
Situation
Von Forno nach Rimella
Von Domodossola nach Rimella
Von Saas Fee nach Rimella
Von Molini nach Forno
Von Molini nach Rimella
Von Rumianca nach Campello Monti oder Forno
Neue Idee 2010: Von Megolo nach Campello Monti oder Forno!
Neue Idee 2006: Von Locarno zur GTA!
Billig-Flugverbindungen ex Flachdeutschland
Aktuell: Alternativen bei Totalausfall des europäischen Flugverkehrs durch Vulkanaschewolken stehen hier.
Die ursprüngliche Wegführung erfordert gleich am ersten Tag einen langen und recht steilen Aufstieg von Molini di Calasca zur Alpe Camino mit zwei lästigen Zwischenabstiegen vor der Alpe di Lago und, falls man weitergeht, nochmal vor der Alpe Pian Lago. Die Einheimischen schreiben hier klipp und klar: "Per il dislivello (1.200 m.), la ripidità del sentiero e la lunghezza dell'itinerario la gita è consigliata ad escursionisti esperti." Auf deutsch: "Wegen dem Höhenunterschied (1200 Meter), der Steilheit des Weges und der Länge der Strecke wird diese Tour nur sehr geübten Wanderern empfohlen." Auch Alberto Alzati schrieb am 20. August 2007: "You have to do a very very long step between Madonna della Gurva and Campello. Of course you can stop at Alpe Lago, but you have to carry your dinner with you and you have to use two days. In fact, almost all (German/Swiss) people I have met were going only to Alagna and they were coming from Forno in Valle Strona."
Diese Unannehmlichkeiten lassen sich jedoch auf elegante Weise umgehen: überspringen Sie einfach diese beiden Etappen und beginnen Sie in Forno, denn dort und in Rimella, Alpe Baranca, Carcóforo, Rima, Alagna, Sant'Antonio di Val Vogna und so weiter kann man völlig problemlos in den typischen kleinen und familiären Alberghi und Posti Tappa essen und schlafen. Das Albergo Leone in Forno ist von Mai bis Oktober geöffnet, Signore Anna e Catarina, I-28892 Forno di Omegna, Telefon 0323 885112. Direkt daneben gibt es zwei Läden zum Einkaufen. Autofahrer können nach Rücksprache mit dem Albergo problemlos auch für 1-2 Wochen ihr Fahrzeug in Forno abstellen und am Ende ihrer Weitwanderung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt zurückfahren. Die Weitwanderung startet man am nächsten Tag auf dem alten Strona-Talweg, der gut erhalten und benutzt ist und der von uns am 10. Mai 2001 erstmals durchgehend markiert worden ist. Der schöne alte Strona-Talweg ist natürlich auch im Stronatal-Wanderführer auf Seite 103-105 exzellent beschrieben. Der Beginn des Wegs ist nur 170 m vom Albergo Leone entfernt (GPS 444759 5087195 882) und nach anderthalb Stunden erreicht man Campello Monti.
Man hat genügend Zeit, sich diesen ehemaligen Ortsteil von Rimella in aller Ruhe anzuschauen, und dann geht es weiter auf der recht angenehmen GTA-Etappe 3. Ex Campello Monti ist man nach gerade mal anderthalb Stunden schon auf der Bocchetta di Rimella (von Rimella her heißt sie natürlich Bocchetta di Campello Monti) mit dem überraschenden Blick auf das gewaltige Monte-Rosa-Massiv, den wir gleich zweimal auf unserer neuen Fotogalerie zeigen, und dann geht es auf einem der schönsten Abschnitte der GTA ebenso angenehm nur noch bergab. Diese Variante mit total nur 1000 m Aufstieg und 700 m Abstieg und insgesamt nur 5 Stunden Gehzeit von Forno nach Rimella auf guten Wegen mit mäßiger Steigung ist für normalsportliche Bergfreunde als "Eingehtour" vor einer mehrtägigen oder gar mehrwöchigen GTA-Weitwanderung nach der langen Anreise beispielsweise von Deutschland aus wesentlich besser geeignet als der Originalweg. Einzelheiten zum Stronatal und zur Anreise finden Sie hier. Die Anreise aus Deutschland ins Sesiatal nach Varallo und in die GTA-Etappenorte Rimella, Fobello, Carcoforo, Rima, Alagna und Sant'Antonio di Val Vogna beschreiben wir hier.
Dieser neue Standardzugang zur GTA wurde Ende der 1990er Jahre von der Initiative Pro Rimella entdeckt und ausschließlich auf der GTA-Webseite propagiert. Nach persönlichen Gesprächen mit vielen Gästen in Rimella stellen wir fest, daß inzwischen schon ¾ der GTA-Weitwanderer diese bequeme Zugangsmöglichkeit anwendet!
