Projekte in Rimella und im Sesiatal

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Rimella
Unten der Ortsteil San Gottardo
Im Hintergrund der Monte Rosa
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Situation
Politik
Projekte
Klimawandel
Tourismus

Situation

"EU"-weit wird die gewohnt oberflächliche Sprechblasen-Politik ausschließlich in und von den gnadenlos naturentfremdeten Großstädten bestimmt. Angesichts der brutalen Problematik rapide entvölkerter und verwilderter Berggebiete im Piemont hat das ganze großartige Gelaber und Geschwätz total versagt, und das schon seit vielen Jahrzehnten. "Die Letzten dort oben" sind zuwenig Leute und zudem nicht vernetzt, niemand interessiert sich für sie, außer ihnen selbst kennt kaum jemand tatsächlich ihre alltäglichen Lebensumstände ...

Angelo Dago, Gemeinderat von Rimella, in La Stampa vom 16. April 1996

... zukunftsweisende Projekte überlegt sich eh niemand, zunehmend verarmt sind sie sowieso, und "EU"-typisch wird beim ganz großen Geldverteilen wie gewohnt rotzfrech, superarrogant, Extrem Undemokratisch und weltfremd über die Köpfe der echten Einwohner hinweg entschieden. Topaktuelle Interviews aus dem aussterbenden Sesiatal gibt es hier.

Ganz anders lebt man in der schon seit Jahrhunderten direkt- und urdemokratischen Schweiz: dort haben die Bergkantone die Mehrheit im Parlament und vertreten auch entsprechend effektiv und währschaft ihre Wähler.

Beispielsweise hat der städtische Kanton Zürich mit seinen weit über 1 Million Einwohnern im Ständerat (Stand ist eine alte Bezeichnung für Kanton) dasselbe Gewicht, nämlich genau zwei Vertreter, wie der urchige Bergkanton Uri mit nur 35000 Einwohnern. Der Verfasser obiger Anfrage, Hansheiri Inderkum, stammt konkret aus Gurtnellen UR am Gotthard, und nur ein Bergler wie er kennt die Natur und ihre Gefahren. Haargenau in Gurtnellen ereignete sich gerade mal zwei Jahre nach seiner vorausschauend weisen Interpellation ein massiver Felssturz, der zwei deutsche Touristen aus Pforzheim auf der Fahrt nach Italien tötete, riesige Materialschäden anrichtete und mitten im Pfingstferienreisechaos eine einmonatige Totalsperrung der Gotthardstrecke erforderte. Die Fallenergie der gigantischen Felsblöcke wurde durch den Wilerwald glücklicherweise stark gebremst. Ohne diesen Schutzwald, dessen Erhaltung und Ausbau astronomische Summen verschlingt und für den die "EU" mit ihrem umwelt- und menschenzerstörenden Transitschwerverkehr - belgische Hormonturboschweine tausende Kilometer weit nach Italien gekarrt und dann umetikettiert zurück nach Deutschland als sogenannter "Parmaschinken", pfui Teufel! - keinen Cent an die Schweiz bezahlt, hätte es hier noch viel mehr Tote gegeben!

Dramatisches Amateurfoto Sekunden nach dem Felssturz vom 31. Mai 2006
Das Auto der Pforzheimer wurde von einem riesigen Felsblock zerschmettert und brennt aus
Rechts am Parkplatz hat ein anderer Felsblock einen Lastzug halbiert und umgeworfen
Fachleute erkennen auf diesem Foto auch sofort das massive Waldsterben
durch den wahnsinnigen "EU"-Transit ...
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Anrißstelle des Felssturzes
Gut sichtbar ist die systematische Aufforstung weit oberhalb von Autobahn und Nationalstraße
Die jungen Bäume sind noch hellgrün
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Einen weiteren Felssturz auf die Gotthard-Autobahn ohne Personenschäden gab es, wiederum bei Gurtnellen, soeben erst am 8. Februar 2009!

Auszug aus der Rede von Bundesrat Leuenberger am 16. Juni 2009
anläßlich des Durchschlags Erstfeld-Amsteg
des ingenieurtechnischen Weltwunders Gotthard-Basistunnel
mit Abweichungen von horizontal und vertikal unter einem Zentimeter
Die "EU"-Superseckel schwätzen seit Jahrzehnten ...
Die urdemokratischen Schweizer handeln!

Politik

Bergbauern in Bayern, Frankreich, Österreich und insbesondere in der vorbildlichen Schweiz werden wegen der schwierigen Arbeitsbedingungen und für gezielte Landschaftspflege umfangreich subventioniert. Insbesondere für die Bealpung, für Wegarbeiten und für die Infrastruktur gibt es viel Geld, eben um die Kulturlandschaft zu erhalten - die natürlich auch dem in diesen Ländern lebensnotwendigen Massentourismus dient - , und um dadurch die Entstehung von Wildnisgebieten zu verhindern. In Italien gibt es keinen Cent für "die letzten dort oben". Es gibt zwar theoretisch

