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Das Global Positioning System wurde schon vor Jahrzehnten vom amerikanischen Militär entwickelt zur präzisen Steuerung von Bomben, Fahrzeugen, Flugzeugen, Kanonen, Minen, Panzern, Raketen, Schiffen, Soldaten, Torpedos, Truppentransportern und Waffensystemen aller Art. Das Datensignal für die Militärs ist verschlüsselt und ermöglicht eine weltweite Navigationsgenauigkeit im Meterbereich, die sich mit DGPS auf Zentimeter verbessert.
Von Anfang an gab es auch ein unverschlüsseltes Datensignal für nichtautorisierte Nutzer, dessen Genauigkeit jedoch absichtlich verfälscht wurde, um möglichen Gegnern nicht auch noch eine präzise Positionsbestimmung in die Hand zu geben. Der laufend schwankende und unberechenbare Fehler betrug weit über 100 Meter, konnte jedoch schon in den 1990er Jahren mit großem Erfolg zur Navigation beispielsweise auf hoher See angewendet werden, weil ebendort keine Häuser oder Berge im Weg herumstehen und weil es in alle Richtungen sowieso nur bergab geht: man befindet sich stets am höchsten Punkt und hat somit hervorragenden ungestörten Empfang. Die allerersten GPS-Empfänger für Normalanwender waren daher Produkte von Furuno und Raytheon für Yachties zum Preis von etwa 3000 Mark. Heute stehen sie im Technikmuseum. - Im Mai 2000 wurde diese künstliche Ungenauigkeit abgeschaltet.

Seither sind weltweit Positionsmessungen mit einem durchschnittlichen Fehler von höchstens 10-15 Metern möglich und hat diese exzellente Anwendung modernster Technik einen durchschlagenden Erfolg mit GPS-Empfängern in Autos, Flugzeugen, Fotokameras, Schiffen und Taschentelefonen. Garmin ist mit Abstand der führende Hersteller im Outdoor-Sektor und bringt jedes Jahr immer perfektere Geräte für die Hosentasche heraus, die uns Wildnisspezialisten jetzt weltweit eine vor zehn Jahren noch unvorstellbare Meßgenauigkeit von bis zu 2-3 Metern ermöglichen.


Man fliegt nach Tioman, mietet sich ein Boot und geht ein paar Tage schnorcheln vor Pulau Tulai. Den Anker läßt man mittels GPS jeden Tag stets an derselben Stelle runter, damit das tolle Riff möglichst wenig beschädigt wird. Diese Stelle wird im GPS-Gerät gespeichert. Jahre später kommt man wieder dorthin und findet tatsächlich haargenau dieselbe Stelle wieder, was mit DECCA oder LORAN oder OMEGA oder NDB (auf Tioman steht eine, für WMBT) oder SINS oder gar mit Chronometer, Karte, Kompaß und Sextant vollkommen unmöglich wäre. Faszinierend!
Die total 10 Satelliten umfassende GPS-1-Serie, die ursprünglich NAVSTAR hieß, wurde von Rockwell hergestellt und zwischen 1978 und 1985 gestartet. Der siebte Satellit aus dieser Serie explodierte 1981 beim Start und ist bis heute der einzige Verlust (!) in über 30 Jahren GPS-Geschichte. Die Serie GPS-2 wurde ab 1989 gestartet und umfaßte 8 Satelliten, hergestellt von Rockwell, die auch die anschließende Serie von 15 leicht verbesserten GPS-2-A-Satelliten produzierten. Als das Vorspiel zum ersten Golfkrieg im August 1990 begann, waren gerade erst 14 Satelliten gestartet. In Rekordzeit wurden zwei weitere Satelliten gestartet, so daß Anfang 1991 bei Beginn des Bodenkriegs 16 Satelliten zur Verfügung standen und durchgehende zweidimensionale Positionsmessungen ermöglichten, aber nur gelegentlich dreidimensionale. Erst ab Anfang 1994 waren stets mindestens 24 Satelliten in Betrieb und das GPS-System somit global und durchgehend dreidimensional verfügbar. Ersatz-Satelliten für die Serie GPS-2-A wurden von Lockheed-Martin hergestellt. Von den total 20 GPS-2-Satelliten wurden auf Betreiben der United States Air Force die letzten 12 für zusätzliche GPS-Signale modifiziert. Der erste dieser GPS-2-M-Satelliten wurde 2003 gestartet. Seit 2005 werden noch weiter verbesserte GPS-2-F-Satelliten gestartet. Von dieser Serie sollen total 12 Stück hergestellt werden, der Auftrag ging an Boeing, die 1996 die Satellitenproduktion von Rockwell aufgekauft hat. Die Satelliten des neuen GPS-3-Systems werden zahlreiche Verbesserungen auch für zivile Anwender aufweisen, und sie werden seit 2009 gestartet. Die United States Air Force hat große Bedenken, ob die derzeitige GPS-2-M-Konstellation noch solange durchhält, denn bereits die Hälfte der gestarteten Satelliten ist nicht mehr voll funktionsfähig. Die Amerikaner verfügen zwar noch über einen Vorrat an Satelliten aus der Serie GPS-2-A, der bis 2009 aufgebraucht wurde, aber nach diversen Totalverlusten der bemannten Raumfahrt zur völlig sinnlosen "internationalen" Raumstation ISS und daraus folgenden Geldkürzungen fehlen jetzt die notwendigen Trägerraketen auch für tatsächlich nützliche Projekte wie Navigations- und Wettersatelliten. Eine Liste der bisher gestarteten GPS-Satelliten steht hier.
Hier finden sich umfassende erklärende Texte sowie der tagesaktuelle Status des GPS-Systems und extrem präzise Daten wie Almanacs für jeden einzelnen Satelliten. Da alle GPS-Satelliten auf derselben Frequenz arbeiten, werden sie vom Empfänger durch ihre individuelle Pseudo-Random-Noise-Nummer unterschieden. PRN 01 bis 31 steht für die derzeit aktiven GPS-Satelliten 1 bis 31. Nummern bis 37 bezeichnen weitere GPS-Satelliten. 38 bis 61 bezeichnen GLONASS-Satelliten. 62 bis 119 bezeichnen die zukünftigen GNSS-Satelliten. 120 bis 138 bezeichnen die Satelliten des Satellite Based Augmentation System (SBAS), darunter auch EGNOS. Achtung, verwechseln Sie die PRN-Nummern nicht mit den Satellite-Vehicle-Nummern (SV), die Garmin verwendet. Die Umrechnung geschieht mit SV + 87 = PRN!
Wir haben jahrelang mit den bestens bewährten GPS-Empfängern der Garmin-Etrex-Serie gearbeitet, deren Erfolgsmodell Vista inzwischen mit empfindlicheren Chips neu aufgelegt wurde und Anfang 2010 beispielsweise in Amazonien nur noch etwa 180 EUR kostet. Seit 2007 arbeiten wir mit dem Spitzengerät GPSmap 60CSx, das Anfang 2010 ebendort schon unter 260 EUR kostet, während Garmin selbst noch unglaubliche 400 EUR verlangt! Das Gerät ermöglicht Positionsmessungen mit Genauigkeiten im Meterbereich ...
... die mit DGPS auf einfachste Weise verbessert werden können, auch in Innenräumen. Das Wichtigste: der Empfänger ist um ein Vielfaches empfindlicher als die alte Etrex-Serie: er kann auch extrem schwache Satellitensignale bis zu -159 dBm auswerten. Beim Überspielen dieses Screenshots im Büro mit Garmin X-Image war das Gerät zwei Meter vom nächsten Fenster entfernt!

Das Garmin GPSmap 60CSx mit der neuesten Firmware ist derzeit (Anfang 2010) immer noch der Porsche unter den Outdoor-GPS-Geräten: sehr schnell sowohl in der Positionsbestimmung als auch in der Kartendarstellung und der Routenberechnung, sehr genau, sehr empfindlich und zudem mit praktisch unendlich viel Platz für die Tracklogs (NICHT für Wegpunkte und Routen!!!) auf der Micro-SD-Speicherkarte. Die exzellente Grafikdarstellung und Ablesbarkeit des Displays, sowohl im grellen Sonnenlicht als auch mitten in der Nacht, ist bis heute unerreicht und in den Nachfolgemodellen leider brutal schlechter, was insbesondere für Anwender ab 40 Jahren, bei denen die Sehschärfe nachläßt, entsprechende Auswirkungen hat! Auch Benker schreibt in seinem Standardwerk 2010 - siehe unten - auf Seite 55 "Das hochwertige TFT-Farbdisplay des Garmin GPSmap 60CSx ist nach wie vor das Beste auf dem Markt."

Mit dem zugehörigen kostenloses Programm Mapsource zur Verwaltung von Karten, Routen, Tracks und Wegpunkten auf dem PC können Daten zum und vom Gerät und mit anderen Anwendungen ausgetauscht werden. Wie das geht, steht hier.
Die ersten tragbaren GPS-Empfänger für das Militär waren fast so groß wie ein GTA-Rucksack und an die zehn Kilogramm schwer. Sie verarbeiteten nur einen Kanal und mußten zusammen mit mindestens vier identischen Geräten an einen noch größeren Zentralrechner angeschlossen werden; für dreidimensionale militärische Anwendungen benötigt man bekanntlich stets fünf Satelliten, falls einer am Horizont verschwindet. Heute sind GPS-Taschenempfänger so klein wie ein Taschentelefon, empfangen mindestens 12 Satelliten gleichzeitig sowie die EGNOS-Korrekturdaten von weiteren Satelliten, und der Zentralrechner ist sowieso schon mit eingebaut.
Schon seit 2002 ist in den Vereinigten Staaten von Amerika eine revolutionäre neue Technik verfügbar. Diese Kombination von Citizen-Band-Funk auf Ultrakurzwellen und GPS nennt sich "Radios Integrated with Navigation for the Outdoors" (RINO). Man sieht auf der Kartenseite, wo in der Gegend andere RINO-Benutzer sind, und kann mit ihnen funken, und zwar gebührenfrei und insbesondere unabhängig von der Netzabdeckung irgendwelcher Taschentelefon-Sendeantennen: ideal für Angler, Bergwacht, Cowboys, Familien, Geocoaching, Geologen, Gleitschirmhopser, Jäger, Kanufahrer, Mineraliensucher, Mountainbiker, Pfadis, Pferdediebe, Pilzsammler, Piraten, Reiter, Schatzsucher, Schmuggler, Schneeschuhschleicher, Schnorchler, Segler, Terroristen, Tourenschifahrer, Waldarbeiter, Wandergruppen und Wilderer in Wildnisgebieten! Die Funk-Reichweite ist zwar auf nur wenige Kilometer beschränkt, der GPS-Empfang ist jedoch beim Topmodell RINO 530CHX annähernd so superb wie beim GPSmap 60CSx; es wird allerdings nicht der Sirfstar-Chip verwendet, sondern der ähnlich empfindliche Mediatek-Chip wie im Etrex Vista HCX. Wir haben an dieser Stelle schon 2002 prophezeit: "RINO wird ein Renner - damit kann man sogar technikverrückte und internetsüchtige Computerkids nach draußen in die Pampa locken!" Genauso ist es gekommen. Die RINO-Geräte sind in Amerika ein Riesenerfolg mit eigenem Internetforum, und sie werden laufend perfektioniert. Außerhalb von Nordamerika hat das Äquivalent zum FRS (Family Radio Service) allerdings völlig andere Frequenzen. Es ist daher bei Todesstrafe verboten, sich jetzt einfach zwei oder drei RINO-Geräte übers Internet zu bestellen und auf der Schwäbischen Alb oder, noch besser, in der Wildnis des Piemont zu benutzen. Als Funkexperten meinen wir allerdings: da das FRS (14 Kanäle ab 462 MHz) unweit unseres PMR (Public Mobile Radio, 8 Kanäle ab 446 MHz) liegt, wird Garmin hoffentlich dereinst auch eine legale Version für den europäischen Markt herausbringen. In der Zeitschrift der Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure vom Januar 2002 ist PMR genauer beschrieben: "Die tatsächlich ausgestrahlte Sendeleistung (Effective Radiated Power, ERP) beträgt maximal 500 Milliwatt. Praktische Reichweiten: im Gebirge oder beim Gleitschirmfliegen bis zu 20 Kilometer. Unbebautes Land und über Wasser 5 Kilometer und mehr. Leicht hügelig oder im Wald 3 Kilometer. Innerorts 1.5 Kilometer. Innerhalb von Stahlbetonbauten bis zu 400 Meter." In der Schweiz senden in diesem Frequenzbereich zahlreiche Talsperren-Wasseralarmsysteme verschiedener Elektrizitätsgesellschaften. - Das Topmodell RINO 530HCX kam 2007 auf den Markt und kostet in 2010 rund 500 USD. Aktuelle Tests aus Amerika bescheinigen dem Gerät dieselbe Spitzenleistung wie das GPSmap 60CSx!

