finden Sie sich erheblich leichter zurecht, wenn Sie sich in die völlig andersartige Denkweise der italienischen Bergbewohner hineinversetzen und die Markierungen entsprechend vorsichtig interpretieren oder im Zweifelsfall erst gar nicht beachten. Natürlich übertreiben wir hier, aber längst nicht so stark, wie Sie jetzt vielleicht denken!

  • Die Einheimischen rennen niemals freiwillig in ihren Bergen herum, denn so etwas machen nur Verrückte, vor allem also deutsche Touristen. Diese Tatsache ist, leider!, kein Witz: viele Einwohner von Rimella beispielsweise, darunter auch die Inhaberin der gleichnamigen Bar und die des Albergo Fontana, wie auch die Ida von der Alpe Rondecca, waren noch nie in ihrem Leben auch nur ein einziges Mal auf dem tollen Aussichtsgipfel Monte Càpio!
  • Italienische Familien aus der Pampa fahren mit dem Auto am Wochenende oder in den Ferien bis in die hintersten Bergtäler und machen dann den ganzen Tag lang Picknick in unmittelbarer Nähe des Autos. Zu Essen und Trinken gibt es selbstverständlich Antipasti, Primo, Secondo, Dolce, Vini, Grappe und Caffè, und wenn man zufällig vorbeikommt, wird man oft freundlich eingeladen, denn in den Augen der Picknicker sind die an ihrem gigantischen Rucksack sofort erkennbaren GTA-Weitwanderer stets vom akuten Hungertod bedroht. Bergwanderungen machen nur die Verrückten vom Club Alpino Italiano!
  • Weil sie prinzipiell mit dem Auto bis in die hintersten Täler fahren, müssen Italiener aus der Pampa prinzipiell auch auf der Aufstiegsroute wieder absteigen. E' la legge della stupidità! Unsere einzigartigen Rundwanderungen und spektakulären Überschreitungen - unter intelligenter Einbeziehung der lokalen Buslinien - sind selbst für Einheimische völlig unbegreiflich und selbstverständlich unbekannt. Persönliche 30- oder 40-Kilometer-Hammertouren wie Provinzstraße - Brugaro - Brugarolo - Madonna del Tizzone - Brücke E__830 - Sella dell'Oca - Alpe Striengo - Alpe Cevia 2 - Alpe Colmetto - Alpe Campo - Alpe Laghetto - Monte Càpio - Bonda Piatta - Alpe Cevia - Alpe Rondecca - San Giorgio - San Gottardo - Sella - Rimella werden selbst von den Jägern (und Wilderern!) als "unmöglich" abgewehrt. "Dove hai lasciato la macchina?" ist von den Alpen bis nach Sizilien die zweithäufigste Frage in den italienischen Bergen. Wer ohne macchina unterwegs ist, ist verrückt!
  • Der CAI schreibt in seiner Rivista Settembre-Ottobre 2002 auf Seite 8 klipp und klar: "Obwohl in Italien die Berggebiete die größte Fläche einnehmen, fehlt in Italien eine Bergkultur der Massen. Die italienischen Freizeitmedien informieren praktisch niemals über die Berge und ihre Sportmöglichkeiten, sondern verbreiten sich - bis ins Groteske - über die Rahmenbedingungen und Sportarten, bei denen der Spaß vorherrscht und ... die Faulheit!" Needless to say, auch in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz dominiert dieser Trend zur Faulheit schon seit vielen Jahren - und man sieht es ... Nichtsdestotrotz gibt es auch in Italien eine Gegenbewegung, die das ganze Territorium von den Alpen bis hinunter nach Sardinien und Sizilien und die "kleinen" Inseln einbezieht. Die Aktivitäten des CAI beschränken sich nicht auf die eigentlichen Alpen, die bei den Ligurischen Alpen nördlich von Genua enden. Sie erfassen vielmehr ganz Italien und sämtliche großen und kleinen Inseln! Von lokalen Initiativen erdacht, erforscht, markiert und geführt, entstehen etwa seit dem Jahr 2000 praktisch aus dem Nichts immer mehr lokale und regionale "Grande Traversate" und "Alte Vie", also Weitwanderwege, Gebirgsüberschreitungen und Höhenwege. Ideengeber sind meistens die örtlichen Alpenvereinssektionen mit Einheimischen, die sich bestens auskennen. Als typisches Beispiel nennen wir hier den CAI Salerno.
  • Anders als in den Nord-, Ost- und Zentralalpen gibt es also keinen etablierten Bergwanderer-Massentourismus und somit auch nicht die von dort gewohnte flächendeckende "alpenländische" Infrastruktur mit "Stempelstationen", "Stocknägeln" und "Heimatabend". Die Einheimischen müssen hart arbeiten und sie haben keine Zeit für touristisches Affentheater. Mit ihren völlig anders gelagerten Problemen und Interessen sind sie naturgemäß unfähig, einen Weg den Bedürfnissen der Bergwanderer entsprechend korrekt und logisch zu markieren. Eine Markierung dient ausschließlich dazu, den Verrückten zu demonstrieren, daß man markiert hat!

    Totales Chaos der "Wegmarkierung" in Rimella
    Busfahrpläne aus 2001 ... in 2010!
    Erfassung am 13. und 14. Juni 2010 und
    grafische Zusammenstellung von Jörg Klingenfuß
    Foto anklicken!