  • 1985 ein nationales Rahmengesetz zum Umweltschutz: "Legge 8 agosto 1985, n. 431 (Galasso). Conversione in legge con modificazioni del decreto legge 27 giugno 1985, n. 312 concernente disposizioni urgenti per la tutela delle zone di particolare interesse ambientale. Sono sottoposti a vincolo paesaggistico ai sensi della legge 29-6-1939, n. 1497: ... d. le montagne per la parte eccedente 1.600 metri sul livello del mare per la catena alpina e 1.200 metri sul livello del mare per la catena appenninica e per le isole; e. i ghiacciai e i circhi glaciali; f. i parchi e le riserve nazionali o regionali, nonché i territori di protezione esterna dei parchi; g. i territori coperti da foreste e da boschi, ancorché percorsi o danneggiati dal fuoco, e quelli sottoposti a vincolo di rimboschimento; ..." ;
  • 1995 ein regionales piemontesisches Gesetz, das den Landschaftsschutz umfassend garantiert und insbesondere den Berggebieten helfen soll; gemäß diesem Gesetz werden die Kosten für die Zusammenlegung von Grundstücken von der Regionalregierung in Turin übernommen: "Legge regionale 9 ottobre 1995, n. 72. Provvedimenti per la salvaguardia del territorio e per lo sviluppo socio-economico delle zone montane e modifiche alla legge regionale 18 giugno 1992, n. 28 già modificata dalla legge regionale 18 giugno 1992, n. 29. Art. 13. (Interventi per la ricomposizione fondiaria e per i giovani agricoltori) 1. Al fine di favorire la ricomposizione fondiaria, le Comunità Montane possono concedere contributi a copertura delle spese relative agli atti di compravendita e di permuta dei terreni." ;
  • 1999 dasselbe nochmal im Gesetz über die Comunità Montana (CM im Plural): "Legge regionale 2 luglio 1999, n. 16. Testo unico delle leggi sulla montagna. Art. 42. Interventi per la ricomposizione fondiaria e per i giovani agricoltori. 1. Al fine di favorire l'accesso dei giovani all'attività agricola, di evitare la frammentazione delle aziende agricole nelle zone montane, di favorire operazioni di ricomposizione fondiaria, ai sensi dell'articolo 13, comma 4, della l. 97/1994, la Regione e la Cassa per la formazione della proprietà contadina, istituita con decreto legislativo 5 marzo 1948, n. 121 (Provvedimenti a favore di varie Regioni d'Italia meridionale e delle isole), accordano la preferenza del finanziamento dell'acquisto dei terreni, sino alla concorrenza del trenta per cento delle disponibilità finanziarie per la formazione della proprietà coltivatrice, ai seguenti beneficiari: a) coltivatori diretti di età compresa tra i diciotto ed i quarant'anni, residenti nelle zone montane; b) eredi considerati affittuari, ai sensi dell'articolo 49 della legge 3 maggio 1982, n. 203 (Norme sui contratti agrari), delle porzioni di fondi rustici comprese nelle quote degli altri coeredi e residenti nelle zone montane, che intendano acquisire alla scadenza del rapporto di affitto le quote medesime secondo le modalità ed i limiti di cui agli articoli 4 e 5 della l. 97/1994; c) cooperative agricole con sede in territori montani nelle quali la compagine dei soci cooperatori sia composta, per almeno il trenta per cento, da giovani di età compresa tra i diciotto ed i quarant'anni residenti in Comuni montani." ;
  • 2003 die Änderung dieses Gesetzes: "Legge regionale 22 luglio 2003, n. 19. Modifiche alla legge regionale 2 luglio 1999, n. 16 (Testo unico delle leggi sulla montagna)" ;
  • 2004 das neue Statut der Region Piemont: "Il Consiglio regionale ha approvato in prima lettura, il 6 agosto 2004, il testo del nuovo Statuto. STATUTO DELLA REGIONE PIEMONTE. TITOLO I. Principi fondamentali. Art. 8. Territorio. 1. La Regione tutela l’assetto del territorio nelle sue componenti ambientale, paesaggistica, architettonica e ne valorizza la naturale vocazione. 2. La Regione riconosce la specificità dei territori montani e collinari e prevede politiche di intervento a loro favore, al fine di assicurarne le opportunità di sviluppo e la conservazione del particolare ecosistema. Individua nelle Comunità montane e nelle Unioni di Comuni collinari, l’organizzazione dei Comuni atta a rendere effettive le misure di sostegno ai territori montani e collinari. 3. La Regione riconosce condizioni speciali di autonomia nella gestione delle funzioni e delle risorse alle Province con prevalenti caratteristiche montane." ;
  • eine exakt definierte Hierarchie für die Verteilung von "EU"-Geldern vom Landwirtschaftsministerium in Rom über die Region Piemont, die Provinzregierungen und die Berggemeinden-Zusammenschlüsse (Comunità montana) zur Verteilung direkt an die Empfänger für Ausgleichsfinanzierungen und Subventionen. Wieviel Geld aber überhaupt noch ganz unten ankommt, wenn schon am Anfang ausgerechnet das superkorrupte Rom steht und nicht die relativ sauberen Regionalregierungen in Mailand oder Turin, kann man sich denken ...
  • Es gibt im Piemont aber real nicht
  • täler- und provinzübergreifende Zusammenschlüsse von Bergbauern, um ihre Interessen gemeinsam stärker zu vertreten: von Absatzförderung Alpkäse, Alpeninitiative, Alpwirtschaftlichem Verband, Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete, Bergheimat, Berghilfe ...

    Schweizer Berghilfe

    ... Bergwaldprojekt, Caritas Freiwilligen- und Sozialeinsätze im Berggebiet, Fonds Landschaft, Käsereigenossenschaften, Koordinationsstelle Arbeitseinsätze im Berggebiet, Patenschaft für die Berggemeinden, Stiftung Umwelt-Einsatz und der Vereinigung zum Schutz der kleinen und mittleren Bauern, um nur ein paar Lobbygruppen aus der maßstäbesetzenden Schweiz zu nennen, können wir im Piemont nur träumen;

  • eine politisch aktive, geschweige denn erfolgreiche Lobby für die Bergbauern. Im Gegenteil - Lehringer schreibt auf Seite 421: "Alle Alphirten beklagen die mangelnde Unterstützung von Seiten der Gemeinde und der Comunità Montana. Mehrere formulieren dieselben Bedürfnisse, zum Beispiel Unterstützung beim Transport von Gütern, Finanzierung von Hubschrauberflügen oder Hilfe beim Erhalt von Wegen. Alle Alphirten fühlen sich durch die Behörden bürokratisch behindert durch praxisferne Vorschriften und wenig transparente Fördermaßnahmen." Sergio Rossi, Alpe Baranca, GTA-Etappe 4, am 5. Juni 2008: "Wir haben drei Tage lang nur die Transportsäcke gepackt und gewogen, und gestern zwischen zwei Gewittern hat uns Luciano das ganze Zeug mit dem Heli direkt vor die Hütte gesetzt. Das ist echt der beste Pilot im Sesiatal! Jetzt haben wir neues Werkzeug hier und die wichtigsten Lebensmittel für die GTA-Wanderer. Frisches Gemüse und Fleisch tragen wir dann jeden Tag mit dem Rucksack hoch. Vor dem nächsten Sauwetter müssen wir jetzt das ganze Zeug so schnell wie möglich in die Hütte schaffen, zum Glück kommen heute abend die Söhne mit ein paar kräftigen Freunden herauf zum helfen und wir arbeiten die ganze Nacht und dann machen wir ein Fest! Ein Flug ex Fobello Piana stellt mir maximal 600 Kilo vor die Türe und kostet 100 EUR. Es waren total zwölf Flüge, das sind 1200 EUR alleine für die Transportkosten ohne den Warenwert, und Luciano hat uns das sauteure Kerosin für den Lama erst noch zum alten Preis berechnet. Wie soll das alles weitergehen?";

    Rechnung an einen einheimischen Bauunternehmer in Rimella für den Hubschrauber-Transport von Schalungen, Armierungen und Beton vom Parkplatz bei Chiesa an die neue Zisterne oberhalb von Roncaccio superiore, unmittelbar auf der GTA-Etappe 4, erhalten und fotografiert am 29. August 2005. Diese Wahnsinnspreise sind für einfache italienische Älpler schlichtweg unbezahlbar!