2008 kam das Garmin Nüvifone (das ist kein Dreckfehler!) auf den Markt. Garmin ist seit über zehn Jahren mit großem Abstand der Marktführer bei den GPS-Outdoor-Geräten und hat entsprechend viel Erfahrung. Endlich ein brauchbares GPS mit Telefon und Foto- und Filmapparat und vielen anderen Möglichkeiten. Daß das erste Alles-in-einem-Gerät ausgerechnet von Garmin kommt und nicht etwa von Apple oder vom Mister Geiz oder von Nokia, läßt sogar auf eine perfekte GPS-Funktion hoffen!
Nachdrückliche Warnung: Lassen Sie U N B E D I N G T ! ! ! die Finger von den seit 2008 auf den Markt geworfenen Garmin-Geräten mit berührungsempfindlichem Bildschirm. Betroffen sind die kompletten Geräteserien Colorado, Oregon und Dakota. Die Displays sind samt und sonders unmöglich und insbesondere im Sonnenlicht kaum ablesbar. Nachts sind sie viel zu dunkel, und wenn man die Hintergrundbeleuchtung hochfährt, werden natürlich speditiv die Batterien leergesoffen! Nach mehreren Jahren Erfahrung mit Touchscreens an GPS-Geräten muß klipp und klar festgestellt werden: Es ist derzeit offensichtlich technisch unmöglich, die exzellente Grafikdarstellung und Ablesbarkeit des Garmin GPSmap 60CSx in einem berührungsempfindlichem Bildschirm zu realisieren. And that was that!

Der einzige echte Vorteil dieser Geräteserien ist die Möglichkeit, mit den aktuellen Softwareversionen endlich eigene Rasterkarten ins Gerät übertragen zu können, beispielsweise Scans von Papierkarten oder Luftbild- oder Satellitenfotos als JPG-Grafiken. Die einzelnen Kartenkacheln dürfen allerdings nicht größer sein als 1024 x 1024 Pixel, und sie müssen natürlich zuvor noch mit Google Earth oder mit sauteuren Profi-GPS-Programmen möglichst präzise georeferenziert werden, sonst liegt man bei nur einem Millimeter Fehler im Maßstab 1:50000 gleich satte 50 (fünfzig!) Meter daneben. Da viele Leute nicht mehr richtig rechnen können, sei an dieser Stelle dezent auf die anspruchsvollen Größenordnungen hingewiesen: ein hochaufgelöstes Luftbild von 20 x 20 Quadratkilometern, beispielsweise des Sesiatals, belegt als ECW-Datei etwa 1 Gigabyte. Ein gscheiter Scan von 1276 x 1743 Pixel eines kleinen Ausschnitts der IGC-Karte 10 hat knapp 1 Megabyte und umfaßt gerade mal 11 x 15 Kilometer. Derzeit kann man jedoch maximal 30 Megabyte in die Garmin-Geräte laden, entsprechend gekachelt also nicht mal eine komplette IGC-Wanderkarte, und die ganze - im übrigen: unglaublich umständliche und zeitraubende! - Spielerei ist schon alleine deswegen für GTA-Weitwanderer völlig ungeeignet und würde bestenfalls auf einem PDA oder PNA halbwegs Sinn machen, aber diese schlepptopähnlichen Kisten sind dann für unterwegs wieder viel zu groß und zu schwer - Akkus und Ladegerät nicht vergessen! - und verfügen eh nur über ein unempfindliches GPS-Modul mit der Technik von vor einem Jahrzehnt. Wer's trotzdem probieren mag ... hier klicken. Warnung: wer auf diesen winzigen Kartenausschnitten am Garmin zuviel umeinanderschiebt und herumzoomt, der crasht laufend das Gerät, denn der Prozessor ist - anders als bei Vektorkarten! - mit der wahnsinnigen Berechnung von Rasterkarten gerne beleidigt und überlastet. Selbst wenn in fünf oder zehn Jahren endlich wirklich leistungsfähige GPS-Geräte mit ½ Terabyte Speicher und superschnellem Prozessor für das Umeinanderschaufeln derart riesiger Datenmengen und gigantischer Grafikdateien verfügbar wären, werden viele Bergwanderer schon alleine wegen der Übersichtlichkeit, der Handlichkeit, dem vernachlässigbaren Gewicht und dem lächerlich niedrigen Preis weiterhin nicht auf professionell redigierte und gedruckte Wanderkarten auf Papier verzichten.
Nach unserer eigenen Erfahrung, oder besser Erwanderung, ist die Anzahl und Vielfalt der von Älplern, Bergbauern, Händlern, Handwerkern, Hirten, Jägern, Partisanen, Säumern, Schmugglern und Wilderern bereits im Mittelalter angelegten Wege in den piemontesischen Berggebieten so umfassend wie nirgendwo sonst in den gesamten Alpen. Zwar werden je nach Umfang und Zeitablauf der Entvölkerung bestimmte Wege schon seit 100-150 Jahren nicht mehr benutzt und somit auch nicht mehr gepflegt, aber selbst heute noch existieren alleine im Raum Rimella, den wir definieren als Bocchetta di Campello Monti - Monte Càpio - Kaval - Ponte Due Acque - Alpe La Res - Pizzo Nona - Colle Dorchetta - Colle Segnara - Cima Altemberg - Bocchetta di Campello Monti, Hunderte, vielleicht sogar insgesamt mehr als Tausend (!) Bergwege oder deren Spuren. Die Gemeinde Rimella hatte einmal 1400 Einwohner! Wenn man beispielsweise nachmittags, wenn die Sonne im WSW steht und das Relief entsprechend hervorhebt, sich von der Alpe Vegliana aus den Südhang des Val Scarpiola mit der Alpe Scarpiola mittendrin näher anschaut, zählt man alleine auf diesen vielleicht drei Quadratkilometern Fläche mindestens 40 (vierzig!) verschiedene, eindeutig von Menschen angelegte uralte Steigspuren, Jagdsteige, Bergwege, Saumpfade und so weiter, die unter raffinierter Ausnutzung des Geländereliefs buchstäblich alle Alpen, Bachübergänge, Berggipfel, Bergmähder, Brücken, Gratrücken, Jagdansitze, Notunterstände, Rastplätze, Schartenübergänge und Wasserfassungen möglichst direkt miteinander verbinden. Etliche Alpen (wie die Alpe Scarpiola) werden noch regelmäßig bealpt, aufgrund des günstigen Klimas sogar oft von Mai bis Oktober und somit wesentlich länger als Alpen ("Almen") in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Viele Wege werden daher auch heute noch benutzt und unterhalten. Auf diesen uralten Alpwegen und Schmuggelpfaden wurden jahrhundertelang schwere Lasten per Kraxe oder mit Tragtieren transportiert, und genau deswegen wurden sie stets so ergonomisch wie möglich angelegt und sind daher - soweit nicht zugewachsen - angenehm zu gehen. Werner Bätzing drückt diese Zusammenhänge in seiner Doktorarbeit (Seite 153) eleganter aus: "Die Logik der Bergbauernwege besteht darin, jeweils alle Dauer- und Temporärsiedlungen dezentral auf dem direktesten Weg untereinander zu verbinden und darüberhinaus den Alp- und Bergmähderbereich ebenso dezentral von den Dauer- und Temporärsiedlungen aus zu erschließen, ohne daß es dabei eine Hierarchie der Wege gibt." Die verfügbaren Landkarten sind unzuverlässig, und da mit ganz wenigen Ausnahmen im Gelände nichts angeschrieben steht oder markiert ist - wozu auch, Touristen gibt es praktisch keine, und die Einheimischen kennen "ihre" Wege natürlich von Kindesbeinen an in- und auswendig - stellt diese Situation für den unbedarften Bergwanderer aus den total übererschlossenen Ost-, Nord- und Zentralalpen zunächst einen alpinen Kulturschock dar, der aber von Naturfreunden mit entsprechendem Sportsgeist schon nach kurzer Zeit als buchstäblich natürliche Herausforderung und Bereicherung verstanden wird.
Wir kennen die Einheimischen und deren harzige Mentalität ziemlich gut. Daraus ergibt sich, daß wir nicht einfach selbst und ungefragt die Wege herrichten und markieren. Wir möchten den Rimellesi auf keinen Fall von außen unsere Vorstellung eines nachhaltig sanften Wandertourismus aufzwingen, dessen positive Auswirkungen ihnen erst in den letzten Jahren, dafür jedoch umso intensiver klargeworden sind, wie man auch an den zahlreichen italienischen Stimmen zu unserem Projekt hier lesen kann. Bätzing, auch er ein intimer Kenner eines Tals in den piemontesischen Alpen, zieht in seiner Doktorarbeit dieselben Schlüsse: "Der totale Zusammenbruch der traditionellen Welt resultiert aus dem Einbruch der modernen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft in eine kulturell erstarrte, innovationsunfähige vorindustrielle Bauerngesellschaft. Als Träger eines Neuanfangs kommen die vor Ort lebenden Einheimischen meist nicht in Frage, weil sie ja gerade die traditionellen Strukturen aufrechterhalten und Neuerungen ablehnen." In seiner neuesten Broschüre schreibt er: "Es läßt sich keine nachhaltige Entwicklung realisieren, wenn unter einem sinnvollen Leben nur die Werte der Vergangenheit verstanden und moderne Werte völlig abgelehnt werden. Die Alpengemeinden, in denen weder eine Agrarmodernisierung stattfindet noch andere moderne Nutzungsformen aufgebaut werden, verlieren weiterhin Einwohner. Die Siedlungen werden verlassen und die Kulturlandschaft verwildert. Die Gebiete, die seit 1871 permanent Einwohner verlieren, haben jetzt einen so geringen Bevölkerungsstand erreicht, daß man von der Herausbildung von Wildnisgebieten sprechen kann." Lokale Initiativen junger Leute in den Nachbargemeinden Cravagliana, Fobello und Forno haben jetzt damit begonnen, in freiwilliger Arbeit zahlreiche alte Wege wieder herzurichten und gemäß der Anleitung von Jörg Klingenfuß zu markieren. Selbstverständlich beteiligen wir uns persönlich an diesen Einsätzen, wo und wann immer es möglich ist: 2002 und 2003 und 2004 und 2005 und 2006 und 2007 haben wir wie schon in den Vorjahren - zusammen mit unseren Freunden und Bekannten aus Cravagliana, Fobello und Forno - in tagelanger Schwerstarbeit mit Motorsägen und Buschmessern wieder mehrere Wege erkundet, freigesägt, ausgeschlagen und fallweise markiert. Hierbei handelt es sich um wirklich uralte Wege, die schon seit Jahrzehnten (außer von ein paar "Jägern" ... und von Jörg Klingenfuß) nicht mehr begangen werden. Von den Freunden im Stronatal wurden an manchen kritischen Wegstellen sogar schon massive Drahtseil- und Eisenketten-Versicherungen angebracht, die herrliche Paß- und Gratüberschreitungen mit einer fantastischen Aussicht vom Monte Rosa bis zu den Ligurischen Alpen ermöglichen. Derartige Eigeninitiativen der "Nachbarn" werden in Rimella natürlich sehr aufmerksam beobachtet. Aber nur dann, wenn sich der eine oder andere Bergwanderer mit dem höflichen Vorschlag, diesen oder jenen schönen Weg zu markieren, direkt an den Bürgermeister wendet, entsteht eine Nachfrage und somit in absehbarer Zeit auch ein Angebot: Signore Il Sindaco, Municipio, I-13020 Rimella, Telefon 0039 0163 55203 / 55204.
Unsere Anregungen zum Thema GTA und GPS finden Sie hier.
Wir haben bereits Tausende der uns bekannten Alpen, Bachüberquerungen, Gipfel, Jagdhütten, markante Geländepunkte, Ortsteile, Pässe, Scharten, Stützpunkte, Übergänge, Wegverzweigungen und so weiter per GPS vermessen. Das obere Mastallone-Tal ist somit zweifellos das GPS-mäßig am besten erfaßte Gebiet der gesamten Alpen! Hochpräzise GPS-Tracks für einzelne GTA-Etappen stehen hier. Umfangreiche GPS-Tourendateien bieten wir hier an. Je nach Kapazität beziehen wir auch Nachbartäler und Nachbarorte wie Alagna, Boccioleto, Campello Monti, Campertogno, Cervatto, Cravagliana, Fobello, Forno, Scopa und Varallo mit ein, die sich mit ihrer ähnlichen Infrastruktur (Albergo Italia, Albergo del Leone und so weiter) für mehrwöchige Wanderferien in einem touristisch praktisch unerschlossenen Gebiet geradezu ideal eignen. Wir - und sonst niemand! - haben hier in jahrelanger mühevoller Arbeit zahlreiche alte Wege wiederentdeckt und fantastische, völlig neue Rundwanderungen und Tourenmöglichkeiten erschlossen. Im märchenhaften Valle Meula haben wir fünf uralte Wegspuren wiederentdeckt, an die sich nicht einmal mehr die Ureinwohner erinnern: Signore Fabrizio Ballini, der Betreiber und Wirt am Campingplatz Pian delle Fate bei Cravagliana, stammt aus dem inzwischen nahezu vollständig entvölkerten Meula (GPS 435742 5078466 911) und behauptete zunächst allen Ernstes, es hätte dort nie eine Alpe Casoni (GPS 434432 5078566 1189) gegeben ... Bergfreunden, die sich für diese unglaublich schöne und wilde Naturlandschaft interessieren, bieten wir daher seit Juli 2002 auch geführte Wanderungen an!
Kommerzielle GPS-Kurse kosten pro Person für zweieinhalb Tage netto satte 350 EUR, und Sie rennen dann mit 20 anderen Leuten in einer kartografisch und touristisch sowieso total übererschlossenen Ostalpengegend herum. Falls Sie an unseren Bergwanderungen in Rimella und im Sesiatal teilnehmen - ein wildes und faszinierendes Gebiet, das wir mit über 1000 "geheimen" Wegpunkten mittels GPS so präzise erfaßt haben wie kein anderes Gebiet in den gesamten Alpen! - steht Ihnen selbstverständlich während der ganzen acht Tage unserSpitzengerät Garmin GPSmap 60CSx zum Ausprobieren kostenlos zur Verfügung, und unterwegs geben wir gerne Tips zur revolutionären GPS-Navigation im alpinen Gelände. Wir benutzen Garmin-GPS-Geräte seit über 10 Jahren tagtäglich!