Mit dem Bus nach Pontegrande im Anzascatal (Autobus Comazzi vom Bahnhof Domodossola, Fahrplan-Telefon 0324 240333, der Fahrplan steht hier; vom 1. Juli bis zum 31. August fährt täglich auch ein Comazzi-Bus direkt von Mailand, Porta Garibaldi, ab 0700 nach Arona Bahnhof 0800 - Pontegrande 0900 - Macugnaga 0930). (Ganz allgemein finden Sie alle Busfahrpläne der Provinz Verbania-Cusio-Ossola (VCO) auf dieser neuen Internetseite, die leider etwas umständlich zu navigieren ist.) Die Straße rauf nach Bannio. Weg 2 nehmen, er führt immer genau nach Süden: Schotterstraße bis zur Alpe Giavine, Mulattiera zur Alpe Castello, Bergweg über die Alpe Dorchetta, den Colle Dorchetta ...

... die Alpe Fardal und Sant'Antonio nach Rimella; guter neu ausgesägter und markierter Weg, etwa 3½ Stunden im Aufstieg und 2 Stunden im Abstieg. Notunterkunft im stets geöffneten Stützpunkt Alpe Zer Helo der CAI-Sektion Varallo Sesia (Lager und Decken vorhanden, Holz bitte mit hinauftragen) unter dem Paß. Abstieg an der orografisch rechten!!! Talseite; alle Karten mit Ausnahme der neuen Nationalpark-Karte sind krottenfalsch und lebensgefährlich, denn der uralte Weg links nach Sant'Anna ist durch die starke Erosion der Gräben oben schon längst verschwunden! Der Weg beginnt an einem markanten Felsblock im Geröllkar westlich der Alpe Zer Helo, wo auch leicht ansteigend der Weg nach La Res abzweigt, und führt zur verfallenen Alpe Fardal. Erst hier unterhalb auf das orografisch linke Ufer wechseln! Der Bach wird noch zweimal überschritten oberhalb von Sant'Antonio und an der neuen Brücke unterhalb von Riva. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Alpe Zer Helo - Rimella. Etappen 1, 2 und 3 entfallen, weiter mit Etappe 4. - 2010: Wem die Kleinstadt Domodossola zu hektisch und zu touristisch ist, der kann nach der Anreise von Norden gleich mit dem letzten Bus ab 1830 nach Pontegrande an 1910 fahren und in Bannio übernachten, Albergo Passo Baranca, gutes Essen, Via Teresa Testone 6, I-28871 Bannio-Anzino, Telefon 0324 828818, Fax 828810.
Im GTA-Nord-Führer ist auf Seite 74 der Zugang vom Saastal über Macugnaga und den 2738 m hohen Türlipaß direkt nach Alagna knapp beschrieben. Eine wesentlich ausführlichere und erst noch topaktuelle Beschreibung mit interessanten Fotos steht im neuen Führer "Querungen südwärts", der 2004 erschienen ist und eine Weitwanderung von Basel nach Turin beschreibt, die sich teilweise mit der GTA überschneidet. Die Route ist insgesamt nicht allzu anstrengend, und im Wallis und im Piemont verläuft sie über Sankt Stephan - Iffigenalp - Barrage du Rawil - Montana - Leuk - Eisscholl - Stalden - Gspon - Saas Almagell - Macugnaga - Alagna - Saint Jean du Gressoney - Issime - Pont Saint Martin - Lessolo - Castelnuovo Nigra - Cuorgnè - Levone - Ciriè - Venaria Reale - Turin Porta Nuova. Der Autor ist Architekt und schreibt entsprechend kenntnisreich über die Vielfalt der schweizerischen Bauernhäuser von den riesigen Doppelhäusern der steinreichen Simmentaler bis zu den dezentralen Mäusestein-Zweckbauten der bockelharten Walser beispielsweise im Nordpiemont. Das Buch gibt es bei der Verlagsauslieferung, Zentralweg 16, 8910 Affoltern.
Wer die uralten Wege durch die attraktiven Walserdörfer im oberen Sesiatal nicht überspringen möchte, der geht natürlich vom Anzascatal sehr bequem über den nur 1810 m hohen Colle Dorchetta nach Rimella und setzt die Weitwanderung fort auf den GTA-Etappen 4, 5, 6 und 7 nach Fobello - Carcóforo - Rima - Alagna. Man geht also wie im GTA-Nord-Führer auf Seite 74 beschrieben über den Monte-Moro-Paß nach Macugnaga. Hier übernachtet man in einem der zahlreichen Hotels, deren Adressen man hier findet. Am nächsten Tag fährt man mit dem Bus ab Macugnaga in etwa 35 Minuten bis nach Pontegrande (der Fahrplan steht hier). Alternativ übernachtet man in Pontegrande im Bed and Breakfast Residenza dello Scoiattolo, Via San Pietro 21, Telefon 0324 89698 und 347 8424405; Signore Daniele spricht Englisch. Weiter wie oben über Bannio-Anzino und den Colle Dorchetta direkt nach Rimella. Man trifft an der markanten Nordkurve auf die Hauptstraße und geht aufwärts zum Albergo Fontana. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Alpe Zer Helo - Rimella. Dieser bequeme, schöne und gut markierte Zugang zur GTA wird insbesondere von Schweizern aus den Kantonen Bern und Wallis immer häufiger benützt.