  • aufgeweckte Bürgermeister, die die Einheimischen im Dorf darauf aufmerksam machen, daß man beispielsweise für die Erhaltung eines Alpwegs oder für die Errichtung eines neuen Bed and Breakfast umfangreiche Subventionen und Steuererleichterungen erhalten kann. Dieses Manko wirkt sich schon so aus, daß potentielle piemontesische Posto-Tappa-Betreiber und GTA-Wegmacher in ihrer Verzweiflung uns fragen, wer denn eigentlich für diesbezügliche Anträge und Hilfen zuständig ist. Inzwischen ist es schon soweit gekommen, daß wir hier in Tübingen von der Webseite der Region Piemont die entsprechenden Formulare herunterladen, ausdrucken und den potentiellen Posto-Tappa-Betreibern per Post zuschicken oder persönlich mitbringen und erklären!
  • eine maßgeschneiderte Gesetzgebung für die italienischen Alpen. Werner Bätzing, Autor der GTA-Führer und Autor des neuen italienischen Standardwerks 'Le Alpi, una regione unica al centro dell'Europa', in einem Interview des Quotidiano del Nord Est, 24. März 2006: "Die italienische Politik hat die Alpen kaum berücksichtigt, im Gegensatz zur europäischen Politik. Dadurch ist Italien jetzt das Land mit dem größten Niedergang in den Alpen. Die italienischen Probleme sind die Probleme Süditaliens. Die Alpen gehören zu Norditalien und ihre Probleme werden nicht als wichtig bewertet. Solange es der Padanischen Tiefebene gutgeht, sind alle anderen Probleme unwichtig. Die Alpen brauchen spezielle politische und administrative Regelungen. Neue Ideen sind nützlich. Das ist der springende Punkt. Die Jungen aus den Bergen schauen auf die Städte und gehen praktisch nicht mehr in die Berge. In Italien ist die Kultur eigentlich nur städtisch. Wenn wir dagegen die Schweiz betrachten, 'gilt' eine Stimme aus den Bergen mehr als eine aus Zürich, aufgrund der Union der Kantone. Von 24 Kantonen liegen etwa zwei Drittel in den Bergen: sie haben die Mehrheit. Die Befreiung von den Stadtmauern ist wichtig, um neuen Wohlstand auch in Gebieten mit sehr niedriger Einwohnerzahl zu schaffen. Mit der 'Kultur der Städte' kann es für die Berggebiete keine Zukunft geben."
  • In der Flachland-Provinz Vercelli, dem größten Reisanbaugebiet Europas, hat es über 180000 Einwohner, davon alleine 45000 in der Hauptstadt Vercelli, 14000 in Borgosesia und weit unter 10000 in den anderen Kleinstädten wie Santhià und Gattinara. Das Sesiatal selbst ist eine abgelegene Gebirgsregion, die vor 200 Jahren in ihrer Blütezeit sogar eine eigene Provinz war; die spannende Geschichte beschreiben wir hier. Es hat gerade mal 6800 echte (und nicht nur angemeldete) Einwohner, davon knapp 5000 in Varallo. Bleiben also rund 1800 meist ältere Leute in den abgelegenen Bergtälern, die untereinander nicht vernetzt sind, und jeder kann sich ausrechnen, daß die paar Eingeborenen da hinten in der reichen padanischen Tiefebene drunten sowieso niemanden interessieren und daß sie bei Wahlen keinerlei Gewicht haben. An der hypsometrischen Kurve der Provinz sieht man genau, daß die Gebiete, die höher als 1500 Meter liegen, gerade mal 14 Prozent der Gesamtfläche ausmachen.

    Gert Trego vom Verlag der Weitwanderer, der viele Jahre lang die GTA betreut und unterstützt hat, schrieb schon 1993 in seinem Wanderführer Der große Walserweg auf Seite 135 über die Alpen im Gebiet des oberen Sesiatals: "Sieht man, wie hier Bergbauern der EG wirtschaften müssen, und vergleicht das mit der Agrarpolitik in Brüssel, so kann, wenn nicht schnell etwas geschieht, der Tod der Wirtschaft dieser Bauern bereits heute vorausgesagt werden." Ecco!

    Von den Milliardengeldern, die seit über einem halben Jahrhundert von der sogenannten "EU" alleine für deren idiotische, umweltzerstörende und hochkriminelle Agrarpolitik verpulvert werden, abgezockt insbesondere von Frankreich mit netto 3 000 000 000 EUR pro Jahr, das sind unglaubliche 95 EUR pro Sekunde!, ahnen die letzten Einwohner dort oben glücklicherweise nix. "Europa" funktioniert bekanntlich so, daß genau diejenigen Nationen das meiste Geld abzocken, die von Anfang an ihre rücksichtslosesten Manipulatoren an den entscheidenden Schaltstellen der Macht installiert haben, wo sie dann weisungsgemäß ausschließlich im nationalen Interesse am lautesten schreien und lügen und bluffen und auf den Tisch hauen: an allererster Stelle - wie immer seit über einem halben Jahrhundert! - die zentralistischen und extrem korrupten Gallier, dann kommt verdammt lange NIX mehr, und dem perfekt manipulierten Rest gibt man buchstäblich den Rest. Dadurch verstärkt sich vollautomatisch der perverse Effekt, daß ausgerechnet dieses Land mit lächerlichen 2 (zwei, nicht zwölf oder zwanzig. Zwei!) Prozent Anteil der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt (Fischer Weltalmanach 2010 Seite 204) - und nicht etwa tatsächliche Agrarstaaten wie Bulgarien Griechenland Rumänien Süditalien - auch noch die meisten Agrar- (und Struktur-) Gelder abzockt, nämlich satte 17 Prozent von total 55 000 000 000 EUR. Economist, 24. Dezember 2005: "A modern EU budget would not be one that spends 40 % on agriculture ¦¦and another 20 % on 'structural aid' - JK¦¦. This policy benefits France to the tune of 3 000 000 000 EUR net, per year. If France likes wasting taypayer's money on big, rich farmers, which is what the Common Agricultural Policy (CAP) does, it should surely pay for this folly itself. The deal puts off any serious chance for further CAP reforms until 2013." Wir schreiben jetzt 2010 und das alles ist einfach ein permanenter ungeheurer Skandal, denn auf Druck der französischen Politmafia und der gallierhörigen bundesdeutschen Attrappenpolitiker - lascia perdere, diese dummdeutschen Dorfdeppen aus Berlin! - soll diese EU = Extrem Undemokratische Riesensauerei weitere fünfzig Jahre lang ungebremst und genauso pervers weitergehen. "Europa ist nach innen korrupt und nach außen eine Gefahr für den globalen Handel." Sunday Times, 18. Dezember 2005. Bravo, ragazzi, dem ist wahrhaftig nix mehr hinzuzufügen. Und die Entvölkerung in den vergessenen und verlassenen italienischen Bergdörfern geht genauso ungebremst weiter!

    Das exakte Gegenteil davon ist die urdemokratische Schweiz, die sich gottseidank nicht dem verbrecherischen "EU"-Agrarwahnsinn unterworfen hat - Stichwort Hormonturboschweine siehe oben! - und ihre Bergbauern eben gerade nicht verrecken läßt. Economist, 29. September 2007: "There are subsidies for feeding cows only grass and hay, and subsidies for letting them graze outdoors in summer. Swiss voters are big on animal welfare, and tourists like animals. Wildflower meadows, wooded riverbanks and steep fields all attract cash. Officials insist these are payments for public goods that do not distort the market."