Ausschnitt aus der IGC-Karte 10 mit geheimen Wegpunkten und Spuren. Die Alpe Catcuràa ist wie viele andere markante Einzelheiten nicht in der Karte eingezeichnet, es gibt sie aber tatsächlich - natürlich auch auf unseren Foto-CDs. Die violette Linie mit Höhen- und Zeitangaben ist eine unserer hochpräzisen GPS-Spuren vom Mai 2008 im Wildnisgebiet Valbella, das wir so gut kennen wie sonst niemand!
Cima di Rondo Richtung Valbella. Foto anklicken! Links vorne die Cima Razzarola mit dem Grat über die Cima Lunga und die Cima del Nico runter zum Monte Galerno in der Bildmitte über dem unteren Valbella. Über der Razzarola die Cima di Vaso mit dem langen Grat nach rechts zur Cima Lavaggio. Hinten links der Bec d'Ovaga, Hausberg von Varallo, mit dem wilden Grat nach rechts zu den Denti di Gavala. Am Horizont in der Bildmitte der Monte Barone, rechts davon die Bocchetta della Boscarola, über die viele Mountainbiker auf einem uralten Handelsweg vom Sesiatal ins Sesseratal zur Panoramica Zegna fahren, und ganz hinten rechts der Punta Tre Vescovi an der Grenze zum Aostatal. Eine spektakuläre Überschreitung, die nur wir kennen, führt von der Alpe Cevia Bassa im oberen Valbella über die Cima di Rondo direkt nach Rimella!
GPS-Module im Taschentelefon und in der Digitalkamera werden spätestens 2008 zur Standardausstattung gehören und auch technische Laien zu allerlei harm- und sinnlosen Spielereien in der gewohnten städtischen und ländlichen Umgebung anregen. Im Gegensatz dazu erfordert die Anwendung der GPS-Technik in einem Wildnisgebiet aktives Mitdenken und eine gewisse technische Intelligenz als Grundlage für selbständige und verantwortungsbewußte Entscheidungen. Exakt für diese Anwendung bieten wir hier in Tübingen seit mehreren Jahren GPS-Praxiskurse für Bergwanderer an. Ein Leihgerät steht zur Verfügung, und zwar das Spitzengerät Garmin GPSmap 60CSx! Es empfiehlt sich aber, daß Sie Ihr eigenes Gerät mitbringen, beispielsweise das Garmin GPSmap 60CSx. Wir werden einige Stunden lang in der schönen Umgebung herumwandern und unterwegs zeigen, wie man ein GPS-Handgerät draußen in der Praxis einsetzt und welche vielfältigen Möglichkeiten es bietet. Aus unserer jahrelangen tagtäglichen Erfahrung geben wir Ihnen gerne auch Hinweise für den Fall, daß Sie sich eventuell ein GPS-Gerät kaufen möchten, jedoch noch nicht genau wissen, ob es sich auch "lohnt" und welches Gerät für Ihre Zwecke am besten geeignet ist. Wir selbst verkaufen keine GPS-Geräte, und unser Praxiskurs ist keine getarnte Verkaufsveranstaltung! Die Preise von guten GPS-Geräten für Outdoor-Anwendungen fallen ständig, und es gibt daher keine Ausrede mehr, sich als (Berg-) Wanderer nicht endlich mit dieser revolutionären Technik zu beschäftigen - und sich gleich etwas Vernünftiges zu kaufen, nämlich das Garmin GPSmap 60CSx. Umfangreiche GPS-Tourendateien bieten wir hier an!
Die Praxiskurse führen wir bevorzugt an Samstagen im Frühjahr durch, also nach der Winterpause und rechtzeitig vor Beginn der Wandersaison. Wenn Jörg Klingenfuß in Tübingen ist, sind auf Wunsch auch jederzeit beliebige Termine von Oktober bis März möglich, auch an Wochentagen. Für eine individuelle Terminanfrage und -absprache rufen Sie möglichst frühzeitig 07071 62830 an. Bei mindestens fünf Teilnehmern beträgt die Kursgebühr 50 EUR pro Person, bringen Sie also ein paar Leute mit, damit es nicht zu teuer wird. Die Liste der Wegpunkte mit exakten UTM-Koordinaten für die geplante Wanderroute können Sie nach Ihrer Anmeldung auch komplett im Internet herunterladen in den Formaten .gdb, .gpx und .txt .
Kosten: 50 EUR pro Person einschließlich zwei Fahrkarten für den Stadtbus Tübingen.
Teilnehmerzahl: mindestens 5, höchstens 8 Teilnehmer
Treffpunkt: Tübingen Busbahnhof am Hauptbahnhof pünktlich um 0945 am Bussteig D (GPS 504118 5373717 316) zur Abfahrt mit der Linie 19 Richtung Bühl um 0958. Rückfahrt ab Hagelloch um XX03 XX33, Fahrzeit zum Busbahnhof etwa 20 Minuten. Die Fahrkarten sind in der Kursgebühr enthalten!
Melden Sie sich bitte so früh wie möglich an. Sie können auch einfach unser Anfrageblatt verwenden, es steht hier als .pdf-Dokument und hier als Word-Dokument.
Wanderroute: Kilchberg - Pumpwerk - Stauwehr -
- Holzacker - Hirschauer Weinberg - Wurmlinger Kapelle mit Vesperpause -
- Ammerwald - Ammerhof -
- Schreiner - Himbachtal - Kreuzberg - Hagelloch

Wanderzeit: etwa 3 Stunden plus Pausen. Auf Wunsch anschließend Nachbesprechung von Detailfragen und weitere Hinweise in der gemütlichen Gaststätte Grüner Baum in Hagelloch

Es gibt Teilnehmer von auswärts, die noch nie in Tübingen waren und die bei dieser Gelegenheit eine Übernachtung und einen Besuch der schönen Altstadt planen; der "Normalweg" vom Marktplatz (Montag Mittwoch Freitag ist hier von 0800 bis 1400 Wochenmarkt, sehr fotogen!) ...
... über das Schloß auf die berühmte Wurmlinger Kapelle ist mit vielen Fotos hier beschrieben. Von der Kapelle können Sie einfach durch die Weinberge nach Hirschau hinuntergehen und von der Kirche (GPS 499545 5372030 333) mit dem Stadtbus um XX11 XX41 nach Tübingen zurückfahren! Als Basislager empfehlen wir neutral das Hotel am Schloß. Es liegt 12 Gehminuten vom Bahnhof entfernt mitten in der Altstadt und hat sehr gute schwäbische Küche mit traditionellen Gerichten, die man sonst nur noch selten findet. Das Hotel liegt erst noch ruhig an der uralten "Mulattiera" hinauf zum alles beherrschenden Schloß, und alle Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum sind zu Fuß erreichbar und man spart sich somit das Taxi; Stadtbusse fahren sowieso nicht in der engen und buckligen Altstadt herum. Burgsteige 18, Telefon 07071 92940, Fax 929410, Internet. Andere Unterkunftsmöglichkeiten vermittelt der Verkehrsverein, Telefon 07071 91360, Fax 35070.
Wir stellen zum Testen zur Verfügung:
Sie bringen mit:
Themen:
Wenn Sie noch kein GPS-Gerät haben und sich vorab schon mal einlesen möchten, finden Sie unten die wichtigsten Internetseiten und Literatur. GPS ist eine der sinnvollsten Anwendungen modernster Hochtechnologie, und im Internet gibt es Hunderte von gut gemachten Seiten darüber, selbstverständlich auch in Deutsch. Auf den englischsprachigen Webseiten von Garmin stehen sämtliche Original-Handbücher, die zudem vorbildlich ergonomisch und informativ sind, kostenlos zum Herunterladen bereit. Im übrigen empfehlen wir als Pflichtlektüre das Handbuch von Uli Benker aus dem Verlag Bruckmann - siehe unten!
Dem GPS-Gerät ist es natürlich egal, ob Sie mit Trekkingstiefeln oder Jesuslatschen oder Schneeschuhen oder Ski oder Snowboard oder Kayak oder auf einem Fahrrad oder Pferd oder Esel oder mit einer Jacht unterwegs sind, denn die Funktion und die Anwendung sind immer dieselbe. Folglich sind unsere Kompaktkurse natürlich auch für Angler, Gletschergeher, Hochalpinisten, Jäger, Kanufahrer, Kletterer, Mineraliensammler, Mountainbiker, Pilger, Piraten, Schmuggler, Schneeschuhschleicher, Segler, Skifahrer, Skipper, Terroristen, Wilderer und Wintersportler geeignet sowie für die gerade hier an der Universität zahlreich auftretenden -Grafen und -Logen aller Art, insbesondere Archäo-, Bio-, Geo-, Glazio-, Karto-, Minera- und Zoo-.