Eine wesentlich wildere Variante von Manuel Haas im Sommer 2005: "Mit dem Bus bis Pontegrande, kurz auf der Strasse, dann auf Saumpfad nach Anzino. Im oberen Dorfteil weist an einem Haus eine grosse verblasste Aufschrift auf die Übergänge nach Campello Monti oder Rimella hin. Kurz vor Croso stösst man auf einen Wegweiser, der zum Passo del Riale weist. Der Pfad ins Val Rosenza ist gut markiert, aber stellenweise etwas überwachsen. Er führt schliesslich zum hübschen Rifugio Alpe Rosenza, etwa 1850 m, wo sich trefflich nächtigen lässt. Matrazen, Decken, Kochgelegenheit und so weiter sind vorhanden. Als Abendausflug bietet sich das Corno di Scarpignano an, problemlos, schöne Aussicht. Das in einigen Quellen erwähnte Bivacco Scarpignano gibt's nicht mehr, man sieht nur noch das Fundament. Anderntags entweder über Passo del Riale und Colle Segnara nach Rimella oder über Passo del Riale, Alpe del Lago, Balma nach Campello Monti."
Matthias Mandler 2007: "Zugang von Anzino über Val Rosenza, Passo Riale und Colle Segnara nach Rimella: Grossartige Tour durch das üppig grüne und verträumte Rosenza-Seitental des Val Anzasca, sehr aussichtsreich, sehr einsame Pfade durch verlassene Gebiete. In Anzino dem asphaltieren Strässchen rechts an der Kirche vorbei folgen, vorbei an einigen Bildstöcken, bis zum Wegweiser, der links Richtung Val Rosenza weist. Man steigt auf schöner Mulattiera im Wald hinauf zu den Alpen Rondirenco und den verstreuten Gebäuden der Alpe Cresta di mezzo und Cresta di dentro. Weiter auf gutem und markiertem Weg zur Alpe Fei, in der IGC-Karte 10 als Alpe Rosenza bassa bezeichnet, und weiter zur Alpe Reale, in der IGC-Karte 10 als Alpe Rosenza alta bezeichnet. Die Alpe liegt direkt am Weg zum Passo del Riale und nicht wie in der IGC-Karte 10 am Ende eines Abzweiges. Die letzte Wegstunde bis zu dieser Alpe geht beschwerlich und steil einen ruppigen Grassteig hinauf, aber weiterhin gut markiert. Vorsicht bei Nässe! Auf dieser Alpe befindet sich das Rifugio Val Rosenza. Es ist nicht in der IGC-Karte eingezeichnet, das weiter südwestlich eingezeichnete Bivacco Scarpignano existiert nicht! Super Hütte, Ofen, Holz, Gasherd, Decken und Kissen, relativ sauber. Grossartiges Panorama vom Monte Rosa bis zum Mischabel, Weismies, Pizzo d'Andolla. Am nächsten Tag in 30 Minuten hinauf auf weiterhin markiertem Steig zum Passo del Riale mit tollem Panorama zum Monte Rosa. Dort enden jegliche Wegspuren und Markierungen. Der in der IGC-Karte 10 eingezeichneten Verbindungsweg zum Colle Segnara ist nicht mehr zu finden, da zugewachsen. Man zweigt vom Passo del Riale - grosser Steinmann auf dem Sattel - in südlicher Richtung weglos etwa 30 Höhenmeter abwärts zu einer gut sichtbaren kleineren Wiesenebene ab. Dort weiter entlang des westlichen Gras-Hanges erneut 50 Höhenmeter hinab in den Schutt- und Steinboden im Talkessel des obersten Valle Segnaras, der Pass ist bereits ab Passo Riale zu sehen. Bis hierhin eine halbe Stunde Gehzeit vom Pass. Wenn man vor dem Talkessel steht, unbedingt links = süd-östlich halten und dort durchs steile Gras weglos, aber unschwierig, zum Colle Segnara hinaufsteigen, woanders versteigt man sich hoffnungslos in den Felsen und im Schutt. Am Pass Super-Panorama zur Mischabel, Walliser Alpen, Berner Alpen, die Weismies-Gruppe, Monte Leone, sowie südlich bis in die Seealpen und die Po-Ebene. Oben am Pass beginnen Markierungen des CAI Varallo Weg 544, die einen hinab bis zur Alpe Bise Rosso führen. Achtung, dieser ist zwar markiert, aber kein richtiger Weg, sondern ein steiler, knieschindender Grassteig, der bei Nebel und Regen zum Himmelfahrtskommando wird. Bei Trockenheit und Konzentration aber gut zu begehen, immer auf die weit verstreuten, teilweise im hohen Gras versteckten und verblichenen Markierungen achten."
