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Initiative Pro Rimella
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Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten, mit uns in Rimella zu wandern:
Gerne schicken wir unseren ausführlichen Prospekt für 2008 zusammen mit weiteren Unterlagen an Ihre Postadresse. Für Ihre Anreise legen wir auch eine Übersichtskarte der Schweiz und ihrer Grenzgebiete bei, in der die genaue Lage von Rimella sowie die Zufahrt eingezeichnet sind. Rimella liegt im nördlichsten Piemont, nur 33 km Luftlinie entfernt vom Lago Maggiore und nur 29 Kilometer von Saas Fee im Wallis. Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie einfach an. Glauben Sie nur, was Sie sehen: einige schöne Fotos sehen Sie hier. Mehr als 1700 (eintausendsiebenhundert!) topaktuelle Fotos und spektakuläre Digitalpanoramen gibt es hier!
Das urige kleine Walserdorf Rimella ist über 750 Jahre alt und hat derzeit etwa 140 Einwohner, von denen 70 auch im Winter bleiben. Rimella liegt im wilden Naturpark Oberes Sesiatal südöstlich vom Monte Rosa und direkt am faszinierenden Weitwanderweg GTA (Grande Traversata delle Alpi). In der unmittelbaren Umgebung gibt es Hunderte von uralten Alp- und Bergwegen, die schon seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr benützt werden und deshalb nach und nach verfallen. Mit Ausnahme der GTA und einiger weniger Übergänge sind diese Wege prinzipiell nicht ausgeschildert und schon gar nicht markiert, denn die Einheimischen kennen "ihre" Wege natürlich von Kindesbeinen an in- und auswendig, und Tourismus gibt es praktisch nicht.

Die Initiative Pro Rimella ist eine gemeinsam mit den verbliebenen Einwohnern wohlüberlegte Initiative "von unten" und somit beispielhaft für einen "sanften Tourismus". Seit 2002 bieten wir wochenweise - jeweils für acht Tage von Samstag bis Sonntag - zu günstigen Preisen Wanderferien in Rimella an, und Jörg Klingenfuß führt diese Bergwanderungen selbst. Zwischen diesen festen Terminen gibt es auch individuelle Führungen für Privatgruppen. Die Meinungen der Einheimischen zu unserer Idee des "intelligenten Tourismus" finden Sie hier. Ziel unseres Projekts ist es, kleine Gruppen von Bergwanderern gezielt in diese Gegend zu führen, die bereits vorhandene Infrastruktur zu benützen und somit eine Nachfrage nach lokalen Produkten und Dienstleistungen zu schaffen. Davon profitieren Älpler, Bars, Bauernhöfe, Buslinien, Einwohner, Handwerker, Hotels, Läden und Restaurants unmittelbar vor Ort - und unsere Gäste durch eine einzigartige Kombination von spektakulären Rundwanderungen und hervorragendem Essen. Ein nachfolgender Massentourismus ist ausgeschlossen, denn das kleine Hotel in Rimella hat gerade mal sieben Zimmer mit 13 Betten! Wegen der geringen Kapazität der Infrastruktur in Rimella begrenzen wir die Teilnehmerzahl auf maximal 10. Derartige Kleingruppen sind natürlich auch angenehmer für alle Beteiligten - und für die Umwelt!
Jörg Klingenfuß, der beste Gebietskenner, hat in jahrelanger mühevoller Arbeit
Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir Ihnen auch 2009 wieder eine große Auswahl an Wanderwochen von Pfingsten bis in den Oktober an. Wir kennen dieses riesige, über 400 Quadratkilometer große Wildnisgebiet zwischen dem Ortasee und dem Monte Rosa so gut wie sonst niemand und können über 600 Wege je nach Wetter, Schneelage, Temperatur, Bewölkung und so weiter beliebig auswählen und kombinieren! Den gedruckten Prospekt versenden wir, zusammen mit weiteren ausführlichen Informationen, ab Dezember 2008 gerne auch an neue Interessenten.
Unser Komplett-Angebot hat sich von Anfang an bestens bewährt und ist wirklich preisgünstig. Melden Sie sich bitte so früh wie möglich an. Gerne schicken wir Ihnen ausführliche Unterlagen per Brief. Wenn es noch schneller gehen soll, finden Sie das Anmeldeblatt auch hier als .pdf-Dokument und hier als Word-Dokument.
Bergwandern in Rimella: im Sommer sind wir natürlich oben im Bergdorf Rimella mit dem Ausgangspunkt auf 1200 Metern. Auch der Frühsommer ist - nicht nur wegen der Bergblumenpracht - eine exzellente Jahreszeit zum Bergwandern in Rimella: Fotos siehe hier!


Wie Sie sich denken können, sind wir zwischen April und Oktober sehr oft im Piemont. Schicken Sie uns trotzdem baldmöglichst Ihre Anmeldung entweder auf dem bereits erwähnten .pdf-Formular oder einfach formlos als Brief oder Telefax (nicht per E-Mail, denn die geht garantiert verloren!), Adresse siehe unten, denn die Anmeldungen werden sofort nach unserer Rückkehr nach Tübingen in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und die Zahl der Plätze in unseren kleinen Wandergruppen ist begrenzt. Wir haben jetzt schon Anmeldungen für den Frühsommer 2009! Dringende telefonische Anfragen und Reservierungen sind während unserer Abwesenheit - das Rückkehrdatum steht dann links in der Navigationsleiste ganz unten! - ausschließlich telefonisch möglich um 2030 Uhr unter der Nummer 0039 0163 55200 oder 55229, nach Giorgio fragen!
