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Bergwandern im Sesiatal
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Das obere Sesiatal zwischen dem Hauptort Varallo und dem Bergdorf Alagna am Fuß des Monte Rosa ist nördlich der Alpen nur bei Kanufahrern bekannt, denn der Sesia ist der letzte unverbaute Fluß Italiens inmitten einer Landschaft von unglaublicher Schönheit. Wer die kleinen Dörfer im Talgrund verläßt und in die Berge geht, der trifft auf ein völlig wildes und menschenleeres Gebiet, da die meisten Alphütten schon lange verfallen sind. Nach Auskunft der Einheimischen von Scopa gab es vor rund 200 Jahren alleine im Valmala 13 verschiedene Alpen. Bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts, also ab etwa 1850, wurden sie nach und nach verlassen, und heute gibt es außer einer Forsthütte auf der Alpe Valmala di sopra nur noch ein paar Ruinen. Die oben abgebildete Alpe Piane di Oropiano beispielsweise steht auf keiner Karte, und sie ist schon seit Jahrzehnten verlassen. Die spektakuläre Überschreitung Piaggiogna - Scopa haben wir zum ersten Mal 2007 mit begeisterten Wandergruppen durchgeführt.

Der englische Verlag Rivers Publishing schreibt im Whitewater Europe Book Two - South Alps: "The Sesia offers some of Italy's best white water in very beautiful surroundings. Turning off the auto route and driving up the Sesia valley is like entering another world and stepping back in time two centuries. Here's an incredibly beautiful river system that is unlike anything else in the Alps: turquoise green, clear water flowing between granite boulders and falls, the reason why the water is so clear. Ask kayakers what the Sesia valley reminds them of and you get replies like Idaho, Costa Rica, Nepal, or Southern China - this is because the valley is such a jungle green and the river so clear. Summary: A river that looks like as if it should be in the Himalayas: lots of boulder rapids, friendly and fun, clear blue water, white beaches and green valley sides."

Accomodation Italy schreibt hier: "Angeln bedeutet im Sesiatal, dass man ein weites Becken zur Verfügung hat, aber auch, dass man seinen Lieblingssport vor einer beeindruckenden und majestätischen Naturkulisse ausüben kann, die abwechselnd als Lichtungen in ihrem schönsten Grün, Ebenen und steilen Schluchten in Erscheinung treten und dabei unumstritten von den klaren Wassern des Sesia und seiner Zuflüsse, die der natürliche Lebensraum vieler Arten sind, beherrscht werden. Das Tal ist international bekannt und wird von Sportanglern aus der ganzen Welt geschätzt, vor allem für seinen Ruf als 'Wiege des Fliegenfischens'."
Über die spektakuläre Ponte della Gula, eine der größten Sehenswürdigkeiten nicht nur für Wassersportler im unteren Mastallonetal bei der Fahrt von Varallo nach Rimella, schreibt beispielsweise der deutsche Kanuführer Spilker: "Eine kleine Steinbrücke, die sich elegant von einer Klammwand zur anderen schwingt. 35 Meter unter der Ponte della Gula schimmert das grünliche, glasklare Wasser des Mastallone. Es ist hier über 10 Meter tief, senkrecht ragen die Felswände rechts- und linksufrig aus dem Fluß. An der Felswand erkennt man einen alten Saumpfad. Die Klamm selbst ist unproblematisch. So haben wir Muße, die Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Weit hängen die ausgespülten Felswände über uns, düster und unheimlich ist es hier unten. Ab und zu verirrt sich ein Sonnenstrahl und läßt das klare, tiefe Wasser grünlich schimmern. Ich lasse mich zu Freudenschreien hinreißen. Was gibt es doch für schöne Fleckchen auf unserer Erde!"

Weil es dort oben keine Touristen gibt, gibt es weit und breit auch keine "Jausenstationen" oder gar bewirtschaftete Berg"hütten". Die Sektion Varallo des CAI kann lediglich die wichtigsten Übergänge im obersten Sesiatal rund um Alagna instandhalten: Colle Mud nach Rima, Col d'Olen nach Gressoney, Colle del Turlo nach Macugnaga, wo vor ein paar hundert Jahren die Walser herumgerannt sind und wo sich heute pro Jahr gerade mal ein paar Dutzend GTA- und Walserwege-Touristen verlieren. Das ganze riesige Gebiet des mittleren Sesiatals und des unteren Mastallonetals hat sie praktisch "vergessen": selbst die Spezialisten der Gruppo Camoschi schütteln den Kopf, wenn man sie hier nach Tourenmöglichkeiten fragt!