Wer von Saas Fee kommt und die ganze GTA einschließlich der Etappen 1, 2 und 3 gehen möchte, der fährt mit demselben Bus einfach weiter runter bis zur Haltestelle Gurva in der Nähe der Locanda del Tiglio!
Erste Etappe normal. Der Busfahrplan ex Domodossola nach Molini di Calasca ist identisch mit dem für Pontegrande (siehe oben), und er steht hier. Dem Busfahrer vor Abfahrt sagen, daß man auf die GTA wandert und daß er bitte in Gurva in der Nähe der Locanda del Tiglio halten soll.
Zweite Etappe nur bis zum Lago di Ravinella.

Vom Abfluß des flachen Sees 30 m nach Osten auf den Rücken und zur Alpe Ravinella di sopra, deren Ruinen man von oben schon sieht, absteigen. Weiter durch das fantastische Ravinellatal direkt nach Forno, der Weg ist mit Plastikfahnen gut markiert und neu ausgesägt wegen dem alljährlichen Wettlauf Forno - Colle dell'Usciolo - Campello Monti, Rekord 1:03 = eine Stunde und drei Minuten! Bei der Alpe Ravinella di sotto steht im Wald versteckt eine interessante Kapelle, die Cappella degli Angeli (GPS 443614 5088515 1331); der Schlüssel liegt über der Tür. Das Ravinellatal ist viel schöner als der langweilige Abstieg nach Campello Monti über die blöden Matschalpen. Übernachtung und Essen im Albergo Leone. Weiter siehe oben. - 2008: Diese Variante ist nicht mehr empfehlenswert, der Weg vom Lago di Ravinella nach Forno ist total zugewachsen.
Landschaftlich großartige Bergtour mit total 1800 Höhenmeter Aufstieg, daher nur für erfahrene und sehr konditionsstarke Bergwanderer und nur bei guter Sicht und stabiler Wetterlage! Von Molini di Calasca-Castiglione auf der GTA bis vor den Steilaufstieg im Bergwald. Hier nach rechts den Rio Segnara überquerend auf die orografisch linke Seite des Val Segnara und teilweise weglos und verwachsen über Alpe Pianale, Alpe Serra, Alpe Pranco und Alpe Motte, unter dem Passo del Riale vorbei, auf den Colle Segnara.
Mehr oder weniger wegloser Abstieg in steilem Schrofengelände, sich zunächst an der nordwestlichen Begrenzung des einsamen Hochtals haltend (rechts!) und nur teilweise markiert, über diesen Geländepunkt (GPS 437658 5088485 1940) - kleiner Wassergraben, Schlüsselstelle! - , diesen Steinmann (GPS 437733 5088339 1923) und diesen Geländepunkt (GPS 437610 5088279 1824) zur Alpe Bise Rosso superiore (GPS 437296 5087979 1692). Unmittelbar unterhalb beginnt der schöne Alpweg auf der orografisch rechten Talseite über Alpe Tossie di sopra ...

... Alpe Tossie di sotto, den tief eingeschnittenen Seitenbach, den weißen Felsblock, den alleinstehenden Baum ...

... unter der Alpe Clievono und der Alpe Zun Engo vorbei über Sant'Anna, Sant'Antonio und Pianello nach Rimella Chiesa. Total etwa 6 Stunden Aufstieg und 4 Stunden Abstieg. Topaktueller GPS-Track von Jörg Klingenfuß Abstieg Alpe Bise Rosso - Rimella.
Nachdrückliche Warnung: der in der alten IGC-Karte noch eingezeichnete Weg von der Alpe Bise Rosso nach SSW zur Alpe Vegliana existiert NICHT!!! Der Weg über die Karl-Furkelte (2084 m) zur Alpe Piana Ronda wurde zwar in 2001 in CAI-Varallo-Qualität markiert (als "Sella di Vegliana", obwohl dieser schmale und perfekt V-förmige Einschnitt bestenfalls als Bocchetta bezeichnet werden kann ...), im Abstieg müssen aber sehr steile und ausgesetzte Gräben gequert werden!!!
Variante für Verrückte mit Superkondition: vom Colle Segnara runter in das oberste Val Bise Rosso nur bis auf etwa 2050 Meter. Wegloser Aufstieg nach Osten über interessante Gletscherschliffe, Geröllhalden und Schrofengelände, an einigen kleinen Karseen vorbei ...