Das GPSmap 60CSx legt auf der Speicherkarte maximal 254 Tages-Dateien mit jeweils maximal 86399 Trackpunkten an - logisch, denn erstens ist die Zahl der Dateien im Stammverzeichnis der Speicherkarte auf höchstens 2 hoch 8 festgelegt, und zweitens hat ein GPS-Tag maximal 86400 Sekunden. Man kann die Trackaufzeichnung, auch in der höchsten Auflösung wie beispielsweise 1 Meter oder 1 Sekunde, also permanent mitlaufen lassen und lädt sich nur alle paar Wochen oder Monate - spätestens alle acht Monate, damit man nicht die erwähnte Speichergrenze von 254 Tagen erreicht - zuhause die Tagesdateien zur Weiterverarbeitung auf den PC, zieht sich mindestens eine externe Sicherungskopie und löscht sie danach auf der Speicherkarte im GPS-Gerät! Inutile dire che, mit der höchsten Auflösung ist natürlich der Arbeitsspeicher, mit seiner Begrenzung auf 10000 Trackpunkte, nach weniger als drei Stunden voll.
Wenn man beim GPSmap 60CSx den denkbar schlechtesten Fall mit 15 Metern Fehler bei der Abspeicherung eines Wegpunkts (MARK) und 15 Metern Fehler beim erneuten Ansteuern (GOTO) dieses Wegpunkts annimmt, beträgt der theoretische Maximalfehler für Wiederholungsmessungen 30 Meter. Dieser Wert tritt in der Praxis sehr selten auf; zu 80 Prozent beträgt der Positionsfehler lediglich 2 bis 5 m.
Der Höhenmesser sollte unmittelbar nach dem Einschalten des Geräts anhand einer bekannten Höhe kalibriert werden, dann beträgt die Meßgenauigkeit hervorragende 1-2 m. Wegen der Luftdruckschwankungen sind am selben Ort von einem Tag auf den anderen Höhendifferenzen von 100 bis 200 m normal, aber das - und dessen Interpretation für das Wettergeschehen - kennt man ja schon lange von den traditionellen mechanischen Höhenmessern. Nur kann der (wegen dem Euro-Mickymaus"geld" inzwischen 250-300 EUR teure) Thommen aus der Schweiz eben keine 2-3 Meter Höhenunterschied messen, wie sie hier beim Treppensteigen vom Erdgeschoß in den ersten Stock völlig korrekt das GPSmap 60CSx anzeigt!

Wenn auf der Satellitenseite mindestens sechs (!) Signalbalken den Vollausschlag anzeigen, dann - und nur dann! - kann die genaue Höhe auch mit GPS kalibriert werden. Nach unseren Erfahrungen beträgt der Fehler maximal 3-4 m. Während der Kalibrierung sollte man sich nicht fortbewegen, also nicht gehen oder gar fahren oder fliegen.
Wegpunkte sollten SOFORT mit einem intelligenten maximal 14 Zeichen langen Namen bezeichnet werden, denn ein paar Stunden später hat man die meisten Namen längst vergessen. Wenn man die Strecke kennt, bedeutet das, daß man sich am besten schon beim Anlaufen des nächsten Wegpunkts dessen abzuspeichernden Namen überlegt. Im Flachland kann man natürlich die automatisch fortlaufende Nummer beim "Drüberlaufen" abspeichern und dann beim Weitergehen in aller Ruhe den Namen und fallweise das grafische Symbol ändern. In der Stadt oder im Gebirge besteht Zusammenstoß- oder Absturzgefahr und muß daher angehalten und der Wegpunkt sofort an Ort und Stelle endgültig bezeichnet werden! Das alte Etrex Vista speichert maximal 11 Zeichen lange Wegpunktnamen und das alte Etrex Summit maximal 6 Zeichen. Mit entsprechend kurzen Wegpunktbezeichnungen wie ABZWEI ALPE AUTO BACH BAHN BAUM BRUCKE BRUNEN BUS BUSCH DORF FELD FELS FLUSS FRIEDH GIPFEL HALTST HAUS HOTEL HUETTE JOCH KAPELE KIRCHE KREUZ KURVE LAGER MINE MONTE ORT PARKPL PASS PIZZO PLATZ POST PUNKT QUELLE RESTO SATTEL SCHILD SEE SPITZE STADT STEG STEIN TAFEL TAL TELFON TREPPE WALD WEG WIESE ZELT und so weiter kommt man nicht besonders weit, denn alle derartigen Objekte sind in der Natur tausendfach vorhanden und diese Namen somit nicht eineindeutig. Für die praktische Arbeit im Gebirge haben wir daher nach eingehender Überlegung folgende größtenteils mnemonische Anfangsbuchstaben definiert, die wegen der relativ umständlichen Texteingabe des alten Etrex Summit nach Anwendungshäufigkeit geordnet möglichst weit vorne im Alfabet stehen:
Man kann zusätzlich noch grafische Symbole für die Wegpunkte eingeben, beispielsweise ein Haus oder einen Baum, aber die anderen sind doch sehr amerikomisch, dh. für uns praktisch nutzlos: was soll ein Dollarzeichen auf der Karte, oder ein Totenkopf? Oder ein Fragezeichen - man hat GPS doch dafür, daß man keine Fragezeichen mehr auf die Karte malen muß? Noch witziger: Car Repair, Convenience Store, Department Store, Fast Food, Gas Station, Parking Area, Pizza, RV Park, Shopping Center, Toll Booth, Truck Stop. Daß jemand auch mal zu Fuß geht, ist im Land von Coca Cola und MacFat völlig undenkbar. Mittels Internet kann man sich allerdings hier diverse Sätze wesentlich intelligenterer Wegpunktsymbole reinbrennen, die sich an europäischen Standards orientieren; wir wünschen uns beispielsweise die vertrauten Symbole für Alpe, Bahnhof, Bergwerk, Biwak, Brücke, Brunnen, Denkmal, Eisenbahn, Felsblock, Fluß, Friedhof, Gewächshaus, Gipfelkreuz, Höhle, Hubschrauberlandeplatz, Hütte, Kapelle, Kirche, Kläranlage, Mühle, Park, Paß, Quelle, Schlucht, See, Seilbahn, Sendeturm, Sportplatz, Steg, Steinbruch, Talsperre, Trigonometrischer Punkt, Umspannwerk, Wasserbehälter, Wasserfall, Wegverzweigung, Weiher, Weinberg und so weiter.