Jörg Klingenfuß, der beste Gebietskenner, hat in jahrelanger mühevoller Arbeit
Panorama über 140º (von 190º bis 330º) von der Seilbahnstation des Sacro Monte. Digitalpanorama zusammengesetzt aus Fotos vom 31. Mai 2005, 1127. Klicken Sie auf das Foto, dann haben Sie den Rundblick auf Varallo im Großformat! Im Vordergrund kommt von rechts der gleichnamige Fluß aus dem Mastallone-Tal, durch das man nach 18 Kilometern das Ende der Welt in Rimella auf 1200 Metern Höhe erreicht. Oberhalb der Straßenbrücke sieht man bereits den ersten für Kanufahrer interessanten wilden Abschnitt des Mastallone: ein enger und gefällstarker Kanal, ein glatter Sechser! Unter der Straßenbrücke sieht man die alte Ponte del Buzzo mit ihrem Steinbogen. Der große Gebäudekomplex mit dem parkähnlichen Innenhof, rechts der Bildmitte am Waldrand, ist das ehemalige Splendid-Park-Hotel / Grande Stabilimento Idroterapico e Climatico aus der Belle Époque, heute eine berühmte Hotelfachschule. Links vorne ist die schöne Altstadt von Varallo mit dem markanten Innenhof der Pinakothek. Das kleine rote Auto links daneben steht auf der Piazza San Carlo, wo sich die Leute aus Rimella seit Jahrhunderten im San Carlo Caffè treffen, vor allem beim großen Wochenmarkt am Dienstag. Das sehr schöne Albergo Italia liegt am Eingang der Altstadt knapp außerhalb des linken Bildrandes. Über der Altstadt sieht man die Mündung des Mastallone in den Sesia, der 38 Kilometer weit von Alagna am Fuß des Monte Rosa herunterkommt. Der höchste Berg über der Altstadt ist ganz hinten der Bec d'Ovaga mit der weißen Rifugio Spanna Osella links unter dem Gipfel. Der Gipfel rechts über dem Mastallonetal ist die Cima di Vaso, die sich über dem Ortsteil Dovesio di Varallo erhebt. Achtung, Lebensgefahr: kein einziger Weg in diesem riesigen Wildnisgebiet unmittelbar bei Varallo ist beschildert oder gar markiert. Im September 2005 gab es beim Pilzesammeln innert zwei Wochen drei tote Turnschuh-Mailänder wegen Orientierungslosigkeit! Wer genau hinschaut, sieht über dem Splendid Park Hotel am Horizont über einem Hochspannungsmasten einen der Gletschergipfel des Monte Rosa, nämlich die 4436 Meter hohe Punta Parrot. Genau dort beginnt der Sesiagletscher. Das riesige Monte-Rosa-Massiv mit seiner 3500 Meter hohen vergletscherten Südflanke sieht man bei schönem Wetter schon stundenlang bei der Anreise nach Varallo von Mailand oder Novara oder Borgosesia aus. Auf den einsamen, bis 2400 Meter hohen Aussichtsgipfeln rund um Rimella dominiert der Monte Rosa wegen seiner Nähe und seiner Höhe stets den gesamten Rundblick - siehe das Digital-Panorama Gratic hier!
Wir bieten Ihnen zwei Möglichkeiten, mit uns im Sesiatal zu wandern:
Aufgrund der großen Nachfrage bieten wir Ihnen auch 2009 wieder eine große Auswahl an Wanderwochen von Pfingsten bis in den Oktober an. Wir kennen dieses riesige, über 400 Quadratkilometer große Wildnisgebiet zwischen dem Ortasee und dem Monte Rosa so gut wie sonst niemand und können über 600 Wege je nach Wetter, Schneelage, Temperatur, Bewölkung und so weiter beliebig auswählen und kombinieren! Den gedruckten Prospekt versenden wir, zusammen mit weiteren ausführlichen Informationen, ab Dezember 2008 gerne auch an neue Interessenten.
Unser Komplett-Angebot hat sich von Anfang an bestens bewährt und ist wirklich preisgünstig. Melden Sie sich bitte so früh wie möglich an. Gerne schicken wir Ihnen ausführliche Unterlagen per Brief. Wenn es noch schneller gehen soll, finden Sie das Anmeldeblatt auch hier als .pdf-Dokument und hier als Word-Dokument.
Bergwandern im Sesiatal: im Frühjahr und im Herbst ist der ideale Stützpunkt der Ort Varallo; unser Hotel liegt auf 450 Metern Höhe.
Außerhalb dieser Wanderwochen steht Jörg Klingenfuß zwischen April und Oktober, natürlich ebenso preisgünstig, auch als individueller Führer für Kleingruppen zur Verfügung. Bei Interesse melden Sie sich bitte umgehend für die rechtzeitige Reservierung der Unterkünfte sowie für die Absprache von Terminen und gewünschten Trekkingtouren. Wir kennen über 600 Wege und Wegspuren und deren Kombinationsmöglichkeiten zu spektakulären Rundwanderungen. Aufgrund umfassender Ortskenntnisse und jahrelanger eigener GPS-Messungen können wir Ihnen eine ungewöhnlich große Auswahl an individuellen Wanderungen für jeden Geschmack anbieten: von den dschungelüberwucherten Geisterdörfern im unteren Mastallonetal bis zu langen Überschreitungen im Gebiet von Rimella im Naturpark Oberes Sesiatal! Außerdem bieten wir zu beliebigen Terminen zwischen November und März hier in der unmittelbaren Umgebung von Tübingen GPS-Praxiskurse an. Einzelheiten stehen hier. Schon Ende April sind wir zur Wegarbeit in Rimella: ideales Bergwanderwetter und supereinsame Panoramagipfel!


Wie Sie sich denken können, sind wir zwischen April und Oktober sehr oft im Piemont. Schicken Sie uns trotzdem baldmöglichst Ihre Anmeldung entweder auf dem bereits erwähnten .pdf-Formular oder einfach formlos als Brief oder Telefax (nicht per E-Mail, denn die geht garantiert verloren!), Adresse siehe unten, denn die Anmeldungen werden sofort nach unserer Rückkehr nach Tübingen in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und die Zahl der Plätze in unseren kleinen Wandergruppen ist begrenzt. Wir haben jetzt schon Anmeldungen für den Frühsommer 2009! Dringende telefonische Anfragen und Reservierungen sind während unserer Abwesenheit - das Rückkehrdatum steht dann links in der Navigationsleiste ganz unten! - ausschließlich telefonisch möglich um 2030 Uhr unter der Nummer 0039 0163 55200 oder 55229, nach Giorgio fragen!
