Strona-Tal: der eleganteste Zugang zur GTA

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Stronatal
Standort Himil
Unten Campello Monti
Ganz links oben die GTA vom Colle dell'Usciolo herunter
Bildmitte Forno
Darüber der markante Zacken der Cima di Scaravini
Rechts davon Monte Massone
Traumhaftes Bergwanderwetter mit Supersicht im Herbst
26. September 2010, 1145
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Lage
Anreise
Unterkunft
Bergwandern
Strà vegia
Mountainbike
Bücher und Karten
Forschungsprojekt
Referenzen

Lage

Das Stronatal mündet bei Omegna in den Ortasee. Es ist nur 55 Autokilometer von Locarno am Lago Maggiore entfernt. Von Domodossola - am Südende des Simplonpasses vom Wallis ins Piemont - sind es auf der Autobahn via Abfahrt Gravellona Toce sogar nur 39 Kilometer. Von Deutschland und der Schweiz aus gesehen ist dieses Bergtal also bei weitem nicht so abgelegen wie die weiteren Orte entlang der GTA und kann daher für einen "sanften" Einstieg in den einzigartigen Charakter dieser einsamen Bergwelt zum "Ausprobieren" während eines ein- bis zweiwöchigen Wanderurlaubs wärmstens empfohlen werden. Das hinterste Stronatal mit Campello Monti wurde von Rimella aus besiedelt und gehörte früher politisch zur Gemeinde Rimella; daher sind auch heute noch etliche Alpen in diesem Gebiet im Besitz der Familie Rinoldi vom Albergo Fontana. Der "Notiziario 2002" des CAI Varallo schreibt: "Ai turisti che la (Valstrona) frequentano offre una tranquillità che, specialmente nei periodi di maggiore affluenza, è difficile trovare nelle valli confinanti o sulle rive del vicino lago d'Orta."

Anreise

Forno erreicht man nach kurvenreicher Fahrt von Omegna aus. Omegna ist ein interessantes Städtchen am Ortasee und Bahnstation der landschaftlich schönen und erst noch preisgünstigen Nebenstrecke von Domodossola über den Ortasee nach Novara. Domodossola ist Haltestelle sämtlicher internationaler Fernzüge Basel/Zürich - Brig - Mailand. Der Fahrplan steht hier, und italienische Regionalfahrplanlinks finden Sie auf unseren Rimella-Webseiten. Omegna hat außerdem Regionalbusverkehr über das schöne Westufer des Lago d'Orta von und nach Bahnhof Borgomanero (Autoservizi Comazzi) mit Anschlüssen nach Arona am Lago Maggiore, oder per Bahn nach Novara und Bus nach Varallo Sesia und von dort mehrmals täglich weiter zu den GTA-Stationen Rimella, Fobello, Carcóforo, Rima und Alagna. Das angenehmste Hotel mitten in der Altstadt ist das Albergo Ristorante Vittoria in der Via Zanoia 37 (Telefon und Fax 0323 62237), es hat nur 10 Zimmer und bietet entsprechend familiäre Atmosphäre. Eine Minute entfernt befindet sich unten im Rathaus ein großes Touristen-Informationsbüro mit nettem Personal, das gerne auch weitere Alberghi - auch in den Nachbarorten - vermittelt (Associazione Turistica Pro Loco di Omegna, Piazza 24 Aprile 17, I-28887 Omegna, Telefon und Fax 0323 61930 und 867235). Ferner hängen Dutzende von Prospekten und Fahrplänen aus. Die Anlegestelle für die Schifffffffffahrt auf dem Lago d'Orta ist nur wenige Schritte entfernt. Bei der Firma Alessi gibt es das weltberühmte Designer-Küchenzubehör im Fabrikverkauf! Von Omegna fährt ein unauffälliger blauer Kleinbus direkt nach Forno. Abfahrt und Ankunft ist an der Piazza Beltrami im Zentrum der Altstadt von Omegna, vom Bahnhof etwa 10 Minuten zu Fuß, vom Vittoria 1 Minute. Die Haltestelle befindet sich rechts von der großen Banca Popolare di Novara, genau zwischen der Bar Stella und dem Geschäft Mamma e Bambino (UTM 454153 5080613 304). Der Fahrplan steht hier.