Die Wegpunkte im Raum Valsesia veröffentlichen wir im UTM-Gitter, denn

Die Genauigkeit der Positionsmessung ist bei total freiem Horizont am besten, das heißt im Flugzeug, auf einem hohen Berg, in einer flachen Wüste, auf einem weiten Gletscher oder auf dem offenen Meer. Unter diesen Voraussetzungen sieht das Gerät 10 bis 12 Satelliten und rechnet bei guter Signalstärke vollautomatisch mit den vier am weitesten auseinander(f)liegenden los, um optimale Triangulations-Ergebnisse zu erzielen. In einem Bergtal ist bestenfalls die (obere) Hälfte des Horizonts sichtbar und an einer Bergflanke nur die gegenüberliegende Hälfte oder noch weniger. Das Gerät sieht dann weniger Satelliten und diese stehen auch noch dichter beieinander, also sind in den Navigationsdreiecken die Basislinien kürzer und folglich werden die Positionsmessungen entsprechend ungenauer.
Bei der Entfernungsberechnung werden Höhenunterschiede offensichtlich nicht berücksichtigt. (Ob diese lediglich zweidimensionale Rechnerei sinnvoll ist oder nicht, ist Ansichtssache; beim Bergwandern oder für Mountainbiker wäre die Möglichkeit einer (fakultativ zuschaltbaren) dreidimensionalen Entfernungs- und Geh/Fahr-Zeitberechnung, die sich anhand des aktuellen Vektors laufend der tatsächlichen Steigung beziehungsweise dem aktuellen Gefälle anpaßt, manchmal recht praktisch.) Beweis: Von der Wurmlinger Kapelle (475 m) ist der Wegpunkt Hirschau Kirche (340 m) ziemlich genau 1000 m weit entfernt. Setzt man die Höhe des Wegpunkts spaßeshalber auf 8840 m, also everestmäßig über 8 km hoch, müßte dieser Gipfel alleine wegen des Höhenunterschieds schon mehr als 8 km entfernt sein. Das Gerät zeigt aber nach wie vor nur 1000 m Entfernung an.
Zur Übernahme von Wegpunkt-Koordinaten aus einer Landkarte muß nicht nur das Gitternetz - in Deutschland normalerweise Gauß-Krüger (German Grid, GK) -, sondern auch das genaue "Kartendatum" bekannt sein - ein wissenschaftlich weltfremder Begriff, denn das ist nicht das Datum, wann die Karte aktualisiert oder redigiert oder gedruckt wurde, sondern im geodätischen Sinne das Projektionsmodell der Erdoberfläche! Auf vielen Karten ist dieses jedoch überhaupt nicht angegeben, man stellt dann zunächst mal WGS84 oder Potsdam ein. Selbst die neuesten Alpenvereins-Karten mit UTM-Gitter sind nicht korrekt spezifiziert; es fehlen Zonennummern, Präfixwerte und die Angabe, daß am Ende drei Ziffern zu ergänzen sind. Wie man es richtig macht, können die Alpenvereins-Laien gerne in den von uns angebotenen vorbildlichen IGM/IGN-Kartenführern nachschauen! Die Abweichungen bei falsch eingestelltem Kartendatum sind erheblich. Wir haben beispielsweise die Lage der Wurmlinger Kapelle anhand des Stadtplans Tübingen 1:12500 (keinerlei geodätische Angaben), anhand der Topografischen Karte Herrenberg 1:25000 (hier ist vorbildlich angegeben "Potsdam Datum, Zentralpunkt Rauenberg, Bezugsfläche Bessel-Ellipsoid, Gauß-Krüger-Abbildung", und als primäres Gitternetz hat die Karte die UTM-Koordinaten (!) in blau) sowie anhand der Freizeitkarte Tübingen 1:35000 (keinerlei geodätische Angaben) berechnet, wobei im letzteren Fall schon der Maßstab falsch ist: er ist in Wirklichkeit 1:35336, nachgemessen anhand der GK-Kilometerskala am Kartenrand. Für die exakte Punktbestimmung in Landkarten benötigt man natürlich einen professionellen Planzeiger. Rechtswert und Hochwert lassen sich dann auf einfachste Weise ablesen. Es ergeben sich Koordinatenwerte von E3498763 N5374313 aus dem Stadtplan, E3498750 N5374288 aus der Topografischen Karte und E3498777 N5374283 aus der Freizeitkarte, und im Gelände mißt das GPS E3498667 N5374718 mit WGS84 und E3498743 N5374279 mit dem Potsdam-Datum, auf dem also offensichtlich auch die beiden anderen Karten beruhen. Was stimmt jetzt eigentlich? Am besten stimmt noch die Topografische Karte mit unserer Messung im Gelände überein (7 m Ost- und 9 m Nord-Abweichung), gefolgt von der Freizeitkarte (34 m Ost- und 4 m Nord-Abweichung) und vom Stadtplan (20 m Ost- und 34 m Nord-Abweichung). GPS ist also verdammt korrekt, und die amtliche Topografische Karte offensichtlich auch!
Die Garmin-Geräte bieten über hundert Gitternetze und Bezugspunkte und Projektionsmöglichkeiten, sehr wichtig natürlich "viti levu 191" (irgendeine Koralleninsel bei Fidschi), "afgooye" (war das nicht der ausgetrocknete Brunnen 1987 in Nordsomalia?), "ascnsn isld" (vermutlich aus Napoleons Zeiten), "bermuda 195" (vermutlich für Triangulation), "cape canavrl" (für den Rest des Weltraums?), "easter island", "hu-tzu-shan" (das kennen nicht mal wir, und das will etwas heißen ...), "kergueln isln" (für die DOM-TOM-TAAF-Kolonien der Grande Mégalomanie? Hat Crozet in deren weltweit begrinstem Konfetti-Imperium etwa ein eigenes Netz?), "luzon philippi" und "luzon mindan" (sehr interessant, daß diese abtrünnigen Chaoteninseln auch noch ein eigenes Grid haben ...), "reunion", "schwarzeck" und "west malayan r" (vermutlich mit Chains, denn diese bei unseren Trans-Borneo-Expeditionen im Primärdschungel echt voll praktische Maßeinheit von etwa 20 m - sie ist irgendwie mal 6 und durch 12 usw. mit dem britischen Foot-Yard-System aus der Steinzeit verkettet - finden wir oft auf den halbwegs brauchbaren Militärkarten in Sarawak und Sabah).
Das Berechnen und Einzeichnen eines UTM-Gitternetzes auf irgendeiner Karte mit einem beliebigen anderen Gitternetz ist mit dem GPSmap 60CSx ebenfalls leicht möglich. Derartige geodätische Umrechnungen von einem Gitternetz ins andere werden natürlich auch auf verschiedenen Internetseiten angeboten. Wir demonstrieren es im folgenden anhand der Karte des Parco Naturale Alta Valsesia 1:25000 im Gebiet Rimella, übrigens der einzigen italienischen Karte des ganzen Gebiets mit einem Gitternetz, hier mit Grad und Minuten. Der Rimella linkerhand und unterhalb nächstgelegene Gitterpunkt ist N 45 Grad 54 Minuten und E 8 Grad 10 Minuten, dezimal dargestellt ergeben sich N45.90000 Grad und E8.16667 Grad. Aus unserer Piemont-CD-ROM-Digital-Vektorkarte wissen wir, daß der Rimella linkerhand und unterhalb nächstgelegene UTM-Gitterpunkt E436000 und N5084000 ist. (Hätten wir das nicht gewußt, hätten wir anhand des vorhandenen Gitternetzes irgendeinen Wegpunkt grob ausgemessen, am GPS wie unten dargestellt eingegeben, auf UTM umgestellt und den nächstgelegenen UTM-Gitterpunkt somit einfach abgelesen). Auf dem GPS wird unter Einstellung - Einheiten - Positionsformat eingestellt UTM/UPS. Nun erzeugt man mit MARK einen fiktiven Wegpunkt, beispielsweise mit dem Namen 1, und gibt ihm die Koordinaten 32T 0436000 UTM 5084000. Dann stellt man das Positionsformat hddd.ddddd ein und liest einfach die vom GPSmap 60CSx umgerechneten Koordinaten des Wegpunkts 1 ab: N45.90659 Grad E8.17486 Grad. Jetzt mißt man auf der Karte mit einem Lineal aus, daß in Nordrichtung (senkrecht) eine Minute 74 mm entspricht, also 1 Grad = 4440 mm. In Ostrichtung (waagrecht) entspricht eine Minute 51.7 mm, also 1 Grad = 3102 mm (die Karte ist also erheblich verzerrt, was man auch daran sofort sieht, daß die Gitterfelder nicht Quadrate, sondern eindeutig Rechtecke sind). Mit diesen Werten kann man die Lage des gewünschten UTM-Gitterpunkts berechnen: er liegt (N45.90659 Grad - N45.90000 Grad =) 0,00659 Grad = 29 mm oberhalb der nächsten Gitterlinie 45 Grad 54 Minuten sowie (E8.17486 Grad - E8.16667 Grad =) 0,00819 Grad = 25 mm rechts der nächsten Gitterlinie 8 Grad 10 Minuten. Der Vergleich mit dem UTM-Netz auf unserer Piemont-CD-ROM-Digital-Vektorkarte bestätigt unsere perfekte millimetergenaue Berechnung dieses UTM-Gitterpunkts, er liegt knapp westlich des Rimella-Ortsteils (Frazione) Grondo - und ist übrigens (mit GOTO blitzschnell ermittelt) von hier aus exakt 299 km entfernt! Auf dieselbe Weise rechnet man jetzt drei weitere UTM-Gitterpunkte aus, beispielsweise 32T 0437000 UTM 5084000 und 32T 0437000 UTM 5085000 und 32T 0436000 UTM 5085000, und schon kann man diese vier Punkte mit vier Gitterlinien verbinden. Durch Extrapolieren der damit definierten Kilometer-Abstände kann man auf einfachste Weise weitere Gitterlinien einzeichnen (Achtung auf die Verzerrung: in Nordrichtung ergeben sich - nur auf dieser Karte - andere Kilometer-Abstände als in Ostrichtung!), wobei in diesem kleinen Kartengebiet von nur wenigen Quadratkilometern der durch die Erdkrümmung entstehende Extrapolationsfehler vernachlässigbar klein ist - bei einer Karte mit einem Maßstab von 1:100000 oder gar noch kleiner schaut es da schon wesentlich kritischer aus und müssen daher je nach Projektionsmodell fallweise weitere UTM-Gitterpunkte exakt berechnet werden. Mit derselben Methode könnte man auf diese Naturpark-Karte natürlich auch die Schweizer Koordinaten draufknallen (Swiss Grid, das Kartendatum muß dann aber entsprechend auf CH-1903 eingestellt werden), oder jedes beliebige andere Gitternetz und Kartendatum (beispielsweise Rome 1940)!
Die Bedienung des GPSmap 60CSx erfordert sehr gute Augen, eine optimale Beleuchtung und vor allem die vollste Aufmerksamkeit des Benutzers. Im Auto kann das Gerät daher nicht vom Fahrer benützt werden; die Warnungen im Handbuch sind verdammt ernst zu nehmen und nicht als typisch amerikanische Übertreibung zu begrinsen. Hände weg vom GPSmap 60CSx im Auto! Lebensgefahr!
Richtig Spaß macht das Teil im Bus oder im Zug. Empfindlichkeit, Meßgenauigkeit und vor allem die vollautomatisch arbeitende TRACK-Funktion sind unglaublich genau. Offensichtlich wird alle zwei bis drei Meter (!!!) einen voller Vektordatensatz mit Zeit, Position, Höhe, Richtung und Geschwindigkeit gespeichert. Man sieht (auf Zehntel Stundenkilometer) genau, wenn der Bus in der Stadt schneller als 30 oder 50 km/h fährt. Im Stadtbus von Tübingen nach Hagelloch gibt es keinerlei Aussetzer, und jede Kurve ist genauestens zu sehen. Beim Befahren derselben Straße in der Gegenrichtung verläuft die Spur dann logischerweise ein paar Meter daneben, und man sieht das natürlich auf der Kartenseite! Im Zug von Tübingen nach Reutlingen ist der Empfang hervorragend, entsprechend präzise sind dann auch die Spuren zu sehen, und bei der Rückfahrt (auf dem Parallelgleis) wieder der exakte Versatz in Gegenrichtung!
Der Batterieverbrauch bei laufend eingeschaltetem Gerät mit Maximalleistung hat sich beim Spitzenmodell GPSmap 60CSx wesentlich verbessert, trotzdem kommt für Daueranwender nur ein Betrieb mit Akkus in Frage. Nickel-Kadmium-Akkus kann man vergessen. Stand der Technik sind Nickel-Metallhydrid-Akkus mit mindestens 2000 Milliampèrestunden; diese sind mit nur 3-4 Stunden auch schnelladefähig. Es muß unbedingt ein mikroprozessorgesteuertes Spezialladegerät eingesetzt werden, das ausdrücklich für das Laden von Nickel-Metallhydrid-Akkus spezifiziert ist und nach dem Laden zur Schonung der Akkus auch vollautomatisch abschaltet. Billigladegeräte für Nickel-Kadmium-Akkus kommen NICHT in Frage! Wir benützen das Varta Multi Comfort Charger, empfohlen wurde auch das IVT Accutrainer AT2 (erhältlich im Yachtzubehörhandel). Wer den (gefährlichen!) Trick mit den Garmin-"Geheimseiten" kennt, kann sich dort unter anderem die aktuelle Batteriespannung anzeigen lassen sowie die Geräte-Temperatur, die im übrigen von der Umgebungstemperatur erheblich abweichen kann.

Zur Sicherheit sollte man stets ein bis zwei Satz Reserveakkus dabeihaben. Wir empfehlen Eneloop-Akkus von Sanyo Made in Japan, diese haben die geringste Selbstentladung und die größte Kapazität. In Amazonien kostet ein Achterpack AA etwa 14-15 EUR. Sie liefern zwar nur 1900-2000 Milliampèrestunden, das aber auch noch stundenlang nach über einem halben Jahr Lagerung. Die silbernen Varta-Professional-Akkus und andere Marken mit 2700-2800 Milliampèrestunden kann man dagegen glatt vergessen, die sind spätestens nach zwei bis drei Wochen Lagerung praktisch leer und die bereits nach 10-12 Zyklen völlig abgesoffene Kapazität von bestenfalls noch wenigen Stunden ist sowieso eine Frechheit. Wer derartigen "Marken-"Akkuschrott - etwa in Hinterchina produziert??? - nicht frühestens (!) am Tag vor dem tatsächlichen Einsatz auflädt, der hat praktisch leere Akkus in der Tasche! Tatsache ist jedenfalls, daß ein Satz neu gekaufter Eneloop schon nach zwei Stunden vollgeladen war und dann - nachweislich der Tagestracks auf der Speicherkarte - mit zeitweise voller Beleuchtung und bei höchster Auflösung ununterbrochen von 1837 UTC bis 1312 UTC, total also über 18½ Stunden, gearbeitet hat. Bravo!
An dieser Stelle sei ein Trick erwähnt, den uns jemand vor einiger Zeit mitgeteilt hat. Rein physikalisch ist der Trick absolut unmöglich, in der Wirklichkeit funktioniert er aber trotzdem. Man lädt leere Nickel-Metallhydrid-Akkus ganz normal und läßt sie dann ein bis zwei Tage liegen. Dann lädt man sie nochmal, das dauert nur noch zwei bis drei Stunden. Die solcherart "doppelt geladenen" Akkus halten in der Praxis bis zu fünf Stunden länger, bevor sie wieder leer sind. Obwohl die Akkus (und das Netzteil des Ladegeräts!) während des zweiten Ladevorgangs ordentlich warm werden, wirkt sich diese brutale Methode auf die Lebensdauer offensichtlich nicht aus!
Der revolutionäre Vorteil der GPS-Navigation liegt darin, daß man Landkarte und Kompaß eigentlich nicht mehr benötigt - es sei denn, man überträgt Wegpunkte, Routen und Tracks vom und ins GPS. Dies gilt allerdings NUR für Geräte mit eingebautem Kompaß, der AUCH IM STILLSTAND funktioniert! Natürlich wird man zur schnellen Übersicht trotzdem stets eine Landkarte dabeihaben. Nach jedem Batteriewechsel muß allerdings der Kompaß des GPSmap 60CSx neu kalibriert werden, sonst ergeben sich bis zu 30 Grad Mißweisung! Es empfiehlt sich auch, vor dem Anpeilen eines Ziels in der Landschaft zur Sicherheit den Kompaß neu zu kalibrieren. Dann schaltet man auf die Zielseite und peilt mit der Peilen-und-Los-Methode einfach auf Knopfdruck. Jetzt kann man entweder mit Kurs Einstellen beliebig lange in Richtung dieses Ziels rennen, und die Kompaßrose zeigt laufend die Abweichung vom Kurs an. Oder man gibt unter Wegpunkt-Projektion die geschätzte Entfernung des Ziels ein und hat somit einen Wegpunkt, den man mit Goto erreicht. Wenn man sich bewegt, zeigt die Kompaßrose auf der Zielseite bei ausreichend gutem GPS-Empfang die MARSCHrichtung an (und NICHT die AUSrichtung des GPSmap 60CSx!), beispielsweise 180 Grad, wenn man nach Süden läuft. Das bedeutet, daß man während der Bewegung (nach Süden) das GPSmap 60CSx in der Hand beliebig nach links und rechts und hinten drehen kann: es wird immer die MARSCHrichtung geradeaus angezeigt. Erst wenn man langsamer als ein voreingestellter Schwellenwert wird, oder im Stillstand, schaltet das Gerät nach einer vorbestimmten Zeit auf den eingebauten Kompaß um.
Das GPSmap 60CSx wird in Europa mit einer Karte Europa - Afrika - Westasien ausgeliefert, deren Orte auch durch alphabetische Suche in der Datenbank gefunden werden können. Orte außerhalb dieses Gebiets sind zwar nicht in der Datenbank enthalten, sehr wohl aber in der Weltkarte. Wenn man also wissen möchte, wie weit Kuala Lumpur von Tübingen entfernt ist, stellt man auf der Europakarte einen großen Maßstab wie 500 oder 800 Kilometer ein und fährt mit dem Pfeil nach rechts unten auf Malaysia. Dann zoomt man solange, bis die Ortsnamen auftauchen, fährt mit dem Pfeil auf Kuala Lumpur, drückt den Clickstick, und es wird die Entfernung von 9951,43 Kilometer angezeigt. Ausgewählte Orte kann man dann für schnelleren Zugriff als Favoriten speichern. Wenn man noch weiter zoomt, stellt man fest, daß die Karte in Küstennähe sogar irgendwelche Navigationshilfen für die Schiffffffahrt anzeigt!
Wie oben bereits erwähnt, arbeiten wir seit 40 Jahren mit PCs beziehungsweise deren hausgroßen Vorläufern (Control Data Corporation mit Lochkartenterminal und Fortran ...) und haben demgemäß intensivst eingebrannte Erfahrungen mit Systemabstürzen und Fehlbedienungen. Das Garmin GPSmap 60CSx ist nichts anderes als ein Hochleistungs-Rechenknecht und birgt somit ebendessen systemimmanente Gefahren. Man sollte daher regelmäßig Listen der abgespeicherten Wegpunkte und Routen anfertigen, beispielsweise durch Datenübertragung und Abspeichern auf einem PC mit entsprechender GPS-Software und sofortiger Sicherungskopie einschließlich Papierausdruck! Außerdem sollte man sein Gerät nicht zum Herumspielen aus der Hand geben, denn unbedarfte Anwender drücken garantiert sofort die Tastenkombination für Trip Computer - Menü - Zurücksetzen - Alle wählen - Ausführen - OK! And that was that.
Das GPSmap 60CSx zeigt natürlich für jeden Ort der Welt und für jede beliebige Zeit auch sämtliche astronomischen Daten und Kalenderfunktionen.