    Unverbrauchte junge Fachleute, die sich noch nicht durch Geld oder Macht korrumpieren lassen, haben diese Zusammenhänge schon lange begriffen. So schrieb beispielsweise Rainer Rothfuss vom Gemeinsamen Technischen Sekretariat des Interreg 3 Alpenraumprogramms beim Alpenforschungsinstitut in Garmisch am 28. August 2003: "Gestern Abend hat mir meine Mutter erzählt, dass eine ihrer Freundinnen (Ingeborg Lenzer) ganz begeistert von einer von Dir geführten Wanderung in Rimella gewesen sei. Weil Du aus Tübingen kommst und ich dort auch Geographie studiert habe und jetzt auch mit der Alpenthematik zu tun habe, dachte ich mir, ich melde mich mal kurz. Wir haben ja schon einige Projekte und Anträge vorliegen, die sich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigen, wie die Rimella-Initiative, leider kommen aber die Projektpartner fast immer nur aus den ohnehin reicheren Regionen der Alpen. Wir suchen gerade nach einer Lösung für dieses Problem, da wir ja die Ungleichgewichte zwischen den Regionen mit unserem Programm nicht noch weiter verstärken wollen!" Nach eingehender Aufklärung unsererseits über die tatsächliche Situation vor Ort, insbesondere in Rimella, schrieb er am 30. September 2003 im szenetypischen "EU"-Sprech an seine Kollegen: "In solch benachteiligten Regionen fehlt das Potenzial, um im transnationalen Rahmen zu kooperieren. Um im Interreg-3-B-Rahmen regionale Disparitäten wirksam abzubauen statt eventuell sogar zu verstärken (in der Mid-Term-Evaluation wird ja deren Zunahme während der letzten Jahre erwähnt werden), sollten wir uns Gedanken machen, wie wir auch diese Partner ¦¦gemeint ist die private Initiative Pro Rimella¦¦ in unser Programm einbinden können, die nicht schon unabhängig vom Alpenraumprogramm aufgrund bereits bestehender struktureller Stärken international kooperieren können."

    Die Provinzbürokraten im topfebenen Flachland von Vercelli, dem Zentrum des Reisanbaus in der Padanischen Tiefebene, haben absolut Null Ahnung von den Bedürfnissen und Problemen der Valsesiani oben in den wilden Bergen, und wenn tatsächlich mal aus Versehen Geld ins Tal kommt, handelt es sich durchwegs um völlig sinnlose Projekte, selbstverständlich "EU"-gefördert, an Absurdität sowieso nicht mehr zu überbieten und von den Einheimischen vor Ort, die "EU"-typisch sowieso nie gefragt werden, ausgiebigst begrinst und verlacht. Die hochkriminelle, sinnlose und überaus lächerliche Subventionspolitik der sogenannten "EU" wird auch in einem Artikel im Spiegel vom 19. März 2007 beschrieben, aus dem wir hier zitieren. Nachstehend nur einige Beispiele, denen man unterwegs begegnet - inutile dire che, das ist nur die Spitze des Eisbergs!

    Projekte

    Klimawandel

    Derartige Projekte sind aufgrund der Erderwärmung sowieso sinnlos, da es selbst in der ehemaligen Schneeschmelzzeit mangels Schnee fast kein Wasser mehr hat, wie man hier an den amtlichen Statistiken der Region Piemont sieht.

    Wasserführung des Mastallone und des Sesia Anfang Mai 2005 in Kubikmetern pro Sekunde
    Mastallone Januar bis April nicht meßbar
    Mastallone Mai 2005 Durchschnitt 7,75
    Mastallone Juni 2005 Durchschnitt 5,28
    Mastallone Juli 2005 Durchschnitt 0,63
    Mastallone August 2005 Durchschnitt 3,23
    Mastallone September 2005 Durchschnitt 7,05
    Mastallone Oktober 2005 Durchschnitt 4,10
    Mastallone November 2005 Durchschnitt 0,30
    Mastallone Dezember 2005 Durchschnitt 0,07
    Mastallone 2005 Jahresdurchschnitt 2,66

    Wasserführung des Mastallone im Jahresverlauf 2005. Fünf Gewitterspitzen, und ansonsten gibt es praktisch kein Wasser mehr!

    Wasserführung des Mastallone
    Täglicher Durchschnitt gemessen vor Varallo an der Brücke von Folle
    Hochsommer 2005 in Kubikmetern pro Sekunde
    Beispiel: 31. Juli 230 Liter pro Sekunde

    Wasserführung des Sesia bei Borgosesia
    Täglicher Durchschnitt Anfang 2007 in Kubikmetern pro Sekunde

    Niederschlagsdefizit im Piemont im ersten Halbjahr 2003 im Vergleich zum Mittel der Jahre 1990-1999.
    Die Karte zeigt, daß das größte Defizit mit Werten von 70 % bis 100 % im nordöstlichen Piemont auftritt,
    während es im südlichen und westlichen Piemont jetzt sogar mehr regnet!
    "Il deficit maggiore (70-80 %) si registra nelle zone del Piemonte nordorientale."
    Zitat aus dem Rapporto sulla siccità del 2003.
    Inutile dire che, im Dürrejahr 2006 war es genauso!

    Wasserführung des Sesia (Nordost-Piemont) im Jahresverlauf 2006:
    vier Gewitterspitzen, und ansonsten gibt es praktisch kein Wasser mehr.
    Seit mehreren Dürresommern werden Ortsteile beispielsweise von
    Borgosesia, Varallo und Balmuccia mit dem Tankwagen versorgt!

    Wasserführung des Stura di Demonte (Südwest-Piemont) im Jahresverlauf 2006:
    sechs Gewitterspitzen, und von September bis Juni erheblich höhere Mindestwasserführung als der Sesia!

    Mittlere Winter-Temperatur 1800-2010
    Istituto di Scienze dell'Atmosfera e del Clima

    Schneehöhen in Alagna am Monte Rosa 1970-2009
    Echte Vor-Ort-Messungen durchgeführt von einem Ureinwohner
    Dramatischer Rückgang innert 40 Jahren
    von über 6 Meter auf unter 3 Meter
    Daran ändern auch außergewöhnliche Winter NIX!
    Jahresheft des CAI Varallo 2010

    "In 20 Jahren wird es unterhalb von 2000 Metern kein Skifahren mehr geben"
    "Wenn die Berggebiete überleben wollen, müssen sie sich ändern"
    "3 bis 5 EUR pro Kubikmeter: Schneekanonen sind sinnlos und zu teuer"
    "Die Zukunft: Bergwandern, Reiten, Kultur, Urlaub auf dem Bauernhof"
    Auf deutsch: haargenau das, was wir in Rimella schon seit Jahren organisieren!
    La Stampa, Turin, 14. September 2006

    "Alarm für das ’Weiße Gold’ "
    "Die Kosten für Kunstschnee und Pisten werden unbezahlbar"
    "Sofort umdenken, bevor es zu spät ist"
    "Es ist sinnlos, immer größere Projekte immer weiter oben zu planen"
    "Die Zukunft: Urlaub auf dem Bauernhof, Kultur, Bergwandern"
    Auf deutsch: haargenau das, was wir in Rimella schon seit Jahren organisieren!
    La Stampa, Turin, 14. September 2006

    Absurde Wasserkraft-Projekte: Der Staatsmonopolist ENEL baut jetzt in den vergessenen piemontesischen Alpentälern, ohne angemessene Rücksicht auf Mensch und Natur, Dutzende von Mikro-Wasserkraftwerken für die ewig energiehungrigen und unglaublich verschwenderischen Menschenmassen in der voll industrialisierten und total übervölkerten Po-Ebene. Der alleine in der Provinz Vercelli geplante Wahnsinn ist hier beschrieben, und potentielle Naturzerstörer können sich dort gleich die nötigen Antragsformulare herunterladen. Überleitungsstollen, Staudämme und Wasserkraftwerke bewirken, daß in vielen idyllischen Tälern unterhalb eines Niveaus von 800 - 1100 Metern kein Wasser mehr fließen wird - mit den verheerenden Folgen für das Mikroklima und die Pflanzen- und Tierwelt, die wir schon vor zwanzig Jahren in Kärnten feststellen mußten: dort hatte die KELAG beispielsweise im Maltatal extra für die lästigen Tagestouristen ferngesteuerte "Druckknopf"-Wasserfälle mit einer "Stoßbeschickung" von Samstag und Sonntag 10 bis 18 Uhr eingerichtet ... Zur "Akzeptanzverbesserung" wird der nichtsahnenden Bevölkerung vor Ort dann schnell mal eine neue Brücke hier und billiger Strom da versprochen.