Fer ist Werktag, Gio ist Donnerstag = Markttag in Omegna. Achtung, den Abendkurs um 1815 gibt es nicht mehr. Man kann aber ein paar Tage vorher (!) im Albergo del Leone anrufen und mit Gianni, der auch Englisch spricht, ausmachen, dass er einen abends in Omegna abholt; er muss sowieso alle paar Tage zum Einkaufen runter in die Stadt. Man kann natürlich auch einfach ein Taxi nehmen, Telefon 0323 63642. Autofahrer können nach Rücksprache mit dem Albergo problemlos auch für 1-2 Wochen ihr Fahrzeug in Forno abstellen und am Ende ihrer Tour mit öffentlichen Verkehrsmitteln (siehe oben) zum Ausgangspunkt zurückfahren.

Unterkunft

Das Albergo del Leone in Forno (Signore Anna e Catarina, I-28892 Forno di Omegna, Telefon 0323 885112) bietet von Mai bis Oktober einen idealen Stützpunkt mitten im Stronatal.

Albergo del Leone
20. September 2017, 1612
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"L'albergo di Forno è ora un luogo di piacevole relax e di delizie gastronomiche" schreibt im Vorwort des Führers ein Herr Teresio Valsesia - und der war immerhin Präsident des Club Alpino Italiano!

Albergo del Leone
25. Juli 2007
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Die legendären Schwestern Anna und Caterina Spadaccini werden das über 150 Jahre alte Hotel mit der Unterstützung mehrerer Familienmitglieder auch 2018 wieder ab Mai geöffnet haben. Referenzen finden Sie hier.

Albergo del Leone
25. Juli 2007, 1748

La Stampa
20. August 2007
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Notizia Oggi
16. Juni 2006
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In Forno gibt es auch eine Zimmervermietung von Elvira, der Wirtin des Ristorante/Pizzeria Rododendro in Cerani oberhalb von Forno. Il Tiglio, Via Monte Grappa 12, 28892 Forno, Telefon 0323 885148 und 339 2988893. - 2017: Das Il Tiglio ist eine erstklassige Unterkunft mit sehr gutem Essen, typisch piemontesisch, ganzjährig geöffnet.

Bergwandern

Dutzende von topaktuellen Fotos aus dem oberen Stronatal finden sich auf unseren Fotos für digitale Fotorahmen. - Das Stronatal gehört politisch zur Provinz VCO (Verbania-Cusio-Ossola). Diese hat sich vor einigen Jahren von der Provinz Novara abgespalten. Im Gegensatz beispielsweise zu den Penner-Provinzen Vercelli und Novara, wo bei den mehr oder weniger zuständigen Behörden kein Mensch niemals nix irgendwas von der GTA gehört hat, hat die VCO-Provinzregierung frühzeitig begriffen, dass über 80 Prozent der Einkommen mit dem Tourismus verdient wird. Es gibt - für italienische Verhältnisse geradezu unglaublich! - einen gemeinsam mit dem Club Alpino Italiano aufgestellten Wegekataster!! im Internet!!! Lokale Initiativen für die Markierung von Bergwegen werden unterstützt, und die VCO-Provinzregierung bezahlt sogar Hunderte neuer Wegweiser, die pro Stück rund 25 EUR kosten - das sind paradiesische Zustände, von denen wir ein Tal weiter in Rimella nur träumen können, denn unser Mastallonetal gehört leider zur Penner-Provinz Vercelli ... Bereits 1999 konnte Jörg Klingenfuß mit der lokalen Initiative aus Forno an Ort und Stelle Einzelheiten der geplanten Wegführung und Markierung beraten. Vor einigen Jahren haben die Besitzer des Albergo del Leone zusammen mit einer Handvoll junger Leute aus der Nachbarschaft und der Diplom-Biologin Susanne Lehringer in wochenlanger freiwilliger Arbeit zahlreiche alte Wege ausgesägt und hergerichtet und gemäß der Systematik des VCO-Wegekatasters neu markiert, und interessante mehrtägige Rundwege wie die 60 km lange "Via delle Creste" mit diversen Drahtseilversicherungen sowie das einwöchige "Grata-Gamul-Trekking" wurden ebenfalls realisiert. Matteo Piana und Jörg Klingenfuß haben am 10. Mai 2001 den alten Strona-Talweg als neuen Standard-Zugang zur GTA von Forno nach Campello Monti durchgehend hergerichtet und markiert.

