Das Sesiatal liegt "hinter" dem Monte Rosa weit abseits des alpinen Massentourismus. Eine lokale Initiative und ein Wanderbegleiter aus Tübingen bringen seit 15 Jahren ein paar Touristen und ein bischen Geld in die Gegend. Der Standort für unsere kleinen Wandergruppen ist ein sehr familiäres Hotel. Wir gehen uralte unbekannte Wege in einer supereinsamen Gegend auf spektakuläre Aussichtsgipfel: Natur pur.
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Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten, mit uns im Sesiatal zu wandern:
Ganz neu gibt es umfassend dokumentierte GPS-Touren.
Gerne schicken wir unser ausführliches Faltblatt für 2013 zusammen mit weiteren Unterlagen an Ihre Postadresse. Für Ihre Anreise legen wir auch eine Übersichtskarte der Schweiz und ihrer Grenzgebiete bei, in der die genaue Lage von Varallo sowie die Zufahrt eingezeichnet sind. Varallo liegt im nördlichsten Piemont, nur 37 km Luftlinie entfernt vom Lago Maggiore und nur 30 Kilometer von Saas Fee im Wallis. Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie einfach an. Glauben Sie nur, was Sie sehen: mehr als 3400 (dreitausendvierhundert!) Superfotos für digitale Fotorahmen gibt es hier!
Wenn Sie die Gegend vorab mit Google Earth anschauen möchten: das Albergo Italia hat die Koordinaten N 45.81387° E 008.25978° , und es liegt 454 Meter hoch. Wenn Sie im Satellitenbild auf die blauen Kästchen klicken, werden etliche interessante Fotos angezeigt. Falls Ihr Internet-Zugang für das komplexe Google Earth zu langsam ist, klicken Sie einfach hier für Google Maps.
Das obere Sesiatal zwischen dem Hauptort Varallo und dem Bergdorf Alagna am Fuß des Monte Rosa ist nördlich der Alpen nur bei Kanufahrern bekannt, denn der Sesia ist der letzte unverbaute Fluß Italiens inmitten einer Landschaft von unglaublicher Schönheit. Wer die kleinen Dörfer im Talgrund verläßt und in die Berge geht, der trifft auf ein völlig wildes und menschenleeres Gebiet, da die meisten Alphütten schon lange verfallen sind. Nach Auskunft der Einheimischen von Scopa gab es vor rund 200 Jahren alleine im Valmala 13 verschiedene Alpen. Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts, also ab etwa 1850, wurden sie nach und nach verlassen, und heute gibt es außer einer Forsthütte auf der Alpe Valmala di sopra nur noch ein paar Ruinen.

Der englische Verlag Rivers Publishing schreibt im Whitewater Europe Book Two - South Alps: "The Sesia offers some of Italy's best white water in very beautiful surroundings. Turning off the auto route and driving up the Sesia valley is like entering another world and stepping back in time two centuries. Here's an incredibly beautiful river system that is unlike anything else in the Alps: turquoise green, clear water flowing between granite boulders and falls, the reason why the water is so clear. Ask kayakers what the Sesia valley reminds them of and you get replies like Idaho, Costa Rica, Nepal, or Southern China - this is because the valley is such a jungle green and the river so clear. Summary: A river that looks like as if it should be in the Himalayas: lots of boulder rapids, friendly and fun, clear blue water, white beaches and green valley sides."

Accomodation Italy schreibt hier: "Angeln bedeutet im Sesiatal, dass man ein weites Becken zur Verfügung hat, aber auch, dass man seinen Lieblingssport vor einer beeindruckenden und majestätischen Naturkulisse ausüben kann, die abwechselnd als Lichtungen in ihrem schönsten Grün, Ebenen und steilen Schluchten in Erscheinung treten und dabei unumstritten von den klaren Wassern des Sesia und seiner Zuflüsse, die der natürliche Lebensraum vieler Arten sind, beherrscht werden. Das Tal ist international bekannt und wird von Sportanglern aus der ganzen Welt geschätzt, vor allem für seinen Ruf als 'Wiege des Fliegenfischens'."
Über die spektakuläre Ponte della Gula, eine der größten Sehenswürdigkeiten nicht nur für Wassersportler im unteren Mastallonetal bei der Fahrt von Varallo nach Rimella, schreibt beispielsweise der deutsche Kanuführer Spilker: "Eine kleine Steinbrücke, die sich elegant von einer Klammwand zur anderen schwingt. 35 Meter unter der Ponte della Gula schimmert das grünliche, glasklare Wasser des Mastallone. Es ist hier über 10 Meter tief, senkrecht ragen die Felswände rechts- und linksufrig aus dem Fluß. An der Felswand erkennt man einen alten Saumpfad. Die Klamm selbst ist unproblematisch. So haben wir Muße, die Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Weit hängen die ausgespülten Felswände über uns, düster und unheimlich ist es hier unten. Ab und zu verirrt sich ein Sonnenstrahl und läßt das klare, tiefe Wasser grünlich schimmern. Ich lasse mich zu Freudenschreien hinreißen. Was gibt es doch für schöne Fleckchen auf unserer Erde!"