  • Im gesamten Alpenraum werden Bergwege rot-weiß-rot markiert, genauso wie die korrekte GTA-Markierung, die Sie als einheitliches Logo stets am oberen Rand unserer diversen GTA-Webseiten sehen. Im Straßenverkehr sind rot-weiß-rote Warnbaken und Schilder und Absperrungen wegen dem optimalen Kontrast sogar der globale Standard. In Italien dagegen werden irgendwelche Farben hergenommen, die gerade zufällig vorhanden sind. Obwohl im gesamten Alpenraum und insbesondere auch im Piemont eine einheitliche Wegmarkierung standardisiert ist, die absolut logisch ist und die wirklich nicht allzugroße intellektuelle Anforderungen stellt, herrscht beispielsweise im wilden Sesiatal seit Jahrzehnten das reine Chaos. Believe it or not, wir haben tatsächlich schon grüne Kleckse als Wegmarkierung erlebt! Sehr sinnvoll sind auch dunkelrote Kleckse, die man beispielsweise bei Regen in einem dunklen Buchen- oder Kastanienwald auf der grauen Rinde garantiert nicht sieht. Der Weg im oben erwähnten Valle Meula war ursprünglich genauso "markiert". Markierungen der ansonsten lobenswerten CAI-Sektion Varallo sind prinzipiell rot-dunkelgelb-rot und werden oft noch mit völlig sinnlosen Pfeilen versehen: das Paradebeispiel ist die seit September 2001 solcherart verunstaltete Beton-Zisterne oberhalb von Villa Superiore, die mit dem mehr als 20 Meter (!) unterhalb verlaufenden Weg absolut NIX zu tun hat!

    Die dümmste Markierung der Welt
    Original-CAI-Varallo-Qualität!
    1. Juli 2005, 1456

  • Markierungen sind oft zig Meter vom eigentlichen Weg entfernt. Warum? Weil es sich auf einem schönen großen glatten Felsblock oder auf einer Beton-Zisterne oder auf einem alten Gebäude, auch wenn diese wortwörtlich voll daneben sind, besser malen läßt. Es kommt niemand auf die Idee, ein paar Holzpflöcke mitzunehmen und sie dort, wo weit und breit KEIN markanter Felsblock auf der Wiese herumliegt, in dieselbe hineinzuschlagen und entsprechend zu markieren - so wie wir es selbstverständlich im Valle Meula und anderswo gemacht haben. Wer sich mit seiner Motorsäge gut auskennt, der schneidet sich seine Holzpflöcke samt dem "Hineinprügler" natürlich gleich unterwegs!
  • Eben deshalb findet man gigantische Markierungen auf einem schönen Felsblock meistens genau dort, wo der Weg eindeutig und eine Markierung völlig überflüssig ist. An einer Wegverzweigung dagegen, wo man sie dringend nötig hätte, findet man prinzipiell keine sinnvolle Markierung.
  • Dieser unlogischen Denkweise entspricht die Qualität der IGC-Karten: die eingezeichneten Wege existieren oftmals überhaupt nicht (wieviele Leute wollten eigentlich schon von Grondo direkt nach La Res gehen, oder gar von Riva zur Alpe Fauto?), und die tatsächlich vorhandenen Wege sind garnicht oder völlig falsch eingezeichnet (Bocchetta delle Vacche, Mettlo-Furkelte). Schlichtweg kriminell sind die seit Jahrzehnten berüchtigten Kompaß-Karten!
  • Lassen Sie sich durch diese unsere frechen Übertreibungen NIEMALS von Weitwanderungen auf der GTA abhalten! Seien Sie sich aber bewußt, daß Sie nicht einfach blind irgendwelchen Farbflecken nachlaufen können, um dann sowieso immer in einer voll bewirtschafteten Alpenvereins"hütte" zu landen. Benutzen Sie öfter als in den total übermarkierten Nord- und Ostalpen Ihren gesunden Menschenverstand. Gehen Sie UNBEDINGT los, Sie werden es nicht bereuen: Dutzende Referenzen von begeisterten GTA-Weitwanderern finden Sie hier! Ci vediamo lassù!
  • Wegarbeit