Unser Stützpunkt ist das traditionsreiche, komfortable und familiäre Albergo Italia, das wir hier im einzelnen beschreiben. Ein Digitalpanorama vom Eingangsbereich sehen Sie hier. Beispielfotos von typischen Gerichten sehen Sie ebenfalls hier. Im Komplettpreis von 800 EUR pro Person in 2008 (etwa 1312 CHF; Einzelzimmer 880 EUR pro Person / etwa 1443 CHF) sind enthalten:
Dieses umfassende "Paket" hat sich bestens bewährt, und in Varallo benötigen Sie daher nur noch etwas Kleingeld für die individuelle Unterwegs-Verpflegung und für die Getränke, die Sie sich eventuell nachmittags nach der Rückkehr von der Wanderung in einer Bar bestellen. Das Abendessen ist wirklich sehr reichhaltig (lesen Sie hierzu bitte die Referenzen von unseren Reiseteilnehmern 2002 2003 2004 2005 2006 2007!) und sämtliche Getränke beim Abendessen sind im Gesamtpreis natürlich schon enthalten!Ausführliche Informationen zur Anreise mit Auto, Bahn, Bus und Flugzeug finden Sie hier. Damit Sie für die Anreise eventuell Fahrgemeinschaften bilden können, werden wir den Teilnehmern rechtzeitig vorher die Adressen der anderen Bergfreunde mitteilen. Nach der Einführung des neuen Tarifsystems der Bahn kann dies wegen der Gruppentarife auch für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zumindest für den deutschen Sektor, sinnvoll sein.
Selbstverständlich erhalten Sie von uns den in Paragraph 651 k des Bürgerlichen Gesetzbuchs zwingend vorgeschriebenen Sicherungsschein für die Reiseveranstalter-Insolvenz-Versicherung. Wir sind datiert am 15. Oktober 2007 unter der Vertragsnummer Z-IPS-82500-77 über das bevollmächtigte Serviceunternehmen Travelsafe GmbH in Passau - wo wir schon seit 2001 versichert sind! - für das Jahr 2008 versichert
Wir leben in politisch unsicheren und wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Wer verreisen möchte, informiert sich daher zuallererst über die Sicherheit und die Kosten einer Reise. Die Sicherheitsaspekte bei Auslandsreisen und in Norditalien bewerten wir ausführlich und realistisch hier. Nachstehend bieten wir Ihnen einen informellen Vergleich mit Leistungen und Preisen anderer Anbieter von Wanderungen auf oder neben der GTA. Die Daten wurden im Oktober 2007 aus dem Internet recherchiert; einige Anbieter hatten zu diesem Zeitpunkt noch ihre Daten für 2007 im Internet ... Im übrigen ist erwähnenswert, daß ausgerechnet die Schweizer Kommerzveranstalter mit großem Abstand die teuersten sind, obwohl das Piemont hautnah ans Tessin und ans Wallis angrenzt und das dramatisch niedrigere Preisniveau hinter dem Simplon an und pfirsich bekannt sein müßte ... Wird da etwa das hohe Preisniveau im Heimatland für die ahnungslosen Paxe einfach auf das Piemont übertragen? Das Angebot der Initiative Pro Rimella ist hingegen sehr attraktiv, weil wir eben kein profitorientierter Kommerzveranstalter sind, sondern eine private Initiative mit großem persönlichem Einsatz:
| Name | Zahl der Teilnehmer | Besonderes | Tage mit Halbpension | Preis | Preis pro Tag |
| Initiative Pro Rimella im Sesiatal | höchstens 10: kein Streß durch zu große Reisegruppen! | sehr schöne und großzügige Einzel- und Doppelzimmer im Traditionshotel im äußersten Norden der GTA; mit kostenloser GPS-Ausleihe und Einweisung vom Wildnis-Spezialisten Jörg Klingenfuß! | 8 | 800 | 100 |
| CG Touristik | bis zu 15 | mit Flug Frankfurt-Turin, Gepäcktransport, "oft in einfachen Mehrbettzimmern" | 9 | 1125 | 125 |
| Nature Team | bis zu 15 | mit Gepäcktransport, "Mehrbettzimmer" | 9 | 853 | 95 |
| Perpedes | bis zu 12 | mit Taxibus, "Gruppenunterkunft" | 3 | 403 | 135 |
| SNP Natur | bis zu 15 | mit Busreise, "overnacht steeds op meerpersoonsslaapzalen" | 8 | 785 | 98 |
| Scopello | bis zu 12 | Esel-Trekking, die neueste Abzockerei ... | 2 | 400 | 200 |
| Wanderlust | bis zu 12 | "in Mehrbettzimmern und auf Berghütten" | 8 | 967 | 121 |
| Weitwandern | bis zu 16 | mit Anreise Südschweiz, "Mehrbettzimmer" | 7 | 1000 | 143 |
| Wikinger | bis zu 15 | mit Flug Frankfurt-Turin; Gepäcktransport, "oft in einfachen Mehrbettzimmern" | 9 | 1125 | 125 |
| Zeit | bis zu 18 | mit Gepäcktransport; "Matratzenlager und Mehrbettzimmer" | 8 | 865 | 108 |
Einzelzimmer im Albergo Italia kosten pro Tag 10 EUR mehr.
In dieser Tabelle ist das Sesiatal das einzige Zielgebiet im äußersten Norden der GTA und grenzt unmittelbar ans schweizerische Tessin und Wallis an - zu Fuß nach Saas Fee sind es von Varallo aus gerade mal drei Tage oder in der Luftlinie 35 (fünfunddreißig) Kilometer. Berücksichtigen Sie für eine Anreise zu anderen Zielgebieten im Mittel- oder gar im Südteil der GTA zusätzlich den Zeitaufwand und die wesentlich höheren Kosten für eine nochmal mehrere hundert Kilometer weitere Anreise: in Italien ist Benzin wegen der hohen Besteuerung noch teurer als in Deutschland!
