Ihre Nachricht vom: 26. März 2010 Unser Zeichen: 1-3600705260   Sehr geehrter Herr Klingenfuß,   vielen Dank für Ihre E-Mail.   Wir bedauern sehr, dass Sie Unannehmlichkeiten auf Ihrer Reise über Zürich haben.   Die Situation des Fernverkehrs auf der Gäubahn (Stuttgart – Singen - Zürich) stellt sich zum jetzigen Zeitpunkt leider mehr als unbefriedigend dar. Gemeinsam setzen die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und die Deutsche Bahn AG seit dem Fahrplan 2007 zwischen Zürich und Stuttgart mit dem ICE-Zügen zweistündlich ein sehr komfortables Fahrzeug ein. Die aktuellen Angebotseinschränkungen resultieren aus unerwartet aufgetretenen Mängeln bei den Radsatzwellen dieser Fahrzeuge. Für diese Mängel sind eindeutig die Fahrzeughersteller verantwortlich. Dabei hat Sicherheit sowohl für die SBB wie auch für Deutsche Bahn AG absoluten Vorrang. Seit dem zweiten Halbjahr 2008 inspizieren wir sicherheitshalber die Radsatzwellen noch intensiver und verzichten auf den Einsatz der Neigetechnik, bis die technischen Fragestellungen zuverlässig beantwortet sind. Zur Abmilderung der Auswirkungen der erhöhten Inspektionsintervalle auf die zwischen Zürich und Stuttgart eingesetzten ICE-Fahrzeuge hat die Deutsche Bahn AG die Werkstatt- und Personalkapazitäten in Frankfurt und Basel deutlich erhöht. Um unseren Kunden derzeit eine bessere Planbarkeit ihrer Reise zu ermöglichen, haben wir in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg einen Interimsfahrplan erarbeitet. Dieser berücksichtigt die längeren Fahrzeiten infolge inaktiver Neigetechnik und die dadurch leider unvermeidlichen Anschlussverluste in Stuttgart. Dabei werden auch teilweise ICE durch lokbespannte Züge ersetzt. Die Pünktlichkeit der Linie Zürich - Stuttgart hat sich seitdem wieder stabilisiert. Leider kam es aufgrund der Witterungsverhältnisse der letzten Wochen erneut zu Verfügbarkeitseinschränkungen der ICE. Um eine weitere Stabilisierung des Fahrplanes und damit der Pünktlichkeit zu erreichen, werden ab dem 21. März 2010 alle Fernverkehrszüge auf der Strecke Stuttgart – Singen - Zürich vorerst durch lokbespannte Züge ersetzt. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz von IC-Wagen unseres Kooperationspartners SBB. Voraussichtlich zum 13. Juni 2010 wird es eine geringfügige Fahrplananpassung geben, über die wir rechtzeitig in unseren Auskunftsmedien informieren werden. Die Deutsche Bahn, die Herstellerindustrie und das Eisenbahn-Bundesamt arbeiten gemeinsam weiterhin intensiv daran, die Wiederinbetriebnahme der Neigetechnik - und damit verkürzte Reisezeiten und Anschlüsse in Stuttgart zu erreichen. Ein genauer Zeitpunkt hierfür ist aber leider noch nicht absehbar. Für die aus dieser außergewöhnlichen Situation heraus entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir Sie nochmals um Entschuldigung.    Wir würden uns freuen, sehr geehrterHerr Klingenfuß, Sie trotz allem demnächst wieder als Gast in einem unserer Züge begrüßen zu dürfen.   Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag   Maren Reinsch Leiterin Kundendialog P.S.: Wenn Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, rufen Sie uns bitte an. Sie erreichen uns unter der Service-Nummer 0180 5 99 66 33 (14 ct/Min. aus dem Festnetz. Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend, ab 1. März 2010 max. 42 ct/Min.) täglich rund um die Uhr.     ________________________________________________________________ Internetauftritt der Deutschen Bahn AG >> http://www.db.de   Sitz der Gesellschaft: Frankfurt am Main Registergericht: Frankfurt am Main, HRB 83 173 USt-IdNr.: DE 260656754 Vorstand: Dr. Nikolaus Breuel (Vorsitzender), Robert Etmans, Jörg Manegold, Ralf Schweisel Vorsitzender des Aufsichtsrates: Ulrich Homburg