Anreise aus Deutschland
nach Rimella und ins Sesiatal

Rimella
Laghetto Sivie bei der Bocchetta di Campello Monti
Im Hintergrund rechts der Monte Rosa
GTA Etappe 3 Campello Monti - Rimella
7. Oktober 2015, 1100
Foto anklicken!

Die intelligente Anreise aus Deutschland kostet weniger als 80 EUR! Von jedem deutschen Bahnhof für nur 39 EUR nach Mailand, weiter mit der spottbilligen italienischen Eisenbahn in Lokalzügen direkt nach Novara, Bus nach Varallo Sesia und Taxibus rauf nach Rimella. Einzelheiten siehe hier! Wer italienische Webseiten nicht versteht, der verwendet einfach den Google Übersetzer.

Auto
Fahrgemeinschaften
Bahn und Bus
Fernbus
Flugzeug
Klimawandel
Zu Fuß

R Rimella
C Campello Monti - F Forno - V Varallo
P Passo della Colma, direkte Straßenverbindung vom Orta-See nach Varallo - Rimella!
B Brig - D Domodossola - G Gotthard - L Locarno - O Omegna am Orta-See - S Saas Fee - Z Zermatt
Kartendaten © Copyright Google, DigitalGlobe

Auto

Rimella liegt etwa südlich von Tübingen, laut GPS exakt 299 Kilometer Luftlinie entfernt in Richtung 192°. Anders als bei der Anreise nach südostalpinen Massentourismus-Zielen wie beispielsweise Kärnten (Klagenfurt 453 Kilometer Luftlinie 115°) oder Südtirol muß man also nicht zuerst mal satte 200 Kilometer (!) durch die oberbayrische Pampa nach rechts Richtung Rußland rumpeln, bevor es dann vielleicht irgendwann einmal endlich in die Berge geht. Die Routenkarte zeigt deutlich, dass man von hier aus sofort nach Süden direkt in die Alpen startet. Übrigens liegt Sihlbrugg, unmittelbar südlich von Zürich, laut GPS genau in der Mitte zwischen Tübingen und Rimella!

Der Google-Routenplaner ist anders als die mit Werbung zugemüllten üblichen Routenseiten bequem und schnell, er berechnet aber zunächst mal unnötige Umwege. Wenn man unbedarft Tübingen - Rimella eingibt, schickt er einen über den Gotthard und Como bis beinahe nach Mailand, das wären 580 Kilometer und 6 Stunden 42 Minuten. Also ändert man die Route mit Gewalt: man zieht sie einfach mit der Maus auf die gewünschte Stelle in der Karte, beispielsweise auf den Passo della Colma westlich von Omegna am Ortasee - und schlagartig sind es nur noch 512 Kilometer und 5 Stunden 56 Minuten auf unserer "Normalroute" ... Wer mehr Zeit hat, der kann die kürzeste Route nehmen: total nur 497 Kilometer über die Alb und Bregenz auf die Rheintal-Autobahn nach Chur und den San Bernardino hoch und direkt ins Tessin runter dauert diese landschaftlich sehr schöne Strecke jedoch 7 Stunden und 28 Minuten. Über Memmingen und die Rheintal-Autobahn reisen auch die Münchner an mit total 518 Kilometern. - Wer hingegen Bern - Rimella sucht, der wird zunächst 397 Kilometer weit nach Westen bis ins Aostatal gejagt. Also zieht man die Route auf der Karte nach rechts, und über Lötschberg und Simplon sind es nur noch korrekte 253 Kilometer!

Durchgehende Autobahn über den Gotthard ins Tessin nach Bellinzona. Für die Benützung der schweizerischen Autobahnen benötigt man einen Mautgebühren-Aufkleber, der 2017 39 EUR kostet und auch im Internet gekauft werden kann.

Obwohl es ex Bellinzona nur noch 120 Kilometer sind, müssen Sie für die restliche Strecke von der Autobahnabfahrt Bellinzona nach Rimella mit knapp drei Stunden Fahrt rechnen, denn alleine von Ascona nach Verbania benötigt man auf der vielbefahrenen und schmalen und kurvenreichen, jedoch landschaftlich sehr schönen Uferstraße bis zu einer Stunde, und es gibt keine Umfahrungsmöglichkeiten. Über Locarno und Ascona am Westufer des Lago Maggiore nach Brissago, wo man in der Schweiz unmittelbar vor der Staatsgrenze unbedingt volltanken sollte, denn in Italien ist Benzin wegen der ebenso hohen Besteuerung manchmal noch teurer als in Deutschland! Weiter nach Cannobio - Verbania - Gravellona Toce - Omegna am Lago d'Orta. In Omegna gibt es bei der Firma Alessi weltberühmtes Designer-Küchenzubehör im Fabrikverkauf. Ins Zentrum von Omegna hineinfahren und genau auf die Wegweiser Richtung Nonio - Passo della Colma - Varallo achten: auf der Via Fratelli di Dio unter einer unscheinbaren Eisenbahnbrücke durch, dahinter an der Ampel (vor der Piazza Beltrami) nach links über den Fluß auf die Via E. de Amicis und sofort danach die erste Einbahnstraße rechts runter abbiegen Richtung See. (Wer hingegen ins Stronatal nach Forno möchte, fährt an der Ampel geradeaus auf die Piazza Beltrami und biegt rechts ab auf die Via degli Angeli.) Neuer Kreisverkehr am Seeufer, hier links abbiegen über die kleine Brücke und am See entlang, dann rauf nach Nonio und Cesara. 2 km südlich geht nach Westen die wenig befahrene schöne Straße über den 900 m hohen Sattel La Colma direkt nach Civiasco - Varallo.

Warnung: Bei falscher Programmierung zeigen viele GPS-Navigationsgeräte und Internet-Routenplaner NICHT die geniale Abkürzung Omegna - Civiasco - Varallo über die unbekannte Nebenstrecke Passo della Colma. Sie führen viel zu weit südlich an die Padanische Tiefebene, oder gar über die Autobahnen um Mailand!

Lago Maggiore und Umgebung
Von Omegna am kleineren Lago d'Orta fährt man direkt nach Varallo Sesia
und nicht viel weiter südlich über Borgomanero - Borgosesia!
Auf dieser Übersichtskarte ist der Passo della Colma noch nicht sichtbar
Daten von OpenStreetMap
Veröffentlicht unter Open Database License

Auf der Detailkarte sieht man deutlich die SP 80 = Provinzstraße 80
über Nonio - Cesara - Arola - Passo della Colma - Civiasco
Grafik anklicken!
Daten von OpenStreetMap
Veröffentlicht unter Open Database License

In Varallo nicht in die enge Altstadt hineinfahren, sie ist für den Durchgangsverkehr aus gutem Grund gesperrt! Man fährt auf der Via Brigate Garibaldi Richtung Centro - Stazione (Zentrum - Bahnhof), biegt jedoch schon nach ein paar hundert Metern vor der TAMOIL-Tankstelle links ab auf die Uscita (Ausfahrt) Varallo Süd der Staatsstraße 299 in Richtung Alagna. (Nur wer zum Albergo Italia möchte, fährt hier geradeaus weiter in die Hauptstraße Corso Roma. Übernachtungsgäste parken im Innenhof. Achtung, dienstags ist von 0700 bis 1200 großer Wochenmarkt in Varallo, dann kann man zwischen 0600 und 1300 das Albergo Italia nicht mit dem Auto erreichen oder verlassen und parkt einfach etwas abseits!) Die Stadt wird westlich umfahren; rechts sieht man ein großes altes Fabrikgebäude. Unmittelbar dahinter nimmt man die unscheinbare Ausfahrt Varallo Nord Richtung Cravagliana - Fobello - Rimella. Rechts in die Via M.T. Rossi, an einer Tankstelle vorbei und links in die Via d'Adda, die geradeaus ins Mastallonetal führt. Im Zweifelsfall immer nach Fobello schauen/fragen, das kennen die Leute (dort ist Lancia geboren). Erst kurz vor Fobello rechts ab nach Rimella.

Das kleine Hotel liegt in einem einsamen mittelalterlichen Bergdorf und ist eine Minute Fußweg von der Straße entfernt. Mit dem Auto fahren Sie bis zur Frazione (Ortsteil) Chiesa (Kirche) und parken auf dem großen Parkplatz vor der Kirche, wo unter den Bäumen Tische und Bänke bei einer Informationstafel stehen. Hier ist auch die Endstation der Buslinie.

Rimella
Parkplatz im Ortszentrum
Links unten beim gelben Baukran befindet sich das Albergo Fontana
15. September 2011, 1419
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Nehmen Sie den Fußweg, der links (westlich) von der großen Kirche abwärts zwischen den Häusern zum Albergo führt - direkt neben dem gelben Baukran!

Wer den Stau am Gotthard und/oder den langen Gotthard-Straßentunnel fürchtet, oder wer eine andere Strecke fahren möchte, der kann zum Beispiel weiter westlich über den Simplonpaß oder weiter östlich über den San-Bernardino-Paß oder -Straßentunnel fahren. Auf mehreren Eisenbahn-Tunnelstrecken gibt es außerdem die geld-, zeit- und nervensparende Möglichkeit der Autoverladung. Bei der Reiseplanung verwendet man am besten die üblichen Straßenkarten im Maßstab 1 : 200 000 . Empfehlenswert ist die Marco Polo Karte Piemont, Aostatal. Wir haben für Bergwanderungen im Basilicata-Appennin bei Muro Lucano Blatt 8 verwendet und fanden das Kartenbild auch für Wanderer sehr informativ, denn es sind Schotterstraßen, Wälder und kleine Flüsse und Bäche eingezeichnet, und die Relief-Schattierung ist optimal. Die Straßenkarten von Kümmerly und Frey mit ihrem altmodischen und recht groben Kartenbild sind untauglich, und erst recht die Michelin-Karten mit zahlreichen Fehlern und völlig veralteten Daten.