Weil es dort oben keine Touristen gibt, gibt es weit und breit auch keine "Jausenstationen" oder gar bewirtschaftete Berg"hütten". Die Sektion Varallo des CAI kann lediglich die wichtigsten Übergänge im obersten Sesiatal rund um Alagna instandhalten: Colle Mud nach Rima, Col d'Olen nach Gressoney, Colle del Turlo nach Macugnaga, wo vor ein paar hundert Jahren die Walser herumgerannt sind und wo sich heute pro Jahr gerade mal ein paar Dutzend GTA- und Walserwege-Touristen verlieren. Das ganze riesige Gebiet des mittleren Sesiatals und des unteren Mastallonetals hat sie praktisch "vergessen": selbst die Spezialisten der Gruppo Camoschi schütteln den Kopf, wenn man sie hier nach Tourenmöglichkeiten fragt!
Jörg Klingenfuß, der beste Gebietskenner, hat in jahrelanger mühevoller Arbeit
Unser Stützpunkt ist das hervorragende und familiäre Albergo Italia in Varallo.
Die Initiative Pro Rimella ist keine kommerzielle Reiseanbieterin. Die Wanderbegleiter sind erfahrene Bergwanderer, jedoch keine geprüften Führer. Sie kennen die Region und die Leute seit Jahrzehnten und sprechen natürlich Italienisch und den lokalen Dialekt Valsesiano sowieso, und fallweise auch das 700 Jahre alte Tüttschu der letzten Walser. Wir kennen das riesige Wildnisgebiet Rimella und Mastallonetal besser als irgendjemand sonst. Schon Ende der 1990er Jahre haben wir die Gegend mit den ersten brauchbaren GPS-Geräten systematisch vermessen und erfaßt, und nur wir verfügen über Hunderte von eigenen GPS-Tracks und Tausende von GPS-Wegpunkten, jahrzehntelange schriftliche Aufzeichnungen ... und unschätzbare Geheimtips der Einheimischen!

Varallo. Am Welt-Kulturerbe Sacro Monte blühen schon die Magnolien und man blickt auf die schöne Altstadt. Im Vordergrund kommt von rechts unten der gleichnamige Fluß aus dem Mastallone-Tal, durch das man nach 18 Kilometern das Ende der Welt in Rimella auf 1200 Metern Höhe erreicht. Das sehr schöne Albergo Italia liegt am Eingang der Altstadt genau hinter der großen Kirche links der markanten Piazza in der Bildmitte. Über der Altstadt bei der großen Kiesfläche sieht man die Mündung des Mastallone in den Sesia, der 38 Kilometer weit von Alagna am Fuß des Monte Rosa herunterkommt. Der höchste Berg über der Altstadt ist ganz hinten der schneebedeckte Bec d'Ovaga mit der Rifugio Spanna Osella links unter dem Gipfel. Achtung, Lebensgefahr: kein einziger Weg in diesem riesigen Wildnisgebiet unmittelbar bei Varallo ist beschildert oder gar markiert. Im September 2005 gab es beim Pilzesammeln innert zwei Wochen drei tote Turnschuh-Mailänder wegen Orientierungslosigkeit! Das riesige Monte-Rosa-Massiv mit seiner 3500 Meter hohen vergletscherten Südflanke sieht man bei schönem Wetter schon stundenlang bei der Anreise nach Varallo von Mailand oder Novara oder Borgosesia aus. 16. April 2008. Foto anklicken!
Auch 2013 bieten wir Ihnen wieder eine große Auswahl an Wanderwochen von Pfingsten bis in den Oktober an.
Bergwandern im Sesiatal: im Frühjahr und im Herbst ist der ideale Stützpunkt der Ort Varallo; unser Hotel liegt auf 450 Metern Höhe.
Bergwandern in Rimella: im Sommer sind wir natürlich oben im Bergdorf Rimella mit dem Ausgangspunkt auf 1200 Metern. Auch der Frühsommer ist - nicht nur wegen der Bergblumenpracht - eine exzellente Jahreszeit zum Bergwandern in Rimella: Fotos siehe hier!
Unser Komplett-Angebot hat sich von Anfang an bestens bewährt und ist wirklich preisgünstig. Melden Sie sich bitte so früh wie möglich an. Gerne schicken wir Ihnen ausführliche Unterlagen per Brief. Wenn es noch schneller gehen soll, finden Sie das Anmeldeblatt auch hier als .pdf-Dokument und hier als Word-Dokument.
Gerne nehmen wir schon jetzt Ihre unverbindliche Voranmeldung entgegen. Sie können dieses .pdf-Formular verwenden oder sich einfach formlos per Brief oder Telefax oder E-Mail melden. Die endgültigen Termine stehen hier im Internet sowie in unseren gedruckten Informationen für 2013, die wir Ihnen auf Anfrage gerne zusenden.
Wir kennen dieses riesige, über 400 Quadratkilometer große Wildnisgebiet zwischen dem Ortasee und dem Monte Rosa so gut wie sonst niemand und können über 900 Wege je nach Wetter, Schneelage, Temperatur, Bewölkung und so weiter beliebig auswählen und kombinieren! Das gedruckte Faltblatt 2013 versenden wir, zusammen mit weiteren ausführlichen Informationen, gerne auch an neue Interessenten.