Das European Geostationary Navigation Overlay System soll die Meßgenauigkeit von GPS-Geräten in Europa verbessern. Die Korrektursignale werden von geostationären Satelliten ausgestrahlt, die wie METEOSAT und NOAA genau über dem Äquator stehen und daher wesentlich weiter von der Erdoberfläche entfernt sind als die umlaufenden Satelliten des GPS-Systems.

Unter günstigen Empfangsbedingungen wurde bereits die Signalstärke 4 erreicht. Trotzdem werden die Korrekturdaten nicht verarbeitet, und man sieht das daran, daß der Signalbalken des Satelliten 44 dann grau statt schwarz ist, so wie hier bei einem Geko 201, das mit den Korrektursignalen des Satelliten 33 eine Genauigkeit von 3 Metern erreicht:

Wie man der Garmin Software Update Change History entnehmen kann, liegt das daran, daß das Gerät automatisch NUR den Satelliten mit den für die aktuelle Position vorteilhaftesten Korrekturdaten auswählt. Wenn die aktuelle Position außerhalb eines vordefinierten Satelliten-Sendezielgebiets liegt, wird der Satellit offensichtlich auch dann NICHT berücksichtigt, wenn er volle Signalstärke liefert und KEIN anderer Korrekturdaten-Satellit empfangen werden kann. Daraus folgt: wenn im Raum Tübingen in einer ostsüdöstlich exponierten Höhenlage INMARSAT-3 AOR-E nicht empfangen werden kann, stattdessen aber INMARSAT-3 IOR mit voller Signalstärke ins Gerät knallt, gibt es trotzdem keine Positionskorrektur!
Das GPSmap 60CSx ist sowohl im Normalbetrieb als auch im Energiespar-Modus EGNOS-fähig und zeigt auf der Satellitenseite das Einrasten auf die Differentialkorrektur für die entsprechenden GPS-Satelliten mit dem Buchstaben D in deren Signalbalken an. Die Genauigkeit der Positionsbestimmung verbessert sich dann bis auf sehr gute 2-3 Meter wie oben auf der Geko-201-Grafik. Achtung: wenn am Gerät die EGNOS-Korrektur eingeschaltet ist und EGNOS-Signale fehlen oder falsch sind, wird die Genauigkeit der Positionsberechnung ungenauer gegenüber ausgeschalteter EGNOS-Korrektur. Daraus folgt, daß man die EGNOS-Korrektur am besten ausschaltet, wenn man für längere Zeit keine freie Sicht auf den Horizont im Südosten - Süden - Südwesten hat!
Aufgrund eigener Erfahrung wissen wir, daß man in Mauritius mit einer entsprechenden Antenne sogar den gerade mal 2 Grad "hohen" METEOSAT über dem Golf von Guinea empfangen kann, solange nicht gerade am Westhorizont ein Touristenbus vorbeifährt und das Signal für ein paar Sekunden unterbricht ... Nota bene, wir haben ihn nicht mit dem Ersatz-METEOSAT im Norden verwechselt, den die ESA wegen der fehlenden russischen Satelliten vor einigen Jahren nach Osten über den Indischen Ozean verschoben hat!
Wir verwenden folgende Einstellungen am GPSmap 60CSx:
Alle Wegpunkte liegen im UTM-Feld 32T. Im laufenden Text stellen wir die von uns gemessenen Wegpunkte im UTM-Gitter wie folgt dar:
(GPS
Name (unsere mnemonische Systematik ist hier definiert)
Rechtswert ohne die führende Null
Hochwert
Höhe)
Beispiele:
Wegpunkt in Forno, an dem der neu markierte Standard-Zugang zur GTA beginnt
(GPS D GTA Forno 444759 5087195 882)
Bocchetta di Campello Monti
(GPS B di Campello 439950 5085533 1908)
Mit den teuren Garmin-Spezialkabeln kann man die GPS-Geräte über die serielle oder über die USB-Schnittstelle an einen Laptop, PC oder Palm anschließen. Dann kann man
Mit Gartrip lassen sich die Wegpunkte auch grafisch darstellen. Wenn keine digitalisierten topografischen Karten von CD oder aus dem Internet zur Verfügung stehen, scannt man vorhandene Karten, kalibriert sie am Bildschirm und kann sie dann als Hintergrundgrafik für Wegpunkte, Routen und Tracks hernehmen. Wanderkarten im Maßstab 1:50000 oder 1:25000 scannt man am besten mit einer Auflösung von maximal 200 dots per inch (DPI) im .jpg-Format, da die Dateien sonst zu groß werden. Große Karten werden in leicht überlappende A4-Blätter aufgeteilt und diese werden dann vom GPS-Programm automatisch aneinandergereiht. Es ist NICHT sinnvoll, mit irgendwelchen Grafikprogrammen alles wieder auf eine Datei zusammenzuschießen, da die daraus entstehende riesige Grafikdatei auch mit superschnellen PCs viel zu langsam geladen und bearbeitet wird! Weil es für Italien keine brauchbaren Amtlichen Topografischen Karten gibt, schon garnicht auf CD, könnte man auch auf die Idee kommen, ersatzweise hochauflösende Satellitenbilder herzunehmen. Die im Internet verfügbaren Satellitenfotos sind für unsere Zwecke leider völlig unbrauchbar, und die käuflich erwerbbaren Produkte von Kommerzfirmen wie Eurimage (denen wir europäische und vor allem bundesdeutsche Steuerzahler die Satelliten erst noch, nota bene!, kostenlos zur Verfügung stellen!) und "Magic Maps" sind schon vom Preis her eine Frechheit: 70 EUR für die beiden auch mit schnellen PCs kreuzlahmen Baden-Württemberg-CDs, die von irgendwelchen Unistudenten aus Tübingen für diese Tochterfirma des lokalen Monopolisten Osiander zusammengepfuscht wurden! In der Bedienungsanleitung des GPSmap 60CSx steht völlig zu recht "Außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika sind vollständige und genaue digitale Daten entweder nicht oder nur zu unangemessen hohen Preisen verfügbar". Von den Amerikanern kann man sich, wie dort üblich, kostenlos beispielsweise hier sehr schöne Landsat-7-Fotos vom Jahr 2000 herunterladen - auf 100 Prozent gezoomt und bis zu 1600 x 1200 Pixel groß -, aber sie sind als topografische Karten leider völlig ungeeignet, und ausgerechnet auf dem schönen Satellitenfoto vom Sesiatal hat es viele Wolken.
Die für GTA-Wanderer idealen IGC-Karten haben KEIN Gitternetz. Die Kalibrierung einer eingescannten Karte ohne Gitternetz geht mit Gartrip jedoch sehr einfach, wenn man zuvor schon mit dem GPS einige Wegpunkte im Kartengebiet gemessen hat. Man öffnet die Karte und geht auf Kalibrieren. Vorgegeben werden zwei Punkte: die Ecken links unten und rechts oben. Mittels der rechten Maustaste zoomt man den Bereich links unten und klickt auf einen Ort, für den schon ein Wegpunkt gemessen wurde, zum Beispiel ein Dorf oder eine Alpe oder ein Gipfel, und markiert "Punkt 1 (rot) hier setzen". Dann kann man in der Zeichnungssteuerung dessen Koordinaten einfach mit der Funktion "kopiert von WP" aus der Wegpunktliste übernehmen und muß sie nicht von Hand eintragen. Genauso verfährt man mit dem blauen Punkt rechts oben. In der Vorschau sieht man dann bereits das Gitternetz und kann die fertige Kalibrierung mit "OK" übernehmen. Für die Genauigkeit der Kalibrierung muß man natürlich möglichst weit auseinanderliegende Wegpunkte hernehmen, und man muß unter Zuhilfenahme der Zoomfunktion unbedingt so präzise wie möglich arbeiten! Nachstehende Grafik zeigt einen kleinen Ausschnitt aus der IGC-Karte 10 mit der orange eingezeichneten GTA-Etappe 4 zwischen Rimella und Fobello, die übrigens zwischen La Res und dem Mastallonetal immer noch falsch eingezeichnet ist (über Ronco). Die Karte wurde wie beschrieben gescannt und kalibriert sowie das blaue UTM-Gitternetz draufgeknallt. Einige unserer Wegpunkte sind als schwarze Punkte zu sehen. Wenn man mit der Maus auf einen Wegpunkt zeigt, werden dessen Daten angezeigt, in diesem Fall die Alpe Fauto. Natürlich kann man sich auch sämtliche Wegpunkte mit allen Daten anzeigen lassen, aber wenn man so wie wir über 1000 Wegpunkte alleine in diesem Gebiet hat, sieht man vor lauter schwarzen Punkten und zugehörigen Textkästchen von der darunterliegenden Wanderkarte überhaupt nix mehr!

Wenn man auf die GTA einen Schlepptop-PC mitschleppen würde, könnte man sich also vorher sämtliche greifbaren Wanderkarten draufspielen und kalibrieren und unterwegs immer gleich mit dem GPS die Wegpunkte ... Träumen Sie? Die meisten GTA-Weitwanderer haben sowieso viel zuviel unnötiges Gepäck dabei!
Die nachstehende Grafik mit UTM-Gitter, aber ohne Hintergrundkarte, zeigt die Lage einiger unserer Wegpunkte rund um die Bocchetta di Campello Monti BMONTI. Einige der angezeigten Wegpunkte sind geheim und werden deren Koordinaten daher absichtlich verborgen - siehe unten - die Höhen aller Wegpunkte sind jedoch angegeben. Einige der bekannteren Wegpunkte sind ABORGO Unterkunftshütte der CAI-Sektion Borgomanero (innerhalb der APELLO Alpe Pianello), AROCCA Alpe Rondecca, ASECCA Alpe Sinanecca, A--WAN Alpe Wan, AWERCH Alpe Werch, BROSSI Bocchetta dei Rossi, CAPIO Monte Càpio, FGIORG Frazione San Giorgio (von Rimella), FGOTTA Frazione San Gottardo (von Rimella). Unsere Wegpunkt-Mnemonik ist hier erklärt. Wenn man, wie in der Grafik angedeutet, mit der Maus einen Rahmen um ein Zielgebiet zieht, werden in der Gesamtliste im Gartrip-Haupfenster automatisch nur die Wegpunkte innerhalb des Rahmens markiert. Wenn das Zielgebiet "krumm" ist und nicht durch einen rechteckigen Rahmen festgelegt werden kann, kann man innerhalb oder außerhalb gelegene Wegpunkte mit der Maus dazufügen oder wegklicken. Anschließend schießt das Programm auf Befehl nur diese Auswahl in den Wegpunkte-Speicher des GPS-Geräts. Diesen muß man vorher unbedingt vollständig löschen, um unberechenbare Konflikte zwischen möglicherweise gleichnamigen oder koordinatenidentischen Wegpunkten, oder ein Überlaufen des Wegpunkte-Speichers, zu vermeiden: Trip Computer - Menü - Zurücksetzen - Alle wählen - Ausführen - OK! - ein Horrorbefehl, von dem man ansonsten unbedingt die Finger lassen sollte, denn sonst sind alle WEGpunkte, wie an und pfirsich deren Name schon sagt, WEG!!! Im Beispiel besteht die Auswahl aus den grün gezeichneten G-1790, G-1764, D-1718, D-1891, BMONTI, APELLO und ABORGO. Für unsere Arbeit in Rimella und im Sesiatal ist diese Auswahlmöglichkeit für wechselnde Zielgebiete eine der tollsten Funktionen!