    Unterhalb von Rimella wurden bereits drei Gebirgsbäche abgeleitet, die Konzession der Provinz Vercelli vom 27. Januar 2001 erlaubt total durchschnittlich 3,78 Kubikmeter pro Sekunde und maximal 8,30 Kubikmeter pro Sekunde:

    Bei einem Gefälle von 168,75 Meter ergibt das eine Nennleistung von durchschnittlich 626 Kilowatt. Pro Kilowatt erhält die Gemeinde Rimella 11,52 EUR, total also 7212,87 EUR pro Jahr. Wie wir oben gesehen haben, führte der gesamte Fluß Mastallone unten vor Varallo beispielsweise im Jahr 2005 nur 2,66 Kubikmeter pro Sekunde. Es ist also vollkommen unmöglich, daß mit drei mickrigen Zuflüssen jemals 3,78 Kubikmeter pro Sekunde erreicht werden. Für gerade mal 168,75 Meter Gefälle bei realistisch geschätzt 400 Liter pro Sekunde durchschnittlicher Schüttung werden dafür die drei Wildbäche Bise Rosso, Scarpiola und Henderwasser total trockengelegt. Eine Übersichtskarte sämtlicher Wahnsinnsprojekte im Sesiatal findet sich hier; 9a, 9b und 9c bezeichnen die bereits errichteten Fassungen der Wildbäche Bise Rosso bei Sant'Antonio, Scarpiola bei Pianello und Henderwasser bei San Gottardo. Wie sich so ein Projekt rechnen soll, wenn der acht Mann starke Spezial-Bautrupp aus Augusta in Sizilien (!) eingeflogen wird und wenn schon der Vorarbeiter 3500 EUR pro Monat verdient und wenn wegen unglaublicher Planungsfehler die Gesamt-Bauzeit zwei oder gar drei Jahre statt ein Jahr betragen hat und wenn es keinen Schnee mehr gibt und wie im Jahre 2003 von Februar bis September eine langanhaltende Dürre mit völlig ausgetrockneten Bergbächen und wenn die maximale zusätzliche Wasserkraftnutzung in ganz Italien sowieso nicht einmal lächerliche 0,1 (ein Zehntel!) Prozent des prognostizierten Fabbisogno Energetico Nazionale bringt* - also weniger als ein Tausendstel! - , lassen wir uns von der ENEL und von den so bergwassergeilen wie realitätsfremden selbsternannten "Umweltschützern" aus Mailand und Turin gerne vor Ort in Rimella ausführlich erklären. *(Zitat Rivista CAI Gennaio Febbraio 2010 - und der Italienische Alpenverein ist garantiert 'umweltfreundlicher' eingestellt als DAV und ÖAV und SAC zusammen! "I nuovi impianti idroelettrici prevedibili al 2020 incrementerebbero di circa 0,1 % la produzione necessaria al fabbisogno elettrico nazionale. Quindi un contributo insignificante a fronte delle notevoli alterazioni ambientali indotte dai nuovi impianti. Non esiste nessun obbligo né morale, né politico, né economico di produrre energia idro-elettrica da nuovi impianti in Italia, stante l'irrelevante apporto energetico ancora ottenibile dai residui corsi d'acqua montani ancora liberi.") Believe it or not: die überaus lächerliche "Planung", die wir mit eigenen Augen gesehen haben, wird in der Tiefebene von Vercelli und Turin von jungen "Geometern" zusammengepfuscht, die niemals ihr klimatisiertes Büro verlassen und die sich deswegen mangels Realitätsbezug auf die berüchtigten 80 Jahre alten Militärkarten aus der vor-Mussolini-Zeit beziehen und die noch nie einen Bergbach aus der Nähe gesehen haben. Per questo sind deren Pläne dermaßen katastrophal falsch, daß die Ingenieure vor Ort sich im Juni 2002 genötigt sahen, uns (!) um massive Hilfe bei der Festlegung von Geländepunkten für Wasserfassungen zu bitten, da sie selbst weder über exakte Digitalkarten verfügen geschweige denn über GPS-Erfahrung oder gar -Geräte ... R. sagte im Januar 2005 am Telefon: "Giorgio, stell dir vor, was passiert ist. Du wirst es nicht glauben, aber die Bauarbeiter sind wieder da. Du hast schon vor drei Jahren gesagt, daß das Wasserschloß unten in der Kurve sieben Meter höher liegt als die Wasserfassung bei Sant'Antonio und daß auch in Rimella das Wasser nicht bergauf fließt. Außer uns hat dir keiner geglaubt, aber du hast natürlich recht gehabt. Auf der Sant'-Antonio-Turbine hat es keinen Wasserdruck und sie müssen alles wieder aufreißen und umbauen. Der U. und alle anderen Freunde, die sowieso schon immer dagegen waren, lachen sich tot, und wenn du kommst, machen wir ein Fest." Laut Corriere Valsesiano vom 1. August 2003 kassiert die Gemeinde Rimella "15000 euro annuali che verranno versati dalle casse communali dalla società derivante".

    Die gesetzlich vorgeschriebenen Mindest-Restwassermengen werden schon beim Bau der Wasserfassungen kriminell vermieden, indem von Anfang an raffinierte Fixierschienen für Vollstaubretter mit einbetoniert werden: ein Skandal per se. Es merkt ja eh keiner, weil normalerweise sowieso niemand an diese extrem abgelegenen und gefährlich zu erreichenden Orte gelangt ... Pech für die ach so grüne naturzerstörende Bergwassermafia, daß uns unsere Kollegen Wilderer natürlich sofort auf diese unglaubliche Umweltsauerei aufmerksam gemacht haben und daß wir das alles natürlich umgehend mühsamst dokumentiert haben ... Minimo Deflusso Vitale: "La quantità minima di acqua che deve essere assicurata per la sopravvivenza delle biocenosi acquatiche, la salvaguardia del corpo idrico e in generale per gli usi plurimi a cui il fiume è destinato (balneazione, navigazione e scopi ricreativi ed estetici). Ciò vuol dire che il deflusso minimo vitale deve essere una quantità d'acqua rilasciata dalle dighe abbastanza elevata da permettere la sopravvivenza delle biocenosi naturali, e cioè di quelle forme di vita che vivrebbero nell'acqua secondo il normale corso della natura." Provinz Vercelli, 27. Juli 2001: "Deflusso Minimo Vitale: il concessionario ha l’obbligo di lasciar defluire liberamente, immediatamente a valle delle opere di presa, le seguenti portate costanti e continue: sul torrente Bise Rosso lt/sec. 57; sul torrente Scarpiola lt/sec. 21; sul torrente Rondo lt/sec. 48. L’esercizio della derivazione dovrà essere sospeso ogni qualvolta che la portata istantanea disponibile risulti uguale o inferiore ai valori minimi sopra prefissati." Zum Totlachen, weil von Anfang an die Totalableitung sämtlicher Wildbäche vorgesehen war, wie unsere einzigartigen Dokumente beweisen:

    Wasserfassung des Wildbachs Bise Rosso
    Val Landwasser unterhalb von Riva
    Restwasser nur bei Hochwasser, also praktisch NIE!
    22. Mai 2006, 1223
    Foto anklicken!