Außerhalb dieser Wanderwochen steht Jörg Klingenfuß zwischen April und Oktober, natürlich ebenso preisgünstig, auch als Wanderbegleiter für individuelle Kleingruppen zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte umgehend für die rechtzeitige Reservierung der Unterkünfte sowie für die Absprache von Terminen und gewünschten Trekkingtouren. Wir kennen über 900 Wege und Wegspuren und deren Kombinationsmöglichkeiten zu spektakulären Rundwanderungen. Aufgrund umfassender Ortskenntnisse und jahrelanger eigener GPS-Messungen können wir Ihnen eine ungewöhnlich große Auswahl an individuellen Wanderungen für jeden Geschmack anbieten: von den dschungelüberwucherten Geisterdörfern im unteren Mastallonetal bis zu langen Überschreitungen im Gebiet von Rimella im Naturpark Monte Rosa - Sesiatal! Außerdem bieten wir zu beliebigen Terminen zwischen November und März hier in der unmittelbaren Umgebung von Tübingen GPS-Praxiskurse an mit der Möglichkeit, das Spitzengerät Garmin GPSmap 60CSx auszuprobieren! Einzelheiten stehen hier. Schon Ende April sind wir zur Wegarbeit in Rimella: ideales Bergwanderwetter und supereinsame Panoramagipfel!