Varallo liegt 450 Meter hoch, andere Ausgangspunkte wie Camasco, Cervarolo, Civiasco oder Voj etwa 800 m. Meistens wandern wir durch Kastanien- und Buchenwälder hoch ins Gebiet der zahlreichen Alpen (in Deutschland und Österreich sagt man dazu "Almen"), von denen etliche noch bealpt ("bestoßen") sind, zwischen etwa 1000 und 1700 m. Die höchsten Berge um Varallo herum sind etwa 2000 m hoch. Mehrere hervorragende Aussichtsgipfel liegen in der unmittelbaren Umgebung von Varallo, die Wege dorthin sind jedoch wie üblich nicht markiert und ausgeschildert und auf der Karte sowieso nicht zu finden:
Unsere Bergwanderungen repräsentieren genau den wünschenswerten naturverträglichen Tourismus, den sich Signora Milena Feghiz Vasina, die in Rimella geboren ist, beispielsweise für ihr kleines Bergdorf wünscht: "Die Zukunft des Dorfs wird immer mehr abhängen von der Fähigkeit, in Rimella einen intelligenten Tourismus aufzubauen, der die unverfälschten Eigenarten unserer Umwelt bewahrt, sowie von der Fähigkeit, die echten Werte zu schätzen, die die Kultur der Walser von Rimella im Laufe der Jahrhunderte erschaffen hat." (Zitat übersetzt aus Per una storia di Rimella, Ravenna 2000, Seite 17.) Frau Susanne Lehringer ist Diplom-Biologin und eine intime Kennerin des benachbarten Strona-Tals, und auch sie kommt in ihrer neuen Studie exakt zum gleichen Ergebnis: "Ein umweltfreundlicher Tourismus, der sich stützt auf die Aufwertung der kulturellen Schätze und der Natur des Gebiets; ein Tourismus, der Verdienstmöglichkeiten schafft für die Bevölkerung, für die Bauern (Direkt-Vermarktung ihrer Erzeugnisse) und für die zahlreichen Holz-Handwerker in unserem Tal." Die Geschichte des Tourismus im Sesiatal und in Rimella steht hier. Die Meinungen der Einheimischen zu unserer Idee des "intelligenten Tourismus" finden Sie hier.

Molino inferiore, eines von mehreren Geisterdörfern im Mastallonetal, das wir erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt haben. Außer einigen verschwiegenen Anglern, die Fremden prinzipiell keine Auskünfte geben, kennt die wilden Wege dorthin niemand mehr, und das ist gut so, denn so haben wir und sie mitsamt ihren Fischen immer ihre Ruhe. In diesem fotogenen Kanal mit kristallklarem Wasser hat es riesige Forellen, und wenige Meter weiter oben ist ein großes und noch tieferes Wasserbecken. Digitalpanorama zusammengesetzt aus Fotos vom 22. Mai 2005. Die Originaldatei ist 2024 • 3329 Pixel groß!
Im Sesiatal und im unteren Mastallonetal gibt es eine Unmenge von Tourenmöglichkeiten, aber praktisch keine Markierungen oder Hinweisschilder. Trotz der seit 100-150 Jahren andauernden dramatischen Entvölkerung existieren hier selbst heute noch Hunderte, vielleicht sogar insgesamt mehr als Tausend (!) Bergwege oder deren Spuren. Weshalb das so ist, das steht hier! Auch im Frühjahr und im Sommer 2003 und wiederum in 2004 und 2005 und monatelang in 2006 und 2007 haben wir wie schon in den Vorjahren - zusammen mit unseren Freunden und Bekannten aus Cravagliana, Fobello und Forno - in tagelanger Schwerstarbeit mit Motorsägen und Buschmessern wieder mehrere Wege erkundet, freigesägt, ausgeschlagen und fallweise markiert. Hierbei handelt es sich um wirklich uralte Wege, die schon seit Jahrzehnten (außer von ein paar Jägern und Wilderern ... und von Jörg Klingenfuß) nicht mehr begangen werden, denn dort oben ist einfach niemand mehr: die abgelegensten und exponiertesten Alpen und Übergänge sind bereits vor 50 oder 100 Jahren für immer aufgegeben worden. Die Zugangswege verbuschen, verwalden und verwildern im zeitweise subtropischen Piemont-Klima rasend schnell, und schon nach wenigen Jahren sind für ein ungeübtes Auge nicht mal mehr Spuren erkennbar: ein Paradies für Pioniere und Liebhaber einsamer Urlandschaften! Der Alpenverein hat, wie schon erwähnt, keine Ahnung von den tatsächlich vorhandenen Wegen und Wegspuren, und beschildert oder gar markiert ist sowieso praktisch nix. In Ihrem ureigensten Interesse sollten Sie unbedingt diese nachdrückliche Warnung lesen - und auch beachten!

Einige unserer GPS-Wegpunkte in einem wilden Seitental des unteren Mastallonetals. Auszug aus einer Tausende von Wegpunkten umfassenden Geheimdatei. Auch hier können wir bei Bedarf sehr schöne Rundwanderungen und Aussichtsgipfel anbieten. Die digitalisierte und mit UTM-Gitter versehene Wanderkarte läßt ahnen, daß die eingezeichneten Wege mit der Wirklichkeit absolut nix zu tun haben. Die Rifugio Cerini beispielsweise ist buchstäblich kilometerweit vom tatsächlichen Standort entfernt ... Lascia perdere!
Nachstehend folgt eine repräsentative Auswahl von Alpen, Gipfeln, Orten und Pässen, zwischen denen wir weit über 600 verschiedene Wege kennen. Viele dieser ungewöhnlichen Ziele haben wir erst in den letzten Jahren (wieder-)erschlossen, und wir haben noch viel viel mehr Ideen!