    Wasserfassung des Wildbachs Rondo
    Val Henderwasser unterhalb des Balmacco
    Restwasser bei Niedrigwasser? ZERO!
    30. Mai 2006, 1408
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    Am 30. November 2006 teilte uns Frau Lehringer aus dem benachbarten Stronatal mit, daß auch hier ein Kraftwerk gebaut werden soll. Die Provinz Verbania-Cusio-Ossola hat seit Mussolinis Zeiten italienweit sowieso schon den höchsten Anteil von Strom aus Wasserkraft. Geplant ist ein Staudamm direkt in Campello Monti, einem seit über 20 Jahren vollkommen ausgestorbenem ehemaligen Ortsteil von Rimella - unmittelbar betroffen sind die GTA-Etappen 2 und 3! - und praktisch eine Totalableitung des Strona mit einem Kraftwerk unterhalb von Piana di Forno.

    Es kommt noch besser: im September 2002 wurde bekannt, daß die ENEL den gesamten Sesiafluß zwischen Balmuccia und Doccio, also auf einer Länge von über 20 Kilometern, total ableiten will. Das geplante Rohr für dieses von der Bevölkerung mehrheitlich und nachdrücklich abgelehnte Wahnsinnsprojekt soll unglaubliche 5 Meter Durchmesser haben! Am 30. November 2006 teilte uns Frau Lehringer aus dem benachbarten Stronatal mit, daß auch hier ein Kraftwerk gebaut werden soll. Die Provinz Verbania-Cusio-Ossola hat seit Mussolinis Zeiten italienweit sowieso schon den höchsten Anteil von Strom aus Wasserkraft. Geplant ist ein Staudamm direkt in Campello Monti, einem seit über 20 Jahren vollkommen ausgestorbenem ehemaligen Ortsteil von Rimella - unmittelbar betroffen sind die GTA-Etappen 2 und 3! - und praktisch eine Totalableitung des Strona mit einem Kraftwerk unterhalb von Piana di Forno. Wir bitten Sie, bei Ihren zukünftigen Wanderungen im Piemont diesbezüglich die Augen und Kameras offenzuhalten und die Einheimischen höflich auf die dramatischen Langzeitfolgen der unkontrollierten Wasserableitung aufmerksam zu machen. Das Kommittee zur Verteidigung des Flusses Sesia und seiner Nebenflüsse ist wegen interner Streitigkeiten leider mit sich selbst beschäftigt. Eine geplante vier Kilometer lange Ableitung des Mastallone-Flusses im Gebiet der spektakulären Römerbrücke von Gula wurde allerdings unter Umweltgesichtspunkten noch nicht genehmigt, und die in diesem Dokument dargelegte ausführliche Argumentation kann praktisch für das gesamte Sesiatal hergenommen werden ... Übrigens: die Wasserkraftwerke im Mairatal betreibt die bundesdeutsche Firma Harpen, die wiederum zu 95 Prozent dem Monopolkonzern RWE gehört!

    Ponte della Gula, eine der größten Sehenswürdigkeiten im unteren Mastallonetal bei der Fahrt von Varallo nach Rimella. Spilker: "Eine kleine Steinbrücke, die sich elegant von einer Klammwand zur anderen schwingt. 35 Meter unter der Ponte della Gula schimmert das grünliche, glasklare Wasser des Mastallone. Es ist hier über 10 Meter tief, senkrecht ragen die Felswände rechts- und linksufrig aus dem Fluß. An der Felswand erkennt man einen alten Saumpfad. Die Klamm selbst ist unproblematisch. So haben wir Muße, die Eindrücke auf uns wirken zu lassen. Weit hängen die ausgespülten Felswände über uns, düster und unheimlich ist es hier unten. Ab und zu verirrt sich ein Sonnenstrahl und läßt das klare, tiefe Wasser grünlich schimmern. Ich lasse mich zu Freudenschreien hinreißen. Was gibt es doch für schöne Fleckchen auf unserer Erde!" Natürlich kennen wir auch in diesem wilden Gebiet zahlreiche schöne und versteckte alte Bergwege. 1. Juli 2008. Foto anklicken!

    Tourismus

    Umweltsauerei Nummer Eins: Anstatt endlich einen natur- und sozialverträglichen Trekking- und Wandertourismus zu fördern, wie wir ihn auf eigene Kosten und mit einem ungeheuren Aufwand seit vielen Jahren in Rimella und Varallo organisieren, beglücken die gnadenlos unfähigen Politiker aus dem Flachland das arme Sesiatal mit Extrem"sport"arten wie Bergfahrradrunterraserei, Geländemotorradraufrunterraserei, Gleitschirmfliegen, Schlauchbootfahren, Sporthallen(!)klettern und dergleichen mehr. Derartige Aktivitäten erfordern einen Riesenaufwand bei der Materialproduktion und -beschaffung, lassen jedoch im Gegensatz zu durstigen, hungrigen und müden Bergwanderern prinzipiell keinen Cent Geld vor Ort, da ausnahmslos Tagestrips durchgeführt werden und die hektische Anreise ins Zielgebiet selbstverständlich stets mit dem Auto erfolgt!

    La Stampa, 13. Mai 2009
    Zeitungsausschnitt anklicken!

    Umweltsauerei Nummer Zwei: man glaubt es kaum, aber im Sesiatal gibt es eine Firma, die mit dem Helikopter reiche Touristen, darunter auch etliche Deutsche, mitsamt ihrem Geländemotor- oder Fahrrad auf die Berggipfel fliegt, damit diese dann eine "sportliche" Abfahrt genießen können: ebenfalls eine perverse und, wie es das National Geographic Magazine zweifellos bezeichnen würde, "a very aggressive activity still rooted in consumerism"!