    Im Piemont werden Wege üblicherweise alle Jubeljahre einmal markiert und dann jahre- bis jahrzehntelang nicht mehr. In unserem Arbeitsgebiet bedeutet das, daß der CAI Varallo nach seiner völlig unzulänglichen Farbkleckserei im Jahr 2001 im Mastallonetal jetzt mindestens 15 Jahre lang NIX mehr macht. Außerdem kennt der CAI traditionell nur "seine" wenigen durchnumerierten Wege. Die wirklich interessanten Wege dagegen sowie deren intelligente Kombination zu einzigartigen Rundwanderungen kennen nur wir! "Il CAI non sa niente" ist das Standard-Grinsgesprächsthema des echt knallharten Kerns der tatsächlichen Gebietskenner, Jäger und/oder Wilderer wie Arturo Bo., Mario Ca., Nando Co., Jörg Kl., Marino Mo., Marco Pr., Giovanni Re., Dario und Ugo Ro., Vittorio St., Maurizio Te., Donato To., Renato To., Corrado Va., Germano und Sergio Vi. und Costantino Za., wenn wir miteinander bei Piera Ri. in Rimella die neuesten Entdeckungen frischer Wild- und uralter Weg-Spuren diskutieren: "Der CAI hat null Ahnung!" Ein großes Problem ist auch, daß der CAI alte Wege meistens nur mehr schlecht als recht markiert und NICHT aussägt und ausschlägt. Dadurch bleiben sie für Normalsterbliche in der grünen Hölle des Piemont genauso unbegehbar wie zuvor. Paradebeispiel ist der Chaoten"weg" 578 ex San Gottardo di Rimella zur Alpe Emra: wer ex Rimella irgendwelchen CAI-Wegtafeln nachrennt, der landet ziemlich sicher in der Pampa, in diesem Falle konkret in meterhohen Brennnnnnesseln! Wir arbeiten genau umgekehrt. Ein zugewachsener Weg wird zuerst im Aufstieg mit Motorsägen und Buschmessern wieder freigemacht: freiwillige Sklavenarbeit, für die wir jedoch eine recht erfahrene und wortwörtlich schlagkräftige Mannschaft haben. Erst dann, wenn der Weg hergerichtet ist, wird er im Abstieg markiert! Wer ähnliches vorhat, der sei eindringlich darauf hingewiesen, daß man in der Wildnis des Piemont nur mit Profisägen weiterkommt. Bewährt haben sich mittelstarke Profisägen wie die seit zehn Jahren praktisch unveränderte Stihl 260, die knapp fünf Kilo wiegt, und die relativ neue 341, die mit fünfeinhalb Kilo gerade noch tragbar ist, jeweils mit 40er-Blatt. Irgendwelche 500-EUR-Spielzeugsägen verrecken spätestens beim ersten harzreichen Schnitt! Harzige Bäume gibt es mehr als genug, denn "Ich habe noch nie einen so schönen Wald gesehen, und erst jetzt wird mir klar, wie krank unsere Wälder zuhause sind", sagte Frau Ingrid Runde aus Straßlach in Oberbayern beim Bergwandern in Rimella im September 2003. Im Sesiatal herrscht Westwind und folglich gibt es auch kein Waldsterben, denn im Westen ist außer den fast 5000 Meter hohen Gebirgsmassiven des Gran Paradiso, des Monte Bianco und dem Aostatal - NIX! Für die Klein- und Feinarbeit benötigt man ein geeignetes einheimisches Buschmesser. Teures Hochglanz-Teflon-Spielzeug aus dem Globetrottel- oder Dreckingreiseabenteuer-Katalog wie sogenannte "Dreckingäxte" und "Haumesser" und ähnlichen Firlefanz kann man gleich vergessen. "Fox Gurkha Machete. Die typische Waffe der nepalesischen Stämme. Sehr gut angepasster und strukturierter ABS-Kunststoffgriff. 110 EUR." Auf deutsch: Griff mit einer Riffelung, die sich sofort mit Dreck zusetzt, aus billigstem Plastik made in China, das bei verschwitzten und schmutzigen Händen (soll bei der Wegarbeit im subtropischen Piemont gerüchteweise eventuell angeblich gelegentlich vielleicht schon mal vorkommen) null Reibung = Halt bietet, Parier-Stange oder -Ring gibt es sowieso nicht, somit große Verletzungsgefahr, und das ganze Glump dann erst noch sauteuer. Einhundert-und-zehn Mickymausdollar für ein banales Plastikbuschmesser. Zweihundertzwanzig Mark. Därfsabisslemeehsai? Iglaubischpenn! È da morir dal ridere! Die "nepalesischen Stämme" - auf deutsch: die Gurkhas mit ihrem Kukri-Kampfmesser - von der SAS, die wir vom Dschungelkampf nach der Konfrontasi in Sarawak nur zu gut kennen, würden sich garantiert kaputtlachen über diesen hinterchinesischen Plastikschrott, der bestenfalls zum Gurkenschneiden taugt, und die berüchtigten schwäbischen Stämme aus dem wehrhaften Bergdorf Hagelloch bei Tübingen sowieso: ilachmezdaud! Es ist echt bewundernswert, mit welch saudummem Werbefuzzi-Geschwätz man den Millionen von Möchtegern-Abenteurern das Geld aus der Tasche ziehen kann. Lascia perdere! Die unentbehrlichen Buschmesser aus der Praxis heißen Falcetto, sie sind etwa 40 - 45 Zentimeter lang und nur vorne spitz gebogen, haben also etwa die Form eines langen J, und der Griff besteht natürlich aus einer tausendfach bewährten robusten Rindslederstreifen-Ummantelung. Man kauft sie für nur 15 - 20 EUR (je nach Länge) neu im Werkzeugladen am Bahnhof in Varallo, oder gebraucht dienstags am Wochenmarkt. Den Metallhaken zum Einhängen am Hosengürtel darf man nicht vergessen. Beim Schuhmacher Moscatelli in der Altstadt (Via Umberto 73, Telefon 0163 51811) läßt man sich für ein Spottgeld aus dickem Restleder eine stabile Scheide mit Druckknopfverschluß machen, damit kann man das rasiermesserscharfe Teil auch mal im Rucksack transportieren oder es mit der entsprechenden Schlaufe am genialen Hüftgurtsystem einhängen.

    Die superscharfen Klappsägen aus Taiwan hauen auch recht gut
    Sie wiegen fast nix und kosten nur 20 EUR
    Ein 15 Zentimeter starkes Holz ist von Hand in einer Minute geschnitten!
    GTA Etappe 4 Rimella - Fobello, oberhalb von Roncaccio superiore
    15. April 2005, 1156

    Im Gegensatz zum CAI Varallo arbeiten wir auch nachhaltig! Im Anschluß an die Sklavenarbeit wird einer aus der Mannschaft für genau diesen Weg verantwortlich gemacht, das heißt konkret: er muß mindestens einmal pro Jahr, idealerweise im Juli vor Beginn der Hauptwanderzeit, wenn das ganze Grünzeug wie Äste, Büsche, Farne und Gräser schon meterhoch steht, "seinen" Weg mit dem Buschmesser ausschlagen und herrichten.