Gipfel: Bec d'Ovaga - Castello di Gavala - Cima Altemberg - Cima Bonda - Cima Capezzone - Cima Cassa - Cima Castello - Cima Cevia - Cima Colmetta - Cima Cresta - Cima del Camossaro - Cima del Cavallo - Cima della Bocchetta - Cima del Nico - Cima del Ripetitore - Cima della Res - Cima della Valbella - Cima del Vaso - Cima di Castello - Cima di Lago - Cima di Rondo - Cima di Ventolaro - Cima Falò - Cima Lavaggio - Cima Lunga - Cima Moscatelli - Cima Rabbiosa - Cima Selvetto - Cima Tono - Cima Tre Croci - Cima Turrio - Corno del Sole - Corno di Scarpignano - Corno di Vegliana - Cresta del Giardino - Croce Garei - Denti di Gavala - Denti di Valmala - Giandolino - Gratic - Grignano - Himil - Hubal - Kaval - Massa dei Ratei - Massa del Turlo - Mazza - Mazza Fontanelle - Meidhöru - Montagna Ronda - Monte Barone - Monte Briasco - Monte Càpio - Monte Croce - Monte Fenera - Monte Forcolaccia - Monte Gallina - Monte Galerno - Monte Mora - Monte Prevor - Monte Quarone - Monte Tracciora - Monte Tre Croci - Monte Ventolaro - Pizzo Castello - Pizzo del Moro - Pizzo di Varallo - Pizzo Nona - Pizzo Tracciora di Cervatto - Platto - Sasso Negro - Sfinge - Stutz - Torre di Boccioleto - Wisse Flüe - Wissensteinhorn - Zuccarolo
Pässe: Balmello - Bocchetta Boccaccia - Bocchetta degli Strienghi - Bocchetta del Cardone - Bocchetta del Cortese - Bocchetta dei Crak - Bocchetta della Graziella - Bocchetta delle Murbendu - Bocchetta delle Vacche - Bocchetta del Rosso - Bocchetta di Campello Monti - Bocchetta di Cevia - Bocchetta di Sassiglioni - Bocchetta di Scotto - Bocchetta di Valmaggia - Bocchetta di Vocca - Bocchetta Foscale - Bocchetta Moscatelli - Bonda Piatta - Colle d'Egua - Colle della Crocetta - Colle della Finestra - Colle Dorchetta - Colle Segnara - Colma Ballano - Colma di Campertogno - Colma Gallinella - Colma Galmanna - Colma Lavaggio - Colma Masset - Croce di Campo - Karl-Furkelte - Mettlofurku - Pass Brütt - Passo dei Rossi - Passo delle Secchie - Passo del Ranghetto - Passo Foric - Passo Zube - Plato - Prà dla Sella - Sella Bassa del Cavaione - Sella Bassa della Cuvàa - Sella Bassa di Valmala - Sella del Lagone - Sella dell'Oca - Sella del Nico - Sella del Tossico - Sella di Camplasco - Sella di Rolate - Sella Faiel - Sella Gamarra - Sella Vaneccia
Alpen: 50 Superfotos von längst verlassenen Alpen in hervorragender Panoramalage stehen hier! Addaccio - Addaccio Grasso - Bach - Balmaccia - Baranca - Barbughera - Barca - Berbuia - Bise Rosso - Bonda Larga - Bondetto - Brisiccia - Brughiera - Buzzo inferiore - Cà del Fré - Cà di Capello - Cà d'Marc - Cà Giulia - Caizzo - Calchera - Calzino - Cama - Camino - Campello - Camplasco - Campo Alto - Campo di Rossa - Campo di Crevola - Campo di Sabbia - Campo di Varallo - Capezzone - Carghetta - Casaroli - Casavei - Cascinaccia - Cascinale - Cascinelli - Cascinetta - Casera in cima - Casera in mezzo - Casoi - Casone superiore - Casoni - Casopra - Catcuràa - Catolino - Cavalcafuoco - Cavurgo inferiore - Cavurgo superiore - Cerei - Cevia (Rimella) - Cevia (Valbella) - Cevia Bassa - Chiappa - Chignolo - Ciresi Nigreri - Ciupai - Clieveno - Colletta - Colmetto - Corti di Cervatto - Corti di Sabbia - Cottura di sopra - Cottura di sotto - Crosetti - Crotte - Cuna in cima - Cunetta di sopra - Cunetta di sotto - del Cardone - del Cortese - della Colma - del Laghetto - dello Stutz - dello Zoo - del Sasso Negro - del Vecchio - di Crosa - di Rondo - Dorcie inferiore - Dorcie superiore - Ebelje - Emra - Fardale - Fauto inferiore - Fauto superiore - Folghera - Forcella - Fornale inferiore - Fornale superiore - Foscalina - Gerbidi - Galmanna - Ghebrecco - Ghiaccio - Ghignole - Giandolini - Giavina Lunga - Giavinale - Giavine - Grasso - Gumietto - Hubal - In Leu - Jazz - Kaval - La Baita - La Balma - La Bonda - La Costa - Laghetto - Laghetto degli Strienghi - Lagone - Lagone di Scopa - La Res - Lavaggio - Le Baite - Locce - Lungostretto - Lusche - Luvetto - Maccagno - Masareui - Massero - Mazzuccaccio - Mazzucco inferiore - Mazzucco superiore - Mera - Möru - Motte - Oflino - Orello - Orletto - Orlo - Oro del Cortese - Oro dell'Asino - Oro delle Balme - Oro Giordano - Oro Piano - Otro Chignolo - Otro La Gazza - Otro Lungostretto - Otro Tapponaccio - Ovaghe - Ovago - Palazzo di sopra - Palazzo di sotto - Passo della Sella - Pastore - Penninnetto - Pennino Grande - Pertus - Piana - Pianaccia - Piana di Biagio - Piana Ronda - Pian Campello - Pian dal Böösk - Piane di Cervarolo - Piane di Folecchio - Piane di Oropiano - Pianella - Pianelli - Pianello - Piane superiore - Pian Misura - Pianone - Piano Scarognino - Pian Via - Piavaccia - Pioda di sopra - Pioda di sotto - Piovàa - Pizzole - Pocca di sopra - Prà del Ferraia - Prà Piano - Prato Bianco di sopra - Prato Bianco di sotto - Prato di Cavallo - Quartiere - Ranghetto - Rattarone - Ratte - Ratti - Riale - Rianuova - Rivaccia - Rivetto superiore - Roccolo - Rondecca - Rossa inferiore - Rossa superiore - San Gottardo Chescheru - Sass dal Müür - Sassello - Sass Luluc - Sasso del Gatto - Sasso dell'Oca - Sasso Rondo - Sasso San Giovanni - Scalvai - Scarpia - Scarpiola - Scotto - Seccio - Sella di Arboerio - Sella di Chiappa - Sella di Vaso - Selle di Baranca - Selletta - Selletta di Rossa - Selva - Setti - Sinanecca - Soliva - Solivo - Solivo di sopra di Cravagliana - Solivo di sotto di Cravagliana - Solivo di Fobello - Solivo di Sabbia - Sosletto - Stallo di Tranta - Strienghi - Striengo - Sufflepenne - Sughetti - sulla Balma - sull'Oro - Tapone - Tele - Ticcarello - Tortorello - Tossie - Tracciora - Unava - Vairolo - Vallè - Vallè d'Iulina - Valmala di sopra - Valmala di sotto - Val Piatt - Varambello - Varmala - Vegliana - Wan - Werch - zer Helo - zer Obru Akku - zer Obru Chescheru - Zerto - zer Wisse Balma - Zube - Zum Träntje - Zum Vukschlu - Zun Engo
Orte: Alagna - Aniceti - Arboerio - Baghera - Balangera - Baraccone - Barattina - Belvedere - Bocciolaro - Boccioleto - Boco inferiore - Boco superiore - Brosaccio - Brugaro - Brugarolo - Cadalmeina - Cadiano - Cà d'Miaja - Cadvilli - Cagianolo - Camasco - Campelli - Campello Monti - Canepale - Canera - Catognetto - Cerani - Cerva - Cervarolo - Cervatto - Chiesa - Civiasco - Colla - Colma - Cortabella - Cortaccio - Corte - Costa di Fobello - Costa di Sabbia - Costabella - Cravagliana - Crevola - Crosi - Cucco - Cunaccia - Dovesio - Ebe - Erbareti - Ferrera - Fobello - Folle - Follu - Forno - Gabbia - Gabbio - Gazza - Gerbidi - Giavina di Cervatto - Giavina di Sabbia - Grassura - Grondo - Gula - Inuggio - Kavalmatto - La Gazza - Luzzogno - Magneronco - Massera - Massiola - Meula - Molinaccio - Molindelina - Moline - Molino Bellaria - Molino inferiore - Molino superiore - Morca - Morondo - Muntata - Nosuggio - Ordrovago - Orlino - Oro di Morondo - Oro di Rossa - Oro Negro - Otro - Piaggiogna - Pianaronda - Pian Pennino - Piana di Boccioleto - Piana di Fobello - Piana di Forno - Piana di Rossa - Pian della Valle - Pianebelle - Piane di Cervarolo - Pianello - Pozzallo - Prati - Prati di Cervarolo - Prato - Rimella - Riva - Rivaccia - Rolate - Roncaccio di Cravagliana - Roncaccio inferiore - Roncaccio superiore - Ronco - Roy - Sabbia - Salaro - Saliceto - Sambughetto - San Antonio - San Giorgio - San Gottardo - Sant'Anna - Sant'Antonio - Santa Maria - Sassello di Cervarolo - Sassello di Cravagliana - Sassiglioni - Scolaro - Scopa - Sella - Selva - Solivo - Strona - Tapone - Tapponaccio - Tizzone - Torno - Tuppuwald - Valbella inferiore - Valbella superiore - Valdo - Varallo - Verzimo - Villa Banfi - Villa inferiore - Villa superiore - Villa inferiore di Cervarolo - Villa superiore di Cervarolo - Vocca - Voj - Volta - Weng
Kirchen und Kapellen: Cappella Cerei - Cappella degli Angeli - Cappella del Gesù Bianco - Cappella della Curva - Cappella della Madonna - Cappella della Pianaccia - Cappella della Sella di Arboerio - Cappella del Prè - Cappella di Carecca - Cappella di Rogo - Cappella di San Marco - Cappella di San Pietro - Cappella Oro Giordano - Cappella San Giulio - Cappella Sant'Anna - Cappella Santa Lucia - Cappella Stella Matutina - Cappella Val Piatt - Madonna del Balmone - Madonna del Cuore - Madonna della Neve - Madonna delle Giavinelle - Madonna delle Grazie - Madonna delle Pecore - Madonna delle Piane - Madonna del Rovaccio - Madonna del Rumore - Madonna del Tizzone - Posa dei Morti - Sacro Monte - San Pantaleone - Schisskappelje - Stella Matutina




Wir haben ausdrücklich kein genau festgelegtes Wanderprogramm. Je nach Wetter, Kondition der Teilnehmer, aktuellem Zustand der Wege und so weiter planen und wandern wir völlig individuell. Deshalb gleicht keine Wanderwoche der andern, was Ihnen auch unsere sehr zufriedenen "Wiederholer" jederzeit bestätigen können. Der halbtägige Rundgang am Samstag mit dem Besuch des Sacro Monte ist ebenfalls variabel und kann problemlos auch schon am Dienstag (Markttag in Varallo) oder an irgendeinem anderen Tag durchgeführt werden. Die längsten Überschreitungen machen wir natürlich nicht unbedingt gleich am ersten Wandertag. Eine typische Varallo-Trekkingwoche sieht zum Beispiel so aus:

![]() 11. Juni 2007 |
![]() 17. Juni 2006 |
![]() 21. September 2006 |
![]() 29. Juni 2006 |
Nur wir kennen die schönsten Wasserfälle und Badestellen in den Wildflüssen des Mastallonetals und seiner unzähligen Seitentäler. Die Wege dorthin sind weder beschildert noch markiert und für Fremde sowieso nicht zu finden. Das Wasser ist tatsächlich so sauber, wie es aussieht ... Fotos anklicken!