    What's more, wir haben am Gipfel des Pizzo Tracciora di Cervatto schon Deutsche getroffen, die mit einem einheimischen "Führer" und zwei Motorrädern stundenlang den ganzen Bergweg von Boccioleto aus herauf- und hinunterfahren. Gemäß regionalen Gesetzen ist das eindeutig verboten. Schon eine einzige "sportliche" Befahrung - auf deutsch: rasen und bremsen - mit Stollenreifen zerstört die, wie man oben sieht, hauchdünne Vegetationsdecke im Hochgebirge! Auch die Trendsportart Mountainbike ist zunehmend problematisch. Einzelne, rücksichtsvolle und umweltbewußte Biker sind harmlos und somit gern gesehene Touristen, insbesondere wenn sie sich an das vom ADFC und BUND wohlüberlegte und gemeinsam! aufgestellte Leitbild halten. Aber in Massen auftretende Mountainbiker sind für die geschundene Natur keinen Deut besser als durchgeknallte Motorradfahrer, denn sie bewirken natürlich dieselbe katastrophale Erosion, die auch in den einschlägigen Internetforen durchaus offen zugegeben wird. MTB-Forum: "Es gibt Leute, die sich hochliften lassen, um dann irgendwelche Wanderpfade wie die Bescheuerten runterzuknallen und dabei alles kaputtbremsen und der Erosion freien Lauf lassen." "Sorge bereitet auch die zunehmende Ausweisung von Down-Hill-Strecken für Mountainbiker. Die sensible Grasnarbe erleidet hier sehr schnell irreparable Schäden." schreibt auch Klaus Schulz vom BUND in Quo Vadis. Bundesamt für Naturschutz: "Die hohe mechanische Belastung durch das MTB (großer Druck auf eine kleine Auflastungsfläche, verbunden mit hohen Zug- und Scherkräften) führt in jedem Falle zur Schädigung der Vegetationsdecke, wenn Wege und Straßen verlassen werden. Geht die stabilisierende Wirkung des Pflanzenkleides verloren, kommt es zur Erosionstätigkeit: Humusabtrag, Freilegung des darunter liegenden Schotter- und Felsbodens. Verletzungen der Grasnarbe entstehen vor allem durch blockierende Reifen beim Bremsen oder durch plötzliches Anfahren und Beschleunigen. Der geübte Mountain-Biker versucht zwar eine derart unökonomische Fahrweise zu vermeiden, aber aufgrund der derzeitigen Entwicklung dieser Sportart muss wohl vermehrt mit Laien auf diesem Gebiet gerechnet werden." Zu exakt denselben Ergebnissen kommt eine seriöse Studie aus der Schweiz. Wegen der unglaublichen Arroganz und Uneinsichtigkeit dieser Leute und insbesondere der von gerade derartigen Laien profitierenden Reiseverunstalter - MTB ist ein Riesenmarkt, bei dem es um Unsummen von Geld geht! - muß jetzt in den am schlimmsten geschädigten Gebieten sofort die Notbremse gezogen werden. Regione Trentino: "A seguito di una attenta e collettiva valutazione si è ritenuto corretto, anche nell’intento di contemperare i vari obiettivi di fruizione e valorizzazione turistica con quelli di tutela ambientale e di sicurezza, consentire la ciclabilità di tutti i percorsi aventi pendenze inferiori al 20 % e larghezze mediamente superiori all’ingombro trasversale della bicicletta sul terreno." Magazin des Österreichischen Alpenvereins, Jänner 2006: "Wanderwege und Steige werden auch in Südtirol und dem Trentino von den alpinen Vereinen ehrenamtlich instandgehalten und markiert. Durch den Mountainbike-Boom der letzten Jahre wurden die Wege stark in Mitleidenschaft gezogen. Die starke Zunahme geführter Mountainbiketouren deutscher Veranstalter hat jetzt zu neuen gesetzlichen Regelungen geführt: erlaubt ist nur noch das Befahren von Forststraßen und außerdem von Wegen, die weniger als 20 % steil und so breit sind, wie ein Fahrrad lang ist. Ab 1. Mai 2006 Fahrverbot für Mountainbikes auf Wanderwegen. Übertretungen werden mit Abmahnungen geahndet, ab 2007 werden uneinsichtige Bergradler abgestraft!" Im Gebiet des Monte Paganella nördlich von Trient, das seit Jahrzehnten von durchgeknallten Bergradlern überrannt und zerstört und erst noch von weiteren Skiliften bedroht wird, werden jetzt endlich die Konsequenzen gezogen: die Gesellschaft der Tridentiner Bergsteiger SAT mit 23000 Mitgliedern gibt jetzt das teure und sinnlose Herrichten und Unterhalten sämtlicher Bergwege, das stets auf dem kostenlosen und mühsamen Arbeitseinsatz engagierter Freiwilliger beruht hat, mit sofortiger Wirkung endgültig auf, wie man hier lesen kann: "Così la legge che disciplina la circolazione delle Mountain Bike su determinati sentieri è annacquata e sostanzialmente elusa." Sämtliche Hinweistafeln und Wegmarkierungen wurden umgehend entfernt, und weitere vom Massentourismus und der MTB-Mafia überrannte Gebiete haben noch 2008 dieselben Konsequenzen gezogen - nicht nur in Nordostitalien!

    2008/2009 erlebten wir im Piemont einen Winter wie zuletzt vor 35-40 Jahren. Diese Ausnahme ändert nicht das geringste an der Erderwärmung, am flächendeckenden Auftauen des Permafrosts oder gar an der Tatsache, daß es von 1975 bis 2007 weit mehr als 30 Jahre lang - also während mehrerer Jahrzehnte (!) - keine 1950er- oder 1960er-Winter mehr gegeben hat mit Schnee von November bis April. In den Alpen fehlt es an neuen Ideen für einen intelligenten Tourismus - ein Begriff, mit dem die Einheimischen im Sesiatal unsere Initiative Pro Rimella bezeichnen und den auch die lokale Presse hier aufgegriffen und angeregt hat. Stattdessen, trotz der rasanten Klimaveränderung mit immer höheren Temperaturen und immer weniger Regen und Schnee, panisches Festklammern - buchstäblich ums Verrecken! - an der alpenweit noch immer üblichen touristischen Einheitsidiotie: Schlepplifte, Seilbahnen, Schneekanonen und Skifahren, die alpintouristische Umweltsauerei Nummer Drei - beispielsweise bei Scopello auf der grünen Wiese der Alpe Mera, wo es natürlich auch schon lange nicht mehr richtig schneit, in lächerlichen 1700 Metern Höhe, und natürlich "EU"-gefördert: alleine für die neue Zufahrtstraße werden uns Steuerzahlern 1823016 EUR abgezockt, wie man hier sieht, und der neue Staudamm für das Kunstschneewasser, die kilometerlangen unterirdischen Wasserrohre und die Kunstschneekanonen kosten uns weitere 12000000 EUR!

    Alpe Mera Idiotica
    Das dümmste "Skigebiet" der Welt
    9. Mai 2007, 1228

    Trotz zigfacher Ausschreibung findet sich seit zig Jahren keine einzige Firma, die Mera erstellen und betreiben möchte. So frech, immer noch auf Blöde zu hoffen, ist nur die berüchtigte Mera-Aktiengesellschaft in Scopello - und, siehe "Fondi Docup", die sogenannte "EU" sowieso!