Wie Sie sich denken können, sind wir zwischen April und Oktober sehr oft im Piemont. Schicken Sie uns trotzdem baldmöglichst Ihre Anmeldung entweder auf dem bereits erwähnten .pdf-Formular oder einfach formlos als Brief oder Telefax (nicht per E-Mail, denn die geht garantiert verloren!), Adresse siehe unten, denn die Anmeldungen werden sofort nach unserer Rückkehr nach Tübingen in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und die Zahl der Plätze in unseren kleinen Wandergruppen ist begrenzt. Dringende telefonische Anfragen und Reservierungen sind während unserer Abwesenheit - das Rückkehrdatum steht dann links in der Navigationsleiste ganz unten! - ausschließlich telefonisch möglich um 2030 Uhr unter der Nummer 0039 0163 55200 oder 55229, nach Giorgio fragen!
Unser Stützpunkt ist das traditionsreiche, komfortable und familiäre Albergo Italia, das wir hier im einzelnen beschreiben. Im Komplettpreis von 900 EUR pro Person (etwa 1080 CHF; Einzelzimmer 980 EUR pro Person / etwa 1176 CHF) sind enthalten:
Dieses umfassende "Paket" hat sich bestens bewährt, und in Varallo benötigen Sie daher nur noch etwas Kleingeld für die individuelle Unterwegs-Verpflegung und für die Getränke, die Sie sich eventuell nachmittags nach der Rückkehr von der Wanderung in einer Bar bestellen. Das Abendessen ist wirklich sehr reichhaltig (lesen Sie hierzu bitte die Referenzen von unseren Reiseteilnehmern 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011!) und sämtliche Getränke beim Abendessen sind im Gesamtpreis natürlich schon enthalten! Fallweise Fahrtkosten mit dem Taxibus zu entfernteren Ausgangspunkten wie Balmuccia, Boccioleto, Camasco, Campertogno, Cervarolo, Civiasco, Cravagliana, Ferrera, Scopa, Voj betragen jeweils etwa 3 EUR.Ausführliche Informationen zur Anreise mit Auto, Bahn, Bus und Flugzeug finden Sie hier. Damit Sie für die Anreise eventuell Fahrgemeinschaften bilden können, werden wir den Teilnehmern rechtzeitig vorher die Adressen der anderen Bergfreunde mitteilen. Nach der Einführung des neuen Tarifsystems der Bahn kann dies wegen der Gruppentarife auch für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zumindest für den deutschen Sektor, sinnvoll sein.
Erklärung gemäß der "EU"-Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung 2006-123-EG Bundesxetzblatt 2010 I 11 "zu Bonn" (roba da matt', es sollte wahrscheinlich heißen 'in Berlin', denn der Xetzgeber hockt nun mal in Berlin und nicht 'zu Bonn') am 17. März 2010 Seite 287 'Verordnung über Informationspflichten für Dienstleistungserbringer': Die Kundengeldabsicherung gemäß Paragraph 651 k des Bürgerlichen Gesetzbuchs besteht über TRAVELSAFE GmbH, Neuburger Str. 102f, 94036 Passau, Telefon 0851 52152 bei der ZURICH Insurance plc, Niederlassung für Deutschland, Solmsstr. 27-37, 60252 Frankfurt. Rückfragen sind an Travelsafe zu richten. - Die Reise-Veranstalter-Haftpflicht-Versicherung besteht über TRAVELSAFE GmbH, Neuburger Str. 102f, 94036 Passau bei der HDI-Gerling Firmen und Privat Versicherung AG, Riethorst 2, 30659 Hannover. Rückfragen sind an Travelsafe zu richten. - Im übrigen sind wir datiert am 16. Oktober 2012 unter der Vertragsnummer Z-8250IPS-0268 für das Jahr 2013 bei Travelsafe GmbH in Passau ununterbrochen schon seit 2001 versichert.
Wir empfehlen Ihnen den Abschluß einer Reise-Rücktrittskosten- und Reise-Kranken-Versicherung. Informationen und Anmeldeformular finden Sie beispielsweise hier unter Reiseschutz Privatkunden.
Wir leben in politisch unsicheren und wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Wer verreisen möchte, informiert sich daher zuallererst über die Sicherheit und die Kosten einer Reise. Die Sicherheitsaspekte bei Auslandsreisen und in Norditalien bewerten wir ausführlich und realistisch hier. Nachstehend bieten wir Ihnen einen informellen Vergleich mit Leistungen und Preisen anderer Anbieter von Wanderungen auf oder neben der GTA. Die Daten wurden im Januar 2013 aus dem Internet recherchiert. Im übrigen ist erwähnenswert, dass ausgerechnet die Schweizer Kommerzveranstalter mit großem Abstand die teuersten sind, obwohl das Piemont hautnah ans Tessin und ans Wallis angrenzt und das dramatisch niedrigere Preisniveau hinter dem Simplon an und pfirsich bekannt sein müßte ... Wird da etwa das hohe Preisniveau im Heimatland für die ahnungslosen Paxe einfach auf das Piemont übertragen? Das Angebot der Initiative Pro Rimella ist hingegen sehr attraktiv, weil wir eben kein profitorientierter Kommerzveranstalter sind, sondern eine private Initiative mit großem persönlichem Einsatz:
| Name | Zahl der Teilnehmer | Besonderes | Tage mit Halbpension | Preis | Preis pro Tag |
| Initiative Pro Rimella im Sesiatal | höchstens 10: kein Streß durch zu große Reisegruppen! | sehr schöne und großzügige Einzel- und Doppelzimmer im Traditionshotel im äußersten Norden der GTA; mit kostenloser GPS-Ausleihe (Spitzengerät Garmin GPSmap 60CSx!) und Einweisung vom Wildnis-Spezialisten Jörg Klingenfuß! | 8 | 900 | 112 |
| Alptrek | bis zu 12 | mit Transfer Malpensa und Seilbahn Alagna, "mountain huts" | 8 | 1985 | 248 |
| CG Touristik | bis zu 15 | mit Flug Frankfurt-Turin, Gepäcktransport, "oft in einfachen Mehrbettzimmern, Einzelzimmer nicht möglich" | 9 | 1195 | 133 |
| Scopello | bis zu 12 | Esel-Trekking, die neueste Abzockerei ... | 2 | 400 | 200 |
| Wikinger | bis zu 15 | mit Flug Frankfurt-Turin; Gepäcktransport, "oft in einfachen Mehrbettzimmern, Einzelzimmer nicht möglich" | 9 | 1195 | 133 |
| Zeit | bis zu 18 | mit Gepäcktransport; "Matratzenlager und Mehrbettzimmer, Einzelzimmer nicht möglich" | 8 | 865 | 108 |
Einzelzimmer im Albergo Italia kosten pro Tag 10 EUR mehr.
In dieser Tabelle ist das Sesiatal das einzige Zielgebiet im äußersten Norden der GTA und grenzt unmittelbar ans schweizerische Tessin und Wallis an - zu Fuß nach Saas Fee sind es von Varallo aus gerade mal drei Tage oder in der Luftlinie 35 (fünfunddreißig) Kilometer. Berücksichtigen Sie für eine Anreise zu anderen Zielgebieten im Mittel- oder gar im Südteil der GTA zusätzlich den Zeitaufwand und die wesentlich höheren Kosten für eine nochmal mehrere hundert Kilometer weitere Anreise: in Italien ist Benzin wegen der hohen Besteuerung noch teurer als in Deutschland!
Varallo liegt 450 Meter hoch, andere Ausgangspunkte wie Camasco, Cervatto, Civiasco, Sassello oder Voj etwa 800 bis 1000 m. Meistens wandern wir durch Kastanien- und Buchenwälder hoch ins Gebiet der zahlreichen Alpen (in Deutschland und Österreich sagt man dazu "Almen"), von denen etliche noch bealpt ("bestoßen") sind, zwischen etwa 1000 und 1700 m. Die höchsten Berge um Varallo herum sind etwa 2000 m hoch. Mehrere hervorragende Aussichtsgipfel liegen in der unmittelbaren Umgebung von Varallo, die Wege dorthin sind jedoch wie üblich nicht markiert und ausgeschildert und auf der Karte sowieso nicht zu finden:
Unsere Bergwanderungen repräsentieren genau den wünschenswerten naturverträglichen Tourismus, den sich Signora Milena Feghiz Vasina, die in Rimella geboren ist, beispielsweise für ihr kleines Bergdorf wünscht: "Die Zukunft des Dorfs wird immer mehr abhängen von der Fähigkeit, in Rimella einen intelligenten Tourismus aufzubauen, der die unverfälschten Eigenarten unserer Umwelt bewahrt, sowie von der Fähigkeit, die echten Werte zu schätzen, die die Kultur der Walser von Rimella im Laufe der Jahrhunderte erschaffen hat." (Zitat übersetzt aus Per una storia di Rimella, Ravenna 2000, Seite 17.) Frau Susanne Lehringer ist Diplom-Biologin und eine intime Kennerin des benachbarten Strona-Tals, und auch sie kommt in ihrer Studie exakt zum gleichen Ergebnis: "Ein umweltfreundlicher Tourismus, der sich stützt auf die Aufwertung der kulturellen Schätze und der Natur des Gebiets; ein Tourismus, der Verdienstmöglichkeiten schafft für die Bevölkerung, für die Bauern (Direkt-Vermarktung ihrer Erzeugnisse) und für die zahlreichen Holz-Handwerker in unserem Tal." Die Geschichte des Tourismus im Sesiatal und in Rimella steht hier. Die Meinungen der Einheimischen zu unserer Idee des "intelligenten Tourismus" finden Sie hier.
Molino inferiore, eines von mehreren Geisterdörfern im Mastallonetal, das wir erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt haben. Außer einigen verschwiegenen Anglern, die Fremden prinzipiell keine Auskünfte geben, kennt die wilden Wege dorthin niemand mehr, und das ist gut so, denn so haben wir und sie mitsamt ihren Fischen immer ihre Ruhe. In diesem fotogenen Kanal mit kristallklarem Wasser hat es riesige Forellen, und wenige Meter weiter oben ist ein großes und noch tieferes Wasserbecken. 22. Mai 2005. Foto anklicken!
Im Sesiatal und im unteren Mastallonetal gibt es eine Unmenge von Tourenmöglichkeiten, aber praktisch keine Markierungen oder Hinweisschilder. Trotz der seit 100-150 Jahren andauernden dramatischen Entvölkerung existieren hier selbst heute noch Hunderte, vielleicht sogar insgesamt mehr als Tausend (!) Bergwege oder deren Spuren. Weshalb das so ist, das steht hier! Auch 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 haben wir wie schon in den Vorjahren - zusammen mit unseren Freunden und Bekannten aus Cervarolo, Cravagliana, Fobello und Forno - in tagelanger Schwerstarbeit mit Motorsägen und Buschmessern wieder Dutzende von neuen Wege erkundet, freigesägt, ausgeschlagen und fallweise markiert. Hierbei handelt es sich um wirklich uralte Wege, die schon seit Jahrzehnten (außer von ein paar Jägern und Wilderern ... und von Jörg Klingenfuß) nicht mehr begangen werden, denn dort oben ist einfach niemand mehr: die abgelegensten und exponiertesten Alpen und Übergänge sind bereits vor 50 oder 100 Jahren für immer aufgegeben worden. Die Zugangswege verbuschen, verwalden und verwildern im zeitweise subtropischen Piemont-Klima rasend schnell, und schon nach wenigen Jahren sind für ein ungeübtes Auge nicht mal mehr Spuren erkennbar: ein Paradies für Pioniere und Liebhaber einsamer Urlandschaften! Der Alpenverein hat, wie schon erwähnt, keine Ahnung von den tatsächlich vorhandenen Wegen und Wegspuren, und beschildert oder gar markiert ist sowieso praktisch nix. In Ihrem ureigensten Interesse sollten Sie unbedingt diese nachdrückliche Warnung lesen - und auch beachten!