    Zeltwandern

    GTA-Wanderer, die mit dem Zelt unterwegs sind, haben uns schon öfter nach schönen Zeltplätzen auf den ersten Etappen gefragt. Beachten Sie bitte, daß in Italien wildes Zelten prinzipiell VERBOTEN ist - wegen der gerade im Sesiatal extremen korsikamäßigen Waldbrand- und Buschfeuergefahr auch völlig zu recht! - und insbesondere im Naturpark Oberes Sesiatal auch NICHT geduldet wird. Die Strafen sind sehr hoch, und daß gerade im Piemont fallweise sehr hart durchgegriffen wird, sollte sich spätestens seit dem Dopingskandal bei den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 sogar bis nach Deutschland und Österreich herumgesprochen haben. Zum wilden Zelten gibt es ein empfehlenswertes Merkblatt vom Schweizerischen Alpenclub, dessen Hinweise unbedingt beachtet werden sollten. Eine kleine Gruppe harmloser junger "Wandervogel"-Mädchen hat sich im eiskalten Oktober 2009 in der Pampa bei Campello Monti ein kleines Feuer zum Kochen und Wärmen gemacht und damit, zumal mitten in der Jagdsaison, natürlich sofort die Feuerwehr alarmiert, die ebenso wie die Einheimischen nach monatelanger Trockenheit natürlich Waldbrände fürchtet. So ein Einsatz kann leicht ein paar tausend EUR kosten. Nota bene: Mitte Oktober geht bei klarem Wetter beispielsweise in Rimella Zentrum auf 1200 Metern Höhe die Sonne erst um 0950 auf (hinter dem Kaval) und um 1750 schon wieder unter (hinter der Alpe La Res), und dazwischen liegen 16 Stunden Schatten mit Temperaturen von schlagartig weit unter Null Grad, die bei starkem Nordwind noch weiter absinken. Im Spätherbst hat es in engen Tälern je nach Exposition fallweise nur noch zwei oder drei Stunden zudem sehr schwache Sonne, oder wie beispielsweise im Zentrum von Cravagliana ("die haben unser Dorf damals im Sommer gebaut", sagen die Einheimischen) überhaupt gar keine mehr!

    Da wir geführte Bergwanderungen in Rimella anbieten, würden wir aufgrund unserer umfassenden Ortskenntnisse - FALLS wildes Zelten erlaubt WÄRE! - folgendes vorschlagen:

  • Am ersten Tag gehen Sie bis zum kleinen See bei der Alpe di Lago. Wenn es wegen der weidenden Kühe nicht möglich ist, dort zu zelten, nehmen Sie viel Wasser mit und gehen Sie weiter zum Sattel Richtung Alpe Pian Lago und von dort weglos nach Norden auf den exzellenten Aussichtsberg Pizzo Camino. Übernachtung auf dem Gipfel!
  • Am zweiten Tag gehen Sie zum schön gelegenen Lago di Ravinella.
  • Am dritten Tag gehen Sie nach Rimella. Signora Graziella Dago verkauft im Sommer ihren berühmten Toma-Käse direkt auf der Alpe Pianello (unterhalb der Bocchetta di Rimella = Bocchetta di Campello Monti) (GPS 439771 5085121 1805). Genießen Sie das hervorragende Abendessen im Albergo Fontana und zelten Sie, nach vorheriger Absprache, kostenlos auf der alten Bocciabahn direkt unterhalb der Hotelterrasse mit Panoramablick. In Rimella können Sie in den beiden Dorfläden alles einkaufen, was Sie für die nächsten Etappen benötigen. Wenn Sie zuviel Gepäck mitschleppen, können Sie das überflüssige Zeug von der Post aus per Paket nach Hause schicken. Wenn Sie einen Ruhetag einlegen möchten oder etwas besonderes einkaufen müssen, fahren Sie einfach mit dem Bus morgens nach Varallo hinunter und nachmittags oder abends wieder herauf - der Fahrplan steht hier!
  • Am nächsten Tag gehen Sie elegant am berüchtigten Posto Tappa von Santa Maria di Fobello vorbei zum schön gelegenen Lago di Baranca. Die netten Hirten auf der Alpe Selle kochen manchmal auch für GTA-Wanderer mit. Ein Superplatz ist die Terrasse der verfallenen Villa Aprilia, ein paar hundert Meter westlich der Alpe Selle. Lesen Sie hier die Geschichte der Partisanenkämpfe der Legione Tagliamento im hinteren Mastallonetal! Dieser sagenhafte Palast wurde am Karfreitag 1944 zerstört, und die interessante Geschichte steht auch auf Seite 61 im Notiziario Dezember 2003 des CAI Varallo.
  • Variante: Von Campello Monti aus gehen Sie auf gutem Bergweg neu markiert und gut ausgeschildert zum Lago di Capezzone. Zelten Sie direkt am See. Superplatz mit Supersicht bis hinter die Toskana-Zweitausender. Bei schönem Wetter gehen Sie unbedingt auf die exzellenten Aussichtsberge Cima Altemberg und/oder Cima Capezzone. Die zwei Möglichkeiten, tags darauf nach Rimella zu gelangen - entweder über die Alpe Calzino zurück auf die GTA oder über die einzigartige Bocchetta delle Vacche mit Panorama Toskana - Bernina - Wallis - Monte Rosa - Monte Bianco (!), die wir auch auf unseren geführten Bergwanderungen ex Rimella überschreiten, direkt ins einsame Val Scarpiola -, beschreiben wir hier mitsamt unseren GPS-Wegpunkten.
  • Für Abenteurer und Naturliebhaber gibt es weitere geheime Zeltmöglichkeiten im Raum Rimella:
    Auf dieser einsamen Wiese hoch über dem Dorf (GPS 437181 5085097 1594); Wasser gibt es nebenan bei der Zisterne am Weg nach Villa Superiore.
    Im Tal des Torrente Bisse Rosso nördlich von Sant'Anna. Die Badegumpen werden umso toller, je weiter man nach oben geht!
    Am grasigen Geländevorsprung mit Panoramablick bei der Alpe Fauto superiore; Wasser gibt es zehn Minuten nördlich davon am Höhenweg im Graben.
    Am kleinen See, der nicht auf der Karte eingezeichnet ist, unmittelbar nordwestlich des Monte Cápio.
    Bei der Alpe Laghetto, wenn sie nicht bealpt wird, also nicht im Hochsommer. Den Laghetto gibt es schon lange nicht mehr, aber die Alpe liegt sehr schön, und es gibt dort Wasser.
    Am Fluß unterhalb der Alpe Cevia Bassa in der totalen Wildnis des Valbella. Achtung auf die Wildpferde - und die Wilderer!
    Für den wirklich harten Kern: im verrückten Val Meula - siehe oben. Viel Spaß!
  • Geländefahrzeuge