Um Enttäuschungen und Mist-Verständnissen vorzubeugen, weisen wir nachdrücklich darauf hin, dass Rimella für die gerade hier bei uns in Süddeutschland allseits beliebten "Wochenendtouren" und "Sektionsfahrten" viel zu weit entfernt ist: hinter Bellinzona ist Schluß mit der Autobahn und vom Lago Maggiore aus sind es dann noch zweieinhalb bis knapp drei Stunden Fahrt auf kurvigen Landstraßen. Kurzreisen ins Sesiatal sind also bestenfalls von der Nordschweiz aus durchführbar. Hierdurch ergibt sich ein natürlicher Filtereffekt, denn in die abgelegenen und wilden Bergtäler "hinter" dem Monte Rosa kommen wegen der relativ weiten Anreise nur solche Leute, die mindestens vier oder fünf Tage bleiben. Solche Touristen begreifen die Berge nicht nur als Kulisse und die Bergbewohner nicht nur als Attrappen, sondern sie interessieren sich intensiv und nachhaltig für diese unbekannte und unerschlossene Gegend: in Rimella und im Sesiatal haben wir schon seit Jahrzehnten zahlreiche - auch mehrfache - "Wiederholer"! Die aus den Nord- und Ostalpen berüchtigten hektischen Wochenendtouristen, die noch am Freitagabend auf der Autobahn ins Allgäu oder nach Tirol brettern oder im Stau stehen, kommen allenfalls bis ins Tessin und nicht weiter. In Rimella hat man noch seine Ruhe!

In Varallo gibt es Wegweiser nach Locarno. Diesen sollte man bei der Rückfahrt NICHT folgen, denn sie führen mitten in die piemontesische Pampa zu einem Ortsteil von Varallo, und NICHT nach Locarno am Lago Maggiore!

Wir fahren normalerweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Tübingen nach Rimella. Mit dem Auto fährt man spätestens um 0400 los, dann ist man um 0800 - lange bevor die Lastwagen kommen - schon hinter dem Gotthard auf der Südrampe hinunter ins Tessin und kann den Standard-DRS-Drü-Wetterbericht live begrinsen: "Im Süden ziemlich sonnig." Wichtig ist, dass man spätestens um 0630 den Großraum Zürich weit hinter sich hat, denn der Pendlerverkehr in die größte Stadt der Schweiz ist ein Wahnsinn.

Eine schöne Strecke, und für Westdeutschland über Basel sowieso die kürzeste ...

... führt weiter westlich durch den Lötschberg ...

Der rote Punkt ist Rimella

... mit bequemem und speditivem Autoverlad, der Geld, Kilometer, Nerven und Zeit spart und erst noch umweltfreundlich ist:

Die Fahrzeit beträgt eine Stunde. Für ein Auto bis 9 Plätze kostet eine Strecke 98 CHF in 2017. Eine rechtzeitige Reservation wird dringend empfohlen, einfach per Telefon oder Internet und Bezahlung per Kreditkarte. 10 CHF Rabatt für Vorbuchungen mit Rückfahrten. Die Verkehrslage auf den Zufahrtsrampen steht hier.

Wer mit dem Auto anreist und gerne gut ißt und trinkt, dem empfehlen wir dringend, mindestens 100 Euro pro Person extra mitzunehmen. Wenn Sie nämlich erst mal gesehen haben, welche kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Sesiatal und aus dem Piemont es in Rimella und Varallo original und erst noch günstig zu kaufen gibt, dann laden Sie sich erfahrungsgemäß den ganzen Kofferraum damit voll! Falls Sie durch die Schweiz zurückfahren, lassen Sie sich zum Herzeigen beim Zoll IMMER realistische Quittungen ausstellen. Beamte sehen gerne Kassenbelege mit Buchungsaufdruck und die schweizerischen und deutschen Zöllner sind nicht dumm. Die Personen-Freizügigkeit nach dem Beitritt der Schweiz 2008 in das sogenannte "Schengen-Abkommen" bedeutet lediglich visafreies Reisen und gilt natürlich nicht für Waren, denn die Schweiz ist nach wie vor nicht Mitglied irgendeiner komischen "Zollunion" und bei entsprechendem Verdacht werden weiterhin nicht nur die Waren, sondern auch die Personen kontrolliert, jetzt auch beliebig mitten im Land und nicht nur an der Grenze. Personalausweis oder Reisepaß muß weiterhin zwingend mitgeführt werden! Nähere Auskünfte finden Sie hier.

Fahrgemeinschaften

Damit Sie für die Anreise eventuell Fahrgemeinschaften machen können, teilen wir den Teilnehmern an unseren begleiteten Bergwanderungen in Rimella und im Sesiatal rechtzeitig vorher die Adressen der anderen Bergfreunde mit, normalerweise mit dem Versand der Reiseunterlagen etwa drei bis vier Wochen vor Reisebeginn. Wenn Sie diese Adreßliste schon vorher benötigen, beispielsweise um sich zwischen Billigflug und Mitfahrgelegenheit und Nachtzug zu entscheiden, kontaktieren Sie uns bitte sofort. Fahrgemeinschaften schonen sowohl die fragile Umwelt als auch den eigenen Geldbeutel. Außerdem kostet im Zeitalter von Energiewende und Ökosteuer das Benzin auch in Italien fallweise bis zu 1,70 EUR pro Liter. Auch bei der Bahn können Fahrgemeinschaften wegen verschiedener Gruppentarife und Mitnahmeregelungen, zumindest für den deutschen Sektor, sinnvoll sein.

Bahn und Bus
aus Süddeutschland und Schweiz
aus Flachdeutschland
Allgemeine Hinweise

Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man die nationalen Feiertage in Italien beachten, weil dann regionale und lokale Verbindungen - beispielsweise von Novara nach Varallo und von Varallo nach Rimella - oft ausfallen: 1. Januar Capodanno, 6. Januar Epifania, Ostermontag Lunedì dell'Angelo, 25. April Festa dla Liberazione, 1. Mai Festa del Lavoro, 2. Juni Festa dla Repubblica, 15. August Assunzione di Maria Vergine, 1. November Tutti i santi, 8. Dezember Immacolata concezione, 25. Dezember Natale und 26. Dezember Santo Stefano. Am besten reserviert man sich für solche Reisetage rechtzeitig (das heißt: mindestens einige Tage zuvor!) ein einheimisches Taxi: Tiziano Andreoli, Telefon 0163 569393 und 335 1286986, holt und bringt Sie freundlich und zuverlässig auch feiertags direkt von und zu den genannten Bahnhöfen. - Außerdem gibt es noch lokale Feiertage, beispielsweise den Namenstag eines Ortsheiligen.

Orte auf der GTA-Anreise sind hier beschrieben. Fahrpläne gibt's im Internet unter Schweizerische Bundesbahnen. Die SBB haben auch sämtliche deutschen und italienischen Nebenbahnen und Provinzzüge in der Datenbank und ist deren Webseite insbesondere nicht mit ärgerlicher Fremdwerbung zugemüllt wie diejenige der Deutschen Bahn!

Der Fahrplan für die Regionalzüge und Buslinien "hinter Domodossola" auf Nebenstrecken nach und von Varallo Sesia steht hier.

Ferrovie dello Stato mit Einzelheiten zu sämtlichen italienischen Nebenbahnen. Die Vertretung in Deutschland ist Aviareps.

Region Piemont Regionalzüge sowie Busverkehr auf den nicht mehr betriebenen Nebenstrecken, beispielsweise Novara - Varallo
Region Piemont Lokaler öffentlicher Nahverkehr in Piemont einschließlich aller Buslinien.

Bahn und Bus aus Süddeutschland und Schweiz

Stuttgart - Zürich - Bern - Brig - Domodossola - Novara - Varallo Sesia. Etwas kürzer als der Umweg über Gotthard - Mailand, jedoch kritische Übergänge! Der Zug- und Busfahrplan Domodossola - Novara - Varallo Sesia steht hier. Der Busfahrplan Varallo - Rimella steht hier.

Beispielsweise durchs Rheintal (Fahrplan 2017 an Wochentagen, Beispiel Dienstag 18. April; ohne Gewähr!)
0651 ab Stuttgart
0729 an Mannheim ab 0736
0947 an Basel SBB ab 1031
1312 an Domodossola

alternativ landschaftlich schöner, aber länger, durchs Neckartal
0516 ab Stuttgart
0746 an Singen ab 0806/0828
0824/0843 an Schaffhausen ab 0827/0847
0923/0925 an Zürich ab 1002
1211 an Brig ab 1244
1312 an Domodossola

Wer zu anderen Zeiten anreist, der verbringt einen längeren Aufenthalt besser in Brig als im fürchterlichen Betonbahnhof von Bern oder gar im gnadenlos überteuerten Zürich. Nach Rimella sind es nur noch 47 Kilometer Luftlinie, und die Gegend und das Wetter sind im Wallis sowieso viel besser ... Sagt ein Walliser zum andern: Was ist der schönste Platz in Zürich? Gleis 33, denn dort fahren die Züge ins Wallis!