Unser Stützpunkt ist das nette und familiäre Albergo Fontana. Fotos vom schönen Jugendstil-Speisesaal und den urigen Zimmern sehen Sie hier. Beispielfotos von typischen Gerichten sehen Sie hier. Im Komplettpreis von 800 EUR pro Person in 2008 (etwa 1312 CHF) sind enthalten:
Dieses umfassende "Paket" hat sich bestens bewährt, und in Rimella benötigen Sie daher nur noch etwas Kleingeld für die individuelle Unterwegs-Verpflegung und für die Getränke, die Sie sich eventuell nachmittags nach der Rückkehr von der Wanderung bestellen. Das Abendessen ist wirklich sehr reichhaltig (lesen Sie hierzu bitte die Referenzen von unseren Reiseteilnehmern 2002 2003 2004 2005 2006 2007!) und sämtliche Getränke beim Abendessen sind im Gesamtpreis natürlich schon enthalten! In Rimella gibt es zwei Dorfläden, in denen Sie Lebensmittel und Getränke für unterwegs einkaufen können, sowie öffentliche Telefone, Telefonkarten und ein Postamt.Ausführliche Informationen zur Anreise mit Auto, Bahn, Bus und Flugzeug finden Sie hier. Damit Sie für die Anreise eventuell Fahrgemeinschaften bilden können, werden wir den Teilnehmern rechtzeitig vorher die Adressen der anderen Bergfreunde mitteilen. Nach der Einführung des neuen Tarifsystems der Bahn kann dies wegen der Gruppentarife auch für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zumindest für den deutschen Sektor, sinnvoll sein.
Selbstverständlich erhalten Sie von uns den in Paragraph 651 k des Bürgerlichen Gesetzbuchs zwingend vorgeschriebenen Sicherungsschein für die Reiseveranstalter-Insolvenz-Versicherung. Wir sind datiert am 15. Oktober 2007 unter der Vertragsnummer Z-IPS-82500-77 über das bevollmächtigte Serviceunternehmen Travelsafe GmbH in Passau - wo wir schon seit 2001 versichert sind! - für das Jahr 2008 versichert
Wir leben in politisch unsicheren und wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Wer verreisen möchte, informiert sich daher zuallererst über die Sicherheit und die Kosten einer Reise. Die Sicherheitsaspekte bei Auslandsreisen und in Norditalien bewerten wir ausführlich und realistisch hier. Nachstehend bieten wir Ihnen einen informellen Vergleich mit Leistungen und Preisen anderer Anbieter von Wanderungen auf oder neben der GTA. Die Daten wurden im Oktober 2007 aus dem Internet recherchiert; einige Anbieter hatten zu diesem Zeitpunkt noch ihre Daten für 2007 im Internet ... Im übrigen ist erwähnenswert, daß ausgerechnet die Schweizer Kommerzveranstalter mit großem Abstand die teuersten sind, obwohl das Piemont hautnah ans Tessin und ans Wallis angrenzt und das dramatisch niedrigere Preisniveau hinter dem Simplon an und pfirsich bekannt sein müßte ... Wird da etwa das hohe Preisniveau im Heimatland für die ahnungslosen Paxe einfach auf das Piemont übertragen? Das Angebot der Initiative Pro Rimella ist hingegen sehr attraktiv, weil wir eben kein profitorientierter Kommerzveranstalter sind, sondern eine private Initiative mit großem persönlichem Einsatz:
| Name | Zahl der Teilnehmer | Besonderes | Tage mit Halbpension | Preis | Preis pro Tag |
| Initiative Pro Rimella | höchstens 10: kein Streß durch zu große Reisegruppen! | Einzel- und Doppelzimmer im Hotel im äußersten Norden der GTA; mit kostenloser GPS-Ausleihe und Einweisung vom Wildnis-Spezialisten Jörg Klingenfuß! | 8 | 800 | 100 |
| CG Touristik | bis zu 15 | mit Flug Frankfurt-Turin, Gepäcktransport, "oft in einfachen Mehrbettzimmern" | 9 | 1125 | 125 |
| Nature Team | bis zu 15 | mit Gepäcktransport, "Mehrbettzimmer" | 9 | 853 | 95 |
| Perpedes | bis zu 12 | mit Taxibus, "Gruppenunterkunft" | 3 | 403 | 135 |
| SNP Natur | bis zu 15 | mit Busreise, "overnacht steeds op meerpersoonsslaapzalen" | 8 | 785 | 98 |
| Scopello | bis zu 12 | Esel-Trekking, die neueste Abzockerei ... | 2 | 400 | 200 |
| Wanderlust | bis zu 12 | "in Mehrbettzimmern und auf Berghütten" | 8 | 967 | 121 |
| Weitwandern | bis zu 16 | mit Anreise Südschweiz, "Mehrbettzimmer" | 7 | 1000 | 143 |
| Wikinger | bis zu 15 | mit Flug Frankfurt-Turin; Gepäcktransport, "oft in einfachen Mehrbettzimmern" | 9 | 1125 | 125 |
| Zeit | bis zu 18 | mit Gepäcktransport; "Matratzenlager und Mehrbettzimmer" | 8 | 865 | 108 |
In dieser Tabelle ist Rimella das einzige Zielgebiet im äußersten Norden der GTA und grenzt unmittelbar ans schweizerische Tessin und Wallis an - siehe hier. Berücksichtigen Sie für eine Anreise zu anderen Zielgebieten im Mittel- oder gar im Südteil der GTA zusätzlich die wesentlich höheren Kosten und den Zeitaufwand für eine nochmal mehrere hundert Kilometer weitere Anreise!