    La Stampa
    27. Juli 2004

    Berge, März 2006: "Skifahren ist der einzige Sport, der binnen weniger Jahrzehnte ganze Landstriche umgemodelt und auch beschädigt hat." Der exzellente Alpenflora-Führer des SAC schreibt auf Seite 97 knallhart: "Schlimm sind die Skipistenplanierungen. Hier wird bedenkenlos Raubbau an der Natur getrieben. Der während vielen Jahrhunderten gebildete Humus wird zerstört und die Feinerde weggeschwemmt. Wenn gegen besseres Wissen heute weiterhin von den Behörden großflächige Planierungen bewilligt werden, so ist das unverantwortlich, degradiert unsere schönen Gebirgslandschaften zu Schuttgebieten und entzieht langfristig dem Sommertourismus die Grundlage." National Geographic Magazine, February 2006: "Glaciers in Switzerland have lost 20 % of their surface area in the past 15 years. As temperatures rise, so does the snow line. Says Willi Krüger of the Pitztal resort: 'If I were investing, I wouldn't invest in any ski area lower than 5500 feet ¦¦= 1800 metres¦¦. ' Artificial snow damages the plants and disturbs the water cycle. I had looked at a series of photographs of a mountain in the process of becoming a ski area. It resembled the pictures of a person's face after plastic surgery, just when they take the bandages off. The scars will remain. Ski slopes, discotheques, wine, massages. This has left an indelible mark on the mountains. Skiing is a very aggressive activity. It's aggressive to go there in your car, aggressive to go up the mountain on a ski lift. It's a tourism that's still rooted in consumerism. Prostitution of the snow." Neue Zürcher Zeitung, 7./8. Januar 2006: "Das Skigebiet auf der Belalp bekundet große Mühe, die Ersatzanlagen von alten Skiliften zu finanzieren. Viele Skigebiete im schweizerischen Alpenraum vermögen die nächste Investitionsrunde nicht mehr zu bestreiten. Trotzdem schmieden auch die angeschlagenen Skigebiete immer wieder Ausbau- und Verbindungspläne, die mit den insgesamt über 100 Vorprojekten und Projektideen in der ganzen Schweiz eines gemeinsam haben: sie sind kaum finanzierbar. Im Saastal, wo eben erst drei Gemeinden mit kantonalen Mitteln vor dem Bankrott bewahrt werden mußten, weil sie sich bei der Finanzierung von touristischer Infrastruktur übernommen hatten, träumt man immer noch von einem riesigen Skizirkus im Monto-Moro-Gebiet an der schweizerisch-italienischen Grenze. Kostenpunkt: 180 Millionen Franken." Vielleicht kommen diese Herren aus Saas Fee irgendwann doch noch auf die glorreiche Idee, buchstäblich höchst und persönlich mal auf den Monte-Moro-Paß zu rennen, nach Macugnaga, dem alten Walserdorf Makanà, hinunterzuschauen und endlich zu kapieren, daß in ihrem nur 13 Kilometer entfernten italienischen Nachbarort schon seit Jahrzehnten der Skitourismus mangels Schnee und Erreichbarkeit verreckt: von 272866 Übernachtungen im Jahr 1972 auf lächerliche 41690 in 2006, mithin ein Rückgang um 85 Prozent! Im Winter 2005/2006 hat es erst am 28. Januar richtig geschneit. Und wenn es keinen Schnee mehr gibt ...

    Monte Zeda 2156 Meter im Nationalpark Val Grande bei Domodossola
    Blick vom Gipfel nach Osten - Foto Flavio Cappelletti
    Intelligenter Tourismus: Schneeschuhtour am 6. Januar 2007
    Es war so warm, daß man nicht mal Handschuhe gebraucht hat!
    Man sieht gut die alte Militärstraße an der Südflanke des Monte Vadà
    Auf der Schattenseite links hat es maximal 20 Zentimeter Schnee
    Auf der Sonnenseite rechts hat es bis weit über 2000 Meter NIX!
    Früher lautete das Grundgesetz der Republik Italien ...
    Paragraph 1: In Domodossola schifft oder schneit es IMMER!
    Aber nicht mal darauf kann man sich mehr verlassen ...

    ... dann verunstalten sie stattdessen eben Morodisco! Skifahrer aus Mailand fahren sowieso schon immer und viel lieber auf der Autostrada ins Aostatal, statt sich das ewig lange Toce- und Anzascatal bis nach Makanà hinaufzuquälen, vero o non?, die marode Seilbahn ist more often than not außer Betrieb und die seit Jahren vorgeschriebene Totalrevision kann sowieso nicht mehr bezahlt werden, und genau wegen dieser strategisch grottenfalschen Einseitigkeit findet schon seit über 30 Jahren eine massive und unumkehrbare Entvölkerung hinunter ins industriegeprägte Tocetal statt. Im übrigen: wenn selbst die steinreiche Schweiz schon keinen Profit mehr mit dem längst abgehakten Skitourismus macht, wie bitte soll das dann erst in Bayern, in Österreich oder gar in Scopello funktionieren? Neue Zürcher Zeitung, 31. März / 1. April 2007: "Skigebiet zu verschenken. Keinesfalls ein Aprilscherz. Oberwalliser Bergbahnen Ernergalen. Oberhalb von Fiesch. Betriebskosten 520000 CHF. Profitabel ist das Skigebiet nicht." Inzwischen prostituiert sich das ehemals währschafte Wallis konsequent und brutalstmöglich für die kommunistisch-kapitalistischen Neureichen. Selbst in der steinreichen Schweiz geht ohne die Russenmafia, die jetzt etliche so serbelnde wie verkommene Skigebiete zum Preis von einem Franken plus Mehrwertsteuer aufkauft und für die Ansprüche ihrer verkommenen Klientel superelegant herrichtet, garnix mehr: Mirax baut derzeit in Moskau das höchste und großkotzigste Bürogebäude "Europas", den Gazprom-Turm. Jetzt klingelts endlich: Putin - Komitet Gosurdastwennoij Besopasnosti - Erdgasmafia - Schröder - Lupenreiner Demokrat - Gepanzerter Mercedes - KGB undsoweiter: zum Kotzen! Neue Zürcher Zeitung, 14. Januar 2008: "Energalen nicht über den Berg. In ihrer Not setzt die Territoriumsgemeinde Mollens nun voll auf das Großprojekt der Moskauer Bau- und Immobilienfirma Mirax ... Zweitwohnungen erstellt und ab Plan an zahlungskräftige russische Interessenten verkauft."

    Rund 50 Millionen CHF zum Fenster hinausgeschmissen
    Die ersten fangen es gaaaaanz laaaaangsaaaaam an zu kapieren und
    jetzt ist endlich Schluß mit diesem Wahnsinn!
    Neue Zürcher Zeitung, 14. Februar 2008

    Die Vorteile eines intelligenten Wintertourismus sind derart eklatant, daß man sich fragt, weshalb die Tourismusverantwortlichen immer noch nicht flächendeckend und speditiv umdenken. In einer umfassenden Analyse der Neuen Zürcher Zeitung vom 24. Januar 2008 wird exemplarisch auf die rosige Zukunft des Schneeschuhwanderns verwiesen:

    Alpe Pianmisura 1845 Meter auf der GTA-Extra-Etappe 7A,
    die wir hier genau beschreiben
    Intelligenter Tourismus: Schneeschuhtour am 24. Januar 2008
    Foto Flavio Cappelletti


    Der Autor

    Jörg Klingenfuss

    Initiative Pro Rimella
    Hagenloher Str. 14
    D-72070 Tübingen
    Telefon 07071 62830
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    Mitglied CAI Sektion Varallo

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