Einige unserer GPS-Wegpunkte in einem wilden Seitental des unteren Mastallonetals. Auszug aus einer Tausende von Wegpunkten umfassenden Geheimdatei. Auch hier können wir bei Bedarf sehr schöne Rundwanderungen und Aussichtsgipfel anbieten. Die digitalisierte und mit UTM-Gitter versehene Wanderkarte läßt ahnen, dass die eingezeichneten Wege mit der Wirklichkeit absolut nix zu tun haben. Die Rifugio Cerini beispielsweise ist buchstäblich kilometerweit vom tatsächlichen Standort entfernt ... Lascia perdere!




Zwischen Hunderten von einsamen Alpen, Gipfeln, Kapellen, Kirchen, Orten und Pässen kennen wir - und zwar im großräumigen Zusammenhang nur wir und sonst niemand, auch nicht etwa die Einheimischen! - jetzt schon weit über 900 verschiedene Wege. Viele dieser ungewöhnlichen Ziele haben wir erst in den letzten Jahren (wieder-)entdeckt. Unsere riesige Datensammlung enthält Hunderte Seiten mit exakten Beschreibungen sämtlicher Wege mit präzisen GPS-Tracks und Tausende GPS-Wegpunkte, über die sonst garantiert niemand verfügt, und Zehntausende von Superfotos haben wir sowieso. Um einen nachfolgenden Massentourismus zu vermeiden, werden diese Informationen absichtlich nirgendwo veröffentlicht oder gar an Kommerzgruppen und Reiseverunstalter weitergegeben, und sie kommen daher ausschließlich den Teilnehmern an unseren Bergwanderungen zugute.
Die meisten unserer zahlreichen Gipfelziele sind im Internet oder in der Literatur größtenteils völlig unbekannt: Bec d'Ovaga - Castello di Gavala - Cima Altemberg - Cima Bonda - Cima Capezzone - Cima Cassa - Cima Castello - Cima Cevia - Cima Colmetta - Cima Cresta - Cima del Camossaro - Cima del Cavallo - Cima della Bocchetta - Cima del Nico - Cima del Ripetitore - Cima della Res - Cima della Valbella - Cima del Vaso - Cima di Castello - Cima di Lago - Cima di Rondo - Cima di Ventolaro - Cima Falò - Cima Lavaggio - Cima Lunga - Cima Moscatelli - Cima Rabbiosa - Cima Selvetto - Cima Tono - Cima Tre Croci - Cima Turrio - Corno del Sole - Corno di Scarpignano - Corno di Vegliana - Cresta del Giardino - Croce Garei - Denti di Gavala - Denti di Valmala - Giandolino - Gratic - Grignano - Himil - Hubal - Kaval - Massa dei Ratei - Massa del Turlo - Mazza - Mazza Fontanelle - Meidhöru - Montagna Ronda - Monte Barone - Monte Briasco - Monte Càpio - Monte Croce - Monte Fenera - Monte Forcolaccia - Monte Gallina - Monte Galerno - Monte Mora - Monte Prevor - Monte Quarone - Monte Tracciora - Monte Tre Croci - Monte Ventolaro - Pizzo Castello - Pizzo del Moro - Pizzo di Varallo - Pizzo Nona - Pizzo Tracciora di Cervatto - Platto - Sasso Negro - Sfinge - Stutz - Torre di Boccioleto - Wisse Flüe - Wissensteinhorn - Zuccarolo!
Wir haben ausdrücklich kein genau festgelegtes Wanderprogramm. Je nach Wetter, Kondition der Teilnehmer, aktuellem Zustand der Wege und so weiter planen und wandern wir völlig individuell. Deshalb gleicht keine Wanderwoche der andern, was Ihnen auch unsere sehr zufriedenen "Wiederholer" jederzeit bestätigen können. Der halbtägige Rundgang am Dienstag mit dem Besuch des Sacro Monte ist ebenfalls variabel und kann problemlos schon auf den Vormittag (Dienstag ist Markttag in Varallo) gelegt oder an irgendeinem anderen Tag durchgeführt werden. Die längsten Überschreitungen machen wir natürlich nicht unbedingt gleich am ersten Wandertag. Eine typische Varallo-Trekkingwoche sieht zum Beispiel so aus:



![]() 11. Juni 2007 |
![]() 23. Juli 2008 |
![]() 21. September 2006 |
![]() 29. Juni 2006 |
Nur wir kennen die schönsten Wasserfälle und Badestellen in den Wildflüssen des Mastallonetals und seiner unzähligen Seitentäler. Die Wege dorthin sind weder beschildert noch markiert und für Fremde sowieso nicht zu finden. Das Wasser ist tatsächlich so sauber, wie es aussieht ... Fotos anklicken!



Im Anschluß an eine Varallo-Wanderwoche bieten wir auf Wunsch individuelle Verlängerungen mit individuellen Begleitungen an. Wir kennen das gesamte Mastallonetal bis hinauf nach Rimella, einschließlich sämtlicher Seitentäler, so gut wie niemand sonst: nur wir verfügen über Tausende geheime Wegpunkte aus unserem Projekt GPS. Weitere Superfotos und Digitalpanoramen finden Sie auf unserer italienischen Rimella-Webseite!
Falls Sie schon ein paar Tage vor Beginn der Varallo-Wanderwoche anreisen möchten oder anschließend länger bleiben möchten - beispielsweise um die Gegend kennenzulernen oder einfach um sich zu erholen -, erledigen wir für Sie gerne die rechtzeitige Reservierung im Albergo Italia. Vor Ort geben wir Ihnen gerne Tips zu weiteren Tourenmöglichkeiten beispielsweise im Sermenzatal oder oben in Alagna am Monte Rosa. Ausführliche Vorschläge stehen auch hier.
Für Gäste gibt es die Varallo-Card. Man kann sie beispielsweise im Albergo Italia kaufen, und für nur 5 EUR pro Tag, oder 10 EUR für drei Tage, die nicht aufeinanderfolgen müssen (!), gibt es wirklich etwas fürs Geld:

Unsere Tips zur Vorbereitung stehen hier!
Das Wetter und Klima in Rimella und im Sesiatal beschreiben wir hier!
Unsere Tips zur Ausrüstung stehen hier!
Vallone del Laghetto: Carlo geht "jagen" oberhalb des verborgenen Laghetto und sagt, eine Überschreitung nach Cardone wäre an und pfirsich schon möglich. Diego aus Roy gibt weitere Hinweise und bestätigt den Weg. Renzo aus Piana würde brennend gerne mitgehen, aber er ist jetzt 87 und schafft es "nur noch" bis Piane: "Le maledette gambe ..." Seine Schafe hat er 2007 alle verkauft. Seit der Vincenzo von der Idee gehört hat, läßt sie auch ihn nicht mehr los: "Te sei pazzo, allora 'ndumma pure. 'NDUMMA!!!" Total wären es jeweils 1500 Meter Aufstieg und Abstieg im Extremgelände des oberen Gamskars, unserem seit Jahrzehnten bewährten Wildererparadies: wer dort oben schießt, den hört man nicht mal drunten auf Cortese, und das ist gut so. Mit Touristen absolut tabu.


Pizzetto: Von der Alpe Cavurgo superiore eine bessere Möglichkeit direkt auf den Gipfel suchen und da mit der Säge ein bischen herumschneiden, dann gibt es eine Super-Rundtour Boccioleto - Scopa oder Boccioleto - Piaggiogna. Mit Normaltouristen möglich.