Brig
Schöner Park beim Stockalper-Schloß
Hier kann man ungestört auf den nächsten Zug warten
Vom Bahnhof durch die Altstadtgassen zehn Minuten zu Fuß nach Süden gehen
GPS-Position 32 T 422241 5129560
23. April 2012, 1042
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Domodossola ab 1343 Zug Gleis 5 Richtung Novara, Fahrkarten vorher kaufen und abstempeln nicht vergessen! Sehr schöne Bahnstrecke am Ortasee entlang, rechts sitzen!
(1340 fährt auch ein Bus der STN Società Trasporti Novaresi am Busbahnhof 1503 an Arona 1613 an Novara!)
1540 an Novara ab 1638 mit Bus Baranzelli
1810 an Varallo
Taxi oder Flexibus (mindestens einen Tag vorher bestellen auf 1830 für den Fall, dass der Baranzelli-Bus die übliche Verspätung hat!, siehe hier) rauf nach Rimella

Der aktuelle Busfahrplan für's Sesiatal steht hier. Die Fahrten dienen insbesondere den Schülern und den meistens älteren Einwohnern der Bergdörfer, die nach Varallo zum Einkaufen fahren. Welche Tage Schultage sind, sieht man auf diesem Kalender.

Schuljahr Piemont 2016/2017
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Seit der Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnels vor einem Jahrzehnt hat sich die Anreise auf der Strecke Bern-Brig um über eine Stunde verkürzt. Man fährt schon hinter dem Thunersee bei Frutigen in den Berg, und von Zürich nach Varallo im Sesiatal sind es jetzt nur noch knapp 6 Stunden! Eine noch größere Zeitersparnis von mindestens einer Stunde für die Anreise über den Lago Maggiore und Mailand bringt der nagelneue Gotthard-Basistunnel: Vorbild Schweiz!

Tagsüber kann man für nur 39 EUR von jedem deutschen Bahnhof nach Nord-Italien fahren. Der Tarif nennt sich "Europa Spezial Italien". Es besteht Reservierungspflicht sowie Zugbindung und die Zahl der Plätze ist beschränkt, daher sollte man sobald wie möglich buchen.

Achtung: Dieser Sondertarif "Europa Spezial Italien" gilt nur auf der ostalpinen Brenner-Strecke über München - Bozen - Verona (- Mailand). Für GTA-Wanderer ab etwa Susa nach Süden ist das okay, aber für den Norden der GTA und insbesondere für unsere Bergwanderungen in Rimella gibt es keinen Spezialtarif über den westalpinen Lötschberg via Brig im Wallis nach Domodossola. Also muß man für diese schnelle Verbindung ex Südwestdeutschland seriell tricksen:

1. Mit dem Tarif "Europa-Spezial Schweiz" fährt man tagsüber für nur 39 EUR von Deutschland nach Brig. - Achtung, dieser Spezialtarif gilt nur für wenige Verbindungen mit grenzüberschreitenden Intercity-Zügen.

Wer die sehr frühe Regionalbahnverbindung wie oben dargestellt mit Umstieg in Schaffhausen nimmt, um noch rechtzeitig durch den Simplon zu kommen, dem werden bei der Deutschen Bahn weit über 100 EUR "Normaltarif" abgezockt - nota bene: für die einfache Fahrt und in der zweiten Klasse! Also kann uns die Deutsche Beamtenbahn mal sonstwo und sonstwas und kaufen wir die Fahrkarten stattdessen mit dem Halbtax bei der SBB im Internet und bezahlen nur 79 CHF.

2. Von Brig fährt man mit dem Intercity ab 1244 (und NICHT vorher oder nachher mit den reservierungspflichtigen Eurocity-Zügen!) nach Domodossola. SBB-Fahrkarten kann man per Kreditkarte im Internet kaufen und sofort zuhause als PDF-Dokument am PC ausdrucken lassen, für diese Relation frühestens einen Monat vor der Reise. Ansonsten kann man die Fahrkarte auch beim Zugpersonal kaufen. Nachstehend steht der grauenhafte Begriff "Pärrongbilljädd" schlicht und ergreifend für Fahrkarte beim Zugpersonal am Bahnsteig.

SBB-Rundschreiben vom 28. Juni 2013

3. Von Domodossola fährt man weiter mit dem Regionalzug wie oben beschrieben nach Novara. Die Fahrkarte kostet lächerliche 7 EUR, man kauft sie

Fahrkarte als PDF
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Diese elektronische Fahrkarte für den Regionalverkehr muss nicht mehr entwertet werden, denn sie ist (neue Regelung!) nur noch am Ausstellungstag gültig ab der Abfahrtszeit + 4 Stunden!

Die Rückfahrkarte Novara - Domodossola und Domodossola - Brig im Eurocity mit Platzreservierung kauft man einige Tage zuvor direkt in Varallo bei Walser Viaggi. Bei dieser Gelegenheit wäre es angemessen, sich bei Walser Viaggi für den exklusiven Kundendienst des (mit uns abgesprochenen) Versands der Fahrkarten per Post ins Ausland persönlich zu bedanken, denn bei dieser außergewöhnlichen und umständlichen Dienstleistung hat die engagierte kleine Agentur garantiert nix verdient! - Anmerkung: Herr Corrado Dago von Walser Viaggi ist am 1. November 2014 bei einer Bergwanderung im Sesiatal tödlich verunglückt.

Achtung: Wegen den ungelösten Problemen mit dem sa-gen-haf-ten Siemensschrott und wegen dem idiotischen Projekt "Stuttgart 21", das bundesweit sämtliche intelligenten Bahninvestitionen blockiert, verkehren seit 2010 auf der internationalen Bahnlinie Stuttgart - Zürich keine ICE-Züge mehr, sondern nur noch normale schweizerische IC-Züge. Meistens hat es 10 Minuten Verspätung und es wird mit viel Glück und Brutalität gerade noch der Zug nach Bern - Brig erreicht: zum speditiven Aussteigen spätestens um 0915 mit breiten Ellenbogen ganz vorne an der ersten Tür links stehen!

Auch in 2017 gibt es tagsüber während mehrerer Stunden keine internationalen Züge mehr durch den Simplon, und außerdem halten die (wenigen ...) internationalen Züge schon lange nicht mehr in Arona, so dass man bereits in Domodossola auf den Regionalzug umsteigen muß!

Wer von München oder Nürnberg nach Rimella reisen möchte, der fährt je nach Abfahrtzeit entweder über Stuttgart (das ist jetzt kein Witz, siehe unten!) in etwa sechs Stunden nach Zürich und dann weiter wie oben, oder er fährt gleich über den Brenner und Verona in etwa acht Stunden mit nur zweimal umsteigen nach Mailand. Ein Reiseteilnehmer hat im Juni 2017 allerdings sehr schlechte Erfahrungen gemacht ...

Besser ist folglich der Intercity-Bus von München ZOB nach Zürich, der mehrmals täglich fährt und mit knapp vier Stunden Reisezeit relativ schnell ist, und die speditive Weiterreise mit der SBB durch die Schweiz, beispielsweise:
0603 ab München
0945 an Zürich und weiter wie oben
Flixbus bietet noch mehr Verbindungen für weniger Geld, ist dafür aber etwas langsamer. Alles andere - Siemensschrott EC194/196 über Lindau mit legendären Verspätungen, oder die Gurkerei über Chur und so weiter mit mehr als zehnmal umsteigen - wäre ein Wahnsinn!

Ferner gibt es neu in 2017 einen Intercity-Bus von München ZOB über Memmingen und Chur nach Mailand, der beispielsweise von Donnerstag bis Montag für lächerliche 20 EUR von München ab 0710 Memmingen ab 0840 Chur ab 1044 Mailand an 1420 fährt. Diese Strecke ist folglich auch für GTA-Wanderer aus dem Allgäu und aus Graubünden interessant.

Die Anreise von Stuttgart über Mailand über die seit Jahrzehnten vernachlässigte internationale Bahnstrecke Stuttgart - Zürich kann man seit 2017 vergessen. Wer um 0829 abfährt, der sitzt von 1125 bis 1309 geschlagene einunddreiviertel Stunden in Zürich herum, bevor es irgendwann vielleicht weitergeht: eine der katastrophalen Auswirkungen des idiotischen Projekts "Stuttgart 21"!

Der letzte direkte Bus der Firma Baranzelli geht Novara 1948 2114 Varallo. In Novara fahren die Busse nach Varallo unmittelbar vor dem Haupteingang zum Bahnhof ab, also auf der Straße direkt am Eingang zu den Fahrkartenschaltern bei den zwei Telefonzellen, wo auch eine große Tafel mit den Fahrplänen sämtlicher Regionalbusse steht. Die Fahrkarte nach Varallo kauft man beim Busfahrer, sie kostet in 2017 5,75 EUR, vuol dire: exaktes Kleingeld bereithalten für die grotesk krummen Fahrpreise der Region Piemont! Wie in allen größeren Städten auch in Novara Achtung auf Drogenhändler und Taschendiebe am Bahnhof, insbesondere unmittelbar beim Einsteigen in den Bus oder Zug! Der Busfahrplan Varallo - Rimella steht hier, die Fahrkarte kauft man beim Busfahrer.

In der Bahnhofsbar von Varallo gibt es auch die Fahrkarten für die ATAP-Busse von Varallo nach Alagna. In den Baranzelli-Bussen dagegen kauft man die Fahrkarte direkt beim Busfahrer.