in einer knappen Stunde zur Bocchetta del Capezzone (GPS 438597 5088170 2358). Hier den Rucksack stehenlassen und in 10 Minuten auf die Cima Capezzone rennen (GPS 438683 5088249 2422), erstklassiger Aussichtsgipfel mit Übersicht fast aller Walliser Eisgipfel über die riesige padanische Tiefebene hinunter bis in die Ligurischen Alpen und in den Appennin (200-250 Kilometer). Zurück zur Bocchetta del Capezzone und markierte Querung Z17 über Geröll rechts des Grats nach Südwesten zum Colle della Crocetta (GPS 438524 5088090 2340), dem tiefsten Punkt zwischen Cima Capezzone und Cima di Lago (letztere ist der Gipfel zwischen Cima Capezzone und Cima Altemberg). Achtung: der Grat zwischen Cima di Lago und Cima di Altemberg weist Felswände auf und kann NICHT einfach überschritten werden! Vom Colle della Crocetta in einer knappen Stunde markierter Geröllabstieg Z17 runter zum fantastisch gelegenen Lago di Capezzone ...
... an dessen Abfluß die stets geöffnete Biwakhütte Bivacco Abele Traglio steht (GPS 438756 5087531 2100). Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
... und zur Wasserfassung (GPS 438000 5085967 1631) und auf schönem Weg über die Alpe Scarpiola (GPS 436928 5085395 1392) ...
... und die Ruinen der Alpe Zu Fleppenne (IGC-Karte 1304 m, GPS 436635 5085226 1323) ...

... dort links in den Wald absteigen, direkt in die Frazione Prati und dann entweder auf der alten Mulattiera abwärts zur großen Kirche von Chiesa, oder immer geradeaus oberhalb vom Kirchlein von Prati vorbei eben durch die Häuser durch und bei den letzten Gebäuden rechts die steile Gasse runter zum Waschplatz und auf einem Pfad im Bogen über die Wiese und direkt auf die Terrasse der Bar Monte Cápio, vom See total 3 Stunden. Etappen 2 und 3 entfallen, weiter mit Etappe 4.
2007: Der Weg durch's Val Segnara ist nur noch bis zur Alpe Serra halbwegs aufzufinden, danach existiert keinerlei Weg mehr.
Von Rumianca nach Campello Monti oder Forno
Auf diese Möglichkeit sind wir erst durch den Stronatal-Wanderführer gekommen. Sie ist zweifellos nur für sehr erfahrene und konditionsstarke Bergwanderer geeignet!
Übernachtung in Domodossola. Am nächsten Morgen um 0645 ab Bahnhof Domodossola (Autobus Comazzi, Fahrplan-Telefon 0324 240333) Richtung Omegna, am Vortag sicherheitshalber Fahrplan bestätigen: am besten einen der vielen "blauen" Comazzi-Busfahrer auf dem Bahnhofsvorplatz fragen), oder einfach ein Taxi nehmen (aber auch dann sehr früh losgehen!), nach Rumianca, einem Dörfchen im Tal des Toce 4 km südöstlich von Piedimulera. Achtung, der Bus fährt nur an Werktagen! Sehr langer Aufstieg durch das Tal des Rio della Porta über Belvedere - Alpe Agalit - Alpe Arsa - Alpe Il Motto - Alpe La Porta - Alpe Bongiol - Alpe La Balma direkt zum Übergang La Balma (GTA-Etappe 2 zwischen Alpe Pian Lago und Lago di Ravinella). Es sind zwar immerhin 1800 Höhenmeter zu überwinden, aber von der Entfernung her ist es auch nicht weiter als die normale erste Etappe von Molini di Calasca zur Alpe Pian Lago! Laut Stronatal-Wanderführer Seite 194 "ben marcato e non presenta problemi di percorso" zwischen Rumianca und Alpe Bongiol; dahinter anscheinend nur noch Wegspuren rauf zu den Alpruinen unterhalb La Balma, aber man ist dann sowieso nicht mehr im Wald und geht einfach beliebig über die freien Grashänge hoch. Normal weiter auf der zweiten Etappe, oder vom Lago di Ravinella durchs Ravinellatal runter nach Forno (landschaftlich interessanter, siehe oben).
Variante: Von der Alpe Bongiol steil hoch nach Süden zum Colle di Ravinella. Querung nach Westen Richtung Alpe Ravinella di sopra, wo man den Weg erreicht, der durchs Ravinellatal nach Forno führt. Weiter siehe oben.
Neue Idee 2010: Von Megolo nach Campello Monti oder Forno!
Megolo liegt zwei Kilometer östlich von Rumianca und wird vom selben Bus Domo - Omegna bedient. Vor einigen Jahren wurde der Sentiero Beltrami neu ausgeschlagen und markiert, dessen dritte Etappe von Campello Monti nach Megolo führt. Dieser historische Partisanenweg wird jetzt mehrere Male pro Jahr von größeren Gruppen begangen ...