Rimella liegt 1200 Meter hoch, einige Ausgangspunkte wie Grassura oder Cervatto nur 700 oder 1000 m. Die höchsten Gipfel um Rimella sind etwa 2400 m hoch. Meistens wandern wir im Gebiet der zahlreichen Alpen (in Deutschland und Österreich sagt man dazu "Almen"), von denen etliche noch bealpt ("bestoßen") sind, zwischen etwa 1000 und 2200 m. "Jausenstationen" oder gar bewirtschaftete Berg"hütten" sind in unserem landschaftlich großartigen Wandergebiet glücklicherweise völlig unbekannt. Anders als in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es deshalb auch keine Horden von grölenden "Tagestouristen": in Rimella findet man noch seine Ruhe!
Unsere Bergwanderungen repräsentieren genau den wünschenswerten naturverträglichen Tourismus, den sich Signora Milena Feghiz Vasina, die in Rimella geboren ist, für ihr kleines Bergdorf wünscht: "Die Zukunft des Dorfs wird immer mehr abhängen von der Fähigkeit, in Rimella einen intelligenten Tourismus aufzubauen, der die unverfälschten Eigenarten unserer Umwelt bewahrt, sowie von der Fähigkeit, die echten Werte zu schätzen, die die Kultur der Walser von Rimella im Laufe der Jahrhunderte erschaffen hat." (Zitat übersetzt aus Per una storia di Rimella, Ravenna 2000, Seite 17.) Frau Susanne Lehringer ist promovierte Biologin und eine intime Kennerin des benachbarten Strona-Tals, und auch sie kommt in ihrer neuen Studie exakt zum gleichen Ergebnis: "Ein umweltfreundlicher Tourismus, der sich stützt auf die Aufwertung der kulturellen Schätze und der Natur des Gebiets; ein Tourismus, der Verdienstmöglichkeiten schafft für die Bevölkerung, für die Bauern (Direkt-Vermarktung ihrer Erzeugnisse) und für die zahlreichen Holz-Handwerker in unserem Tal." Die Meinungen der Einheimischen zu unserer Idee des "intelligenten Tourismus" finden Sie hier.

Molino inferiore, eines von mehreren Geisterdörfern im Mastallonetal, das wir erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt haben. Außer einigen verschwiegenen Anglern, die Fremden prinzipiell keine Auskünfte geben, kennt die wilden Wege dorthin niemand mehr, und das ist gut so, denn so haben wir und sie mitsamt ihren Fischen immer ihre Ruhe. In diesem fotogenen Kanal mit kristallklarem Wasser hat es riesige Forellen, und wenige Meter weiter oben ist ein großes und noch tieferes Wasserbecken. Digitalpanorama zusammengesetzt aus Fotos vom 22. Mai 2005. Die Originaldatei ist 2024 • 3329 Pixel groß!
Die Tourenmöglichkeiten sind wahrhaft gigantisch. Trotz der seit 100-150 Jahren andauernden dramatischen Entvölkerung existieren im Raum Rimella selbst heute noch Hunderte, vielleicht sogar insgesamt mehr als Tausend (!) Bergwege oder deren Spuren. Weshalb das so ist, das steht hier! Auch im Frühjahr und im Sommer 2003 und wiederum in 2004 und 2005 und monatelang in 2006 und 2007 haben wir wie schon in den Vorjahren - zusammen mit unseren Freunden und Bekannten aus Cravagliana, Fobello und Forno - in tagelanger Schwerstarbeit mit Motorsägen und Buschmessern wieder mehrere Wege erkundet, freigesägt, ausgeschlagen und fallweise markiert. Hierbei handelt es sich um wirklich uralte Wege, die schon seit Jahrzehnten (außer von ein paar Jägern und Wilderern ... und von Jörg Klingenfuß) nicht mehr begangen werden, denn dort oben ist einfach niemand mehr: die abgelegensten und exponiertesten Alpen und Übergänge sind bereits vor 50 oder 100 Jahren für immer aufgegeben worden. Die Zugangswege verbuschen, verwalden und verwildern im zeitweise subtropischen Piemont-Klima rasend schnell, und schon nach wenigen Jahren sind für ein ungeübtes Auge nicht mal mehr Spuren erkennbar. In Ihrem ureigensten Interesse sollten Sie unbedingt diese nachdrückliche Warnung lesen, verstehen und vor allem auch beachten!