Alpe sopra Pertus: Hinter dem steilen Graben neben der Alpe Pertus gibt es einen alten Weg auf eine extrem gelegene Hochalpe, auf der man eine Ruine ahnt. Die Leute aus Calabria del Nord wissen nix mehr, vielleicht kennt sich der 87jährige Renzo auf Piane di sopra noch aus ... oder der Älpler Bruno und seine alte Mama unten in Piana. Unterhalb von Pertus haben wir im September 2008 einen kapitalen Keiler erlegt, der total 140 Kilo und ausgeweidet immer noch 107 Kilo angezeigt hat, und es hat vier Mann gebraucht, um ihn tags drauf zum "siamo le dieci 'llura prendumma un Chardonnay"-Bossi hinunterzuschleifen. Die spektakulären Fotos zirkulieren bis heute auf den Taschentelefonen im ganzen Sesiatal. Porco! Sauviach värregds! Eventuell ist ein Übergang zum Tracciora oder eine Überschreitung der Bocchetta dei Ratei möglich, aber nur mit Extremtouristen.

Alpe Ghiaccio: Geht nur im Frühjahr, bevor die verdammten Farne kommen. Der Abstieg von der Massa del Turlo wurde schon gefunden und GPS-mäßig erfaßt. Die Bachüberschreitung unterhalb vom Palazzo-Weg bei D_1090 ist bereits definiert. Der Aufstieg führt anders als bei Ravelli 18 nicht über die Alpe Selletto, die in der Karte sowieso krottenfalsch eingezeichnet ist. Rundtour Erbareti - Ghiaccio - Turlo - Vaneccia möglich, aber mit Touristen absolut unmöglich. Mit diesen wäre allenfalls eine andere spektakuläre Rundtour möglich: von D_1424 über G_1401 auf dem Panoramaweg über die Alpe Ovaghe auf den Felsgrat G_1545 und durch die Gräben über G_1485 runter zur Alpe Ghiaccio. Abstieg über die Scharte G_1454 und durch den Wildschweinwald über G_1425 zur Alpe Riale, runter zu E_1194 und über die Wiese G_1147 auf den Palazzo-Weg nach Erbareti.


Alpe Locce: Bei günstigem Licht kann man von Zerto aus noch die Flankenwege und zwei Ruinengruppen mit den zugehörigen Eschen (wie in Rimella!) erkennen. Extrem exponierte Lage, deshalb vermutlich schon lange vor dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben, also seit fast 100 Jahren. Die Bealpung erfolgte laut Remo und Rita auf Negro/Tapponaccio - beide auch schon gute siebzig Jahre alt - vom Val Roy her über den Grat (!) und nicht über die verfallene wilde Steintreppe durch die Felswände vom Balmone her, die für das Viehzeug sowieso nicht gangbar war. Die abgerutschten Zugänge von Cardone, Finestra, Rianuova und Zerto durch total erodierte Gräben sind natürlich nicht mehr gehbar. Auch von Torno kommt man über die Geröllhalde nicht direkt zum Croce Garei. Somit totale Negativselektion: die einzige Möglichkeit bleibt, wie es ein erfahrener alter Wilderer aus Roy angedeutet hat, der alte Weg von Rianuova. Die Felsen östlich des Colle della Finestra müßte man im Dschungel nördlich umgehen können, dann gäbe es eine Super-Rundtour: Fubèl - Torno - Roy - Rianuova - Croce Garei - Colle della Finestra - Locce - Castello - Sella Bassa dla Cuvàa - Cardone - Roy - Boco - Fubèl.


Als massentouristisches Ziel ist das Aostatal in Deutschland und in der Schweiz bestens bekannt. Es hat zwei sehr bequeme Zugänge aus Norden über den Colle del Gran San Bernardo zwischen Aosta und Martigny im Unterwallis, sowie durch den Monte-Bianco-Tunnel zwischen Courmayeur und Chamonix in Frankreich.
Ebenso gut erschlossen für die Touristen aus dem Norden sind das Tal des Toce und der westliche Lago Maggiore, die man über den Simplon-Paß und den Simplon-Tunnel zwischen Domodossola und Brig, der Hauptstadt des Oberwallis, erreicht. Sehr schön ist auch die Fahrt über den Gotthard, Bellinzona und Locarno nach Domodossola auf der Panorama-Eisenbahn Centovalli - Val Vigezzo.
Das Sesiatal liegt zwischen dem Aostatal im Westen und dem Tal des Toce im Nordosten. Es ist etwa 40 Kilometer West-Ost • 30 Kilometer Nord-Süd groß, also über 1200 Quadratkilometer. Trotz der großartigen Landschaft ist dieses riesige Gebiet mit dem höchsten Naturpark Europas unter den Touristen im Norden so gut wie unbekannt. Warum? Weil es keinen bequemen Zugang von Norden gibt, genauer: einen Straßentunnel von Saas Fee im Wallis ins Sesiatal, noch genauer: vom Ende des Mattmark-Stausees, wo der Postbus hält, pfeilgrad unter dem Joderhorn durch bis nach Carcòforo im Sermenza-Tal, einem wilden nördlichen Seitental des Sesiatals, obwohl das gerade mal lächerliche 14 Kilometer Entfernung sind. Man muß also immer ein bischen "außen herum" fahren, und wie sich aufgrund dieser fehlenden strategischen Verbindung der Mensch und Natur zerstörende Massentourismus im Sesiatal ausdrücklich nicht entwickelt hat, das können Sie hier im Detail nachlesen. Anders als beispielweise im Aosta- oder im Susatal gibt es insbesondere auch keinen Durchgangsverkehr, denn am Ende des Tals kommt die Wand. Eine ziemlich beeindruckende Wand: die Monte-Rosa-Südostflanke, die höchste Wand der Alpen, die von 1200 Metern bis auf fast 4700 Meter reicht. Gerade wegen dieser einzigartigen Nicht-Entwicklung ist das Sesiatal für Liebhaber einsamer und uriger Alpenlandschaften heute auch so attraktiv!