... keine Angst, so geht es dort nur um den Ferragosto herum zu, ansonsten trifft man oberhalb von Megolo keinen Menschen! Er dürfte daher wesentlich besser zu finden sein als der oben beschriebene Anstieg vom Nachbardorf Rumianca. Von Megolo geht man über die Alpe Castello und die Alpe Ballo zur Alpe Cortavolo mit dem Gedenkstein für die Partisanen. Weiter über die Alpe Orcocc zur Alpe della Porta am gleichnamigen Bach, wo man auf den oben beschriebenen Aufstieg von Rumianca trifft, und ihm entlang über die Alpe Bangiol hoch zur Alpe La Balma direkt zum Übergang La Balma (GTA-Etappe 2 zwischen Alpe Pian Lago und Lago di Ravinella). Weiter zum Lago di Ravinella und dann wie oben nach Campello Monti oder Forno. Hinsichtlich Aufstiegshöhe und Etappenlänge gilt natürlich dasselbe wie für den Anstieg ex Rumianca.
Neue Idee 2006: Von Locarno zur GTA!
In Süddeutschland kennt fast jeder den Lago Maggiore und Locarno, und im Maggiatal hat es oft mehr Schwaben als Züricher. Logischerweise bietet sich die Beschreibung eines Zugangs von Locarno zur GTA an: in sechs Tagen von Locarno nach Rimella! Kartengrundlage sind die IGC-Karte 12 Laghi Maggiore e d'Orta e di Varese bis Omegna am Lago d'Orta, die Sie bei uns bestellen können, sowie ab Omegna die direkt anschließende IGC-Karte 10 Monte Rosa, Alagna e Macugnaga, die Sie sowieso für die erste Woche auf der GTA benötigen und ebenfalls bei uns erhalten.
Eine Wegführung oberhalb des Westufers des Lago Maggiore verbietet sich, da man hier in das gefährliche weglose Wildnisgebiet des Nationalparks Val Grande gerät. Dort lebt schon lange kein Älpler mehr, die uralten Wege sind schon seit über hundert Jahren wieder völlig zugewachsen, und in diesen Schluchten funktioniert sowieso kein Taschentelefon. Jedes Jahr gibt es hier tote Touristen. Lebensgefahr! Dasselbe gilt für die Südflanke des schönen Centovalli. Dessen Nordflanke dagegen führt leider viel zu weit nördlich nach Domodossola. Außerdem wäre es vermutlich nicht sehr romantisch, mit einem GTA-Rucksackmonster auf dem Rücken irgendwo in einem häßlichen Industriegebiet im Tal des Toce bei Domodossola quer über und durch mehrere Bahnlinien, Flüsse, Kanäle, Schnellstraßen, Sumpfgebiete und Autobahnen zu rennen. Die im GTA-Nord-Führer auf Seite 78 angerissene 'Fortsetzung der GTA zum Lago Maggiore' ist, wie dort zurecht steht, 'nicht sehr überzeugend', auf deutsch: zuhause am Schreibtisch anhand einer krottenfalschen Landkarte aus nichtvorhandenen Wegen zusammenfantasiert und daher in der Wirklichkeit für Weitwanderer völlig absurd und sinnlos. Am Westufer des Lago Maggiore ist sowieso der Bär los, man denke nur an Cannobio mit seinen riesigen Campingplätzen für den holländischen und teutonischen Massentourismus. Der einzige schöne, sichere und sinnvolle Weg führt folglich über die Berge östlich des Lago Maggiore und dann mit der Fähre quer über den See. Anders als auf der GTA bewegt man sich zwar auch hier in einem touristisch erschlossenen Gebiet. Wenn man aber intelligent plant, hält sich der Andrang in erträglichen Grenzen und diese Route lohnt sich nicht zuletzt wegen der vier wortwörtlich hervorragenden Aussichtsgipfel Gambarogno, Tamaro, Lema und Mottarone sowie der schönsten Panoramawanderung im Tessin mit Rundblick vom Monviso über den Monte Rosa und die Walliser und Berner Alpen und die Bernina bis hinaus in die riesige Padanische Tiefebene und auf den toskanischen Appennin weit hinter Florenz. Also antizyklisch reisen wie immer: Am Samstagabend das große Abschiedsessen mit dem letzten Zwiebelrostbraten mit Spätzle, am Sonntag in Ruhe packen, am Montag anreisen und am Dienstag losgehen, dann ist man am Samstag in Forno und am Sonntag auf der GTA nach Rimella!
Übernachtungsmöglichkeiten in Locarno stehen hier. Ausgangspunkt unserer Weitwanderung ist San Nazzaro gegenüber von Ascona am wesentlich ruhigeren Südostufer des Lago Maggiore. Von Locarno kann man mit dem Postbus Linie 3630.1 über die stets verstopften Straßen am Touristenufer mit Umsteigen in Magadino nach San Nazzaro anreisen; es gibt auch eine Haltestelle der Lokalbahn Bellinzona - Cadenazzo - Luino. Die landschaftlich schönste und erst noch schnellste Anreise führt natürlich in einer halben Stunde mit der Fähre quer über den See mit Halten in Magadino und Vira, beispielsweise ab 0820 an 0850 und ab 1015 an 1045. Wer im Hochsommer wegen der Hitze früher losgehen will, nimmt das Schiff um 0710 und wechselt in Magadino auf das Postauto nach San Nazzaro. Sämtliche Fahrpläne von Bus, Schiff und Zug finden Sie hier. Wenn Sie sich die anderthalbtausend Meter Aufstieg am ersten Tag nicht zutrauen - das meiste davon ist allerdings Wald auf der schattigen Nordseite, siehe nachstehendes Foto! -, fahren Sie einfach mit dem Postauto Linie 630.80 Magadino – Indemini 1200 Höhenmeter hinauf bis zur Haltestelle Alpi di Neggia (1395 m) auf dem Paß zwischen Lago Maggiore und dem Hochtal von Indemini. Weiter mit Tag 2.