Der Busfahrplan Varallo - Balmuccia - Boccioleto - Rimasco - Rima - Carcoforo steht hier. Der Busfahrplan Varallo - Alagna steht hier.

Wer viel Zeit hat, der kann bei schönem Wetter in knapp zwei Stunden auch mit dem Postauto von Brig über den Simplonplaß nach Domodossola fahren. Die Trasse ist spektakulär und landschaftlich großartig. Rechts am Fenster sitzen, Rückfahrt links! Ab Brig 0920 1020 1135, ab Domo 1250 1350 1450. Der Fahrplan steht hier. Mit dem Halbtax kostet es sogar nur 20 CHF.

Wer wenig Zeit und viel Geld hat, der kauft sich für die Rückfahrt ein Taxi von Rimella über Varallo - Civiasco - Passo della Colma (nicht weiter südlich über die Cremosina!) nach Domodossola. Tiziano Andreoli, Telefon 0163 569393 und 335 1286986, berechnet etwa 140-150 EUR. Wenn man zu dritt fährt, sind das weniger als 50 EUR pro Pax; maximal hat er Kleinbusse für bis zu 9 Paxe! Es empfiehlt sich dringend eine Anmeldung mindestens eine Woche vor der Abfahrt. Man läßt sich um 0600 abholen, damit man spätestens um 0700 durch Omegna durch ist und um 0730 auf der Autobahn, und ist dann spätestens um 0830 in Domodossola für den Eurocity ab 0848 nach Brig - Bern - Basel / Zürich.

Bahn und Bus aus Flachdeutschland

Bei entsprechend langer Vorbuchung im Internet gibt es fallweise recht günstige Sondertarife für den Nachtzug aus Flachdeutschland. Er fährt als ÖBB-Nightjet von Hamburg über Berlin - Halle - Fulda - Frankfurt nach Basel (und weiter nach Zürich). Für Leute, die wenig Geld und viel Zeit haben, gibt es Fernbuslinien.

Achtung: in Italien fahren am Wochenende viele Lokalkurse von Bus und Zug am Sonntag nicht, eben weil am Sonntag auch niemand zur Arbeit fährt. Das bedeutet, dass es extrem umständlich und zeitraubend ist, an einem Sonntag beispielsweise von Rimella aus einen Nachtzug ex Basel oder Zürich nach Preußen, oder einen Billigflug ex Bergamo 1800 zu erreichen. Reisen Sie also besser erst am Montag zurück. Aus demselben Grund reisen wir prinzipiell nur an Wochentagen. Alternativ leisten Sie sich für 90 EUR ein Taxi von Rimella nach Novara. Tiziano Andreoli, Telefon 0163 569393 und 335 1286986, stammt aus Cravagliana im Mastallonetal und bringt Sie freundlich und zuverlässig auch samstags oder sonntags direkt zum Bahnhof auf den Intercity nach Mailand!

Bahn und Bus - Allgemeine Hinweise

Ausländische Presse gibt es topaktuell mitten im Bahnhof Milano Centrale. Etwa gegenüber von Gleis 10 geht man eben (also nicht irgendwelche Treppen runter!) in die große Buchhandlung Feltrinelli mit deutschsprachigen Zeitungen wie FAZ NZZ Spiegel im Ständer gleich vorne an der Kasse, Telefon 02 6679031, geöffnet Montag bis Freitag von 0700 bis 2200 und sonst von 0800 bis 2100.

Die öffentlichen Toiletten im Bahnhof Milano Centrale befinden sich etwas versteckt im mit Läden vollgepfropften Zwischengeschoß, also entweder von der Ebene der Gleise eine Treppe runtergehen (nicht ganz runter bis auf die Straße!) oder von den Eingängen unten an der Straße eine Treppe raufgehen. Ein-EUR-Münzen bereithalten für den Zugang - die Läden wexeln nix!

Wenn Sie nach Mailand reisen, empfiehlt es sich im Hochsommer, der unerträglichen Gluthitze und dem fürchterlichen Smog in den Städten der padanischen Tiefebene, wo es oft 40 Grad hat ohne den geringsten Luftzug, so schnell wie möglich zu entfliehen. Fahren Sie also, ohne lange zu überlegen, noch vor der Mittagshitzewelle mit dem nächsten Zug nach Novara und mit dem Bus sofort weiter nach Varallo, und dann nachmittags mit dem Bus - oder sofort mit dem Taxi, siehe oben - rauf nach Rimella. Ihr verspätetes Frühstück kaufen Sie besser nicht im Bahnhof von Mailand. Wenn Sie in Novara 20-25 Minuten Zeit haben, gehen Sie vom Bahnhof raus, links über die Straße und die Treppe hoch zur Bar Dogana unter den Arkaden. Der Typ hinter der Theke macht Ihnen, gerne auch zum Mitnehmen, verschiedene Arten von belegten Brötchen (Panini) zu korrekten Preisen. Er hat auch das übliche Zuckerzeug und Eis und kaltes Plastikwasser. Von Mailand nach Novara unbedingt rechts!!! sitzen, der Zug macht eine Schleife durch Mailand und bei der anschließenden langen Fahrt immer geradeaus nach Westen Richtung Turin knallt logischerweise von links stundenlang die Sonne rein. Von Novara nach Varallo ab Mittag ebenfalls rechts!

Verbindungen ohne Umsteigen; Fahrplan 2017 an Wochentagen, Beispiel Dienstag 18. April; ohne Gewähr!
0718 ab Mailand 0756 an Novara (extrem knapper Übergang!) ab Bus 0800 0932 an Varallo
0818 ab Mailand 0856 an Novara ab Bus 1015 1147 an Varallo
0918 ab Mailand 0956 an Novara (knapper Übergang!) ab Bus 1015 1147 an Varallo
1118 ab Mailand 1156 an Novara (knapper Übergang!) ab Bus 1215 1347 an Varallo
1218 ab Mailand 1256 an Novara ab Bus 1420 1627 an Varallo
1318 ab Mailand 1356 an Novara ab Bus 1420 1627 an Varallo (sowie ab 1445 1616 an)
1418 ab Mailand 1456 an Novara ab Bus 1645 1812 an Varallo
1518 ab Mailand 1556 an Novara ab Bus 1645 1812 an Varallo
1618 ab Mailand 1656 an Novara ab Bus 1845 2013 an Varallo
1718 ab Mailand 1756 an Novara ab Bus 1845 2013 an Varallo
1818 ab Mailand 1856 an Novara ab letzter Bus 2015 2142 an Varallo

Es gibt noch weitere Verbindungen mit Umstieg in Milano Porta Garibaldi, dem größten Pendlerbahnhof Norditaliens und/oder in Rho Fiera Milano, die natürlich über ½ Stunde länger dauern. Ferner gibt es Intercity und Eurocity. Der Eurostar Frecciabianca - der beste Fernreisezug Europas, hergestellt von der Traditionsfirma Ansaldo in Genua und viel besser als der sauteure deutsche "ICE"! - lohnt sich aber auf Kurzstrecken wie Mailand-Novara wegen des relativ hohen Zuschlags und der obligatorischen Sitzplatzreservierung nicht.

Links zu den Fahrplänen für die wichtigen Busverbindungen von Varallo direkt zu den GTA-Etappenorten Rimella, Fobello, Carcoforo, Rima und Alagna finden Sie in unserer GTA-Unterkunftsliste direkt beim jeweiligen Etappenort. Der ehemalige ATAP-Busfahrer Signore Franco aus dem Rimella-Ortsteil Grondo fuhr im Zweiten Weltkrieg die Strecke von Varallo ins Mastallonetal - eine nicht asfaltierte Schotterpiste! - noch mit einem museumsreifen Holzvergaser-Bus und später mit einem umgebauten Militär-Lastwagen; im Stronatal war es genauso archaisch, siehe das 1949er-Foto vom "Sambughetto Express" auf Seite 45 im Stronatal-Wanderführer. In Grondo war dann Ende der "Ausbaustrecke", sämtliche Einkäufe und Baumaterialien und Waren mußten mit Tragtieren oder auf dem eigenen Rücken auf der "Schtigu" genannten Mulattiera in die damals wie heute völlig abgelegenen oberen Ortsteile hinaufgezerrt werden. Auf alten Fotos ist die Schtigu sehr gut zu sehen. Die Serpentinenstraße hinauf in das Rimella-Ortszentrum Chiesa wurde erst 1969 fertiggestellt, "ein echter Skandal, sie erreichte die Pfarrkirche erst 1969, in dem Jahr, als der erste Mensch auf dem Mond landete" (Signore Ferruccio Vercellino, Remmalju 1993). Die Stichstraße ans Ende der Welt nach San Gottardo wurde erst Anfang der 1980er Jahre gebaut!

In Italien werden fallweise Streiks der öffentlichen Verkehrsmittel bereits Wochen vorher geplant und angemeldet und hier veröffentlicht, und anders als beispielsweise im streikgeilen Frankreich gibt es auf jeder Verbindung in bewährter Absprache mit den Gewerkschaften (!) Kurse, die natürlich auch bei Streik gefahren werden. Dies gilt insbesondere für Lokal-Züge und Busse an Werktagen von 0600 bis 0900 und von 1800 bis 2100. Der Grund dafür ist ganz einfach: die Italiener gehen arbeiten und sie müssen zur und von der Arbeit fahren können: "Nelle giornate di sciopero Trenitalia assicura servizi minimi di trasporto predisposti a seguito di accordi con le Organizzazioni sindacali, ritenuti idonei dalla Commissione di Garanzia per l'attuazione della Legge 146/1990. Nel trasporto locale, in particolare, sono stati istituiti i servizi essenziali nelle fasce orarie di maggiore frequentazione (dalle ore 06:00 alle ore 09:00 e dalle ore 18:00 alle ore 21:00 dei giorni feriali). Sono garantiti, inoltre, alcuni treni a lunga percorrenza, nei giorni feriali e nei festivi." Die im Streikfall garantierten Züge stehen natürlich topaktuell im Internet: von www.trenitalia.com weiterklicken auf Informazioni / In caso di sciopero / Treni Trasporto Locale garantiti in caso di sciopero - Piemonte - Treni garantiti Piemonte, und es sind tatsächlich Hunderte von Verbindungen!