Von den noch leistungsfähigeren GPS-Programmen wurden uns Fugawi, Ozi und Touratech mehrfach empfohlen. Sie sind natürlich wesentlich teurer, und wenn man ihre umfangreichen Möglichkeiten ausnützen möchte, verbringt man garantiert mehr Zeit zuhause am PC als unterwegs mit dem GPS. Wer allerdings hofft, mit derartigen Lösungen anstelle jahrelang bewährter wirklich hervorragender kostenloser Freeware- und Shareware-Programme wie Gartrip, GPS Babel, GPS Track Analyse, Mapsource und so weiter endlich einmal alles zusammen unter einer einzigen gscheiten Oberfläche und "aus einem Guß" zu (hand-) haben, der wird maßlos enttäuscht sein. Touratechs "Quo Vadis" beispielsweise hat eine aus heutiger Sicht - wir schreiben 2010 und nicht mehr 1990, vero o non?! - unglaublich unergonomische Benutzeroberfläche und mangelhafte Hilfefunktion, die nicht mal das Stichwort "Wegpunkt" kennt: roba da matt'. Diese weltfremde Mentalität ist leider durchaus typisch für inzwischen kommerzielle Produkte, die vor zig Jahren mal als Freak-Projekt angefangen haben, immer weiter aufgeblasen und aufgedonnert wurden und schon längst eine vollständige und grundlegende Überarbeitung der grauenhaften GUI und der gesamten Menüstruktur durch außenstehende Fachleute - vuol dire: ausdrücklich nicht durch den Computer-Kumpel vom Sohn des Geschäftsführers, oder durch "abgebrochene Studenten", wie wir hier in der schönen Universitätsstadt Tübingen sagen, oder sonstige größenwahnsinnige Amateur-"Programmierer" - total verschlafen haben. Believe it or not, der Hersteller erwartet von den Kunden tatsächlich, daß sie sich durch Hunderte Seiten "Forum" hangeln und klicken und sich erst noch recht rotzig belehren lassen müssen, nur um irgendwelche versteckten Funktionen herauszufinden: eine echte Frechheit. Früher nannte man so etwas "Bananen-Software": sie reift beim Kunden ... Wie man hier und hier sieht, meinen nicht nur wir, daß man für den stolzen Preis von 160 Mickymausdollar wenigstens eine gscheite professionelle GUI erwarten kann! - 25. Januar 2010: Nach unseren massiven Beschwerden verspricht TTQV-Produktmanager Ralf Bögel Besserung. Sperumma per il bene!
Die Darstellung von Tracks in Gartrip ist auf vielfältige Art möglich. Nachstehende Grafik mit UTM-Gitter, aber ohne Hintergrundkarte, zeigt eine Busfahrt von T-HAG Hagelloch über T-UNI Universität nach TBUSHF Busbahnhof, eine Zugfahrt über T-WEST Tübingen-West, SREINR Gärtnerei Schreiner, SHEUMS Mühle Heumesser und UJESIN Unterjesingen nach UENTRI Entringen, eine Busfahrt nach UBHOLZ Breitenholz und eine Wanderung über UMATSC Matschsattel und UBEKLE Becklesgarten nach T-HAG. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten während der verschiedenen Fortbewegungsarten sind auch an der Dichte der Meßpunkte gut sichtbar. Bei jedem Wegpunkt stehen dessen Koordinaten und die Höhe. Empfangsstörungen in der Stadt bei T-UNI und im Wald bei UMATSC sind als kurze Aussetzer gut sichtbar. Die Spur wurde am 17. Januar 2004 nachmittags von 1503 bis 1746 MEZ mit einem alten Etrex-Basisgerät aufgenommen (angezeigt werden die 10-Minuten-Zeitmarken sowie die 1-Kilometer-Meilensteine) und man sieht an dieser Track sehr gut, wie empfangsstark dieses vom technischen Design her rund 10 Jahre alte Gerät auch im Bus, in der Stadt, im Zug und im Wald ist!

Die Amtliche Topografische Karte 1:25000 wird in einigen deutschen Bundesländern auch auf CD angeboten. Mit dem mitgelieferten Programm GPStrans werden die Tracks aus dem GPS auf den PC übertragen und im Overlay-Format als .ovl-Datei gespeichert. Derartige Dateien können dann in die interaktive Digitalkarte als Pfade importiert und weiterverarbeitet werden, beispielsweise um Höhenprofile zu erzeugen oder um den Track noch einmal dreidimensional virtuell "abzufliegen". Wer solche Grafikfunktionen nicht benötigt und mit einer reinen Textverwaltung seiner Wegpunkte zufrieden ist, der ist mit dem kostenlosen Programm G7towin gut bedient. Nach Wahl werden in der erzeugten Wegpunktliste auch dieselben Grafiksymbole (Haus, Foto, Auto und so weiter) wie am Trip Computer - Menü - Zurücksetzen - Alle wählen - Ausführen - OK angezeigt, und die Liste kann in vielen verschiedenen Formaten abgespeichert werden, unter anderem auch als Rohtext, den man dann mit anderen Programmen (beispielsweise Winword) weiter editieren und formatieren kann. Mit G7towin kann man sogar die Bildschirmanzeige des GPS-Geräts herunterladen und dessen extrem genaue Satellitenzeit in den PC übernehmen. Die Liste der Trackpunkte kann man genauso wie die Wegpunkte herunterladen und weiterverarbeiten. Die oben erwähnte Empfangsstörung im Wald zwischen UMATSC und UBEKLE zwischen 1550-1600 UTC = 1650-1700 MEZ sieht dann so aus:

Wenn der Speicher voll ist, werden automatisch die ältesten Trackpunkte durch neue überschrieben. Die Koordinaten werden auf 10 Zentimeter genau ausgegeben und die Höhe (in der letzten Spalte) auf Mikrometer (Tausendstel Millimeter), beispielsweise 480 Meter und 79 Zentimeter und 6 Millimeter und 631 Mikrometer, was reichlich sinnlos ist. In der vollständigen Trackpunktliste sind noch weitere Daten enthalten wie
Das bereits erwähnte Programm Mapsource, das den neuesten Geräten von Garmin beiliegt, ist sehr einfach zu bedienen und ermöglicht eine noch umfassendere Auswertung der aufgezeichneten Tracks:


Das GPS-System wird vom amerikanischen Militär betrieben, und es wird daher vollständig vom Steuerzahler der Vereinigten Staaten von Amerika finanziert. Ohne das ausgereifte und in der alltäglichen Praxis extrem zuverlässige GPS-System wäre es für uns - trotz jahrzehntelanger Dschungelerfahrung in Malaysia und in Donesien - vollkommen unmöglich gewesen, das total undokumentierte und nahezu entvölkerte Wildnisgebiet des Mastallonetals von unten bis oben innerhalb von nur drei Jahren generalstabsmäßig mit buchstäblich durchschlagendem Erfolg zu erschließen und schon 2001 die ersten geführten Bergwanderungen mit begeisterten Touristengruppen durchzuführen. Dies ist eine Tatsache und wenn Ihnen das alles nicht gefällt, weil nicht sein kann, was nicht sein darf und/oder weil Sie ein politisch korrekter Amerikahasser sind, dann ist es reine Zeit- und Nervenverschwendung, wenn Sie hier noch weiterlesen, und wenn Sie hier klicken, dann kommt sowieso der Herzkasper. Needless to say, ein Auto mit "Naffi" zu fahren ist bei Todesstrafe verboten und ein Taschentelefon mit GPS-Modul zu benutzen ist sowieso des Teufels, und wer es dennoch tut, der kommt direkt in die Hölle. Warten Sie doch einfach noch ein paar Jahrzehnte, bis die Superschofseckel von der sogenannten "EU" endlich etwas gleichwertiges zusammengepfuscht haben: im Spiegel vom 5. März 2007 ist schon jetzt von "frühestens 2012" die Rede, und der durchaus größenwahnsinnige BITKOM spricht gar von 2014. Und wir? Tra noi come esperti: magaaaaaaaari duemilaquindesch o duemilasedesch, 'lura per essere sul sicüüüür faccumma duemilasettesch! Chilossa? Auf deutsch: vielleicht knapp vor 2020, und realistisch: vergiß es. Die ratzfatz raubkopierenden Rotchinesen, denen die saudummen "Europäer" ihre sauteure Hochtechnologie praktisch kostenlos hinterhergeschmissen haben - wie immer finanziert durch die bodenlos belämmerten bundesdeutschen Steuerzahler! -, sind mit Compass in 2012 sowieso viel schneller, und die Amerikomiker - ja, genau die! - erst noch besser: 2012 GPS Two, 2018 GPS Three. That's for sure.

Mit uns grinst Buzzle: "Perhaps the EU should turn to the Chinese and ask them to stump up the money - and take most of the touted jobs with them. The Americans are quietly laughing, with Boeing, Lockheed Martin et al bidding to launch GPS Three, an equally accurate - and free - service for users in 2013." Allora ciao e buona notte!


"GPS will be free as stated in the Presidential Decision Document (29 March 1996) and by Congress in the 1998 Public Law (105-85). Both state that the U.S. will continue to provide the GPS Standard Positioning Service for peaceful civil, commercial and scientific use on a continuous, worldwide basis, free of direct user fees." Anders als hierzulande, zu Wasser und in der Luft beim Rundfunk- oder Fernsehempfang, beim Amateurfunk oder beim Empfang von Wettersatelliten werden folglich - auch von militärischen oder zivilen Anwendern außerhalb der USA! - keinerlei Benutzungsgebühren abgezockt von irgendwelchen ineffektiven, korrupten, selbsternannten, undemokratischen und unfähigen Behörden; dies selbst dann nicht, wenn GPS voll kommerziell genutzt wird wie beispielsweise für die professionelle Ortung von Seecontainern oder für die Navigation von Fahrzeugen, Flugzeugen und Schiffen aller Art. Aufgrund seiner strategischen Bedeutung kann GPS jederzeit und ohne Vorwarnung in seiner Genauigkeit reduziert, für beliebige Regionen bewußt verfälscht oder gar ganz nach Gutdünken völlig abgeschaltet werden. Während des Irakkriegs 2003 waren zwar in Mitteleuropa gelegentlich weniger Satelliten zu empfangen - manchmal nur 5 oder 6 -, aber durch eine höhere Präzision der von diesen zur Verfügung gestellten Navigationsdaten wurden hier im alltäglichen Gebrauch trotzdem die üblichen 4 bis 10 Meter Genauigkeit durchgehend erreicht. Soviel zu den überaus lächerlichen Behauptungen der gewohnt ahnungslosen Journalisten, der Irakkrieg hätte hierzulande, zu Wasser und in der Luft die GPS-Anwendung beeinträchtigt. Einer dieser verblendeten Obermanipulateure sah sich sogar gezwungen, im Deutschlandfunk am 11. November 2007 um 1755 zur Abwechslung endlich mal die Wahrheit zu sagen: "Es ist richtig, daß die USA GPS noch nie abgestellt haben." Der Kommentar eines Fachmanns steht hier. Im übrigen versteht es sich von selbst, daß auch internationale Terroristen intensiven Gebrauch von GPS machen und daß das neue amerikomische Mysterium für Heimatsicherheit deswegen in der Nähe von Atomkraftwerken, Waffenlagern und so weiter die Technologie der GPS Spoofers einsetzt!
Das jahrzehntelange Totalversagen der weltweit begrinsten "Europäischen Union" beim Thema Satellitennavigation beschreiben wir ausführlich hier. - Im übrigen ist es eine "EU"-typische Frechheit und Geschichtsfälschung, ein "europäisches" Satelliten-Navigationssystem nicht nach dem genialen Deutschen Johannes Kepler zu benennen, der bereits im 17. Jahrhundert mit unglaublicher Präzision über Positionsbestimmung, Erdmessung, navigatorische Probleme, Koordinatensysteme, elliptische Bahnen und Planetengesetze geforscht, den Begriff "Satellit" geprägt und ein 22 Bände umfassendes Werk erarbeitet hat; jeder Wettersatelliten-Foto-Anwender weltweit nutzt Sekunde für Sekunde die berühmten Kepler Elements, die bei Insidern einfach "Keps" heißen. Galileo Galilei dagegen hat sich mit allen diesen Themen niemals ernsthaft befaßt: für diesen lateinischen Trottel bewegten sich die Planeten gleichförmig auf irgendwelchen primitiven kopernikanischen Kreisbahnen und damit basta!