Einige unserer GPS-Wegpunkte in einem wilden Seitental des unteren Mastallonetals. Auszug aus einer Tausende von Wegpunkten umfassenden Geheimdatei. Auch hier können wir bei Bedarf sehr schöne Rundwanderungen und Aussichtsgipfel anbieten. Die digitalisierte und mit UTM-Gitter versehene Wanderkarte läßt ahnen, daß die eingezeichneten Wege mit der Wirklichkeit absolut nix zu tun haben. Die Rifugio Cerini beispielsweise ist buchstäblich kilometerweit vom tatsächlichen Standort entfernt ... Lascia perdere!
Nachstehend folgt eine repräsentative Auswahl von Alpen, Gipfeln, Orten und Pässen, zwischen denen wir inzwischen weit über 600 verschiedene Wege kennen. Viele dieser ungewöhnlichen Ziele haben wir erst in den letzten Jahren (wieder-)erschlossen, und wir haben noch viel viel mehr Ideen!
Gipfel: Bec d'Ovaga - Castello di Gavala - Cima Altemberg - Cima Bonda - Cima Capezzone - Cima Cassa - Cima Castello - Cima Cevia - Cima Colmetta - Cima Cresta - Cima del Camossaro - Cima del Cavallo - Cima della Bocchetta - Cima del Nico - Cima del Ripetitore - Cima della Res - Cima della Valbella - Cima del Vaso - Cima di Castello - Cima di Lago - Cima di Rondo - Cima di Ventolaro - Cima Falò - Cima Lavaggio - Cima Lunga - Cima Moscatelli - Cima Rabbiosa - Cima Selvetto - Cima Tono - Cima Tre Croci - Cima Turrio - Corno del Sole - Corno di Scarpignano - Corno di Vegliana - Cresta del Giardino - Croce Garei - Denti di Gavala - Denti di Valmala - Giandolino - Gratic - Grignano - Himil - Hubal - Kaval - Massa dei Ratei - Massa del Turlo - Mazza - Mazza Fontanelle - Meidhöru - Montagna Ronda - Monte Barone - Monte Briasco - Monte Càpio - Monte Croce - Monte Fenera - Monte Forcolaccia - Monte Gallina - Monte Galerno - Monte Mora - Monte Prevor - Monte Quarone - Monte Tracciora - Monte Tre Croci - Monte Ventolaro - Pizzo Castello - Pizzo del Moro - Pizzo di Varallo - Pizzo Nona - Pizzo Tracciora di Cervatto - Platto - Sasso Negro - Sfinge - Stutz - Torre di Boccioleto - Wisse Flüe - Wissensteinhorn - Zuccarolo
Pässe: Balmello - Bocchetta Boccaccia - Bocchetta degli Strienghi - Bocchetta del Cardone - Bocchetta del Cortese - Bocchetta dei Crak - Bocchetta della Graziella - Bocchetta delle Murbendu - Bocchetta delle Vacche - Bocchetta del Rosso - Bocchetta di Campello Monti - Bocchetta di Cevia - Bocchetta di Sassiglioni - Bocchetta di Scotto - Bocchetta di Valmaggia - Bocchetta di Vocca - Bocchetta Foscale - Bocchetta Moscatelli - Bonda Piatta - Colle d'Egua - Colle della Crocetta - Colle della Finestra - Colle Dorchetta - Colle Segnara - Colma Ballano - Colma di Campertogno - Colma Gallinella - Colma Galmanna - Colma Lavaggio - Colma Masset - Croce di Campo - Karl-Furkelte - Mettlofurku - Pass Brütt - Passo dei Rossi - Passo delle Secchie - Passo del Ranghetto - Passo Foric - Passo Zube - Plato - Prà dla Sella - Sella Bassa del Cavaione - Sella Bassa della Cuvàa - Sella Bassa di Valmala - Sella del Lagone - Sella dell'Oca - Sella del Nico - Sella del Tossico - Sella di Camplasco - Sella di Rolate - Sella Faiel - Sella Gamarra - Sella Vaneccia
Alpen: 50 Superfotos von längst verlassenen Alpen in hervorragender Panoramalage stehen hier! Addaccio - Addaccio Grasso - Bach - Balmaccia - Baranca - Barbughera - Barca - Berbuia - Bise Rosso - Bonda Larga - Bondetto - Brisiccia - Brughiera - Buzzo inferiore - Cà del Fré - Cà di Capello - Cà d'Marc - Cà Giulia - Caizzo - Calchera - Calzino - Cama - Camino - Campello - Camplasco - Campo Alto - Campo di Rossa - Campo di Crevola - Campo di Sabbia - Campo di Varallo - Capezzone - Carghetta - Casaroli - Casavei - Cascinaccia - Cascinale - Cascinelli - Cascinetta - Casera in cima - Casera in mezzo - Casoi - Casone superiore - Casoni - Casopra - Catcuràa - Catolino - Cavalcafuoco - Cavurgo inferiore - Cavurgo superiore - Cerei - Cevia (Rimella) - Cevia (Valbella) - Cevia Bassa - Chiappa - Chignolo - Ciresi Nigreri - Ciupai - Clieveno - Colletta - Colmetto - Corti di Cervatto - Corti di Sabbia - Cottura di sopra - Cottura