    Das Befahren von Maultierpfaden, Naturstraßen und Wanderwegen außerhalb des öffentlichen Straßennetzes durch motorisierte Fahrzeuge ist in der Region Piemont - jedoch leider nicht in sämtlichen Regionen Italiens! - durch ein regionales Gesetz ausdrücklich verboten. Hiervon sind natürlich ausgenommen die von Bergbauern, Viehhirten und Waldarbeitern durchgeführten Transporte sowie schwere Notfälle und Waldbrandbekämpfung. Derzeit übt die rücksichtlose Fahrzeug- und Freizeitindustrie sehr starken politischen Druck aus, um dieses Verbot landesweit aufzuheben und die Befahrung beispielsweise von Bergwegen aller Art durch Geländeautos, Motorräder, Quads, Trials und ähnliche Folterwerkzeuge für Bergwanderer und Naturfreunde durch das geplante Gesetz 2991 zu legalisieren. Bitte helfen Sie als GTA-Weitwanderer mit, diesen Wahnsinn zu stoppen. Sie haben die volle Unterstützung der italienischen Verbände CAI = Italienischer Alpenverein, CIPRA, Legambiente, Mountain Wilderness, Pro Natura und WWF. Aus unserer Erfahrung heraus empfehlen wir folgendes Vorgehen:

    Natürlich haben auch die Einheimischen von derartigen Umweltsauereien zunehmend die Nase voll. Franco Dragoni aus Varese schreibt in der Zeitschrift Lo Scarpone Februar 2006 des CAI: "Una sola, grande amarezza. Appena lasciato il rifugio Antermoia, iniziata la discesa verso la val Duron in prossimità del Pas de Dona, mi sono imbattuto in tre motociclisti che se ne andavano a conquistare la Cima del Montel. Mi chiedo: pur ammettendo che la moto può essere considerato uno sport, come mai a loro è permesso di salire sui sentieri in questo caso strettissimi, rovinando il fondo (le traccie lasciate erano ahimè vistosissime!), rompendo un silenzio meraviglioso e sopratutto costringendo chi cammina a buttarsi letteralmente fuori dal sentiero per non essere investito?"

    Im übrigen ist es skandalös, daß insbesondere deutsche Umweltsünder sich beispielsweise hier im Internet darüber austauschen, wo man überall mit dem Motorrad oder mit sogenannten "Geländewagen" herumrasen kann. Offensichtlich sind diese Leute über die Einschränkungen zuhause derart frustriert, daß sie im Ausland völlig rücksichtlos "endlich mal die Sau rauslassen" (Zitat von hier), denn die Umwelt und die Gesetze beispielsweise in Italien, Kroatien oder Spanien sind ihnen scheißegal. Aus den einschlägigen Foren geht glasklar hervor, daß sich diese Leute über das - nicht nur im Piemont geltende! - ausdrückliche und umfassende Fahrverbot abseits öffentlicher Straßen sehr wohl im klaren sind!

    GTA und GPS

    Zuerst Klartext 1-7, um möglichen Mistverständnissen vorzubeugen:

    1. Mit den GTA-Führern und den IGC-Wanderkarten, die wir für das ganze Piemont und noch viel mehr hier in Tübingen am Lager haben, sind Sie mit Informationen ausreichend versorgt, und die neuesten Änderungen und Hinweise stehen sowieso auf dieser umfassenden Webseite. Für eine Weitwanderung auf der GTA benötigt man kein GPS-Gerät. Es kann aber beim GTA-Trekking sehr nützlich sein, und es ist insbesondere geeignet zur intelligenten Risikominimierung.
    2. Die GTA verläuft überwiegend in einer touristisch unerschlossenen und menschenleeren Gegend. Wer sich hier verläuft, der trifft selten Einheimische, die man nach dem Weg fragen kann, denn Angler, Jäger, Pilzsucher und erst recht die Kollegen Wilderer sind naturgemäß ziemlich menschenscheu und schleichen gerne ungesehen in der Pampa herum. Mit GPS kann man ohne fremde Hilfe IMMER auf einfachste Weise mit der TRACBACK-Funktion auf der eigenen Spur zum Ausgangspunkt zurückkehren!
    3. Es versteht sich von selbst, daß man derartige Grundfunktionen rechtzeitig vorher zuhause in der Zivilisation - wortwörtlich: laufend! - intensiv übt, damit sie im Notfall ohne Panik sofort und vollautomatisch präsent sind! Der dramatische Unfall der deutschen GTA-Wanderin im Sommer 2007 auf der Etappe 10 hätte mit diesem Standard-Verfahren mit größter Wahrscheinlichkeit vermieden werden können: sie wäre einfach wieder genau denselben Weg zum Ausgangspunkt nach San Giovanni zurückgegangen. Das ist heute der Stand der Technik - und nicht erst seit gestern!