Die umfassende touristische Vernachlässigung des Sesiatals, die für Liebhaber einsamer und ursprünglicher Berggebiete heute einen unschätzbaren Wert hat, dokumentiert sich gerade auch in seiner umfassenden Nicht-Dokumentation. Die meisten deutschsprachigen Bergfreunde kennen die legendären "Alpenvereinsführer" der Ostalpen und die hervorragenden "Clubführer" des SAC für die Schweiz. Diesen umfangreichen alpintouristischen Monografien entspricht in Italien die Reihe "Guida dei Monti d'Italia", die seit 1934 gemeinsam vom CAI und vom TCI herausgegeben wird. Sie umfaßt sämtliche italienischen Berggebiete, das bedeutet: nicht nur die Alpengebiete von den Julischen Alpen bis zu den Ligurischen Alpen, sondern auch den Appennin und die Abruzzen und sämtliche kleinen und großen Inseln bis hinunter nach Sizilien ... mit einer einzigen Ausnahme: es gibt immer noch keinen Gebietsführer über die "Alpi Biellesi e Valsesiane". Dem potentiellen Co-Autor Marco Maffeis aus Biella haben wir auf dessen Anfrage hin bereits 2005 umfassende Tourenbeschreibungen und ein paar zehntausend Fotos aus unserem jahrzehntelangen Arbeitsgebiet angeboten, aber aus dem Projekt ist bis heute nix geworden ... Giorgio Regaldi, traditionell der Alpin-Buchhändler in Varallo, der sämtliche Spitzenautoren von Gianfranco Bini bis Sandro Zoia sowieso persönlich kennt, im September 2010: "Drüben im Aostatal wissen sie nicht wohin mit dem Geld und markieren sich gerade alle Wege nagelneu, aber bei uns hier im Sesiatal gibt es nicht mal einen gscheiten Wanderführer. Es ist eine rechte Schande!" Einer der wenigen tatsächlichen Gebietskenner, die sich an fünf Fingern abzählen lassen, schreibt vollkommen zurecht: "Saper guidare attraverso la Valsesia significa aver pratica del vestibolo del Paradiso"!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Tausend Bilder sagen mehr als eine Million Worte. Seit 2005, als wir mit der Wegarbeit für die Wandersaison in Varallo und im Sesiatal begonnen haben, haben wir mit einer Digitalkamera schon über 25000 (fünfundzwanzigtausend!) Fotos gemacht und zuhause am PC zahlreiche spektakuläre digitale Panoramen erstellt. Mehr als 3400 (dreitausendvierhundert!) Superfotos für digitale Fotorahmen gibt es hier! Wer sonst hat topaktuelle Panoramafotos von der Cima del Camossaro, von der Cima del Nico oder von der Cima Moscatelli? So wie viele weitere exklusive Gipfelziele unserer Bergwanderungen in Varallo und im Sesiatal finden sich diese Namen und Wege natürlich nicht auf der Wanderkarte!
Naturpark Monte Rosa - Sesiatal
Naturpark Monte Rosa - Sesiatal
Naturpark Monte Rosa - Sesiatal
Varallo
Touristenbüro Varallo
Heiliger Berg von Varallo
Heiliger Berg von Varallo
Heiliger Berg von Varallo
Berggemeinde Sesiatal
Sesiatal
Kanusport auf dem Mastallonefluß
Kanusport auf dem Mastallonefluß: Enderwasser - Ponte delle Due Acque
Kanusport auf dem Mastallonefluß: Ponte delle Due Acque - Grassura
Kanusport auf dem Mastallonefluß: Bocciolaro - Varallo
Kanusport auf dem Sesiafluß
Kanusport auf dem Sesiafluß
Rafting auf dem Sesiafluß
Historische Postkarten aus dem Sesiatal
Wettervorhersage für Piemont und das Aostatal
Schneelage Piemont
Literatur und Landkarten
Wörterbuch Italienisch-Deutsch-Italienisch
Individuelle Begleitungen in Rimella und im Sesiatal
Video Bocchetta di Campello Monti GTA-Etappe 3
Video Cima Capezzone - Cima di Lago - Cima Altemberg Superpanorama auf die Berge von Rimella
Video Cima di Scaravini Superpanorama auf den Monte Rosa und die Walliser Viertausender
Video Colle d'Egua GTA-Etappe 5
Video Kanusport auf dem Mastallonefluß Nosuggio - Pra d'Otra, piano
Video Kanusport auf dem Mastallonefluß Bocciolaro - Canale di Varallo, forte
Video Walser von Rimella Der Alltag unserer Freunde im Dorf



Jörg Klingenfuss
Initiative Pro Rimella
Mitglied CAI Sektion Varallo
Hagenloher Str. 14
D-72070 Tübingen
Telefon 07071 62830
Fax 07071 600849
E-Mail info@rimella.de
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