di sotto - Crosetti - Crotte - Cuna in cima - Cunetta di sopra - Cunetta di sotto - del Cardone - del Cortese - della Colma - del Laghetto - dello Stutz - dello Zoo - del Sasso Negro - del Vecchio - di Crosa - di Rondo - Dorcie inferiore - Dorcie superiore - Ebelje - Emra - Fardale - Fauto inferiore - Fauto superiore - Folghera - Forcella - Fornale inferiore - Fornale superiore - Foscalina - Gerbidi - Galmanna - Ghebrecco - Ghiaccio - Ghignole - Giandolini - Giavina Lunga - Giavinale - Giavine - Grasso - Gumietto - Hubal - In Leu - Jazz - Kaval - La Baita - La Balma - La Bonda - La Costa - Laghetto - Laghetto degli Strienghi - Lagone - Lagone di Scopa - La Res - Lavaggio - Le Baite - Locce - Lungostretto - Lusche - Luvetto - Maccagno - Masareui - Massero - Mazzuccaccio - Mazzucco inferiore - Mazzucco superiore - Mera - Möru - Motte - Oflino - Orello - Orletto - Orlo - Oro del Cortese - Oro dell'Asino - Oro delle Balme - Oro Giordano - Oro Piano - Otro Chignolo - Otro La Gazza - Otro Lungostretto - Otro Tapponaccio - Ovaghe - Ovago - Palazzo di sopra - Palazzo di sotto - Passo della Sella - Pastore - Penninnetto - Pennino Grande - Pertus - Piana - Pianaccia - Piana di Biagio - Piana Ronda - Pian Campello - Pian dal Böösk - Piane di Cervarolo - Piane di Folecchio - Piane di Oropiano - Pianella - Pianelli - Pianello - Piane superiore - Pian Misura - Pianone - Piano Scarognino - Pian Via - Piavaccia - Pioda di sopra - Pioda di sotto - Piovàa - Pizzole - Pocca di sopra - Prà del Ferraia - Prà Piano - Prato Bianco di sopra - Prato Bianco di sotto - Prato di Cavallo - Quartiere - Ranghetto - Rattarone - Ratte - Ratti - Riale - Rianuova - Rivaccia - Rivetto superiore - Roccolo - Rondecca - Rossa inferiore - Rossa superiore - San Gottardo Chescheru - Sass dal Müür - Sassello - Sass Luluc - Sasso del Gatto - Sasso dell'Oca - Sasso Rondo - Sasso San Giovanni - Scalvai - Scarpia - Scarpiola - Scotto - Seccio - Sella di Arboerio - Sella di Chiappa - Sella di Vaso - Selle di Baranca - Selletta - Selletta di Rossa - Selva - Setti - Sinanecca - Soliva - Solivo - Solivo di sopra di Cravagliana - Solivo di sotto di Cravagliana - Solivo di Fobello - Solivo di Sabbia - Sosletto - Stallo di Tranta - Strienghi - Striengo - Sufflepenne - Sughetti - sulla Balma - sull'Oro - Tapone - Tele - Ticcarello - Tortorello - Tossie - Tracciora - Unava - Vairolo - Vallè - Vallè d'Iulina - Valmala di sopra - Valmala di sotto - Val Piatt - Varambello - Varmala - Vegliana - Wan - Werch - zer Helo - zer Obru Akku - zer Obru Chescheru - Zerto - zer Wisse Balma - Zube - Zum Träntje - Zum Vukschlu - Zun Engo
Orte: Alagna - Aniceti - Arboerio - Baghera - Balangera - Baraccone - Barattina - Belvedere - Bocciolaro - Boccioleto - Boco inferiore - Boco superiore - Brosaccio - Brugaro - Brugarolo - Cadalmeina - Cadiano - Cà d'Miaja - Cadvilli - Cagianolo - Camasco - Campelli - Campello Monti - Canepale - Canera - Catognetto - Cerani - Cerva - Cervarolo - Cervatto - Chiesa - Civiasco - Colla - Colma - Cortabella - Cortaccio - Corte - Costa di Fobello - Costa di Sabbia - Costabella - Cravagliana - Crevola - Crosi - Cucco - Cunaccia - Dovesio - Ebe - Erbareti - Ferrera - Fobello - Folle - Follu - Forno - Gabbia - Gabbio - Gazza - Gerbidi - Giavina di Cervatto - Giavina di Sabbia - Grassura - Grondo - Gula - Inuggio - Kavalmatto - La Gazza - Luzzogno - Magneronco - Massera - Massiola - Meula - Molinaccio - Molindelina - Moline - Molino Bellaria - Molino inferiore - Molino superiore - Morca - Morondo - Muntata - Nosuggio - Ordrovago - Orlino - Oro di Morondo - Oro di Rossa - Oro Negro - Otro - Piaggiogna - Pianaronda - Pian Pennino - Piana di Boccioleto - Piana di Fobello - Piana di Forno - Piana di Rossa - Pian della Valle - Pianebelle - Piane di Cervarolo - Pianello - Pozzallo - Prati - Prati di Cervarolo - Prato - Rimella - Riva - Rivaccia - Rolate - Roncaccio di Cravagliana - Roncaccio inferiore - Roncaccio superiore - Ronco - Roy - Sabbia - Salaro - Saliceto - Sambughetto - San Antonio - San Giorgio - San Gottardo - Sant'Anna - Sant'Antonio - Santa Maria - Sassello di Cervarolo - Sassello di Cravagliana - Sassiglioni - Scolaro - Scopa - Sella - Selva - Solivo - Strona - Tapone - Tapponaccio - Tizzone - Torno - Tuppuwald - Valbella inferiore - Valbella superiore - Valdo - Varallo - Verzimo - Villa Banfi - Villa inferiore - Villa superiore - Villa inferiore di Cervarolo - Villa superiore di Cervarolo - Vocca - Voj - Volta - Weng