Die Überschreitung des hervorragenden Aussichtsbergs Massa del Turlo vom Mastallonetal ins Stronatal ist eine spektakuläre und recht brutale Wildnistour, die selbst den Einheimischen unbekannt ist und die wir allenfalls im Rahmen einer individuellen Begleitung für wirklich ausdauernde Bergwanderer anbieten. Natur pur: in diesem seit Jahrzehnten verlassenen Wildnisgebiet ist eine Orientierung nur mit jahrzehntelanger Dschungelerfahrung und unter Einsatz modernster Navigationsmittel wie GPS möglich. Man geht von Cervarolo über die einsamen Berge zur geheimnisvollen Alpe Chignolo mit einem See, der nicht mal in der Karte steht ...

Laghetto Chignolo
22. September 2011, 1552

... und weiter über verlassene Alpen und Ortsteile nach Sambughetto und Marmo, und übernachtet im Albergo del Leone in Forno. Am nächsten Tag geht man nach Campello Monti und auf der angenehmen GTA-Etappe 3 wieder ins Mastallonetal nach Rimella ins Albergo Fontana.

Gespräch am 28. Juli 2007 abends in Rimella in der Bar des Albergo Fontana mit dem Mechaniker Davide, übersetzt aus dem Sesiatal-Dialekt:

Panorama von der Massa del Turlo
Im Vordergrund rechts der Geröllhalden der See
Rechts das Val Chignolo mit Sambughetto
Darüber die Sonnenterrasse von Massiola
Im Mittelgrund links Forno
Im Hintergrund der Grat Cima Scaravini - Monte Massone - Monte Cerano
9. August 2006

Strà vegia

Strà vegia im lokalen Dialekt steht für Strada vecchia, die alte Straße oder den alten Maultierpfad von Omegna durch das ganze Stronatal hinauf nach Forno und Campello Monti. Kataster-Wegnummer Z0, aber bis Forno keinerlei Markierung, total etwa 8 Stunden. Wir bedanken uns bei Signore Flavio Cappelletti aus Verbania für die genaue Beschreibung.

Dal ponte sullo Strona ad Omegna si sale per un pezzo su strada asfaltata della Valle Strona. Ad un gruppo di case si prende un tratto di mulattiera che sale in direzione di una centrale. Si percorre un tratto in piano fino ad arrivare ad una cappella, punto di incontro con il sentiero T18, si prosegue su mulattiera e poco sotto l'oratorio di San Giuseppe si sale in direzione di questo. Giunti all'oratorio si discende per mulattiera alla frazione di Sasso Gambello, da qui si sale per mulattiera sino all'acquedotto. Si prosegue in salita su strada asfaltata fino ad incrociare la strada asfaltata di Germagno. Si ridiscende per 600 m per prendere la mulattiera che conduce a Germagno. Da Germagno strada asfaltata fino a Loreglia, si prosegue fino all'oratorio poi si scende su mulattiera fino al ponte in località Mulino, poi si sale per un tratto di strada asfaltata in direzione di Chesiosi prende la mulattiera che passa davanti al cimitero e si arriva al paese. Da qui si prosegue su strada sterrata che conduce a Luzzogno. Da qui si prende la mulattiera appena sopra la strada sterrata e si arriva ad Inuggio, scendere ad attraversare il torrente e si sale leggermente alla chiesa di Massiola. Arrivati in paese lo si attraversa fino ad una piazza. Da Massiola si prende il sentiero che tra boschi e prati porta a Rosarolo, poi su strada asfaltata fino al prim tornante per Forno si prende un sentiero a destra che sale direttamente alla chiesa di Forno. Si attraversa il paese e dall'altezza del circolo si entra nel sentiero che costeggia il torrente Strona e che conduce prima alla Piana, poi scende vicino al torrente e conduce alla localita Pennino. Quindi si attraversa lo Strona e sempre in mezzo a boschi di faggio e leccio si arriva ad un ponticello che si attraversa per arrivare a Campello Monti.