Tag 1 Auf der Hauptstraße von San Nazzaro (200 m) kurz nach Südwesten, bis links die markierte Route nach Vairano abzweigt. In Vairano (392 m) von der Piazza aufwärts an Mehrfamilienhäusern vorbei auf den schönen Wanderweg, der meistens im Wald über die Voralp Monti (934 m) scharf nach rechts auf die Alpe Cedullo (1287 m) führt. Hier nach links auf den Westgipfel (1647 m) und hoch zum Monte Gambarogno (1734 m), wo einem der Lago Maggiore mit dem riesigen Maggiadelta Ascona - Locarno gegenüber direkt zu Füßen liegt. Abstieg auf dem freien Ostgrat zur Alpe di Neggia. Übernachtung mit toller Aussicht im Ritrovo di Neggia, Ristorante Alloggio Ostello, geöffnet April bis Oktober, 5 Zimmer mit 24 Betten, Telefon 091 7951997, Fax 8581879, unbedingt rechtzeitig reservieren! Die Alpe ist bealpt und man kann dort auch Käse kaufen.

Locarno - GTA Tag 1 Bahnhof und Fährhafen liegen von Gebüsch verdeckt links unten. Direkt gegenüber der Mündung der Maggia in den See liegt am Gegenufer unser Ausgangspunkt San Nazzaro, wo es schon wesentlich ruhiger zugeht als auf der weltberühmten Piazza Grande von Locarno, dem schönsten Platz der Schweiz. Schon anderthalb Stunden höher auf den Alpwiesen von Monti di Vairano, die man hier gut sieht, ist man bei der ersten Pause meistens alleine. Darüber, links der Bildmitte, erhebt sich der Monte Gambarogno. Der Gipfel weiter links über dem Baum ist der Monte Tamaro, den wir am Tag 2 überschreiten. Foto Uwe Häntsch Album Cardada.
Tag 2 Lange Gratwanderung zwischen zwei Seen. Viel Trinkwasser mitnehmen, mindestens zwei Liter pro Person, denn auf dem Gipfel und am Grat hat es logischerweise kein Wasser! 600 Meter Anstieg nach Südosten zum markanten Monte Tamaro (1962 m). Dann folgt die berühmteste "Traversata" im Tessin: der Panoramagrat nach Süden zum Monte Lema (1624 m) mit fantastischer Aussicht auf den Lago di Lugano, den Lago Maggiore, die riesige Padanische Tiefebene und die gesamte Alpenkette. La Traversata ist am Wochenende gnadenlos überlaufen und zwischen den Seilbahnwanderern brettern Hunderte von Seilbahnbergfahrradfahrern herum, daher sollte man diese Strecke unbedingt zwischen Montag und Freitag gehen. Übernachtung im Ostello Vetta Monte Lema direkt am Gipfel, Telefon 091 9671353, Fax 9671553. Auch unter der Woche unbedingt schon spätestens am Vortag von Locarno aus reservieren!
Tag 3 Man steigt anhand der IGC-Karte 12 auf dem Sentiero Italia nach Südwesten ab ins Tresatal. Je weiter man von hier aus nach Süden geht, umso stärker ist die an und pfirsich schöne Hügellandschaft zersiedelt. Die einzige Ausnahme ist die untenstehend beschriebene Variante Tag 3 + A + B. Daher geht man jetzt nach Luino (200 m) auf die Fähre nach Stresa. Die großen Ausflugsschiffe, die von Locarno kommen, fahren ab 1045 direkt nach Stresa 1240, ab 1445 - mit Umsteigen in Verbania - an 1640, sowie direkt ab 1735 an 1900. Das Tragflügelboot rast ab 1120 an 1152 sowie ab 1803 an 1837 auf derselben Strecke. Bummeln Sie in der schönen Altstadt und fragen Sie im Touristenbüro gleich nach dem besten Fußweg auf den Mottarone. Hier gibt es auch die präzise Wanderkarte 1:25000 Tra due Laghi mit sämtlichen Wegen am Mottarone. Übernachtung in einem der zahlreichen Hotels. Alternativ fahren Sie mit der letzten Seilbahn auf den Mottarone, Übernachtung in der Baita des CAI Omegna, 36 Schlafplätze in Betten und im Lager, ganzjährig geöffnet, Telefon 0323 924240, Reservierung auch unter Telefon 0323 861264. Essen kann man oben auch im Ristorante Eden, Telefon 0323 924873. Abends toller Sonnenuntergang hinter dem Monte Rosa und morgens toller Sonnenaufgang hinter der Bernina!