Kirchen und Kapellen: Cappella Cerei - Cappella degli Angeli - Cappella del Gesù Bianco - Cappella della Curva - Cappella della Madonna - Cappella della Pianaccia - Cappella della Sella di Arboerio - Cappella del Prè - Cappella di Carecca - Cappella di Rogo - Cappella di San Marco - Cappella di San Pietro - Cappella Oro Giordano - Cappella San Giulio - Cappella Sant'Anna - Cappella Santa Lucia - Cappella Stella Matutina - Cappella Val Piatt - Madonna del Balmone - Madonna del Cuore - Madonna della Neve - Madonna delle Giavinelle - Madonna delle Grazie - Madonna delle Pecore - Madonna delle Piane - Madonna del Rovaccio - Madonna del Rumore - Madonna del Tizzone - Posa dei Morti - Sacro Monte - San Pantaleone - Schisskappelje - Stella Matutina




Wir haben ausdrücklich kein genau festgelegtes Wanderprogramm. Je nach Wetter, Kondition der Teilnehmer, aktuellem Zustand der Wege und so weiter planen und wandern wir völlig individuell. Deshalb gleicht keine Wanderwoche der andern, was Ihnen auch unsere sehr zufriedenen "Wiederholer" jederzeit bestätigen können. Der halbtägige Ausflug nach Varallo am Samstag ist ebenfalls variabel und kann natürlich auch schon am Dienstag (Markttag in Varallo) oder an irgendeinem anderen Tag durchgeführt werden. Die längsten Überschreitungen machen wir natürlich nicht unbedingt gleich am ersten Wandertag. Eine typische Rimella-Trekkingwoche sieht zum Beispiel so aus:








![]() 11. Juni 2007 |
![]() 17. Juni 2006 |
![]() 21. September 2006 |
![]() 29. Juni 2006 |
Nur wir kennen die schönsten Wasserfälle und Badestellen in den Wildflüssen des Mastallonetals und seiner unzähligen Seitentäler. Die Wege dorthin sind weder beschildert noch markiert und für Fremde sowieso nicht zu finden. Das Wasser ist tatsächlich so sauber, wie es aussieht ... Fotos anklicken!








Im Anschluß an eine Rimella-Wanderwoche bieten wir auf Wunsch individuelle Verlängerungen mit individuellen Führungen an. Wir kennen das gesamte Mastallonetal bis hinunter nach Varallo, einschließlich sämtlicher Seitentäler, so gut wie niemand sonst: nur wir verfügen über Tausende geheime Wegpunkte aus unserem Projekt GPS. Weitere Superfotos und Digitalpanoramen finden Sie auf unserer italienischen Rimella-Webseite!
Falls Sie schon ein paar Tage vor Beginn der Rimella-Wanderwoche anreisen möchten oder anschließend länger bleiben möchten - beispielsweise um die Gegend kennenzulernen oder einfach um sich zu erholen -, erledigen wir für Sie gerne die rechtzeitige Reservierung im Albergo Fontana. Vor Ort geben wir Ihnen gerne Tips zu weiteren Tourenmöglichkeiten beispielsweise im Sermenzatal oder oben in Alagna am Monte Rosa.
Wer mit dem Auto anreist und gerne gut ißt und trinkt, dem empfehlen wir dringend, mindestens 100 Euro pro Person extra mitzunehmen. Wenn Sie nämlich erst mal gesehen haben, welche kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Sesiatal und aus dem Piemont es in Rimella und Varallo original und erst noch günstig zu kaufen gibt, dann laden Sie sich erfahrungsgemäß den ganzen Kofferraum damit voll! Falls Sie durch die Schweiz zurückfahren, lassen Sie sich zum Herzeigen beim Zoll IMMER realistische Quittungen ausstellen. Beamte sehen gerne Kassenbelege mit Buchungsaufdruck und die schweizerischen und deutschen Zöllner sind nicht dumm. Nähere Auskünfte finden Sie hier!
Seit 2004 bieten wir auch im Sesiatal und im unteren Mastallonetal geführte Bergwanderungen an. Einzelheiten finden Sie hier. Wir haben noch unendlich viele Ideen für neue alte Wege, siehe hier!

