Italienwandern http://www.italienwandern.de schreibt: "Eine gründlich überarbeitete, auch graphisch neu gestaltete Ausgabe des Klassikers zur GTA, dem Fernwanderweg in den piemontesischen Alpen. Werner Bätzing hat durch sein publizistisches Engagement und seine Arbeit vor Ort ein wesentliches Verdienst daran, daß die GTA trotz vieler Schwierigkeiten noch existiert. Sein 1985 erstmalig erschienener Wanderführer verbindet die Sachkenntnis des Wissenschaftlers (der Autor, heute Geographieprofessor in Erlangen, ist wohl der qualifizierteste Experte im deutschsprachigen Raum für die Sozial- und Kulturgeographie der Alpen) mit dem Engagement des passionierten Wanderers und einer liebevollen Zuwendung zu der landschaftlich äußerst eindrucksvollen Alpenregion zwischen Lago Maggiore und Mittelmeer. Detailliert und trotzdem niemals langweilig berichtet er über Geologie und Flora der einzelnen Gebiete, über die traditionellen Wirtschaftsformen und die heutige Sozialstruktur, über alte Verkehrswege, Naturschutz und die unterschiedlichen kulturellen Formen, die sich in den isolierten Tälern zum Teil noch erhalten haben, etwa die Traditionen der Walser, der Waldenser und der Brigasker. Wie ein roter Faden zieht sich durch beide Bände Bätzings Hauptinteresse: Die GTA soll dazu beitragen, umwelt- und sozialverträgliche Lebensweisen in den Alpentälern zu ermöglichen, Arbeitsplätze durch sanften Tourismus zu schaffen und die Entvölkerung der Region zu stoppen. Beide Bände bieten aber nicht nur kultur- und sozialgeographische Texte von hohem Niveau, sondern vor allem präzise und detaillierte Informationen zu den Wanderungen. Die offiziell 55 Etappen der GTA werden durch Varianten und durch die Verlängerung bis an die ligurische Küste auf rund 70 Etappen erweitert und auf 11 Einzelkapitel aufgeteilt, die jeweils Mehrtagestouren mit eigenem Charakter beschreiben (beispielsweise: Walserwege, Nationalpark Gran Paradiso, Seealpen, Argentera). Für jede Etappe gibt es eine Wegbeschreibung, Angaben der Auf- und Abstiegsleistung und Gehzeit, Hinweise zu den öffentlichen Verkehrsmitteln und vor allem - von zentraler Bedeutung in der einsamen Gegend! - genaue, neu überprüfte Hinweise zu den Unterkünften. Unerläßlich, wenn man sich auf den Weg machen will, und für Kenner und Liebhaber schon zu Hause ein Lesevergnügen!" Kai Tippmann, Verbania-Biganzolo, http://www.altravita.de schreibt: "Hinweise auf Detailkarten und detaillierte Wegangaben vom Profi sorgen für eine sehr gute Orientierung in den teils unübersichtlichen, teils entvölkerten und daher nicht immer ungefährlichen Streckenverläufen. Um das Geld in dieser nahezu entvölkerten und industriearmen Region zu halten, beginnen die Etappen meist in Talortschaften und führen über Kämme und Passwege meist in das nächste Paralleltal. Selbstverständlich ist das Buch absolut unverzichtbar für jeden, der auch nur Teile der GTA bewandern möchte. Ich möchte den sehr kenntnisreichen und auch literarisch hervorragend gelungenen und fesselnden Band aber auch denjenigen ans Herz legen, die einfach gern Reiseliteratur genießen oder sich "aus erster Hand" mit der abwechslungsreichen Geschichte des piemontesischen Alpenbogens auseinandersetzen wollen. Viele wunderbare Fotos, eine übersichtliche und unaufdringliche Gestaltung sowie eine robuste, kleinformatige Aufmachung tragen zum Lesegenuß bei und erleichtern die Handhabung. Ich wünsche mir, dass Bätzings Notizen ihrem Anspruch gerecht werden und wenigstens einen Teil dazu beitragen, diese wunderschöne Naturlandschaft durch einen sanften und interessierten Tourismus wiederzubeleben. Und "Wirtschaftshilfe" macht wohl nirgends so viel Vergnügen wie hier." Alpenforum http://www.alpenforum.org/i_gta.html schreibt: "Die GTA ist ein Vorzeigeprojekt für den naturnahen Tourismus. Der Weitwanderweg bringt den Einheimischen in diesen, von Armut und Abwanderung ständig bedrohten, Regionen bescheidene Verdienstmöglichkeiten und vermittelt den Besuchern einen authentischen Eindruck von dieser faszinierenden Bergwelt. Das Werk liegt jetzt in vierter, völlig überarbeiteter und aktualisierter Auflage vor. Neben einer Einführung in die Geschichte und kulturelle Entwicklung sowie einem Überblick über die Konzeption und den heutigen Status der GTA werden an Hand detaillierter Wegbeschreibungen die einzelnen