      Im übrigen ist es mehr als komisch, daß manche Autoren von Wanderführern für abgelegene Gebiete beispielsweise in Italien die sinnvolle Anwendung der bereits seit über zehn Jahren weltweit bewährten und auch zivil umfassend eingesetzten amerikanischen GPS-Militärtechnik weder beherrschen noch erwähnen. Manche Uralt-Wanderführer bezeichnen GPS gar als "Teufelszeug". Come mai? Benvenuti nella Steinzeit! Vorbildlich ist Wanderführer Christoph Hennig aus Bologna, der bei uns im März 2006 einen GPS-Praxiskurs gemacht hat und in seinem empfehlenswerten und mehrfach preisgekrönten Abruzzen-Wanderbuch "Wilde Wege, stille Dörfer" vom Mai 2007 jetzt natürlich auch GPS-Wegpunkte aufführt. Wir selbst veröffentlichen komplette hochpräzise Tracks im Internet, und zwar oben unter der jeweiligen GTA-Etappe. So macht man das heute - und nicht erst seit gestern!

    4. Die neuesten GPS-Geräte sind hochempfindlich und supergenau. Auch in engen Schluchten und im dichten Dschungel und in der Jackentasche und im Rucksack gibt es keine Empfangsaussetzer mehr. Die eigene Spur kann somit zuverlässig abgespeichert und weitergegeben werden. Selbst in Autos, Bussen, Flugzeugen und Zügen hat man trotz des Faradayschen-Käfig-Effekts und entspiegelter = metallbedampfter Fensterscheiben jetzt noch ausreichenden Empfang!

      Positionsbestimmung im Kreuzberg-Hohlweg bei Tübingen-Hagelloch
      Sogar in diesen Schluchten empfängt das Gerät 10 Satelliten
      Genauigkeit 6 Meter
      Mit älteren Geräten wäre hier kein Empfang möglich
      24. Dezember 2007, 1028

    5. Umgekehrt kann man sich die Spuren der Vorgänger auf das eigene GPS-Gerät laden und bei zweifelhaftem Wegverlauf oder schlechter Sicht - oder auch nur mal zum Üben! - danach navigieren.
    6. Für das GTA-Gebiet gibt es KEINE digitalen Topo- oder Wanderkarten mit GPS-Schnittstelle, eben weil dort anders als in Südtirol keine Touristenmassen herumrennen und daher die Nachfrage fehlt. Es ist seit 2009 zwar möglich, Scans beispielsweise von IGC-Papierkarten auf die neuen Garmin-Tadschskrihn-Teile zu übertragen, aber genau diese Nachfolgemodelle des legendären Garmin GPSmap 60CSx sind in der Praxis völlig untauglich und die ganze unglaublich umständliche und unpräzise Spielerei sowieso auf ein paar lächerliche Megabyte (nicht Gigabyte!) begrenzt: lascia perdere ... im doppelten Sinne! Schweizerische und insbesondere französische Digitalkarten sind EXTREM teuer und sie decken NICHT das angrenzende italienische GTA-Gebiet mit ab. Die notorisch unfähigen Gallier liefern im Gegensatz zu den perfekten Schweizern erst noch für ein Schweinegeld ein wirklich amateurhaftes und rundum bescheuertes Kartenbild aus dem digitalen Faustkeil-Zeitalter ohne jegliche plastische Schummerung. Nota bene: mit den nachstehenden Screenshots wirbt Garmin selbst für diese Produkte ... Für die CD 1 Französische Alpen werden unglaubliche 145 EUR abgezockt. Ganz Frankreich mitsamt dessen lächerlichen DOM-TOM-Kolonien - an island here, an island there, and we're the greatest everywhere, und der Rest der Welt lacht sich sowieso tot über deren Größenwahn! - kostet 1595 EUR. Roba da matt'!

      Lac Blanc
      Gallischer Superschrott
      Karte anklicken!

      Theodulpaß
      Schweizer Superpräzision
      Karte anklicken!

    7. Die Zukunft: alles digital? Wer's tatsächlich glaubt: hier klicken! Man kann in der Tat irgendwelche unpräzisen Wanderkarten hernehmen, diese digitalisieren und mittels Satellitenfotos und Guuuugel Öööörffhhhhh über die mühsame und fehlerträchtige Zuordnung von Bergseen, Straßenkreuzungen und anderen markanten Geländepunkten, die es in der von oben gesehen graubraungrünen Hölle des Piemont - also genau dort, wo die GTA verläuft - more often than not NICHT gibt, georeferenzieren und sich daraus zuhause am PC GPS-Routen zurechtbasteln und diese auf das GPS-Gerät laden. Das alles ist jedoch extrem zeitaufwendig und führt in der rauhen Wirklichkeit im Gelände zu Abweichungen vom Weg von mehreren hundert (!) Metern: schon bei nur einem Millimeter Fehler im Maßstab 1:50000 liegt man gleich satte 50 (fünfzig!) Meter daneben. Lascia perdere!

    Die revolutionäre Satellitennavigation GPS bietet ungeahnte Möglichkeiten für GTA-Weitwanderer. Ungenaue oder falsche Wegmarkierungen, Beschreibungen und Landkarten können mit GPS-Messungen jetzt nahezu perfekt korrigiert werden. Die exakten Koordinaten eines Weganfangs, einer Abzweigung oder einer Bachüberschreitung - oder die präzise Spur einer kompletten GTA-Etappe - werden mittels GPS erfaßt und abgespeichert und können somit anderen GTA-Weitwanderern beispielsweise über Internet zur Verfügung gestellt werden.