Wer mit Bahn und Bus ins Piemont reist, der ist oft lange unterwegs und muß öfters umsteigen. Wir reisen stets bequem mit möglichst kleinem Gepäck und schicken das größere Gerümpel einfach eine oder zwei Wochen vorher an eine zuverlässige Adresse vor Ort voraus (Beispiel: Albergo Fontana, Famiglia Rinoldi per Giorgio, Frazione Chiesa, 13020 RIMELLA VC, ITALIEN). Die Bahn verlangt für 25 Kilo unglaubliche 45 EUR und irgendwelche zwielichtige Privatfirmen noch bedeutend mehr, sofern sie überhaupt eine Zustellung ins abgelegene Piemont anbieten, denn more often than not besteht für sie Italien nur aus Südtirol und allenfalls noch Mailand und Rom. Fa da ridere! Also schickt man das Zeug einfach als Postpaket, was bis 10 Kilo nur 22 EUR kostet und bis 20 Kilo nur 32 EUR und bis 31 Kilo nur 42 EUR, und es ist erst noch bis zu einem Wert von 500 EUR versichert. Es ist nicht nötig und wegen der Beraubungsgefahr in den großen Postfrachtzentren auch nicht ratsam, das Zeug als Expreß- oder Luftpost/Priority-Paket zu schicken: ein ganz normales DHL-Paket OHNE auffällige Zusatzleistungen kommt am ehesten speditiv und sicher durch! Nach unserer Erfahrung - ohne Gewähr! - behandelt Poste Italiane die DHL-Pakete aus Deutschland automatisch wie Expreßpakete ...

"EXPRESS BOX" nach I-13020 Rimella
Tübingen ab Montag 14 APR
Rimella an Karfreitag (!) 18 APR

... für ein Postpaket mit weit über 800 Kilometern Laufstrecke wie Tübingen - PFZ Eutingen - PFZ Bruchsal - Basel - Mailand - Novara - Varallo - Rimella haben wir schon geradezu unglaubliche Laufzeiten von nur 2-4 Arbeitstagen erlebt - aber auch schon volle zwei Wochen! -, und es versteht sich von selbst, dass die Post bei dieser umständlichen Lieferung ins hinterste Bergdorf garantiert nix verdient.

Wer sich als Reisender für die landschaftlich faszinierenden Eisenbahnstrecken zum und durch den Gotthard und den Lötschberg interessiert, dem seien die Seiten des Lokomotivführers Bruno Lämmli aus Erstfeld an der Gotthard-Nordrampe empfohlen. Vor 150 Jahren war der Bau dieser Eisenbahntunnel ein technisches Weltwunder. Man hat von beiden Seiten her gerechnet und im Gegenortvortrieb gebohrt - und getroffen! Die Geometer haben ihre Meßlatten und das ganze Glump händisch über den Berg trianguliert - nota bene, im damals noch voll vergletscherten Hochgebirge und ohne Computer, E-Mail, GPS, Helikopter, Internet, Kreiseltheodolit, Laserstrahlen, Mikrowellenfunk, Mobiltelefon, Natel, Nivelliergerät, Präzisionstachymeter, Satelliten, Schlepptop, Seilbahn, Taschenrechner, Trägheitsnavigation und Tunnelbohrmaschinen der selbstverständlich baden-württembergischen Herrenknecht Axienxellschaft, die sowohl im Gotthard-Basistunnel als auch im Lötschberg-Basistunnel gearbeitet haben: vier Monster mit jeweils 440 Metern Länge, und derzeit sind es acht TBM beim 20-Milliarden-Projekt CROSSRAIL! Im "alten" Lötschberg beispielsweise war der Axenfehler, bei einer Tunnellänge von 15 Kilometern, weniger als 20 Zentimeter. Einfach unglaublich! Jetzt können Sie sich gut vorstellen, welche ungeheure Spannung beim 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel geherrscht hat, wo man von Norden nach Süden, von Süden nach Norden, von oben (!) zwei Kilometer senkrecht runter und dann speditiv nach Norden und nach Süden sowie von zwei Seitenangriffen her in alle Richtungen gleichzeitig gebohrt hat. Am 6. September 2006 erfolgte der erste Teildurchschlag zwischen Bodio und Faido im Tessin, und es schlug die Stunde der Wahrheit: Abweichung horizontal 9,1 Zentimeter, vertikal 2,3 Zentimeter. Mitteilung vom 17. Oktober 2007: Nach einer letzten Sprengung konnten sich heute um 11.00 Uhr die Mineure von Sedrun und Amsteg die Hände reichen. Neun Monate früher als geplant erfolgte in der Weströhre der Durchschlag zwischen den Teilabschnitten Sedrun und Amsteg mit einer horizontalen Abweichung von knapp 15 Zentimeter und einer vertikalen Abweichung von nur 1 Zentimeter! Weltrekord: Am 15. Oktober 2010 erfolgte der Hauptdurchschlag vom Zwischenangriff Faido in den Abschnitt Sedrun, selbstverständlich mittels einer Herrenknecht Tunnelbohrmaschine, mit einer Abweichung von nur 8 Zentimetern. Durch den unglaublichen Zeitvorsprung von total über einem Jahr wurde der Betrieb des Gotthard-Basistunnels bereits 2016 aufgenommen.

Wir haben Martin Herrenknecht schon einen Tag zuvor
nachweislich am 14. Oktober 2010 um 1751
zum Hauptdurchschlag gratuliert
und einen Fehler von 7 Zentimetern vorausgesagt
Leider haben wir uns geirrt:
es waren dann doch 8 Zentimeter ...

In Deutschland hingegen gibt es 170000 (in Worten: einhundertsiebzigtausend) Einsprüche gegen den speditiven Ausbau der nördlichen Zubringerstrecke von Flachdeutschland nach Basel, und für den wichtigsten Abschnitt im Rheintal haben sie noch nicht mal die Pläne fertig, vom Baubeginn ganz zu schweigen ... Skandalös: die staatsvertraglich (!) vereinbarte Optimierung der wichtigsten Zulaufstrecken zum Nordportal - internationale Bahnlinie von Stuttgart nach Zürich und Rheintalbahn von Köln nach Basel - wurden von der gnadenlos unfähigen Berlin-Bahn-BRD-Politmafia noch nicht einmal begonnen. Die unsägliche Gurkerei ex Stuttgart auf teilweise eingleisiger Strecke dauert im Jahr 2017 immer noch unglaubliche dreieinhalb bis vier Stunden!

Im sehr lesenswerten Werk "Lötschberg-Basistunnel - Von der Idee zum Durchschlag" (ISBN 978-3-7272-1174-4) wird auf Seite 71 im trockenen Stil der schweizerischen Tunnelbau-Weltmeister berichtet: "Die Bauherrin verlangt, dass die Tunnelröhren sich mit einer maximalen Abweichung von 25 Zentimeter in der Lage und 12,5 Zentimeter in der Höhe in der Mitte treffen ... Alle Kontrollergebnisse lagen innerhalb der erlaubten Toleranzen. Das von allen am meisten interessierende Ergebnis ist natürlich der Hauptdurchschlag. Auf einer Vortriebslänge von 21 Kilometern ab den beiden Zwischenangriffen in Mitholz und Ferden ergab die Kontrollmessung folgendes Resultat: Fehler quer 12,4 Zentimeter, Fehler Höhe 4 Millimeter." Einfach unglaublich. Oder andersrum: Vor 140 Jahren waren sie auf 15 Kilometern nur sieben Zentimeter "schlechter"! Oder nochmal andersrum: der Fehler pro Vortriebskilometer hat sich in 140 Jahren trotz ultramodernster Technologie alle zehn Jahre nur um rund einen Zentimeter verringert!

Wer die gesamte Gotthard-Nordrampe von oben anschauen will, dem sei der hervorragende Wanderführer Uri - Gotthard empfohlen, der eine Rundwanderung über 22 Etappen vom Vierwaldstätter See bis hinauf zum Gotthardpaß beschreibt. 2007, Rotpunkt-Verlag Zürich. Im selben Verlag erschien 2008 der Wanderführer "Bahnwanderweg Lötschberg" mit 10 Etappen von Frutigen nach Brig und viel (Bahnbau-) Geschichte. Insbesondere die Südrampe hinunter nach Brig ist landschaftlich spektakulär.