Tag 4 Überschreitung des exzellenten Aussichtsgipfels Mottarone (1491 m), man ist wiederum zwischen zwei Seen unterwegs. Vom Gipfel überblicken Sie das ganze Stronatal, mit dem Ortasee davor und den supereinsamen Aussichtsgipfeln von Rimella dahinter, am Horizont gekrönt vom riesigen Massiv des Monte Rosa. Von Stresa kann man, wie erwähnt, auch mit der Seilbahn hinauffahren. Bei der Mittelstation ist ein sehr schöner botanischer Alpengarten, der Giardino Alpinia Stresa Mottarone. Abstieg auf Weg P2 direkt nach Omegna (305 m). Übernachtung im empfehlenswerten Albergo Ristorante Vittoria.
Tag 5 Weiter wie hier beschrieben durchs einsame Stronatal zur GTA. Natürlich können Sie auf uralten Wegen auch zu Fuß von Omegna nach Forno gehen: die uralte Strà vegia beschreiben wir hier.
Variante Tag 3 + A Anstatt das Tresatal raus nach Luino zu gehen, kann man anhand der Karte auf dem Sentiero Italia natürlich auch weiterwandern zum Monte La Nave (988 m). Hier verläßt man den SI, der weiter nach Osten (!) führt und somit für den Anschluß an die GTA nutzlos ist. Man geht nach Süden zum kleinen Lago di Ghirla (442 m) mit Campingplatz

und betritt mit dem Feuchtschutzgebiet der noch kleineren Laghi di Ganna den schönen Parco Naturale Campo dei Fiori, einen markanten Kalksteinrücken mit Magerwiesen und mehreren Höhlen und Kastanien- und Buchenwäldern. An den Südhängen des Monte Campo dei Fiori liegt das uralte Pilgerziel Sacro Monte di Varese, auf der Karte als Santa Maria del Monte bezeichnet, zu dem früher sogar eine Schmalspurzahnradbahn führte, mit dem Hotel Sacro Monte, Telefon 0332 228979, Fax 224099, wo man übernachtet.
Variante Tag 3 + B Vom Sacro Monte di Varese wendet man sich wieder nach Westen; jetzt geht's endgültig ohne weitere südliche Seitensprünge direkt zur GTA. Vom höchsten Gipfel (1227 m) des Monte Campo dei Fiori sieht man ebenfalls die Pyramide des Monviso!
Abstieg weiter nach Westen zur Haltestelle Cocquio-Trevisago der Bahnlinie von Varese zum Lago Maggiore, genauer: Milano - Saronno - Varese - Laveno der Ferrovie Nord Milano. Man fährt in 14 Minuten nach Laveno-Mombello, ab stündlich XX08 an XX22. Weil die großen Ausflugsschiffe der Navigazione Lago Maggiore in Laveno nicht anlegen, muß man über Intra fahren. Vorne am See geht man also auf die Autofähre nach Intra, ab dreimal pro Stunde XX10 XX30 XX50, Fahrzeit 20 Minuten. In Intra geht man auf das Schiff nach Stresa, ab stündlich XX15, Fahrzeit 55 Minuten. - Auch am Monte Campo dei Fiori sollte man unbedingt antizyklisch gehen, denn die alten Militärstraßen und die Bergwege werden von Mountainbikern aus der nahe gelegenen Millionenstadt Mailand überrannt.
Locarno - GTA Tag 5 2. Juli 2005, 0821. Foto anklicken! Typisches Rückseitenwetter mit Super-Fernsicht, die letzten Gewitterwolken sieht man noch ganz oben links über der Bernina. Jörg Klingenfuss sagt in Rimella: Rückseitenwetter ist Càpio-Wetter. Auf diesem Superfoto sieht man, warum! Links unten liegt Campello Monti, am Ende der Strà vegia im schönen Stronatal, das man in der linken Bildhälfte sieht. Der markante Zacken oben links ist die Cima di Scaravini, die man von Forno aus recht einfach erreicht, wenn man so wie wir die alten Wege kennt und findet ... Forno liegt genau unter dem 2006 unseres Wasserzeichens. Rechts vorne die Bocchetta di Campello Monti auf der GTA-Etappe 3 nach Rimella. Oben rechts der Monte Càpio. Exakt in der Bildmitte glänzt ein Zipfel des Lago Maggiore in der Morgensonne. Der Mottarone ist der flache Rücken rechts davon mit der hohen Antenne am Gipfel. Hinter dem Mottarone sieht man links den Monte Campo dei Fiori und rechts einen Zipfel des Lago di Varese. Die Stadt Varese liegt ziemlich genau unter den beiden Linsenwolken.
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Jörg Klingenfuss
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