    Der Screenshot zeigt die hohe Genauigkeit der Tracklogs
    Maßstab links unten 8 Meter
    Von rechts nach links Bahnstrecke Tübingen - Rottenburg
    Hinfahrt auf dem nördlichen Gleis
    Rückfahrt auf dem südlichen Gleis
    Von oben nach unten Weg Neckar - Kilchberg
    Zwei praktisch völlig identische Spuren
    vom Wandern an zwei verschiedenen Tagen!
    Position Bahnübergang Tübingen-Kilchberg

    Dieselbe Grafik im Programm Mapsource
    Maßstab rechts unten 20 Meter

    Seit der Abschaltung der willkürlichen Verfälschung der Navigationsgenauigkeit für zivile GPS-Benutzer ist bereits ein Jahrzehnt vergangen. Die Preise für halbwegs brauchbare GPS-Taschengeräte sind inzwischen auf weit unter 200 EUR gefallen. Ideal für Bergwanderer ist das Garmin Etrex Vista HCX für knapp 250 EUR. Seien Sie beruhigt, dieses Modell gibt es schon seit sieben Jahren, es ist sehr gut und es hat absolut NIX mit dem katastrophalen PC-Betriebssystem Windows "Vista" zu tun! Wer noch mehr investieren kann, der wirft 300 Mickymausdollar auf den Tisch und leistet sich das aktuelle Traumgerät Garmin GPSmap 60CSx. Mit diesen superempfindlichen und supergenauen Geräten gibt es endlich keine lästigen Empfangsunterbrechungen und grobe Meßfehler mehr im Auto, im Zug, im Dschungel und in den wilden Schluchten der supereinsamen Berge des Piemont. Das nachstehende Foto zeigt dieses amerikanische Spitzengerät garantiert ohne Zusatzantennen und andere Manipulationen!

    2 (zwei!) Meter Genauigkeit mit GPS und Garmin,
    und das bei nur 10 statt 12 Satelliten!
    Wer benötigt bei dieser unglaublichen Präzision
    der exzellenten Geräte der amerikanischen Weltfirma Garmin
    und des extrem zuverlässigen GPS-Systems des amerikanischen Militärs
    eigentlich noch das "Galileo" jener Superseckel von der "EU"?
    8 Satellitensignale haben Vollausschlag!
    Wie man sieht, funktioniert nicht einmal das lächerliche "EGNOS"
    der größenwahnsinnigen "EU":
    es hat kein einziges "D" in den Signalbalken!
    Position Cima del Camossaro
    23. April 2008, 1125
    Foto anklicken!

    2 (zwei!) Meter Genauigkeit mit GPS und Garmin,
    obwohl der Berg im Norden die Hälfte des Horizonts verdeckt!
    Das lächerliche "EU"-"EGNOS" funzt wie üblich nicht -
    trotz voller Sicht auf den Südhorizont mit sämtlichen geostationären Satelliten!
    Position 882 Meter östlich von Hirschau im Weinberg
    31. Januar 2008, 1451
    Foto anklicken!

    Die Initiative Pro Rimella hat auch auf diesem Technologie-Sektor von Anfang an Pionierarbeit für den intelligenten Tourismus im Sesiatal geleistet. In nur drei Jahren - von 1998 bis 2001 - haben wir 300 uralte Wege im riesigen Wildnisgebiet weit abseits der GTA, von Varallo bis hinauf nach Rimella, systematisch recherchiert, erfaßt und grob vermessen. Während der Feinarbeit von 2002 bis heute wurden weitere 300 uralte Wegspuren und Wildererpfade aufgezeichnet. Wir bieten perfekt dokumentierte GPS-Touren zum Nachwandern an, kilometerweit abseits der GTA im Wildnisgebiet Sesiatal, und wir haben noch viel viel mehr Ideen!

    Es gibt also keine Ausrede mehr, sich als Bergwanderer nicht mit GPS zu beschäftigen, zumal die Preise wegen der aktuellen Wechselkurse noch etwas weiter fallen werden. Zu beliebigen Terminen und insbesondere im Frühjahr bieten wir hier in der unmittelbaren Umgebung von Tübingen GPS-Praxiskurse an, und Sie können gerne unser Spitzengerät Garmin GPSmap 60CSx ausprobieren. Einzelheiten stehen hier. Den Teilnehmern an unseren geführten Bergwanderungen in Rimella und im Sesiatal stehen während der gesamten Tourenwoche unser Spitzengerät Garmin GPSmap 60CSx zum praktischen Einsatz zur Verfügung - natürlich kostenlos!

    Ausschnitt aus der IGC-Karte 10 mit geheimen Wegpunkten und Spuren. Die Alpe Catcuràa ist wie viele andere markante Einzelheiten nicht in der Karte eingezeichnet, es gibt sie aber tatsächlich - natürlich auch auf unseren Foto-CDs. Die violette Linie mit Höhen- und Zeitangaben ist eine unserer hochpräzisen GPS-Spuren vom Mai 2008 im Wildnisgebiet Valbella, das wir so gut kennen wie sonst niemand!

    Cima di Rondo Richtung Valbella. Foto anklicken! Links vorne die Cima Razzarola mit dem Grat über die Cima Lunga und die Cima del Nico runter zum Monte Galerno in der Bildmitte über dem unteren Valbella. Über der Razzarola die Cima di Vaso mit dem langen Grat nach rechts zur Cima Lavaggio. Hinten links der Bec d'Ovaga, Hausberg von Varallo, mit dem wilden Grat nach rechts zu den Denti di Gavala. Am Horizont in der Bildmitte der Monte Barone, rechts davon die Bocchetta della Boscarola, über die viele Mountainbiker auf einem uralten Handelsweg vom Sesiatal ins Sesseratal zur Panoramica Zegna fahren, und ganz hinten rechts der Punta Tre Vescovi an der Grenze zum Aostatal. Eine spektakuläre Überschreitung, die nur wir kennen, führt von der Alpe Cevia Bassa im oberen Valbella über die Cima di Rondo direkt nach Rimella!