Im Anschluß an eine Varallo-Wanderwoche bieten wir auf Wunsch individuelle Verlängerungen mit individuellen Führungen an. Wir kennen das gesamte Mastallonetal bis hinauf nach Rimella, einschließlich sämtlicher Seitentäler, so gut wie niemand sonst: nur wir verfügen über Tausende geheime Wegpunkte aus unserem Projekt GPS. Weitere Superfotos und Digitalpanoramen finden Sie auf unserer italienischen Rimella-Webseite!
Falls Sie schon ein paar Tage vor Beginn der Varallo-Wanderwoche anreisen möchten oder anschließend länger bleiben möchten - beispielsweise um die Gegend kennenzulernen oder einfach um sich zu erholen -, erledigen wir für Sie gerne die rechtzeitige Reservierung im Albergo Italia. Vor Ort geben wir Ihnen gerne Tips zu weiteren Tourenmöglichkeiten beispielsweise im Sermenzatal oder oben in Alagna am Monte Rosa.
Wer mit dem Auto anreist und gerne gut ißt und trinkt, dem empfehlen wir dringend, mindestens 100 Euro pro Person extra mitzunehmen. Wenn Sie nämlich erst mal gesehen haben, welche kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Sesiatal und aus dem Piemont es in Varallo original und erst noch günstig zu kaufen gibt, dann laden Sie sich erfahrungsgemäß den ganzen Kofferraum damit voll! Falls Sie durch die Schweiz zurückfahren, lassen Sie sich zum Herzeigen beim Zoll IMMER realistische Quittungen ausstellen. Beamte sehen gerne Kassenbelege mit Buchungsaufdruck und die schweizerischen und deutschen Zöllner sind nicht dumm. Nähere Auskünfte finden Sie hier!
Der neue Bürgermeister hat seine Kleinstadt am Beginn seiner Amtszeit 2001 mit einem supercleveren Trick über sämtliche Grenzen hinaus bekannt gemacht; selbst das hiesige Schwäbische Tagblatt schrieb "In Italien gibt es einen Ort, wo der Bürgermeister an die männlichen Einwohner kostenlos Viagra verteilen läßt ...", und die Geschichte ging durch die Medien in alle Welt bis nach Amerika. Eine billigere und bessere Werbung hatte zuvor noch kein sogenannter "Tourismusmanager" erfunden! Für Touristen gibt es seit 2005 die Varallo-Card, eine weitere gute Idee von Buonanno. Man kann sie beispielsweise im Albergo Italia kaufen, und für nur 5 EUR pro Tag, oder 10 EUR für drei Tage, die nicht aufeinanderfolgen müssen (!), gibt es wirklich etwas fürs Geld:
Unsere Tips zur Vorbereitung stehen hier!
Das Wetter und Klima in Rimella und im Sesiatal beschreiben wir hier!
Unsere Tips zur Ausrüstung stehen hier!
Pizzetto: Von der Alpe Cavurgo superiore eine bessere Möglichkeit direkt auf den Gipfel suchen und da mit der Säge ein bischen herumschneiden, dann gibt es eine Super-Rundtour Boccioleto - Scopa oder Boccioleto - Piaggiogna. Mit Normaltouristen möglich.

Alpe sopra Pertus: Hinter dem steilen Graben neben der Alpe Pertus gibt es einen alten Weg auf eine extrem gelegene Hochalpe, auf der man eine Ruine ahnt. Die Leute aus Calabria del Nord wissen nix mehr, vielleicht kennt sich der 83jährige Renzo auf Piane di sopra noch aus. Eventuell ist ein Übergang zum Tracciora oder eine Überschreitung der Bocchetta dei Ratei möglich, aber nur mit Extremtouristen.

Alpe Ghiaccio: Geht nur im Frühjahr, bevor die verdammten Farne kommen. Der Abstieg von der Massa del Turlo wurde schon gefunden und GPS-mäßig erfaßt. Die Bachüberschreitung unterhalb vom Palazzo-Weg bei D_1090 ist bereits definiert. Der Aufstieg führt anders als bei Ravelli 18 nicht über die Alpe Selletto, die in der Karte sowieso krottenfalsch eingezeichnet ist. Rundtour Erbareti - Ghiaccio - Turlo - Vaneccia möglich, aber mit Touristen absolut unmöglich. Mit diesen wäre allenfalls eine andere spektakuläre Rundtour möglich: von D_1424 über G_1401 auf dem Panoramaweg über die Alpe Ovaghe auf den Felsgrat G_1545 und durch die Gräben über G_1485 runter zur Alpe Ghiaccio. Abstieg über die Scharte G_1454 und durch den Wildschweinwald über G_1425 zur Alpe Riale, runter zu E_1194 und über die Wiese G_1147 auf den Palazzo-Weg nach Erbareti.