Fernbus

Seit 2012 gibt es Fernbuslinien. Diese sind attraktiv für Reisende, die im Vergleich zur Bahn weniger Geld für die Fahrt bezahlen möchten und dafür Einschränkungen in der Bequemlichkeit und in der Pünktlichkeit akzeptieren: im Bus hat man weniger Platz als im Reisezugwagen, und bei der Bahn gibt es eher selten einen kilometer- und stundenlangen Stau. Man kann davon ausgehen, dass die Fernbusbetreiber zumindest jetzt in den Anfangsjahren einigermaßen zuverlässige, saubere und sichere Busunternehmen, Busse und Fahrer hernehmen und erst später, wenn noch weiter "dereguliert" wird oder wenn sich gar - Dio me ne guardi! - auch noch die voll peinlichen Politclowns von der sogenannten "EU" einmischen, auf voll versiffte Schrottbusse und Billigpersonal umsteigen. Am Tübinger Busbahnhof beispielsweise sieht man von und nach München ausschließlich topmoderne Reisebusse, unter anderem von der seit Jahrzehnten bewährten mittelständischen Firma Autobus Oberbayern. Wir bitten um realistische aktuelle Erfahrungsberichte zur Weitergabe an GTA- und Rimella-Wanderer!

Abgesehen vom unschlagbaren Preis ist der zweitgrößte Vorteil des Fernbus, dass man auf vielen Fernstrecken nicht mehr umsteigen muß. Man schmeißt am Busbahnhof in Tübingen seinen Rollkoffer in die Katakomben des Fernbus, besteigt diesen mit seinem Tagesrucksack samt Eyepott und SalamiWECKLE und XÄLZbrot, und ein paar Stunden später steigt man mitten in München wieder aus. Es gibt garantiert kein granatenmäßiges Gfrett mit unmöglicher Umsteigerei in Käffern wie Blocheng oder Schtuegerdoisezwanzich mit voll verSEMMELten Anschlußzügen und verzockten Sitzplatzreservierungen!

Zahlreiche Fernbuslinien fahren nach Basel Frankfurt Freiburg Karlsruhe Zürich, von wo aus man mit dem Zug wie oben beschrieben durch den Gotthardtunnel speditiv Mailand oder durch den Lötschberg- und Simplontunnel direkt das Piemont erreicht. Einige Fernbusse fahren bereits direkt nach Mailand. Die GTA und Rimella liegen weit westlich von Bayern; wichtige Linien von hier aus sind somit München - Freiburg und München - Zürich. Dass man für diese beiden süddeutschen Strecken mit jeweils lächerlichen 240 Kilometer Luftlinie, egal ob auf Straße oder Schiene, tatsächlich total 4½ bis 5½ Stunden benötigt - nota bene: nicht über die viertausendirgendäbbes Meter hohen Alpen, sondern quer durch die flache Pampa im Alpenvorland! - , ist so absurd wie skandalös: das Paradebeispiel für die jahrzehntelang vorsätzliche Vernachlässigung der Infrastruktur - siehe nachstehend! - ausgerechnet in den beiden wirtschaftsstärksten Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern seitens der brutalstmöglich bornierten Berlin -, Bonn -, Bundes(!)autobahn -, Bundes(!)bahn - und Bunz(!)replik-Politbonzen plus die unsägliche "EU"-Politmafia, die uns stattdessen mit dem idiotischen Projekt "Stuttgart 21" sekkieren (" 'EU'-'Magistrale' Paris-Budapest" - ilachmezdaud ... ), das jetzt auf Jahrzehnte hinaus sämtliche intelligenten Investitionen buchstäblich flächendeckend verhindert!

Die Franzosen haben nach dem Zweiten Weltkrieg aus Rache das zweite Gleis der internationalen Bahnlinie Stuttgart - Zürich zwischen Horb und Tuttlingen herausgerissen. Es ist ein Skandal, dass rund 70 Jahre später die Folgen auf den internationalen Bahnverkehr zwischen (Berlin - Nürnberg -) Stuttgart und Zürich (- Mailand - Rom) immer noch und immer stärker zu spüren sind. Der Bundespolitik ist die Infrastruktur ausgerechnet in Baden-Württemberg offensichtlich scheißegal: seit Jahrzehnten hören wir armen Bahnkunden immer nur saudomms Läddagschwätz aus Bonn und Berlin.

Schwarzwälder Bote Horb
20. September 2012

Nota benone, hier handelt es sich nicht etwa um den bundesdeutschen Mezzogiorno, sondern um D I E wirtschaftsstarke Region mit einer extrem exportorientierten Industrie! What's more, das 10-Milliarden*-Grab Stuttgart 21 - ein Bundesprojekt! - verhindert brutalstmöglich den Ausbau der internationalen Bahnlinie Stuttgart - Zürich, der Rheintalbahn und der Südbahn, weil dafür kein Geld mehr da ist. (*Bundesrechnungshofprüfungsbericht Juli 2016 - and counting ...; bei Baubeginn 2010 wurden uns von der Bundeschaotenregierung noch lächerliche 4 088 000 000 EUR vorgelogen!) Der Staatsvertrag von Lugano 1996 zwischen Deutschland und der Schweiz sieht eine Verkürzung der Reisezeit von Stuttgart nach Zürich von heute weit über 3 Stunden auf 2¼ Stunden vor. Im übrigen ist die internationale Bahnlinie Stuttgart - Zürich, wie auch die Rheintalbahn, eine der wichtigsten Zulaufstrecken für den Gotthard-Basistunnel, der ohne speditive Zulaufstrecken sinnlos ist, von dem hauptsächlich Deutschland und Italien profitieren und an dem die sogenannte "EU" trotzdem und sowieso keinen einzigen Rappen Kostenbeteiligung zahlt: das kleine mutige Schweizervolk hat die gigantischen 14 Milliarden Stutz buchstäblich alleine gestemmt. Die währschafte Schweiz hat selbstverständlich vertragstreu alle notwendigen Maßnahmen auf den Zulaufstrecken schon seit Jahren abgeschlossen. In Deutschland jedoch passiert überhaupt NIX!

Aktualisierung 17 AUG 2017: Die Rheintalbahn ist causa guasto für mehrere Monate total unterbrochen. 200+ Güterzüge pro Tag - die siebzehntausend Paxe täglich mitten in der Haupturlaubszeit sind denen da unten offensichtlich sowieso scheißegal - gurken mit abartigen Verspätungen irgendwo in der Pampa von Metz herum. Jetzt rächt sich erneut die jahrzehntelange brutalstmögliche Vernachlässigung der Schienen-Infrastruktur ausgerechnet in Baden-Württemberg durch die Vollidioten Intelligenzbestien in Bonn und Berlin: die internationale Bahnstrecke Stuttgart - Zürich hätte man schon seit vielen vielen Jahrzehnten wieder speditiv zweigleisig ausbauen können - wie vor 80 (achtzig!!!) Jahren laaaange vor dem Zweiten Weltkrieg. Stattdessen wurden und werden zig Milliarden Mickymausdollar buchstäblich verantwortungslos beispielsweise in BER-lin versenkt. Wie schon säller Wanninger sagte: Saubande verreckte!

Flugzeug

Rimella- und Varallo-Bergwanderer fliegen am besten nach Malpensa; Bern ist noch okay, Turin dagegen liegt weit entfernt. GTA-Weitwanderer fliegen je nach Flugplan und Zielgebiet nach

Billigflieger haben ihr Angebot in den letzten Jahren stark ausgeweitet. In Deutschland werden prioritär Provinzpennerpisten wie Erfurt Hahn Lübeck Münster Paderborn Rostock Saarbrücken Sylt Weeze bedient.

Eurowings fliegt von allen großen Flughäfen nach Malpensa und Nizza.

Air Berlin, solange sie immer noch nicht bankrott ist, fliegt von fast allen großen Flughäfen sowie Baden-Baden Bremen Dortmund Leipzig Nürnberg Paderborn Sylt nach Malpensa.

Die zuverlässige schweizerische Sky Work Airlines fliegt unter anderem ex Berlin und Hamburg nach Bern. Weiter mit dem Airport-Bus zum Hauptbahnhof und mit dem Zug wie oben in etwa 5 - 6 Stunden nach Varallo und Rimella. Wer erst nachmittags in Bern ankommt, der übernachtet nicht unbedingt in der relativ teuren Hauptstadt, die allerdings mit gerade mal 124000 Einwohnern so überschaubar ist wie Göttingen oder Ulm und erst noch eine recht sehenswerte Altstadt bietet, sondern besser in Brig im sonnigen Oberwallis!

Air Dolomiti, Easy Jet und Ryanair fliegen nach Bergamo Cuneo Malpensa Turin.

2008 hat die bankrotte Alitalia 180 Verbindungen ex Malpensa gestrichen, dem norditalienischen Großflughafen in der Padanischen Tiefebene, und fliegt ihre Langstrecken praktisch nur noch ex Fiumicino bei Rom, wo routinemäßig das reinste römische Chaos herrscht. Diese extrem weise Entscheidung der (inzwischen verflossenen ...) Prodi-Regierung im wilden Süden war so ziemlich das beste, was den umtriebigen Norditalienern passieren kann: die Geschäftsleute im wirtschaftlichen Herzen des Landes von Mailand bis Turin lachen sich tot, denn sie fliegen auf Langstrecken sowieso schon seit Jahrzehnten am liebsten mit der Lufthansa ex Malpensa über Frankfurt mit täglich fünf Zubringerflügen. Die so bank- wie verrottete Alitalia produziert neue Rekorde: 2012 Verlust 280000000 EUR, 2013 Verlust 500000000 EUR, das sind unglaubliche 16 EUR Verlust pro Sekunde, 2015 trotz Etihad-Einstieg bereits im ersten Quartal 100000000 EUR Verlust, und so weiter! Ob man sich als potentieller Pax die ausgerechnet im chaotischen Rom "organisierte" Alitalia tatsächlich noch antut, muß jeder für sich selbst entscheiden: diese Superseckel Intelligenzbestien sind echt zu blöde, auch nur einen lächerlichen Linienflug von Rom nach Turin ohne mehrere Stunden Verspätung auf die Reihe zu kriegen...