Wanderabschnitte , der jeweilige Zugang mit Hilfe öffentlicher Verkehrsmittel und die einfachen Unterkunftsmöglichkeiten in den sogenannten "Posto tappa" dargestellt. Die präzisen Informationen sind mit ausgezeichnetem Bildmaterial unterlegt und enthalten zusätzlich ein eigenes Kapitel mit praxisorientierten Hinweisen für den GTA- Wanderer. Ein sehr empfehlenswerter Wanderführer für alle Bergbegeisterten, die den Massentourismus meiden möchten und körperliche Anstrengungen nicht scheuen." Alpenverein Krefeld http://www.alpenverein-krefeld.de schreibt: "Der Weitwanderweg GTA erstreckt sich über etwa 750 Kilometer durch die gesamten piemontesischen Alpen von den Walliser Alpen im Norden bis zu den Seealpen im Süden. Dabei quert er in 68 Etappen fast immer Alpentäler, deren Bevölkerung bedingt durch Abwanderung in die Poebene dramatisch zurückgeht. Die GTA ist mittlerweile vom Geheimtipp zu einem der bekanntesten Beispiele für einen sanften Tourismus geworden. Den Einheimischen vor Ort bringt sie direkte Verdienstmöglichkeiten, dem Wanderer ermöglicht sie ein Verständnis der Alpen als Natur- und Kulturlandschaft, wie es in anderen Alpenregionen kaum noch möglich ist. Die von dem bekannten Alpenkenner Werner Bätzing veröffentlichen Bände beschreiben den gesamten Wegverlauf der GTA und geben alle notwendigen Informationen über die "Posti Tappa" am Ende jeder Tagesetappe. Darüber hinaus bringen sie eine Einführung in Natur, Kultur, Geschichte und aktuelle Themen der durchwanderten Alpenregionen. Die vielen Farbfotos und Routenskizzen runden die gefällige Aufmachung des Führers ab. Der Rezensent ist etwa 500 km des Weges gewandert." Sektion Wien des Österreichischen Alpenvereins http://www.oeav-events.at/service/Zeitungen/austria-zeitung/pdf6_03/seite16_18.pdf schreibt: "Diese vierte Auflage unterscheidet sich stark von der dritten Auflage. Alle Posti-Tappa-Angaben wurden überprüft, ergänzt und auf den neuesten Stand gebracht. Sehr viele Etappenbeschreibungen wurden überarbeitet und den neuesten Verhältnissen angepasst. Alle Sachtexte wurden aktualisiert, überarbeitet und in vielen Fällen neu geschrieben. Im Norden wurden die Zugänge aus der Schweiz erweitert und im Süden wird jetzt die Fortsetzung des Weges bis zum Mittelmeer beschrieben. Der Verlauf der GTA wurde in Kapitel zu 4 bis 8 Tagesetappen eingeteilt (siehe Wegbeschreibungen); diese Kapitel werden jeweils nach Landschaft und Kultur charakterisiert, wodurch es jetzt leichter wird, ein 'passendes' Teilstück der GTA auszuwählen. Alle Kartenskizzen wurden neu gestaltet und deutlich verbessert." Neue Zürcher Zeitung http://l014sys0.nzz.ch/2004/06/10/to/page-article9N6US.html schreibt: "Zur GTA-Idee gehört, dass neben den Wanderern auch die lokale Bevölkerung auf ihre Kosten kommt. Konkret: Die 68 Tagesetappen-Ziele in touristisch kaum ausgebauten Bauernsiedlungen werden von Einheimischen betrieben. So werden Arbeitsplätze in Regionen gestärkt, die von der Abwanderung betroffen sind. Bestehende oder aufgegebene Unterkünfte werden genutzt, und anstatt neue Wege anzulegen, wurden vergessene Bauernwege, Saumpfade und Militärstrassen reaktiviert. Diese führen stets über die niedrigsten Übergänge, so dass zwar keine Kletterstellen, dafür aber, der tief eingeschnittenen Quertäler wegen, beträchtliche Höhendifferenzen zu überwinden sind. Der Kulturgeograph Werner Bätzing schreibt locker und verfügt über weit verzweigte Kenntnisse. Neben den reichhaltigen Tipps bieten die Wanderhandbücher Wissenswertes über Geschichte und Kultur, Ökologie und Wirtschaft, bäuerliche Lebensart und moderne Entwicklungen in den piemontesischen Alpen. Wer für ein paar Tage in den GTA einzusteigen oder ihn vollständig zu absolvieren plant, findet in diesen Bänden eine ideale Wegleitung." Turner-Alpen-Kränzchen München http://www.dav-tak.de/bibliothek/buecher/piemont.php schreibt: "Die GTA ist inzwischen vom früheren Geheimtip zu einem der bekanntesten Beispiele für einen "sanften Tourismus" geworden. Den Einheimischen vor Ort bringt sie direkte Verdienstmöglichkeiten, ihren Besuchern ermöglicht sie ein Verständnis der Alpen als Natur- und Kulturlandschaft, wie es in anderen Alpenregionen kaum noch möglich ist. ... eine anschauliche Einführung in Natur, Kultur, Geschichte und aktuellen Probleme der durchwanderten Regionen."