    Mit den neuesten Geräten wie Garmin GPSmap 60CSx ist es jetzt sehr bequem, eigene Wegpunkte und Tracks anderen GTA-Weitwanderern zur Verfügung zu stellen und/oder fremde GPS-Daten zu nutzen. Sie müssen dafür NICHT irgendwelche superteuren Mapsource- oder andere Digitalkarten in Ihr Gerät laden - die es vom GTA-Gebiet sowieso NICHT gibt! - oder gar komplexe "professionelle" Programmpakete wie Fugawi, Ozi-Explorer oder Touratech Quo Vadis erwerben, erlernen, anwenden und verfluchen. TTQV hat sowieso eine aus heutiger Sicht - wir schreiben 2010 und nicht 1995! - unmögliche Bedieneroberfläche mit wahrhaft idiotischen Icons und ist absurd unhandlich!

    GTA-Etappe 4 Rimella - Alpe La Res
    Kartengrundlage ist ein Scan der unentbehrlichen IGC 10
    In den Textkästchen stehen Höhe und Uhrzeit
    Trackfarbe grün ist Abstieg, weiß eben, rot Aufstieg

    Ein firmen-, hard- und software-neutrales Dateiformat für den internationalen Austausch von GPS-Daten ist das GPS Exchange Format mit der Datei-Endung gpx , das hier grob beschrieben und hier exakt definiert ist und das jeder versteht. Damit auch der letzte Depp endlich begreift, weshalb man GPS-Daten weltweit NUR im GPX-Format austauschen sollte, wird das geduldigst hier verklickert. Kostenlose Programme wie GPS-Babel konvertieren alle anderen Formate in GPX und umgekehrt.

    Auf der winzigen 128-Megabyte-Original-Speicherkarte im Gerät läßt sich über ein Jahr an Tages-Tracks speichern, denn die gpx-Dateien sind einfachste Textdateien und keine speicherplatzfressenden und aufgeblasenen Monstergrafiken. 32 Tages-Tracklogs mit je etwa 3-4 Stunden ergeben total nur 4,55 Megabyte!

    Gigabyte-Micro-SD-Speicherkarten werden nur für teure digitale Landkarten benötigt, und sie - sowohl die Speicherkarten als auch die digitalen Landkarten - machen oft genug große technische Probleme!

    Dateien erstellen und im Internet veröffentlichen

    Dateien aus dem Internet herunterladen und verwenden

    Ein Tages-Tracklog mit total 1247 Meßpunkten hat gerade mal 141 Kilobyte
    Total 3 Stunden 31 Minuten 24 Sekunden
    Im Durchschnitt wird also alle 10 Sekunden ein Meßpunkt gespeichert
    Grafik anklicken!


    Das Internet ist nicht kostenlos zu haben, und www.gtaweb.de mit total über 600 Seiten und über 600 Fotos muß selbstverständlich durch die Anwender und Nutznießer - das sind Sie! - finanziert werden. Sollten unsere umfangreichen Informationen zum guten Gelingen Ihrer GTA-Weitwanderung beitragen, wären wir über eine angemessene Spende an Postbank Stuttgart BLZ 600 100 70, Konto 54036709, Jörg Klingenfuß, Verwendungszweck GTA, dankbar. Ihr Beitrag wird ausschließlich für Internetkosten und Telekommunikationsgebühren verwendet, die durch die sehr zeitaufwendige Pflege dieser GTA-Webseite entstehen. www.gtaweb.de kann nur dann weitergeführt werden, wenn wirklich alle GTA-Wanderer mitmachen!


    Der Autor

    Jörg Klingenfuss

    Initiative Pro Rimella
    Hagenloher Str. 14
    D-72070 Tübingen
    Telefon 07071 62830
    Fax 07071 600849
    E-Mail info@rimella.de

    Mitglied CAI Sektion Varallo

    NACHDRÜCKLICHE WARNUNG: Verwenden Sie niemals E-Müll, wenn Sie zuverlässige Kommunikation wünschen. Während eine Privatperson ihre E-Müll-Adresse jederzeit beliebig ändern kann, ist dies für uns als Inhaber dieser Webseite nicht möglich. Der Austausch von Mitteilungen über E-Müll mitsamt Virus und Spam ist ein Alptraum geworden und macht diese Art von "Kommunikation" extrem ärgerlich, zeitaufwendig, gefährlich und unzuverlässig. Wenn Sie von uns innerhalb einer vernünftigen Zeit, das heißt nach 48 Stunden, noch keine Antwort erhalten haben, dann haben wir Ihre Mitteilung nicht erhalten. Außerdem werden E-Mülls nicht sofort beantwortet, während wir unterwegs sind, also laufend zwischen April und Oktober und insbesondere vor, während und nach den von uns organisierten und geführten Bergwanderungen in Rimella und im Sesiatal; die Termine stehen hier. Außerdem haben wir nach ein paar Wochen Abwesenheit wahrhaftig etwas Besseres zu tun, als unter zigtausend Viagras im Spamfilter auch noch ein paar "echte" Mitteilungen herauszusuchen. Vergiß es! Telefax und Briefpost sind immer noch - und jetzt wieder! - die schnellsten und sichersten Arten der Kommunikation!