"Apokalyptische Verspätungen für die Flüge nach Turin-Caselle"
"Eine Odyssee ohne Ende"
"Eine Schande, ihr solltet endlich verrecken!"
La Stampa, Turin
11. Juli 2009

... und wer hier auf die alleine für die nächsten paar Wochen angekündigten Streiks klickt, den trifft sowieso der Schlag!

Malpensa liegt weit außerhalb von Mailand mitten in der Pampa bei Gallarate. Anschließend wird der Spaß teuer, denn ein Taxi nach Rimella kostet mindestens 100 EUR. Falls Sie mit dem Taxi fahren, verklickern Sie dem Fahrer unbedingt, dass er über Varallo SESIA fahren muß; mit dem nur zehn Kilometer vom Flughafen entfernten Varallo POMBIA haben wir NIX zu tun! Es fahren zwar täglich mehrere Zubringerbusse beispielsweise nach und von Arona und Novara, so dass man nicht mehr zuerst nach Mailand rumpeln muß ...

Società Trasporti Novaresi

... dann ist man ex Malpensa aber auch wieder mindestens 4 Stunden unterwegs. Die Baranzelli-Buslinie Mailand - Novara - Varallo - Alagna ist ebenfalls witzlos, weil sie mitten in Mailand an der Piazza Castello beginnt, den neuen Flughafen bestenfalls von weitem sieht und alleine bis Varallo zweieinhalb Stunden benötigt. Ansonsten gibt es Busse von und nach Malpensa nach und von Alessandria, Arona, Bellinzago, Bergamo, Brescia, Casale Monferrato, Castelnovate, Como, Domodossola, Gallarate, Genua, Gravellona Toce, Intra, Lugano-Chiasso, Mailand, Menaggio, Novara, Oleggio, Pavia, Sesto San Giovanni, Stresa und Turin.

TRENORD (nicht Trenitalia!) betreibt den Zug Malpensa Expreß. Er fährt etwa jede halbe Stunde und verbindet Malpensa mit Milano Centrale in weniger als einer Stunde.

Linate ist der einzige Flughafen, der wirklich in Mailand liegt. Bergamo und Malpensa liegen ewig weit außerhalb. Von Bergamo fahren laufend Züge in einer Stunde nach Milano Centrale, weiter wie oben. Man kann sich auch, wie es schon einige unserer Teilnehmer gemacht haben, in Bergamo/Orio al Serio einen Mietwagen nehmen und ist dann in etwa 2½ Stunden in Rimella und hat erst noch ein Auto für weitere Erkundungen im unbekannten Sesiatal und seinen wilden Seitentälern bis hinauf nach Alagna am Monte Rosa!

Der Zielflughafen Nizza ist ideal für den Süden der GTA wegen der Eisenbahnverbindung über Ventimiglia und den spektakulären Colle di Tende nach Cuneo, beispielsweise: Nizza Città ab 0918 (rechts sitzen, Blick aufs Mittelmeer!), Ventimiglia an 1002 ab 1037, Cuneo an 1311. Bus 99 der Auto Nizza Trasporti (ANT, Telefon 04 92298888) fährt alle 30 Minuten vom Flughafen direkt zum Bahnhof. Da die Anreise mit dem Zug von Flachdeutschland über die Schweiz nach Italien lang und teuer ist, könnte man sogar zur flugscheinmäßig billigsten Mittagszeit nach Mailand oder Nizza fliegen, mit dem Flughafenbus zum Hauptbahnhof fahren, mit der spottbilligen und zuverlässigen italienischen Eisenbahn weiter in eine sehenswerte Kleinstadt an der Hauptlinie Mailand - Turin wie Novara oder Vercelli (Geheimtip) oder nach Cuneo, dort stundenlang herumzigeunern und schön essen, in einem netten Stadthotel übernachten und am nächsten Tag in aller Ruhe mit Zug und Bus genauso spottbillig weiter zum Ausgangspunkt der GTA-Weitwanderung fahren, und man hat dann erst noch eine Menge Geld gespart. Die oben genannten Flughafen-Zubringer-Busverbindungen beispielsweise ex Malpensa direkt nach Novara können ebenfalls einbezogen werden.

Wenn Sie ziemlich weit entfernt von der GTA in Flachdeutschland wohnen, lassen Sie Ihre Fantasie spielen. Bei sehr weiter Anreise muß man sich entscheiden zwischen optimaler Bequemlichkeit oder kurzer Gesamtreisezeit oder geringsten Kosten. Verschiedene Verkehrsträger können je nach Priorität entsprechend intelligent kombiniert werden. Es gibt natürlich noch viel mehr Flugverbindungen nach Norditalien als die hier erwähnten. Angenommen, Sie wohnen in irgendeinem Kaff im Emsland nordwestlich von Münster. Fliegen Sie einfach von Münster mit dem Billigflieger in anderthalb Stunden nach Venedig. Mit dem Taxi sind Sie in zehn Minuten am Bahnhof Santa Lucia. Alternativ gibt es nur in Venedig natürlich auch das Wassertaxi. Der Eurostar rast in weit unter drei Stunden für ein Spottgeld nach Mailand - rechts sitzen mit Blick auf die Alpen! -, macht total weniger als sieben Stunden vom Emsland nach Mailand, was für den Anfang schon mal ganz ordentlich ist. Alternativ können Sie auch mit dem ATVO-Bus für nur 4 EUR nach Venedig auf das Piazzale Roma fahren und in zehn Minuten zu Fuß über die Ponte degli Scalzi zum Bahnhof latschen. Oder Sie nehmen vom Marco-Polo-Flughafen den nächstbesten ACTV-Bus zum Bahnhof, der fährt aber zum Bahnhof Mestre und Sie begreifen erst dort, dass der Eurostar hier nicht hält und Sie mit Regionalzügen mindestens vier Stunden nach Mailand brauchen ... Von Hahn kommt man jetzt mit Ryanair auch nach Genua am Mittelmeer und von dort kommt man mit der Eisenbahn in anderthalb Stunden schon mitten ins Piemont, oder noch schneller ans südliche Ende der GTA ... Hahn ist übrigens ein Kaff erstens ohne Bahnhof und zweitens irgendwo hinter einer Autobahnausfahrt namens "Rheinböllen", das mit dem weit über 100 Kilometer entfernten Frankfurt etwa genausoviel zu tun hat wie das Kaff Upflamör auf der Schwäbischen Alb mit München, nämlich N I X ... Alle diese Möglichkeiten und Unmöglichkeiten können bequem vorab im Internet recherchiert werden!

Bevor Sie nach Italien fliegen, schauen Sie vorsichtshalber auf der Streik-Webseite nach, damit Sie mögliche Streiktage vermeiden, denn die Flughäfen und die bankrotte Alitalia werden viel öfter bestreikt als die zuverlässige italienische Eisenbahn.

Alternativen bei Totalausfall des europäischen Flugverkehrs durch Vulkanaschewolken

Je nach aktueller Vulkan-Aktivität und Wetterlage kann man nicht mit dem Flugzeug anreisen und/oder Flüge nicht zuverlässig planen. Rimella und die GTA liegen in Nordwestitalien direkt an der Grenze zur Schweiz ...

Übersichtskarte des Sesiatals mit Rimella genau in der Mitte
Am rechten Kartenrand der Lago Maggiore
R Rimella
G Gressoney im Aostatal - M Monte Rosa - S Saas Fee - V Varallo
P Passo della Colma, direkte Straßenverbindung vom Orta-See nach Varallo - Rimella!
A Arona - B Borgosesia - D Domodossola - O Omegna am Orta-See
Kartendaten © Copyright Google, DigitalGlobe

... und nicht irgendwo hinter Südtirol oder gar irgendwo hinter Rom. Wir weisen nachdrücklich darauf hin, dass man dieses Gebiet, beispielsweise Brig oder Mailand, auch von Flachdeutschland aus mit Auto oder Bahn bequem innerhalb eines Reisetags erreicht (es gibt noch frühere und spätere Abfahrtsmöglichkeiten) ...

... zum Spottpreis ...

... oder, wer im Nachtzug gscheit schlafen möchte, um 1946 Uhr ex Hamburg (mit Zustiegsmöglichkeiten in Bremen Osnabrück Münster Dortmund Bochum Essen Duisburg Düsseldorf Köln und so weiter) nach Basel SBB an 0622 ab 0659 und in nur 4½ Stunden mit dem Eurocity über Bern und Brig nach Mailand an 1137 (oder schon vorher in Domodossola 1012 raus und rechts ab mitten ins Piemont). Mitfahrgelegenheiten im Auto findet man beispielsweise hier.