Ponte della Gula, eine der größten Sehenswürdigkeiten im unteren Mastallonetal bei der Fahrt von Varallo nach Rimella. Spilker: "Eine kleine Steinbrücke, die sich elegant von einer Klammwand zur anderen schwingt. 35 Meter unter der Ponte della Gula schimmert das grünliche, glasklare Wasser des Mastallone. Es ist hier über 10 Meter tief, senkrecht ragen die Felswände rechts- und linksufrig aus dem Fluß. An der Felswand erkennt man einen alten Saumpfad. Die Klamm selbst ist unproblematisch. So haben wir Muße, die Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Weit hängen die ausgespülten Felswände über uns, düster und unheimlich ist es hier unten. Ab und zu verirrt sich ein Sonnenstrahl und läßt das klare, tiefe Wasser grünlich schimmern. Ich lasse mich zu Freudenschreien hinreißen. Was gibt es doch für schöne Fleckchen auf unserer Erde!" Natürlich kennen wir auch in diesem wilden Gebiet zahlreiche schöne und versteckte alte Bergwege. Digitalpanorama zusammengesetzt aus Fotos vom 13. Juni 2005. Die Originaldatei ist 2073 • 4227 Pixel groß!
Wir wandern auf uralten Alpwegen, Jagdsteigen, Maultiertrassen und Schmuggelpfaden. Auf diesen Bergwegen wurden jahrhundertelang schwere Lasten per Kraxe oder mit Tragtieren transportiert, und genau deswegen sind sie stets so ergonomisch wie möglich angelegt und daher angenehm zu gehen. Bergwege, die bereits verfallen, zugewachsen, nur noch als Spur oder überhaupt gar nicht mehr vorhanden sind, sind naturgemäß etwas anstrengender zu gehen als die Trampelpfade der Nord- und Ostalpen, alpinistische Schwierigkeiten, beispielsweise Klettereien, gibt es jedoch ausdrücklich nicht!
Wir werden täglich etwa 7 bis 8 Stunden unterwegs sein; davon sind rund 3 bis 3½ Stunden Aufstieg sowie 3 Stunden Querung und Abstieg. Dazwischen machen wir selbstverständlich mehrere Pausen von total mindestens 1½ bis 2 Stunden! Im Aufstieg bewältigen wir etwa 600 bis 1100 Höhenmeter, so wie wir es oben anhand einer typischen Wanderwoche beschrieben haben. Diesem Niveau entsprechend sollten Sie schon am Beginn unserer Tourenwoche körperlich fit und im Schrofengelände trittsicher sein. Bereiten Sie sich bei Bedarf rechtzeitig vorher durch Ausdauersport vor, damit Sie unsere Bergwanderungen richtig genießen können. Unsere Tageswanderungen entsprechen also etwa einer GTA-Etappe, aber wir haben den ganzen Tag lang Zeit und müssen nicht hetzen, denn es genügt vollkommen, wenn wir am späten Nachmittag wieder im Albergo Fontana eintreffen zum Duschen und Faulenzen vor dem umfangreichen Abendessen. Wir sind den ganzen Tag unterwegs und wir haben wirklich genügend Zeit! An den schönsten Aussichtspunkten machen wir selbstverständlich mehrere Pausen zum Essen, Trinken, Beerensammeln, Fotografieren, Sonnenbaden und ... Faulenzen; im August und September gibt es an Plätzen, die nur wir kennen, Millionen von Mirtilli (Heidelbeeren), zum Sammeln empfiehlt sich dann eine Gefrierdose. Gelegentlich finden wir auch wilde Brombeeren, Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Mehlbeeren und Preiselbeeren; Heilkräuter und Wildkräuter wachsen in dieser Gegend sowieso wie "Un"kraut. Nicht zu vergessen: im Gegensatz zu den (oft unnötig) schweren Rucksäcken, die von den GTA-Weitwanderern wochenlang über Berg und Tal gezerrt werden, nehmen wir nur etwas zum Essen und Trinken für unterwegs mit sowie das übliche kleine Gerümpel für Tagestouren. Unsere Rucksäcke sind daher auch viel viel kleiner und leichter, man sieht es gut auf diesem Foto von Teilnehmer Volker Gänssle, 27. Juli 2004, 1006.

Das Foto von der Mettlofurkelte runter ins Stronatal zeigt ein typisches Schrofengelände: ein mäßig steiler Hang mit viel Gras und Alpenrosengebüsch und einigen Felsen dazwischen, die man natürlich elegant umgeht: hier hat es sogar eine minimale Wegspur, die nur Giorgio noch kennt, und mit den Bergstöcken kann man gerade in derartigem Gelände bequem und sicher absteigen.

Für die Angabe des Schwierigkeitsgrads einer Wanderung benützen Bergführer und Führerautoren eine einheitliche Skala. Anders als die bestens bewährten UIAA-Schwierigkeits-Skalen für Absicherung, Hochtouren, Klettern, Schneeschuhtouren und Skitouren war die früher verwendete dreiteilige Wanderskala zu ungenau, und sie enthielt für Außenstehende verwirrende Bezeichnungen wie "Bergwanderer" und "Berggänger". Das gilt sowohl für die italienische Version (T, E, EE, EEA) als auch für die schweizerische (B, EB, BG). Alle diese Skalen und viele weitere interessante Merkblätter stehen hier. Die Deutschen dagegen hatten überhaupt noch nie eine Bergwanderskala ...