Mountainbike

Auch für Mountainbiker ist dieses Tal eine Reise wert: ein paar Dutzend Pendler kurven morgens runter nach Omegna und abends wieder rauf, und ansonsten hat man die Straßen praktisch für sich alleine. Die idyllisch gelegenen Dörfchen an den Talflanken sind durch Stichstraßen erschlossen, darüber hinaus führen unbefestigte Fahrwege hoch hinauf zu den zahlreichen Alpen. Geheimtip auch für Genußwanderer: die Strà vegia in Gegenrichtung von Rosarolo nach Germagno. 500 Schritte südlich von Rosarolo auf dem Weg oberhalb des Aquädukts eben in den Wald (UTM 445275 5085672 794). Der Weg geht logischerweise total eben bis zum Wasserkraftwerk in Fontana. In Massiola am Negozio die aufwärts führende Straße zum Campanile auf dem Sattel nehmen. Dort ist am Baum der Weg nach Inuggio markiert. (In Gegenrichtung geht es in Inuggio am Wegweiser neben dem Wandbild links runter zur Via Massiola.) In Luzzogno bei der Kirche links hoch Richtung Chesio und hinten rechts eben in die Via Chesio (nicht hoch zum Santuario). Absolut eben nach Chesio und auf der Straße runter/rauf nach Loreglia (vielleicht gibt es auch einen ebenen alten Waldweg?). An der Kirche rechts geht die Straße eben weiter nach Germagno. Der Hauptstraße folgend runter nach Canova del Vescovo. An Schultagen gibt es um 0735 und 1320 auch einen Bus von Germagno nach Omegna. In den meisten Dörfchen gibt es eine Bar oder einen kleinen Laden, wo man etwas zu essen und zu trinken bekommt; in Massiola beispielsweise neben der Post die Bar der Gruppo Sportivo, Via Martiri della Libertà 27, Telefon 0323 87122 (und unten in Strona an der Hauptstraße = Via Roma 44 das Ristorante Lo Scoiattolo, Telefon 338 5948259). Zurück per Autostop oder mit dem Bus.

Bücher und Karten

Den exzellenten Wanderführer über das Stronatal können Sie in den Buchhandlungen von Verbania und Omegna kaufen sowie im Albergo del Leone in Forno: Paolo Crosa Lenz, Valle Strona. Die beste Wanderkarte ist die neue Val Strona 1:25000 von Geo4Map, die ebenfalls direkt im Albergo del Leone erhältlich ist.

Forschungsprojekt

"Das obere Stronatal ist seit 30 Jahren nur noch im Sommer bewohnt. In den Dörfern gibt es keine Landwirtschaft mehr. Einige wenige, vor allem hoch gelegene Almen werden im Sommer noch bewirtschaftet. Große Flächen verbuschen oder befinden sich in Wiederbewaldung. Die vorläufige Auswertung von Befragungen der Sommerbewohner des oberen Stronatals hat ergeben, dass diese Verwilderung der Landschaft vorwiegend negativ bewertet wird. Der vorhandene, äußerst begrenzte Tourismus wird dagegen tendenziell positiv gesehen. Die Almhirten im oberen Stronatal vermarkten ihre Produkte direkt, vor allem auch an Touristen." Diese Situation ist Gegenstand einer Doktorarbeit, die von Prof. Dr. Werner Konold von der Universität Freiburg betreut wurde und bei der mittels Fragebögen auch gezielt die Wanderer auf der GTA befragt wurden. Die aktuelle Situation im Nationalpark Val Grande wurde ebenfalls mit einbezogen. Einzelheiten stehen hier.