Im übrigen gilt: nur keine Panik. Was für die geschockten Europäer eine noch nie erlebte Situation bedeutet, ist beispielsweise für unsere Projekte in Südostasien völlig normal. Irgendwo hat es immer irgendwelche blöden Vulkane, die gerade rumpeln und den Alltag und den Verkehr behindern, und die bei Start und Landung dann auch noch mitten im Weg herumstehen. Dazu kommen häufig tropische Gewitter und sehr starke Windböen. Wer unter diesen Verhältnissen schon mal einen Schlechtwetteranflug beispielsweise auf Manado erlebt hat, der kann über die "weltberühmte" Rechtskurve direkt vor dem Checkerboard im Final nach Kai Tak nur laut grinsen: die fünf (!) bis zu 2000 Meter hohen Vulkane unmittelbar bei Manado haben kein Checkerboard. WAMM ist nicht nur der ICAO Location Indicator des Airport (Taxifahrer-Standardfrage: 'Epoh?') Sam Ratulangi. !!! W A M M !!! tönt es auch, wenn der Pilot die Kiste nach dem nervigen Tanz durch die Wolken und Vulkane zweieinhalb Mikrosekunden vor dem nächsten Scherwind auf die fast immer wolkenbruchnasse Piste knallt - siehe hier unter Accidents and incidents! Insbesondere in Donesien gibt es wegen der recht aktiven Vulkane laufend Evakuierungen und Wiederansiedlungen; das war schon immer so. Ebendort hat es auch den ersten Zwischenfall gegeben, nach dessen Analyse man die überraschende Problematik der Vulkan"asche" - in Wirklichkeit handelt es sich um sandkorn-ähnliche saugefährliche Mikro-Gesteinsteilchen! - endlich erkannt und das moderne weltweite Eruptionswolken-Alarmsystem für den Luftverkehr aufgebaut hat, von dem wir heute profitieren. 1982 geriet eine Boeing 747 der British Airways auf dem Flug von KL nach Perth in die auf dem Wetterradar völlig unsichtbare Eruptionswolke des Gunung Galunggung. Nacheinander und speditiv sind alle vier Triebwerke verreckt. Die Paxe haben Elmsfeuer, Feuerräder, unglaubliche Plasmablitze und gigantische Lichtbögen gesehen und in ihrer Kabine den Schwefelgestank der Hölle gerochen und sind - ein Wunder! - trotzdem nicht durchgedreht. Legendär ist die coole Ansage des Pilot-in-Command Moody: "Ladies and gentlemen, this is your captain speaking. We have a small problem. All four engines have stopped. We are doing our damnedest to get them under control. I trust you are not in too much distress." Damit diese Dramatik hier in Europa endlich richtig verstanden wird, wo es die Obergscheiten immer noch nicht voll geschnallt haben: trotz total zehntausenden Stunden Flugerfahrung hatte niemand im Cockpit die geringste Ahnung von der Ursache der Triebwerksausfälle. Moody plante, die antriebslose Kiste im kontrollierten Gleitflug aufs Meer zu setzen; die Paxe hingegen beteten und einige schrieben die letzten Briefe an die Hinterbliebenen! Erst nach einem viertelstündigen Sinkflug, der die Kiste rein zufällig aus der Gefahrenzone herausführte, gelang es, die Triebwerke nacheinander wieder zu starten, den antriebslosen Gleitflug abzufangen und zu steigen - zurück in die Eruptionswolke. Sofort gab es erneut einen Triebwerksausfall. Moody ging endgültig runter auf FL150, um noch über die verdammten Vulkane zu kommen. Die Notlandung in Jakarta gelang, obwohl durch die "sandgestrahlten" blinden Cockpitscheiben praktisch überhaupt nix mehr zu sehen war und die Crew im Final trotz exzellenter Sicht mehr oder weniger heruntergesprochen werden mußte. Zwei Wochen später hatte eine Boeing 747 der Singline dasselbe Problem, und erst dann wurde die wahnsinnige Gefährlichkeit der Vulkan"asche" erkannt und der Luftraum südlich von WIII komplett gesperrt.

Eine weitere interessante Grafik zeigt die Sichtbarkeit des Sternhimmels nach Professor Cinzano von der Universität Padua. Oben Zug, links Genf - Lausanne, unten Turin und Mailand. Man sieht auch gut die kleinen hellgelben Lichtzentren Sitten im Wallis und das Aostatal. Gebietskenner identifizieren sogar das volltouristische Mattertal erleuchtet bis hinauf an die Staatsgrenze (!), das Saastal und das Anzascatal, und den Industrietalkessel von Domodossola sowieso: selbst mitten im unmittelbar benachbarten Nationalpark Val Grande wird es nicht mehr richtig dunkel! Rimella, der rote Punkt in der Mitte, liegt in der dunkelsten Zone überhaupt und ist von der unglaublichen Lichtverschmutzung des Nachthimmels, die rund 100 Kilometer über die größten Ballungszentren hinausreicht, vollständig verschont. Selbst kleine Gemeinden und Provinzkäffer mit wenigen hundert Einwohnern streuen - auch bei total klarem Himmel ohne Wolkenreflektion! - schon so viel Licht in die Atmosphäre, dass man sich kilometerweit entfernen muss, um ungestört in den Himmel zu blicken. Im dichtbesiedelten Mitteleuropa gibt es praktisch nur noch in den Hochalpen versteckte Orte ohne jegliche Lichtverschmutzung. Viele Jüngere haben deshalb noch nie die Milchstraße gesehen. Die Verschmutzung durch Streulicht nimmt weiterhin zu und ältere Leute sind naturgemäß eher in der Lage festzustellen, dass es nachts "nicht mehr dunkel wird". Hauptbetroffene sind alle naturinteressierten Menschen: "Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Sterne gesehen" sagen viele unserer Gäste in Rimella! Neumondnächte im Sommer 2017 laut GPS: 26. April, 25. Mai, 24. Juni, 22. Juli, 21. August, 20. September, 19. Oktober.

Klimawandel

Fahrgemeinschaften haben wir von Anfang an durch die rechtzeitige Information über die anderen Teilnehmer in einer Wandergruppe massiv unterstützt. Es sind schon Wanderfreunde von Hamburg mit dem Zug nach Köln gefahren und dann mit anderen Teilnehmern gemeinsam im Auto weiter nach Rimella - oder umgekehrt. Bravo, ragazzi! Die Kostenersparnis macht gut und gerne 50 oder 100 EUR aus, und dem Klima tut es auch gut.

Forum Anders Reisen 2010: "Seltener reisen, dafür aber länger bleiben". Ecco bravo ragazzi. Haargenau das, was wir selbst schon immer machen: von April bis Oktober sind wir mindestens fünfmal für jeweils mindestens drei Wochen im Zielgebiet, und seit Jahrzehnten organisieren wir unsere Wandergruppen immer volle acht Tage von Samstagnachmittag bis Sonntagvormittag, damit sich die Anreise für unsere Gäste auch lohnt. Gerne geben wir Ihnen auch Tips und reservieren das Hotel, wenn Sie schon ein paar Tage vorher anreisen oder später abreisen möchten. Weil wir selbst sowieso schon seit Urzeiten immer mit Zug und Bus anreisen - nicht nur am Projekt Rimella, sondern aus Prinzip schon immer und überall! -, haben wir an dieser Stelle schon seit Urzeiten nachdrücklich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln propagiert und so umfassend und praxisnah wie möglich beschrieben.

Auf der empfehlenswerten Webseite der Schweizerischen Bundesbahnen gibt es einen genialen Umweltrechner.

Abgesehen von den üblichen Vorteilen des Bahnfahrens für die Umwelt wird hier endlich auch die effektiv nutzbare Zeit im Verhältnis zur tatsächlichen Reisezeit berechnet. Zeit hat heutzutage sowieso niemand mehr, und Tatsache ist jedenfalls, dass man im Auto zumindest als Fahrer und meistens auch als Beifahrer nicht in aller Ruhe das alles und noch viel mehr tun kann: Nixtun, Zeitung lesen, essen und trinken, telefonieren, knutschen, die Ausrüstung kontrollieren und herrichten, mailen, labern, den Mitreisenden auf dem GPS die Geschwindigkeit zeigen (200+ in der Pampa hinter Aarau) ...

196 Stundenkilometer!
5. Juli 2014, 1415

... die Gegend und die Leute anschauen, schlechte Fotos in der Digitalkamera aussortieren und löschen, dem Bauchladenschieber die letzten Biberli abkaufen, pinkeln gehen, den digitalen Fotorahmen für die Freunde in Rimella auf Italienisch umprogrammieren, schlafen, über die geplante Bergtour diskutieren, den Schlepptop oder das Tablett aufräumen und entmüllen, die Wanderkarte auswendig lernen, Kaffee trinken, die allerletzten Biberli speditiv vernichten, das helvetische Fahrpersonal auf Tüttschu zutexten oder auf schwäbisch beschimpfen oder auf liechtensteinerisch loben, sich wieder mal die gottverdammte Grammatik reinziehen und/oder die Geheimsprache Valsesiano vertiefen: nel caso in cui DECIDESTE di venire FATEMELO sapere TECAPPI MADIGGITE 'NDUMMASSÜ!!! und so weiter ... Das Fluchzeuch kann man in dieser Hinsicht sowieso gleich ganz vergessen. Die Relevanz der Reisezeit als Nutzzeit wird von den SBB hier genau und recht praxisnah definiert.

Die konkreten Auswirkungen des Klimawandels in unserem Arbeitsgebiet beschreiben wir hier.

Zu Fuß

Natürlich kann man auch zu Fuß nach Rimella und auf die GTA gelangen, beispielsweise in nur sechs Wandertagen von Locarno am Lago Maggiore im Tessin. Man überschreitet dabei die vier wirklich hervorragenden Aussichtsgipfel Gambarogno, Tamaro, Lema und Mottarone. Wie das geht, haben wir hier beschrieben!


Der Autor

Jörg Klingenfuss

Initiative Pro Rimella
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Mitglied CAI Sektion Varallo

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