Technologisch führende Produkte wie dieses GPS-Modul aus der Schweiz sind ein weiterer Beweis für das, was wir und zahlreiche andere Experten schon seit über zehn Jahren übereinstimmend feststellen: daß "EU"-Größenwahnsinnsprojekte wie "DRM" (Digital Radio Mondiale auf Kurzwelle, schon der Name ist völlig idiotisch und unverständlich!), "Galileo" und "ISS" den technischen Fortschritt nicht etwa fördern, sondern im Gegenteil sogar massiv verhindern! Was soll eigentlich in zehn oder zwanzig Jahren, oder eher überhaupt gar nie, die dann längst total veraltete Technologie des lächerlichen "Galileo" der sogenannten "EU", wenn schon seit 2007 die schweizerische Ublox-Technologie in Verbindung mit DGPS Super Sense Genauigkeiten von ein paar Dezimetern ermöglicht? Selbst ohne DGPS - und vor allem ohne das weltweit begrinste EGNOS! - werden sehr schöne 2½ Meter erreicht, wie uns Ublox-Field-Application-Engineer Lukas Schauber am 19. November 2007 schreibt: "Als Genauigkeit geben wir eine Circular Error Probability (CEP) von 2.5 Meter an. Das heisst, dass bei stationärer Messung unter optimalen Bedingungen 50 Prozent aller Messpunkte über 24 Stunden in einem Kreis mit Radius 2.5 Meter liegt."
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete am 14. April 2009 über die amerikanische Firma SIRF, der wir neue hochempfindliche GPS-Chips verdanken. Ihr Gründer Kanwar Chadha ist erstens Inder und zweitens Ingenieur: "Bis zum Jahr 2012 werden 700000000 bis 1000000000 Einheiten GPS-Chips pro Jahr verkauft, langfristig 2000000000 Einheiten." Unsere visionäre Vorhersage aus dem Jahre 2002 "GPS-Module im Taschentelefon und in der Digitalkamera werden spätestens 2008 zur Standardausstattung gehören" an dieser Stelle ist also schon längst Wirklichkeit geworden: "Die Kamera weiß, wo sie ist, und das Handy kennt den Weg." Inutile dire che, unter dieser Überschrift wird in dem umfassenden halbseitigen Artikel der FAZ das überaus lächerliche "Galileo" oder gar die "EU" mit keinem einzigen Wort mehr erwähnt, und das ist gut so. Willkommen in der Wirklichkeit!
Aufgrund dieser militärstrategischen Situation übernehmen wir keinerlei Verantwortung für die Genauigkeit der auf unseren Webseiten nach GPS-Eigenmessungen veröffentlichten Positions- und Höhenangaben beispielsweise in Form von Wegpunkten. Wir empfehlen Ihnen DRINGEND, sich nicht alleine auf die hochtechnisierte und somit latent störanfällige GPS-Navigation oder gar auf unsere Wegpunkte zu verlassen und stets Höhenmesser, Karte und Kompaß mitzuführen und deren Anwendung und Gebrauch VOR dem Verlassen der Zivilisation INTENSIV zu üben!
Selbstverständlich kann GPS-Navigation im Gebirge nicht so sorglos wie im Flachland, in der Wüste, auf See oder gar im Auto benützt werden. Das stupide Ablaufen von vorgegebenen Wegpunkten wäre im Gebirge völlig sinnlos: in der Urlandschaft des Valsesia würde die Luftlinie von A nach B unbedarfte Anwender verdammt schnell an einen lebensgefährlichen Wandabbruch oder in eine ungangbare tiefe Schlucht führen, aus der es garantiert keine Hubschrauberrettung per Taschentelefon geben würde, weil letzteres dort unten nämlich genausowenig funktioniert wie GPS. Deshalb werden wir niemals komplett herunterladbare Tracks abseits der GTA veröffentlichen, wie sie im Internet für Bergsteiger ("Von der Monte-Rosa-Hütte zur Dufourspitze") oder Motorradfahrer ("Rund um die Sella") oder Mountainbiker ("Rund um den Lago d'Orta") verfügbar sind, von den Tausenden Routen für Autofahrer ganz zu schweigen.
Wir veröffentlichen im Internet und anderswo lediglich die geographischen Koordinaten gut bekannter oder leicht zu erreichender Wegpunkte wie beispielsweise Alpe Rondecca oder Bocchetta di Campello Monti oder Monte Càpio. Um zu verhindern, daß kommerzielle Schmarotzer vom Niveau des sogenannten "DAV Summit Club" einfach unsere GPS-Wegpunkte und -Routen oder gar -Tracks nachgehen, veröffentlichen wir natürlich NICHT die exakten Daten unserer vielen tausend "geheimen" Geländepunkte, Wege und Überschreitungen. Da wir die Gier der kommerziellen Reiseverunstalter nach immer neuen "Destinationen" nur zu gut kennen, seien diese daher nachdrücklich gewarnt: in Rimella gehen die Uhren schon seit über 700 Jahren anders als in Bayern oder Nepal oder Südtirol, wo Sie für eine Handvoll Dollar mehr die Puppen tanzen lassen können!

In der amtlichen Digitalkarte CTRN (Carta Tecnica Regionale Numerica) 1:10000 sind nicht mal die Bocchetta di Campello Monti - geschweige denn die verwirrenden Ortsnamen der zahlreichen Frazioni - richtig eingezeichnet.

In Hochgurgl/Obergurgl werden Kunstschneekanonen bis hinauf auf 2900 Meter gebaut, und für die Beschneiung der 160 Hektar Piste braucht es rund 200 Tonnen Wasser PRO TAG (Süddeutsche Zeitung vom 23. Oktober 2003): niemand überlegt sich wirklich neue Ideen für einen intelligenten und umweltverträglichen Tourismus auch im sogenannten Winter!
Achtung Flugzeugführer und Piloten: Falsch und alleine angewendetes GPS ist tödlich. Beachten Sie stets die SOPs und navigieren Sie NIEMALS nur nach GPS! Achten Sie stets auf Ihr GPWS, denn sonst gibt es in unserer abkürzungsgeplagten Zunft demnächst neben dem gefürchteten CFIT auch noch GFIT: GPS Flight Into Terrain. Nach unseren Nachforschungen waren selbstgebastelte GPS-Anflüge in den letzten 10 Jahren die Ursache von mindestens 40 Totalverlusten mit Dutzenden, wenn nicht sogar Hunderten von Toten. Nur zwei Beispiele:

(Mit OMEGA war es genauso: wir haben schon 1985 die vom gallischen Militär betriebene Station in Le Port de La Riviere des Galets an der Südwestküste der bis heute "französischen" Kolonialinsel Reunion besichtigt und ausgiebig fotografiert. Auch OMEGA war selbstverständlich amerikanisch, einmal im Jahr kam zum Abgleichen die Air-Force-Zauberkiste mit dem Cäsiumchronometer an Bord vorbei, die bedauernswerten Gallier mußten Frenglish parlieren, che orrore!, und alle Geräte in der langen Senderhalle, "getarnt" durch ein Zuckerrohrfeld, waren selbstverständlich in Englisch beschriftet!) Ansonsten braucht man nur mal ein paar Stunden lang abends auf 11300 reinzuhören ... Außerhalb von Afrika fliegt niemand sonst so katastrophal unsicher wie die Russen. Nastrovje! Das völlig normale alltägliche Chaos in den Kommunistenkisten (ICAO Journal January 2005 Page 22: "... no information or discussion on MSA ... LSA ... MDH ... NOTAM ... none of the other crew members commented on the omission of this critical information ... None of the flight crew commented on any of the information omitted from the descent approach briefing ... The PIC increased the rate of descent to about 18 MPS ... The CVR provided no evidence that the crew was monitoring the increasing risk or evaluating whether to discontinue the approach ...") wird sehr schön beschrieben vom Australian Transport Safety Bureau. "On 31 January 2003, at 1521 LT, an Ilyushin 76TD freighter impacted terrain near Baucau, East Timor, during its landing approach to Cakung Airport. The aircraft was destroyed by impact forces and a severe post-impact fire, and the six occupants were fatally injured. The crew used selected data from their approach charts to formulate a user-defined, non-precision approach using the on-board GPS. The user-defined approach was non-approved and deviated from normal practice, bypassing all the safety criteria. Erroneous data on the Jeppesen charts meant that the information provided by the navigator (to the PIC) was inaccurate. The flight crew did not use the CAD-issued instrument approach and landing charts. Neither the PIC nor the co-pilot was monitoring the flight instruments. The high rate of descent below the MDH in IMC continued unchecked until less than two seconds before impact."
UK AIC 46/2009: "Jamming trials that covered much of north Scotland have been in progress for some time now. By flying a 500 W ERP jamming transmitter at FL100, a wide area could be rendered incapable of GPS reception up to FL400."

ICAO Journal 4/2006: "GPS offers excellent accuracy, but its performance is also vulnerable to adverse satellite geometry, signal masking, interference, and errors from satellite signals. As GPS satellites move throughout the day, the effect that the geometry has on the horizontal position solution continues to change. The mask angle used by the system, satellite selection methods, and the loss of satellites because of terrain masking, aircraft manoeuvres or signal interference, all influence the geometry."
Greg Göbel schreibt hier: "GPS can be effectively jammed with a brute-force broadband jammer that throws out radio noise all over the spectrum. A specialized GPS jammer that selectively operates on GPS frequencies would be even more effective, and both Russian companies and American academic institutions have developed such jammers. GPS signals have actually been jammed by accident on a number of occasions, interfering with the navigation systems of aircraft. There is no shortage of antijamming ideas. Of course, GPS-guided smart munitions always have a backup inertial navigation system to take over when the GPS signal has been demonstrably compromised, though the accuracy of the INS is poorer than that of GPS. Weapons can also be designed to have a home-on-jam capability to attack the GPS jammer. However, trading a GPS-guided munition that costs tens of thousands of dollars at minimum for a 500 USD jammer would not be a bargain. GPS receivers can improve their resistance to jamming by improving the selectivity of their reception. One approach is to use multiple separated antennas so that the angle of the signal being received can be determined, assisting in the rejection of signals coming from the ground and not the sky. Increasing GPS satellite power output would help, and in fact the GPS-3 satellites now under consideration may use focused spot beams to ensure much higher signal power in specific combat theaters."
Sehr gut:
Uli Benker, GPS - Praxisbuch und Ratgeber für die GPS-Navigation auf Outdoor-Touren. Verlag Bruckmann, München 2010, ISBN 3-7654-5375-5. Ein Standardwerk, das auch die neuesten Garmin-Geräte ausführlich beschreibt mit Stand Oktober 2009 ... und endlich mal ein Autor, der aussagefähige Screenshots abbildet! Das mit Abstand ausführlichste und aktuellste Handbuch auf dem Markt.
Sehr gut:
Thomas Froitzheim, GPS für Biker, Bruckmann-Verlag, München 2009, ISBN 978-3-7654-5016-7. Umfangreiche bayrische Qualitätsarbeit für Radfahrer, aber genausogut für Wanderer geeignet, topaktuell. Völlig absurd ist allerdings die Märchen-Seite 25 "Galileo besteht aus ... Galileo funktioniert ...", denn wie inzwischen auch der letzte Depp - und erst recht ein Fachautor! - begriffen haben sollte, gibt es "Galileo" nicht und wird es auch in überschaubarer Zeit nicht geben. Capito? And that was that!
Gut:
Rainer Höh, GPS Outdoor-Navigation, 5. Auflage. Verlag Rump, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-8317-1598-5. Saubere schwäbische Qualitätsarbeit, nicht mehr ganz aktuell, rundum empfehlenswert.
GPS-Webseite der United States Coast Guard
Maske zur Umwandlung von Grad Minuten Sekunden in UTM-Koordinaten und umgekehrt
Exzellentes Kompendium der schweizerischen GPS-Modul-Firma Ublox

Jörg Klingenfuss
Initiative Pro Rimella
Mitglied CAI Sektion Varallo
UTM 32U 500886 5376376 440
Hagenloher Str. 14
D-72070 Tübingen
Telefon 07071 62830
Fax 07071 600849
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