"Ein Dorf verschwindet im Wald" wäre die deutsche Übersetzung einer sehr interessanten Studie von Susanne Lehringer: "Un paese svanisce nel bosco - Piana di Forno nell'alta Valle Strona: ultime testimonianze di civiltà rurale". Piana di Forno (UTM 442590 5086914 1090) liegt nur sieben Kilometer Luftlinie von Rimella entfernt, und die von Frau Lehringer in allen Einzelheiten beschriebene Situation kann selbstverständlich auch auf Rimella und Umgebung übertragen werden: aufgrund der rasanten Industrialisierung der Po-Ebene und später auch der großen Alpentäler leiden die italienischen Berggebiete seit etwa 100 bis 150 Jahren unter einer dramatischen Abwanderung der Bevölkerung, die sich seit etwa 1950 noch weiter beschleunigt hat - ein Zustand, den man sich in den total übervölkerten und praktisch ganzjährig von unglaublichen Touristenmassen überrannten Nord-, Ost- und Zentralalpen überhaupt nicht vorstellen kann. Wenn dort oben niemand mehr wohnt, lebt und arbeitet, werden die Wiesen unten im Tal und oben auf den Alpen nicht mehr abgemäht oder abgeweidet. Es dauert dann nur wenige Jahrzehnte, bis die Flächen verbuschen und später verwalden. Die Studie beschreibt in allen Einzelheiten die Situation im Gebiet der bereits mehr oder weniger verwilderten Alpen Foscalina und Nagarone. Zahlreiche GPS-Wegpunkte im Gebiet dieser fantastisch gelegenen Alpen haben wir bereits erfaßt, und in absehbarer Zeit werden wir auch dort - wie heute schon in Rimella - sehr schöne Bergwanderungen anbieten können!

Die Geschichte des Stronatals steht hier. Die Geschichte von Rimella im benachbarten Mastallonetal steht hier.

Referenzen

Helmut Stratmann schrieb am 7. Oktober 2002: "Ich habe vom 19. bis 27. September in Forno bei Signora Elvira Urlaub gemacht; das Albergo del Leone kann ich nach meinen Erfahrungen nur wärmstens empfehlen, denn sowohl Essen, Unterkunft als auch Gastfreundschaft kann man nur als ungewöhnlich gut bezeichnen (bis auf den Grappa, schmeckt wie Brennspiritus). Wo findet man heute das noch, dass man nicht das Gefühl hat, nur abgezockt zu werden, wie es es den meisten Alpenregionen heute üblich ist, sondern wo man noch als Gast im wahrsten Sinne des Wortes behandelt wird... Dank des meist guten Wetters konnte ich auch fast jeden Tag von Campello Monti aus Touren auf die umliegenden Berge machen und hatte auch oft das Glück, die Viertausender-Gipfel in der Schweiz und auch den Monte Rosa in der Ferne zu sehen. Sehr schön und besonders idyllisch ist der alte Fussweg von Forno nach Campello Monti an der Strona entlang, den man gut als Einstiegstour in das Valstrona nehmen kann. Ich muss Ihnen an dieser Stelle noch einmal danken für Ihr grosses Engangement für diese wunderschöne Region ..."

Wulf Rode schrieb am 12. März 2004: "Im September 2003 war die Albergo del Leone für eine Woche das Standquartier für meine Frau und mich. Die Betreuung einschließlich Beratung für unsere Wanderungen, Unterkunft und Verpflegung habe ich in bester Erinnerung behalten. Signora Elvira hat uns die Stronatal-Wanderkarte gegeben, in der die Wegverläufe sehr exakt wiedergegeben sind. Zusammen mit den Markierungen vor Ort waren immer der richtige Pfad und die richtige Abzweigung zu finden."

Bruno Gambarotta im Gastronomieführer Mangiare e Bere in Piemonte e Valle d'Aosta, Genova 2004: "Le sorelle Spadaccini rappresentano la quarta generazione di una famiglia di ristoratori a Forno, un piccolo e delizioso paese della Valstrona, sopra Omegna. Fino a non molti anni fa, l'Albergo del Leone era il cuore del villaggio: qui ci si incontrava e si festeggiavano le ricorrenze, qui arrivavano le notizie importanti, che venivano poi portate a tutto il paese. Oggi le comunicazioni scelgono altri canali, ma questo resta un luogo cardine della vita di gran parte della valle. Caterina sta in cucina e propone indimenticabili piatti casalinghi, con un rapporto qualità/prezzi veramente unico."