Alpe Locce: Bei günstigem Licht kann man von Zerto aus noch die Flankenwege und zwei Ruinengruppen mit den zugehörigen Eschen (wie in Rimella!) erkennen. Extrem exponierte Lage, deshalb vermutlich schon lange vor dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben, also seit fast 100 Jahren. Die Bealpung erfolgte laut Remo und Rita auf Negro/Tapponaccio - beide auch schon gute sechzig Jahre alt - vom Val Roy her über den Grat (!) und nicht über die verfallene wilde Steintreppe durch die Felswände vom Balmone her, die für das Viehzeug sowieso nicht gangbar war. Die abgerutschten Zugänge von Cardone, Finestra, Rianuova und Zerto durch total erodierte Gräben sind natürlich nicht mehr gehbar. Auch von Torno kommt man über die Geröllhalde nicht direkt zum Croce Garei. Somit totale Negativselektion: die einzige Möglichkeit bleibt, wie es ein erfahrener alter Wilderer aus Roy angedeutet hat, der alte Weg von Rianuova. Die Felsen östlich des Colle della Finestra müßte man im Dschungel nördlich umgehen können, dann gäbe es eine Super-Rundtour: Fubèl - Torno - Roy - Rianuova - Croce Garei - Colle della Finestra - Locce - Castello - Sella Bassa dla Cuvàa - Cardone - Roy - Boco - Fubèl.



Als massentouristisches Ziel ist das Aostatal in Deutschland und in der Schweiz bestens bekannt. Es hat zwei sehr bequeme Zugänge aus Norden über den Colle del Gran San Bernardo zwischen Aosta und Martigny im Unterwallis, sowie durch den Monte-Bianco-Tunnel zwischen Courmayeur und Chamonix in Frankreich.
Ebenso gut erschlossen für die Touristen aus dem Norden sind das Tal des Toce und der westliche Lago Maggiore, die man über den Simplon-Paß und den Simplon-Tunnel zwischen Domodossola und Brig, der Hauptstadt des Oberwallis, erreicht. Sehr schön ist auch die Fahrt über den Gotthard, Bellinzona und Locarno nach Domodossola auf der Panorama-Eisenbahn Centovalli - Val Vigezzo.
Das Sesiatal liegt zwischen dem Aostatal im Westen und dem Tal des Toce im Nordosten. Es ist etwa 40 Kilometer West-Ost • 30 Kilometer Nord-Süd groß, also über 1200 Quadratkilometer. Trotz der großartigen Landschaft ist dieses riesige Gebiet mit dem höchsten Naturpark Europas unter den Touristen im Norden so gut wie unbekannt. Warum? Weil es keinen bequemen Zugang von Norden gibt, genauer: einen Straßentunnel von Saas Fee im Wallis ins Sesiatal, noch genauer: vom Ende des Mattmark-Stausees, wo der Postbus hält, pfeilgrad unter dem Joderhorn durch bis nach Carcòforo im Sermenza-Tal, einem wilden nördlichen Seitental des Sesiatals, obwohl das gerade mal lächerliche 14 Kilometer Entfernung sind. Man muß also immer ein bischen "außen herum" fahren, und wie sich aufgrund dieser fehlenden strategischen Verbindung der Mensch und Natur zerstörende Massentourismus im Sesiatal ausdrücklich nicht entwickelt hat, das können Sie hier im Detail nachlesen. Anders als beispielweise im Aosta- oder im Susatal gibt es insbesondere auch keinen Durchgangsverkehr, denn am Ende des Tals kommt die Wand. Eine ziemlich beeindruckende Wand: die Monte-Rosa-Südostflanke, die höchste Wand der Alpen, die von 1200 Metern bis auf fast 4700 Meter reicht. Gerade wegen dieser einzigartigen Nicht-Entwicklung ist das Sesiatal für Liebhaber einsamer und uriger Alpenlandschaften heute auch so attraktiv!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Tausend Bilder sagen mehr als eine Million Worte. Seit dem Frühjahr 2005, als wir im Sesiatal und im Mastallonetal mit der Wegarbeit für die Wandersaison 2005 begonnen haben, haben wir mit einer Digitalkamera schon über 10000 (zehntausend!) Fotos gemacht und zuhause am PC zahlreiche spektakuläre digitale Panoramen erstellt. Diese sind jetzt im Datenformat JPG auf Foto-CDs erhältlich, zusammen mit einer Auswahl von über 1400 der schönsten Fotos vom Sommer 2005 mit der hohen Auflösung von 2272 • 1704 Pixel. Weitere Informationen stehen hier. Wer sonst hat topaktuelle Panoramafotos von der Cima del Camossaro, von der Cima del Nico oder von der Cima Moscatelli? So wie viele weitere exklusive Gipfelziele unserer Bergwanderungen im Sesiata finden sich viele Namen und Wege natürlich nicht auf der Wanderkarte!
"Caro Giorgio, ricevuto tutto, cartoline e CD, grazie, sono molto belli. Due serie di fotografie le ho già vendute." Piera Rinoldi, Bar Monte Càpio, Prati di Rimella, 22. Oktober 2005.
Naturpark Oberes Sesiatal
Naturpark Oberes Sesiatal
Naturpark Oberes Sesiatal
Varallo
Heiliger Berg von Varallo
Heiliger Berg von Varallo
Heiliger Berg von Varallo
Touristenbüro Varallo
Berg-Gemeinde Sesiatal
Portal Sesiatal
Sesiatal
Fotogalerie Sesiatal
Geologie Sesiatal
Kanusport auf dem Sesiafluß
Kanusport auf dem Sesiafluß
Rafting auf dem Sesiafluß
Kommittee zur Verteidigung des Flusses Sesia und seiner Nebenflüsse
Historische Postkarten aus dem Sesiatal
Wettervorhersage für Piemont und das Aostatal
Wettervorhersage für das Sesiatal
Schneelage Piemont
Literatur und Landkarten
Wörterbuch Italienisch-Deutsch-Italienisch
Individuelle Führungen in Rimella und im Sesiatal



Jörg Klingenfuss
Initiative Pro Rimella
Mitglied CAI Sektion Varallo
Hagenloher Str. 14
D-72070 Tübingen
Telefon 07071 62830
Fax 07071 600849
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