Die 2002 neu eingeführte Wanderskala des SAC enthält jetzt feinere und klarere Abstufungen von T1 bis T6. Diese realistische Wanderskala hat sich daher bei realistischen Wander- und Tourenführern durchgesetzt. Die Bewertung erfolgt stets unter der Annahme günstiger Verhältnisse, also bei gutem Wetter und guter Sicht, trockenem Gelände, geeigneter Schnee- und Firnbedeckung und so weiter.
Für die touristisch flächendeckend erschlossene Schweiz ist diese Standardskala angemessen, ihre unüberlegte Anwendung ist jedoch sinnlos in einem menschenleeren Wildnisgebiet wie Rimella, das nach 1000 Jahren traditioneller Nutzung durch Alpwirtschaft seit über hundert Jahren wieder zurück zum Naturzustand verbuscht, verwaldet und verwildert. "An inch a fortnight on cut saplings" ist unser Erfahrungswert im tropischen Regenwald von Sarawak, und die Farne im Piemont wachsen sogar noch schneller! Wir müßten also an und pfirsich eine "Naturskala" definieren, und unter Anwendung der Terminologie aus der nachstehenden SAC-Wanderskala definieren wir unsere geführten Bergwanderungen wie folgt zwischen T2 und T3: Meistens Weg mit Trassée und ausgeglichenen Steigungen. Gelegentlich auch verbuschte Wegspuren oder wegloses Alp- und Schrofengelände mit insgesamt wesentlich mehr Gras und Buschwerk als Felsen, genauso wie auf den Fotos oben. Ausdrücklich keine Wege mit Drahtseilen oder Eisenketten und ausdrücklich keine Wege mit Kletterstellen!
| Grad | Bezeichnung | Weg und Gelände | Anforderungen |
|---|---|---|---|
| T1 | Wandern | Weg gut gebahnt. Falls markiert: gelb. Gelände flach oder leicht geneigt, keine Absturzgefahr. | Keine, für Turnschuhe. Orientierung problemlos, auch ohne Karte möglich. |
| T2 | Bergwandern | Weg mit durchgehendem Trassee. Falls markiert: weiss-rot-weiss. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen. | Etwas Trittsicherheit. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen. |
| T3 | anspruchsvolles Bergwandern | Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Falls markiert: weiss-rot-weiss. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen. | Gute Trittsicherheit. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung. |
| T4 | Alpinwandern | Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Falls markiert: weiss-blau-weiss. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen. | Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann Rückzug schwierig werden. |
| T5 | anspruchsvolles Alpinwandern | Oft weglos. Einzelne einfache Kletterstellen. Falls Route markiert: weiss-blau-weiss. Exponiert, anspruchsvolles Gelände, steile Schrofen, Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr. | Bergschuhe. Sichere Geländebeurteilung und sehr gutes Orientierungsvermögen. Gute Alpinerfahrung und elementare Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil. |
| T6 | schwieriges Alpinwandern | Meist weglos. Kletterstellen bis II. Meist nicht markiert. Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Gletscher mit erhöhter Ausrutschgefahr. | Ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechischen Hilfsmitteln. |
Die Schwierigkeitsbewertung einer Bergwanderung wird von Menschen gemacht. Sie bewerten eine Tour nach den aktuellen äußeren Bedingungen und ihrer jeweiligen körperlichen und geistigen Verfassung. Dadurch gibt es in der Führerliteratur von einem Autor zum nächsten große subjektive Unterschiede. In Rimella und im Sesiatal haben wir dieses Problem natürlich nicht, denn für dieses entvölkerte Wildnisgebiet gibt es keinerlei aktuelle Führerliteratur und markiert ist sowieso praktisch nix. Sie müssen sich also auf unsere persönliche Einschätzung verlassen, die auf jahrzehntelanger Erfahrung mit Wanderungen und Führungen in den wildesten Berggebieten der Erde beruht, von Sabah bis zum Orinoco und von Rodrigues bis Sulawesi und von Jemen bis Sumatra und von Sarawak bis Somalia.

Das Wetter und Klima in Rimella beschreiben wir hier!
Unsere Ausrüstungstips stehen hier.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Tausend Bilder sagen mehr als eine Million Worte. Seit dem Frühjahr 2005, als wir in Rimella mit der Wegarbeit für die Wandersaison 2005 begonnen haben, haben wir mit einer Digitalkamera schon über 10000 (zehntausend!) Fotos gemacht und zuhause am PC zahlreiche spektakuläre digitale Panoramen erstellt. Diese sind jetzt im Datenformat JPG auf Foto-CDs erhältlich, zusammen mit einer Auswahl von über 1400 der schönsten Fotos vom Sommer 2005 mit der hohen Auflösung von 2272 • 1704 Pixel. Weitere Informationen stehen hier. Wer sonst hat topaktuelle Panoramafotos von der Cima del Camossaro, von der Cima del Nico oder von der Cima Moscatelli? So wie viele weitere exklusive Gipfelziele unserer Bergwanderungen in Rimella finden sich diese Namen und Wege natürlich nicht auf der Wanderkarte!
"Caro Giorgio, ricevuto tutto, cartoline e CD, grazie, sono molto belli. Due serie di fotografie le ho già vendute." Piera Rinoldi, Bar Monte Càpio, Prati di Rimella, 22. Oktober 2005.





Jörg Klingenfuss
Initiative Pro Rimella
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