Bergclub Bern, 10. September 2006: "Im Albergo del Leone stärkten wir uns mit Cappuccino und Torta 'fatta in casa' (Geheimtipp)."

Piemonte Italia, 5. Januar 2011: "La gestione è affidata alla stessa famiglia da ben quattro generazioni. La cucina è fortemente legata alla tradizione gastronomica locale: antipasti piemontesi, risotto con le ortiche, lasagne, arrosto, brasato, capretto, piatti a base di trote fresche, dolci della casa. La carta dei vini è ricca di etichette regionali."

Christian Windler aus Bern schrieb am 23. Juli 2011: "So genau die Angaben sonst alle waren, so wenig entspricht die heutige Realität des Albergo del Leone in Forno noch dem Bild, das aufgrund der älteren Referenzen entsteht. Während die Zimmer angesichts des sehr günstigen Preises noch akzeptabel sind, entspricht das Essen in keiner Weise mehr dem Bild, das aufgrund der von Ihnen zitierten Referenzen und jenen auf der Homepage des Albergo aus den frühen 2000ern entstehen kann. Wir waren ausserordentlich enttäuscht. Wir sind dann anschliessend noch ins Bar Ristorante Pizzeria Il Rododendro gegangen, um ein Stück Schokoladekuchen zu essen. Dort ergibt sich ein ungleich besseres Bild: Wir durften dort einer Gruppe von Arbeitern zuschauen, die mit einfacher, aber bis zum Nebentisch hin wohlriechender cucina casalinga bewirtet wurden. Die Besitzerin des Rododendro, Frau Elvira Zamponi, hat uns für den folgenden Tag noch auf das Ristorante Dall'Ale in Germagno hingewiesen, wo wir dann in der Tat ein ausgezeichnetes Fleischgericht gegessen haben, cucina casalinga bester Qualität und sehr preiswert."

Frank Kastner aus Köln schrieb am 27. August 2011: "Das erste Abendessen brachte neben einer aus eigenem Anbau zubereiteten Minestrone auch Fleischvariationen nebst in der Pfanne geschwenktem Gemüse und Kartoffeln. Dazu wurde wieder Salat aus dem eigenen Garten gereicht. Am Ende waren wir satt und zufrieden, da kam noch ein Stück Käse an den Tisch, der mit den Resten eines ausbaufähigen Barbera das Abendessen beschloss."

Brigitte Sauter schrieb am 31. Oktober 2014. "Il Tiglio ... Wir waren beide sowohl von dem Zimmer als auch von der guten Küche begeistert, sodass wir nach dem Ende der Woche nochmals für einen Tag dort übernachtet haben."

Jörg Klingenfuß, 20./21. September 2017: Nach Jahren bei wochenlang anhaltendem Superwetter endlich mal wieder über den Paß nach Kampel und für einmal auf der engen Fahrstraße runter nach Forno ...

Piana di Forno
20. September 2017, 1438
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Das Albergo del Leone wird im Sommerhalbjahr vom sehr engagierten Gianni weiterbetrieben, dem Sohn von Caterina, die leider nicht mehr arbeiten kann und jetzt unten in der Stadt wohnt. Tante Anna hilft noch, so gut es geht. Er freut sich über die GTA-Wanderer, die - wie von uns schon vor Jahrzehnten spontan vorgeschlagen - Forno als idealen Ausgangpunkt nutzen und praktisch als einzige Übernachtungsgäste die Fortführung des uralten kleinen familiären Hotels ermöglichen, das schon ein halbes Jahrhundert vor (!) der Belle Epoque entstand. Tagesgäste ex Omegna fahren meistens, ohne in Forno anzuhalten, bis zum Ende der Straße in Campello Monti, jetzt auch verstärkt deutschsprachige See-Touristen mit ihren elektromotorisierten Bergfahrrädern.

Campello Monti
GTA-Etappe 3 - wieder nach Hause nach Rimella ...
21. September 2017, 0904
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Der Autor

Jörg Klingenfuss

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